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Der Enquete-Bericht:
Wurde Ursula MacKenzie ein Text untergeschoben?

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Impressum

Am 22.9.97 wurde ein "Internationales Forum" im Bundestag durchgeführt.
Aus England war Ursula MacKenzie eingeladen, die viele Jahre für die Initiative FAIR tätig war.
Im Bericht heißt es dann zwar:
"Frau MacKenzie berichtet aus Großbritannien".
(Enquete-Bericht 5.4.1.7  Beratungs- und Informationssituation, Buchausgabe Seite 220, Bundestags-Drucksache 13/10950 Seite 112, englische Buchausgabe Seite 214)

Frau MacKenzie sagt allerdings, man habe ihr einen Text untergeschoben, der nicht von ihr stammt.

Ursula MacKenzie hatte berichtet,

"daß INFORM - und vor allem Dr. Barker - weltweit als "cult apologist“ (Cult-verteidigend) eingeschätzt werde und führte Beispiele an. Auf jeden Fall war meine Bewertung von INFORM durchaus negativ."
Ursula MacKenzie nach der Lektüre des Berichtes:
"Ich war höchst schockiert, weil dieser Absatz unter meinem Namen überhaupt nicht dem entsprach, was ich in Wirklichkeit gesagt hatte. Was man mir untergeschoben hatte, war eine Selbstdarstellung von INFORM - sehr positiv natürlich - mit Fakten, die mir teils gar nicht bekannt waren. Zum Überfluß wurden mir auch noch negative Bemerkungen über FAIR angehängt."
Die heutigen Ausführungen von Ursula MacKenzie sind durchaus glaubwürdig.
Dr. Eileen Barker und ihr Verein INFORM gehört zu jener Gruppe, die Louis J. West schon 1981 als "Die merkwürdigen Bundesgenossen der Kulte" bezeichnet hatte.
Vgl. dazu auch: REMID: Kultlobby?
Wortführer dieser Gruppe ist derzeit Massimo Introvigne, ein Rechtsanwalt aus Turin, der von der Enquete-Kommission als "Prof. Dr. Massimo Introvigne" angehört wurde (vgl. Buchausgabe Seite 208, Bundestags-Drucksache 13/10950 Seite 106).
Zu Introvigne vgl. Massimo Introvigne und CESNUR

Ursula MacKenzie ist keineswegs die einzige, die Eileen Barker kritisiert.
Beispiele:



Aus: BERLINER DIALOG 1/ 2000 - KORRESPONDENTENBERICHTE

Brief aus London
von Ursula MacKenzie

Eine Anklage, die niemand hören will

Als ich im Sommer 1997 von der Enquete-Kommission "Sogenannte Sekten und Psychogruppen“ eingeladen wurde, als Sprecherin für Großbritannien an einem internationalen Forum in Bonn teilzunehmen, fühlte ich mich zwar sehr geehrt, hatte aber sofort starke Bedenken.

Die anderen Sprecher - aus Kanada, Russland, Spanien, Griechenland, Osterreich und Holland - waren Akademiker und deshalb sicherlich erfahrene Redner. Ich bezweifelte, in diesen Kreis zu passen, weil meine Aufgabe in der Sektenarbeit auf praktischer Ebene lag. Nachdem ich den mitgeschickten Fragebogen studiert hatte, schickte ich einen Absagebrief.

Ich wurde später von Bonn aus angerufen mit der dringenden Bitte, es mir noch zu überlegen. Es sollte doch gerade jemand dabei sein, der die praktische und karitative Seite der Arbeit beleuchten könnte. Mein Einspruch, daß der Einsendetermin für Manuskripte längst vorbei war, wurde als Absagegrund nicht gelten gelassen. "Sie brauchen kein Manuskript zu schicken. Wenn Sie frei sprechen würden, wäre das sogar sehr gut. Da hört jeder besser zu.“ Nach einigem Zögern sagte ich schließlich doch noch zu.

Der Tag in Bonn war dann sehr aufregend für mich: Die Anwesenheit von Videokameras wirkte hemmend. Wie schon befürchtet, überschritt ich die erlaubte Zeit und mußte den Schluß meines Berichtes stark verkürzen.

Allerdings brachte ich die Themen, auf die es mir ankam - die Veränderungen in der Sektenszene und die schwierige Situation in der Beratungsarbeit - genügend zum Ausdruck. In dem Zusammenhang berichtete ich von meiner Initiative FAIR, die weder finanzielle noch moralische Unterstützung von Kirchenleitungen und Staat erhält und trotz großen Einsatzes in Familienberatung und Warnungsmaßnahmen zur Aufklärung von Jugendlichen nicht als wohltätiger Verein gilt.

Es ließ sich nicht vermeiden, dabei auch Dr. Eileen Barker und ihre Organisation INFORM zu erwähnen. INFORM bekam ab 1987 die allen anderen vorenthaltenen Staatszuschüsse, obwohl die Tätigkeit dieser Organisation durchaus nicht dem entsprach, was die Regierung für ihr Geld erwartete, nämlich "die wahre Natur der Sekten bloßzustellen“.

Ich berichtete eindeutig, daß INFORM - und vor allem Dr. Barker - weltweit als "cult apologist“ (Cult-verteidigend) eingeschätzt werde und führte Beispiele an. Auf jeden Fall war meine Bewertung von INFORM durchaus negativ.

Später wurde mir der Endbericht der Enquete-Kommission zugeschickt.

Beim Durchblättem stieß ich auf etwas, was wohl eine Zusammenfassung meines Berichts sein sollte. Ich war höchst schockiert, weil dieser Absatz unter meinem Namen überhaupt nicht dem entsprach, was ich in Wirklichkeit gesagt hatte. Was man mir untergeschoben hatte, war eine Selbstdarstellung von INFORM - sehr positiv natürlich - mit Fakten, die mir teils gar nicht bekannt waren. Zum Überfluß wurden mir auch noch negative Bemerkungen über FAIR angehängt.

Zu sagen, daß ich darüber sehr wütend war, ist keine Übertreibung. Ich schrieb sofort an Frau Ortrun Schätzle, um mich zu beschweren und bekam als Antwort [unten], daß der Autor dieses Abschnitts, der in dem Bericht unter meinem Namen stand, tatsächlich jemand anders sei, daß aber die Fußnote (!) mit seinem Namen bedauerlicherweise verlorengegangen wäre. In einem Wettbewerb für faule und unglaubwürdige Ausreden würde diese Antwort bestimmt einen Preis gewinnen!

Ich habe immer noch nicht herausgefunden, wer die mysteriöse Person war, die unter "Frau MacKenzie berichtet aus Großbritannien" ganz widersprüchliche Ansichten aufstellte.

Meine deutschen Freunde in der Sektenarbeit ärgerten sich auch und versuchten ihrerseits der Sache auf den Grund zu kommen, aber so viel ich weiß, ebenfalls ohne Erfolg.

Es sei denn, jemand kann mich eines Besseren belehren, bin ich nun der Ansicht, daß ich zu der Anhörung eingeladen wurde, weil man jemanden brauchte, über den INFORM in den Endbericht hineingebracht werden konnte.

Warum bloß! Warum wurde Eileen Barker nicht eingeladen, für sich selbst zu sprechen? Wäre das nicht "politically correct“ gewesen? Alles, was sonst noch über Großbritannien im Endbericht steht, floß aus der Feder von Prof. James Beckford, einem INFORM-Anhänger. War er vielleicht der "Mystery Man“? Warum war "derjenige welcher“ zu feige, seinen Namen anzugeben?

Wenn schon der ziemlich kleine Absatz über meinen Beitrag völlig falsch wiedergegeben wurde, war man in anderen und vielleicht wichtigeren Abschnitten auch "economical with the truth“ [sparsam mit der Wahrheit], wie man so etwas in England nennt?

Auf gut Deutsch würde man fragen: Was war denn sonst noch frei erfunden, wenn nicht erlogen in diesem Bericht?

Was mich am meisten ärgert - ich finde das ist wirklich eine Gemeinheit! - ist, daß der Unsinn in meinem Namen trotz aller Beschwerden anscheinend auch in die englische Übersetzung des Endberichts geraten ist. Das ist für mich und auch für FAIR natürlich noch viel schädlicher.

Ich hatte in der Illusion gelebt, daß man bei der Enquete-Kommission unter Freunden oder zumindestens unter ehrlichen Leuten wäre. So eine hinterhältige Behandlung hatte ich wirklich nicht erwartet, zumal ich der Kommission vertrauensvoll auch noch einen ganzen Packen wichtiger Dokumente übergeben hatte.

Ich finde, man schuldet es mir, der englischen Übersetzung eine Korrektur beizufügen und sie nachzusenden, falls Exemplare bereits verschickt worden sind. Viel einfacher wäre es gewesen, den ganzen Abschnitt wegzulassen. Unter den Umständen ist es nicht verwunderlich, daß mir bisher kein englisches Exemplar zugesandt wurde!

Ursula MacKenzie
Hon. Secretary FAIR (im Ruhestand)

BERLINER DIALOG 1/2000



Was Frau MacKenzie wirklich vortrug

Aus: BERLINER DIALOG 13, 2-1998
http://www.religio.de/dialog/298/13_19.htm

FAIR bleiben!
Was Frau MacKenzie wirklich vortrug
Auszug aus den Votragsunterlagen von Ursula MacKenzie zu ihrem Beitrag
bei der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages

(...)
Die Lage in der Sektenberatung in Großbritannien

Im Gegensatz zu der Bundesrepublik und anderen europäischen Staaten, gibt es in Britannien keine öffentliche Sektenberatung. Weder Staat, Kommunalverwaltungen oder Kirchenleitungen setzen sich dafür ein. Es gibt keine öffentlichen Informations- oder Warnschriften, geschweige denn zuständige Dienststellen.
Die Beratung, mühselig durch Spenden finanziert, stützt sich sehr auf Personen, deren unermüdliche Arbeit unbezahlt ist. Einige bekommen private Zuwendungen.
Es gibt im ganzen Land kaum mehr als sieben anerkannte Beratungsstellen. Einige von ihnen werden von nur ein oder zwei Personen geleitet. Alle haben aber langjährige Erfahrung und sind überlaufen mit Anfragen; alle brauchten dringend finanzielle Zuschüsse.
Einige Berater sind evangelikal ausgerichtet, andere sind prinzipiell 'neutral'. Zu diesen gehört FAIR (Family Aktion Information and Rescue), deren Informationsbüro ich 14 Jahre lang ehrenamtlich leitete.
(Das Word "Rescue" wurde kürzlich durch "Ressource" ersetzt. Wir wurden zu oft -völlig unberechtigt!- beschuldigt, daß "Rescue" Kidnapping und Deprogrammierung bedeuten sollte.)
Z.Zt. ist FAIR ohne eigenes Büro und sogar ohne eigenen Telefonanschluß in Folge eines Sektenprozesses. Die Beratung geht trotzdem weiter, und es mangelt nicht an Anfragen. Alle Berater sind überarbeitet. Bezahlter Nachwuchs wäre dringend nötig.
Bis 1987 leitete das Home Office (Innenministerium) Anfragen betreffs Sektenproblemen an FAIR weiter. Danach wandte es sich plötzlich von uns ab. Es war das Jahr der Gründung von INFORM, einer von der Regierung finanzierten Dienststelle für Sekteninformation (nicht "Beratung"), geleitet von Dr. Eileen Barker, heute Soziologin an der London School of Economics. Die Aufgabe von INFORM sollte es sein, die wahre Natur dieser Gruppen bloßzustellen. Auch Kirchen zeigten Interesse und gaben finanzielle Zuschüsse. Obwohl es bereits seit Jahren eine Forschungszentrale für "neue religiöse Bewegungen" im King's College London gab, gelang es Dr. Barker - ehemals Schauspielerin von Beruf - viele zu überzeugen, daß es vor INFORMs Gründung keine zuverlässige Sekteninformation gegeben hätte.
Dr. Barkers Teilnahme an 18 Mun-Konferenzen auf Kosten der "Vereinigungskirche" war vielen bekannt. Die Mun-Bewegung lobte die Regierungsinitiative in einer ihrer Schriften in einem Artikel "Welcome INFORM".
INFORM fing an, Seminare zu halten, bei denen eingeladene Sektenvertreter unkritisiert sprechen durften, eine Gelegenheit, die sie nur zu gern wahrnahmen.
Ratsuchende Eltern bekamen die Auskunft, daß der Eintritt in einen Kult nichts Schlimmes wäre und daß kaum jemand lange dabei bliebe. Behauptungen, die sich nicht mit FAIR's Erfahrung dekken.
Im März 1993 organisierte INFORM ein grosses 6-tägiges Seminar, zu dem auch unerfahrene Sektenforscher aus Osteuropa eingeladen wurden. Auf diesem Seminar wurden die Grenzen des Annehmbaren überschritten: Kultvertreter, vor allem Heber Jentzsch, Leiter von Scientology in Amerika, benutzten die Gelegenheit zu unverhüllter Propaganda. Darüber wäre viel Kritisches zu sagen. Anscheinend sah nun auch das Home Office ein, daß solche Veranstaltungen nicht der Aufgabe, "die wahre Natur der Bewegungen bloßzustellen", entsprachen, und die Bezuschussung von INFORM wurde gestrichen.
Trotzdem hat Dr. Barker weiterhin viel Einfluß und wird oft als 'Expertin' herangeholt, um vor Gericht auszusagen. Ihre Aussagen sind nie gegen die Kulte gerichtet.

Wie sieht die Zukunft aus

Die britischen Sekten- und Kult-Beratungsstellen können in der jetzigen Lage keinerlei Fortschritt sehen. Wir brauchen dringend Unterstützung. Da wir sie im eigenen Land nicht zu bekommen scheinen, strecken wir Fühler aus nach Europa, in der Hoffnung auf größere Zusammenarbeit. Dazu gibt es bereits eine Vorgeschichte: Richard Cottrell, damals Europa-Abgeordneter, gelang es 1984, eine gemeinsame Resolution im Europa-Parlament zu erreichen, in der Kriterien zum Schutz der Bevölkerung vor sektenartigen Organisationen enthalten sind. Die 13 Kriterien beziehen sich in der Hauptsache auf Anwerbung von Rekruten und die damit verbundenen Methoden. Die Aspiranten sollten nach der Resolution des Europaparlaments das Recht haben, ungehindert auszutreten, mit ihren Familien Kontakt zu behalten, ihre Ausbildungen zu beenden usw. Ein wichtiger Punkt war auch die Erlaubnis von Bedenkzeit vor dem Eintritt.
Richard Cottrell's Kriterien sollten von den Mitgliedstaaten ratifiziert werden. Dies ist bedauerlicherweise nirgends geschehen.
FAIR und CIC (Cult Information Centre) sind die britischen Gruppen, die sich FECRIS angeschlossen haben (Federation Europeénne des Centres de Recherche et d'Information sur le Sectarisme), einer noch sehr jungen Organisation unter der Leitung von Dr. Jaques Richard, Paris. In diesem Zusammenschluß wollen Beratungsstellen aus 8 Ländern gemeinsam die Kultprobleme angehen, Informationen sammeln und auf der Grundlage der Menschenrechtskonvention auf 'Verbraucher-Schutz' dringen.

Abschlussgedanken

Es wird so viel über Religionsfreiheit gesprochen, geschrieben und gestritten im Zusammenhang mit Sekten und Psychogruppen. FAIR hat immer die Einstellung vertreten, daß der Glaube dieser Gruppen nicht der Anklagepunkt ist. Es handelt sich vielmehr um die von ihnen angewandten Methoden und dabei in der Hauptsache um betrügerische Werbung, Ausbeutung (vor allem der eigenen Mitglieder) und Mind Control-Techniken.
Wie immer sich die Lage sonst verändert haben mag - diese drei Methoden werden weiterhin benutzt und tragen dazu bei, daß der Strom von Anfragen und Beschwerden unglücklicher Eltern bei den Beratungsstellen nicht versiegt.
#



Die Vorsitzende der Enquete-Kommission:
"Fußnote vergessen"
Anmerkung zum nachfolgenden Brief:
In dem Kapitel 5.4.1.7 Beratungs- und Informationssituation" kommen nur Referenten der Veranstaltung zu Worte, nämlich:
"Frau MacKenzie aus Großbritannien berichtete ..."
"Prpf. Dr. Dvorkin führte aus ..."
"Frau Dr. Valentin berichtete ..."
"Prof. Dr. del Pozo Alvarez berichtete ..."
Es hätte also einer Erklärung dafür bedurft, weshalb hier an Stelle von Ursula MacKenzie ein anderer Autor zu Worte kommen sollte. Dazu gehört auch die Frage, weshalb die Äußerungen von Ursula MacKenzie einfach verschwunden sind.
 
Aus: Berliner Dialog 13, 2-1998   www.religio.de/dialog/298/13_23-25.htm
Bonner Antwort auf einen Brief aus London
 (vgl. auch BD 2-98, S. 18 f.)

 Bonn, 4.9.98
 Sehr geehrte Frau MacKenzie, für Ihr Schreiben vom 27. August danke ich Ihnen.
 Zurecht beanstanden Sie, daß im Endbericht die Beschreibungen von INFORM und FAIR so formuliert sind, als hätten Sie sie ausgesprochen. Die Recherchen des Sekretariats haben ergeben, daß leider die Fußnote, die den ursprünglichen Autor dieser Äußerungen kennzeichnen sollte, verloren gegangen ist. Ich bedaure außerordentlich, daß dadurch ein falscher Eindruck hinsichtlich Ihrer Aussagen entstand.
 Ich versichere Ihnen, daß dies auf eine redaktionelle Panne bei der Fertigstellung dieses umfangreichen Berichts zurückzuführen ist und nicht auf die Absicht, Ihnen zu schaden. Ganz im Gegenteil: Wir wissen und schätzen, welchen hohen Einsatz Sie zugunsten Betroffener erbracht haben.
 Für Ihre weitere Arbeit wünsche ich Ihnen alles Gute und verbleibe mit freundlichen Grüßen
 Ortrun Schätzle, MdB
 Vorsitzende der Enquete-Kommission "Sogenannte Sekten und Psychogruppen" des (13.) Deutschen Bundestages



Ursula MacKenzie zur Fussnoten-Erklärung
 
Aus: Berliner Dialog 13, 2-1998   www.religio.de/dialog/298/13_23-25.htm

Antwort: Ein etwas ärgerlicher Brief aus London

 9.9.98
 Liebe Leserinnen und Leser,
 wer war denn nun der Autor, dessen Äußerungen mir zugeschoben wurden?
 Und die so passend "verlorene" Fußnote erklärt durchaus nicht, warum der Unsinn (vgl. Kasten S. 18) überhaupt abgedruckt und so veröffentlicht wurde, als hätte ich ihn gesagt bzw. geschrieben.
 Eigentlich macht der freundlich gemeinte Brief die Sache noch schlimmer: Weil er zugibt, daß alles umformuliert wurde. Warum, wird natürlich nicht gesagt. Wer oder was steht dahinter?
 Das müßte eigentlich auch noch in den BERLINER DIALOG. Und wird nun eine Berichtigung allen verbreiteten Abschlußberichten nachgesandt?
 Armes Deutschland, wenn Politiker so um die Sache herumreden müssen! Aber sie tun es natürlich anderswo auch und wir überleben es!
 Herzliche Grüße aus London
 Ursula MacKenzie
 



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