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| Maharishi
gestorben
Maharishi Mahesh Yogi (bürgerlich:
Mahesh Prasad Warma) ist am 5.2.2008 in Vlodrop gestorben. Es heisst, er
sei geschätzt 91 Jahre alt geworden.
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| Maharishi und der Terror
Unmittelbar nach dem Terror-Angriff von New York vom 11.9.2001 begann der Maharishi-Kult, diesen für Werbezwecke auszuschlachten. Später bot Maharishi Sicherheit an. Mehr dazu >> |
Einen Tag nach dem Terror-Anschlag
von New York zerstört der Maharishi-Kult in Vlodrop
mutwillig ein altes Kloster.
Ein Bild zeigt, daß
es keineswegs um Abbrucharbeiten im Zuge von Sanierungen ging, sondern
offensichtlich um mutwillige Zerstörung.
Weitere Texte in der AGPF-Website ...
Seit Anfang 2005 herrscht Aufruhr im Maharishi-Reich. "TM-Lehrer" dürfen jetzt angeblicbh nur noch dann ihre "Einführungen" veranstalten, wenn sie hauptberuflich tätig sind und mit neuen Kursen neue Lizenzen erwerben. Die Einladungsfristen für diese Kurse betrugen zeitweilig nur wenige Tage und dann stand noch nicht einmal der Tagungsort fest.
Aus all dem schlossen viele
Maharishi-Adepten, die "TMO" (Transzendentale Meditation Organisation)
sei aufgelöst worden.
Ein Meditationslehrer meldet:
"Die Auflösung des bisherigen TM-Movements hat weltweit zu einer "outsourcing-Welle" der bisherigen - nun ehemaligen - TM-Lehrer geführt. Dies hat unabhängig voneinander, jedoch bezeichnender Weise ebenfalls weltweit synchron bei TM-Lehrern verschiedener Länder / Kontinente zu dem Gedanken an die Gründung eines Netzwerks unabhängiger TMLs geführt".Bisher spricht allerdings vieles dafür, dass es sich nur um ein neues Produkt aus Maharishis Geldmaschine handelt.
Am
22.7.2004 ruft Maharishi "Vier Begründer des Weltfriedens"
auf, sich zu melden.
Unklar bleibt allerdings,
ob 4 aus je einem Land oder 4 aus jeder Stadt. Laut Pressemitteilung in
www.globalesland.de hatten sich an diesem Tag bereits "fast 1200 Personen
aus Städten in der ganzen Welt gemeldet".
Man muss wohl davon ausgehen,
dass Maharishi wieder einmal einen neuen Trick versucht, um Spenden zu
beschaffen.
Denn im übrigen unterscheidet
sich sein Text nicht von vorherigen. So kündigt er - wie seit Jahrzehnten
- wieder einmal an, er wolle "jede Nation zu Unbesiegbarkeit erheben" und
damit den Weltfrieden verwirklichen.
Einerseits bietet er sich
seit Jahrzehnten Regierungen als Unternehmensberater an und will den Staat
als Kunde gewinnen.
Andererseits meint er:
"In jedem Land, tötet die Regierung Menschen und bringt Menschen ins
Gefängnis. Die Zeit solch unmenschlichen Regierens sollte vorbei sein".
Dahinter steckt seine Behauptung, seine spezielle Variante der Massenmeditation
würde die Kriminalität beseitigen.
Tatsächlich ist ihm
die Beseitigung der Kriminalität noch nicht einmal in seinem eigenen
Laden gelungen, siehe Tod auf dem Maharishi- Campus (>>).
Maharishi hat 2002 verlautbart, er wolle den Weltfrieden jetzt selbst retten, nachdem die Regierungen dieser Welt sich jahrzehntelang seinen Patentrezepten verweigert haben: http://www.AGPF.de/TM-Weltfrieden2002.htm
Zu diesem Zweck sollen weltweit Friedenspaläste gebaut werden.
Am 8.3.2003 wurde in Oebisfelde in einer umgebauten Kaserne eine "Maharishi Weltfriedens-Stiftung" gegründet.
Am 11.2.2004 verkündete Maharishi, es sollten "Friedensregierungen" in 108 Ländern geschaffen werden und 3000 Friedenspaläste in den 3000 grösste Städten der Welt.
Am 31.8.2003 um 10 Uhr 40 wurde im "Friedenspalast am Niederrhein" in Uedem die "Deutsche Friedensregierung" gegründet.
Am 5.2.2004 hat Maharishi wieder einmal ein Modell für ideales Regieren propagiert. Das macht er schon seit Jahrzehnten und ausserhalb des Maharishi-Kultes hört schon lange niemand mehr hin. Jetzt aber wird auch innerhalb der Organisation über ihn gespottet.
