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| Michael Dreyer hat der AGPF am 16.5.2008
per E-Mail mitgeteilt:
"Ich habe die Zusammenarbeit mit der Maharishi-Organisation
2005 beendet, distanziere mich heute ausdrücklich von deren Auftritt,
Inhalten und Finanzgebaren und bin als unabhängiger Kursleiter tätig.
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Hier einige der laufenden Schul-Projekte des Maharishi-Kultes:
Michael Dreyer ist
Inhaber der Website www.Freie-Vedische-Schule.de (Stand: 14.2.2004).
Das Angebot: "Informationen
zur bundesweiten Gründungsinitiative von Privatschulen Vedische Erziehung
und Bildung".
Maharishi Mahesh
Yogi ist für ihn ein "international angesehener Pädagoge und
Wissenschaftler im Bereich Vedische Erziehung und Bildung".
Verschwiegen wird,
dass Maharishi der Gründer einer weltweiten Organisation ist.
Überhaupt lässt
sich Maharishi nur bei sehr aufmerksamer Suche in der Website finden.
Allerdings ist es
keine Frage, dass Dreyer und sein Angebot dem Maharishi-Kult zuzuschreiben
ist.
Dreyer ist nicht
nur "Studienrat für Englisch, Sport, Politik", sondern auch
"Lehrer für Transzendentale Meditation".
Ausserdem " TM-Consultant".
Dreyer war ausserdem Naturgesetzpartei-Kandidat
für die Wahl zum Europaparlament 1999.
Dreyer hatte schon 2001 versucht, ein solches
Schulprojekt in Hamburg auf die Beine zu stellen.
Dazu hat er den Verein "Freie Vedische
Schule Hamburg e.V." gegründet.
Zu diesem Projekt ein Auszug aus dem "Naturgesetz
Journal" Nr. 8/2001:
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"Uber 60 Besucher - Eltern, Kinder,
Pädagogen und Studenten, darunter bekannte Gesichter aus dem öffentlichen
kulturellen Leben, besuchten am 8. September die Informationsveranstaltung
zur Gründung der Freien Vedischen Schule Hamburg e. V. im Rechtshaus
der Universität Hamburg, um sich über das Konzept, das Angebot
und die Möglichkeiten der neuen Schule in freier Trägerschaft
in Hamburg zu informieren".
"Wann geht es los und was sind die Angebote
in der Zeit bis zur Schuleröffnung? Unter der Voraussetzung großer
personeller und finanzieller Unterstützung sei eine Entwicklungsphase
von 1 - 2 Jahren realistisch, sagte Michael Dreyer. Das angestrebte Ziel
sei die Schuleröffnung zum Sommer 2002. In Kürze werden regelmäßige
Veranstaltungen beginnen sowie Fortbildungen für interessierte Eltern,
Kinder und Lehrer in den Bereichen Ayurveda, Yoga und Transzendentale Meditation".
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Inzwischen ist Dreyer nach Bremen verzogen.
Die Website www.Freie-Vedische-Schule.de
enthält keinen Hinweis mehr auf das Hamburger Projekt.
Offenbar hat es nicht einmal Lehrpläne
gegeben (>>).
| In Bremen ist Dreyer
an der Ilse-Eickhoff-Akademie in der Ringofenstrasse 58 als Lehrer tätig,
Abbildung rechts (geladen am 14.2.2004, zum Vergrössern anklicken).
Diese "Akademie" ist nach dem mutwilligen Abbruch der "Akademie" in Schledehausen die wohl wichtigste Ausbildungs-Einrichtung des Maharishi-Kultes in Deutschland. In der Website www.ilse-eickhoff-akademie.de heisst es zu Beginn: "Am 8. März, 2003 um 13.10 Uhr wurde mit dem ersten Spatenstich und einer Flaggenzeremonie die Umgestaltung der Ilse-Eickhoff-Akademie zu einem Maharishi Weltfriedens Palast begonnen."Dazu auch: Maharishis Friedenspaläste |
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| Dreyer gibt in seinen Domain- Registrierungen
die Adresse des Maharishi- Friedenspalastes in Bremen (Ringofenstrasse
58) als seine Adresse an.
