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Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt AGPF - Aktion für Geistige und Psychische Freiheit Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V., Bonn Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/thakar1.htm Zuletzt bearbeitet am 6.12.2005 Zur Homepage | Zur Inhaltsseite | Zum Begriff Sekte | AGPF-Spendenkonto |
Sant Thakar Singh:
Comeback trotz Vorwürfen von Kindesmisshandlung
und sexuellem Missbrauch?
Nach Vorwürfen der Kindesmißhandlung und des sexuellen Mißbrauchs
von Anhängerinnen war der deutsche Zweig der Thakar-Singh-Sekte in
der Versenkung verschwunden.
Jetzt plant der Kult offenbar ein Comeback des Gurus.
Der Guru auf der Litfaßsäule
1982
(Photo aufgenommen 1982 in Bonn von Ingo Heinemann)
Nach Vorwürfen der Kindesmißhandlung gegen Anhänger
der Sekte und des sexuellen Mißbrauchs von Anhängerinnen war
der deutsche Zweig der Thakar-Singh-Sekte in der Versenkung verschwunden.
Jetzt plant der Kult offenbar ein Comeback des Gurus.
Auch mit Hilfe des Internet.
Zuerst sollen jedoch offenbar die Kritiker mit Hilfe der Gerichte zum
Schweigen gebracht werden.
Dafür wird Geld gesammelt.
Lothar Schmitt, "Repräsentant von Sant Thakar Singh Deutschland/Europa" bittet für diesen Zweck um "Spenden" oder "Darlehen" auf ein "Sonderkonto Lothar Schmitt". Schmitt in seinem Rundschreiben vom Dezember 99 (Bild rechts, Text unten):
"Das Wiederherstellen des Ansehens des Meisters in der Öffentlichkeit ist uns allen wichtig. Dies kann natürlich nicht nur durch Gerichtsentscheide erfolgen, die ein wichtiger Schritt dafür sind, sondern bedarf auch einer kontinuierlich guten Öffentlichkeitsarbeit."Offenbar sollen die Methoden nicht geändert werden.
Im übrigen ist zu unterscheiden,
Keine dieser Organisationen hat jemals Klage erhoben.
Thakar Singh klagt vor dem Landgericht München (27 O 8736/99)
gegen Heide-Marie Cammans auf Unterlassung zahlreicher Behauptungen
und Schadensersatz, "wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts".
Es geht um deren Buch "Sekten- die neuen Heilsbringer?"
Ein Absatz des Schmitt-Briefes deutet die Prozeßtaktik an:
"Erlaubt mir noch einen letzten Hinweis:Dafür ein Beispiel.
Projekte der Vereine haben die ausdrückliche Unterstützung des Meisters. Andere Projekte, die der Meister gerne gefördert sehen möchte, werde ich euch darstellen, damit ihr euch dafür engagieren könnt. Alle anderen Aktivitäten von lnitiierten, die wie auch immer an euch herangetragen werden, leider oftmals im Namen des Meisters, sind privat und nicht Teil im Werk des Meisters."
Dieser Punkt der Klage wird mit einem "Streitwert" von 20.000.- DM veranschlagt."Es gab und gibt kein "Meditationszentrum" des Klägers oder mit ihm verbundener Personen oder Organisationen in Buchendorf bei München.
Die Vorgänge ihm Jahre 1993 spielten im Privathaus von Gerda Achternbusch. Sie waren dem Kläger weder bekannt noch wurden sie von diesem irgendwie gefördert.
Sein Repräsentant in der Bundesrepublik Deutschland wußte von diesen Vorgängen nichts. Das Haus wurde weder von diesem noch vom Kläger in irgend einer Weise gefördert.
Beweis: Herr Lothar Schmitt"
Beiläufig wird in der Klageschrift erwähnt, daß Gerda
Achternbusch "aufgrund dieser Vorgänge strafrechtlich verurteilt"
wurde.
Hans Liebl, der Sektenbeauftragte der Katholischen Kirche in München,
hat schon 1982 gewarnt: "Hier schätzt sich einer selbst als 'Gott‘
ein. Doch die Hauptgefahr liegt darin, daß sich besonders labile
Menschen an "diese“ Person gebunden fühlen und durch sie die Erlösung
auf Erden erwarten.“ (Die Welt 14.8.82, unten)
Das Schmitt-Rundschreiben vom Dezember
99
| Lothar Schmitt, Repräsentant von Sant Thakar Singh - Deutschland/Europa
Dr. Otto-Meyer-Str. 29. D-86169 Augsburg. Tel: +49 -821 - 743640. Fax: +49 -821 -743749 Infobrief an die Satsanggruppen, Dezember 1999 Liebe Freunde, Das Jahr 2000 solI das Millenium spirituellen Erwachens der Menschen
werden.
Außerdem stehen im Januar nächsten Jahres mehrere gerichtliche
Klärungen an, die die Verleumdungen, Lügen und Anschuldigungen
gegen die Person des Meisters und gegen sein Werk unterbinden sollen. Die
Chancen stehen gut, besonders nachdem ein wichtiger sogenannter Hauptzeuge
und Verursacher nun eine entsprechende Erklärung abgegeben hat, dass
die von ihm aufgestellten Behauptungen und Erklärungen nicht der Wahrheit
entsprechen.
Wer dafür ein Darlehen geben möchte an Stelle einer Spende, möge sich bitte mit mir in Verbindung setzen. Erlaubt mir noch einen letzten Hinweis:
In Seiner Liebe
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