www.AGPF.de
Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt
AGPF - Aktion für Geistige und Psychische Freiheit
Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V., Bonn
Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/tm11.htm  Zuletzt bearbeitet am 3.4.2004
Zur Homepage | Zur Inhaltsseite | Zum Begriff Sekte | AGPF-Spendenkonto

Der Maharishi-Kult und die Immobilien


Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:
Impressum

Die Immobilien des Maharishi-Kultes in Deutschland werden neuerdings offenbar zu sachfremden Zwecken eingesetzt.
Anders ist der Abbruch der Gebäude in Schledehausen nicht zu verstehen. Denn zu diesem Zeitpunkt gab es keine Baugenehmigung für Neubauten. Es war auch nicht zu erwarten, daß diese kurzfristig erteilt werden. Völlig unklar auch die Finanzierung. Zwar wird behauptet: "Das Geld steht bereit". Das allerdings muß bezweifelt werden. "Eine vernünftige Renovierung würde Millionen DM kosten. Und wer soll das bezahlen?“, fragt die Geschäftsführerin. Und woher sollen dann die 12 Millionen für den Neubau kommen? Soweit bekannt, hat bisher weder Maharishi, noch eine seiner internationalen Organisationen jemals Geld in Deutschland investiert.


Rechts das Titelbild der Zeitschrift: "Maharishi Sthapatya Veda . Abriss und Erneuerung. Alte Gebäude der TM-Verwaltung mussten weichen". Der dazugehörige Artikel unten.
 
 

Die Frage im unten wiedergegebenen Artikel ist also durchaus berechtigt:
Ist dies das Ende von Schledehausen?
Es spricht viel dafür.
 

Die ideologische Begründung erscheint absurd.
Der Guru hat auch zum Bauen seine Anweisungen gegeben.
Das Maharishi Sthapatya Veda (dazu unten) ist Maharishis Variante des Feng Shui.
Es wird empfohlen, die Eingänge zu einem Haus nach Ost oder Nord auszurichten.


Das Vedische Friedenskorps e.V. (VFK) will ein Gebäude für eine "Pandit-Gruppe" errichten (Artikel unten):

"Für die Pandit-Gruppe in Deutschland gehen auch regelmäßig Spenden ein. Das VFK hatte sich 1997 bereit erklärt, die finanziellen und infrastrukturellen Voraussetzungen für die Unterbringung und Unterhaltung der 1000 Pandit-Schüler zu schaffen. ... Für den Neubau einer großen Einrichtung nach Sthapatya Veda ist zwar schon viel Geld zusammen gekommen, aber für Grundstückskauf und Bau reicht es bei weitem nicht aus. Eine praktische Unterstützung bei der Landsuche wäre sehr hilfreich."
Schon einmal wurde eine solche Gruppe benutzt, um Spenden in Millionenhöhe einzusammeln,
vgl. Kurz-Info  http://www.AGPF.de/tm.htm
 



1985 hat der Maharishi-Kult ein früheres Kloster in Vlodrop/Holland gekauft.
Bis 2000 war dies der Wohnsitz des Gurus.
Nachdem Pläne nicht genehmigt wurden, wurde angekündigt, den riesigen Bau verfallen zu lassen.

In Bissendorf-Schledehausen ist nicht nur der Sitz eines Maharishi-Ayurveda-Gesundheitszentrum, sondern auch einiger Firmen und Vereine. Es handelt sich dort somit um eine Art Zentrale des Kultes für Deutschland.
 
Aus: Ingo Heinemann: Der Maharishi-Konzern, 1989  http://www.AGPF.de/TM-Konzern.htm

IMS INTERNATIONALE MEDITATIONSGESELLSCHAFT e. V. 

Registergericht Osnabrück 9 VR 1696  (Anlage 43) 
Nicht zu verwechseln mit der IMS - Deutscher Verband in Düsseldorf. 
Der Verein beansprucht Gemeinnützigkeit. 

