Unvereinbarkeitserklärung, Schutzerklärung,
Sekten, Parteien und Tendenzbetriebe
Einige Parteien haben beschlossen, daß die Mitgliedschaft
in der Partei und in bestimmten ideologisch-sektiererischen Organisationen
unvereinbar ist.
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Einige Parteien, Verbände und Vereine haben beschlossen, daß die Mitgliedschaft mit der Mitgliedschaft in bestimmten ideologisch-sektiererischen Organisationen unvereinbar ist.
Manche Sekten betreiben selbst politische Parteien, vgl.
Manche Sekten bezeichnen sich selbst als konfessionslose Religion und propagieren die gleichzeitige Mitgliedschaft in mehreren Religionsgemeinschaften.Das gilt inbesondere für Tendenzbetriebe und Tendenzunternehmen,
die ohnehin einen gewissen Sonderstatus genießen. So gilt für
diese das Betriebsververfassungsgesetz nur eingeschränkt. Tendenzbetriebe
sind solche, die "politischen, koaltitionspolitischen, konfessionellen,
karitativen, erzieherischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen
Bestrebungen dienen" (Schaub, Arbeitsrechtshandbuch, 5. Auflage 1983, Seite
1240).
ödp - Ökologisch-Demokratische Partei
Die ÖDP hat eine Unvereinbarkeitserklärung bereits im im Beitrittsformular:
Aus: http://www.oedp.de/www/download/bpp.pdf
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| Aus:
Selbsthilfe-Arbeit im Visier der Sekten, NAKOS-INFO Nr. 66
NAKOS - Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen http://www.nakos.de zitiert nach: http://www.lichtblick-newsletter.de/so-kvpm6.html Um Infiltrationen jedweder negativer Art einen Riegel vorzuschieben, wurde eine Ergänzung in der DAAB-Satzung beschlossen. Daher findet sich seit Februar 1999 der nachfolgende Zusatz in der Präambel: "Der DAAB ist unabhängig und frei in seiner wissenschaftlichen Meinungsbildung und in der Organisation demokratischen Grundsätzen verpflichtet. Nicht aufgenommen werden dürfen Personen oder Gemeinschaften, die sich zu Ideologien, Unternehmenszielen oder Parteien bekennen, die den Grundsätzen des DAAB, der Freiheit und Demokratie widersprechen." In dieser Form gilt die Satzung des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e. V. (DAAB) inzwischen für andere Verbände und Organisationen als ein mögliches Vorbild, um ihre Mitglieder zu schützen. Denn: Durch die Integration entsprechender Satzungs-Vermerke kann der jeweilige Verband schnell reagieren und die Daten der Mitglieder und derjenigen, die Beratung erhalten, schützen. Den Umgang mit diesen Themen sollte natürlich jede Institution so handhaben, wie es für sie sinnvoll oder verträglich ist. Wichtig ist es jedoch zu bedenken, daß der Umgang mit kranken Menschen für bestimmte Zielgruppen von hohem Interesse ist. Sei es, um sich Datenmaterial zu erschleichen, sei es, da sie unter dieser Mitgliederstruktur ihre spezielle Zielgruppe labiler und/oder verzweifelter Menschen wissen, die leichter mit Heilsversprechungen zu ködern sind. Dies betrifft nicht nur Sekten, sondern auch Scharlatane jedweder Art sowie ausschließlich kommerziell ausgerichtete Anbieter/innen, die losgelöst von jeder Seriosität ihres Angebotes an diesen Menschen nur verdienen wollen. Hier müssen wir zum Schutz derer, die unsere Hilfe suchen, uns mit aktuellen Strömungen intensiv beschäftigen, um die notwendige Obacht zu gewährleisten. Nicht zuletzt aus diesen Beweggründen finden wir in den letzten Jahren zunehmend Anbieter/innen zweifelhafter Therapiemethoden, die ihre eigenen "Patienten" oder dreister die eigene Arzthelferin/Sekretärin zur Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe motivieren, um auf diesem Wege das hohe Lied auf den Wunderheiler (sich selbst) zu verbreiten und so Wartezimmer und Portemonnaie zu füllen. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e. V. kann deswegen nur raten, vorsichtig mit jedwedem Angebot umzugehen, das Ihnen anscheinend nur Vorteile bringt. Informieren Sie sich intensiv, bevor Sie wichtige persönliche Informationen preisgeben. |
BPE Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.
In der Psychosozialen Umschau (PSU 1/02, S. 38) wird über die BPE-Jahrestagung
vom 17.10.2001 in Kassel
berichtet:
"Zugleich wurde unmissverständlich (einstimmig bei 1 Enth.) klargestellt, dass eine Kooperation mit Scientology und ihr nahe stehenden Organisationen (wie z.B. KVPM), die besondere Aktivitäten unter Betroffenen entfalten, nicht in Frage kommt. Schließlich mache es wenig Sinn, wenn man die in der Psychiatrie oft geschaffenen Abhängigkeiten anprangert und nahtlos in andere, sicher nicht weniger problematische Abhängigkeiten hinüberwechseln würde oder für fremde Ziele instrumentalisiert wird."
NLPäd - Verband für neuro-linguistische Verfahren in Bildung und Erziehung
Aus der Satzung (geladen aus http://www.nlpaed.de am 22.3.2002):
"Eine Mitgliedschaft in politischen Parteien, Sekten oder Organisationen, die dem Grundgesetz sowie den Menschenrechten – insbesondere der Menschenwürde – entgegenstehen, schließt eine Mitgliedschaft im Verband aus."