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AGPF - Aktion für Geistige und Psychische Freiheit 
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 AGPF AKTUELL I/89 vom 22.3.89

 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema in dieser Website: In anderen Websites:
  • Seite 1 AGPF-LITERATURLISTE ÜBERARBEITET 
  • Seite 2 MOON-SEKTE: NAMEN VON PROFESSOREN MISSBRAUCHT 
  • Seite 3 LA ROUCHE ZU "LEBENSLÄNGLICHER" HAFT VERURTEILT 
  • Seite 4 MOHAN WILL NICHT MEHR "BHAGWAN" GENANNT WERDEN 
  • Seite 5 BHAGWAN-KULT: PARTEIGRÜNDUNGEN ANGEKÜNDIGT 
  • Seite 6 BÜCHER ÜBER DEN BHAGWAN-KULT 
  • Seite 7 MAHARISHI-KULT: SKANDAL IN INDIEN 
  • Seite 8 HARE KRISHNA KULT: "QUICK" ENTLARVT CHRISTIANE RÜCKER 
  • Seite 9 SCIENTOLOGY-DIANETIK-SEKTE: EIN ANONYMES S.O.S. 
  • Seite 10-12 BUCHBESPRECHUNG: PROF. PETER R. GERKE ÜBER "DIANETIK"

 
AGPF AKTUELL 
INFORMATIONSDIENST FÜR DIE MITGLIEDER DER AGPF - AKTION FÜR GEISTIGE UND PSYCHISCHE FREIHEIT e.V., BONN  
IMPRESSUM: Herausgeber: AGPF. Eigendruck im Selbstverlag. Erscheinungsweise: Vierteljährlich. 
Verantwortlich: AGPF-Geschäftsführer Ingo Heinemann.
 



AGPF AKTUELL I/89 vom 22.3.89 Seite 1

 AGPF-LITERATURLISTE AUF NEUESTEM STAND

Die Literaturliste der AGPF wurde auf den neuesten Stand gebracht. Sie enthält fast die gesamte Literatur über Sekten, Kulte und angrenzende Gebiete bis hin zu Romanen sowie Kinder- und Jugendbüchern. Die Liste ist gegenüber der vorherigen nicht nur um die Neuerscheinungen erweitert. Vielmehr wurden auch zahlreiche Veröffentlichungen aufgenommen, die zwar nicht mehr im Buchhandel zu haben, aber durch Bibliotheken oder auf anderen Wegen zu beschaffen sind. Die AGPF ist gern behilflich.

Die Liste enthält auf 23 Seiten ca. 180 Veröffentlichungen, einschließlich einiger ausgewählter ausländischer Bücher. Fast immer mit der ISBN-Nummer, mit der normalerweise jede Buchhandlung das Buch beschaffen kann. Die Liste ist die umfangreichste dieser Art, die derzeit vorhanden ist. Erstmals enthält sie auch ein Inhaltsverzeichnis. Die AGPF bittet um Hinweise auf Bücher, die in der Liste nicht enthalten sind. Die Liste wird künftig mindestens jährlich auf den neuesten Stand gebracht. In einer der nächsten Ausgaben soll eine Bestelliste mit den dafür erforderlichen Angaben hinzugefügt werden.
 
 

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©                   Impressum     Herausgeber: AGPF e.V. Eigendruck im Selbstverlag Erscheinungsweise: Vierteljährlich. Unveränderter Nachdruck gestattet. Verantwortlich und Verfasser soweit nicht anders gekennzeichnet: Ingo Heinemann                              ©
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AGPF AKTUELL I/89 vom 22.3.89 Seite 2


MOON-SEKTE: NAMEN VON PROFESSOREN MISSBRAUCHT

Die Moon-Sekte und ihre Tarnorganisationen nutzen gern die Werbewirksamkeit von Professorentiteln. Die AGPF hat jetzt in zwei Fällen überprüft, ob die betreffenden Professoren davon überhaupt wissen. Ergebnis in beiden Fällen: Nein.

Fall 1: Der Verein "Forum für Religion und Weltgestaltung" lud zu einer Veranstaltung nach Hannover ein (vgl. AGPF AKTUELL IV/88 S. 10). Angekündigt war hochkarätiges Personal, so z.B. Prof. Dr. Alfons Fleischmann, Eichstätt. Nicht nur Theologen wissen: Prof. Fleischmann war Gründungsrektor der katholischen Universität in Eichstätt.

Die Einladung zu der Veranstaltung weist das "Forum" offen als die Gründung einer der zahllosen Unterorganisationen der "Vereinigungs-kirche" aus. Der Leser der Einladung mußte also annehmen, daß Prof. Fleischmann sich in Kenntnis dieser Tatsache als Referent zur Verfügung gestellt hat.