Die Funktion des Vereins besteht überwiegend in der Trägerschaft für die Akademie Schledehausen-Bissingen. Laut Grundbuch Band 22 Blatt 676 handelt es sich dabei um insgesamt rund 45.000 Quadratmeter Grundstücke. Grundbuchauszug in Photokopie vom 23.11.83  (Anlage 44) 

Die darin erwähnte Anordung der Zwangsversteigerung ging mutmaßlich auf rückständige Steuerschulden zurück. Das Verfahren ist inzwischen anderweitig erledigt.

Aus: Neue Osnabrücker Zeitung 5.5.2000

38 Mitarbeiter entlassen: Ayurvedazentrum schließt

Neubau für zwölf Millionen DM in Schledehausen?

Bissendorf (hil) Das Schledehausener Maharishi-Ayurveda-Gesundheitszentrum wird seine Pforten schon Ende des Monats bis auf Weiteres schließen. Die 38 Mitarbeiter des Hauses haben bereits ihre Kündigungen erhalten. Nach Angaben der Leiterin der Niederlassung, Gisela Mischendahl-Preuß, will die Zentrale des Betreibers die bestehenden Gebäude abreißen und zwölf Millionen DM für den Bau eines modernen neuen Gesundheitszentrums in Schledehausen investieren. "Die Planungen für den Neubau sind schon weit fortgeschritten. Wenn alles gut geht, soll es mit den Arbeiten schon im Sommer losgehen. Dann könnte der Betrieb noch in diesem Jahr wieder losgehen“. Gisela Mischendahl-Preuß zeigte sich gestern "sehr zuversichtlich“, dass dem Vorhaben seitens der Genehmigungsbehörden keine Steine in den Weg gelegt werden. Einem im Frühjahr eingereichten Bauantrag habe die Bissendorfer Gemeindeverwaltung "sehr offen“ gegenübergestanden.

Dessen Bauamtsleiter Karl-Heinz Senkel ist von einem offiziellen Bauantrag zwar nichts bekannt, er glaubt aber nicht, dass es unüberwindbare Probleme für das Vorhaben gibt. Eine bereits vor Jahren erstellte Umweltverträglichkeitsstudie schließe Neubauten an dieser Stelle nicht aus. Der Investor müsse sich aber, so Senkel, an strenge Bauvorgaben halten und seine Pläne genau mit der Gemeinde absprechen. Auch werde eines der drei Gebäude, das abgerissen werden soll, in diesem Monat 100 Jahre alt und stehe unter Denkmalschutz. Hier werde sich der Bauherr um eine Ausnahmegenehmigung für den Abriss bemühen müssen.

Gisela Mischendahl-Preuß will alles in die Wege leiten, damit die alten Gebäude bald Platz für die neue Anlage machen. Zu den Modernisierungsplänen habe es keine Alternative gegeben. "In den alten Gebäuden sind nur die Hälfte der Zimmer mit eigener Dusche und WC ausgestattet. Das ist heute einfach nicht mehr zeitgemäß“, betonte sie. Während die Besucherzahlen in den Ayurvedazentren in Traben-Trabach und Bad Ems in die Höhe geschnellt seien, habe es in Schledehausen eine negative Entwicklung gegeben.

Mit dem neuen Konzept soll nun der landschaftlich reizvolle Standort Schledehausen fit für die Zukunft gemacht werden. Gisela Mischendahl-Preuß: "Wenn alles wie geplant funktioniert, werden wir nicht nur die 38 Mitarbeiter wieder einstellen. Dann wird es ganz sicher weitere Neueinstellungen geben.



Neue Osnabrücker Zeitung-25.5.2000

Grünes Licht für ein neues Gesundheitszentrum?

Gebäude teilweise abgerissen — Kein Antrag für Neubau.

Bissendorf (hil). Der große Gebäudetrakt an der Schledehauser Bergstraße ist zu Wochenbeginn bereits weitgehend abgerissen worden. Wenn es nach dem Willen der Betreiberin des Mabarishi-Ayurveda-Gesundheitszentrums, Gisela Mischendahl-Preuß, geht, soll das unter Denkmalschutz stehende, 100 Jahre alte Sanatoriumsgebäude auf der gegenüberliegenden Seite bald folgen.

