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Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt AGPF - Aktion für Geistige und Psychische Freiheit Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V., Bonn Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/TM-Immobilien.htm Zuletzt bearbeitet am 9.4.2007 Zur Homepage | Zur Inhaltsseite | Zum Begriff Sekte | AGPF-Spendenkonto |
Der Maharishi-Kult: Immobilien, Baupläne und Luftschlösser
Maharishi Mahesh Yogi (bürgerlich:
Mahesh Prasad Warma) war 1967 zur Stelle, als der Manager der Beatles starb.
Maharishi wurde damals weltberühmt. Das Geld begann zu fließen
und Maharishi begann Immobilien zu kaufen.
Zunächst waren es große, alte
und ansonsten schlecht verkäufliche Immobilien: ein Großhotel,
ein Schloß und ein Kurhaus.
Die Eigentumsverhältnisse waren und
sind unübersichtlich. Zahllose Firmen und Vereine wurden gegründet.
Markenzeichen eingetragen.
Maharishis Immobilien sollen heute
3, 6 Milliarden Dollar wert sein (>>), sei Handelsimperium
5 Milliarden Dollar.
| Aus dem Berich eines ehemaligen Maharishi-Anhängers
von 1983 über Seelisberg, Schweiz, Seite 39 http://www.AGPF.de/TM-Bericht-1983.htm#39
Es lassen sich in der Tat einige Parallelen zwischen Maharishi und Hitler anführen, die verständlich machen, warum sich Maharishi dem ehemaligen deutschen Führer innerlich verbunden fühlen kann. Bei beiden handelte es sich um starke autoritäre Führerpersönlichkeiten, die absolute Unterordnung unter ihren Willen verlangten. Das Führerprinzip Hitlers entspricht im Grunde dem Guru-Prinzip Maharishis. Beide hatten starke missionarische Tendenzen, sie wollten die Welt verändern. Beide hatten einen Sinn für das Gigantische. Hitler wollte die Geschichte Deutschlands für tausend Jahre bestimmen, Maharishi möchte das Schicksal der Welt für tausende von Generationen prägen. Maharishi liebt ohne Zweifel einen durch große Dimensionen geprägten Baustil. So sollte ein für Weggis geplantes Gebäude seiner Meru-Universität riesig lang werden. Es sollte die gesamte Szenerie von Weggis beherrschen. Die Gemeinde lehnte das jedoch ab und verlangte eine Unterteilung in mehrere kleinere Einheiten. Maharishi wollte jedoch keinen Kompromiß eingehen. Das Gebäude konnte nicht errichtet werden. Eine weitere Parallele besteht im Rassendenken. "Reinerhaltung des Blutes ist die Grundlage für ein langes Leben des Stammes und der Gemeinschaft. Und diese Reinhaltung hängt von dem Festhalten an alten Familientraditionen ab“ (Kommentar zur Bhagavad Gita, Kap. 1, Vers 42) . "Deshalb hat man das Kastensystem in Indien: diese Kaste wird diese Arbeit tun und jene Kaste wird jene Arbeit tun... Die Menschen haben die Größe und Feinheit dieser Arbeitsteilung in der Gesellschaft vergessen und beginnen alles zu verwischen. Das ist einfach Unwissenheit über die verschiedenen besonderen Entwicklungszustände der Leute“ ("Meditations of Maharishi Mahesh Yogi“, S. 46). |
| Aus dem Berich eines ehemaligen Maharishi-Anhängers
von 1983 über Seelisberg, Schweiz, Seite 74 http://www.AGPF.de/TM-Bericht-1983.htm#74