Davon kann jedoch keine Rede sein: Prof. Fleischmann hat diese Einladung weder gesehen, noch seine Teilnahme an der Veranstaltung zugesagt und zwar weder schriftlich, noch mündlich. Noch viel weniger hat er daran teilgenommen.

Fall 2: Die Zeitschrift UNI-IMPULSE vom Nov. 87 berichtet in einer Sonderausgabe über den 4. CARP-Weltstudentenkongress in Berlin. Laut Inhaltsverzeichnis findet sich auf S. 33 der Beitrag eines "Dr. Musto". Man findet  dort einen Bericht über einen Vortrag, der nur wörtliche Zitate enthält, bis auf den folgenden Satz: ... "sagt Prof. Musto vom Deutschen Entwicklungsinstitut, Berlin".

Tatsächlich hat Prof. Musto auf dem Kongress kein Wort gesagt. Prof. Musto:
 "Ich wurde von Studenten gebeten, auf einem "Studentenkongreß"  einen Vortrag zu halten. Als ich erfuhr, daß es sich dabei um  die Moon-Sekte handelte, sagte ich unverzüglich ab. Falls ein  Vortrag von mir ... abgedruckt wurde (was ich nie gesehen habe),  war das ohne mein Wissen und meine Einwilligung. Einen Vortrag  habe ich dort nie gehalten und sonst auch keine Kontakte mit der  Sekte gehabt".
Im Falle des Prof. Fleischmann handelt es sich juristisch um Verletzung des Namens- und des Persönlichkeitsrechtes. Bei Prof. Musto kommt Verletzung des Urheberrechts hinzu. Und die ist strafbar. Strafandrohung: Ein Jahr Freiheitsstrafe.

Das "Deutsche Entwicklungsinstitut" heißt in Wahrheit Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Es ist eine gemeinnützige GmbH mit Sitz in Berlin. Eigentümer: Die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin.



AGPF AKTUELL I/89 vom 22.3.89 Seite 3

LA ROUCHE-KULT:

LA ROUCHE ZU "LEBENSLÄNGLICH" VERURTEILT

 "Nach einem in der amerikanischen Rechtsgeschichte beispiellosen  politischen Schauprozeß verurteilte Richter Albert V. Bryan in  Alexandria (Va.) den ehemaligen US-Präsidentschaftskandidaten Lyndon  H. LaRouche (66) zu 13 mal 5 Jahren Freiheitsentzug, die zu 15 Jahre  Haft -d.h. "lebenslänglich"- zusammengefaßt wurden. Sechs Mitarbeiter  von LaRouche wurden zu 3 bzw. 5 Jahren Gefängnis und zusätzlich zu  hohen Geldstrafen verurteilt. Die Anklage lautete auf "Verschwörung  zum Betrug" und "Verschwörung zum Steuerbetrug". Dieses Zitat stammt  aus einem Flugblatt, welches mit "Patrioten für Deutschland"  unterzeichnet ist.

 Besser bekannt waren die LaRouche-Anhänger unter dem Namen EAP  EUROPÄISCHE ARBEITERPARTEI. Deren publizistische Stimme: Neue  Solidarität. Um Anhänger und Spenden wird unter zahlreichen Namen  geworben, wobei offenbar obskure Einzugsermächtigungen eine  erhebliche Rolle spielen: ADK - Anti Drogen Koalition (Zeitschrift:  "Krieg dem Rauschgift"), Schiller-Institut, Hannover, Private  Akademie für Humanistische Studien, Frankfurt (Zeitschrift:  Ibykus), um nur einige zu nennen.

 Ein anderer Zweig des Konzerns verkauft Informationen wohl überwie- gend an die informations- und sicherheitsbedürftige Wirtschaft. Sie  lesen sich, als habe man in Wiesbaden sämtliche Texte aus Politik  und Wirtschaft in einem Computer gespeichert und nach Namen  sortiert. Dazu gehört die EIR -  EXECUTIVE INTELLIGENCE REVIEW  NACHRICHTENAGENTUR, Wiesbaden, Tel. 884-0. Für 250 Dollar verkauft  diese einen "EIR Special Report": "Global Showdown - The Russian  Imperial War Plan for 1988". Der Weltkrieg '88 hat bekanntlich  nicht stattgefunden.

 Das Flugblatt weiter:: "Lyndon LaRouche ist zweifellos das Opfer  des 'Neuen Jalta', der neuen 'Partnerschaft' zwischen dem  Establishment der USA und der Sowjetunion. ... Die lange Liste von  Verrat, den Washington in diesem Jahrhundert an so vielen seiner  Freunde und Verbündeten begangen hat, erfuhr mit dem 'Freisler- Urteil' gegen LaRouche einen neuen Höhenpunkt".  Sektentypischer  Realitätsverlust: "Jeder einzelne von Ihnen ist persönlich  aufgerufen, jetzt  alle kleineren und privaten Dinge  hintanzustellen..."

