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Maharishi-Kult und Transzendentale Meditation:
Das Kugler-Gutachten
Professor Kugler in einem Gutachten für die Bundesregierung:
TM kann psychische Störungen auslösen
Das Gutachten als PDF unter http://www.AGPF.de/Kugler-TM-Gutachten-16.03.1981.pdf


Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:

Nervenklinik der Universität München
Psychiatrische Klinik und Poliklinik
Direktor: Prof. Dr. H. Hippius
Nußbaumstraße 7
8000 München

16.3.1981

An den
Bundesminister für
Jugend, Familie und Gesundheit
Postfach 200490
5300 Bonn 2

Ihr Zeichen: 211-2007-325 I v. 3o.1.80, 3.4.8o und 19.1.81

Wir erstatten den oben angegebenen Schreiben gemäss
 

a)  eine fachärztlich begründete Stellungnahme zu Gutachten über die transzendentale Meditation und

b) ein Gutachten über die Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Meditierenden.



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Untersuchungsgrundlagen:

Zur Verfügung stehen uns:

1. eine Auswahl von Veröffentlichungen der IMS, des Forschungsringes für schöpferische Intelligenz e.V. Hannover (Redaktor Dr. Klaus D. KNIFFKI), Veröffentlichungen und Broschüren der "MERU" (Maharishi European Research University),Schweiz, und Veröffentlichungen von Lehrern oder Anhängern der Transzendentalen Meditation, wie z.B. KNIFFKI, Ch.: Transzendentale Meditation und autogenes Training, Kindler Taschenbuch 2197, Kindler-Verlag München, 1978,

2. wissenschaftliche Publikationen, die von unabhängigen wissenschaftlichen Einrichtungen oder Universitäten stammen,

3. Befunde ärztlicher Untersuchungen von Personen, die transzendentale Meditation üben oder geübt hatten, und zwar

a) Ergebnisse ärztlicher und neurophysiologischer Untersuchungen von mehr als 120 Personen unmittelbar vor, während und nach einer transzendentalen Meditationsübung,



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b) Ergebnisse fachärztlicher Untersuchungen von Personen, die zuvor transzendentale Meditation geübt hatten und wegen psychischer Störungen ärztlich untersucht oder behandelt wurden,

c) Befundberichte und Veröffentlichungen anderer Ärzte über psychische Störungen bei Personen nach transzendentalen Meditationsübungen.
 
 
 

Untersuchungsergebnisse:

Es erscheint mir eine wichtige Voraussetzung, dass der Begriff "Transzendentale Meditation (TM)“ und seine drei wichtigsten möglichen Anwendungen geklärt werden, um Missverständnissen vorzubeugen:

1. Mantra-Meditation

TM dient als Bezeichnung für das Verhalten eines Menschen, der in körperlicher Entspannung, sei es im Sitzen oder Liegen, konzentriert an ein "Mantra“, eine sinnlose Buchstabenkombination denkt, dadurch von störenden Umwelt- oder Körperreizen frei zu werden und diesen Zustand für etwa 20 Minuten oder längere Zeit beizubehalten versucht. Diese "systematische Hinwendung der Aufmerksamkeit“ zu dem Mantra und der "Prozess des Nach-Innen-Gehens der Aufmerksamkeit“ kann zu dem bewussten Erleben des ruhigen Entspannungszustandes führen und wird als "Transzendieren“ beschrieben. Diese Erlebnisform gibt es auch bei vielen anderen Meditationsmethoden, so dass der Begriff transzendental nicht ausschliesslich auf die Mantra-Meditation zutrifft. Wir ziehen es deshalb vor, vom Meditieren mit einem Mantra oder Mantra-Meditation zu sprechen.



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2. Meditationstraining

TM dient als Bezeichnung für eine Serie von Mantra-Meditationen, die nach den Empfehlungen der TM-Lehrer zweimal täglich für 20 Minuten regelmässig an vielen aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt werden sollen. Durch das systematische Wiederholen von Meditationen kommt es zu einem Übungseffekt. Systematisch übende Personen können sich im Laufe der Zeit beim Meditieren schneller und besser von störenden Umwelt- oder Körperreizen befreien. Wir sprechen in diesem Fall von Meditationsübungen oder Meditationstraining.

