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Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt AGPF - Aktion für Geistige und Psychische Freiheit Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V., Bonn Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/idk86-1 Zuletzt bearbeitet am 3.4.2005 Zur Homepage | Zur Inhaltsseite | Zum Begriff Sekte | AGPF-Spendenkonto |
| Informationen Destruktive
Kulte
(Jugendsekten, Psychokulte ) IDK I/86 27.3.1986 |
AGPF - Aktion für
Geistige und Psychische Freiheit
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MO, GADDAFI UND DIE "HUREN GOTTES" Unter dem Titel UNHEILIGE ALLIANZ wurde in IDK 1/85 berichtet, daß Maharishi dem philippinischen Präsidenten Marcos die "Glocke der Unbesiegbarkeit“ überreicht hat. Bekanntlich vergeblich. Dies war allerdings nicht der einzige Kontakt zwischen einem Staatsoberhaupt und einem Sektengründer. David Berg alias Mose David ist Gründer der "Kinder Gottes“, später "Familie der Liebe“. Spezialität seiner "Huren Gottes“: Prostitution zum Zweck der Beschaffung von Geld und Anhängern, "flirty fishing“ genannt. Mo berichtet bereits 1975 über seinen Besuch bei Gaddafi, dieser habe ihn gefragt: "Hast Du Karteikarten für jeden von diesen 250.000 Leuten?“ -gemeint waren Mo-s Anhänger. Dessen Antwort: "Wir führen alle Unterlagen, die wir nur führen können. Von jetzt an bewahren wir alle Aufzeichnungen auf, alles. Wir müssen große Computer in London und Paris betreiben,um alle diese Zahlen aufzubewahren“. Schon damals verlangte Mo nicht nur Zahlenangaben, sondern auch genaue Berichte über Sexualkontakte und Angehörige. Grund für die Staatsanwälte, zu ermitteln. Die Sekte ging in den Untergrund. Heute agieren in der Bundesrepublik etwa 250 Mo-Anhänger, campieren in Wohnwagen, Autos und Bahnhöfen. |
In einem kürzlich erschienenen Buch bestätigt die Tochter des Sektengründers diesen Besuch bei Gaddafi (Davis: Die ungeschminkte Wahrheit ISBN 3-87739-376-4). Er sei jedoch an Prostitution nicht interessiert gewesen. Nach Pressemeldungen hat sich dies zumindest für das Ausland geändert: Unter Berufung auf die französische Spionageabwehr SDECE wird berichtet, daß Mo‘s "Huren Gottes“ "im Auftrag von Gaddafi Politiker und Wirtschaftsmanager unter Druck setzen und für seine Ziele gefügig machen“. Mo soll über einen lybischen Paß und Asylrecht verfügen. Das würde erklären, warum er sich seit Jahren verborgen halten kann. "Bei internationalen Konferenzen, Wirtschaftsseminaren oder Parteitagen in ganz Europa treten sie in Aktion. Sie locken Politiker oder einflußreiche Geschäftsleute in speziell ausgerüstete Appartements, in denen es überall versteckte Video-Kameras und Abhöranlagen gibt“ - wird die Spionageabwehr zitiert. "Viele der Erpreßten beugen sich lieber den Forderungen des lybischen Staatschefs, als einen Skandal zu riskieren“. Mo schon vor Jahren: "Ich will jetzt Mädchen auf meinem Team, die ältere Männer und Leiter des Establishment schätzen ... Ich bin hinter der Spitzenklasse her. Wir erreichen die Stadtväter, die Leiter, die wichtigen Männer, die Einfluß haben“. Ingo Heinemann |
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