 Ähnlich hatte vor Jahren schon die MOON-SEKTE aufgerufen, als Moon  wegen Steuerhinterziehung eine Freiheitsstrafe absitzen mußte. Die  Aufrufe bewirkten nichts, wohl aber Moons Wohlverhalten in der  Vollzugsanstalt. Wie allgemein in solchen Fällen üblich, wurde Moon  vorzeitig entlassen. Seine politischen Ambitionen haben dabei  offenbar keine Rolle gespielt. Moon wollte allerdings auch nie US- Präsident werden. Ihm genügte der Versuch, auf die Wahl eines US- Präsidenten Einfluß zu nehmen.



AGPF AKTUELL I/89 vom 22.3.89 Seite 4

 MOHAN WILL NICHT MEHR BHAGWAN GENANNT WERDEN
 STATTDESSEN: BUDDHAS WIEDERGEBURT
 

Rajneesh Chandra Mohan nannte sich 1970 erstmals "Bhagwan", "Gott". Im gleichen Jahr stellte er seine "dynamische Meditation" vor. Diese Verbindung von Markenzeichen und vermeintlicher Spiritualität war die Grundlage für seinen Erfolg: Ab sofort war er Reiseziel für Westler. Seine Anhänger haben stets bestritten, daß Mohan sich selbst Bhagwan genannt habe. Vielmehr wurde Wert darauf gelegt, daß seine Schüler ihn so genannt haben.

Demgegenüber Mohan Ende 1988:
 "Ich habe mich Bhagwan genannt, um eine Herausforderung zu sein  für dieses Land, für die Christen, für die Mohammedaner, für die  Hindus. ... Ich möchte nicht mehr Bhagwan genannt werden".

Möglicherweise sind neuere Erkenntnisse der Grund für diesen Sinneswandel. Alle Welt glaubt nämlich noch immer, Bhagwan bedeute Gott. Mohan hingegen:
 "Das Wort 'Bhagwan' ist ein sehr häßliches Wort, aber die Hindus  sind sich dessen nicht einmal bewußt. ... Seine ursprüngliche  Bedeutung ist: 'bhag' sind die Geschlechtsorgane der Frau und  'wan' sind die Geschlechtsorgane des Mannes". ... "Ich hasse  dieses Wort! Ich habe gewartet, daß einer von diesen idiotischen  Hindus darauf kommt, aber sie denken, das sei etwas sehr  Würdevolles und ich hätte kein Recht dazu, mich Bhagwan zu  nennen".

Gautama the Buddha wollte Mohan nunmehr genannt werden. Mohan verkündete: Maytreya, der Buddha, sei in ihn "eingetreten". Seit 25 Jahrhunderten spreche Buddha wieder. Mit den Hindus wolle er nichts mehr zu tun haben: "Ich gehe vollständig aus der Hindu-Gemeinschaft hinaus". Bhagwans Anhänger reagierten prompt: schon in der nächsten Ausgabe der Rajneesh Times gibt es keinen "Bhagwan" mehr. Aber auch Vertreter der Buddhisten reagierten prompt: Mit einer scharfen Erklärung auf Mohan's Reinkarnationsanspruch.

Die "Rajneesh Times" (1.3.89) zitiert eine indische Zeitung:
 "Er (Shree Rajneesh) hat das Wort (Bhagwan) auf so obszöne Art  und Weise auseinandergenommen, daß er damit alle spirituellen  Führer wie Mahavir, Buddha, Krishna, usw., die von Millionen von  Menschen seit Jahrhunderten Bhagwan genannt werden, verurteilt".

Rajneesh Chandra Mohan: "Jetzt werde ich auf den Kriegspfad gehen". Und: "Alle diese Religionen sind destruktiv, schädlich und ein Fluch für die Menschheit".

Mohan hat schon früher kaum eine Gelegenheit ausgelassen, die anderen Religionen und ihre Repräsentanten zu verspotten und zu beleidigen, gelegentlich als philosophische Betrachtung getarnt, meist gar nicht. So nennt er den Papst meist "Polacken-Papst".
 
 

FORTSETZUNG:
 MOHAN WILL NICHT MEHR BHAGWAN GENANNT WERDEN

Inzwischen haben in Poona Demonstrationen gegen Bhagwan stattgefunden. Bhagwan beantwortet diese mit einer Einladung: "Drei Personen ihrer Wahl dürfen mit mir ... diskutieren". Bedingung: Die Teilnehmer müssen u.a. einen negativen AIDS-Test vorlegen. Eine besonders infame Beleidigung.