3. Meditationsgesellschaft

TM dient als Bezeichnung für eine Gesellschaft oder Gemeinschaft von Personen, die sich nicht nur den Weisungen für regelmässiges Meditieren, sondern auch verschiedenen anderen Regeln unterziehen, wodurch sie sich in eine Gemeinschaftsordnung eingliedern. Sie besuchen und bezahlen aufbauende Kurse, gehorchen den Weisungen eines "Seine Heiligkeit“ genannten Meisters, bringen ihm die nötige Achtung und Verehrung entgegen und verletzen die Ziele der Gesellschaft nicht. Die sogenannte transzendentale Meditation ist dabei nur der praktische Aspekt der "Wissenschaft von der kreativen Intelligenz“ im "Zeitalter der Erleuchtung“. Wir sprechen in diesem Fall von "Meditationsgesellschaft“ (IMS) oder "Gesellschaft für Transzendentale Meditation“.

a) Wert der Gutachten über TM

Unter den oben angegebenen Voraussetzungen kann geprüft werden, welchen Wert die von der IMS zitierten Gutachten über positive Auswirkungen der transzendentalen Meditation haben.



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1. Mantra-Meditation

Es gibt Berichte über physiologische Zustandsänderungen während des Meditierens mit einem Mantra, bei denen die Beobachtungsdauer auf die Zeit einer einzelnen Mantra-Meditation begrenzt war (z.B. BANQUET 1973, FENWICK et al. 1977, WACHSMUTH und DOLCE 198o, WALLACE 1970).

Diese Berichte enthalten korrekte Messergebnisse über körperliche Zustandsänderungen. Es kommt während des Meditierens mit einem Mantra zu muskulärer Entspannung bei körperlicher Ruhe, zu Verlangsamung von Atem und Herzschlagfolge, zu Änderungen der Blutgase und zu bestimmten EEG-Tätigkeiten. Die während des Meditierens mit einem Mantra gemessenen Werte von Atmung, Pulsfrequenz, Blutdruck und Blutgasen sind von denen bei einfacher muskulärer Entspannung in körperlicher und geistiger Ruhe nicht sicher unterscheidbar (FENWICK 1977). Es ist daher eine Überlegenheit des Meditierens mit einem Mantra über andere Entspannungsübungen nicht nachgewiesen. Es gibt keinen Grund, die bei der TM erstrebte sogenannte "ruhevolle Entspannung“ von einer gewöhnlichen ruhigen Entspannung zu unterscheiden.

Die Behauptung, dass es sich bei der TM um einen vierten Hauptbewusstseinszustand neben Wachen, Schlafen und Träumen handle (WALLACE 1970) ist nicht bewiesen. Sie beruht auf der Beobachtung von bestimmten elektroenzephalographischen Tätigkeiten, die sich aber von einem normalen Funktionszustand beim Wachen mit reduzierter Aufmerksamkeitsspannung in Stadien der Subvigilanz prinzipiell nicht unterscheiden. Auch die elektronische Analyse des EEG während der Mantra-Meditation ergab keine signifikanten Unterschiede gegenüber normalen EEG-Stadien des Wachzustandes und der beginnenden Schläfrigkeit (WACHSMUTH und DOLCE 1980; STIGSBY et al. 1981). Das weist darauf hin, dass die TM keinen aus dem Rahmen des Normalen fallenden Zustand erzeugt (WACHSMUTH und DOLCE 1980). Ähnliche EEG-Veränderungen wie während des



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Mantra-Meditierens sind auch von anderen Meditationsformen bekannt. Es kann daher von der TM weder als bewiesen gelten, dass ausschliesslich sie einen besonderen Hauptbewusstseinszustand bewirke, noch dass sie anderen Meditationsformen überlegen sei.

Werturteile über die TM, die auf der Beobachtung von "totaler Kohärenz der EEG-Wellen“ während der besonderen Siddhi-Übungen beruhen, entsprechen Fehldeutungen von Bewegungsartefakten und sind wissenschaftlich wertlos (ZEIGER 1979).
 

2. Meditationsübungen

Zustands- und Verhaltensänderungen nach wiederholtem Mantra-Meditieren, nach dem zeitlichen Ablauf eines längeren Trainingsprogramms wurden beobachtend geschätzt oder mit psychologischen Testuntersuchungen kontrolliert und zum Teil statistisch ausgewertet.
 

Die meisten dieser Berichte stammen von Autoren und Instituten der sogenannten "Maharishi European Research University“ (MERU) und werden in deren Werbeprospekten verwendet. Die Autoren können nicht als unbefangen gelten. Der Inhalt von Werbeschriften ist tendenziös. Die MERU ist nach den Gesetzen der deutschen Bundesländer keine Universität oder einer Universität als Bildungseinrichtung gleichgestellt. Sie ist lediglich eine aus den Mitteln der TM-Gesellschaft finanzierte Privateinrichtung.

