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IDK  II/91  2.5.1991
Scientology-Dianetik-Sekte:
Diffamierungskampagne gegen Psychiatrie
 
 
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IDK  II/91  2.5.1991
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Scientology-Dianetik-Sekte: 
Diffamierungskampagne gegen Psychiatrie

Die Scientology-Dianetik-Sekte ist in der Bundesrepublik "mit schätzungsweise 300.000 Anhängern, einigen tausend Mitarbeitern und einem geschätzten Jahresumsatz von 150 Millionen Mark inzwischen Marktführer unter den Seelenfängern, weit größer als die Zeugen Jehovas, Bhagwan oder die Moon-Sekte“, so der STERN vom 26.4.1990: "Millionen durch Gehirnwäsche“. Der Sekte werden seit jeher persönlichkeitszerstörende Praktiken vorgeworfen. Der US-Journalist Eugene H. Methvin: Die Sekte "lockt neue Anhänger an, indem (sie) sich ihre Einsamkeit und Angst mit einer üblen Mischung aus Hypnose und Gehirnwäsche, Pawlowscher Konditionierung und verzerrter Psychotherapie zunutze macht“. 

Um dies zu vertuschen, betreibt die Sekte ihren eigenen Geheimdienst. Sektengründer Hubbard: "Wir benützen die herkömmlichen Spionagetechniken“. Deshalb gehören seit jeher auch Tarnorganisationen zu dieser Sekte. Die derzeit wohl wichtigste: Die Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e. V. Adresse: Frankfurter Ring 105, München. Das ist die neue Adresse der konspirativen Abteilung der Sekte, früher als "Guardian Office“ bekannt. 

Die Staatsanwaltschaft München (115 Js 4298/84): "Es kommt ... nicht von ungefähr, daß die Organisation in den Psychiatern, die in der Lage sind, die kompetenteste Kritik zu formulieren, ihre ärgsten Feinde sieht. Hubbard hält den Berufsstand der Psychiater für entbehrlich, da er vorgibt, mit seinen Methoden selbst Geisteskrankheiten heilen zu können“. 

 Die selbsternannte "Kommission“ in einer Petition an den Hessischen Landtag: "Bitte setzen Sie sich dafür ein, daß alle persönlichkeitszerstörenden Praktiken der Psychiatrie (das Verabreichen von Psychopharmaka auch gegen den Willen der Patienten) gesetzlich verboten werden“. "Gegen den Willen der Patienten“: Das klingt für den Leser nach ungerechtfertigter Gewalt und das ist auch die Absicht, die dahinter steckt. 

Tatsächlich werden in die Psychiatrie oft Menschen eingeliefert, weil sie sich oder andere gefährden. Das sind Patienten, die selbst nicht entscheiden können, eben weil sie krank sind. Also müssen andere entscheiden: Gerichte zum Beispiel. Diese Menschen empfinden sich oft nicht als krank. Wenn die unmittelbare Gefahr vorüber ist, werden sie entlassen. 

Noch einmal die Staatsanwaltschaft: "Als eine ehemalige Münchner Spitzenfunktionärin 1984 ernsthaft geistig erkrankte, war die Organisation deshalb nicht in der Lage, ihr wirksam zu helfen. So unterließ man es bewußt, ihr die erforderliche psychiatrische Hilfe angedeihen zu lassen. Durch die scientologische Hilfestellun ... verschlechterte sich erwiesenermaßen ihr Zustand. Die Hilflosigkeit und Verantwortungslosigkeit gegenüber echter Geisteskrankheit zeigt sich nicht nur in diesem Fall“. 

 



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