Bhagwan über die Vertreter der Buddhisten: "Sie sind nicht einmal auf dem neuesten Stand der Ereignisse. Der Typ, von dem sie so viel halten, ist längst nicht mehr hier. Ich verspreche ihnen, wenn er noch einmal kommt, wird er hinausgeworfen". Nach wenigen Tagen hatte Mohan nämlich Buddha wegen dessen übergroßer Ansprüche wieder aus seinem Körper "ausquartiert".

Shree Rajneesh Maytreya wollte Mohan nunmehr genannt werden. Dann: Zorba the Buddha. Kurz darauf: "Nennt mich Shree Rajneesh - ich möchte nicht, daß Zorba the Buddha an meinen Namen gehängt wird. ... Shree Rajneesh ist genug, um auf mich hinzuweisen".

Angeblich waren nicht alle Anhänger des Ex-Bhagwan mit dem neuen Namen zufrieden: "Unseren geliebten Meister mit 'Shree Rajneesh' anzureden, das klingt so schrecklich förmlich und unbeholfen". Und: "Ihn mit 'unser geliebter Meister' anzusprechen scheint so langsam und umständlich". Deshalb haben angeblich "gleichzeitig und spontan" viele den Namen "Osho" angeregt. Eines Nachts wurde eine "Wahl" veranstaltet: "20.000 Hände gingen gleichzeitig in die Höhe und besiegelten die Tatsache, daß unser geliebter Meister jetzt 'Osho Rajneesh' heißt".



AGPF AKTUELL I/89 vom 22.3.89 Seite 5

BHAGWAN-KULT:  PARTEIGRÜNDUNGEN ANGEKÜNDIGT

In die Politik hat Mohan sich seit jeher eingemischt. Meist, indem er Politiker kritisiert, lächerlich gemacht und beleidigt hat.

Aber angeblich war es nicht Mohan, der die Gründung von Parteien initiiert hat, sondern ein unbekannter Italiener. Dieser "wird sowohl der Generalsekretär der ialienischen Partei sein, wie auch der Koordinator der internationalen Partei. Es werden weltweit Parteitage organisiert, um in jedem Land den Prozeß der Parteigründung zu fördern" - so die Rajneesh Times vom 15.3.89.

"Internationale Wissenschaftliche Revolutionäre Partei", so der Name. Das Programm: "Eine große Synthese aus Kommunismus, Meditation und Anarchismus".

Aber auch das eigentliche Ziel wird deutlich: "Es wird Zeit, einen Welteinfluß zu kreieren, damit den einzelnen Regierungen klar wird, daß es nicht länger leicht sein wird, gegen unseren geliebten Meister und seine Leute zu handeln".
 



AGPF AKTUELL I/89 vom 22.3.89 Seite 6

BÜCHER ÜBER DEN BHAGWAN-KULT:
 
 

1. Swami Satyananda (Jörg Andres Elten):
 Ganz entspannt im Hier und jetzt
 Tagebuch über mein Leben mit Bhagwan in Poona
 rowohlt 1979 - ISBN 3 498 01617 2
 Anmerkung der AGPF: Der ehemalige STERN-Starreporter  hat das Buch quasi in Bhagwans Auftrag geschrieben.  Neben überschwenglicher Lobhudelei kommt immer wieder  sein früheres Handwerk als kritischer Journalist  durch. Sehr wichtig.
2. ISSFF: Diktatur der Freundlichkeit
 Über Bhagwan, die kommende Psychokratie und Lieferantenein- gänge zum wohltätigen Wahnsinn.
 Ca-Ira-Verlag Freiburg 1984 ISBN 3-924627-02-9
 Anmerkung der AGPF: Eine Gemeinschaftsarbeit vieler  Autoren mit viel Hintergrundwissen.
3. Eckart Flöther: Der Todeskuss
 Wahn und Wirklichkeit der Bhagwan-Bewegung
 Hänssler-Verlag 1985 ISBN 3-7751-0982-X
 Anmerkung der AGPF: Ein Ehemaliger berichtet und  analysiert sehr kritisch.
4. Gunther Klosinski: Warum Bhagwan?
 Auf der Suche nach Heimat, Liebe und Geborgenheit
 Kösel-Verlag 1985 ISBN 3-466-30274-9
 Anmerkung der AGPF: Ein Buch mit wissenschaftlichem  Anspruch
5. Martin Henkel: Narziss und Goldstein
 Abschließendes zur Bhagwan Affäre
 Stroemfeld-Verlag 1986 ISBN 3-87877-264-5
 Anmerkung der AGPF: Noch ein Sympathisant, der  kritische Töne anschlägt.
6. Anna Thoden und Ingemarie Schmidt:
 Der Mythos um Bhagwan - Die Geschichte einer Bewegung
 rororo Sachbuch 7957 -1987- ISBN 3 499 17957 1
 Anmerkung der AGPF: Die Autorinnen haben als zunächst  sympathisierende Psychologinnen ihre Arbeit begonnen,  die zunehmend kritischer wurde.
7. Silvia Winter: Die erwachende Göttin
 Goldmann 1988
 Anmerkung der AGPF: "Gayan" nach ihrer Karriere im  Ashram von Oregon.
 



