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Der nachfolgende Text
stammt von 2004 und 2005. Er kann inzwischen in einzelnen Punkten überholt
sein.
"Die bunt bemalten Flachbauten stehen in einer Reihe und erinnern an eine Laubenpiepersiedlung - bloß ohne Zäune. Sieht man ab von spirituell befreiter Liebe, wirkt alles recht gutbürgerlich", schreibt die TAZ vom 24.7.2004: "Wir sind älter geworden, viele haben selbst Kinder", begründet er. "Wir sind harmloser, aber fundierter. Gesettleter eben." Gesettlet. Die jungen Männer, die eben noch die Rinne fegten, knien jetzt neben der Kaffeerunde im Kies. Der eine erklärt gerade dem anderem, wie man Unkraut zupft. Titel: 'Das Dorf der Liebesmöglichkeiten'".
"Wir sind bekannt dafür, dass Liebe
und Sexualität in unserem Gemeinschaftsaufbau eine wichtige Rolle
spielen. Der Begriff, der dazu immer wieder genannt wird, ist "freie
Liebe". Wir benutzen ihn sparsam, weil er oft Missverständnisse auslöst.
Wir meinen damit eine Liebe, die frei ist von Angst für alle Beteiligten"
(aus dem ZEGG-Programmheft 2004).
Das ZEGG-Programm enthält zum Teil Angebote, die auch von Volkshochschulen stammen könnten. Das Programm enthält allerdings auch zahlreiche ideologisch gefärbte Texte, in deren Wortschwall die eigentlichen Informationen nur schwer auszumachen sind. Dafür sind dort so ziemlich alle Schlagworte versammelt, nach denen Interessenten alternativer Angebote suchen könnten. Das ist nicht zuletzt deshalb von Bedeutung, weil der gedruckte Text sich auch im Internet befindet, unter www.ZEGG.de.
"Die Gemeinschaft von heute 80 Erwachsenen
und Kindern", heisst es im Programm für 2004, "tragen ... das Tagungszentrum
und den Gemeinschaftsaufbau". "Die Finanzierung des ZEGG stützt sich
im wesentlichen auf die Einnahmen aus dem Tagungsbetrieb und die Mieten
der MitarbeiterInnen und der ansässigen Firmen". In "Info und Anmeldung"
heisst es, "die ZEGG-BewohnerInnen arbeiten ... weitgehend ehrenamtlich,
ohne Honorarzahlung". Zumindest ein Teil der MitarbeiterInnen scheint allerdings
freiberuflich nach Art einer Ich-AG an der Durchführung der Angebote
mitzuwirken. Dies lässt zumindest die Klausel vermuten, wonach "Kursgebühren
von der ZEGG GmbH im Namen und für Rechnung der jeweiligen VeranstalterInnen
entgegen genommen" werden. Den einzelnen Angeboten selbst ist aber nur
ausnahmsweise zu entnehmen, wer Veranstalter ist. Man muss wohl davon ausgehen,
dass die jeweiligen Referenten Veranstalter sind. Das ist nicht zuletzt
auch deshalb von Bedeutung, weil unter "Info und Anmeldung" auch ein weitgehender
Haftungsausschluss (dazu mehr >>) versteckt
ist.
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In der ZEGG-Website sind die "12 Thesen für eine gewaltfreie Erde" nicht zu finden, stattdessen in der Tiefe der Website als "12 Thesen für eine gewaltfreie Kultur des Menschen", zum Beispiel unter http://www.zegg.de/deutsch/texte_und_vortraege/12-thesen.php. Hier wird auch Autor Dieter Duhm genannt. Von dort gibt es einen Link zu Duhm: "Weitere Veröffentlichungen von Dieter Duhm unter www.tamera.org/german/literatur/".
"12 Thesen" befinden sich auch unter http://www.zegg.de\deutsch\newsboard\arc_12thesen.php
"Zur zukünftigen internationalen
Rolle der Bundesrepublik 12 Thesen über falsche und richtige Zielpunkte
für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik".
Dieter Duhm, Jahrgang 1942, war angeblich "einer der führenden Köpfe der 68er Bewegung", so der Klappentext des Buches "Der unerlöste Eros" aus dem Verlag Meiga.
Dieter Duhm erklärte 1997 seine Position
Otto Mühl gegenüber, der damals im Knast sass: http://www.zegg.de\deutsch\texte_und_vortraege\information-zu-maiga.php
Otto Mühl gegenüber habe er
sich eine "differenzierte Stellungnahme bewahrt", "weil ich seiner radikalen
Aufbruchsenergie und seinem Mut einiges zu verdanken hatte und weil ich
aus eigener Erfahrung wußte, wie schwer es ist, das Thema von Sexualität
und Gemeinschaft voll in Arbeit zu nehmen, ohne dabei menschliche und geschichtliche
Fehler zu machen. (Damit ist natürlich kein Kindesmißbrauch
gerechtfertigt. Ich weiß nicht, was im Fall Muehl wirklich stattgefunden
hat.)"
Otto Mühl wurde bereits 1991 wegen
sexuellen Missbrauchs zu sieben Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, vgl.
http://www.AGPF.de/AAO.htm
Wenn Duhm dazu schreibt, er wisse nicht,
"was wirklich stattgefunden hat", dann erklärt er damit dieses Urteil
für falsch.
Das Buch von Schlothauer (http://www.AGPF.de/Schlothauer-AAO-Muehl.htm)
ist schon 1992 erschienen. Das Buch enthält zahllose Fakten. Es ist
selbstverständlich, dass Duhm dieses Buch kannte. Entweder er war
geistig nicht in der Lage, dessen Inhalt zu verstehen, oder er täuscht
seine Leser.
Ein taz-Reporter berichtete in der Gründungsphase über das wichtigste Thema, den ZEGG-Guru Dieter "Didi" Duhm:
"Duhm-Vorträge auf Video-Kassette, Duhm-Vorträge auf Ton-Kassette, Duhm Vorträge broschiert, Duhm-Vorträge gebunden, Duhm-Ölgemälde im Postkartenformat, Duhm-Gemälde im Bildband-Format, Duhm-Fotos. Duhm vögelt mit einer Frau, Duhm vögelt mit zwei Frauen, Duhm vögelt mit drei Frauen. Duhm vögelt von hinten, Duhm vögelt von vorn, Duhm vögelt doch lieber von hinten" (TAZ 20.8.90).Heute will man sich von damaligen Zuständen und Praktiken distanzieren:
"Wir haben am Beginn des ZEGG manche Aussagen gemacht, die wir jetzt nicht mehr so machen würden. Wir haben uns entwickelt und verändert jede(r) einzelne und als Gemeinschaft. ... Das ZEGG hat keinen Guru ... Die Vorwürfe gegen das ZEGG beziehen sich fast nie auf das ZEGG selbst, sondern meist auf Aussagen aus den Büchern von Sabine Lichtenfels und Dieter Duhm. Beide sind Mitbegründer und geistige Inspiratoren des Projekts, aus dem das ZEGG hervorgegangen ist. Beide haben nie im ZEGG gelebt, aber in den ersten Jahren beim Aufbau der Gemeinschaft mitgedacht und engagieren sich seit 1995 im Projekt "Heilungsbiotop Tamera" in Portugal ..." (Aus: www.zegg.de\deutsch\texte_und_vortraege\zegg-kontrovers.php, geladen am 3.5.2004).Damit wird die Öffentlichkeit getäuscht. Dem Buch "Psycho-Sekten" (>>) von Frank Nordhausen und Liane von Billerbeck kann man entnehmen, dass die Kritik keineswegs nur auf "Aussagen aus den Büchern von Sabine Lichtenfels und Dieter Duhm" beruhte.