(Abbildungen rechts geladen am 14.2.2004) |
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| Dreyer betreibt ausserdem die Website
www.kraft-der-stille.de.
Klickt man diese an, erscheint kurzzeitig auf schwarzem Hintergrund der rote Schriftzug "Die faschistischen Züge der Sektenjagd. Von Prof. Dr. iur. Martin Kriele in "Zeit-Fragen", Nr. 52, vom 1.11.98". Dann wird automatisch weiterverbunden auf die Website www.tolzin.de. Die Abbildung rechts (zum Vergrössern Anklicken, geladen am 14.2.2004) enthält Ausschnitte aus beiden Websites. "Zeit-Fragen" ist die Zeitung des VPM.
Zu diesem und Kriele siehe
Tolzin gehört zur Riege der Verschwörungs-Theoretiker
um den Scientology-Anhänger Kent alias Hinz, vgl. Scientology
und der Amoklauf von Erfurt
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Und ausserdem gehört Dreyer zu
den Maharishi-Anhängern, die Leserbriefe verschicken (vgl. www.AGPF.de/TM-Briefe.htm)
Der Brief soll
den Eindruck machen, als habe ein Artikel in ihm die "Lust auf Jugendsekte"
geweckt.
| Aus: http://kollektiv-bewusstsein.de.s330.evanzo-server.de/tm-portal/focus_23_10_00.htm
(geladen 15.2.2004)
Leserbrief an Focus An: leserbriefe@focus-r.de Die Yogis kommen, Focus, 23.11.2000, S.58-59 Lust auf Jugendsekte Statt Fakten, Hintergruenden, Argumenten finde ich in Ihrem Artikel lediglich unbelegte Behauptungen und Widerspruechliches. Einmal erscheint TM als Jugend- dann wieder als Psychosekte, sogar der Hindufaschismus wird heranzitiert. Merkwuerdigerweise bleiben die Autoren den Nachweis schuldig. Irgendwie macht mich das stutzig. Da bekommt man fast richtig Lust auf ein bisschen Jugendsekte. Aber nehmen die auch Ältere? Michael Dreyer, Hamburg |
Im Februar 2004 hat Dreyer der AGPF
per E-Mail eine Abmahnung geschickt und gedroht, die Angelegenheit "an
die Rechtsabteilung" zu geben. An wessen Rechtsabteilung, schreibt er nicht.
| Betreff: Erlaubnis einer Verlinkung
Datum: Thu, 12 Feb 2004 17:55:48 +0100 Von: Michael Dreyer <dreyer.michael@planet-interkom.de> An: ingo.heinemann@t-online.de Sehr geehrter Herr Heinemann,
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| Betreff: Re: www.AGPF.de/TM-Schulen.htm
Datum: Fri, 13 Feb 2004 15:52:21 +0100 Von: Michael Dreyer <dreyer.michael@planet-interkom.de> An: Ingo.Heinemann@t-online.de (Ingo Heinemann) ... Sie schreiben auf ihrer Website http://www.agpf.de/TM-Schulen.htm#Dreyer: Allerdings ist es keine Frage, dass Dreyer und sein Angebot dem Maharishi-Kult zuzuschreiben ist. Diese Aussage, meine Person in Beziehung
zu einem Kult zu setzen, ist falsch. Sie ist in besonderem Maße dazu
geeignet mich in der Öffentlichkeit zu stigmatisieren. Sie ist in
höchstem Maße ehrverletzend und grenzt schon an Antisemitismus.