Große Pläne über den in Spanien entwickelten Plan Maharishis mit den "Blumenbergen“ hatte ich schon berichtet; es blieb beim Plan. Er entwickelte noch viele solcher Pläne, die jedem normal denkenden Menschen und selbst manchem Meditanten verrückt vorkommen mußten und ebenfalls scheiterten. So plante er beispielsweise ein Akademiebauprojekt, das kurz darauf in seiner Bewegung viel Staub aufwirbelte. Er beauftragte alle Centerleiter (alle!), zum besten Architekten ihrer Stadt zu gehen und einen Plan für den Bau einer lokalen Meditationsa- kademie entwerfen zu lassen. Dann sollten sie zur besten Bank ihrer Stadt gehen, den nötigen Kredit aufnehmen und mit dem Bau beginnen. Ganz einfach! Er verpflichtete jeden Centerleiter, monatlich einen Bericht nach Seelisberg zu schicken und darin zu schildern, was bislang für das Projekt unternommen wurde und über dessen Erfolg. Es hieß: "Wenn Sie auf Ihre Berichte hin keine Antwort bekommen, so bedeutet das, daß Maharishi mit Ihrer Arbeit einverstanden ist und Sie an dem Projekt weiterarbeiten sollen.“ Einige Initiatoren gingen tatsächlich auf diese jedem gesunden Menschenverstand völlig widersprechenden Pläne ein. Beispielsweise wurde mir aus dem Weltplancenter Hannoverberichtet, daß die dortigen TM-Lehrer einen Kredit in Höhe von rund 10 000 DM aufnahmen und für dieses Geld von einem Architekten Pläne ausarbeiten ließen. Gebaut wurde jedoch keine einzige Akademie. Alle ins Auge gefaßten Bauvorhaben lehnte Maharishi mit der Begründung ab, sie seien zu teuer. Die Hannoveraner TM-Lehrer mußten noch lange ihren Kredit abzahlen. All ihre Arbeit war nutzlos gewesen. |
Nach
wie vor gesucht: Platz für 1000 Inder
| Aus: Naturgesetz Journal Nr. 9/2002
vom Dezember 2002 Seite 3:
"5 Jahre Vedisches Friedenkorps" 1000 Vedische Pandits fur Deutschland Seit Jahren sucht das VFK in Deutschland nach einem geeigneten Objekt fiir die Unterbringung von 1000 Vedischen Pandits. In zahlreichen Gesprächen und Verhandlungen mit Immobilienbesitzern, Bürgermeistern, Stadtverordneten und Landräten konnte das Vedische Friedensproramm und der damit verbundene Vorteil für Deutschland und ganz Europa vorgestellt werden. Trotz aller personlichen Wertschätzung durch die Behörden für das VFK und seine Bemühungen um den Frieden und die Gesundheit, konnte jedoch bis heute dieses Vorhben nicht realisiert werden. Gerade an dieser Aufgabe arbeitet das VfK wieder besonders intensiv. |
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Kurz: Ein Konzern wurde aufgebaut. Dazu:
Der
Maharishi-Konzern
Eine Konzernbilanz wurde allerdings niemals
veröffentlicht. Ebensowenig Bilanzen oder auch nur Übersichten
über die Vermögensverhältnisse der einzelnen Firmen und
Organisationen. Noch nicht einmal eine Liste der zum Konzern gehörigen
Vereine und Organisationen wurde veröffentlicht.
Was dem Kaufmann sein volles Auftragsbuch,
waren für Maharishi seine Projekte.
Außerhalb des Maharishi-Kultes hat
niemand einen Überblick darüber.
Auch im Konzern selbst dürften nur
wenige den Durchblick haben.
Maharishi ist inzwischen ein schwerreicher
Mann geworden.
Als er die Schweiz verließ, um zwischendurch
in Indien seinen Wohnsitz nehmen, soll er sein Geld von den Schweizer Konten
komplett abgezogen haben. Die Geldbewegungen sollen so groß gewesen
sein, daß dies auch in der Schweiz nicht zu verheimlichen war. 10
Milliarden DM sollen es gewesen sein, berichtete die AGPF
1988. Das war damals doppelt so viel, wie der reichste Deutsche hatte.
Derzeit befindet sich der Kult wieder einmal
im Umbruch. Maharishi hat die Zügel
angezogen. Offenbar schreckt er auch vor Tricks nicht zurück,
um Immobilien verwertbar zu machen.