"Darum gibt es seit 1991 auf dem ehemaligen Stasi-Ausbildungsgelände, 80 Kilometer südwestlich von Berlin, neben freier Liebe auch eine eigene biologische Pflanzenkläranlage und eine Töpferei. Die grauen Gebäude haben die neuen Eigentümer aus dem Westen mit türkisfarbenem, rotem und blauem Anstrich aufgepeppt. Jetzt dienen sie als Wohnhäuser, als Kinderhaus für die rund 20 Kinder, als Hotel und Tagungshaus. ...Jahre vorher hatte TAZ-Autor Klaus Büchi über eine Reise auf dem angeblichen "Forschungsschiff Kairos" berichtet. Kaum an Bord, habe eine Mitreisende ein eindeutiges Angebot gemacht: "Wenn du willst, mach ich es auch ohne Präser". Von den 22 Leuten an Bord seien fast 15 Mitglieder und Sympathisanten des ZEGG. "Wie es der Zufall so will" ankert das Schiff vor der Bucht El Caprito, wo einst Otto Mühl seine "Utopie, seine alternative Gesellschaft" gebaut hat:
Das ZEGG geriet oft ins Kreuzfeuer der Kritik: Immer wieder traf die Gemeinschaft der Vorwurf, eine Sekte zu sein. Pfarrer Thomas Gandow, Sektenbeauftragter der Evangelischen Kirche, ordnet das ZEGG als "Psycho-Organisation" ein. Er spricht von einem "Liebesbiotop für späte Mädchen".
Aus der linken Szene wurden dem ZEGG unter anderem patriarchalische, hierarchische und sexistische Strukturen vorgeworfen. In linken Publikationen gilt das ZEGG als "ein Mittelding zwischen reaktionärem Religionsersatz und der New-Age-Version des Club Méditerrané". Das an eine Hauswand gepinselte Zitat "Die ganze Biosphäre beginnt zu jubeln, wenn die ersten Menschen auf diesem Planeten in einen neuen Zustand der Liebe eintreten" erinnert denn auch ständig als Gebot an den geistigen Führer der Gemeinschaft, Dieter Duhm - laut Pfarrer Gandow ihr "Chefideologe".
Der habe die Gemeinschaft zwar "sehr stark geleitet", .... sei aber weder "autoritär" noch "Sex-Guru", sondern nur "Inspirator". Duhm habe nie in Belzig gewohnt und lebe jetzt im "planetarischen Heilungsbiotop" in Portugal. Er komme bei großen Veranstaltungen zu Besuch.
Mit dem Ideengeber Duhms, dem Wiener Aktionskünstler Otto Mühl und seiner "Friedrichshof- Kommune", in der aus freier Liebe der Zwang zum wahllosen Vögeln nach computererstellten "Ficklisten" wurde, wollen die ZEGGianer auch nichts zu tun haben, selbst wenn Mühl inzwischen nicht mehr wegen Kindesmißbrauchs im Knast sitzt. (TAZ 8.8.1998: "Freie Liebe und Sojawürstchen").
"Und wieder missionieren Eingeweihte die dummen Spießer, die Frustrierten und versuchen, sie an ihre Gruppe zu binden. Ahnungslose Kurgäste, die Delphine und Sport suchten, werden sexuell angemacht und eingelullt in das New-Age-Gebimmel. ... Ehrlich sollten sie sein, die ZEGGies. Sie sollten sagen, daß sie eine andere Lebensform mit freier Sexualität, hierarchisierter Kommunikation anbieten" (TAZ 26.3.1994).Mehr zur Kairos unter http://www.AGPF.de/ZEGGsismus.htm#Projekteaussen. Die Kairos ist inzwischen spurlos aus der ZEGG-Website verschwunden.
Die "ZEGG-GmbH" ist eingetragen beim
Amtsgericht Potsdam im Handelsregister unter HRB 1742.
Adresse: 14806 Belzig, Rosa-Luxemburg-Straße
89. Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Thilo Stein.
