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Der Maharishi-Kult: Ein Werbevortrag


 
 
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Werbevortrag für Transzendentale Meditation am 27.6.83 im Hotel Stuttgart International

Eine Dame beginnt mit leiser Stimme:

"Wir begrüßen Sie ganz herzlich in der Gesellschaft zur Förderung der kreativen Intelligenz...“
Eine zweite unterbricht, lauter:
"Können Sie verstehen, dahinten, mit dem offenen Fenster?"
Ja-Rufe
"Aber wenn es jemandem zu kühl wird, können wir es schließen.“
Andere Dame:
"Aber es wird sehr, sehr warm.“
(Es folgt eine kleine Diskussion zwischen den Damen um das Für und Wider des offenen Fensters, dann wieder die Dame mit der lauten Stimme:)
"Sie können mich verstehen, dahinten?“
Erneute Ja-Rufe.
Dame:
"Sonst unterbrechen Sie uns bitte gern in unserem Vortrag, gut.
Wir begrüßen Sie also ganz herzlich zu unserem heutigen Vortrag über die Auswirkungen der Technik der Transzendentalen Meditation. Vorab möchten wir Sie gerne einmal fragen, durch was Sie auf diesen Vortrag aufmerksam geworden sind. Haben Sie ein Plakat gesehen oder die Anzeige - uns interessiert immer ein bißchen, durch was die Leute aufmerksam werden.
Zurufe: "Plakat - Anzeige-Austellung auf dem Killesberg“

Dame befragt einzelne Zuhörer
Dame:

"Dieser Vortrag heute abend befaßt sich mit der Transzendentalen Meditation beziehungsweise mit den Auswirkungen dieser Technik auf das Bewußtsein, Intelligenz und Evolution. Der Vortrag ist gegliedert in 4 Bereiche. Er behandelt die Auswirkungen dieser Technik auf vier verschiedene Bereiche, nämlich die Entfaltung des geistigen Potentials, dann auf die Gesundheit, auf das soziale Verhalten, auf die Umgebung und schließlich auch auf die gesamte Gesellschaft und den Weltfrieden.

Die Technik der TM ist eine sehr einfache geistige Entspannungstechnik, die man zweimal am Tag ausübt für circa 15 bis 20 Minuten im bequemen Sitzen im geschlossenen Raum und die sich grundsätzlich unterscheidet von allen anderen bekannten Arten der geistigen oder körperlichen Entspannung. Sie ist kinderleicht auszuüben ohne jede Voraussetzungen und ist von Anfang an effektiv. Man hat also die vollen positiven Auswirkungen auf allen Bereichen von Beginn an.

Sie wurde von Maharishi Mahesh Yogi vor 25 Jahren dem Westen zugänglich gemacht und stammt aus der alten vedischen Tradition. Veda heißt ja Wissen auf Sanskrit und die Veden sind das älteste überlieferte Wissen der Menschheit überhaupt und aus dieser Tradition stammt auch die Meditationstechnik.
Bevor wir nun auf die einzelnen Bereiche dieser Technik eingehen, möchte ich uns nun kurz vorstellen:

Frau Käfer, sie ist Meditationslehrerin hier in Stuttgart, und mein Name ist Frau Förster, ich bin auch Meditationslehrerin.

Schön, dann kommen wir jetzt zum ersten Teil dieses Vortrages, nämlich auf die Auswirkung der Technik der Transzendentalen Meditation auf das geistige Potential.

Wir leben heute in einer Zeit, die sehr sehr schnellebig ist und der Fortschritt sehr schnell geht, wo die Anforderungen an jeden sehr stark zunehmen, in der man, um Schritt zu halten, ständig gefordert ist, ständig kreativer sein muß, ständig mehr Wissen haben muß, um Schritthalten zu können und auch noch Freude am Leben haben zu können, um nichtüberrannt zu werden, überfordert zu sein, zu viel Streß in sich aufzunehmen.

Es ist also ein neues Wissen notwendig, das uns in die Lage versetzt, den vielen Anforderungen gegenüber, denen wir ausgesetzt sind, wirklich Schritt zu halten und unser Leben weiter genießen zu können und den Fortschritt aufrechterhalten zu können. Und dieses neue Wissen ist mit der Verfügbarkeit der Technik der Transzendentalen Meditation voll vorhanden, denn diese einfache geistige Technik ermöglicht es uns, unser geistiges Potential mehr und mehr zu entfalten, also mehr und mehr von dem zu nutzen, was in uns ist. Und die Psychologie sagt uns, daß der Mensch nur 10% seines geistigen Potentials überhaupt nutzt. Das hat sicher der eine oder andere von Ihnen schon gehört. Man hat das zum Beispiel an den Gehirnwellen gemessen, daß da sehr sehr viel brach liegt und das ist eigentlich sehr sehr schade, daß da so viel brach liegt, daß wir den Rest nicht nutzen können, aber es ist in jedem Menschen die Fähigkeit vorhanden, das zu entwickeln.

Und was wir machen, wenn wir die Transzendentale Meditation ausüben, ist ganz einfach:

Daß wir einen Gedanken schrittweise systematisch bis auf seine Quelle praktisch zurückverfolgen, daß wir also den Vorgang der Entstehung eines Gedankens einfach zurücknehmen, umdrehen, und dadurch an die Quelle der Gedanken kommen. Wir wissen, daß sich beim Menschen seine Intelligenz im Denken und im Handeln ausdrückt. Danach, wie jemand handelt, beurteilt man seine Intelligenz, seine geistige Klarheit, das heißt, daß an der Quelle der Gedanken auch ein Bereich von Intelligenz und Kreativität da sein muß, die einfach diese Eigenschaft auf den Gedanken zueignet und dieser Bereich von Kreativität und Intelligenz an der Quelle des Denkens ist, damit können wir Kontakt aufnehmen in der Technik der Transzendentalen Meditation. Wir nehmen dadurch die Eigenschaften von Kreativität und Intelligenz mit in unser bewußtes Denken, mit in den Alltag. Dadurch wird das Denken klarer und geordneter, und dann natürlich auch das Handeln zielgerichteter und erfolgreicher. Es ist doch ähnlich, wie wenn man einen Pfeil ins Ziel schießen will, dann nimmt man ihn auf dem Bogen ein Stück zurück, dadurch wird eine große Unruhe erworben und auch eine große potentielle Energie, wenn man ihn losläßt, dann schießt er ins Ziel ganz mühelos. Vergleichbar ist das in der Meditation nur im Geist. Wir gehen zurück an die Quelle und kommen von dort aus mit großer Kraft und sehr viel Klarheit und Geordnetheit im Denken wieder raus in die Aktivität. Vielleicht noch zwei Sätze, um zu wiederholen, für die, die jetzt neu dazu gekommen sind: damit sie den Anschluß findet.

Der Vortrag heute abend befaßt sich mit den Auswirkungen der Transzendentalen Meditation auf vier Bereiche,

und bei der transzententalen Meditation steht eine sehr einfache geistige Technik zur Verfügung, durch die wir systematisch und sehr einfach, mühelos zur Quelle des Denkens kommen und den Bereich von kreativer Intelligenz an der Quelle der Gedanken aufsuchen und dadurch dessen Eigenschaften mit in das Denken nehmen und dadurch klarer, kreativer und intelligenter denken und danach erfolgreicher handeln werden.