Alte Immobilien läßt man herunterkommen
oder abbrechen. Beispiel: Schledehausen,
Vlodrop.
Bei den neuen Projekten ist bisher nicht
erkennbar, ob diese überhaupt ernst gemeint sind oder ob nur des Maharishis
vorlieb für Projekte entspringen oder die eigene Rangordnung verbessern
sollen.
nicht auszuschließen ist auch, daß
es sich gelegentlich um Grundstücksspekulationen handelt.
Seit fast 20 Jahren sind Gemeinden und Bürger immer mal wieder mit derartigen angeblichen Projekten befaßt. Immer wurden große Versprechungen gemacht. In keinem Fall war eine seriöse Planung erkennbar. Meist war weder die Träger der Planungen hinreichend identifizierbar, noch war erkennbar, woher das Geld kommen sollte. In allen Fällen aber wurden bereits in diesem Stadium trotz fehlender Entscheidungsgrundlage weitreichende Entscheidungen von den Kommunen erwartet. Dies führte zwangsläufig zu erheblichen Meinungsverschiedenheiten.
Die Presse berichtet meist nur, was gerade wer wozu gesagt hat. Recherchen fehlen meist völlig. Offenbar wird oft nicht einmal ein Auszug aus dem Handels- oder Vereinsregister angefordert.
Der Abbruch oder die mangelnde Pflege vorhandener
Immobilien wird ideologisch begründet. Dazu unten
der Artikel aus dem Naturgesetz-Journal 5/2000: "Die physische Erneuerung
der Welt Oder: Wie nutzt man Veränderungsprozesse am erfolgreichsten?"
Denn Maharishis angeblich vedische Architektur
seine "keine von Menschen erdachte Lehre, sondern das im Naturgesetz
selbst enthaltene Wissen" (unten).
Das sagt man natürlich den Gemeinderäten
nicht.
Maharishis
Hotel der Leere in Hartford, USA
Maharishi
schweigsam über die Zukunft von Immobilien in Colorado Springs, USA
| http://www.csindy.com/csindy/2003-07-03/news.html
Colorado Springs Independent 13.11.2003 Maharishi tight-lipped
over future
W hat if a company were to lay off its local workforce, relocate to a 1960s-style hotel in the Midwest and hire workers who are willing to live on-site for room, board and a stipend? That is what several employees of the Colorado Springs-based Maharishi Ayur-veda Products International, Inc. are pondering as their possible job replacements while management of the company remains tightlipped over the future of the company. Housed in a corporate park off Garden of the Gods Road, Maharishi sells Indian-made health products like Sniffle Free Tea and Study Power "attention-enhancing" herbal tablets through catalogs and on its Web site, at www.mapi.com. Its most popular product, Amrit Kalash, is an herbal pill that promotes "overall health and longevity." In Colorado Springs since 1994, Maharishi is one of more than a dozen companies affiliated with the Netherlands-based Maharishi Mahesh Yogi, one-time guru to The Beatles and Mia Farrow. Now 86, the yogi is the founder of an international movement known as TM, or transcendental meditation. According to the United Kingdom's The Guardian newspaper, his combined real-estate and business holdings total out at $3.6 billion. At the core of TM's beliefs is that groups of meditators have the power to reduce levels of violence within cities and around the globe. In April, Maharishi executive vice president Steve Barthe announced to the company's 60 employees that, due to the sluggish economy, 10 of them would be laid off. The remaining 50 workers would face a 10 percent cut in pay, he said. In addition, Barthe said the company was considering relocating, possibly to Avon Lake, Ohio. At the time, Barthe said the move was only a possibility, however, the company's current spring catalog includes an Avon Lake return address -- specifically, the Independent has learned, that of the Aqua Marine Hotel and Resort, which is owned by the Maharishi Spiritual University. But not everyone is buying Barthe's rationale. Former employee Marcia White, who worked in the company's finance department for three years until she was laid off earlier this month, claims the company's sales were "doing just fine." 100 percent price increases In addition to the layoffs and the possible move, the company also announced in April plans to raise the prices on its products dramatically -- by between 30 percent and 100 percent. And, it planned to end its discounts to cancer patients and seniors. The news of the price jumps sent many distributors and retailers reeling. And, the plan to cut off cancer and senior discounts left