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AGPF - Aktion für Geistige und Psychische Freiheit 
Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V. 
Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/TM-Schulen.htm  Zuletzt bearbeitet am 16.05.2008 
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Der Maharishi-Kult will in Deutschland Privatschulen einrichten.
Projektbezeichnung: "Freie Vedische Schulen".
Unterwanderung der Kultur mit Transzendentaler Meditation als "High-Tech-Produkt"
 
 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:
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Michael Dreyer hat der AGPF am 16.5.2008 per E-Mail mitgeteilt:

"Ich habe die Zusammenarbeit mit der Maharishi-Organisation 2005 beendet, distanziere mich heute ausdrücklich von deren Auftritt, Inhalten und Finanzgebaren und bin als unabhängiger Kursleiter tätig. 
Die private Elterninitiative "Freie Vedische Schule e.V." wurde 2004 wieder aufgelöst. Das Projekt fand keine Unterstützung der TM Organisation noch genügend Eltern Interesse. Eine Lehrtätigkeit an der Ilse-Eickhoff-Akademie, Bremen habe ich 2005 beendet."

Hier einige der laufenden Schul-Projekte des Maharishi-Kultes:

 
 
 

Freie Vedische Schule Hamburg

Michael Dreyer ist Inhaber der Website www.Freie-Vedische-Schule.de (Stand: 14.2.2004).
Das Angebot: "Informationen zur bundesweiten Gründungsinitiative von Privatschulen Vedische Erziehung und Bildung".
Maharishi Mahesh Yogi ist für ihn ein "international angesehener Pädagoge und Wissenschaftler im Bereich Vedische Erziehung und Bildung".
Verschwiegen wird, dass Maharishi der Gründer einer weltweiten Organisation ist.
Überhaupt lässt sich Maharishi nur bei sehr aufmerksamer Suche in der Website finden.
Allerdings ist es keine Frage, dass Dreyer und sein Angebot dem Maharishi-Kult zuzuschreiben ist.
Dreyer ist nicht nur "Studienrat für Englisch, Sport, Politik", sondern auch "Lehrer für Transzendentale Meditation".
Ausserdem " TM-Consultant".
Dreyer war  ausserdem Naturgesetzpartei-Kandidat für die Wahl zum Europaparlament 1999.

Dreyer hatte schon 2001 versucht, ein solches Schulprojekt in Hamburg auf die Beine zu stellen.
Dazu hat er den Verein "Freie Vedische Schule Hamburg e.V." gegründet.
Zu diesem Projekt ein Auszug aus dem "Naturgesetz Journal" Nr. 8/2001:
 

 
Aus: Naturgesetz Journal Nr. 8/2001 

"Uber 60 Besucher - Eltern, Kinder, Pädagogen und Studenten, darunter bekannte Gesichter aus dem öffentlichen kulturellen Leben, besuchten am 8. September die Informationsveranstaltung zur Gründung der Freien Vedischen Schule Hamburg e. V. im Rechtshaus der Universität Hamburg, um sich über das Konzept, das Angebot und die Möglichkeiten der neuen Schule in freier Trägerschaft in Hamburg zu informieren". 
... 
"Zehn Kinder wurden gleich nach dem Informationsabend bei der Maharishi Vedischen Schule angemeldet, zahlreiche Anträge auf Mitgliedschaft im Schulträgerverein wurden gestellt und erste Bewerbungen von (Hamburger) Lehrern gingen ein". 
.... 
"Referenten und Gesprächspartner des Abends waren Prof Dr. Klaus Kairies, Fachhochschule Hannover; Derek Cassells, Direktor der Vedischen Schule in Skelmersdale, Lancashire / England; Cynthia Nina Bolen, Heilpraktikerin, Maharishi Ayurveda-Gesundheitserziehung, Buchautorin, Hamburg; Alberto Castano, Dipl. Ing. Arch., Spezialgebiet Baubiologie und Bauökologie, Berater für Vastu Vidya (Vedische Architektur); Michael Dreyer, Studienrat für Englisch, Sport, Politik, Lehrer für Transzendentale Meditation, Hamburg" 
.... 