Ich habe in Erwägung gezogen, den Zentralrat der Juden in Deutschland
zu einzuschalten. Ihre Zeilen in Verbindung mit meinem Wohnortswechsel
sind zutiefst beängstigend und bedrohlich. Ich werde entsprechend
dem Wortgebrauch in warnender Diktion betitelt. Ich fühle mich durch
diese als Aufforderung missverständliche Bekanntgabe meines Lebens
nicht mehr sicher. Ich hoffe nicht, dass dadurch eine Arztbesuch und eine
Therapie folgt. Sie ist in besonderer Schwere dazu geeignet, mich als Beamten
in der Öffentlichkeit vor Eltern, Kollegen, Schülern und meinem
obersten Dienstherrn, unter dessen Fürsorgepflicht ich stehe, zu diskreditieren.
Sie ist geeignet, meine gesamte Familie in Misskredit zu bringen. Sie ist
geeignet wirtschaftliche, psychische und beruflichen Nachteile für
mich und meine Familie, die ich zu versorgen habe, zu erzeugen. Dieses
kann und werde ich nicht dulden. Ich muss Sie daher auffordern, diese Behauptungen
unverzüglich aus dem Netz zu nehmen und mir schriftlich zu versichern,
dass Sie in Zukunft solche oder ähnliche Behauptungen unterlassen
werden. Sollten die Zeilen bis zum 16.02.2004 immer noch auf Ihrer Seite
sein, wird eine Abmahnung in Höhe von 5.000 EUR fällig und die
Angelegenheit geht an die Rechtsabteilung.
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Auf die Nachfrage, was an der Aussage
der AGPF falsch sei, antwortete Dreyer:
| Betreff: Re: www.AGPF.de/TM-Schulen.htm
Datum: Sat, 14 Feb 2004 18:00:07 +0100 Von: Michael Dreyer <dreyer.michael@planet-interkom.de> An: Ingo.Heinemann@t-online.de (Ingo Heinemann) Sehr geehrter Herr Heinemann, es ist gut, dass Sie Ihre Bereitschaft und Fähigkeit zum Dialog bezeugen. Ist dies vielleicht ein Zeichen ihrerseits, die Angelegenheit gütlich und ohne Gesichtsverlust für beide Seiten zu regeln? ... Ganz einfach, weil ich keinem Kult angehört habe und keinem angehöre. Meine angemeldete Nebentätigkeit als Yoga-, Stressmanagement- und Entspannungstrainer ist immer eine selbständige gewesen. Ich bin immer ein selbständig, denkender Freigeist gewesen und werde das auch bleiben. Ich glaube, Sie verstehen, was ich meine. Da ich inzwischen andere Wege gehe, als die von Ihnen vor 3 Jahren aufgezählte, ist Ihre Berichterstattung, was meine Person angeht, eh Schnee von gestern. (Eine Website lebt von der Aktualität und inhaltlich korrekten Information). Ich darf es nochmals wiederholen, worum es mir geht: Ihre Aussage, meine Person in Beziehung
zu einem Kult zu setzen, ist in besonderem Maße dazu geeignet, mich
in der Öffentlichkeit zu stigmatisieren. Sie ist in höchstem
Maße ehrverletzend und grenzt schon an Antisemitismus.
Ich würde es begrüßen,
wenn wir eine unter gebildeten Menschen gütliche Regelung treffen
würden und dabei das eigene Gesicht zu wahren. Meine Tür steht
weiterhin für einen Dialog diesbezüglich für Sie offen.
Sollten Sie diesbezüglich Vorschläge haben, schreiben Sie mir,
ich will gerne versuchen, mich mit Ihnen zu einigen.
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"Freie Vedische Schule Marburg-Biedenkopf"
Dem Vernehmen nach gibt es ein neues Projekt
und geplant sind ohnehin viele solcher Schulen.
In Marburg-Biedenkopf will man offenbar
mit Maharishis "Deutscher Friedensregierung"
kooperieren.
Betreiber dieser Initiative ist Stefan
Kauerz aus Frankenberg an der Eder.