Aussagekräftige Angaben über die Firma fehlen in der Website. Insbesondere fehlen Angaben darüber,
| Unter "Info und Anmeldung"
sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) versteckt, Wortlaut
rechts.
Inhalt in Kurzfassung: "Die Haftung wird
ausgeschlossen".
Deshalb ist der Haftungsausschluss mit einiger Wahrscheinlichkeit unwirksam. Zumal die Haftung nicht unbedingt erst wegen einer bestimmten Handlung eintritt, sondern bereits, weil bestimmte Angebot ohne entsprechende Ausbildung oder Sicherungsmassregeln überhaupt durchgeführt werden. In diesem Fall kann durchaus auch Vorsatz vorliegen. Da nützt dann auch die Erklärung des Teilnehmers nicht, er habe keine psychische Krankheit. Es wird also versucht, das Risiko auf den
Kunden abzuwälzen.
Es empfiehlt sich deshal eine Vertragsrechtsschutzversicherung. |
Aus: www.zegg.de\deutsch\programm\info_anmeldung.php
Wir bitten um Beachtung:
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Irreführend ist die Klausel "Eltern
haften für ihre Kinder". Vermutlich ist auch diese unwirksam.
Genau abschätzen lässt sich das aber nicht.
Die Klausel entspricht dem Wortlaut der
üblichen Schilder an Baustellen.
Dort haben sie lediglich eine Warnfunktion
und keinerlei juristische Bedeutung.
Sie sind zudem meist falsch, denn es trifft
im Normalfall keineswegs zu, dass Eltern für ihre Kinder haften.
Im Gegenteil: In der Mehrzahl der Fälle
haftet ein Kind nicht für angerichtete Schäden
und dementsprechend haften auch die Eltern nicht.
Die Eltern haften nur dann, wenn sie in
diesem konkreten Fall ihre Aufsichtspflicht verletzt haben und dadurch
der Schaden verursacht wurde.
Die die Vertragsklausel übernehmen
die Eltern möglicherweise eine Haftung für Schäden, ohne
dass dafür ein vernünftiger Grund erkennbar wäre.
Ausser vielleicht: Der durch Kinder angerichtete
Schaden dürfte meist die ZEGG GmbH treffen.
Offenbar will man sich an den Eltern auch
dann schadlos halten, wenn die Kinder nicht haften würden.
Initiator des ZEGG ist
Dieter Duhm. Er und das ZEGG vollführen heute einen Eiertanz, um ihn
nicht als Gründer zu bezeichnen: "Die Idee des ZEGG basiert in ihren
Wurzeln auf den Arbeiten von Dieter Duhm und Sabine Lichtenfels, die heute
das Projekt “Tamera” in Portugal mit aufbauen" (www.Zegg.de).
Denn Duhm war damals
noch Anhänger des verurteilten Kinderschänders Otto Muehl. Muehl
geriet wieder in die Schlagzeilen, weil ihm zu Ehren in Wien eine Ausstellung
durchgeführt wird. Beim dortigen Eiertanz geht es um die Frage, ob
man seine Straftaten von seiner Kunst trennen kann oder ob die Ausstellung
nicht eine Missachtung der Opfer und der Gesetze beinhaltet.
ZEGG gehört zu den
Organisationen, die umgangssprachlich als Sekte bezeichnet werden. ZEGG
vertritt und verkauft eine Ideologie und eine Lehre und gehört somit
zum Psychomarkt. Mag sein, dass man dort den nach wie vor häufig gebrauchten
Begriff Liebe anders versteht, als die Initiatoren Dieter Duhm und Sabine
Lichtenfels. Wenn das so ist, dann ist heute Glasnost gefragt, Offenheit,
Transparenz. Duhm hat einst bundesweit mit riesigen Plakaten Perestroika
propagiert, den Umbau. Damals wie heute fehlte es an jeder Offenheit.
