www.AGPF.de
Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt
AGPF - Aktion für Geistige und Psychische Freiheit
Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V., Bonn
Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/TM-Architektur.htm  Zuletzt bearbeitet am 11.6.2007
Zur Homepage | Zur Inhaltsseite | Zum Begriff Sekte | AGPF-Spendenkonto
Google

Maharishi-Kult: Etikettenschwindel mit Architektur
Maharishis "Architektur" beinhaltet hauptsächlich esoterische Verhaltensregeln
Etwa: Bundestag soll nur noch von Osten betreten werden


Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:
Impressum

Maharishis angebliche Architektur beinhaltet nur eine einzige erkennbare Regel: Gebäude müssen nach Osten ausgerichtet sein.
Die Bauweise mit Erkern und Türmchen ist offenbar nur Zierrat. Vermutlich ist das einfach nur Maharishis Geschmack.
Maharishis angeblicher Wohnsitz http://www.AGPF.de/TM-Vlodrop.htm#Villa  ist so gebaut. Unmittelbar daneben aber beginnt eine Ansammlung von gesichtslosen Container-Gebäuden - http://www.AGPF.de/TM-Vlodrop.htm#Luftbild2007. Für das Personal scheint die Bauweise beöanglos zu sein.

Der Maharishi-Kult behauptet, "vedische Architektur" sei "keine von Menschen erdachte Lehre, sondern das im Naturgesetz selbst enthaltene Wissen" (>>). "Naturgesetz" täuscht Wissenschaft vor. Tatsächlich handelt es sich um Maharishis Feng-Shui-Variante, dazu auch http://www.AGPF.de/Feng-Shui.htm.

Emanuel Schiffgens fordert im Namen der Weltfriedens-Stiftung: Bundestag soll nur noch von Osten betreten werden
Diese angebliche Stiftung - http://www.AGPF.de/TM-Weltfriedensstiftung.htm - gehört zum Maharishi-Kult.
Schiffgens - http://www.AGPF.de/TM-Schiffgens.htm - ist der Deutschland-Guru des Maharishi-Kultes.
 
 
Rechts eine Pressemitteilung der "Maharishi-Weltfriedens-Stiftung".
Diese wurde nicht über die Websites des Maharishi-Kultes verbreitet, sondern über neutrale Websites zur Verbreitung von Pressemitteilungen, etwa www.pressrelations.de, Abbildung rechts (zum Vergrössern anklicken).

Das erwähnte NDR-Fernsehinterview hat tatsächlich stattgefunden und wurde in der Website des Maharishi-Kultes veröffentlicht unter http://www.globalesland.de/pressespiegel/deutschland.php.
Dort wurde auch erwähnt, dass es in der Sendung Extra3 des NDR gesendet wurde. Nicht erwähnt wurde, dass es sich bei Extra3 um ein Format handelt, in dem die Satire gepflegt wird. 

Mit diesen Forderungen beweist der Maharishi-Kult einmal mehr, dass seine Lehren nicht - wie immer wieder behauptet - auf Wissenschaft beruhen, sondern auf Esoterik, vgl. http://www.AGPF.de/Esoterik.htm

Es gibt keinerlei Beweis dafür, dass die Himmelsrichtung von Gebäuden auch nur den geringsten Einfluss auf das Geschehen in diesen Gebäuden hat. Ebensowenig gibt es auch nur den geringsten Beweis dafür, dass es irgend einen Einfluss hat, aus welcher Himmelrichtung Gebäude betreten werden.

"Disharmonie und Streit" sind kein Unglück, sondern gehören zur demokratischen Meinungsbildung. Dass Maharishi Diktatur der demokratischen Meinungsbildung vorzieht, ist bekannt, vgl. www.AGPF.de/TM-Politik.htm.

Es wird behauptet, weltweit bestehe ein "Trend, krankmachenden Häusern zu entfliehen und sich gesunde, Glück bringende Häuser zu bauen." Das ist frei erfunden. Der Trend, giftige Stoffe zu vermeiden, hat nichts mit Maharishi zu tun, sondern ganz im Gegenteil mit Vernunft und mit den Bemühungen der Regierungen, Täuschung durch Anbieter zu verhindern.