"Wann geht es los und was sind die Angebote in der Zeit bis zur Schuleröffnung? Unter der Voraussetzung großer personeller und finanzieller Unterstützung sei eine Entwicklungsphase von 1 - 2 Jahren realistisch, sagte Michael Dreyer. Das angestrebte Ziel sei die Schuleröffnung zum Sommer 2002. In Kürze werden regelmäßige Veranstaltungen beginnen sowie Fortbildungen für interessierte Eltern, Kinder und Lehrer in den Bereichen Ayurveda, Yoga und Transzendentale Meditation". 
... 
"Am Anfang und Ende des Schultages, der nicht mit einer Frühstunde um 7.1 5 Uhr beginnt, sondern erst gegen 9.30 Uhr, stehen ein paar Minuten gemeinsamer Transzendentaler Meditation, einer das Denken überschreitenden, bewusstseinserweiternden Entspannungstechnik. Das gäbe auch den Lehrern genügend Zeit für ihre eigenen Meditationen und die morgendliche ayurvedische Tagesroutine, so dass sie ausgeruht und energievoll sind. "Zufriedene Lehrer, die den Kindern Ausgeglichenheit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und eine positive Einstellung zum Leben vorleben, werden von den Kindern geachtet und geschätzt. Sie sprechen gegenüber ihren Eltern positiv von ihren Lehrern, was wiederum den Eltern Zufriedenheit verschafft".“ 
... 
"Zusätzlich zur Transzendentalen Meditation und ayurvedischen Tipps zur Vorbeugung von Krankheiten beschäftigen sich alle Schüler 1 -2 Stunden pro Woche mit den Prinzipien, nach denen die äußere und innere Natur der Schüler funktioniert. Die Gesetzmäßigkeiten der Vedischen Erziehung und Bildung werden im Curriculum als "Wissenschaft der Kreativen Intelligenz“ bezeichnet. Durch sie entwickelt sich ein tiefes Verständnis, dass der unendlichen Vielfalt des Lebens klar erfassbare, fundamentale Gesetzmäßigkeiten zu Grunde liegen, deren eigentlicher Ursprung mit der Erfahrung von ruhevoller Wachheit in den täglichen Meditationen der Schüler identisch ist.  "Das schafft Ausgewogenheit und Klarheit im Geist. Stress und einem sich daraus entwickelnden negativen Lern- und Sozialverhalten werden damit die Basis entzogen". " 
... 
Wie geht es weiter? ... Wer sich auf die eine oder andere Weise einbringen möchte, melde sich bitte bei: 
Freie Vedische Schule Hamburg e.V., Lühmannstr.47c, 21075 Hamburg, T.u.F.: 040- 73679979, www.freie-vedische-schule.de

Telefoneintrag 2002 und Januar 2003:
Michael Dreyer, Lühmannstr. 47C, 21075 Hamburg, 040-7330477
Freie Vedische Schule Hamburg e.V., Lühmannstr. 47C, 21075 Hamburg, 040-73679979
 
 
 
 

Dreyer in Bremen:

Inzwischen ist Dreyer nach Bremen verzogen.
Die Website www.Freie-Vedische-Schule.de enthält keinen Hinweis mehr auf das Hamburger Projekt.
Offenbar hat es nicht einmal Lehrpläne gegeben (>>).
 
 
In Bremen ist Dreyer an der Ilse-Eickhoff-Akademie in der Ringofenstrasse 58 als Lehrer tätig, Abbildung rechts (geladen am 14.2.2004, zum Vergrössern anklicken).  
Diese "Akademie" ist nach dem mutwilligen Abbruch der "Akademie" in Schledehausen die wohl wichtigste Ausbildungs-Einrichtung des Maharishi-Kultes in Deutschland. 
In der Website www.ilse-eickhoff-akademie.de heisst es zu Beginn: 
"Am 8. März, 2003 um 13.10 Uhr wurde mit dem ersten Spatenstich und einer Flaggenzeremonie die Umgestaltung der Ilse-Eickhoff-Akademie zu einem Maharishi Weltfriedens Palast begonnen."
Dazu auch: Maharishis Friedenspaläste