Es gibt noch ein anderes Beispiel:
Wenn eine Welle z.B. aufsteigt im Ozean, dann ist es wichtig, daß sie gerade ist, frei ist und dann kann die Welle hoch sein.
Ähnlich ist es, wenn wir uns zur Basis des Denkens begeben, dann werden die Gedanken kraftvoll und das Denken wird geordnet und klar. Ein klares Denken und auch erfolgreiches Handeln ist für jeden, ist für jeden wichtig, ganz egal, wo er steht, ob er Schüler ist, Hausfrau, Professor oder irgendwas zwischendrin, jeder muß da, wo er seinen Platz im Leben hat, einfach seine geistige Klarheit und seine ganzen Kräfte haben, damit er den Platz gut ausfüllen kann und sich da wohl-fühlen kann. Deswegen ist es auch für jeden Menschen, ganz egal, was er macht oder wie wichtig er sich selber einschätzt oder wie auch immer, ganz wichtig ist, daß er sich wohlfühlt und sein Denken klar ist, daß er sein geistiges Potential voll nutzen kann.

In dieser Technik der Transzendentalen Meditation haben wir ein sehr einfaches, natürliches Mittel, uns dieses geistige Potential systematisch mehr zugänglich zu machen und mehr zu nutzen. Wenn man in der geistigen Meditation keine Bereiche des Denkens überschreitet, transzendiert, daher auch der Name Transzendentale Medltation, und wenn man dann zur Quelle des Denkens kommt, dann wird die geistige Aktivität ruhiger und dies hat natürlich auch Wirkungen auf den Körper.

Und damit kommen wir jetzt zum zweiten Teil des Vortrags, zu den Auswirkungen der TM auf die Gesundheit.

Und dazu hören Sie nun Frau Käfer:

Gut. Wir haben eben gehört, daß wir zur Ausübung mit TM keinerlei Voraussetzungen benötigen. Jeder, der denken kann, kann auch meditieren.

Die TM-Technik, wie sie kurz genannt wird, wird am Tag zweimal für eine Viertelstunde ganz bequem sitzend zu Hause ausgeübt, man muß keinen Kopfstand machen oder irgendwelche Glieder verrenken, sondern man setzt sich so bequem und anstrengungslos wie nur möglich hin und übt diese Technik morgens und abends eine Viertelstunde mit geschlossenen Augen aus.

Frau Köster hat gerade erklärt, daß wir während der Ausübung der Technik in gedanklicher Aktivität und gezielt in einem Bereich eintauchen quasi, der als die Quelle aller Gedanken, als einen Basisbereich schlechthin genannt werden kann. In diesem Bereich ist ein unendliches Potential an Energie, Intelligenz und Harmonie. Wir alle wissen, daß wir nach einem zehn-, zwölf-, 14-Stundentag den Schlaf brauchen, um die Anspannung und die Müdigkeit, die sich angesammelt hat während der Aktivität, wieder los zu werden. Das ganze Leben beruht immer auf diesen beiden Schritten: Ruhe und Aktivität, Ruhe und Aktivität. Sie alle wissen, wenn man längere Zeit den Schlaf entzogen bekommt, daß man sich sehr sehr schlecht fühlt und wirklich ganz grauenvoll. Dann kann der Körper einfach nicht mehr mit. Aber heute ist es eben so, daß wir so viele Eindrücke aufnehmen, daß normalerweise der Schlaf nicht mehr ausreicht, um alle die Eindrücke aufzuarbeiten, die wir angesammelt haben. Unsere Zeit ist heute viel schnellebiger als früher, wir nehmen viel viel mehr auf durch die ganzen Medien, wir haben Flugzeuge zur Verfügung, wir können also innerhalb kürzester Zeit eine Unmenge von Eindrücken aufnehmen und es gelingt nun, diese Eindrücke zu verarbeiten. In dem Moment, wo sie nicht mehr verarbeitet werden, werden sie irgendwo abgeschoben. Und das ist dieser Bereich, von dem Frau Köster vorhin sagte, daß etwa 80 - 90% unseres geistigen Potentials ungenutzt sind, d.h. es ist ein Bereich, der unserem Bewußtsein, der unserem Wachsein verschlossen ist, der aber in uns ist und der uns natürlich auch bestimmt, je nachdem, was da alles gelagert ist. Und es ist leider so, daß viele viele Eindrücke, positive oder negative, die nicht verarbeitet werden, ursächlich mit später auftretenden Krankheiten zu tun haben. Das heißt Verspannung und Streß im Nervensystem ist - wie heute die Medizin weiß - zu 90% die Ursache für später auftretende Krankheiten. Man nennt diese Krankheiten psychosomatische Krankheiten, das heißt die Ursache liegt in der Psyche und äußert sich dann im Körperlichen. Das kennen wir alle, wenn sich jemand sehr sehr viel ärgert, dann hat er was mit der Galle. Wir kennen das Sprichwort: Dem geht die Galle über, das heißt einfach, daß sich dann einfach Verspannung in diesem. Organ äußert. Und deshalb ist es nötig, daß man nicht nur in dem Moment, wo die Krankheit schon auftritt, was dagegen tut, sondern eigentlich Vorsorge schafft, damit sie überhaupt nicht zustandekommt. Daß Krankheit gar nicht mehr auftritt. Und wenn wir meditieren, erfahren wir eine sehr sehr tiefe Ruhe innerhalb der 15 Minuten Meditation - da gibt es eine Unmenge von Untersuchungen - erfahren wir eine tiefe Ruhe, die doppelt so tief ist wie dies des Tiefschlafs. Wenn Sie sich das auf dem Schaubild hier einmal ansehen: Während sieben Stunden Schlaf erreicht das Nervensystem des Körpers einen Ruhezustand, der ungefähr bei sechs Stunden der tiefste ist. Während der Meditation erfahren wir schon nach der 4. Stunde einen Zustand der Ruhe, der fast doppelt so tief ist als die des Tiefschlafs. Es ist also ganz ungemein wichtig,



Zwischenfrage Zuhörer:
"Heißt das, daß Sie nicht mehr schlafen brauchen?“


Vortragende, lachend:
"Doch. Ich wollte gerade sagen: Die Meditation ersetzt nicht den Schlaf, aber sie führt dem Nervensystem eine zusätzliche Ruhe zu, die uns ermöglicht, tiefer sitzende Verspannungen, tiefer sitzende Müdigkeit aufzulösen. Und so können wir ganz systematisch unser Nervensystem von Verspannungen und Stressen reinigen. In dem Moment, wo wir Stresse und Verspannungen aus dem Nervensystem beseitigen, können wir wieder leichter, müheloser und gesünder sein. Das heißt das Nervensystem funktioniert dann wieder mehr im Einklang. Das kann man sich ja vorstellen: Wenn man sich vorstellt, das Nervensystem ist einfach so ein Gitter, und da gehen jetzt die Informationen einen ganz bestimmten Weg und überall sitzen Blockaden, überall sitzt irgend so ne Blockade, Streß ist ja einfach eine materielle, ganz ganz feine chemische Ansammlung im Nervensystem, von Substanzen im Nervensystem oder einfach strukturelle Verspannungen. Daß sich eben eine Linie verdreht oder so. Aber auf jeden Fall ist es eine Blockade für das ungehinderte Funktionieren und Ablaufen der Informationen. Und so kommen dann eben die Krankheiten zustande, daß man immer wieder durch die Information überall anstößt und bis es sich irgendwo zusammenballt und dann körperlich einfach als Krankheit auftritt. Und diese tiefe Ruhe ermöglicht es uns also, daß wir tiefer sitzende Verspannungen im Nervensystem auflösen und somit eine Grundlage schaffen für gute Gesundheit. Ich glaube, das ist eigentlich jedem verständlich, daß man durch zusätzliche Ruhe einfach dem Körper die Möglichkeit verschafft, sich mehr auszuruhen, sich mehr zu entspannen, Entspannung ist dann wieder die Grundlage dafür, daß man danach frischer ist. Daß man sich danach wieder gut fühlt.