Veröffentlichungen von TM-Lehrern, selbst wenn sie als Diplomarbeiten oder Untersuchungsberichte an deutschen Bildungseinrichtungen angefertigt wurden und Gutachten von Ärzten, die TM lehren, können nicht bedenkenlos verallgemeinert werden. Es ist durchaus möglich, durch ein systematisches Entspannungs- oder Meditationstraining bestimmte Körperfunktionen so zu beeinflussen, dass die Veränderung



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das Meditationstraining überdauert. Man könnte solche Wirkungen zum ärztlichen Behandeln gestörter Funktionen heran ziehen. Doch gibt es bisher keine zuverlässigen Vergleiche, die die Überlegenheit des Effektes von Meditationsübungen mit einem Mantra gegenüber anderen Therapieverfahren beweisen könnten. Manche dieser Untersuchungen, die an ausgewählten Personengruppen, wie Psychologiestudenten oder Häftlingen in Anstalten, durchgeführt worden sind, erlauben keinen Rückschluss auf ähnliche Wirkungen bei der Behandlung von Kranken.

Einige Untersuchungen sind methodisch befriedigend durchgeführt worden, führten aber zu keinen zweifelsfreien, wissenschaftlicher Kritik standhaltenden Ergebnissen (KNIFFKI 79). Weder "Befriedigung im Beruf“, noch "grösserer Überblick“ sind psychologisch exakt messbare Eigenschaften. Sie stellen eher Werbebegriffe dar und wecken Hoffnungen und Bedürfnisse von labilen Menschen, die im Alltagsleben oder im Beruf nicht zufrieden sind. Ebensowenig sind "Selbstverwirklichung“, "Entwicklung der Persönlichkeit“ oder "bessere seelische Gesundheit“ genau zu berechnen.

Selbst statistisch signifikante Unterschiede in einzelhen Items aus einer Vielzahl von Variablen bei psychologischen Tests oder subjektiven Fragebogen sind praktisch unbedeutend. Sie erreichen nicht das zu fordernde Maß an Relevanz, um die Überlegenheit des Meditationstraining mit einem Mantra gegenüber anderen Medltatiorsformen zu beweisen.

Wenn bislang absolute Kontraindikation gegen Entspannungstherapie durch transzendentale Meditationsübungen in der wissenschaftlichen Literatur nicht genannt wurden, dann beruht das auf dem Fehlen entsprechender Veröffentlichungen von wissenschaftlichen Untersuchungsergebnissen. Man muss für alle Entspannungstherapien dieselben Kontraindikationen wie beim autogenen Training berücksichtigen.



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3. Meditationsgesellschaft

Die Werbung der TM-Gesellschaft benützt die beobachteten Zustandsänderungen beim Meditieren mit einem Mantra, um darauf eine "Wissenschaft von der kreativen Intelligenz“ aufzubauen und die Hoffnung auf ein "Zeitalter der Erleuchtung“ zu wecken. Diese Werbung beruht auf unbewiesenen Axiomen oder schlichten Irreführungen. Die TM-Gesellschaft ruft dazu auf, eine ideale Gesellschaft zu verwirklichen, die geistigen Ziele der Menschheit zu erfüllen und Bürger des Zeitalters der Erleuchtung zu werden. Das lässt in kritiklosen Menschen den Eindruck entstehen, als ob nur von der IMS eine ideale Gesellschaft erstrebt wurde und das geistige Ziel der Erleuchtung erreicht werden könnte.

"Seine Heiligkeit, Gründer der Weltregierung des Zeitalters der Erleuchtung, Maharishi, hat eine Formel entwickelt, mit der alle Probleme, denen sich eine Regierung gegenübergestellt sieht, gelöst werden können“. Jedes Staatsoberhaupt kann mit Hilfe dieser Formel seine höchsten Ideale verwdirklichen. Um solche Ideale haben sich seit Jahrtausenden Weltreligionen vergeblich bemüht.

Völlig irreführend sind Werbesprüche, die zum Erlernen von besonderen Siddhi-Programmen anregen: "Je höher Sie fliegen, desto glücklicher sind Sie“. Es konnte bisher noch kein fliegender Guru beobachtet werden. Dass "die tieferen und spontaneren Heilerfolge gegenüber dem autogenen Training“ hervorzuheben seien, ist eine völlig unhaltbare Behauptung.