many critics with their tongues wagging: after all, the company is supposed to represent compassion and a commitment to internal well-being. Maharishi's largest retailer, Ashok Lodha, who owns the SKSM health-food store in the Washington D.C. suburb of Silver Springs, Md., says he has not placed any new orders since the company ended its discounts to wholesalers. Pointing out that Maharashi's Blissful Sleep tablets alone shot up from $19.95 to $39.95 a bottle, Lodha said he may have to sell his own business as a result of the company's price hikes. Lodha is not the only retailer to notice the price changes. "Such a significant price increase will likely cause many of the brand's existing customers to reassess the value of the product they purchase," said Greg Leonard, corporate VP of trade relations for Tree of Life, Inc., a health food distributor based in Gainesville, Fla. "For some consumers, this will price the products beyond their reach." Hotel dwellers wanted In an interview, Barthe rejected reports from former employees that the company's financial woes were overstated and denied that the company has firm plans to move. However, recent developments suggest otherwise. In May, board members Russ and Susan Guest, the company's head of finance, relocated from the Springs to the Aqua Marine Hotel in Avon Lake, Ohio. Reached there, Guest declined to comment on whether the Springs facility would close. "Our task was to come here and get a shipping area set up so that we could ship to states surrounding Ohio," Guest said. In addition, a "help wanted" flier obtained by the Independent was found posted in a health food store in Fairfield, Iowa, the American headquarters of the transcendental meditation movement and home to more than a dozen Maharishi-affiliated schools and businesses. The advertisements were seeking employees for several positions at the Avon Lake hotel for room, board and stipend. Guest, however, claimed to be unaware that the company was placing help wanted ads for Avon Lake staff. In addition, a mid-level manager in Colorado Springs who asked not to be identified says that mail orders for products are currently being sent to Ohio and shipped via UPS back to Colorado Springs. All of these developments do not sit well for many employees, who aren't sure what will transpire next. "The ideas of sharing information and knowledge was never a strong suit [with the company]," said Gerald Albrent, a former member of the Maharishi board of directors. "I would be the lone guy on the board saying, 'We should tell the staff.' And they'd say, 'No, we don't have to tell anyone.'" John Dicker |
Umwandlung
eines Hotels in Eigentumswohnungen in Chikago
| Chicago Suntimes 15.8.2002
Blackstone slashes tab on luxury condo units BY DAVID ROEDER BUSINESS REPORTER Through transcendental meditation, Maharishi Mahesh Yogi hopes to tap spiritual powers that will bring about world peace. But he might settle for just a few rich people snapping up his condos in Chicago. The maharishi's local development project, converting the old Blackstone Hotel into one of the city's most exclusive condo addresses, is falling flat. His agents running the project have cut prices on some units by a whopping $2.3 million, to $1.3 million. They've slightly trimmed the size of those units to a still spacious 3,000 square feet. But the price cut is drastic on a square-foot basis and a sign of desperation. While other ultra-luxury buildings near downtown report steady sales, the Blackstone has recorded exactly one sales contract despite a marketing campaign that dates back more than a year. James Kinney, who markets the project as president of residential sales for Rubloff Inc., said the lone buyer was the board of the maharishi's nonprofit organization that owns the landmark hotel at 636 S. Michigan. To draw customers, prices were slashed on eight units that originally started at $3.6 million, he said. "The prices were really too high,'' Kinney said. "We didn't encourage [the owners] to go as high as they did.'' Kinney said the "incentive pricing'' might help the project meet a presale requirement set by city officials. The redevelopment agreement with City Hall requires units to be sold before full restoration of the Beaux Arts exterior can begin. Kinney said prices are holding firm for condos within the hotel's most