Vielleicht im Rahmen der angeblichen Unterstützung hat am 29.11.2003 in Uedem - dem Sitz dieser "Regierung" - eine Konferenz über "Vedische Erziehung und Bildung in Deutschland" stattgefunden.
Als Experte für Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Gründung solcher Schulen wird Rechtsanwalt Reinhard Buchzik empfohlen, "Kabinettsmitglied der Deutschen Friedensregierung".
Merkwürdigerweise will man offenbar
die Lehrpläne erst in Angriff nehmen, wenn sich das Marburger Projekt
"konkretisiert".
Das spricht eher dafür, dass man
diesem Projekt keine besonders grossen Chancen gibt.
Denn die Erstellung solcher Lehrpläne
ist sehr zeitaufwendig.
Es wäre rausgeschmissenes Geld, diese
erst zu erstellen, wenn das Gebäude bereits angemietet oder gekauft
ist.
Ausserdem zeigt
diese Planung, dass es in Hamburg trotz hochtrabender Reden nicht einmal
solche Lehrpläne gegeben hat.
Denn sonst könnte man auf diese zurückgreifen.
Unterwanderung der Kultur mit Transzendentaler Meditation als "High-Tech-Produkt"
Schulen gehören zur Kultur.
Deshalb - so dozierte ein Maharishi-Anhänger
im Zusammenhang mit den geplanten Schulgründungen - müsse man
ein wohlwollende kulturelles Umfeld erzeugen. Dies könne über
die Erwachsenenbildung erfolgen.
Dabei gelte es, einfache Spielregeln zu
beachten:
Andere Bildungseinrichtungen dürfen
von Maharishi-Anhängern nicht als Plattform für typische Werbung
benutzt werden.
"Aber informieren dürfen wir".
Allerdings gebe es keine definierte Abgrenzung.
Man benötige deshalb "Fingerspitzengefühl",
ein Begriff, den der Informant mehrfach wiederholte.
Zuerst werde "Meditation" angesprochen,
ein vieldeutiger Begriff.
Dann werde die "Transzendentale Meditation"
als Beispiel vorgestellt, weil diese besonders gut erforscht sei.
Es gebe zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen,
welche deren Wirksamkeit belegen.
Damit könne man TM als "eine Art
High-Tech-Produkt" beschreiben.
Weiter geht es dann im "privaten Rahmen"
nach Ende der Fortbildungsveranstaltung:
"Dann unterliegern wir diesen Beschränklungen
natürlich nicht mehr".
Daraus ergibt sich:
Die Referenten wissen ganz genau, dass
es sich bei ihren Vorträgen um Werbung handelt.
Werbung wird nach dem Gesetz gegen den
unlauteren Wettbewerb burteilt.
Danach kommt es auf den Empfängerhorizont
an, nicht auf einen konstruierten Unterschied zwischen Werbung und Information.
Auf den geringen Informationsgehalt solcher
Referate angesprochen, meinte der Informant in der Annahme, einen bereits
überzeugten Interessenten vor sich zu haben:
Der Inhalt der von den Maharishi-Organisationen
gelehrten Kurse sei tabu.
Darüber dürfe man nicht sprechen,
es gebe da eine Vertraulichkeitsvereinbarung.
Deshalb könne man aus Maharishis
Lehre nur das verwerten, was ohnehin "als öffentlich verfügbares
Wissen" vorhanden sei.
In der Werbung darf also das Produkt nicht
beschrieben werden.
Begründung: Man wolle ja dedigliche
"Interesse wecken".
Gerade diese Kurse wolle man ja verkaufen.
Ziel sei, die Leute mit den Wegen zu diesen
Kursen vertrau zu machen.
Das Produkt selbst wird also nicht vorgestellt, sondern nur der Weg zum Produkt.
Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit.
Die andere Hälfte ist versteckt in
dem Satz "Aber informieren dürfen wir".
Also wird ausführlich "informiert"
über die angeblichen Erfolge, angeblich belegt durch angebliche wissenschaftliche
Arbeiten.
Dazu auch: