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Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt AGPF - Aktion für Geistige und Psychische Freiheit Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V., Bonn Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/TM-Entspannungstechnik.htm Zuletzt bearbeitet am 5.12.2005 Zur Homepage | Zur Inhaltsseite | Zum Begriff Sekte | AGPF-Spendenkonto |
Transzendentale Meditation:
Entspannungstechnik, Sekte, Weltanschauung oder Religion?
Der Maharishi-Kult präsentiert sich nach außen
als weltanschaulich neutrale Entspannungstechnik. Für den Kunden kann
es nicht gleichgültig sein, ob sich dahinter eine Weltanschauung verbirgt.
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Den Kunden gegenüber heißt es: Keine Religion, keine Weltanschauung
und schon garkeine Sekte
So zunächst auch zu einem Gericht.
Dann zettelte TM ein Verfahren gegen die Bundesregierung an.
In diesem Verfahren hieß es plötzlich: TM ist eine Weltanschauung.
In der Internet-Seite www.transzendentale-meditation.de heißt es:
"Im Gegensatz zu anderen Entspannungstechniken erfordert die TM weder Anstrengung noch irgendeine Art der Konzentration. Die Technik ist einfach zu erlernen und kann überall und jederzeit ausgeübt werden. Menschen aller Kulturen und Religionen praktizieren TM weltweit mit Erfolg. TM ist keine Religion, setzt also keine bestimmte Glaubenshaltung voraus. Auch individuelle und kulturelle Gewohnheiten bleiben unberührt. Um TM zu erlernen und zu praktizieren, ist kein spezieller Lebensstil erforderlich.Immer wieder hat der Maharishi-Kult behauptet:"Das Schöne an der TM-Technik ist", erklärt Dorothee Osterhagen, Vorsitzende Richterin in Köln, "daß man sie mühelos und innerhalb weniger Tage erlernen kann. Danach benötigt man weder einen Lehrer noch eine Organisation zum Meditieren. Man wird selbständig dadurch!" (Zu der Richterin vgl. Juristen-Verein).
"Die Transzendentale Meditation ... ist keine Religion oder Weltanschauung, noch ist sie vom Glauben oder dem Lebensstil des Einzelnen abhängig."So Pressesprecher Dr. M. Hozzel 1983 in einem Gerichtsverfahren, in dem es um die Nutzung eines Hotels ging.
In einem Prozeß gegen die Bundesregierung dann die Kehrtwende.
In einem Schriftsatz vom 1.10.85 an der Oberverwaltungsgericht Münster
hiess es:
"Die Kläger haben sich entgegen dem Vorbringen der Beklagten auch niemals gegen die Klassifizierung als Weltanschauung gewehrt."
Der Mahahrishi-Kult hat sich stets gegen die Bezeichnung als Sekte zur
Wehr gesetzt.
Tatsächlich weist der Kult fast alle Merkmale auf, die eine Sekte
ausmachen, vgl. Zum
Begriff Sekte
Die Zeitschrift Management & Training 2/2002 - vgl. Management by Maharishi - hat einen Manager befragt, der sich zum TM bekennt:
"Deutsche Manager, die der Bad Emser Seminarleiter Maier uns als Referenzen genannt hat, wollen in der Regel nicht, dass ihr Name und ihr Unternehmen bekannt wird. Diese Reaktion ist befremdlich, befürworten doch die befragten Manager die Technik der TM und halten sie auch für Seminare geeignet. Otmar Jochum, Manager bei einem großen amerikanischen Chemie-Konzern und nach eigener Aussage "nicht praktizierender TM-Lehrer", bekennt sich zur TM. Er meditiert zweimal täglich und folgt den Lehren des Maharishi. Seinen Kollegen bringt er die TM nahe, wenn Interesse besteht. Als die Rede auf den Sektenbegriff kommt, wird Jochum ärgerlich. Er empfinde die Bezeichnung der TM-Bewegung als Sekte diskriminierend und sehe sich selbst keinesfalls als Sektenanhänger, nur weil er meditiere. Die ganze Sektenverfolgung sei nur von der Kirche initiiert und völlig übertrieben. "Manchmal", räumt er allerdings ein, "habe ich auch das Gefühl, das sieht ja alles sektenähnlich aus."