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Ist Leben auf anderen Planeten Leben möglich oder wahrscheinlich?
Die Wissenschaftlich kann selbstverständlich nicht sagen, dass es kein ausserirdisches Leben gibt. Denn da einmal Leben entstanden ist, ist es eben nicht unmöglich. Also wird auch kein Wissenschaftlicher sagen, dass es das nicht gibt.Gibt es Beweise für ausserirdisches intelligentes Leben?
Das wird dann oft so interpretiert, dann ein Wissenschaftler dies für möglich oder wahrscheinlich halte. Manche drücken sich wohl auch absichtlich oder unabsichtlich missverständlich aus. Im Übrigen ist für den Wissenschaftler bereits jede Mikrobe Leben.
Was ist von Menschen zu halten, die an
Besuche Ausserirdischer auf der Erde glauben?
Am 30.10.2007 wurden in der TV-Sendung
"Menschen bei Maischberger" diese drei Fragenkreise munter durcheinander
gemischt. Gäste: Nina Hagen, meist grell aufgemachte undgrimassierende
"Rockröhre". Joachim Bublath,
Viele Ufologen berufen sich auf angebliche
Spuren, die Ausserirdische auf der Erde hinterlassen haben sollen.
Die Beschreibung, Interpretation und Diskussion
dieser Spuren und angeblicher Bemühungen, diese zu verschweigen, füllen
zahlreiche Bücher und zahllose Artikel.
Andere Ufologen behaupten, Kontakt mit
Ausserirdischen gehabt zu haben oder aufnehmen zu können.
Manche davon verbreiten angebliches Wissen,
welches sie von Ausserirdischen empfangen haben wollen.
Dazu gehört insbesondere das angebliche
Wissen um einen bevorstehenden Weltuntergang und die von den Ausserirdischen
versprochene Rettung derer, die an sie glauben.
Daraus ist ein umfangreicher Markt entstanden.
Angeboten werden Bücher, Videos,
Kurse, Unterweisungen, Reisen, Treffen, Mitgliedschaften.
Vielfach wird das mit esoterischen Versatzstücken
kombiniert.
Zuletzt mit den angeblichen "Indigo-Kindern",
auch als "Sternenkinder" bezeichnet. Dazu:
Manche glauben oder behaupten, die Ausserirdischen
seien Götter und alles eine Glaubensfrage.
(Einzelheiten: Andreas
Grünschloss: Wenn die Götter landen ... Religiöse Dimensionen
des UFO-Glaubens, EZW-Texte Nr. 153, 58 Seiten, zu bestellen über
www.EZW-Berlin.de).
Die Mehrzahl dürfte aber davon ausgehen,
dass es sich um intelligente Wesen handelt, die in der Lage sind, Fluggeräten
zu bauen, mit denen sich Zeit und Raum überbrücken lässt.
1947 wurde erstmals über angebliche Beobachtung solcher UFOs
(Unidentified Flying Objects, Unidentifizierte
Flugobjekte) berichtet.
| 1947 entstand in Roswell
in New Mexiko/USA das bisher bekannteste Gerücht über Ausserirdische
und Ufos.
Dort soll damals ein UFO
abgestürzt sein.
Rechts der Prototyp im
Roswell-Museum aus der Website www.iufomrc.com
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Derartige harte Fakten zum Fall Roswell
gibt es nicht.
Letztlich kommt es aber auf die Beweise
für die Existenz ausserirdischen Materials an
Dieses kann organisch sein oder anorganisch.
Solche Beweise aber gibt es nicht.
Diese Lücke kann auch durch eine
noch so grosse Zahl von Texten, Büchern oder Websites nicht gefüllt
werden.
Deshalb kommt es auch nicht darauf an,
ob man die Aussagen des Army-Berichts für glaubwürdig hält
oder nicht.
Selbst wenn die allesamt erstunken und
erlogen sein sollten, beweist das nur, dass die Unwahrheit verbreitet wurde.
Tatsächlich ist es keine Frage, dass
das Verhalten der Militärs mehr als merkwürdig war.
1994 wurde aus dem Wetterballon ein Spionageballon.