 
 
Dreyer gibt in seinen Domain- Registrierungen die Adresse des Maharishi- Friedenspalastes in Bremen (Ringofenstrasse 58) als seine Adresse an. 
(Abbildungen rechts geladen am 14.2.2004)

 
Ausserdem betreibt Dreyer in Bremen ein "Living-Yoga Studio Michael Dreyer Georg-Gröning-Str.135  28209 Bremen"(Abbildung rechts geladen am 14.2.2004): 
  • "Living-Yoga-Studio Dreyer von einigen führenden Krankenkassen als externer Anbieter von Yoga Kursen gefördert wird. Pro Jahr wird dabei ein Yogakurs i.d.R. mit 80-90 Prozent, max. 75-100 EUR von den jeweiligen Kassen unterstützt."
Dreyer ist Inhaber der dazugehörigen Website www.living-yoga.de. In der Registrierung gibt er diesmal keinerlei Berufsbezeichnung an, als Adresse wiederum die Ringofenstr. 58, die Anschrift des Maharishi- Weltfriedenspalastes. 
Maharishi wird in der Website allerdings nicht erwähnt.
 
Dreyer nennt sich hier "Rupendra Michael Dreyer" und gibt als weitere Berufsbezeichung "Business- Yoga Lehrer" an. 
 Er behauptet: 
"Mit Living-Yoga als geförderter Anbieter besteht eine Kooperation mit führenden Krankenkassen im Rahmen des § 20 - Prävention und Suchthilfe - im SGB V hinsichtlich der Beteiligung an der Kostenübernahme" (Abbildung rechts geladen am 14.2.2004).

 
 
Dreyer betreibt ausserdem die Website www.kraft-der-stille.de. 
Klickt man diese an, erscheint kurzzeitig auf schwarzem Hintergrund der rote Schriftzug 
"Die faschistischen Züge der Sektenjagd. Von Prof. Dr. iur. Martin Kriele in "Zeit-Fragen", Nr. 52, vom 1.11.98". Dann wird automatisch weiterverbunden auf die Website www.tolzin.de. Die Abbildung rechts (zum Vergrössern Anklicken, geladen am 14.2.2004) enthält Ausschnitte aus beiden Websites.  

"Zeit-Fragen" ist die Zeitung des VPM. Zu diesem und Kriele siehe 
www.AGPF.de/Kriele.htm 

Tolzin gehört zur Riege der Verschwörungs-Theoretiker um den Scientology-Anhänger Kent alias Hinz, vgl. Scientology und der Amoklauf von Erfurt 
 

 

Und ausserdem gehört Dreyer zu den Maharishi-Anhängern, die Leserbriefe verschicken (vgl. www.AGPF.de/TM-Briefe.htm)
Der Brief soll den Eindruck machen, als habe ein Artikel in ihm die "Lust auf Jugendsekte" geweckt.
 
Aus: http://kollektiv-bewusstsein.de.s330.evanzo-server.de/tm-portal/focus_23_10_00.htm (geladen 15.2.2004) 
Leserbrief an Focus 
An: leserbriefe@focus-r.de 
Die Yogis kommen, Focus, 23.11.2000, S.58-59 
Lust auf Jugendsekte 
Statt Fakten, Hintergruenden, Argumenten finde ich in Ihrem Artikel lediglich unbelegte Behauptungen und Widerspruechliches. Einmal erscheint TM  als Jugend- dann wieder als Psychosekte, sogar der Hindufaschismus wird heranzitiert. Merkwuerdigerweise bleiben die Autoren den Nachweis schuldig. Irgendwie macht mich das stutzig. Da bekommt man fast richtig Lust auf ein bisschen Jugendsekte. Aber nehmen die auch Ältere? 
Michael Dreyer, Hamburg

 
 
 
 

Dreyers Abmahnung an AGPF

Im Februar 2004 hat Dreyer der AGPF per E-Mail eine Abmahnung geschickt und gedroht, die Angelegenheit "an die Rechtsabteilung" zu geben. An wessen Rechtsabteilung, schreibt er nicht.
 