Wenn jemand krank ist von uns, dann sagt der Arzt als allererstes:
Ruhe, legen Sie sich ins Bett, Bettruhe ist überhaupt die erste Hilfsmaßnahme, die man zu der anderen, medi- kamentösen Behandlung dazubekommt. Es ist einfach so wichtig, daß das Gleichgewicht hergestellt ist, daß wir nicht nur ständig nach nach außen hin, nach außen verausgaben, sondern daß wir das Gleichgewicht auch innen haben. Wir haben zwar unglaublich große Fortschritte in den letzten Jahrzehnten im eigenen, wirtschaftlichen und Erfindungsbereich gemacht, wir haben alle Möglichkeiten, es uns viel leichter zu machen als früher, wir haben Autos, in der Küche hat die Hausfrau Maschinen, aber trotzdem sieht man doch, daß Krankheiten sehr sehr viel zunehmen.

Sehr viel Probleme zunehmen, ob es nun Drogenprobleme sind, ob Alkohol, Nikotinprobleme oder überhaupt psychosomatische oder andere Krankheiten Es nimmt nur eigentlich immer mehr zu, und man weiß nicht, wie man damit fertig wird. Und die TM-Technik bietet nun eine Möglichkeit, eine sehr sehr einfache, mühelose Möglichkeit, die jeder ausüben kann, um diesen Problemen entgegenzuwirken, so daß man erst einmal in sich selber gesund wird. Wie Frau Köster sagte, vom Geist her, vom Denken, daß das Denken klar ist, daß man nicht fünfmal rennen muß bis man einmal das Richtige macht, sondern daß man vorher weiß, wie man‘s macht und dann rennt, daß man Energie spart, ausgeruhter ist und deshalb bessere Entscheidungen treffen kann. Wir wissen ja, wenn man nervös ist, dann versucht man das und das und das und es klappt trotzdem nicht, wenn man gut geschlafen hat und am nächsten Tag sehr ausgeruht ist, dann macht man einfach das Richtige und dann funktioniert es auch. Und das ist die Erfahrung bei den Menschen, die TM-Technik richtig ausüben, daß sie einfach mehr Erfolg haben im Handeln, weil ihr Denken klarer und zielgerichteter ist. Und wenn im gesunden Körper dann ein gesunder Geist wohnt, dann ist es ganz klar, daß der Mensch an und für sich zufriedener und erfüllter ist. Wenn ich keine Schwierigkeiten habe mit meiner gedanklichen Aktivität, und mein Körper auch immer gesünder wird, dann ist dies ne gute Voraussetzung, daß auch mein Verhältnis zu der Umwelt besser wird, daß es sich verändert, und ich glaub,
darüber spricht Frau Käfer jetzt.

Schön. Wir haben also gesehen, daß durch den engen Zusammenhang zwischen Geist und Körper diese einfache geistige Technik der Transzendentalen Meditation sehr weitreichende Auswirkungen auf unsere körperliche Gesundheit hat, daß also wirklich Streß und Verspannungen im Körper abgebaut werden. Genau wie auch der Geist und der Körper sehr eng miteinander verbunden sind, ist auch der einzelne Mensch mit seiner Umgebung sehr stark verbunden. Jemand hat einmal gesagt, kein Mensch ist eine Insel, und das verdeutlicht das sehr schön. Das heißt der Einfluß ist immer wechselseitig. Wie ich auf meine Umwelt zugehe, das bestimmt weitgehend, wie auch die Reaktion von dem anderen ist. Ich glaube, wir kennen das alle, mal hat man einen guten Tag, ist gut gelaunt und geht freundlich auf die Leute zu, kann sie anlächeln, kann sie tolerieren, wenn sie mal ärgerlich werden oder so. Dann läuft einem alles viel leichter, es macht viel mehr Freude und es kommt auch viel mehr Positives zurück. Und wenn man, wie man so schön sagt, mit dem linken Bein aufgestanden ist und es geht alles schief, dann sind die andern unfreundlich und dann fällt dies runter und der schnauzt einen an und was weiß ich noch. Das soll nur deutlich machen, die Art, wie unsere Umgebung auf uns zugeht und was von andern auf uns zukommt, daß das sehr stark von uns selber abhängt, von unserem eigenen Verhalten. Und dann wollte ich noch kurz sagen, was Verhalten eigentlich ist, ich glaube, dann kommt man zu dem Ergebnis, daß Verhalten das Mittel ist, mit dem wir uns unsere Wünsche und Bedürfnisse erfüllen können.

Jedes Verhalten wird in gewissem Sinn von einem bestimmten Bedürfnis und einem Wunsch ausgelöst, teils ist es Bedürfnis nach einem bestimmten Kontakt, nach geistigem Austausch oder nach sonst irgendwas. Und das heißt, daß es sehr wichtig ist, daß unser Verhalten auch erfolgreich ist, denn wenn es nicht erfolgreich ist, dann heißt das, daß daraus eine bestimmte Enttäuschung entsteht. Frustration - das ist vielleicht ein abgegriffener Begriff, aber es ist eigentlich das richtige Wort. Es entsteht eine gewisse Spannung, weil das nicht erfüllt worden ist, was wir an Wünschen haben, was wir vielleicht gerade brauchen. Das heißt wenn wir wollen, daß sich unsere Wünsche besser erfüllen können, daß mehr positive Umstände um uns herum sind, dann ist die wirksamste Methode die, daß wir an unserem eigenen Verhalten anfangen. Denn dann sind die Reaktionen von den anderen besser und es kommt Positives auf uns zu. Es gibt ein schönes Sprichwort, das besagt, daß Schönheit im Auge des Betrachters liegt, das heißt es hängt von mir ab, wie ich mir die Situation betrachte und was sehe, ob ich das Schöne und Positive sehen kann und mir das zunutze mache und dann noch was draus mache oder ob ich mehr davon eingenommen bin, die Hindernisse zu sehen und den negativen Aspekt. Jede Situation hat immer zwei Seiten, es hängt auch viel sehr stark an einem selber, ob man sich davon überschatten läßt von dem, was einem gerade ungünstig erscheint oder ob man einfach das Positive beim Schopf packt und was draus macht.

Das heißt wenn man durch diese einfache Technik der Meditation sein geistiges Potential entfaltet und also klarer und geordneter im Denken wird, dabei außerdem körperlich gesünder, ausgeruhter und entspannter ist, dann ist das eigentlich die wirkungsvollste Basis dafür, daß man auch ein aüsgeglichenes, harmonisches Verhalten zeigen kann. Es fällt einem dann viel leichter, freundlicher zu sein und toleranter zu sein, auch mal zu akzeptieren, wenn jemand anderes unfreundlich ist, ohne daß dies gleich sehr verletzt, einfach, weil man mehr in sich selber ruht und mehr Kraft hat, nicht so leicht aus der Fassung zu bringen ist.

Ein wichtiges Prinzip des Verhaltens ist auch das Prinzip des Gebens.

Das heißt wenn zwei Menschen sich begegnen und beide haben das Bedürfnis und den Wunsch von dem anderen etwas zu bekommen und jeder hat den Wunsch ganz intensiv, einen Vorteil zu bekommen, und der andere aber auch dann, dann kommt ja von keinem was und beide gehen mit leeren Händen weg. Wenn aber beide in sich zufrieden sind und aufeinander zugehen können und etwas geben können, dann ist diese Begegnung eine Erfüllung. Man kann natürlich nur das geben, was man hat, und deshalb muß jeder in sich selber anfangen, sein eigenes Potential zu entfalten, wenn er möchte, daß er anderen mehr geben kann.