impressive spaces, such as the two-story Crystal Ballroom. Asking price for that unit is $8.5 million. Another condo will contain the original "smoke-filled room,'' the place where Republican powerbrokers gathered to pick Warren Harding as their 1920 presidential candidate. There's also a separate presidential suite where 12 chief executives have spent the night. Kinney said the changes thus far mean the 23-story building probably will offer from 40 to 50 units, compared with 39 in the original scheme. "We had planned on one to two units per floor, but now we've got the option of three,'' he said. Completed in 1910, the hotel stands eloquently for another age's splendor. But it fell into disuse under the maharishi, who years ago evicted the Jazz Showcase, its last popular attraction. John Greco, who oversees the project as co-director of the Maharishi Global Development Fund, did not return calls. Independent real experts said the Blackstone suffers from a Near South Side location that's far less attractive to wealthy buyers than Streeterville or the Gold Coast. "I thought their prices were off the planet for South Michigan Avenue,'' said Realtor Sara Benson of Benson Stanley Realty. She suggested a redesign of the project to include more but smaller units of about 1,600 square feet. "That way, they still could get a lot of money per square foot,'' she said. |
Surinam:
Gründung eines eigenen Staates?
Dazu auch: Maharishi-Anhänger
als Separatisten aus Costa Rica ausgewiesen
| Mystic's followers wants own country
CNN News/June 5, 2001 Paramaribo, Suriname -- Followers of Maharishi Mahesh Yogi want to establish a 3,500-hectare (8,645-acre) sovereign state on rural land in the South American country of Suriname. The government of Suriname, a former Dutch colony, has so far not accepted the Maharishi International University of Management's offer to invest $1.3 billion over three years and provide 10,000 jobs. Followers of the Maharishi Mahesh Yogi -- known in the 1960s for teaching the Beatles transcendental meditation -- want to lease the land in the district of Commewijne for at least 200 years to set up their agricultural society. The land, about 40 kilometers (25 miles) northeast of the capital, Paramaribo, had previously been used for farming by a now-bankrupt government agricultural foundation. The group wants to set up what it calls a "Global Country of World Peace," with its own currency, central bank and jurisdiction, said Winston Wirht, vice president of the university's Maharishi Council for Economic Development of Suriname. The Ministry of Agriculture in a recent letter to the council has offered to start negotiations. However, President Ronald Venetiaan, who would have to approve such a deal, has not responded to the Maharishi council's three requests since November. Officials in Venetiaan's office could not immediately be reached for comment. "This is something to help the Surinamese people out of poverty," Wirht said. "It is a shame that Venetiaan does not seem willing to even talk to us." The sovereign state's main industry would be organic farming and the export of produce, Wirht said. The Maharishi followers would reward Suriname each year by giving the government 1 percent of the money the sovereign state's central bank puts into circulation, Wirht said. "Suriname must be the first to offer. It is unimaginable what this country will gain," Wirht said. Wirht, a politician in Suriname whose Doe Party did not win any seats in last year's parliamentary elections, said the Maharishi group has been asking for similar arrangements in poor countries in Africa, Asia and Latin America. The Maharishi group has its own incorporated city in Iowa called Vedic City, where the Maharishi University of Management is based. The Maharishi Mahesh Yogi, now in his 80s, lives in the Netherlands, but Wirht said he frequently travels to the United States and India. The group counts 5 million people worldwide who practice what the group calls transcendental meditation, a 10 to 15 minute daily technique that followers believe improves mental functioning, decreases stress and improves health. The group says it is not promoting any religion. |
Etikettenschwindel: Maharishis Architektur
Bei angeblich geplanten Neubauten und beim
Abbruch von Altbauten spielt auch eine angeblich besondere Architektur
ein Rolle.