Betreff: Erlaubnis einer Verlinkung 
Datum: Thu, 12 Feb 2004 17:55:48 +0100 
Von: Michael Dreyer <dreyer.michael@planet-interkom.de> 
An: ingo.heinemann@t-online.de 

Sehr geehrter Herr Heinemann, 
wie ich Ihrer sehr umfangreichen und gründlichen Materialsammlung auf der von Ihnen verantworteten Website http://www.agpf.de entnehme, haben 
Sie dort, ohne meine schriftliche Erlaubnis einzuholen, meine vormals kommerzielle Website www.freie-vedische-schule.de auf Ihrer Seite verlinkt. 
Es mag Ihnen entgangen sein, dass jede Verlinkung zu einer kommerziell betriebenen Website der schriftlichen Zustimmung des Betreibers bedarf 
ansonsten gegen bestehendes Recht verstößt.  Diese habe ich Ihnen nicht erteilt. Ich möchte Sie daher höflich ersuchen, diese Verlinkung bis 
zum 22.02.2004 zu löschen. Ich wäre Ihnen auch sehr verbunden, wenn Sie ferner den Hinweis auf meine Wohnortswechsel unterlassen. 
Mit freundlichem Gruß Michael Dreyer

Die Antwort der AGPF reichte Dreyer nicht aus. Er ergänzte:
 
Betreff: Re: www.AGPF.de/TM-Schulen.htm 
Datum: Fri, 13 Feb 2004 15:52:21 +0100 
Von: Michael Dreyer <dreyer.michael@planet-interkom.de> 
An: Ingo.Heinemann@t-online.de (Ingo Heinemann) 
... 
Sie schreiben auf ihrer Website http://www.agpf.de/TM-Schulen.htm#Dreyer: 
Allerdings ist es keine Frage, dass Dreyer und sein Angebot dem Maharishi-Kult zuzuschreiben ist. 

Diese Aussage, meine Person in Beziehung zu einem Kult zu setzen, ist falsch. Sie ist in besonderem Maße dazu geeignet mich in der Öffentlichkeit zu stigmatisieren. Sie ist in höchstem Maße ehrverletzend und grenzt schon an Antisemitismus. Ich habe in Erwägung gezogen, den Zentralrat der Juden in Deutschland zu einzuschalten. Ihre Zeilen in Verbindung mit meinem Wohnortswechsel sind zutiefst beängstigend und bedrohlich. Ich werde entsprechend dem Wortgebrauch in warnender Diktion betitelt. Ich fühle mich durch diese als Aufforderung missverständliche Bekanntgabe meines Lebens nicht mehr sicher. Ich hoffe nicht, dass dadurch eine Arztbesuch und eine Therapie folgt. Sie ist in besonderer Schwere dazu geeignet, mich als Beamten in der Öffentlichkeit vor Eltern, Kollegen, Schülern und meinem obersten Dienstherrn, unter dessen Fürsorgepflicht ich stehe, zu diskreditieren. Sie ist geeignet, meine gesamte Familie in Misskredit zu bringen. Sie ist geeignet wirtschaftliche, psychische und beruflichen Nachteile für mich und meine Familie, die ich zu versorgen habe, zu erzeugen. Dieses kann und werde ich nicht dulden. Ich muss Sie daher auffordern, diese Behauptungen unverzüglich aus dem Netz zu nehmen und mir schriftlich zu versichern, dass Sie in Zukunft solche oder ähnliche Behauptungen unterlassen werden. Sollten die Zeilen bis zum 16.02.2004 immer noch auf Ihrer Seite sein, wird eine Abmahnung in Höhe von 5.000 EUR fällig und die Angelegenheit geht an die Rechtsabteilung. 
Ich möchte Ihnen aber die Möglichkeit geben, diese Angelegenheit gütlich zu regeln und setze auf Ihre Dialogfähigkeit ganz im Sinne des Artikels von Hermann Brandt, Erlangen, Mitteilungsdienst der EZW (Zentralstelle für Weltanschauungsfragen) 8/2000. 
Mit freundlichem Gruß Michael Dreyer Studienrat

