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Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/remid2.htm  Zuletzt bearbeitet am 4.12.2002
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REMID-Zahlen über Anhänger von Sekten unzuverlässig



 
 
 
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REMID ist die Abkürzung für Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst e.V.
Religionswissenschaftler müssen nicht unbedingt mit Zahlen umgehen können.
REMID hat allerdings von Anfang an behauptet, die öffentlich genannten Zahlen über die Anhänger von Sekten seien zu hoch.
Dann darf man soliden Umgang mit den Zahlen erwarten.



Tendenzwende?

Für die Transzendentale Meditation hat REMID im Frühjahr 2001 noch 1000 Mitglieder genannt.
Im Sommer fand sich dann zusätzlich zu diesen 1000 die Eintragung "Engerer Kreis der Yoga-Lehrenden. Umfeld ca. 5.000-10.000". Diese Größenordnung dürfte stimmen.

Als Quelle dieser Zahl wird "REMID" angegeben. Die Erläuterungen dazu enthalten lediglich allgemeine Informationen über Zahlenangaben, nicht aber Erläuterungen über die einzelnen Zahlen. "REMID" als Quelle bedeutet lediglich, daß es sich um eine eigene Schätzung handelt. Das besagt aber nichts darüber, worauf diese Schätzung beruht.

Deutlich wird hier auch das Problem mit der Bezeichnung der Gruppen. "Transzendentale Meditation" ist eines der zahllosen Markenzeichen des Maharishi-Kultes. Der Konzern selbst bezeichnet sich keineswegs durchgängig als "Transzendentale Meditation". Einheitlich an den zahlreichen Selbstbezeichnungen ist nur der Name des Gurus: Maharishi.

Die Bezeichnung ist durchaus auch bedeutsam für die Zahlen. Es besteht nämlich die Möglichkeit, daß ganze Gruppen von Anhängern nicht der richtigen Organisation zugerechnet werden oder unter den Tisch fallen.



Fakten oder Vergleichszahlen wurden in der REMID-Website zunächst nicht genannt.
Seit 1999 befand sich im Internet eine Liste unter http://www.uni-leipzig.de/~religion/remid_info_zahlen.htm "Religionsgemeinschaften in Deutschland: Mitgliederzahlen (Stand Dezember 1999)".
Diese Liste habe ich Mitte April 2000 aus dem Internet geladen.
Daraus stammen also die unten erwähnten Zahlen.
Meine Kritik war keineswegs akademisch.
Vielmehr wurden die REMID-Zahlen in einigen Veröffentlcihungen übernommen, so daß eine Reaktion geboten war.
Inzwischen wurde ist REMID-Website umgezogen. Adresse für die Zahlen jetzt: Dort ist jetzt "Stand Mai 2001" angegeben.

Die nachfolgende Überprüfung der REMID-Zahlen betrifft die Zahlen vom April 2000.
Es ist durchaus möglich, daß auch diese Zahlen inzwischen geändert wurden.

Das Ergebnis vorweg:

Die REMID-Liste zu den Mitgliederzahlen ist unzuverlässig.
Das bedeutet nicht, daß ich die Zahlen allesamt für falsch halte. Zumindest die Zahlen zu den umgangssprachlich als Sekten bezeichneten Gruppen bedürfen jedoch im Einzelfall der Nachprüfung. Sie eignen sich somit auch nicht für Summierung, Hochrechung und Schlußfolgerungen.

Solche Zahlen sind kein Selbstzweck.
Sie zeigen den Stellenwert eines Problems an.
Sie können  Einfluß haben auf die Einschätzung des Regelungsbedarfs bei Gesetzen und des Bedarfs an Beratungseinrichtungen.

REMID hat seit langem mit drastischen Worten die öffentlich genannten Zahl als zu hoch kritisiert.
Allerdings hat der REMID e.V. bisher (soweit mir bekannt) keine eigenen Zahlen genannt.
Vermutlich soll dies mit den im Internet veröffentlichten Zahlen nachgeholt werden.
Deshalb ist es sinnvoll, einige dieser Zahlen zu überprüfen.



Aus bestimmten Eigeninteressen ... weit überhöhte Mitgliederzahlen ...


1991 hat der REMID e.V. in einer
"Stellungnahme zur gegenwärtigen Auseinandersetzung um die Scientology-Kirche"
(ohne Datum und ohne Verfasser, dazu wurde später klargestellt: "vom Vorstand von REMID verabschiedet", Vorstand waren damals: Martin Baumann M.A., Sebastian Murken M.A., Dipl.-Pol. Steffen Rink)
geäußert:
"Aus bestimmten Eigeninteressen heraus wurden ... weit überhöhte Mitgliederzahlen der neuen Gemeinschaften in Umlauf gesetzt."
(Ziff. 5 des Artikels).
Dem Kontext des Artikel war zu entnehmen, daß "bestimmte Eigeninteressen" bei allen anderen unterstellt wurden, ausser eben bei REMID.