Die isolierte Betrachtung von Befunden physiologischer oder psychologischer Zustandsänderungen beim Mantra-Meditieren und bei Meditationsübungen hat manche, nicht sehr kritische Ärzte zu Anhängern der Transzendentalen Meditationsgesellschaft werden lassen. Sie übersehen dabei völlig, dass die transzendentale Meditation die Wirkungen des Meditierens nur als Vorwand benützt, um leichtgläubige Menschen in eine Gruppenideologie einzubinden, wobei sie sich “Seiner Heiligkeit“



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und den Zielen der Weltregierung des Zeitalters der Erleuchtung unterzuordnen haben. Dabei werden sie nahezu unmerklich ihrer individuellen Entscheidungsfreiheit beraubt. Die Ziele der transzendentalen Meditationsgemeinschaft unterscheiden sich im Prinzip nicht von den Gruppenideologien anderer destruktiver Sekten. Destruktiv wirken diese Sekten, weil sie psychisch labile Menschen ihrer natürlichen sozialen Bindungen berauben, in suchtähnliche Abhängigkeit von einer Ideologie und einer Führerpersönlichkeit bringen, sehr oft zur Aufgabe schulischer oder beruflicher Entwicklungen veranlassen und im Fall einer Erkrankung skrupellos aus ihrer Gemeinschaft ausstossen, so dass sie ohne Versicherungsschutz der sozialen Fürsorge anheimfallen.

(Die transzendentale Meditationsgemeinschaft fördert bei ihren Mitgliedern den Glauben, dass sie durch das Meditationstraining gegen Erkrankungen gefeit seien.)
 

b) Es ist nunmehr zu prüfen, welche Auswirkungen die transzendentale Meditation auf den Meditierenden hat. Dabei stützen wir uns vornehmlich auf eigene ärztliche Beobachtungen, einige Erfahrungsberichte, die uns von anderen Ärzten zur Verfügung gestellt wurden und einige neue wissenschaftliche Veröffentlichungen.

1. Mantra-Meditation

Die Auswirkungen des Meditierens mit einem Mantra auf den Meditierenden sind bereits aus mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen bekannt. Auch wir konnten bei polygraphischen Registrierungen (EEG, EKG, Okulogramm, Atem, Mechanogramm) feststellen, dass beim Meditieren mit einem Mantra die Frequenz von Atem und Herzschlagfolge langsamer werden, wie das auch bei körperlicher Ruhe und muskulälrer Entspannung der Fall ist. Die EEG-Kontrollen zeigen Änderunger der Bewusstseinslage: Bei den meisten der 21 TM-Lehrer wurde



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die Alpha-Tätigkeit des EEG regelmässig, bei manchen etwas höher als vor dem Meditieren und trat in langen Serien, mit geringeren Modulationen als vor dem Meditieren auf. Dabei breitete sich die Alphatätigkeit von den Maxima in den Okzipitalregionen weiter nach vorne aus. Diese Veränderungen sind der Ausdruck eines Überganges in Wachstadien mit verminderter Aufmerksamkeitsspannung, die auch als Subvigilanz oder subvigile Phasen bezeichnet werden. Solche Stadien treten bei vielen Personen mit einem normalen EEG bei beginnender Schläfrigkeit oder vor dem Einschlafen auf. Sie dauern dann allerdings nur kurz (einige Sekunden bis wenige Minuten) und können mehrfach mit anderen Wachstadien oder den EEG-Stadien des leichten Schlafes wechseln. Bei den in der Meditation geübten Personen werden sie dagegen längere Zeit (viele Minuten bis zu einer Stunde) gleichförmig beibehalten. Ihr psychologisches Korrelat besteht in einer Einengung kognitiver Prozesse. Es ist das aber keine ausschliessliche Besonderheit der Mantra-Meditation (TM), sondern in ähnlicher Form auch bei ZEN-Übungen, dem autogenen Training und anderen Meditationsformen zu finden und Kennzeichen eines Übungserfolges. Dem Geübten gelingt es, sich von ablenkenden, die Aufmerksamkeit auf sich ziehenden störenden Reizen zu befreien (vgl. BECKER 1972, GEISSMANN 1968, KASAMATSU und HIRAI 1966, LEGEWIE et al. 1969, MALLORY,1977, SURWILLO and HOBSON 1978, u.a.).

Weniger geübte Anfänger der TM konnte unter meiner Aufsicht Dr. Michel LAUB 1973 in Mallorca in einem Trainingslager der Trans zendentalen Meditationsgemeinschaft elektroenzephalographisch während des Meditierens mit einem Mantra untersuchen,

Dabei konnten nur bei wenigen der 98 Untersuchten die EEG-Stadien wie bei den Meditationslehrern festgestellt werden. Bei etwas mehr als einem Drittel der Untersuchten zeigte das EEG in den Entspannungszuständen ein häufiges Abgleiten in Schläfrigkeitsstadien. Bei den übrigen ergaben sich keine besonderen, vom Wachzustand abweichenden EEG-Veränderungen.



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Gelegentlich konnten flüchtige EEG-Veränderungen in Form von bilateralen Gruppen von 6-8/s-Wellen über den vorderen Schädelregionen beobachtet werden. Von diesen Veränderungen vermuteten bisher einige Untersucher, dass sie ein besonderes Kennzeichen der Mantra-Meditation seien (BANQUET 1973, HEBERT und LEHMANN 1977). Wir kennen sie aber auch von vielen anderen EEG-Ableitungen ohne Meditation als Begleitzeichen von flüchtigen affektiven Zustands-änderungen oder Emotionen (vgl. WACHSMUTH und DOLCE 1980).

Es sind uns zwei Kranke mit epileptischen Anfällen bekannt, bei denen zwar nicht durch eine Mantra-Meditation, wohl aber durch Vigilanzschwankungen bei anderen Entspannungsübungen epileptische Anfälle ausgelöst wurden.

Wenn ein solches Ereignis bisher auch nicht im Zusammenhang mit einer TM-Übung berichtet wurde, so muss man mit der Aktivation eines epileptischen Anfalles bei ungeübten Kranken mit einer entsprechenden Disposition rechnen. Daraus ergibt sich die Forderung zur entsprechenden Information von TM-Lehrern, die bisher aber in den Werbeschriften der IMS nirgendwo aufscheint.

2. Meditationsübungen

Die lang anhaltenden Auswirkungen eines experimentellen transzendentalen Meditaticnstrainings von gesunden meditierenden Personen konnten wir selbst nicht untersuchen. Es waren uns nur Beobachtungen an Meditierenden möglich, die zugleich auch den psychischen Einflüssen einer Meditationsgemeinschaft ausgesetzt waren. Dass Veränderungen des subjektiven Befindens, des Verhaltens und der Persönlichkeit möglich sind, ist nach den vorliegenden Untersuchungen (siehe KNIFFKI 1979) anzunehmen. Es ist aber zweifelhaft, ob diese



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Änderungen für den Meditierenden immer positiv sind.

Bei den Untersuchungen von Kranken ist die Auswirkung eines blossen transzendentalen Meditationstrainings von auto- und heterosuggestiven Faktoren und den Auswirkungen geänderter Lebensbedingungen kaum trennbar, und es muss dafür in jedem Fall ärztliche Betreuung gefordert werden. Der Einsatz jeglichen Trainings mit Entspannungsübungen zum Behandeln von psychischen oder physischen Störungen setzt die Kenntnis ihrer Entstehung und eine ärztliche Diagnose voraus. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Arzt ein Training mit Mantra-Meditationen für eine Psychotherapie geeignet hält. Doch kann eine solche Behandlung nicht von TM-Lehrern durchgeführt werden.

3. Meditationsgesellschaft

Es gibt Berichte von Müttern, Anhängern und Lehrern der TM, die positive Auswirkungen auf sich selbst oder andere Meditierende durch ihre Zugehörigkeit zu einer transzendentalen Meditationsgemeinschaft beobachtet haben wollen. Diese Berichte sind aber gewöhnlich subjektive Erlebnisschilderungen und haben nicht den Wert von objektiven Urteilen. Sie beziehen sich auch nicht auf eine einzelne Mantra-Meditation oder ein Meditationstraining, sondern schliessen alle Faktoren ein, denen der Angehörige einer Meditationsgerneinschaft unterworfen ist. Man kann die Auswirkungen des Mantra-Meditierens bei der TM-Gerneinschaft nicht getrennt von den anderen Einflüssen werten. Zum Trainingsprogramm der TM-Gesellschaft gehört auch eine Änderung von Verhaltensweisen im Alltagsleben und eine Gewöhnung an die Gepflogenheiten der Gemeinschaft. Über das zunächst harmlos erscheinende Anfangstraining gerät der Teilnehmer, der sich allen Regeln für die TM-Gemeinschaft fügt, in ein okkultes Netz, das seine Fähigkeit zu realer selbstkritischer Beurteilung einschränkt. Die Kritiklosigkeit kann solche Grade erreichen, dass der Glaube, durch Wände gehen und fliegen zu können, für die Betroffenen Überzeugungskraft gewinnt,. Man kann solchen kritiklosen Aberglauben nicht mehr als Fehlinterpretation von subjektiven Erlebnissen, zum



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Beispiel einer psychologisch einfühlbaren und verständlichen Levitation, körperlichen Entfremdung oder Depersonalisation, sondern nurmehr als Symptom paranoider Ideen werten.