AGPF AKTUELL I/89 vom 22.3.89 Seite 7

MAHARISHI-KULT: SKANDAL IN INDIEN

Die damalige indische Regierungschefin Indira Gandhi kritisierte Maharishi, und dieser verließ sofort das Land. Zwölf Tage nach ihrer Ermordung kehrte er 1984 zurück und begann den Aufbau eines neuen Imperiums: "Ein spiritueller Spielplatz, von dem aus er seine Transzendentale Meditation verkaufen kann", so die indische ILLUSTRATED WEEKLY vom 17.1.1988, auf die dieser Bericht sich stützt. Gestoppt wurde seine Expansion am 22. September 1987. In ganz Indien durchsuchten "die Spürhunde des Finanzministeriums" die Besitzungen. Maharishis rechte Hand über die möglichen Gründe dafür: "Das sind noch die überholten Unterdrückungsmethoden der britischen Kolonialzeit." Und: "Falsche Politik."

Apropos Politik: Nach der Ermordung Indira Gandhis gab es Gerüchte über die Beteiligung Maharishis an Waffengeschäften mit den Sikhs. Ein Mitglied dieser Sekte hat Indira Ghandi ermordet. Und der derzeitige Regierungschef ist der Sohn Indira Gandhis. Völlig abwegig ist diese Interpretation deshalb nicht.

Dennoch: Die offizielle Begründung leuchtet auch ein. Demnach geht es um Steuerdelikte und das wäre eine weitere Gemeinsamkeit zwischen Maharishi und Bhagwan, die beide in Jabalpur geboren sind. Aber die Steuerdelikte machen nicht den Skandal: Es geht auch um Verführung von Kindern zur Homosexualität und um ungeklärte Todesfälle. Ein ehemaliger Mitarbeiter:

 "Es starben jedes Jahr vier bis sechs Menschen. Bei einem Jungen z.B. bestanden die Kameraden darauf, ihn nach Delhi zu bringen, aber der Lehrer meinte, er würde sich wieder erholen. Er starb durch reine Gefühllosigkeit. Die Kinder waren unterernährt, das Essen war unhygienisch zubereitet und nicht einmal als Viehfutter zu verwenden. Wenn man dem Maharishi die Käfer im Reis zeigte, regte er sich auf und sagte, das sei alles nur eine Hetzkampagne."

Man mag sagen, das sei nun einmal Indien. Aber Maharishi beansprucht, mit seiner "Transzendentalen Meditation" und der "Ayurveda-Naturheilmethode" die medizinische Betreuung der ganzen Welt zu revolutionieren. Außerdem ist er indischen Wirtschaftskreisen zufolge einer der reichsten Männer der Welt: Auf 10 Milliarden DM taxieren diese sein Vermögen. Damit ist er etwa doppelt so reich, wie der reichste Deutsche. Da müßte es eigentlich für ausreichende und saubere Ernährung reichen.



AGPF AKTUELL I/89 vom 22.3.89 Seite 8

 HARE KRISHNA KULT:
 "QUICK" ENTLARVT CHRISTIANE RÜCKER UND DEN "GOLDENEN LOTUS" [dazu der Nachtrag unten]
 

Die AGPF hat die Schauspielerin Christiane Rücker schon einmal verdächtigt, Spenden für ihren Verein "Goldener Lotus" ganz oder teilweise an den Krishna-Kult abzuführen. Einzige Reaktion darauf: Wütende Tiraden auf die "Religionsverfolgung" durch die AGPF, vorgetragen auf dem Bonner Marktplatz auf einer Bühne der Krishnas. Anlaß: Deren Demonstration gegen die Inhaftierung von Krishna-Anhängern in der Sowjetunion. Wie die Krishna-Jünger meinen, sind diese aus anti-religiösen Gründen inhaftiert. In der Bundesrepublik und in den USA wurden Anhänger dieser Sekte allerdings auch schon wegen massiver krimineller Delikte verurteilt (vgl. IDK II/87 v. 30.6.87: "Mord am Fluß").

Ein Quick-Artikel vom 25.1.89 enthält neue Fakten. Autor Gorski war in Indien und hat das angebliche Projekt zur Fütterung von Kindern besichtigt. Sein Urteil: Disney-Land für Indien, ein Show-Projekt. Seine Fragen hat Frau Rücker meist nicht beantwortet. Gorski in der letzten Zeile seines Artikels unter Anspielung auf Rückers frühere Nackedei-Karriere: "Früher hatte sie weniger zu verbergen".