 

Auf die Nachfrage, was an der Aussage der AGPF falsch sei, antwortete Dreyer:
 
Betreff: Re: www.AGPF.de/TM-Schulen.htm 
Datum: Sat, 14 Feb 2004 18:00:07 +0100 
Von: Michael Dreyer <dreyer.michael@planet-interkom.de> 
An: Ingo.Heinemann@t-online.de (Ingo Heinemann) 
Sehr geehrter Herr Heinemann, 
es ist gut, dass Sie Ihre Bereitschaft und Fähigkeit zum Dialog bezeugen. Ist dies vielleicht ein Zeichen ihrerseits, die Angelegenheit gütlich und ohne Gesichtsverlust für beide Seiten zu regeln? 
... 
Ganz einfach, weil ich keinem Kult angehört habe und keinem angehöre. Meine angemeldete Nebentätigkeit als Yoga-, Stressmanagement- und Entspannungstrainer ist immer eine selbständige gewesen. Ich bin immer ein selbständig, denkender Freigeist gewesen und werde das auch bleiben. Ich glaube, Sie verstehen, was ich meine. Da ich inzwischen andere Wege gehe, als die von Ihnen vor 3 Jahren aufgezählte, ist Ihre Berichterstattung, was meine Person angeht, eh Schnee von gestern. (Eine Website lebt von der Aktualität und inhaltlich korrekten Information). 
Ich darf es nochmals wiederholen, worum es mir geht: 

Ihre Aussage, meine Person in Beziehung zu einem Kult zu setzen, ist in besonderem Maße dazu geeignet, mich in der Öffentlichkeit zu stigmatisieren. Sie ist in höchstem Maße ehrverletzend und grenzt schon an Antisemitismus. 
Ich werde entsprechend dem Wortgebrauch in warnender Diktion betitelt. Ich fühle mich durch die als Aufforderung missverständliche Bekanntgabe meines Ortswechsels meines Lebens nicht mehr sicher. 
Sie ist in besonderer Schwere dazu geeignet, mich als Beamten in der Öffentlichkeit vor Eltern, Kollegen, Schülern und meinem obersten Dienstherrn, dem Senator für Bildung, unter dessen Fürsorgepflicht ich stehe, zu diskreditieren. Sie ist geeignet, meine gesamte Familie in Misskredit zu bringen. Sie ist geeignet wirtschaftliche, psychische und beruflichen Nachteile für mich und meine Familie, die ich zu versorgen habe, zu erzeugen. Dieses kann und werde ich nicht dulden. Ich muss Sie daher auffordern, diese Behauptungen unverzüglich aus dem Netz zu nehmen und mir schriftlich zu versichern, dass Sie in Zukunft solche oder ähnliche Behauptungen unterlassen werden. 
Ich muss Sie daher nochmals auffordern diese Zeilen bis zum 18.02.2004 aus dem Netz zu nehmen und eine Abmahnung in Höhe von 5.000 EUR und einen Rechtsstreit gegebenenfalls vertreten durch die Rechtsabteilung der Schulbehörde und die Rechtsabteilung des Yogaverbandes zu umgehen. 

Ich würde es begrüßen, wenn wir eine unter gebildeten Menschen gütliche Regelung treffen würden und dabei das eigene Gesicht zu wahren. Meine Tür steht weiterhin für einen Dialog diesbezüglich für Sie offen. Sollten Sie diesbezüglich Vorschläge haben, schreiben Sie mir, ich will gerne versuchen, mich mit Ihnen zu einigen. 
Mit freundlichem Gruß Michael Dreyer Studienrat 

 
 
 
 

"Freie Vedische Schule Marburg-Biedenkopf"

Dem Vernehmen nach gibt es ein neues Projekt und geplant sind ohnehin viele solcher Schulen.
In Marburg-Biedenkopf will man offenbar mit Maharishis "Deutscher Friedensregierung" kooperieren.
Betreiber dieser Initiative ist Stefan Kauerz aus Frankenberg an der Eder.