Den Berichten der TM-Anhänger stehen negative Erfahrunge gegenüber. Uns selbst sind durch ärztliche Untersuchungen und durch Berichte von anderen Ärzten Kranke bekannt, bei denen durch die transzendentale Meditation Geisteskrankheiten ausgelöst wurden, so dass sie der ambulanten oder stationären fachärztlichen Behandlung bedurften.
 
 

Fallbeispiele:
 

1. Ein 25-jähriger Psychologiestudent (... , Nr. 14223) mit einer Neurose berichtete nach einem Selbstmordversuch, dass er vor einem halben Jahr Hilfe bei der TM gesucht hätte. Dort hätte man ihm eine Unmenge Geld abgenommen. Beim Meditieren musste er immerhoffnungslos weinen. Sein Zustand wurde immer schlimmer. Zu einer ärztlichen Behandlung wurde ihm nicht geraten.

2. Ein nunmehr 28-jähriger Student (520304) war im Gymnasium Klassenbester und schloss sich 1971 der TM-Gesellschaft an. Er opferte der TM-Lehre seine Freizeit. 1975 liess seine Leistungsfähigkeit nach, er glaubte, dass seine Konzentrationsstörungen durch den Sektenführer hervorgerufen seien und die Verzweiflung über seine nachlassende Studienerfolge veranlaßte ihn zu einem Selbstmordversuch. Es trieb ihn dann wieder zum TM-Zentrum. Sein Bruder, ein TM-Lehrer, riet ihm zu kürzeren Meditationen. Zuletzt musste er wieder wegen einer paranoiden Psychose stationär behandelt werden.

3. Eine nunmehr 29-jährige Patientin gehörte in den letzten 5 Jahren der TM-Gemeinschaft an und hat täglich mehr als 15 Minuten meditiert und musste zuletzt wegen einer psychogenen Blihdheit in stationäre Behandlung genommen werden.



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4. Ein 24-jähriger Meditationslehrer (stationär 1977, 530805) begann nach seinem Abitur mit seinen Eltern in Selisberg transzendentale Meditation. Er hatte dabei wunderbare Erfahruggen, wurde dann zum Meditationslehrer ausgebildet, war in Frankreich zu Spezialkursen und musste 1977 wegen eines schizoaffektiven Syndroms stationär behandelt werden.

5. Eine 33-jährige Angestellte (Nr. 15713) nahm vor vier Monaten an einem Lehrgang für transzendentale Meditation teil. Beim Meditieren stellten sich Kopfschmerzen und Magenschmerzen ein. Man empfahl ihr weiter zu meditieren. Sie konnte dann ihre Berufsarbeit nicht mehr verrichten, der Hausarzt stellte ein Zwölffingerdarmgeschwür fest und sie wurde so depressiv, dass sie wegen Suizidgefahr ärztlich behandelt werden musste.
 
 

Diese Berichte zeigen, dass psychische Störungen im zeitlichen Zusammenhang mit transzendentalen Meditationsübungen in einer TM-Gemeinschaft vorkommen. Es ist zwar nicht zu beweisen, dass das transzendentale Meditieren ausschliesslich die Ursache der Erkrankungen war. Es ergibt sich daraus aber zweifelsfrei, dass das transzendentale Meditieren das Eintreten von psychischen Störungen keineswegs verhindert und dass das Meditieren psychotische Erscheinungen auslösen kann. Es ist bei der TM-Gemeinschaft offenbar keinerlei Vorsorge getroffen, dass bei Beginn solcher Störungen ärztliche Behandlung aufgesucht wird. Man rät im Gegenteil zu intensiver Meditation. Es kann keinen Zweifel geben, dass solche Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Meditierenden als schädigend gewertet werden müssen.

Wir verfügen darüber hinaus über 26 weitere Berichte von Kranken, bei denen durch andere Meditationsverfahren psychische Erkrankungen, Verhaltensstörungen oder Persönlichkeitsveränderungen ausgelöst wurden. Bei einem dieser Kranken kam es zu mehrwöchigen psychischen Störungen, die ausschliesslich auf ein Meditationstraining bei Yoga-Übungen zu beziehen waren. Die Mechanismen der Auslösung solcher Störungen sind denen bei den Mantra-Meditationsübungen sehr ähnlich. Einer dieser Patienten



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hat im Glücksgefühl der Erleuchtung nach einer Meditation (Samadhi [unklar, ob dieser eingefügte Begriff zum Gutachtengehört] ) in der absoluten Zuversicht seiner körperlichen Unverletzlichkeit bei der Fahrt auf einer Autobahn das Steuer seines Wagens ausgelassen und einen Unfall erlitten. Die Vergleichbarkeit der Entstehung des Ausnahmezustandes bei diesem Patienten mit den erstrebten Erleuchtungsgefühlen bei der transzendentalen Meditation lässt mögliche Parallelen bei transzendentalen Meditationsübungen nicht ausschliessen.