Die Prüfung der jetzigen Zahlen könnte am sinnvollsten mit Vergleichszahlen vorgenommen werden. Allerdings kenne ich keine vergleichbare Liste.
Das ist bedauerlich, es gibt aber durchaus gute Gründe dafür, keine solche Liste aufzustellen.



Plausibilitätsprüfung


Da ich die REMID-Zahlen wegen des Fehlens anderer vergleichbarer Listen nicht nachprüfen kann, bleibt nur eine Plausibilitätsprüfung.

Zu Durchführung einer solchen Plausibilitätsprüfung habe ich REMID per E-Mail um Mitteilung gebeten, "ob es sich dabei um Zählungen handelt oder um Schätzungen". Außerdem habe ich um Mitteilung der Grundlagen der Schätzungen oder Zählungen gebeten.

Der Vereins-Vorsitzende Dipl.-Pol. Steffen Rink hat darauf geantwortet:
 

"Die Nennung von Mitgliederzahlen der verschiedenen Religionsgemeinschaften beruht auf der sorgfältigen Auswertung der uns jeweils vorliegenden Informationen, die von Eigenangaben über die Literaturauswertung bis zu Forschungen aus dem Kreis unserer Mitglieder reicht. Sind bestimmte Quellen ausgewertet, sind diese Quelle explizit genannt (z. B. Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen). Ansonsten ist als Quelle REMID genannt, da in der Regel mehrere Bearbeiter an der Erfassung, Auswertung oder anderweitigen Gewinnung der Angaben einschließlich deren Prüfung beteiligt sind, um, sofern genaue Angaben nicht vorliegen oder z. B. bei Eigenangaben Zweifel bestehen, eine größtmögliche Genauigkeit zu gewährleisten."


ReligionswissenschaftlicheDefinitionen der Begriffe 'Mitglieder/AnhängerInnen' ?

Zusätzlich habe ich REMID "um Übermittlung der von Ihnen dabei verwendeten Definition der Begriffe 'Mitglieder/AnhängerInnen' " gebeten.
Darauf hat der Vereinvorsitzende Dipl.-Pol. Steffen Rink geantwortet:

"Wir verwenden die Begriffe so, wie sie generell im Bereich der Forschung über Religionen verwendet werden; so darf ich davon ausgehen, daß Ihnen die spezifischen Unterscheidungen und ggf. auftretenden Problemfälle im einzelnen bekannt sind, da Sie sich ja bereits seit etlichen Jahren mit der Thematik Neue Religionen beschäftigen."
Ich habe darauf per E-Mail eine größere Zahl von Fachleuten um Definitionen der Begriffe 'Mitglieder/AnhängerInnen' gebeten, "so, wie sie generell im Bereich der Forschung über Religionen verwendet werden". Denjenigen, die darauf geantwortet haben, war von einer solchen generellen Definition nichts bekannt.

Ich möchte an drei Beispielen darlegen, warum es auf die Definition ankommt.

Vorweg möchte ich jedoch betonen, daß es für mich nicht plausibel ist, weshalb es religionsspezifischer Definitionen der Begriffe 'Mitglieder/AnhängerInnen' bedarf.
Wenn solche Zahlen nachvollziehbar sein sollen, müssen sie allgemeinverständlich sein.



Zahlen müssen vergleichbar sein


Die REMID-Liste enthält zuoberst die Zahlen der Mitglieder der großen Kirchen.
Ich habe das nicht nachgeprüft, gehe aber davon aus, daß es sich dabei um die Gesamtzahl der registrierten Mitglieder der jeweiligen Kirchen handelt. Daß bei einigen davon die Bindung an die Religionsgemeinschaft nicht übermäßig groß ist, ist bekannt.

Also müßten auch bei anderen Gruppen auch diejenigen mitgezählt werden, die nur eine verhältnismäßige geringe formale Bindung an die Gruppe haben. Nur dann wären die Zahlen halbwegs vergleichbar.

Kennzeichen wissenschaftlicher Arbeit ist die Nachprüfbarkeit. Wenn andere unter Anwendung vergleichbarer Kriterien zu vergleichbaren Ergebnissen kommen, kann man von einer gewissen Beweiskraft ausgehen.

Ein Ergebnis, das noch niemand nachgeprüft hat, hat demgegenüber eine geringe Beweiskraft. Ein Ergebnis, welches niemand nachprüfen kann, weil die Kriterien nicht bekanntgegeben werden, hat somit keine Beweiskraft.

Man kann jedoch auch dann eine Plausibilitätsprüfung vornehmen, wenn es keine weiteren Äußerungen von wissenschaftlicher Seite gibt, die Zahlen also an sich ohne besondere Beweiskraft sind.