Und wir haben alle sehr viel in uns, was wir geben können, aber das ist manchmal recht schwierig, über bestimmte Hindernisse wegzuspringen, wenn man auf andere Menschen zugehen will, bestimmte Hemmungen zum Beispiel zu überwinden oder bestimmte Erfahrungen zu vergessen, die man mal gemacht hat in ähnlichen Beziehungen und die einen dann blockieren, und dann nochmals auf den anderen zuzugehen. Das sind Eindrücke, die in einem drinsitzen, die einen blockieren können. olche Eindrücke, solcher Streß, Verspannungen, negative Erfahrungen, die uns in unserem Verhalten blockieren, die werden durch regelmäßige Ausübung der Transzendentalen Meditation systematisch verringert und abgebaut. Man macht die Erfahrung, wenn man länger meditiert, nach ein paar Wochen fängt es schon an, daß man merkt, man ärgert sich nicht mehr so leicht oder man reagiert ganz anders in einer bestimmten Situation als früher. Man kann auch anders auf jemand anders eingehen, als man früher konnte, und das rührt daher, daß man in sich selber einfach ausgeglichener und ausgeruhter ist und viel mehr geben kann.

Ein anderes Prinzip des Verhaltens ist auch das Prinzip der Liebe und das heißt - Liebe ist ja einfach Ausdrucksform des Lebens - und es ist notwendig für jeden Menschen, daß er geben kann und empfangen kann. Aber es ist manchmal nicht so einfach, aus sich raus zu gehen. Wenn man in sich selber mehr gefestigt ist, wenn man ausgeruhter und ausgeglichener ist, glücklicher in sich selber ist, dann fällt es auch viel leichter, solche Gefühle auszudrücken und auf andere zuzugehen, ohne daß man Angst hat, man gibt sich eine Blöße oder man wird verletzt, weil es nicht angenommen wird. Es ist einfach etwas ganz Natürliches dann.

Und dadurch macht natürlich dann auch das ganze Verhalten, machen die Beziehungen, sei es mit der Familie, mit den Kollegen oder wo auch immer, machen viel mehr Freude, das kann ich aus eigener Erfahrung bezeugen. Man merkt einfach eine solche ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit, wenn man regelmäßig meditiert, daß alle Aspekte des Lebens zunehmend bereichert werden und man mehr Freude hat, gesünder ist, man mehr tun kann, mehr schaffen kann und dadurch ist natürlich auf dieser Kreislauf, der Teufelskreis kann man fast sagen, unterbrochen, daß man nämlich in sich deshalb überschattet wird von Streß und Verspannung und dadurch unfreundlich zu andern ist und dann wieder von denen unfreundlich behandelt wird und dann sich noch mehr verspannt und dann geht es ja immer so weiter, das breitet sich ja aus in die Umgebung, das ist ja nicht auf einen selber beschränkt, und da hat man den richtigen Hebel, diesen Kreislauf zu unterbrechen, wenn man an sich selber anfangen kann. Es ist immer das wirkungsvollste, wenn wir unzufrieden sind mit unserer Situatior bei uns selber anzufangen, denn da wissen wir, wer da ist und was wir tun. Äber andere zu beeinflussen, ist sehr schwierig und auch gar nicht immer gut. Und wenn jeder einzelne in sich glücklicher und zufriedener wird, ist das, glaube ich, der beste Ausgangspunkt dafür, daß auch ne ganze Gesellschaft zufriedener wird, friedlicher wird, daß vielleicht überhaupt das Problem des Friedens auf der Ebene eines jeden einzelnen gelöst werden kann, viel eher als auf der riesengroßen Ebene des Weltfriedens, und dadurch werden die Probleme gelöst.
 

Hören Sie jetzt, wie sich Geist, Körper, soziales Verhalten durch die Technik der TM grundlegend verändert.

Ich möchte dazu noch kurz sagen, daß es sehr wichtig ist, daß man sich nicht irgendwas vornimmt und vorstellt oder einbildet, sondern das geht ganz spontan von alleine. Als ich damals den Informationsvortrag gehört hab, dachte ich, wie soll denn das funktionieren? Unglaublich. Und das ist nicht so, zum Beispiel im sozialen Bereich, daß man sich jetzt vornimmt, jeden Tag eine gute Tat oder ich will jetzt wirklich mal freundlicher sein, sondern daß sich ganz ganz natürlich und automatisch diese Fähigkeiten in einem entwickeln. Daß man ganz natürlich mehr und mehr kreativ wird, und dadurch einfach mehr Möglichkeiten zur Verfügung hat, mehr von den eigenen Möglichkeiten nutzen und leben kann, daß man ganz spontan und automatisch einfach gesunder wird. Und daß sich dadurch ganz spontan und automatisch das soziale Verhalten verbessert. Es ist also nicht so, daß man jetzt in die eigene Ecke sitzt und guckt, na, was passiert, sondern man übt diese Technik aus, ganz leicht, mühelos und unschuldig und man sitzt einfach da, schließt die Augen, übt die Technik aus, und die Wirkungen stellen sich ziemlich gleich ein.

Also z.B. wenn jemand an Schlaflosigkeit leidet oder derartige Sachen, wir brauchen Zeit, daß noch drei, vier Meditationen einfach das Problem weniger wird oder sich ganz auflöst. Natürlich alles Schritt für Schritt, man kann nicht erwarten, daß man einmal meditiert - und dann ist die ganze Persönlichkeit umgekrempelt. Dazu ist es schon nötig, daß man es regelmäßig fortbetreibt. Aber es ist nicht, daß man jahrelang üben muß, bis man die ersten Wirkungen erzielt, sondern es funktioniert ganz ganz leicht und mühelos, wirklich wie von allein.
 

Frau Köster hat uns jetzt sehr schön erklärt, wie sich die TM-Technik auf das Verhalten des einzelnen gegenüber seiner Umwelt auswirkt.
Man sollte vielleicht auch darauf hinweisen, daß wir Mengenmessungen haben, die an den verschiedensten Universitäten der ganzen Welt durchgeführt worden sind, weil man einfach wissen wollte, wie sich die TM-Technik z.B. auf den Körper auswirkt. Die Ebenen der Ruhe z.B. zeigen eben an, daß sich die Stoffwechselrate so reduziert, daß er so absinkt, daß eine ?ganz ganz tiefe Ruhe im Körper erreicht ist. Das kann man anhand der Atemfrequenz und anhand der Herzfrequenz und einigen Sachen messen, und wenn Sie wissenschaftlich interessiert sind, und vielleicht auch ein Verständnis in der Richtung haben, dann sehen Sie doch bitte nachher dieses Volume an, in dem also hunderte von Untersuchungen der verschiedensten Universitäten aufgeführt sind, die auf dieser Ebene, auf dieser objektiven Ebene veranschaulichen, was sich in Geist, Körper und auch im sozialen Verhalten verändert.

Vielleicht noch eins dazu: Es sind auch zwei Blätter auf dem Stuhl da drüben, wo einige Untersuchungen objektiert sind, wenn Sie Interesse haben, können Sie sie mitnehmen und behalten.