Dazu im einzelnen:
Der Architekt:
"Vedische Architektur ist keine von Menschen erdachte Lehre, sondern das im Naturgesetz selbst enthaltene Wissen ...
... die Erde hat eine Fahrtrichtung, die wir daran erkennen, dass jeden Morgen für uns im Osten die Sonne auf- und im Westen wieder untergeht, da die Erde sich um ihre eigene Achse dreht. Wenn wir auf der Erde ein Gebäude etablieren oder errichten wollen, sollte dieses auch "in Fahrtrichtung schauen". Jedes Haus sollte nach Osten ausgerichtet oder orientiert sein, damit die Hausbewohner niemals die "Orientierung verlieren“.
Es ist sehr wichtig, dass im Gebäude jede Funktion seinen richtigen Platz hat, denn sonst wird man im Eßzimmer schläfrig oder bekommt Hunger im Arbeitszimmer. ...
So trägt z.B. die falsche Plazierung der Küche unweigerlich zur Schwächung des Verdauungssystems bei und die falsche Plazierung des Schlafzimmers zu Schlaflosigkeit und chronischer Müdigkeit. ..."
Gemeinsam: Das "Vedische Friedenskorps e.V." und die "Deutsche Gesellschaft für Ayur-Veda e.V.", ansässig im Hotel Parkschlösschen in Traben-Trarbach, vgl.
| Naturgesetz Journal 7/00 September 2000
VEDISCHES FRIEDENKORPS IN DEUTSCHLAND In Berlin führt das Vedische Friedenskorps in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ayur Veda am 29. September im Grand Hotel Esplanade eine Pressekonferenz und ein Symposium über die Verwiridichung der Vedischen Vision eines vollkommen gesunden Menschen und einer krankheitsfreien Gesellschaft durch. Mit dieser Veranstaltung sollen Ärzte, Heilpraktiker, die Leiter von Kliniken und wissenschaftlich-medizinischen Instituten, die Fachverbände und Krankenkassen sowie die für das Gesundheitswesen zuständigen Politiker und die Presse über das wieder entdeckte ganzheitliche Verständnis des menschlichen Körpers als Ausdruck der feinen intelligenten Strukturen und Funktionen der Naturgesetze - des Veda und der Vedischen Literatur - informiert werden. Die Fachwelt soll erkennen und verstehen, dass diese Entdeckungen von Dr. Tony Nader eine Wende in der Medizin bedeuten und dass Maharishis Vedisches Gesundheitsprogramm völlig neuartige Iherapieverfahren und sogar die Heilung von chronischen Krankheiten anbietet. Wir wollen darüber informieren, dass Dr. Volker Schanbacher dieses Gesundheitsprogramm als quantenphysikalischen Ansatz für die heutige Medizin versteht. Dr. Michael Dillbeck wird anhand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen dokumentieren, dass die Vedischen Technologien sich sehr positiv auf die Gesundheit des Menschen auswirken. Dr. Ulrich Bauhofer wird vor dem Hintergrund dieser neuen Vedischen Therapieansätze und auf Grund seiner reichhaltigen praktischen Erfahrung mit bereits bekannten Vedischen Heilmethoden Möglichkeiten zur Lösung der heutigen Probleme in der Gesundheitsfürsorge aufzeigen. Dr. Karin Pirc wird an Fallbeispielen deutlich machen, dass auch schwer therapierbare chronische Krankheitsbilder heilbar sind. Für dieses Symposium benötigen
wir DRINGEND Spenden! Wer dazu beitragen möchte, möge seine Spende
auf das Konto des VFK 1032 34-508 bei der Postbank Köln, BLZ 370 100
50, überweisen, Stichwort "Gesundheitssymposium“.