Beispiel 1: Scientology

Die REMID-Liste nennt die Zahl  von 5.000 "Mitglieder /AnhängerInnen" und beruft sich auf den Verfassungsschutz. Ohne genaue Quellenangabe kann ich allerdings nicht nachprüfen, was der Verfassungsschutz zur Herkunft dieser Zahl geschrieben oder gesagt hat. Die Zahl ist mir jedoch geläufig als häufig genannte Zahl der mutmaßlichen IAS-Mitglieder. IAS ist die International Association of Scientologists. Dazu sagt Scientology:
"Die Mitgliedschaft in der Internationalen Vereinigung der Scientologen ist die offizielle Mitgliedschaft der Scientology Kirche." (Magazin Impact Nr. 6 aus 1986).
Einzelheiten entnehmen Sie bitte der als Anlage beigefügten Internet-Seite
Archiv/mitglieder.htm
 

Daß eine Behörde sich dieser Zahl der "offiziellen" Mitglieder bedient, ist durchaus nachvollziehbar. Darin enthalten sind jedoch mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht die Kunden. Also diejenigen, auf deren Umsätzen die Finanzkraft fast aller Sekten beruht. Ohne die teilweise sehr große Zahl von Kunden wären die meisten Organisationen nicht in der jetzigen Form existenzfähig. Deshalb verteidigt zum Beispiel die Scientology-Organisation die Bezeichnung ihrer Preise als "Spenden" oder "Beiträge" auch immer wieder vor Gericht und weist darauf hin, daß es sich dabei um das Gegenstück zur Kirchensteuer handele.

Ich schätze die Zahl der Scientology-Kunden auf etwa 30.000. Gemeint sind nicht nur gelegentliche Kunden. Im Grunde sind es also Anhänger.

Die Bindung der Scientology-Kunden dürfte kaum Fall geringer sein als die Bindung der erwähnten Mitglieder der Großkirchen.
Wenn also bei den Großkirchen die Mitglieder mit geringer formaler Bindung mitgezählt werden, dann müßten zum Zweck der Vergleichbarkeit auch die Scientology-Kunden mitgerechnet werden.

Mir ist bewußt, daß es sich bei den Großkirchen um ziemlich exakte Zählungen handelt, bei den meisten Sekten hingegen allenfalls auf Schätzungen. Wenn deshalb die Zahlen nicht vergleichbar sind, dann sollten sie auch nicht unter derselben Bezeichnung in derselben Liste stehen. Mindestens sollte auf die Nichtvergleichbarkeit hingewiesen werden. Das ist bei der REMID-Liste nicht der Fall.

Schätzung bedeutet im übrigen nicht, daß willkürlich eine Zahl oder eine Größenordnung ausgewählt wird. Eine Schätzung sollte auf Fakten beruhen und zumindest einer Plausibilitätsprüfung standhalten. Worauf meine Schätzungen der Zahl der Scientology-Anhänger beruhen, habe ich in der Internet-Seite dargelegt. Seither ist die Zahl drastisch zurückgegangen. Ich gehe davon aus, daß die Zahl der Anhänger heute nur noch etwa 10% der damaligen Zahl beträgt.

REMID- Geschäftsstellenleiter Thomas Schweer schrieb 1998 in einem Leserbrief:

"Typisch für den Verlauf der Debatte um sogenannte Sekten ist der je nach Opportunität wechselnde Gebrauch von Mitgliederzahlen. Sollte Scientology vor einigen Jahren noch 300000 Mitglieder haben, so spricht der Verfassungsschutz (NRW) heute von "deutlich unter 10000" Mitgliedern. Dies kann nur dann ueberraschen, wenn man seit langem vorliegende Schätzungen von (auch kirchlichen) Fachleuten, die zu demselben Ergebnis gelangt sind, ignoriert hat. In der Diskussion geht es vorrangig um Interessenpolitik, Meinungskampf und Quotensteigerung. Würde die Sache selbst im Vordergrund stehen, könnte anhand wissenschaftlicher Forschungsergebnisse schon längst unaufgeregt und angemessen über "Sekten" geredet werden."
Dieser Brief zeigt, daß REMID nicht bemerkt hat oder ignoriert, daß die Zahlen sich tatsächlich geändert haben.

Beispiel 2: Zeugen Jehovas

Die REMID-Liste enthält eine weitere Zahl, deren Plausibilität ich prüfen konnte.
Für die Zeugen Jehovas werden genannt:

Mitglieder /AnhängerInnen: 166.136 für 1999,Quelle: REMID

Im "Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2000" wird genau diese Zahl als "Verkündigerdurchschnitt 1998" genannt: 166.136.
Ich habe mich erkundigt: "Verkündiger" sind Mitglieder mit recht enger Bindung, wie man im übrigen auch ohne besondere Kenntnisse nach der Bezeichnung annehmen konnte.