Man hat zum Beispiel im Bereich des sozialen Verhaltens herausgefunden, daß in Betrieben, wo ein großer Teil der Angestellten und der Arbeitgeber meditiert, einfach ein besseres Arbeitsklima entstanden ist, weil jeder Einzelene sich wohler fühlt in sich selber und dadurch auch mehr Energie hat, besser arbeiten kann, zufriedener, glücklicher ist dabei und dann die ganze Gemeinschaft natürlich besser miteinander funktioniert. Auch in Schulen hat man das festgestellt.

In Amerika wird das an vielen vielen Schulen und Universitäten praktiziert, wo die Kinder einfach morgens, abends oder mittags fünf Minuten miteinander meditieren (die Kleinen machen das natürlich weniger) und dann viel mehr Spaß am Lerne haben und besser aufnehmen können. Das ganze Wissen einfach besser aufnehmen können.

Und da hat man auch eine interessante Untersuchung gemacht, daß nämlich in Städten, in denen 1% der Bevölkerung, der gesamten Stadtbevölkerung, die Meditation ausgeübt hat, daß in diesen Städten Kriminalität und Alkoholismus und Unfallsraten ganz ganz signifikant zurückgegangen sind. Das zeigt also, daß nur ein ganz ganz kleiner Prozentsatz von Geordnetheit reicht, daß es sich auf die ganze Gemeinschaft, daß es auf die Gemeinschaft ausstrahlt. Das es quasi die ganze Gemeinschaft auf sehr sehr natürliche Weise positiv beeinflußt.

Und es ist auch so, wenn wir zum Beispiel in der Familie leben, in der sich alle einigermaßen gut vertragen und in der man sich ehrlich auseinandersetzt, dann kommt man nicht auf sehr neaative Ideen. Wenn man aber in einer Umgebung ist, die sehr negativ ist, dann nimmt man es mit sich auf und muß es dann irgendwie wieder abladen. Und so ist es verständlich, daß in Städten, in denen 1% der Bevölkerung meditiert, eben mehr Geordnetheit und mehr Harmonie und ein Rückgang von negativen Tendenzen zu verzeichnen ist. Ich glaube, das ist ganz eindeutig und verständlich.

Aufgrund dieser Untersuchungen hat man nun herausgefunden, oder es war überhaupt so ein ganz neuer besserer Beweis dafür, daß die Meditation es möglich macht, dieses riesige Problem des Weltfriedens, das die Politiker eigentlich seit hunderten von Jahren immer wieder zu lösen versuchen, daß man es dadurch lösen kann, indem man es in ganz kleine Einheiten einteilt, aufteilt, nämlich ganz am Schluß einfach auf den Einzelnen zurückführt. Daß der einzelne diese Art von Frieden, nicht ein aufgesetzter Frieden, sondern wirklich einen ganz natürlichen, echten gewachsenen Frieden in sich selber lebt. Und der Friede, der kann nur dann zustandekommen, in sich selbst, wenn alle Bereiche der eigenen Persönlichkeit in irgendeiner Art erfüllt sind. Daß man wirklich das ganze Klakrier, das man zur Verfügung hat, spielen kann, nicht nur zwei öder drei Tasten dort irgendwo unten. Und so wird es möglich, daß wirklich ein Frieden mehr und mehr in den größeren Bereichen zu verwirklichen ist.

Wenn der einzelne - z.B. gibt es sehr sehr viele Familien, die miteinander meditieren, also wo man halt morgens und abends eine Viertelstunde hinsitzt und die Augen zumacht und es zeigt sich, daß dann die Kraft und die Harmonie in der Familie größer wird. Und wenn man es ausdehnt auf die Gemeinde oder auf die Stadt oder das ganze Land, dann kann man sich vorstellen, daß dann immer mehr Zufriedenheit und Glück wächst. Und eigentlich sind wir nicht auf der Welt, um ständig zu leiden, sondern um das Glück ein bißchen mehr zu leben.

Und dieses Potential von Glück, das hat jeder einzelne in sich. Jeder kann den Zugang zu diesem Bereich finden, indem man diese Fähigkeiten in sich selbst wieder lebendig machen kann, ohne irgendwelche großen Schwierigkeiten. So ein Wald draußen, der ist halt dann gesund, wenn die einzelnen Bäume in dem Wald gesund sind. Und wenn die anfangen, krank zu werden, wenn - was wir jetzt haben, das ganze Waldsterben - dann ist es einfach keine gesunde Gemeinschaft mehr.
Und ebenso ist es auch mit der menschlichen Gesellschaft. Der einzelne muß in sich zu sein, muß kreativ sein, muß seine eigenen Fähigkeiten nutzen, jeder hat wieder andere Fähigkeiten, wenn jeder seine ihm eigenen Fähigkeiten entwickelt, dann kann sich eines mit dem anderen wirklich ungeheuer gut ergänzen. Man muß nicht immer denken, Mensch, ich äre gern so wie der oder ich hätte gerne dies, was der hat, sondern ist man das, was man selber ist. Und das bedeutet dann auch, volles Bewußtsein entfalten, daß man um sich und um die eigenen Möglichkeiten weiß, und die auch benutzt. Bewußtsein heißt ja einfach, daß ich mir dessen bewußt bin. Im Wachen, im normalen Wach- zustand, sagt die Psychologie, benutzt man halt 10 - 20% maximal von unseren geistigen Fähigkeiten. Also sind 80% etwa ungenutzt, unbewußt. Und mit der Meditation, da löst man einfach Streß und Verspannungen in diesem Bereich und kann dadurch mehr und mehr von diesem Bereich bewußt benutzen, und dadurch einfach wacher, klarer und erfüllter sein. Es ist, wie wenn man jetzt so mit Scheuklappen lebt und die stellen sich dann mehr und mehr, bis man den ganzen Bereich, den ganzen Radius hat.

Hier spricht man auch sehr oft von dem Begriff Erleuchtung.
Was bedeutet eigentlich Erleuchtung?
Daß man alle seine Fähigkeiten bewußt nützen kann, daß es nichts mehr gibt, was einem unklar ist oder dunkel ist in einem, sondern daß man den ganzen Bereich kennt und nutzen kann. Es ist ein Zustand von der Helligkeit des eigenen Bewußtseins, das ist Erleuchtung. Je mehr Menschen dieses Zustand in sich verwirklichen, desto mehr wird diese Zeit der Erleuchtune auch wirklich lebendig sein. Sie sehen also, daß das keine weit hergebrachten Begriffe sind, sondern eigentlich sehr sehr praktische, natürliche Begriffe sind, die jeder einzelne in sich leben kann. Und damit schließen wir nun unsere Informationen und geben Ihnen jetzt die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die wir hoffentlich beantworten können.



Zuhörerfragen:
Können Sie also die Technik selbst noch erklären, Näheres sagen?

Zum Abschluß vielleicht noch wie man das überhaupt lernt, das wird Sie ja sicher interessieren, bevor Sie noch Fragen haben.

Sie haben also jetzt die ganzen Auswirkungen dieser Techniken auf die vier Bereiche gehört, und man kann vielleicht zusammenfassend sagen, daß es in gewissem Sinn tatsächlich die Lösung für alle Probleme ist, daß man an die Wurzel geht, eines jeden einzelnen Menschen, daß dadurch alle Aspekte der Persönlichkeit und der Umgebung bereitet und entfaltet werden.

Die Stärke der Technik der Transzendentalen Meditation liegt in ihrer Einfachheit und Systematik und der gründlichen Ausbildung der Lehrer.

Ein Meditationslehrer hat nämlich ne einjährige Ausbildung hinter sich, in der er gründlich gelernt hat, wie man die Technik weitergibt, damit jeder, der anfängt zu meditieren, sicher sein kann, er bekommt die Technik in ihrer richtigen Form und er macht‘s richtig und hat die vollen Auswirkungen.