Es geht nicht um Rückers Marotte. Frau Rücker hat nicht nur den Schauspieler Georg Thomalla angestiftet, für die Sekte zu werben. Auch andere Schauspieler wurden mit vollem Namen eingespannt, als angebliche Spender: So die "Mutter der Nation", Inge Meysel, Heidi Kabel, Marika Kilius, Harald Junke und Roberto Blanco.

Die Krishnas waren Mitte der siebziger Jahre der Liebling des Fernsehens: Barfuß, mit Tambourin und kahlgeschorenen Köpfen tingelten sie hare-krishna-hare-rama-singend durch die neuen Fußgängerzonen. Vermutlich ohne es zu wollen, lenkten sie die Medien von den anderen Sekten ab. Denn das Publikum hatte den Beatles-Song im Ohr, der genau diesen Refrain enthielt und wog die Belästigungen durch nötigende Bettel-Mönche gegen die Bereicherung des optischen Bildes auf. Im Medienschatten der glatzköpfigen, gelbgewandeten und barfüßigen Krishna-Mönche wurden die anderen Kulte groß.

1974 wurde dem Treiben ein vorläufiges Ende bereitet: Die Staatsanwaltschaft durchsuchte das Schloß der Krishnas, fand Waffen und viel Geld. Umfangreiche Strafprozesse folgten, das Urteil des Gerichtes in Frankfurt ging wegen des beschlagnahmten Geldes bis zum Bundesgerichtshof (AZ BGH 2 StR 791/78).

Christiane Rücker hat, wie sie sagt, der Sexualität entsagt. Es bleibt vorerst der Verdacht, daß sie sich stattdessen dem Spendenbetrug zugewandt hat. Die AGPF hat mehrfach um Aufklärung gebeten. Ergebnis: Fast keine. Lediglich eine Prozessandrohung ihres Rechtsanwaltes.
 

Nachtrag vom 16.12.2002:

In dem Verfahren Goldener Lotus e.V. gegen Friedrich-Wilhelm Haack hat das Landgericht München (32 O 13262/88, Urteil vom 22.11.88)  den Beklagten verurteilt, die Behauptungen zu unterlassen:

1. Die vom Verein Goldener Lotus gesammelten Spenden für ein Hilfe-zur-Selbsthilfe-Programm im indischen Sri Mayapur kommen der Hare-Krishna-Gesellschaft zugute, die mit dem Geld in Sri Mayapur eine Superhauptstadt in Glas und Beton baut.
2. Der Verein Goldener Lotus ist eine Zubringerorganisation der sogenannten Hare-Krishna-Bewegung.
Im Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht München (15 U 6984/88) wurde am 20.10.89 ein Vergleich mit folgendem Wortlaut geschlossen:
I. Der Kläger und seine .erste Vorsitzende, Frau Christiane Rücker, stellen klar, daß der klägerische Verein keine Hare-Krishna Organisation ist und daß die vom Kläger gesammelten Spenden weder direkt noch indirekt der Hare-Krishna Organisation zufließen, insbesondere nicht dem Städtebauprojekt der Hare-Krishna Organisation im Gebiet von Sri Mayapur, Bengalen.

Der Beklagte nimmt diese Klarstellung anerkennend zur Kenntnis und wird nicht mehr behaupten, dass die Gelder und Spenden des klägerischen Vereins Goldener Lotus, der ISCON oder der Hare-Krishna Organisation zu gute kommen und daß der Verein Goldener Lotus als eine Zubringerorganisation der Hare-Krishna Organisation diene.

II. Beide Parteien enthalten sich mit Ausnahme der Bekanntgabe des Vergleichsinhaltes einer weiteren Diskussion dieses Rechtsstreites in der Öffentlichkeit.

III. Bei der Kostenentscheidung I. Instanz hat es sein Bewenden. Von den Kosten II. Instanz tragen der Kläger 1/3 und der Beklagte 2/3.

In einem Verfahren Christiane Rücker gegen Heinrich Bauer Verlag und Friedrich Gorski (den Autor) wurde vor dem Landgericht München (9 O 4886/89) am 25.9.1991 der folgende Vergleich geschlossen:
1. Die Beklagte verpflichtet sich, es künftig zu unterlassen zu behaupten,

die Klägerin sammle Spenden für "dunkle Hilfsprojekte", und/oder der Hof "Aßbergerweid" im Bayerischen Wald sei von der Hare-Krishna-Sekte bezahlt worden, die das Anwesen auch nutze und der Name Rückert im Grundbuch sei nur eine Formalität.

Diese Verpflichtung wird dadurch gesichert, daß für jeden zukünftigen schuldhaften Verstoß eine Vertragsstrafe zu bezahlen ist, die von der Gläubigerin nach billigem Ermessen festzusetzen ist und deren Billigkeit einer Überprüfung durch das zuständige Gericht untersteht.