| Buchempfehlung
Eine umfangreiche Darstellung des ZEGG befindet sich in dem Buch von Frank Nordhausen und Liane von Billerbeck - http://www.AGPF.de/Nordhausen-Billerbeck97.htm Frank Nordhausen und Liane von Billerbeck: Psycho-Sekten - Die Praktiken der Seelenfänger, 1997 Verlags-Bestelladresse
CH. Links Verlag für dieses Buch
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Die erste umfangreichere Veröffentlichung zu ZEGG: ZEGG-SISMUS
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Joachim
Ecker gegen Bundestagsdrucksache
Joachim Ecker versucht, die Nennung von
ZEGG in einer Bundestagsdrucksache unter Berufung auf Rechtsstaatlichkeit
und angebliche Vorverurteilung zu beseitigen.
| Betreff: http://www.AGPF.de/bundestag13-4132.htm
Von: Joachim Ecker <achim.ecker@zegg.de> An: Ingo.Heinemann@t-online.de (Ingo Heinemann) Hallo sehr geehrter Ingo Heinemann, danke für die Warnung vor warnungswürdigen
Gruppen mit Sektencharakter. Mit Erschrecken habe ich jedoch zur Kenntnis
genommen, daß das ZEGG, Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung
auf der im Betreff genannten Internetseite als Jugendgefährdende Psychosekte
erscheint. Damit ist sozusagen ein offizielles Urteil gesprochen von höchster
moralischer Instanz und öffentlich.
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Betreff: ZEGG Re: http://www.AGPF.de/bundestag13-4132.htm
Datum: Tue, 30 Mar 2004 11:20:15 +0200 Von: Ingo Heinemann <Ingo.Heinemann@t-online.de> An: achim.ecker@zegg.de AGPF Aktion für Geistige und
Psychische Freiheit
Dort wird keineswegs behauptet, dass ZEGG
Straftaten begangen hat.
Mit freundlichen Grüßen
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| Betreff: Re: ZEGG Re:
http://www.AGPF.de/bundestag13-4132.htm
Datum: Tue, 6 Apr 2004 10:24:36 +0200 Von: Joachim Ecker <achim.ecker@zegg.de> An: Ingo.Heinemann@t-online.de (Ingo Heinemann) Sehr geehrter Ingo Heinemann, danke für die schnelle Antwort.
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Betreff: Re: ZEGG Re: http://www.AGPF.de/bundestag13-4132.htm
Datum: Tue, 06 Apr 2004 14:33:29 +0200 Von: Ingo Heinemann <Ingo.Heinemann@t-online.de> An: achim.ecker@zegg.de AGPF Aktion für Geistige und
Psychische Freiheit
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| Betreff: Re: ZEGG Re:
http://www.AGPF.de/bundestag13-4132.htm
Datum: Wed, 7 Apr 2004 16:27:08 +0200 Von: Joachim Ecker <achim.ecker@zegg.de> An: Ingo.Heinemann@t-online.de (Ingo Heinemann) Sehr geehrter Herr Heinemann,
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Betreff: Re: ZEGG Re: http://www.AGPF.de/bundestag13-4132.htm
Datum: Wed, 07 Apr 2004 18:51:00 +0200 Von: Ingo Heinemann <Ingo.Heinemann@t-online.de> An: achim.ecker@zegg.de AGPF Aktion für Geistige und
Psychische Freiheit
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Wer ist dieser Joachim Ecker, der diesen Schriftwechsel offenbar benutzen wollte, um eine Bestätigung dafür zu bekommen, dass ZEGG keine Straftaten vorgeworfen werden? Das Foto rechts stammt auf dem ZEGG-Prospekt von 2004, dessen Umschlag oben (>>) abgebildet ist. Abgebildet ist dort das "ZEGG IN - TEAM". Ecker gibt heute die ZEGG-Adresse in Belzig
als seine Anschrift an, wie etlichen Internet-Fundstellen zu entnehmen
ist.