"Wir möchten lieber heute als morgen ein neues, modernes Gesundheitszentrum für gehobene Ansprüche bauen. In den alten Räumlichkeiten konnten wir den Betrieb nicht fortsetzen“, betont die Geschäftsfrau. Geplant ist auf dem Gelände direkt neben dem bereits abgerissenen Gebäude ein Neubau mit Therapie- und Gästezimmern für etwa zwölf Millionen DM. "Das Geld steht bereit. Wenn wir die Genehmigungen bekommen, könnte es sofort losgehen“, versichert Gisela Mischendahl-Preuß.

Angepeilt würden 80 Gäste pro Tag in dem neuen Gesundheitszentrum. "Wir würden dann etwa 120 Arbeitsplätze in Schledehausen schaffen“, sagt die Betreiberin. Damit es auch dazu kommt, müsse es jetzt schnell "grünes Licht“ vom Bissendorfer Gemeinderat geben. Um das Planungsverfahren zu beschleunigen, will Mischendahl-Preuß die Politiker und Fachleute von der Gemeindeverwaltung, dem Landkreis und der Bezirksregierung schon in den nächsten Tagen zu einem Ortstermin einladen. Dann hoffi sie die Besucher davon überzeugen zu können, dass es zum Abriss des denkmalgeschützten alten Sanatoriums keine Alternative gebe. Mischendahl-Preuß: "Überall regnet es dort durch, und die Wände sind von Schimmel durchsetzt. Eine vernünftige Renovierung würde Millionen DM kosten. Und wer soll das bezahlen?“

Bauamtsleiter Karl-Heinz Senkel betonte zwar, dass die Gemeinde der Betreiberin keine Steine in den Weg legen wolle, sie sich aber an die gesetzlichen Vorgaben halten müsse, wozu eben auch der Denkmalschutz zähle. Ihm liege zudem immer noch kein Antrag für den gewünschten Neubau vor.



Neue Osnabrücker Zeitung 13.6.2000

"Bausubstanz ist viel zu marode“

Geschäftsführerin möchte Neubau.

Bissendorf (b.r.) Es ist schon eine Ironie des Schicksals, wenn das hundertjährige Bestehen eines maroden Gebäudes gefeiert und zu diesem Anlass ein Buch herausgegeben wird, zeitgleich der Abrissbagger in Aktion ist. Genau so viel Interesse wie an der Vorstellung des Buches über das Sanatorium von Paul Walter Wahl hatten viele Bürger deshalb an aktuellen Informationen über den Verbleib des geschichtsträchtigen Hauses.

"Ich habe vor 17 Jahren ein schweres Erbe angetreten und musste etwas Gutes daraus machen“, sagte Gisela Mischendahl-Preuß, Geschäftsführerin des Ayurveda-Gesundheitszentrums und Besitzerin einiger Nebengebäude auf dem Berg. Dass die Einrichtung des Gesundheitszentrums mit ayurvedischen Kuren, Erholungs- und Entspannungstherapien doch noch zu einem langfristigen Erfolg führt, hoffi sie trotz aller Rückschläge und finanzieller Schwierigkeiten.

Mit der Nutzung des ehemaligen Sanatoriums als Ayurveda-Gesundheitszentrum ab 1985 seien viele Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet nach Schledehausen gekommen. In den noch immer sanierungsbedürftigen Gebäuden seien die Gäste doch in den letzten Jahren ausgeblieben. 17 Jahre lang habe sie versucht, die Bausubstanz zu erhalten und mit den Einnahmen des Gesundheitszentrums größer werdende Löcher in der maroden Bausubstanz zu stopfen. "Ich bin nun müde geworden, Altes mit Macht aufrechtzuerhalten“, gab die Geschäftsfilhrermn zu.