In derselben Liste im Jahrbuch ist noch eine weitere Zahl genannt, die in Frage kommt:
Als "Gedächtnismahl Anwesende" werden 270.956 genannt.
Es ist unerfindlich, warum nicht diese Zahl genommen wurde, zumal die Zahl ja auch die "Anhänger" umfassen soll. Mag sein, daß darin einige enthalten sind, die aus Gründen des interreligösen Dialogs oder des Familienfriedens am Gedächtnismahl teilgenommen haben. Ich würde dann einen Sicherheitsabschlag von 20.000 vornehmen und käme dann auf 250.000 Anhänger.

Das bedeutet: REMID hat die Zahl erheblich zu niedrig angesetzt.
REMID hat zudem sich selbst als Quelle der Zahl angegeben, obwohl die Zahl offensichtlich aus der Liste der Zeugen Jehovas übernommen wurde.

Auch die Zeugen Jehovas selbst geben die Zahl der Verkündinger nicht als Zahl der Mitglieder an.

In der Internet-Seite
http://www.jehovas-zeugen.de/rec/czv/default.htm
heißt es vielmehr:
"Die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas in Deutschland
(192 000 Glaubensangehörige) ..."


Beispiel 3: Hare Krishna

In der Liste werden für "ISKCON (Hare Krishna)" in der Rubrik "Mitglieder /AnhängerInnen" 350 angegeben. In der Rubrik "Bemerkungen" heißt es dann:  "350 Devotees, mit befreundetem Umfeld ca. 5.000".
In der Broschüre "25 Jahre ISKCON-Deutschland" wird dieses "befreundete Umfeld" beschrieben als eine

"wachsende Gemeinde mit zur Zeit ca. 5000 Glaubensangehörigen, die den Prinzipien des Krishna-Bewußtseins ganz oder teilweise folgen und in bürgerlichen Berufen tätig sind."

So werden üblicherweise die Anhänger beschrieben.
Demnach sind es nicht 350 Anhänger, sondern 5000.



Ergebnis

Nach dieser Plausibilitätsprüfung komme ich damit zu dem Ergebnis, daß die REMID-Zahlen nicht zuverlässig sind.



REMID-Pressemitteilung vom 29.04.97
über Zahlen-Umfrage der Enquete-Kommission
 
REMID
Pressemitteilungen 
Pressemitteilung 97-4
(29.4.1997) 
Sekten-Statistik der Enquete-Kommission enthält keine neuen Erkenntnisse

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

am 24. April hat die Vorsitzende der Enquete-Kommission "Sogenannte Sekten und Psycho-gruppen" Zahlen über die Mitgliedschaft in sog. Sekten veröffentlicht. Hierzu nimmt REMID wie folgt Stellung:

Keine neuen Erkenntnisse

Die Enquete-Kommission "Sogenannte Sekten und Psychogruppen" des Deutschen Bundestages hat mittels einer Umfrage die Mitgliedschaft bzw. Anhängerschaft in neuen religiösen Bewegungen ermitteln lassen und die Ergebnisse am 24. April veröffentlicht. So gebe es etwa 100.000 Zeugen Jehovas, 16.000 Anhänger der Christengemeinschaft und 9.000 Scientologen. Erfreulich ist, daß die immer wieder verbreiteten Zahlen von zwei Millionen Sektenmitgliedern oder 300.000 Scientologen mit dieser Umfrage widerlegt und damit wohl endlich ins Reich der Phantasie verwiesen werden. Bedauerlich ist, daß die Enquete-Kommission Steuergelder für etwas ausgegeben hat, was seit Jahren bekannt ist. Die seriöse Forschung über neue religiöse Bewegungen nennt seit langem die gleichen Mitgliederzahlen wie die jetzt veröffentlichte Untersuchung. Diese Forschung hat im übrigen immer wieder darauf hingewiesen, daß viele neureligiöse Bewegungen höhere Zahlen nennen als es der Realität entspricht. Das bestätigt sich nun auch für Scientology. Es muß gefragt werden, warum die Enquete-Kommission eigens eine Umfrage in Auftrag gegeben hat, um bereits vorhandenes Wissen zu reproduzieren. Nach diesen Zahlen und den bisherigen öffentlichen Stellungnahmen der Verantwortlichen der Enquete-Kommission ist nicht zu erwarten, daß der Schlußbericht der Kommisssion wesentliche neue Erkenntnisse enthalten wird. Im Sinne der Diskussion über neureligiöse Bewegungen wäre das zu begrüßen, da es ein Beitrag zur Versachlichung sein könnte. Es bliebe allein die traurige Tatsache, daß wieder einmal Steuermittel in den Sand gesetzt wurden.

Marburg, 29.04.97 - Steffen Rink (Vorstand)


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