"Das Vedische Friedenskorps e.V. (VFK) ist aktiv, auch wenn wir nicht ständig und groß darüber berichten. Es betätigt sich gemeinnützig im In- und Ausland. Im Ausland wird derzeit eine große Gruppe Yogischer Flieger mit eigens dafür geleisteten deutschen Spenden unterstützt. Für die Pandit-Gruppe in Deutschland gehen auch regelmäßig Spenden ein. Das VFK hatte sich 1997 bereit erklärt, die finanziellen und infrastrukturellen Voraussetzungen für die Unterbringung und Unterhaltung der 1000 Pandit-Schüler zu schaffen. Ein geeignetes, bereits existierendes Objekt, haben wir bisher nicht gefunden. Für den Neubau einer großen Einrichtung nach Sthapatya Veda ist zwar schon viel Geld zusammen gekommen, aber für Grundstückskauf und Bau reicht es bei weitem nicht aus. Eine praktische Unterstützung bei der Landsuche wäre sehr hilfreich. Für das Pandit-Projekt bitten wir
weiterhin um Spenden auf das bekannte
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Schweiz:
Bauplatz in Graubünden gesucht
| SZ Süddeutsche Zeitung 19.03.2001
Ein Erleuchteter im Zwielicht Wie ein Katholik und langjähriger CSU-Stadtrat in Passau in Verdacht geriet, Anhänger einer Sekte zu sein Von Rolf Thym Passau – Irgendwie schien es so, als drohe den 50000 Passauern höchste sittliche Gefahr: Das bischöfliche Ordinariat warnte vor drohenden „seelischen Schäden und der Zerstörung der Persönlichkeit“. Die SPD- Bundestagsabgeordnete Jella Teuchner sprach von einer „möglichen Unterwanderung der Stadt Passau“ durch „Einweihungsriten und Meditationsübungen“, die eine „magische Abhängigkeit“ verursachten, „wie sie für Sekten üblich ist“. Und auf den Lokalseiten der Passauer Neuen Presse wurde tagelang eine im wesentlichen von der Zeitung selbst angestoßene Debatte ausgetragen: Es ging um die Frage, ob die schöne Stadt gewaltigen Schaden nehmen könne, weil der ehemalige CSU-Stadtrat Fritz Haydn nach den Lehren des Inders Maharishi Mahesh Yogi meditiert und Ayurveda-Kuren schätzt. Der Energie-Ingenieur Haydn, 61, gilt als honorige Stütze der Passauer Gesellschaft. 24 Jahre lang saß er für die CSU im Stadtrat, und seit einiger Zeit setzt er sich dafür ein, dass Passau bis zum Jahr 2010 ein besonderes Juwel unter den bayerischen Städten werden möge: Haydn ist Sprecher zweier Arbeitskreise, die den Stadtrat bei der Entwicklung wichtiger Projekte beraten – vor allem bei der Neugestaltung der Innenstadt. Daneben hat er Bürgerfeste organisiert, die Mitglieder des Gewerbeverbands wählten ihn zum Vorsitzenden, und überhaupt gilt sein Ruf als untadelig. Nun wurde aber vor knapp drei Monaten ein Abgesandter des in Holland lebenden greisen Maharishi Mahesh Yogi bei der Passauer Stadtverwaltung vorstellig: Im Namen der weltweit tätigen Maharishi-Organisation wollte er ein 65000 Quadratmeter großes, unbebautes Areal auf einer Anhöhe am südlichen Innufer erwerben. Dort solle ganz im Sinne von Maharishi Mahesh Yogi ökologischer Landbau betrieben und die Möglichkeit zu innerer Einkehr angeboten werden. Der Stadtratsausschuss lehnte die Kaufanfrage ab, weil das Areal grundsätzlich nicht bebaut werden soll. Walter Simader, Sprecher des