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Im Reader ZEGG-SISMUS wird berichtet (http://www.AGPF.de/ZEGGsismus.htm#JETZTe.V. ):
JETZT e.V.Der Verein Jetzt e.V. wurde am 27.5.89 gegründet und am 14.8.89 ins Vereinsregister beim Amtsgericht Offenbach am Main unter VR 1409 eingetragen.
Der JETZT e.V., "Jugend entwickelt Zukunft" unter Leitung von Achim Ecker, ist die bzw. eine der Jugendorganisation/en des Netzwerks. Um auch jüngere Menschen an das ZEGG anzubinden, werden innerhalb der großen Camps Jugendcamps - ab 1993 auch unter dem Namen "Undersky" - veranstaltet. Auch an anderen Orten in Europa wie in Griechenland oder im Baltikum werden Camps angeboten, außerdem noch Kurse, Workcamps und Fahrten, beispielsweise in die Sächsische Schweiz mit begleitender Lektüre von Henry Miller und Charles Bukowsky.
Aus: http://www.AGPF.de/idk90-3.htm
Informationen Destruktive Kulte (Jugendsekten, Psychokulte) IDK III/90 10.10.1990 Riesengroß prangte ein Gorbatschow-Spruch weiß auf schwarzem Grund an den Plakatwänden: "Die Angst muß von der Erde verschwinden". Urheber der Plakataktion: Eine "Aktion Perestroika", keine Adresse, aber zwei Spendenkonten. Für den Leser nicht erkennbar: Dahinter steckt die "Bauhütte" des Dieter Duhm, der ursprünglich Anhänger des Otto Mühl war. Bevor Mühl Guru wurde, pflegte er auf der Bühne Tiere zu schlachten. Gegen den Chef der früheren AAO - AKTIONSANALYTISCHE ORGANISATION wird heute wegen Verführung Minderjähriger ermittelt. Er soll sich vorbehalten haben, die in seinem "Friedrichshof" in Österreich oder in seinem Camp auf der Insel Gomera aufgewachsenen Mädchen zu entjungfern. In einem Schreiben an frühere "Bauhütten"-Interessenten wird Klartext gesprochen: "Liebe Interessenten. Die Bauhütte trägt nicht mehr ihren alten Namen. Das Projekt hat sich vergrößert und heißt jetzt Projekt MEIGA - Experiment für eine humane Erde. Wir sind nicht mehr wie früher eine in Schwand lebende Gemeinschaft, sondern ein Netzwerk verschiedener Gruppen, die alle am Gedanken des sexuellen Humanismus und der gewaltfreien Ökologie arbeiten." Das "Netzwerk" scheint aus beliebig vermehrbaren Vereinen, Namen und Abkürzungen zu bestehen: JETZT - Jugend entwickelt Zukunft e.v., ZEGG - ein Zentrum für alle Fragen der sinnlichen Liebe. SEXPEACE UND GREEN-PEACE - Die sexuelle und ökologische Revolution - Basisarbeit für ein anderes Europa. Europäisches Haus der Jugend. Kartell der Liebe. Ein internationales Netzwerk für den Geist der neuen Zeit: "Wir wünschen allen Teilnehmern gute Tage, schöne Liebeserlebnisse und neue Impule für 1990". Wie bei Otto Mühl scheint es vorwiegend um eine vermeintlich freie Sexualität zu gehen. Ein "alternatives Bordell" gehört in die Planung. Im STERN wurde per Kleinanzeige für das Buch "Rettet den Sex" geworben. Bei Otto Mühl war die Sexualität allerdings nicht frei, sondern obligatorisch. Die Sexualpartner für die jeweilige Nacht wurden per Computerliste ("Fickliste") festgelegt. Die AKTION PERESTROIKA behauptet, Aktionen in der Sowjetunion zu unterstützen. Überprüfbar ist das zunächst nicht. Laut Prospekt spielen andere Fragen auch eine erhebliche Rolle. Der Prospekt: "Für eine gewaltfreie Erde brauchen wir ein neues Konzept der Liebe" ... "Liebe ist unvermeidlich" ... "Die Grundfrage des Menschen nach Liebe, Sexualität, Sinn und innerer Heimat verlangen nach neuen Konzepten des Zusammenlebens. Solange diese Fragen ungelöst bleiben, stehen politische Konzepte auf labiler Grundlage". 500.000.- DM soll die Plakataktion gekostet haben, finanziert durch Spenden. Ein Drittel etwa haben die Steuerzahler mitbezahlt. Denn der Verein ist gemeinnützig, zumindest vorläufig. |
ZEGG-Konzept bei AAO entworfen
Als Schlothauer den nachfolgenden Text
schrieb, wusste er offenbar nicht, dass ZEGG sich längst etabliert
hatte.