Über den Stand der baulichen Entwicklung informierte Bauamtsleiter Karl Heinz Senkel. In einem noch nicht abgeschlossenen Verfahren werde derzeit geprüft, ob ein Abriss des ersten Gebäudes auf dem Berg genehmigt werde. Sollte der Abriss erfolgen, erwarte das Bauamt der Gemeinde ein Planungskonzept des Gesundheitszentrums für einen Neubau. Über dieses Bauvorhaben entscheide dann der Rat, so Senkel.

Gisela Mischendahl-Preuß ließ keinen Zweifel: Sollte die Gemeinde den Neubau eines Gesundheitszentrums nach ihren Planungen nicht genehmigen, so werde sie und die Eigentümer-Gesellschaft Schledehausen verlassen.

"Wir möchten hier ein weltweit anerkanntes Gesundheitskonzept weiterführen, das auch dem Ort Schledehausen zugute kommt", sagte Frau Mischendahl-Preuß.

Kritische Fragen der lebhaften Diskussion richteten sich nach den Besitzverhältnissen der Gebäude auf dem Berg und dem Zusammenhang des Ayurveda-Gesundheitszentrums mit der Transzendentalen Meditation. Es gebe zwar ideologische Zusammenhänge, das Gesundheitszentrum sei jedoch finanziell TM-unabhängig. Ob ein Kurgast sich auch mit der Meditation beschäftige, bleibe seine Entscheidung, versicherte Klaus Preuß, Ehemann der Geschäftsführerin und Lehrer der Transzendentalen Meditation.



Neue Osnabrücker Zeitung 19.6.2000

"Bauwerk nicht abreißen“

Leserbrief zu den Berichten Sanatorium Schledehausen

"Im Rahmen meiner Beratungstätigkeit für Unternehmen stehe ich oft vor der Frage, ob ältere (Firmen-) Gebäude noch auf die aktuellen Anforderungsbedürfnisse umgerüstet werden sollen oder ob nicht ein Abriss und Neubau der (ökonomisch) bessere Weg ist. Obgleich in den von mir geprüften Fällen meist erheblich mehr Argumente für Abriss und Neubau sprechen (jedoch nicht nur wegen der Kosten, 'alte‘ Standorte haben oft logistische Nachteile, Parkplatzprobleme usw.), komme ich in meiner Aussage zum Sanatorium in Schledehausen zu einem anderen Ergebnis. Denn im Falle einer prägnanten, hier sogar als Baudenkmal geschützten Gebäudes sind nicht nur wirtschaftliche Gesichtspunkte des Eigentümers zu berücksichtigen, vielmehr sind auch städtebauliche und historische Interessen vorhanden, die nicht mit einem mehr als vagen Versprechen von Arbeitsplätzen vom Tisch zu wischen sind. .... Die Geschichte des Gebäudes, dessen weithin sichtbare Lage und die Aussagekraft der Architektur aus der Bauzeit sprechen dafür, dieses Bauwerk zu erhalten und weiterhin zu nutzen. Vergessen wird nicht, dass ein von der Fassade her so 'warmes‘ Gebäude einen 'Wohlfühl-Charakter‘ hat und so zusätzlich zur Genesung beiträgt - mehr, als mancher moderne Zweckbau, der oft als 'kalt‘ empfunden wird ... Auf Grund des Kenntnisstandes, den ich aus Ihrer Berichterstattung habe, sollten die Beteiligten nach meiner Auffassung folgende Punkte bedenken, bevor eine Entscheidung getroffen wird:

? Ein Neubau nebst Abrisskosten muss nicht zwangsläufig preisgünstiger werden als der Umbau des Bestandsobjektes.
? Seitens der Eigentümer war von emem zweistelligen Millionenbetrag die Rede, der investiert werden sollte. Es ist zu überlegen, ob es bei dieser Investitionssumme nicht möglich ist, rund um das Baudenkmal neue Gebäude zu errichten und das Baudenkmal so zu nutzen, dass die Investitionen hierfür möglichst gering gehalten werden können (Verwaltung, Wohnen für Mitarbeiter, allgemein genutzte Räume im EG usw.)
? Es ist zu analysieren, ob die denkmalgeschützte Immobilie der vorgesehenen Gesamtmaßnahme nicht eine erhöhte Attraktivität verleiht.
? Die Aussagen der Eigentümerseite sind diffus; einerseits fehle das Geld, heißt es da, andererseits sollen zweistellige Millionenbeträge investiert werden. Nicht nur die Finanzierung scheint fragwürdig, es ist bisher kein für die Öffentlichkeit nachvollziehbares Konzept ersichtlich.
? Eine Abrissgenehmigung schon im Vorfeld einer lediglich angedachten Neubauplanung zu erteilen, also ohne dass ein Nutzungskonzept und ein Bauantrag für die neue Nutzung vorliegen, würde die Position der zuständigen Behörden grundlegend schwächen. Davon ist dringend abzuraten.
? Es wäre zu prüfen, ob für den Fall, dass man sich letztlich doch zu einer Abrissgenehmigung entschließen sollte, diese von einer Bauverpflichtung, ggfl. mit hinterlegter Banksicherheit, abhängig gemacht werden kann. Dies würde bedeuten, dass mit der Erteilung der Abrissgenehmignng eine bindende Baugenehmigung mit Fassandengestaltung etc. gekoppelt wird, bei der z.B. auch der Fertigstellungstermin festgesetzt wird; die Finanzierung der Gesamtmaßnahme muss daneben durch eine Bank abgesichert sein...“
Matthias Rollmann,
Lindenstraße 171,
Belm-Haltern



 

Aus: Naturgesetz-Journal 5/2000 Seite 4 

Die physische Erneuerung der Welt
Oder: Wie nutzt man Veränderungsprozesse am erfolgreichsten?

Kann das denn wahr sein? Da gibt es so viele alt-ehrwürdige Gebäude an vielen Orten der Welt, in denen die verschiedenen Organisationen der TM-Bewegung über viele Jahre ihre Programme erfolgreich angeboten haben. Und jetzt soll es da nicht mehr so weitergehen?

Zu den derzeit weltweit angelaufenen Erneuerungsarbeiten befragten wir unsere Zeitzonen-Administratoren, Gisela und Johannes Melchers: 

[Abbildung: "Gesundheitszentrum Schledehausen vor dem Abriss"] 

Überraschend für viele hat der Abriss der Gebäude der nationalen TM-Verwaltung begonnen. Ist dies das Ende von Schledehausen?

"Ich denke, dass dies eher der Anfang eines neuen Schledehausen ist, eines Schledehausen entsprechend Maharishi Sthapatya Veda, damit vollständig im Einklang mit dem Naturgesetz. Daher werden die neuen Gebäude und die darin stattfindenden Aktivitäten erfolgreich und sehr wichtig und wesentlich für ganz Deutschland und Europa sein. Maharishi plant dort ein neues Gesundheitszentrum unter Verwendung aller neuen Gesundheits-Technologien und -Programme, die in den letzten lahren entwickelt wurden, einschließlich aller neuen Methoden, die von Tony Nader entwickelt wurden In den nächsten Monaten wird man einiges dazu hören. Dass der Abriss mit der nationalen Zentrale, der Samhita, begonnen wurde, hatte rein technische Gründe. Im Grunde wollen wir alle alten Gebäude abreißen, die sich im Eigentum der Bewegung befinden. Maharishi sagte noch dazu: "Gemäss den Vedischen Bauregeln überschattet ein Gebäude mit falschem Vastu den Erfolg und das Wohlbefinden seines Besitzers. Vedische Architektur erlaubt uns nicht in nicht-vedischen Gebäuden zu sein.“ 

Warum musste der Abriss jetzt erfolgen?