Man kann jedenfalls feststellen, dass die Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Meditierenden keineswegs nur positiv sind, sondern auch negativ und mit der besonderen Gefahr des Auslösens von psychischen Störungen und für die Gemeinschaft schädlichen Verhaltensstörungen verbunden sein können.

Zu unseren Krankengeschichten gesellt sich der Erfahrungsbericht eines Vaters, der 1976 mit seinen 10- und 13-jährigen Kindern transzendentale Meditation begann und sich davon eine allgemeine Schulhilfe erhoffte. 1979 berichtete er, dass er nach etwa einem Jahr nicht mehr transzendentale Meditation übte, weil bei den Kindern kein Erfolg eintrat. Er wendete sich ab, weil “TM doch nichts anderes darstellt, als eine magisch-religiöse Technik hinduistisch-heidnischen Ursprungs, umgedeutet in eine "Wissenschaft der schöpferischen Intelligenz“. Ausser dem Zeitaufwand, den er für die Beschäftigung mit den Kindern aufbrachte, hatte er keinen Nutzen. "Für unsere Kinder, und hier gibt uns das Ergebnis recht, ist ein Zeitaufwand fruchtbarer angelegt, wenn er zur Schaffung einer positiven, freundschaftlichen und liebevollen, allseitigen Familienatmosphäre Verwendung findet“.

Weitere Fallberichte über negative Auswirkungen des TM-Trainings in einer TM-Gemeinschaft sind den Publikationen von THOMAS (1973) und LANG (1979) zu entnehmen.



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Schlussfolgerungen
 

Für eine sachliche Beurteilung der transzendentalen Meditation (TM) müssen zunächst die drei wesentlichen Bedeutungen des Begriffes "transzendentale Meditation" getrennt werden. Sie betreffen:

1. die Mantra-Meditation, das heisst das kurzfristige Meditieren mit einer sinnlosen Buchstabenkombination,
2. das Meditationstraining, bei dem systematisch Mantra-Meditationen an vielen aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt werden,
3. die Meditationsgesellschaft, für die das Meditieren mit einem Mantra nur der praktische Aspekt einer Wissenschaft von der kreativen Intelligenz ist.

a) Die vorliegenden Gutachten über die transzendentale Meditation müssen demgemäss unterschiedlich beurteilt werden.

1. Die Mantra-Meditation, von geübten Personen durchgeführt, führt zu körperlichen Zustandsänderungen, die in wissenschaftlichen Untersuchungen korrekt erfasst wurden. Diese Zustandsänderungen sind aber von denen bei muskulärer Entspannung in körperlicher und geistiger Ruhe nicht sicher unterscheidbar. Es gibt keinen Beweis für eine Überlegenheit des Meditierens mit einem Mantra gegenüber anderen Entspannungsübungen. Spezielle EEG-Untersuchungen liefern keinen Beweis für einen besonderen "Hauptbewusstseinszustand“, der sich von den physiologischen Wachheitszuständen vor Übergängen in Schläfrigkeit unterschiede.
 

2. Das Meditationstraining durch systematisch wiederholte Mantra-Meditationsübungen kann körperliche und geistige Zustandsänderungen auslösen, die die Trainingsperiode überdauern. Darüber gibt es methodisch befriedigende Untersuchungen, aber keine Vergleiche, die eine Überlegenheit des Meditationstrainings mit einem Mantra gegenüber anderen



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Meditationsformen oder Entspannungstherapien beweisen könnten. Der Wert der durch das Mantra-Meditieren ausgelösten Zustandsänderungen ist umstritten, und ein Beweis für positive Zustandsänderungen, wie Steigerung der Kreativität oder körperlichen Leistungsfähigkeit nicht erbracht.

3.  Die transzendentale Meditationsgesellschaft (IMS) benützt die beim Mantra-Meditieren und bei den Meditationsübungen beobachteten Zustandsänderungen zu einem komplexen ideologischen System, mit dem sie ein Zeitalter der Erleuchtung für die gesamte Menschheit herbeiführen möchte. Die Veröffentlichungen und sogenannten Gutachten über diese Ideologie entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage.

b) Die Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Meditierenden sind ebenfalls nach den drei vorerwähnten Gesichtspunkten zu trennen.