Vielleicht im Rahmen der angeblichen Unterstützung hat am 29.11.2003 in Uedem - dem Sitz dieser "Regierung" - eine Konferenz über "Vedische Erziehung und Bildung in Deutschland" stattgefunden.

Als Experte für Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Gründung solcher Schulen wird Rechtsanwalt Reinhard Buchzik empfohlen, "Kabinettsmitglied der Deutschen Friedensregierung".

Merkwürdigerweise will man offenbar die Lehrpläne erst in Angriff nehmen, wenn sich das Marburger Projekt  "konkretisiert".
Das spricht eher dafür, dass man diesem Projekt keine besonders grossen Chancen gibt.
Denn die Erstellung solcher Lehrpläne ist sehr zeitaufwendig.
Es wäre rausgeschmissenes Geld, diese erst zu erstellen, wenn das Gebäude bereits angemietet oder gekauft ist.

Ausserdem zeigt diese Planung, dass es in Hamburg trotz hochtrabender Reden nicht einmal solche Lehrpläne gegeben hat.
Denn sonst könnte man auf diese zurückgreifen.
 
 
 
 

Unterwanderung der Kultur mit Transzendentaler Meditation als "High-Tech-Produkt"

Schulen gehören zur Kultur.
Deshalb - so dozierte ein Maharishi-Anhänger im Zusammenhang mit den geplanten Schulgründungen - müsse man ein wohlwollende kulturelles Umfeld erzeugen. Dies könne über die Erwachsenenbildung erfolgen.
Dabei gelte es, einfache Spielregeln zu beachten:
Andere Bildungseinrichtungen dürfen von Maharishi-Anhängern nicht als Plattform für typische Werbung benutzt werden.
"Aber informieren dürfen wir".
Allerdings gebe es keine definierte Abgrenzung.
Man benötige deshalb "Fingerspitzengefühl", ein Begriff, den der Informant mehrfach wiederholte.

Zuerst werde "Meditation" angesprochen, ein vieldeutiger Begriff.
Dann werde die "Transzendentale Meditation" als Beispiel vorgestellt, weil diese besonders gut erforscht sei.
Es gebe zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, welche deren Wirksamkeit belegen.
Damit könne man TM als "eine Art High-Tech-Produkt" beschreiben.

Weiter geht es dann im "privaten Rahmen" nach Ende der Fortbildungsveranstaltung:
"Dann unterliegern wir diesen Beschränklungen natürlich nicht mehr".

Daraus ergibt sich:
Die Referenten wissen ganz genau, dass es sich bei ihren Vorträgen um Werbung handelt.
Werbung wird nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb burteilt.
Danach kommt es auf den Empfängerhorizont an, nicht auf einen konstruierten Unterschied zwischen Werbung und Information.

Auf den geringen Informationsgehalt solcher Referate angesprochen, meinte der Informant in der Annahme, einen bereits überzeugten Interessenten vor sich zu haben:
Der Inhalt der von den Maharishi-Organisationen gelehrten Kurse sei tabu.
Darüber dürfe man nicht sprechen, es gebe da eine Vertraulichkeitsvereinbarung.
Deshalb könne man aus Maharishis Lehre nur das verwerten, was ohnehin "als öffentlich verfügbares Wissen" vorhanden sei.

In der Werbung darf also das Produkt nicht beschrieben werden.
Begründung: Man wolle ja dedigliche "Interesse wecken".
Gerade diese Kurse wolle man ja verkaufen.
Ziel sei, die Leute mit den Wegen zu diesen Kursen vertrau zu machen.

Das Produkt selbst wird also nicht vorgestellt, sondern nur der Weg zum Produkt.

Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit.
Die andere Hälfte ist versteckt in dem Satz "Aber informieren dürfen wir".
Also wird ausführlich "informiert" über die angeblichen Erfolge, angeblich belegt durch angebliche wissenschaftliche Arbeiten.
Dazu auch:

 
 
 
 



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1. Version dieser Seite installiert am 12.12.2003




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