"Den Abriss hatte man schon längere Zeit im Auge. Maharishi hatte Frau Eickhoff schon vor 10 Jahren gebeten das Samhita-Gebäude abzureißen. Der Plan für den Abriss der anderen Gebäude besteht im Prinzip auch schon seit einem lahr. Dass es nun gerade im Monat Mai stattgefunden hat, hat meines Erachtens seine Gründe in der Jyotish-Konstellation, in der es geboten war, alte Strukturen abzureißen.“ 

Wurde denn die Wichtigkeit des Maharishi Sthapatya Veda, obwohl schon längere Zeit bekannt, bisher noch nicht wirklich erfasst?

"Da stimme ich zu. Die Wichtigkeit des Maharishi Sthapatya Veda für Erfolg in unserem Leben ist definitiv noch nicht erfasst worden. Denn wenn man berücksichtigt, dass in Deutschland vielleicht sechs bis acht private Wohnhäuser nach Maharishi Sthäpatya Veda neu gebaut wurden, ist das in Bezug auf die gesamte Bevölkerung unbedeutend. Es gibt einen sehr großen Nachholbedarf, um die Wichtigkeit zu erfassen - durch die Aktivitäten der Maharishi Sthapatya Veda Architekten und Berater oder den MVU Kurzkurs "Maharishi Sthapatya Veda“, der bereits über die Maharishi Open University ausgestrahlt wurde. Die Teilnahme an diesem Kurs möchte ich jedem wärmstens ans Herz legen, um eine wirklich gründliche Einführung in Maharishi Sthapatya Veda zu erhalten. Gedruckt gibt es eine englische Broschüre der amerikanischen Baufirma Maharishi Global Construction. Ebenfalls in Englisch erschien das Taschenbuch "Building for the health and happiness for everyone“ (Bauen für jedermanns Gesundheit und Freude). Dies ist eine Ausstellung der wichtigsten Informationen im Taschenbuchformat, die über den Samhita Versand erhältlich ist.“ 

Gibt es aus dieser EntwIcklung eine Empfehlung an die Meditierenden und Center in Deutschland?

"Maharishi Sthapatya Veda ganz praktisch im täglichen Leben anwenden! Schauen Sie sich die eigene Wohn- und Arbeitssituation an und ziehen Sie entsprechende Konsequenzen. Wo ist der Eingang, wie ist das Haus auf dem Grundstück platziert usw.? Dann überlegen Sie mit den Maharishi Sthapatya Veda Beratern, was man damit macht. Nimmt man eine Korrektur des Gebäudes vor oder ist es nicht korrigierbar und es sollte verkauft oder abgerissen werden? Und dann neu bauen! Das Gleiche gilt für die Arbeitssituation. Da ist es unter Umständen schwieriger, aber vielleicht kann man auch dort das Eine oder Andere bewegen. Das Wichtigste aber ist die private Wohnsituation.“ 

"Die Center sollten sich ihre Situation sofort genauestens anschauen. Und wenn sie nicht sicher sind, was sie machen sollen, kann man die Berater konsultieren. Langfristig möchte ich auf jeden Fall allen Centern empfehlen, zumindest in jeder großen Stadt über 400.000 Einwohnern, später natürlich auch in allen anderen Städten, ein Maharishi Vedisches Center vollständig entsprechend Maharishi Sthapatya Veda zu bauen. Das ist auch einer unserer Schwerpunkte in der Zeitzonen-Administration. Wir sind sehr gerne bereit beratend und unterstützend an diesen Projekten teilzunehmen. Jeder kann sich direkt über Email, Telefon und Fax an uns wenden.“ 

Findet dieser Erneuerungsprozess nur in Deutschland statt?

"Natürlich ist dieser Prozess weltweit. Im Mai, während der speziellen Jyotish-Periode, wurde ganz besonders Wert auf den Abriss der alten Gebäude gelegt, z.B. auch an der MUM in Fairfield, lowa. 

