| AGPF-Info 14/98 |
AGPF - Aktion für
Geistige und Psychische Freiheit
Arbeitsgemeinschaft der Betroffenen-Initiativen
e.V.
Weltanschaulich, religiös und politisch
neutral
Internet: http://www.AGPF.de/
53229 Bonn Im Blankert 35 Tel. 0228-631547
|
|
Erstmals haben Anhänger eines Kultes mit Massenselbstmord gedroht.
Unter dem Titel "Harikesa's Schüler drohen mit Massen-Selbstmord"
heißt es: "Wir sind jetzt bereit zum Selbstmord, weil unser geliebter
spiritueller Meister angeklagt und verraten wurde wie Jesus Christus".
Eine ernsthafte Gefahr oder nur sekteninterner Machtkampf?
|
Mitglieder wegen unerlaubten Sammelns und in einem Falll wegen
unerlaubter Einfuhr und Erwerb von Schußwaffen zu Strafen bis zu
6 Monaten auf Bewährung verurteilt. Waffen, Munition und über
875.000.- DM gesammeltes Geld nebst Zinsen wurden eingezogen. Der Bundesgerichtshof
(AZ 2 StR 791/78) hat das Urteil bestätigt.
Die "Internationale Gesellschaft für Krishna- Bewußtsein" wurde 1969 in Deutschland gegründet und beim Vereinsregister des Amtsgerichtes Hamburg unter VR 443 eingetragen (heute AG Köln VR 12250). Zur Bezeichnung der Organisation wird meist die englische Bezeichnung "International Society for Krishna Consciousness" und deren Abkürzung ISKCON benutzt. 1979 war dieser Verein an der Erstellung des Pamphlets "Holocaust bis 1984" beteiligt. Inhalt: "Das verfassungswidrige und antireligiöse Vorgehen staatlicher Organe der Bundesrepublik Deutschland gegen neue religiöse Minderheiten". Herausgeber: Das "Guardian Office" der Scientology-Zentrale in Deutschland. Die Verwendung des Begriffes Holocaust beinhaltet die Behauptung oder Befürchtung, der Staat plane die Ermordung einer ganzen Gruppe. Durch selbstkritische Töne wird der Eindruck erweckt, als habe der Kult sich geändert. 1994: "Zurückblickend müssen wir feststellen, daß wir immer wieder gravierende Fehler im Umgang mit der Öffentlichkeit, mit Familien und Institutionen gemacht haben. (...) Seit den Anfangstagen der ISKCON haben wir einiges dazugelernt, trotzdem liegt noch ein langer Weg vor uns." 1998 im Internet: "Weisheit der Woche: Wir müssen immer auf dem Teppich bleiben, weil wir soviel darunter gekehrt haben (genervter Krishna Manager)". Auch Kinder werden einbezogen. Ein Prospekt für eine Grundschule in Wien zur Altersgruppe: "Vorschule bis 4. Klasse". Programm: "Das Ziel Krsna-bewußter Pädagogik besteht darin, den Schüler vom Kreislauf der wiederholten Geburten und Tode zu befreien und ihn zu einem Geweihten Sri Krsnas zu erziehen, der einen spirituellen Meister annimmt und diesem ergeben dient". Lehrplan und Lehrmaterialien der staatlichen Schulen würden "benutzt und krsnaisiert", an der "Erstellung Krsna-bewußten Lehrmaterials wird gearbeitet". * Aktuelle Beschreibung in der Broschüre:
|
| 27.10.98 Ingo Heinemann Tel 02644-98013 0 Fax 98013 1 Email: Ingo.Heinemann@t-online.de + AGPF.Bonn@t-online.de |