Wenn man sich entscheidet, diese Meditation zu erlernen, so ist das ein Programm mit sieben Schritten.

Den ersten Schritt haben wir heute abend schon gemacht, durch den Vortrag über die Auswirkungen. Der zweite Schritt ist ein zweiter Vortrag, der auch unverbindlich ist und der mehr in die eigentliche Technik dringt. Denn es wäre zuviel für einen Abend, die Auswirkungen und die Technik, alles zusammen zu erklären.

Im zweiten Vortrag geht es mehr um die Prinzipien, die dahinter stecken, also warum können wir so sicher sein, daß das eine kinderleichte Technik ist, diese so garantiert funktionieren bei jedem, von der ersten Meditation an. Wie macht man das, was geht dabei im Geist vor, wo kommt das her usw.

Dieser Vortrag findet am Freitag um 20 Uhr in der Libanonenstraße 4 statt. Die Adresse haben Sie auf dem kleinen Faltblatt. Dort ist unsere Akademie, wo wir in Stuttgart die Kurse durchführen, auch jeden Mittwoch die Information, wie heute hier, und freitags findet dort jeweils um 20 Uhr der zweite Vortrag statt über die eigentliche Technik. Wenn man dann diese beiden Vorträge gehört hat, dann weiß man genug, um sich zu entscheiden, ist das was für mich, möchte ich machen oder möchte ich später machen oder ich möchte noch warten oder wie auch immer.

Wenn man sich dann entscheidet, man möchte es machen, dann ist der nächste Schritt, der dritte Schritt, ein kurzes persönliches Gespräch mit dem Lehrer oder der Lehrerin, die den nächsten Kursus durchführt. Das macht man meistens im Anschluß an den zweiten Vortrag, damit Sie nicht nochmals extra kommen müssen, dauert vielleicht fünf oder auch zehn Minuten, je nachdem, ob Sie viele persönliche Fragen haben, die Sie vielleicht in der großen Gruppe nicht stellen möchten und um sich kennen zu lernen gegenseitig.

Der vierte Schritt ist dann die persönliche Unterweisung das heißt ein Treffen mit dem Lehrer, also einzeln mit dem Lehrer, wo Sie lernen, wie man meditiert. Das dauert ca. eine Stunde. Danach können Sie meditieren und tun es auch von da ab regelmäßig zu Hause zweimal. Aber es ist wichtig, daß Sie an den drei darauffölgenden Tagen, nachdem Sie es also gelernt haben, nochmals für jeweils eine bis 1 1/2 Stunden je nachdem, wie viele Fragen kommen, zusammenkommen mit dem Lehrer und auf allen anderen, die vielleicht am gleichen Tag angefangen haben zu meditieren, um über Ihre Erfahrung zu sprechen, um das Wissen zu bekommen, wo kommt die Erfahrung her, wie gehe ich damit um, wie baue ich es in den Alltag ein, um sicherer zu werden in der Technik.

Nach diesen sieben Schritten sind Sie vollständig unabhängig von jedem Lehrer oder Verein oder sonstwelcher Institution, sondern dies ist ein reines do it yourself Programm, das ist auch das Gute daran, daß man eben nicht jede Woche noch mal hingehen muß, um ne Wirkung zu haben, und ständig Fortgeschrittenenkurse machen muß, sondern Sie haben die vollen Wirkungen und können es allein bei sich zu Hause machen, wenn Sie nicht mehr kommen wollen, oder was Sie auch machen können, ab und zu mal in einen Vortrag kommen.



Zuhörerfrage:
Was kostet das?

Das ist das Nächste, eine gute Frage:

Um diesen Kurs mitzumachen, gibt es drei Voraussetzungen.

Die erste Voraussetzung ist die, daß man die Zeit hat oder sich die Zeit nimmt, an den letzten vier Treffen an aufeinanderfolgenden Tagen teilzunehmen, das heißt an dem einen Tag die Technik zum Erlernen und an den drei folgenden Tagen jeweils eine Stunde etwa in die Akademie zu kommen. Im allgemeinen machen wir die persönliche Unterweisung samstags zu irgendeiner Uhrzeit, die machen wir privat aus, und die drei Treffen dann Sonntag, Montag und Dienstag am Abend, aber dies ist völlig flexibel, man kann auch an jedem anderen Tag anfangen nach Absprache mit dem Lehrer.

Die zweite Voraussetzung, abgesehen von der Zeit, ist die Kursgebühr.
Denn wir haben ja Aufwendungen für unsere Miete, für Räume, wie hier Werbung und so weiter.

Die Kursgebühr beinhaltet diese ganzen sieben Schritte, von denen wir eben gesprochen haben, sowie, wann immer Sie später, sei es nächste Woche, nächstes Jahr oder in 20 Jahren, Fragen haben an den Meditationslehrer, zur Technik, wenn Sie Ihre Technik überprüfen lassen wollen, oder wenn Sie zur Gemeinschaftsmeditation kommen wollen oder zu ähnlichen Veranstaltungen bei uns, das kostet dann alles nichts, es ist alles in der Grundgebühr inbegriffen, und diese Kursgebühr ist gestaffelt, es fängt an mit 100 Mark für Schüler und Studenten, unter 18 Jahren, 200 Mark Schüler und Studenten über 18 Jahre, Hausfrauen, Arbeitslose, Rentner und die entsprechenden Gruppen, 400 Mark dann Familien mit einem Einkommen, das heißt das gilt für beide Ehepartner und alle Kinder unter 18 Jahren sowie 600,00 Mark für Familien mit zwei Einkommen.

Und die dritte Voraussetzung ist die, die wird wahrscheinlich auf niemand von Ihnen zutreffen, aber es wird trotzdem immer gesagt, es ist wichtig daß man, bevor man anfängt zu meditieren, wenigstens 15 Tage keine Drogen genommen hat, die nicht vom Arzt verordnet sind. Also da ist Rauschgift damit gemeint, einfach aus dem Grund, weil die TM ja eine geistige Technik ist, und wenn man von Drogen überschattet ist oder einfach nicht in der Realität steht, unklar ist im Geist, dann sind auch die Erfahrungen der Meditation nicht so klar und dann ist es einfach nicht so gut. Das sind die drei Voraussetzungen, um es zu lernen. Danach sind sie wie gesagt völlig unabhängig, von jeder Person oder Institution oder was auch immer, Sie machen es zu Hause und haben die Auswirkungen von der ersten Meditation an.

Ja und dann ist vielleicht noch dazu zu sagen, daß diese Technik vollständig unabhängig ist von jeder Weltanschauung, auch davon, ob man Zweifel hat, ob nun alles so einfach ist, wie wir es so schön geschildert haben oder nicht. Es ist einfach ne Technik, und die Technik hat das Kennzeichen, daß sie funktioniert, egal, ob mans glaubt oder nicht oder ob man Zweifel hat oder nicht.

Es funktioniert, wie wenn man Ihnen sagt, wenn Sie auf den Lichtschalter drücken, geht‘s Licht aus. Wenn Sie‘s nicht glauben und Sie drücken auf den Lichtschalter, geht das Licht aus. Es ist also ein witziger Vergleich aber es stimmt tatsächlich. Es machen immer wieder Leute die Erfahrung, daß sie sagen, ich habe einen Vortrag gehört, und dann haben sie gedacht, also wenn das stimmt, daß der Blutdruck sich normalisiert und ich besser schlafe, dann bin ich schon heilfroh. An alles andere glaube ich eh nicht, aber jetzt merke ich auf einmal, das hat sie behauptet und dies trifft ein, und das hat sie behauptet und das trifft auch ein, und dies überzeugt mich viel mehr, als wenn ich‘s von Anfang an schon geglaubt hätte und erwartet hätte. Es ist als wirklich eine Technik, die vollständig unabhängig ist von jeder Weltanschauung, Zweifeln oder Religion.