[Foto: "Parsons-College der MUM, Fairfield", halb abgerissen] 

Dann natürlich Schledehausen und ein Teil der Gebäude in Maharishi Nagar bei Delhi in Indien Es geht jetzt weiter mit dem Kulm-Gebäude in Seelisberg und vielen anderen, die der internationalen Bewegung gehören. Nach dem Abriss werden sie nach und nach neu aufgebaut. Mit Sicherheit wird es eine so große Signaiwirkung auf alle nationalen und lokalen Gebäude und Einrichtungen haben, dass man diesem Beispiel in den nächsten Wochen und Monaten folgen wird. Also definitiv nicht nur in Schledehausen, denn Maharishi möchte damit ein Signal geben, das weltweiten Einfluss hat." 


Dr. Bevan Morris, Präsident der Maharishi Universities of Management: "In der ganzen Welt unternehmen gegenwärtig die am Bewusstsein orientierten Erziehungs- und Gesundheitsorganisationen, die von Maharishi Mahesh Yogi gegründet wurden, die größten Bemühungen, um ihre Lehreinrichtungen gemäß den gesunden Prinzipien, die in der uralten, im Einklang mit dem Naturgesetz stehenden Vedischen Architektur zur Verfügung stehen, neu aufzubauen ... 

Darum haben wir den Abriss alter Gebäude und deren Wiederaufbau begonnen auf unserem Universitätsgeländeander  MUM in Fairfield, lowa, an der MUM in Holland, an unserer nationalen Verwaltung in Maharishi Nagar in der Nähe Neu-Delhis, Indien und an unserem Gesundheitszentrum in Schledehausen, Deutschland.“ 

Sehr persönlich betroffen kommentiert Gisela Preuss, Geschäftsführerin des Maharishi Ayur-Veda Gesundheitszentrums Schledehausen diese Veränderung: 
"Die Akademie Schledehausen feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum. Allein 25 Jahre davon sind TM-Geschichte, 17 Jahre davon mit meinem persönlichen Einsatz, wobei sich Fortschritt und Erfolg für das Maharishi Ayur-Veda Gesundheitszentrum erkennen lassen. 

Nun, wie ein Blitz aus heiterem Himmel, erfolgt ein sofortiger Abbruch aller hier der Bewegung gehörenden Häuser. Sobald die Genehmigung zum Abbruch der Residenz vorliegt, wird auch diese als letztes Gebäude abgerissen. 

Nun könnte man sagen, es ist alles vorbei und verloren. Nein, es hat gerade erst richtig angefangen, denn Entwicklung in dieser heutigen Zeit heißt auch Veränderung, Wandlungsprozesse aller erstarrten und falschen Strukturen zuzulassen. Mit einem "JA“ habe ich die Herausforderung als eine Chance für unsere neue, bessere Zukunft angenommen. Denn jeder von uns wird sich über kurz oder lang dieser Herausforderung konkret annehmen und sie umzusetzen lernen müssen. 

An dem neuen Gesundheitskonzept nach den Prinzipien des Maharishi Sthapatya-Veda wird hier auf diesem wunderschönen Areal bereits gearbeitet Die Anzeichen für eine gesamte Umorientierung und Neugestaltung des Grundstücks nehmen immer konkretere Gestalt an, wobei es mir eine persönliche Freude bereitet, mein über viele jahre gewonnenes Know-how und meine Erfahrung für Bauen und Wohnen und über Maharishi Ayur-Veda in das neue Projekt planerisch und konzeptionell mit einzubringen. Ich bin sehr glücklich, dass diese Vision vom Neubauen, über die Maharishi schon seit vielen jahren spricht, hier in Schledehausen seinen Anfang für Deutschland nimmt."

Gemeinsam: Das "Vedische Friedenskorps e.V." und die "Deutsche Gesellschaft für Ayur-Veda e.V.", ansässig im Hotel Parkschlösschen in Traben-Trarbach, vgl.

Naturgesetz Journal 7/00 September 2000 

VEDISCHES FRIEDENKORPS IN DEUTSCHLAND

In Berlin führt das Vedische Friedenskorps in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ayur Veda am 29. September im Grand Hotel Esplanade eine Pressekonferenz und ein Symposium über die Verwiridichung der Vedischen Vision eines vollkommen gesunden Menschen und einer krankheitsfreien Gesellschaft durch. 