Am 29.2.2004 kündigte Maharishi an, er wolle Könige krönen. Das Königstraining solle 1 Million Dollar kosten http://www.AGPF.de/TM-Koenige.htm. Inzwischen wurde das erste Dutzend gekrönt, http://www.AGPF.de/TM-Vaals.htm
| Der Student Bob Brigant berichtete, dass die Tötung eines Studenten auf dem Fairfield-Campus in der Studenten-Zeitung verschwiegen wird. Intern aber tobt eine heftige Diskussion um das mögliche Ende der Maharishi-Organisation. Dahinter steckt nicht nur die unverholene Geldgier des Maharishi, sondern auch seine Behauptung, Massenmeditation (1% der Population) würde Kriminalität beseitigen. Wo sollte man so etwas besser beweisen können, als in Fairfield, Maharishis bisherigem Vorzeige-Campus? | Übersetzung der E-Mail
rechts
Nachdem Levi Butler am 1. März 2004 ermordet wurde, gab es zwei Ausgaben der Studentenzeitung des MUM, aber es gab darin nicht die geringste Erwähnung des Ereignisses. Kann man sich eine Studentenzeitung irgend einer anderen Hochschule in den USA vorstellen, die nicht über einen Campus-Mord berichtet? Eine Abneigung gegen Berichte über schlechte Nachrichten ist ein Kennzeichen rückwärts gerichteter Dikaturen, wie Nord Korea, dessen Zeitungen voll sind von Lobsprüchen über das Paradies der Arbeiter und dabei freudig eine ganze Generation von Kindern ignorieren, deren Wachstum durch Hunger-Ernährung gehemmt wird. Der Mangel an Fortschritt, den MUM geniesst, hat dieselbe Ursache, wie der Mangel an Fortschrittt in Nord Korea: Der Unwille, Problemen gegenüber offen und ehrlich zu sein, wodurch sinnvolle Analysen und Beiträge unmöglich werden und die Gesellschaft zur Erstarrung verdammt ist. Bob Brigante http://geocities.com/bbrigante |
From: "Bob Brigante"
<bbrigante@xxxxxxx>
Date: Thu Mar 18, 2004 Subject: no mention of Levi Butler in MUM student newspaper After Levi Butler was murdered
on March 1st, 2004, there have two issues of the MUM student newspaper,
but there has been no mention whatsoever of the incident. Can you imagine
a student newspaper at any other college campus in the U.S. not reporting
an on-campus murder? A disinclination to report bad news is the hallmark
of backwards dictatorships, like North Korea, whose newspapers are full
of praise for the worker's paradise, while blithely ignoring a whole generation
of children stunted by starvation diets. The lack of progress that MUM
enjoys has the same cause that lack of progress in North Korea has: an
unwillingness to be open and honest about problems, which makes useful
analysis and input impossible, and condemns the society to stagnation.
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Maharishi hält es
nicht für nötig, sich zum Tod auf seinem Campus zu äussern.
Während seine Anhänger
das Ende des Maharishi-Reiches befürchten und fragen, ob Maharishi
vielleicht längst handlungsunfähig ist oder gar durch seinen
Bruder ersetzt wurde, lässt Maharishi durch Pressemitteilung vom 25.3.2004
"Neue Vedische Universitäten in allen Ländern" ankündigen:
" Maharishi Mahesh Yogi enthüllte seinen Plan, durch die Errichtung Vedischer Universitäten, Hochschulen und Schulen in allen Ländern jedem Schüler und Studenten Erleuchtung zu bringen".
Wie bei vielen anderen Sekten,
besagt der Begriff "Mitglied" nichts und ist beliebig manipulierbar.
Hier die Zahlen, die der
Maharishi-Kult 2001 benutzt und die nicht überprüfbar sind:
TM-Zahlen:
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Keineswegs alle, die jemals "TM erlernt" haben, kann man als Maharishi-Anhänger einstufen.
REMID
hat in Frühjahr 2001 noch 1000 Mitglieder genannt.
Im Sommer fand sich dann
zusätzlich zu diesen 1000 die Eintragung "Engerer Kreis der Yoga-Lehrenden.
Umfeld ca. 5.000-10.000"
Die Größenordnung
dürfte stimmen.
Vermutlich gibt es über 10.000
Maharishi-Anhänger in Deutschland.
Die Zahl der Kunden dürfte
deutlich höher liegen.
Die Zahl der "Leser" der
deutschsprachigen Zeitschrift, des Naturgesetz-Journal, wird mit 5.000
angegeben (Nr. 5/2001, Seite 4).