Sein Text beruht auf Quellen aus 1977
und 1978.
Demnach wurde das Konzept für ZEGG
noch bei der AAO entworfen:
| Aus: Andreas Schlothauer: Die Diktatur
der freien Sexualität. AAO, Mühl-Kommune, Friedrichshof,
Wien 1992, Seite 63
http://www.AGPF.de/Schlothauer-AAO-Muehl.htm#ZEGG Der Friedrichshof wurde ab jetzt als Modell einer zukünftigen Gesellschaft dargestellt, der Begriff der "experimentellen Gesellschaftsgestaltung" wurde in das gemeinsame Vokabular aufgenommen. Von der "Massenbewegung" zum "Gesellschaftsmodell". Mühl: "Es ist für ein Modell wie die AAO uninteressant, inwieweit jetzt oder später ihr Modell direkt politisch wirksam wird. Es geht eher darum, die Struktur einer zukünftigen Gesellschaft schrittweise zu erforschen und die Grundlage für zukünftige Gesellschaftsgestaltung zu liefern." [AAN78/1, S. 6] Die linken Intellektuellen in der AAO erhielten mehr Freiraum, um ihre Ideen zu entwickeln. Dieter Duhm und Aike Blechschmidt entwarfen gemeinsam das Konzept eines "Zentrums für experimentelle Gesellschafts-Gestaltung (ZEGG)". Die wichtigsten Ziele waren: "1. Verbindung AAO mit internationaler Alternativbewegung; 2. Profilierung zu einem überzeugenden und attraktiven Alternativmodell, positive Öffentlichkeit; 3. verallgemeinerbare Lösungsansätze für soziale, medizinische und ökologische Probleme; 4. Auslösung einer kulturellen Bewegung, die auf das Modell und seine Ideen Bezug nimmt; 5. Aulbau eines Ausbildungszentrum 'alternative Uni'; 6. Aufbau eines Forschungszentrums" [AAN77/7, S. 5]. (Siehe auch [Duhm78]) Es war der Versuch, die AAO gesellschaftsfähig zu machen, ihr den anrüchigen Ruf einer Sekte zu nehmen, indem die AAO in die Alternativszene integriert werden sollte. Dieser Versuch einer Ehrenrettung des selbsternannten "Jahrtausendexperimentes" war von vornherein zum Scheitern verurteilt; Mühls Charakterstruktur ließ keine Integration - in welche gesellschaftliche Bewegung auch immer - zu. Das ZEGG-Konzept wurde nie realisiert. |
Duhm: ZEGG keine AAO-Nachfolgeorganisation
Duhm weiss natürlich, dass der
Begriff "Nachfolgeorganisation" auch eine juristische Bedeutung hat und
dass er deshalb mit seiner Formulierung unangreifbar ist.
| Aus: www.zegg.de/deutsch/texte_und_vortraege/information-zu-maiga_prn.htm
- geladen 3.5.2004
Aus: INFORMATION UND RICHTIGSTELLUNG ZU DEN PROJEKTEN MEIGA UND ZEGG Dr. Dieter Duhm Juli 1997
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