Zuhörerfrage:
Habe ich Sie richtiq verstanden, daß es keine Fortgeschrittenenkurse gibt?

Es gibt Fortgeschrittenenkurse, aber es ist nicht notwendig, die zu machen, um die Wirkung der Meditation zu erhalten.


Was würden die denn kosten?

Da kommts drauf an. Es gibt die Möglichkeit, Wochenendkurse zu machen in der Akademie zum Beispiel, es ist eine Art kurzer Intensivurlaub, wo man dann unter Anleitung des Lehrers auch ein bißchen mehr meditiert und auch sonst mehr noch mehr Wissen bekommt.

Dann gibt‘s noch Fortgeschrittenentechniken, die sogenannten Sidhi-Programme. Ich weiß nicht, ob jemand von Ihnen den Begriff schon gehört hat. Sidhi ist das Sanskrit-Wort für Vollkommenheit, Vollkommenheit im Denken, und das Sidhi-Programm ist die Fortgeschrittenentechnik, die man erlernen kann, sobald man zwei Monate lang regelmäßig meditiert hat.



Was kostet das?

Das sind verschiedene Preise. Wichtig ist jetzt aber eigentlich nicht, was wir später mal machen können, sondern wichtig ist erstmal, daß man die grundlegenden ...


Zuhörer:
Aber ich bitte Sie, das muß ich für mich selbst entscheiden, was für mich wichtig.
Ich will wissen, kostet mich das 10.000,00 Mark oder kostet mich das 1.000,00 Mark? Bei Ihnen kann man doch angeblich fliegen lernen, das ist doch richtig? Und zwar ohne Flugzeug.
Was kostet das?

Ich muß Sie gleich mal berichtigen. Dieses fliegen lernen ersetzt kein Flugzeug, das tut mir leid. Sie müssen weiterhin im Flugzeug fliegen, ein TM-Sidhi ist ausgerichtet darauf, daß Körper und Geist ineinander integriert werden. Es zielt auf Integration von Körper und Geist und das Ganze. Und deshalb ist es nicht sehr sinnvoll, viel über die Sidhis zu sprechen, bevor man meditiert, weil es dann so ungeheuer oberflächlich und äußerlich ist. Solange man nicht die Erfahrung der Meditation hat, solange man nicht die Erfahrung dieser Ebene der Einfachheit des Bewußtseins hat, ist alles andere einfach Spekulation. Dann kann man das wirklich nur von einer intellektuellen Ebene aufnehmen, die dem gar nicht gerecht wird.


Zuhörer:
Ich meine die einfache finanzielle Ebene, was kostet das?

Es gibt verschiedene Preise bei den Sidhis, auch da wieder


Dann nennen Sie mir den Höchstpreis!

Höchstpreis? (lachend)
6.000,00 Mark.

Aber wie gesagt, es geht nicht darum, daß Sie sich hier jetzt nach Preisen erkundigen, wie man es bei einem Auto tut, sondern es geht darum, daß man die Meditation als die einfachste Form des eigenen Bewußtseins erfährt, und das ist nicht ne Sache von Geschäft oder nicht Geschäft, sondern es gibt viele viele Meditierende, die meditieren seit zwanzig Jahren und es genügt ihnen die Meditation.
 



Zuhörer:
Wenn ich für 6.000,00 Mark lernen kann, mich vom Boden zu erheben, sei es nur eine Handbreit, da kann ich doch ein Bomben-Geschäft draus machen, da kann ich überall auftreten und kann das vorzeigen. Da ist 6.000,00 Mark billig.

Das ist es eben, worum es einfach überhaupt nicht geht. Sie sind ein guter Geschäftsmann (Lachen)


Zuhörer:
Aber Sie bestätigen, daß man das bei Ihnen lernen kann?

Das kann man auch nicht direkt bei uns lernen, sondern das sind Techniken, die man ausüben kann, sobald das eigene Bewußtsein klar genug ist. Und das ist wiederum Ihre Sache wie schnell Ihr Bewußtsein so klar ist, daß Sie Ihren Geist und Körper so vollkommen ineinander integrieren können, daß der Körper schwebt. Aber hier in diesem ersten Informationsvortrag geht‘s einfach nur darum zu zeigen, daß es einen Bereich gibt, in den man eintauchen kann, um überhaupt erst einmal das Nervensystem von Verspannungen zu befreien.

Wissen Sie, man kann ja nicht vom Ende der Geschichte ausgehen, wenn Sie ein Buch lesen, fangen Sie nicht von hinten an, sondern von vorne, nicht? Weil Sie hinten nicht das lesen können und erfahren, worum es est mal geht, nämlich der Ablauf der ganzen Geschichte.



Zuhörer:
Und was kostet es, unsterblich zu werden?

(Lachen) Das ist das Gleiche: Unsterblichkeit bedeutet, daß man das eigene Bewußtsein, das Nervensystem so bereinigt hat, daß wirklich keine Blockaden, keine Hindernisse mehr da sind. Daß kein Streß mehr da ist. Und zu wissen, je feiner die Ebene des Geistes ist, um mehr Kraft ist da drin. Das bedeutet nicht unbedingt die Unsterblichkeit des Körpers, sondern bedeutet einfach das ungehinderte Fließen des reinen Bewußtseins.


Zuhörer:
Wenn es nicht Unsterblichkeit bedeutet, warum sagen Sie dann Unsterblichkeit?

Weil der Begriff Unsterblichkeit auf vielen Ebenen verstanden werden kann. Der wird in der Philosophie, in der westlichen wie in der östlichen, eben ebenso benutzt wie in der Medizin inzwischen. Wenn Sie im letzten Bild der Wissenschaft gelesen haben über die (unverständlich) Medizin, da wird einfach der Begriff Unsterblichkeit als die Ganzheit der Gesundheit benutzt. Gesundheit auf allen Ebenen. Bei uns bedeutet Gesundheit einfach immer nur auf den Körper bezogen. Gesundheit im eigentlichen Sinn bedeutet aber ein ganzheitliches Funktionieren aller Bereiche meiner Persönlichkeit. Daß mein Verhalten gesund ist, daß mein Geist gesund ist, daß meine Psyche gesund ist und daß mein Körper gesund wird.


Zuhörer:
Was kostet es, TM-Lehrer zu werden?

Ha, Ha, Ha, Sie haben ja große Pläne


Zuhörer:
Das müßten Sie doch eigentlich wissen!

1. Vortragende: Das ist etwa die Größenordnung, wie bei den Sidhi-Kursen
2. Vortragende: Das ist eine einjährige Ausbildung, die man dann mit einem Kurs auch nimmt und deshalb kann man es nicht so voneinander trennen...


Zuhörer:
Also Sidhi-Kurs 6.000, Lehrer werden 6.000, also 12 - 15.000 gehen da locker über den Tisch?