1. Die Mantra-Meditation führt nach unseren eigenen Untersuchungen zu muskulärer Entspannung, körperlicher Ruhe, Einengung von kognitiven Prozessen, Stadien der Subvigilanz im EEG und damit zu einer Abnahme des Einflusses von störend Umwelt- oder Körperreizen. Diese Zustandsänderungen können von vielen Meditierenden als positiv erlebt werden. Es besteht dabei aber auch die Gefahr einer Zunahme von subjektiven Missempfindungen oder Krankheitszeichen.

2. Das Meditationstraining durch systematisches Wiederholen von Mantra-Meditationen kann zu psychischen und körperlichen Zustandsänderungen führen, die die begrenzte Zeitspanne des Mantra-Meditierens überdauern. Diese Veränderunge sind dem Meditierenden nicht in jedem Fall nützlich, sie können bei Gesunden zu schädlichen Persönlichkeitsveränderungen und bei Kranken auch zu stärkeren Beschwerden und bei



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disponierten Personen zum Auslösen von psychischen Störungen führen.

3. Die transzendentale Meditationsgesellschaft verlangt von ihren Anhängern nicht nur das systematische Mantra-Meditationstraining, sondern die Eingliederung in eine Gemeinschaft mit bestimmten Lebensregeln, der Anerkennung eines komplexen ideologischen Systems und bringt dadurch den Meditierenden nicht nur die Illusion von Glückseligkeit und Erleuchtung, sondern verlangt erhebliche finanzielle Opfer, zerstört natürliche soziale Bindungen und löst bei manchen Kranken psychische Störungen aus. Besonders erschwerend wirkt dabei, dass die Meditierenden gelehrt werden, sie seien durch das systematische Meditieren gegen Krankheiten geschützt. Im Fall einer Erkrankung werden sie schutzlos aus der Gemeinschaft verstossen. Dadurch unterscheidet sich die transzendentale Meditationsgesellschaft nicht von anderen destruktiven Sekten.

Prof. Dr. J. Kugler Oberarzt der Klinik


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Literaturhinweise
 
 

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BECKER, D.: Hirnstromanalysen affektiver Verläufe. Hogrefe-Verlag, 1972.
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GEISSMANN, P.: Zum Elektroenzephalogramm von Versuchspersonen während des autogenen Trainings. In ,,Der Weg des autogenen Trainings“, herausgegeb. von LANGEN, D., Wissenschaftl. Buchges., Darmstadt (1968), 365—375.
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KNIFFKI, CH.: Transzendentale Meditation und autogenes Training. Kindler-Taschenbuch 2197. Kindler-Verlag, München, 1979.
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MALLORY, M.M.: Christian mysticism: transcending techniques. Van Gorcum and Co., Assen, holland, 1977.
STIGSBY, B. et al.: Electroencephalographic findings during mantra meditation. Elegtroenceph. din. neurophysiol. (1981), in Druck.
SURWILLO, W.W. and HOBSON, D.P.: Brain electrical activity during prayer. Psychological Reports, >43 (1978), 135—143.
THOMAS, K.: Meditation in Forschung und Erfahrung, in welt-weiter Beobachtun~ und praktischer Anleitung. J. F.STEINKOPF-Verlag, Georg Thieme-VeHa~, Stuttgart, 1973.
WACHSMUTH, D. und DOLCE, G.: Rechnerunterstützte Analyse des EEG während transzendentaler Meditation und Schlaf. EEG — EMG 11 (198o), 183—188.
WALLACE, R.K. et al.: A wakeful hypometabolic state. Am. J. Physiol., 221/3 (1971), 795—799.
ZEIGER, B.F.: Erfahrungen mit dem TM-Sidhi-Programm. In "Trans-zendentale Meditation und autogenes Training“, KNiFFKI, Ch., Kindler—Verlag, Mönchen (1979), 151—167.
 

Weitere Literaturhinweise in KUGLER, J.: Körperliche und geistig Zustandsänderungen beim Neditieren. In ,,Jahrbuch für Yoga. Prana 198o.“Herausg. v.LOBO, R., O.W.Barth-Verlag-Scherzverlag
KUGLER, J.: Meditation und Naturwissenschaft. In ,,Meditation
- Wege zum Selbst“, herausgegeb. v. REITER, U., Mosaik-Verlag München (1976), 128—156.
KUGLER, J.: Schlaf und Vigilanz. In ,,Schlaf und Pharmakon“, herausgegeb. v. HARRER, G. und LEUTNER, V., Editiones Roches (1979), 63—79.
KUGLER, J.: Bewusstseinsänderungen beim Meditieren. Therapie-woche (198o), 4361—>437o.
KUGLER, J.:EEG and Meditation. Electroenceph. din. neuro-physiol. Suppl. (1981), in Druck.
 
 
 



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