2. Mit diesem Vergleich sind sämtliche Streitpunkte erledigt, soweit sie nach dem Teil-Endurteil vom 26.01.1990 noch offen waren.
Es sind sämtliche Ansprüche der Klägerin aus der beanstandeten Veröffentlichung in "Quick." vom 25.01.89 erledigt.

3. Die Kostenregelung wird aus diesem Vergleich ausgeklammert. Die Parteien beantragen insoweit unter Ausschluß der Wirkung des § 98 ZPO eine gerichtliche Entscheidung nach § 91a ZPO.

3. Beide Seiten können diesen Vergleich durch Einreichung eines Schriftsatzes bei Gericht bis spätestens 23.10.1991 widerrufen
 



AGPF AKTUELL I/89 vom 22.3.89 Seite 9

SCIENTOLOGY = DIANETIK = NARCONON - SEKTE:
EIN ANONYMES S.O.S.



AGPF AKTUELL I/89 vom 22.3.89 Seite 10

BUCHBESPRECHUNG:

PROF. PETER R. GERKE über
L. RON HUBBARD: DIANETIK
(New Era Publications, Kopenhagen, 1950, 532 Seiten)

Dianetik ist - lt. Hubbard - die Ingenieurwissenschaft vom menschlichen Geist, eine "ausnahmslos funktionierende Wissenschaft". Funktionieren soll die Befreiung von psychischen und psychosomatischen Krankheiten aller Art. Kritische Menschen stellen wenigstens zwei Fragen. Die erste lautet: Was ist neu gegenüber langjährig mehr oder weniger bewährten Behandlungsmethoden der Psychologie und Psychiatrie? Dem Laien fällt auf: "Das hier erreichte Ziel ist eine Wissenschaft, die funktioniert und die von nur kurzfristig ausgebildeten Personen erfolgreich angewandt werden kann." So einfach also ist der Umgang mit der menschlichen Psyche! Akademisch ausgebildete Ärzte und Psychologen mögen vielleicht anderer Ansicht sein. Sie können sicher die erste Fragestellung schlüssig beantworten.

Hier interessiert eine zweite Frage: "Was hat es auf sich mit der Ingenieurwissenschaft?"

Ingenieure fragen nach der Art und Weise, wie Ursachen Wirkungen erzeugen. Sie prüfen, ob Wissenschaft und Realität übereinstimmen. Sie möchten alles genau wissen. Für Ingenieure ist Dianetik eine herbe Enttäuschung. Dianetik postuliert vieles, findet einen griffigen Fachjargon, spricht von Beweisen und beweist gar nichts.

Hubbard entwirft ein einfaches Modell des menschlichen Geistes: Es gibt den "analytischen Mind" mit zugeordneter Datenbank, der logisch arbeitet, abwägt, erkennt.

Unser animalisches Erbe dagegen ist der "reaktive Mind", der nur unbewußt reagiert, und das meist verkehrt. Auch er verfügt über eine Datenbank, in die Erfahrungen als unbewußte "Engramme" eingetragen werden, wenn aus irgendeinem Grund der analytische Mind ausgeschaltet ist. Derartige Engramme sind nun die Wurzel von Fehlverhalten und vielen Krankheiten. Die Dianetik macht es sich zur Aufgabe, solche Engramme aufzuspüren, durch "bewußtes Nacherleben" in der reaktiven Datenbank zu löschen und in die Kontrolle des analytischen Mind zu überführen. Akteure sind die "Auditoren" (eben jene "kurzfristig ausgebildeten Personen"), ihre Patienten werden "Preclears" (noch nicht "geklärt") genannt. Anzustreben ist der Zustand des "Clear", bei dem alles nur noch unter Kontrolle des analytischen Mind abläuft.
 
 
 

FORTSETZUNG: BUCHBESPRECHUNG "DIANETIK"

Ein derartig einfaches Modell mag hilfreich sein, wenn man dessen Grenzen kennt und zugibt. Beides ist bei der Dianetik nicht der Fall. Hubbard behauptet u.a.:

1. Engramme (also im Unbewußten gespeicherte Erfahrungen) können nur  im Zustand der Bewußtlosigkeit (Narkose, Schlag auf den Kopf  usw.) eingeschrieben werden, d.h. wenn der "analytische Mind"  nicht aufpaßt.

2. Die Fähigkeit, Engramme aufzunehmen, setzt bereits mit der  Befruchtung der Eizelle ein. Es gibt also zahlreiche  vorgeburtliche Engramme, die z.B. Wortwechsel der Eltern  wortgetreu speichern.

3. Derartige Engramme werden gelöscht, wenn sie durch Zurückgehen  auf der Zeitspur (Time Track) mit Hilfe des Auditors mehrfach  aufgespürt worden sind.