Die Qualität von Maharishis eigenem Haus lässt sich nicht nachprüfen. Es steht auf dem umzäunten Gelände in Vlodrop, wo seither im Gegenzug ein denkmalgeschütztes ehemaligen Kloster systematisch und mutwillig zerstört wird, vgl. www.AGPF.de/Vlodrop.htm. Es ist zu bezweifeln, dass die Behauptung stimmt, dass dieses Haus "spontan von den holländischen Medien zum Schönsten Haus des Jahres gewählt wurde". 

Es wird behauptet, dass sich "Bauunternehmen aus allen 16 Bundesländern sich ... zu einem Bauverband für Weltfrieden zusammengeschlossen haben. Die angegebene Website gibt dazu nichts her. Die Website www.GlobalerWiederaufbau.de enthält lediglich ein Link zu www.globalreconstruction.org und dort findet man zuerst den üblichen Aufruf zum Bau von Friedenspalästen. Dazu: www.AGPF.de/TM-Friedenspalast.htm. Dass diese als "Einladung an Baufirmen" formuliert ist, ändert daran nichts. 

Die Aufforderung zur Prüfung der eigenen Gebäude mündet in die Aufforderung, "ziehen Sie so bald wie möglich in ein Glücksbringendes Gebäude, erbaut von einer Baufirma, die an dem Globalen Wiederaufbauprogramm teilnimmt". Die vorgeschlagene Prüfung wiederum richtet sich fast ausschliessllich nach den Himmelsrichtungen und nicht etwa nach nachweisbaren gesundheitlichen Faktoren.

PRESSEMITTEILUNG: 27.09.2005 MAHARISHI WELTFRIEDENS-STIFTUNG
Reichstag soll Unglück verursachende Türen im Westen und Süden schliessen

In einem NDR-Fernsehinterview vor dem Berliner Reichstag hat Emanuel Schiffgens Bundestagspräsident Wolfgang Thierse aufgefordert, sofort und auf Dauer die ungünstigen West- und Süd-Eingänge zu schliessen.

Fehlplanungen bei Regierungsgebäuden sind die unsichtbare Ursache von Problemen und Misserfolgen der Regierungen, erläuterte Emanuel Schiffgens dem Präsidenten: Gebäude mit genauem Osteingang fördern Erfolg und Harmonie, Türen im Süden und Westen stören den Frieden im Haus und sollten schnellstens geschlossen werden.

Die Eingänge des Reichstags öffnen Tür und Tor für Glück und Unglück. Die Wirkung der aufgehenden Sonne unterscheidet sich von der Wirkung der untergehenden Sonne. Der Haupteingang im Westen, den fast alle Besucher benutzen, ist sehr ungünstig; er bewirkt Kreativitätsmangel, Disharmonie, Streit, chronische Beschwerden, finanzielle Verluste und Unglück. Der Südeingang, an dem Staatsgäste empfangen werden, ist auch sehr ungünstig; er hat einen zerstörerischen Einfluss und bewirkt Probleme, Leiden und Feindschaft. Das alles sind Wirkungen, die für ein Parlamentsgebäude - wie für jedes andere Gebäude auch - unerwünscht sind. Deshalb sollte man diese falschen Eingänge umgehend schliessen. Der Ost-Eingang, den die Regierungsmitglieder benutzen, ist günstig; er fördert Erfolg, Wohlstand und Erfüllung.

Dies sind grundlegende Erkenntnisse der Vedischen Architektur, die in Übereinstimmung mit dem Naturgesetz steht; sie heisst Maharishi Sthapatya Veda oder Vastu Vidya, die Wissenschaft glücklichen Lebens. Sie gilt als die älteste Quelle des Wissens und der Kunst, so zu bauen, dass die kosmischen Einflüsse das Denken und Verhalten des einzelnen immer unterstützen.
Leider ist den wenigsten heute bewusst, dass die falsche Ausrichtung der Häuser, in denen man lebt und arbeitet, für einen Grossteil der negativen Erfahrungen im Leben verantwortlich ist. Da man das jetzt weiss, sollten Baufirmen aufhören, Unglück bringende Häuser zu bauen, fordert Emanuel Schiffgens und empfiehlt jedem, sich rasch zu entschliessen, zum Wohnen und Arbeiten in ein glücksbringendes Haus zu ziehen.
Weltweit entsteht ein Trend, krankmachenden Häusern zu entfliehen und sich gesunde, Glück bringende Häuser zu bauen. Diesem Trend, den Maharishi Mahesh Yogi, der berühmte Begründer der Transzendentalen Meditation, vor 12 Jahren gestartet hatte, als er sich in Holland ein Glücksbringendes Vastu-Haus bauen liess, das dann auch spontan von den holländischen Medien zum Schönsten Haus des Jahres gewählt wurde, folgen heute Bauunternehmer in mehr als hundert Ländern. Es gibt ein weltweites Programm, Häuser und Städte neu aufzubauen und zwar im Einklang mit dem Naturgesetz. Nähere Informationen finden sich im Internet unter: www.GlobalerWiederaufbau.de