1997 wurde pünklich zum 50. Jahrestag
der Ereignisse ein Bericht vorgelegt, der halbwegs plausibel erklärt,
woher die Gerüchte stammen könnten.
Allerdings: Wenn es kein Ufo und keine
Ausserirdischen gab, kann man das nicht beweisen.
Kann man das Fehlen harter Fakten durch
Indizien ersetzen?
Indizien sind Tatsachen, die auf das Vorhandensein
anderer Tatsachen schliessen lassen. Also etwa einer Tatsache, die
eine Straftat nicht unmittelbar erweist, aber auf diese schließen
lässt.
Gelegentlich werden ja sogar Urteile wegen
Mordes gefällt, obwohl man keine Leiche hat.
Dann steht aber fest, dass der Mensch
gelebt hat und unter dubiosen Umständen verschwunden ist.
Im Roswell-Fall gibt es eben keine solchen
grundlegenden Fakten.
Der Ufologie
liegt in der Regel die Behauptung zu Grunde, die Existenz ausserirdischer
Intelligenz sei beweisbar.
Daraus ergibt sich die Frage:
Gibt es intelligentes Leben ausserhalb der Erde?
Das Weltall ist unendlich gross und besteht aus unendlich vielen Sonnensystemen.Ist das beweisbar?
Niemand kann deshalb ausschliessen, dass es dort irgendwo intelligentes Leben in irgendwelchen Formen gibt.
Selbst wenn die irdischen Weltraum-Sonden igendwann Spuren von Leben zu entdecken glauben, handelt es sich um damit keineswegs um Lebewesen, die Tieren oder Menschen ähneln.Der Zeitfaktor
Bisher sind nirgendwo im Weltraum Spuren von Intelligenz gefunden worden.
Das Weltall insgesamt mag ewig sein. Die einzelnen Sonnensysteme aber sind vergänglich. Unser Sonnensystem ist entstanden vor etwa 10 Milliarden Jahren. Die Erde ist etwa 5 Milliarden Jahre alt. Bakterienähnliche Organismen entstanden nach etwa 1 Milliarde (1 000 000 000) Jahren. Erste menschenähnliche Lebewesen gibt es erst seit etwa 3 Millionen (3 000 000) Jahren.
Technik gibt es gerade erst seit 200 Jahren.
Eine Zerstörung der Zivilisation ist durchaus möglich und kann auf natürlichen oder durch Menschen verursachten Faktoren beruhen.In den unendlichen Weiten des Weltalls brauchen auch Informationen gewaltige Zeiträume. Die schnellste Geschwindigkeit ist die des Lichts. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass sich Informationen auf anderem Wege schneller bewegen könnten.
Wie sollen also Ausserirdische in dem winzigen Moment der Existenz der Menschheit davon erfahren haben?
Das Licht legt im Jahr etwa eine Billion (1 000 000 000 000) Kilometer zurück. Dieses Lichtjahr ist die Masseinheit des Weltalls. Unsere Galaxie hat einen Durchmesser von etwa 100 000 Lichtjahren.
Eine Stecknadel in einem Heuhaufen von der Grösse der Erde wäre vermutlich leichter zu finden, als Leben im Weltall.
Scientology: Die Menschheit stammt aus dem Weltraum
Scientology-Gründer Hubbard glaubte, mit Hilfe seines E-Meters bewiesen zu haben: Die Menschheit stammt aus dem Weltraum. Dementsprechend taxiert er deren Alter: "Billionen von Billionen von Billionen von Jahren" . Einzelheiten dazu: Die Scientology-Sekte und ihre Tarnorganisationen, 1979 Kapitel 2: Reise auf der Zeitspur.
Bei Scientology wird das angebliche und
käufliche Wissen über Ausserirdische durch andere Absurditäten
überlagert.