Das ist aber keineswegs
die Auflage.
Diese dürfte etwa die
Hälfte davon betragen.
Andererseits ist keineswegs
jeder Maharishi-Anhänger Abonnent dieser Zeitschrift.
| Friedrich-Wilhelm Haack
und Thomas Gandow:
Transzendentale Meditation EPD-Verlag 1992, 112 Seiten, mit vielen Abbildungen ISBN 3-583-50622-7 DM 9,80 gefunden bei: http://www.buchhandel.de/ |
| Schulte, Therese: Transzendentale
Meditation und wohin sie führt.
Abschiedsdisput einer TM-Lehrerin. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1980. ISBN 3-7725-0722-0 |
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Antes, Michael: Transzendentale
Meditation, TM-Sidhi-Programm und Rigidität-Flexibilität
B.K. Verlag, Bielefeld 1979,
ISBN 3-88302-000-1
Haack, Friedrich-Wilhelm:
Transzendentale Meditation Maharishi Mahesh Yogi - Weltplan - RRA e.V.,
Ev. Presseverband für
Bayern, München 1980, ISBN 3-583-50622-7
Hauth, Rüdiger: Transzendentale
Meditation - neue Wege zum Heil?
Schriftenmissionsverlag,
Gladbeck 1979, ISBN 3-7958-0827-8
Institut für Jugend
und Gesellschaft, Bensheim:
Differentielle Wirkungen
der Praxis der transzendentalen Meditation (TM).
Eine empirische Analyse
pathogener Strukturen als Hilfe für die Beratung - Bensheim 1980,
zu beziehen: Institut für Jugend und Gesellschaft,
Ernst-Ludwig-Straße
45, 6140 Bensheim
Krumbholz, Elmar: Zerstörte
Illusionen. Erfahrungen mit der Transzendentalen Meditation
des Maharishi Mahesh Yogi.
Interessengemeinschaft Jugendschutz, Bensheim 1983, vergriffen.
Mildenberger, Michael / Schöll,
Albrecht: Die Macht der süßen Worte - Zauberformel TM
Die Bewegung der Transzendentalen
Meditation.
Aussaat Verlag, Wuppertal
1977. ISBN 3-7615-0243-5
Schöll, Albrecht. Transzendentale
Meditation. Eine Generation auf der Suche nach Autorität
Institut für Jugend
und Gesellschaft, Bensheim 1979
Weldon, John & Levitt,
Zola: The Transzendental Explosion forword by Pat Boone
Harvest House Irvine, Cal.
1976 ISBN 0-89081-051-6
Der
Gründer und seine Weltregierung
| Text auf der Titelseite
der ersten Ausgabe des goldbedruckten Magazins Weltregierung Nr. 1 von
1978, das im Zeitschriftenhandel verkauft wurde:
Weltregierung aktuell
Das Monatsmagazin der
Weltregierung des Zeitalters der Erleuchtung
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| Maharishi:
"Steinreich und steinalt".
So der Spiegel am 28.10.2004,
Abbildung rechts.
"Indische Wirtschaftskreise schätzen Maharishis Vermögen auf 10 Milliarden DM."Über Investitionen aus diesem Vermögen wurde nie etwas bekannt. Andererseits sammelt der Maharishi-Kult seither ununterbrochen Spenden. Beispiel: |
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Auch
Journalisten sind nicht gegen Realitätsverlust durch Einwirkung von
Transzendentaler Meditation gefeit:
"Pardon" 11/77: "Kein Witz - ich kann
fliegen"
Der vollständige Artikel
kann als PDF-Datei geladen werden (680 KB):
www.AGPF.de/tm-pardon77.pdf
Zum Thema "Fliegen" auch:
Flieger oder Betrüger?
Für den Pardon-Artikel
bedanke ich mich bei Gerd Aldinger / GWUP.
Vorsorglich weise ich darauf
hin:
PARDON war zwar eine satirische
Zeitschrift, der Artikel war aber keineswegs als Satire gemeint.
Er beweist, dass auch Journalisten
nicht gegen Realitätsverlust durch Einwirkung von Transzendentaler
Meditation gefeit sind.
Gerd Aldinger schreibt dazu:
In der nächsten Ausgabe
der Zeitschrift, bedankte sich in einem Lesebrief ein begeisterter Leser
über diese köstliche Satire. Etwas pikiert antwortete die Redaktion,
dass dieser Artikel keineswegs als Satire gemeint war. Bald darauf verließen
Gernhard, Traxler, Poth und andere die Zeitung und gründeten die "Titanic".
Die "Pardon" ist dann irgendwie entschwebt. Der Rest ist Geschichte.