Mit dieser Veranstaltung sollen Ärzte, Heilpraktiker, die Leiter von Kliniken und wissenschaftlich-medizinischen Instituten, die Fachverbände und Krankenkassen sowie die für das Gesundheitswesen zuständigen Politiker und die Presse über das wieder entdeckte ganzheitliche Verständnis des menschlichen Körpers als Ausdruck der feinen intelligenten Strukturen und Funktionen der Naturgesetze - des Veda und der Vedischen Literatur - informiert werden. Die Fachwelt soll erkennen und verstehen, dass diese Entdeckungen von Dr. Tony Nader eine Wende in der Medizin bedeuten und dass Maharishis Vedisches Gesundheitsprogramm völlig neuartige Iherapieverfahren und sogar die Heilung von chronischen Krankheiten anbietet. Wir wollen darüber informieren, dass Dr. Volker Schanbacher dieses Gesundheitsprogramm als quantenphysikalischen Ansatz für die heutige Medizin versteht. Dr. Michael Dillbeck wird anhand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen dokumentieren, dass die Vedischen Technologien sich sehr positiv auf die Gesundheit des Menschen auswirken. Dr. Ulrich Bauhofer wird vor dem Hintergrund dieser neuen Vedischen Therapieansätze und auf Grund seiner reichhaltigen praktischen Erfahrung mit bereits bekannten Vedischen Heilmethoden Möglichkeiten zur Lösung der heutigen Probleme in der Gesundheitsfürsorge aufzeigen. Dr. Karin Pirc wird an Fallbeispielen deutlich machen, dass auch schwer therapierbare chronische Krankheitsbilder heilbar sind. 

Für dieses Symposium benötigen wir DRINGEND Spenden! Wer dazu beitragen möchte, möge seine Spende auf das Konto des VFK 1032 34-508 bei der Postbank Köln, BLZ 370 100 50, überweisen, Stichwort "Gesundheitssymposium“. 
Zum Hintergrund: 1997 gründete Oberstleutnant a.D. Gunter Chasse nach vielen aktiven Jahren in der Bundeswehr und NATO-Dienststellen das Vedische Friedenskorps als zeitgemäße Antwort auf die Unfähigkeit der NATO-Verbände, einem Land wirklichen Frieden zu ermöglichen. 

"Das Vedische Friedenskorps e.V. (VFK) ist aktiv, auch wenn wir nicht ständig und groß darüber berichten. Es betätigt sich gemeinnützig im In- und Ausland. Im Ausland wird derzeit eine große Gruppe Yogischer Flieger mit eigens dafür geleisteten deutschen Spenden unterstützt. 

Für die Pandit-Gruppe in Deutschland gehen auch regelmäßig Spenden ein. Das VFK hatte sich 1997 bereit erklärt, die finanziellen und infrastrukturellen Voraussetzungen für die Unterbringung und Unterhaltung der 1000 Pandit-Schüler zu schaffen. Ein geeignetes, bereits existierendes Objekt, haben wir bisher nicht gefunden. Für den Neubau einer großen Einrichtung nach Sthapatya Veda ist zwar schon viel Geld zusammen gekommen, aber für Grundstückskauf und Bau reicht es bei weitem nicht aus. Eine praktische Unterstützung bei der Landsuche wäre sehr hilfreich. 

Für das Pandit-Projekt bitten wir weiterhin um Spenden auf das bekannte 
Sonderkonto des VFK. Als gemeinnütziger Verein kann das VFK Spendenquittungen für steuerliche Zwecke ausstellen.“ 
Vedisches Friedenskor e.V 
Im Tal 3, 53343 Wachtberg 
Tel. 0228-3509734, Fa,c 0228-3509765 Gunter Chasse 
 



1. Version dieser Seite installiert am 21.8.2000


Impressum:



Diese Website wurde eröffnet im September 1998