Wissen Sie, das ist aber jetzt wirklich ziemlich irreführend, wenn Sie das so sagen. Es gibt ganz wenige, vielleicht von hundert einer, der sagte, die Sache interessiert mich so, daß ich das mal intensiver machen möchte, zum Beispiel, daß ich die Sidhis erlernen möchte. Oder daß man sagte, diese Geschichte ist es mir wert, daß ich TM-Lehrer werde, daß ich es einfach zu meinem Berüf mache, weil mir dieses Wissen so interessant ist, daß ich es weitergeben möchte. Aber wenn Sie eine andere Ausbildung machen, wenn Sie etwa studieren oder so, dann werden Sie nicht in erster Linie fragen, was kostet mich das Studium, sondern ich überleg mir was möchte ich werden. Was ist mein Berufswunsch und wie kann ich diese Ausbildung ermöglichen? Ich weiß nicht, ob Sie bei Ihrer beruflichen Ausbildung als erstes gefragt haben, was es kostet.


Zuhörer:
Nein, die war umsonst, ich habe studiert, völlig umsonst

Es gibt auch andere Ausbildungen, die ein bißchen was kosten und wenn es einen genügend interessiert, dann macht man es einfach. Ich glaube, es ist der ganzen Thematik nicht angemessen, wenn man das auf die rein materielle, finanzielle Ebene hängt.

Unsere Aufgabe war lediglich heute, Sie darüber zu informieren, daß es die Technik gibt und daß man diesen Bereich in sich selber kontaktieren kann, daß man quasi die Tankstelle in sich selber hat, dieses Reservoire für Kraft und Energie in sich hat, dies ist also gerade für Kranke, und daß es eine leichte, natürliche Möglichkeit gibt, in diesen Bereich einzudringen und mehr und mehr von den Qualitäten, die darin vorhanden sind, in die Aktivität zu nehmen.



Zuhörer:
Dieser 1%-Effekt, ist der mal nachweisbar irgendwo in Europa eingetreten? Dieser 1%-Effekt?

Die Studien sind alle aus Amerika. Wenn Sie sich darüber gerne mal informieren möchten in diesem Volume 1 ....


Zuhörer:
Ich würde gerne einmal ausleihen, aber so kann ich das hier ja nicht durchlesen

Wir können ja nachher mal darüber sprechen, daß Sie das irgendwann mal für 2 Tage ausleihen können.


Zuhörer:
Also in Deutschland gibt es da noch keine Untersuchung?

 
Es ist in Deutschland überhaupt, wie Sie ja auch nun ein Beispiel sind, die Ausrichtung auf die Materie einfach so stark, daß es ein bißchen schwierig ist, überhaupt sich dessen bewußt zu werden, daß es noch einen anderen Bereich gibt, der auch sehr sehr notwendig entwickelt werden muß. Daß man also nicht nur diesen äußeren Bereich, den materiellen, finanziellen Bereich entwickelt, das ist auch wichtig, und es gibt viele viele Leute, Geschäftsleute, die die TM praktizieren und dadurch erfolgreicher werden.


Zuhörer:
Im "Stern“ stand mal drin, wie Ihr Guru ständig mit Immobilien handelt, also das scheint ihm durchaus auch wichtig zu sein. Die Geschichte werden Sie ja wohl kennen

Nein, ich kenne sie nicht.


Zuhörer:
Der hat während "Stern“-Redakteure im Raum waren, war er unvorsichtig genug, ausgerechnet dieses 8000-Tausend-Objekt in England da zu kaufen. Das Schloß Mentfort. Er scheint rege Immobiliengeschäfte zu betreiben, das ist auch recht diesseitig

Es ist so, daß wir in jedem Land Akademien haben, in dem dann die Kurse durchgeführt werden. Der Ertrag aus diesen Kursen geht eben in den Bau oder den Kauf solcher Akademien, zum größten Teil ist es auch so, daß aus der westlichen Welt, also Gelder, die in der westlichen Welt eingegangen sind, dann in der östlichen Welt, in Entwicklungsländern aenutzt werden, weil dort eben nicht so viele Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Es hat nichts damit zu tun, daß Maharishi es persönlich irgendwie nutzt, sondern wir sind eine weltweite Meditationsgesellschaft, eine weltweite Organisation ...


Zuhörer:
Er selbst allein entscheidet, welches Schloß gekauft wird.

Das ist nicht ganz so, wir entscheiden dies immer gemeinsam, wie das gemacht wird.

Aber ich glaub auch nicht, daß es davon (unverständlich) Ich weiß, daß in vielen vielen Zeitschriften oder Zeitungen sehr negative Sachen geschrieben worden sind, und ich glaub, daß immer, wenn gute Sachen aufgekommen, einfach Gegenkräfte da sind. Ich meine, wenn Sie geglaubt haben, daß die Hitlertagebücher gefunden worden sind, was der "Stern“ ja auch geschrieben hat, dann müssen Sie diese Sachen eben auch glauben.



Zuhörer:
Das versteh ich jetzt nicht, den Zusammenhang verstehe ich nicht

(Ganz spitz) : Nein?
Ich wollte gerade sagen, daß nicht alles, was in den Zeitungen steht, richtig ist.


Zuhörer:
Was da drinsteht, das ist richtig?
(Zeigt auf "Volume 1“)

Das sind ja wissenschaftliche Untersuchungen, die sind jederzeit nachweisbar.


Zuhörer:
Ist das Fliegen auch nachweisbar?

Beim Fliegen gibt es Untersuchungen, daß sich die Kohärenz der Gehirnwellen sehr, sehr verändert, daß eine starke Kohärenz von Alphawellen auftritt. Ich meine, das sind immer nur Teiluntersuchungen, die zeigen, daß sich in der Physilogie etwas stark verändert. Bewußtsein an und für sich kann man heute nicht messen. Sie können nur die Auswirkungen des wachsenden Bewußtseins messen. Und das haben wir heute Abend versucht miteinander, daß wir aufgezeigt haben, welche Verbesserungen im persönlichen Leben auftreten, wenn sich das Bewußtsein des einzelnen Menschen entfaltet. Wie sich das im Geist, im Denken, und das Denken ist nun mal die Grundlage für gutes und erfolgreiches Handeln, und das Handeln ist wiederum die Grundlage für den eigenen Erfolg, für die Erfüllung, die Zufriedenheit, bis sich das alles entwickeln kann dadurch, daß man diesen Bereich des reinen Bewußtseins, diesen Basisbereich in sich selber findet, durch die Technik der TM.

Aber vielleicht gibt‘s noch andere Fragen von anderen Zuhörern heute abend?



Zuhörer:
Wieviele Leute haben das in Stuttgart schon erlernt?

In Stuttgart sind es glaube ich so 7.000.


Zuhörer:
Und in der Bundesrepublik?

1. Vortragende: Ich glaube 90 oder 100 Tausend.
2. Vortragende: Das tut mir leid, das weiß ich nicht, da müßte ich nachfragen. Beim Meditieren ist es nicht so, daß man sich ein Schild an die Haustür macht "Vorsicht, ich meditiere“, sondern wie gesagt, das macht man einfach, das ordnet sich so in den Tages- rhytmus ein, das ist einfach ein kleines Stückchen, so wie man autogenes Training oder irgendwelche anderen Entspannungsmethoden macht. Mit dem kleinen Unterschied, daß die TM-Technik sehr mühelos und anstrengungslos ist. Es ist keine Konzentration, es ist keine Kontemplation. Also wir konzentrieren uns nicht und sagen, daß man dabei weiß wie was. Es ist keine Suggestion oder wie Hypnose in der Art. Es ist viel einfacher und natürlicher, als man sich das denkt.

Und wenn Sie Interesse haben, dann sind Sie herzlich eingeladen zu einem Zweitvortrag in der Libanonstr. Nr. 4, Sie haben ja die Adresse drauf. Freitags um 20.00 Uhr. Wenn Sie freitags keine Zeit haben, können Sie telefonisch einen Termin abmachen.


 



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