SPD- Oberbürgermeisters Willi Schmöller, erinnert sich, dass bei den Beratungen nie von Bedenken die Rede gewesen sei, in Passau wolle sich womöglich eine Sekte niederlassen. Dann aber erzählte Fritz Haydn während eines Gesprächs mit einem Lokalredakteur unbefangen davon, dass er das Maharishi-Projekt für eine tolle Sache halte. Und im Übrigen gehöre er seit Jahren zu einem Kreis von Einkehrsuchenden, die bei einem Arzt im benachbarten österreichischen Innviertel die von Maharishi Mahesh Yogi entwickelte transzendentale Meditation betreiben und es sich immer wieder mal bei Ayurveda-Kuren wohl ergehen lassen. Der Bericht, der daraufhin über das Bekenntnis des prominenten Passauers erschien, endete mit der bangen Frage: „Ob Fritz Haydn in Passau jetzt als Sekten-Anhänger gebrandmarkt ist?“ Haydn selbst, so hieß es weiter, könne sich das nicht vorstellen – wo er doch seit 40 Jahren Kirchenorgel spiele. Damit hätte der Fall erledigt sein können. War er aber nicht. Es folgte ein weiterer Artikel („Haydns Bekenntnis versetzt Passau in helle Aufregung“), in dem die Warnungen des bischöflichen Ordinariats und der örtlichen SPD-Bundestagsabgeordneten Jella Teuchner ausführlich zitiert wurden. Der Abgeordneten fiel insbesondere auf, dass Haydn an Vorschlägen für die künftige Stadtentwicklung mitgewirkt hatte, in denen von „Energypoints“ und „Meditationspunkten“ am Zusammenfluss von Donau und Inn die Rede gewesen war. Das müsse man nun in einem ganz neuen Licht betrachten, meinte Teuchner: „Heute ist offensichtlich, dass hinter diesen Vorschlägen die Maharishi- Ideologie steckte.“ Außerdem müsse die Bewegung als Sekte betrachtet werden. Als nächstes fragte der mit dem Fall betraute Redakteur den örtlichen CSU- Vorsitzenden Gerhard Waschler, ob er Fritz Haydn aus der Partei ausschließen wolle. Waschler dachte gar nicht daran und verwies darauf, dass es ja schließlich die Privatsache des Parteifreundes sei, wenn der meditiere und sich mit Ayurveda-Kuren fit halte. Inzwischen bedauert Jella Teuchner, dass Fritz Haydn auch durch ihr Zutun derart in die Schlagzeilen geraten sei. Wie hat nun Fritz Haydn die Diskussion um seine Person verdaut? „Ganz gelassen“, sagt er, und dass er „als praktizierender Katholik“ in die Nähe einer angeblichen Sekte gerückt worden sei, berühre ihn nicht weiter. Schließlich habe er mit der Maharishi-Organisation überhaupt nichts zu tun, er meditiere halt und sei mit Kost und Massagen nach Ayurveda-Regeln auf seine Gesundheit bedacht. Unglücklich finde er einzig den Umstand, „dass wir das ganze Thema“ – die Ansiedlung eines Maharishi-Instituts – „besser hätten aufbereiten sollen. Da gibt’s ganz honorige Passauer, die hinter dem Projekt stehen“. Nun, da es abgelehnt wurde, solle jedoch kein zweiter Versuch unternommen werden. Um die Entwicklung seiner Stadt wolle er sich aber weiter kümmern. So viele „Energiepunkte“ mit „anziehender Schönheit“ gebe es in Passau – den Dom, die Veste Oberhaus, das Mariahilf-Kloster – und irgendwann an Stelle der Nibelungenhalle die „Neue Mitte“. Haydn glaubt fest daran, dass Passau im Jahr 2010 leuchten wird: „Das schaffen wir!“ |