Hubbard sieht gerade in dem frühesten vorgeburtlichen Engramm (dem sog. "Basik-Basik") die eigentliche Quelle aller psychischen und der damit verbundenen körperlichen Leiden. Er handelt sich damit das Problem ein, negatives Engramm und Bewußtlosigkeit des Embryo zusammenbringen zu müssen. Deshalb bevölkert er seine Welt mit "mißlungenen Abgetriebenen": Durch letztlich erfolglose Abtreibungshandlungen (z.B. brutale Schläge auf den Bauch der Mutter) wird der Embryo bewußtlos, während gleichzeitig unflätige Worte ("Du verdammte Hure ...") für das nötige Engramm sorgen. Dieses Muster wird in Hubbards Buch in zahlreichen Varianten genüßlich durchgespielt.

Der Ingenieur hat dazu folgendes anzumerken:

1. Es wird akzeptiert, daß Erfahrungen auch in unbewußten Bereichen  unseres Gehirns gespeichert werden können, denn dies entspricht  den Beobachtungen, die jedermann an sich selbst machen kann.  Jedoch ist dafür Bewußtlosigkeit nicht erforderlich. Auch - und  gerade - bewußtes Erleben läßt sich in solchen Bereichen  einschreiben. Ein Beispiel dafür ist "Autofahren". Wir lernen es  bewußt. Mit dem Lernen aber werden die zugehörigen "Engramme" ins  Unbewußte verlagert, so daß wir uns als geübte Autofahrer mit  unseren Mitfahrern unterhalten können, während wir alle  Bedienungsfunktionen "automatisch" abwickeln. Dianetik befindet  sich also nicht in Übereinstimmung mit unseren alltäglichen  Beobachtungen.
 
 
 

FORTSETZUNG: BUCHBESPRECHUNG "DIANETIK"

2. Es ist unklar, wie Engramme nach Hubbards dritter Behauptung  gelöscht werden können, indem man sie mehrfach aufruft.  Normalerweise werden Engramme durch Aufruf verstärkt. Was in  Wirklichkeit durch das Wecken verschütteter Erfahrung in unserem  Gehirn ausgelöst wird und geschieht, ist mit Sicherheit  wesentlich komplizierter. Ein zu einfaches Modell läßt mögliche  Gefahren nicht erkennen!

3. Es ist technisch unmöglich, daß bereits die befruchtete Eizelle  Engramme speichern kann, noch dazu Wort für Wort als gesprochene  Sätze! Der Dianetiker muß so etwas "einfach glauben", was absolut  nichts mit "Ingenieurwissenschaft" zu tun hat. Man weiß heute,  daß die Erfahrungsspeicherung im Geflecht der Zellen unseres  zentralen Nervensystems stattfindet, auf das die Sinnesorgane  einwirken. Erst wenn der Embryo ein solches Nervengeflecht und  Sinnesorgane entwickelt hat, können Erfahrungen gespeichert  werden. Es ist dann allerdings auch nicht auszuschließen, daß es  zu vorgeburtlichen Engrammen kommen kann. Praktisch unmöglich ist  es jedoch, daß dabei längliche Geräuschfolgen gesprochener Sätze  getreulich gespeichert werden. Erinnern wir uns, wie schwer es  uns fällt, ein Gedicht auswendig zu lernen, obgleich uns - im  Gegensatz zum Embryo - die Bedeutung der Worte bereits geläufig  ist.

Wenn die Dianetik Engramme von "Schlüsselworten" aus dem vorgeburtlichen Zeitraum aufzuspüren meint und ihre angeblichen Heilungserfolge darauf zurückführt, so sind die Patienten einer Fiktion aufgesessen. "Glaube kann Berge versetzen" - warum also soll man Dianetik nicht gewähren lassen, wenn es den Patienten hilft?

Aber dieses Spiel mit eingebildeten oder von den Auditoren aufgedrängten frühen Erfahrungen ist nicht ungefährlich. Es gibt Menschen, die an Dianetik und der zugehörigen Scientology-Organisation psychisch zerbrochen sind. In einer Untersuchung über Praktiken und Ergebnisse dieser Organisation stellt die Münchner Staatsanwaltschaft fest (AZ 115 Js 4298/84): "Als eine ehemalige (...) Spitzenfunktionärin (der Scientology-Organisation, Anm. d. Verf.) 1984 ernsthaft geistig erkrankte, war die Organisation ... nicht in der Lage, ihr wirksam zu helfen. So unterließ man es bewußt, ihr die erforderliche psychiatrische Hilfe angedeihen zu lassen. Durch die scientologische Hilfestellung in den USA und in Dänemark verschlechterte sich erwiesenermaßen ihr Zustand. Die Hilflosigkeit und Verantwortungslosigkeit gegenüber echter Geisteskrankheit zeigt sich nicht nur in diesem Fall."

Dem Verfasser sind weitere Fälle bekannt.
 



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