Bei anderen Gruppen steht der Glaube an
Ausserirdische im Zentrum:
| Landbote - Schweiz 18.1.2002
http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=region&action=details&id=45103 SCHMIDRÜTI/TURBENTHAL: UFO-BILLY UND DIE INTERESSENGEMEINSCHAFT FÜR GRENZ- UND GEISTESWISSENSCHAFTEN Ufologen kaufen Haus in Fischingen Die Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und Ufologiestudien (Figu) hat im thurgauischen Fischingen ein Haus gekauft. Anlass zu einem Besuch im Figu-Zentrum in Schmidrüti. RUTH BOSSERT Der Krämerladen von Emma Hürlimann an der Hauptstrasse in Fischingen hat ausgedient. Nun zog die betagte Frau ins Pflegeheim, und das Haus wurde verkauft. Neue Eigentümerin ist die Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und Ufologiestudien in Schmidrüti. Eine Handänderung einer Liegenschaft ist an sich nichts Aussergewöhnliches. Doch wenn sich die neue Eigentümerin mit Grenzwissenschaften und Ufologie beschäftigt, wird man im hintersten Zipfel des Tannzapfenlandes hellhörig. Seit über 25 Jahren ist die Interessengemeinschaft in Hinterschmidrüti in zwei gepflegten Bauernhäusern zu Hause. Der «Landbote» war bei den Menschen mit den ungewöhnlichen Interessen zu Besuch. Kennt Ausserirdische mit Namen Bichelsee, Sitzberg, Schmidrüti, Hinterschmidrüti
– die hügelige Gegend zwischen dem Tösstal und dem Hinterthurgau
liegt in einer dicken Nebelsuppe. Die Fahrbahn ist teilweise schneebedeckt,
die Kurven sind eisig, und der Splitt aus den Spuren gerutscht. Fremde
könnten sich im tauben Nebel schnell verfahren, es dauert ewig, bis
endlich das Restaurant «Freihof», die Post und dann das Schild
der Figu auftaucht.
Ufos bald auch über Fischingen? «Ist die Figu eine Sekte und Billy
Meier der Guru? – «Diese Frage wird uns immer gestellt», entgegnet
das langjährige Mitglied. Die Gemeinschaft betrachte sich weder als
Sekte, noch betreibe sie Scharlatanerie oder bezeichne ihre Mitglieder
als Esoteriker: «Wir bekennen uns zu keiner Religion und glauben
an nichts, das wir nicht mit eigenen Augen gesehen haben.» Wichtig
sei, dass die Menschen selber nach dem eigenen Sinn des Lebens fragten,
diesen suchten und fänden. Man solle nicht irgendwelchen Dingen Glauben
schenken, sondern stets die grundsätzliche Wahrheit suchen, die nur
in sich selbst zu finden sei, wenn man alles durchforsche und überdenke,
Vernunft, Verstand und Logik walten lasse. Dies – so Lehmann – sei nur
ein ganz kleiner Ausschnitt der Grundregeln, die in der Figu gelten. Aufgelistet
finde man diese fast fünfzig Punkte und noch vieles mehr im Internet.
Sichtungen nicht mehr fotografiert Plötzlich geht die Türe auf,
in der Küche steht Billy Meier. Langer weisser Bart, dicke grosse
Hornbrille. «Hat die Journalistin auch noch Fragen an mich?»
Eigentlich will er vor der Presse nichts mehr sagen. Allzu oft sei er falsch
verstanden worden, habe kein Vertrauen mehr und immer mal wieder einen
Prozess am Hals. Seit die Technologie so weit fortgeschritten sei, verzichte
er auch darauf, Fotos von Sichtungen zu machen. Denn die Bilder liessen
sich heute so leicht manipulieren, dass er bereits seit vielen Jahren nicht
mehr fotografiere. In den nächsten Tagen werde sein nächstes
Buch erscheinen, in den Monaten darauf würden weitere folgen. Insgesamt
seien heute bereits über 40 Bücher und unzählige Schriften
zu den verschiedensten Themen auf dem Markt. Dass man davon leben kann,
verneint Meier: «Ich habe mein ganzes Leben gearbeitet, lernte damals
als Jüngling Sandstrahler und habe seither auf der ganzen Welt in
mindestens 352 Berufen gearbeitet. Seit ich 1965 bei einem Busunfall in
der Türkei den linken Arm verlor, kriege ich eine Rente, von der ich
heute lebe.»
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