In Deutschland wird dieses Programm von der gemeinnützigen Maharishi Weltfriedens-Stiftung unterstützt. Bauunternehmen aus allen 16 Bundesländern haben sich unter ihrer Leitung zu einem Bauverband für Weltfrieden zusammengeschlossen.

Der Aufruf, die gefährlichen Türen im Westen und Osten des Reichstagsgebäudes zu schliessen, zieht Kreise. Staatsministerin Christina Weiss, die die Bundesregierung im Ältestenrat des Bundestages vertritt, sagte Emanuel Schiffgens zu, dass Sthapatya Veda demnächst im Ältestenrat auf der Tagesordnung werden wird.

Maharishi Weltfriedens-Stiftung
c/o Maharishi Veda GmbH
Teichwiesen 33
49152 Bad Essen
Telefon 05472-977-0
Fax 05472-977-177


 
 
taz, 29.August 2005
Muss das Bundestagsgebäude in Berlin abgerissen werden? Seine Heiligkeit Maharishi Mahesh Yogi rief letzte Woche die Weltpresse auf, die Lagepläne aller Regierungsgebäude zu untersuchen. Ein Eingang genau im Osten bringt der Regierung Harmonie und Erfolg, sagte Maharishi, aber ein falsch gelegener Eingang, im Süden oder Westen, ist die unsichtbare Ursache eines großen Teils der Probleme der Regierung. Aus diesem Grund rief Maharishi auch alle Regierungsverantwortlichen auf, ihre falsch geplanten Gebäude zu verlassen - so als wären die Häuser durch ein Erdbeben zerstört worden. "Diese Gebäude sollten sofort neu erbaut werden, zur aufgehenden Sonne ausgerichtet". Die Wahrheit recherchierte sofort folgsam, dass der Haupteingang des Deutschen Bundestages gen Westen ausgerichtet ist. Also nichts wie her mit der Abrissbirne …

 
 
 

"Maharishi-Sthapataya-Veda"

Maharishis angebliche Architektur ist Etikettenschwindel, wie auch das Maharishi-Ayurveda als Heilmethode.
Die Architektur dient als Begründung für die Notwendigkeit von Neubauten und damit für den Abbruch von Gebäuden.
Zum Beispiel in Schledehausen und Vlodrop.

Tatsächlich beinhaltet die angebliche Architektur fast keine Bauregeln, wohl aber Aufenthaltsverbote für Maharishi-Anhänger:

"Vedische Architektur erlaubt uns nicht in nicht-vedischen Gebäuden zu sein."
Die aberwitzigen Baupläne des Maharishi-Kultes beschäftigen Gemeindeverwaltungen und Gemeindeparlamente seit Jahrzehnten. Seit etwa dem Jahr 2000 spielt dabei auch eine angeblich besondere Architektur ein Rolle: "Maharishi-Sthapataya-Veda".
Den Gemeinden wird meist ein Katalog mit Versprechungen vorgelegt. In keinem Fall war eine seriöse Planung erkennbar. Oft war weder die Träger der Planungen hinreichend identifizierbar, noch war erkennbar, woher das Geld kommen sollte. In allen Fällen aber wurden bereits in diesem Stadium trotz fehlender Entscheidungsgrundlage weitreichende Entscheidungen von den Kommunen erwartet. Dies führte zwangsläufig zu erheblichen Meinungsverschiedenheiten in den Gemeinden.
Bisher hat der Maharishi-Kult im übrigen in Deutschland noch keinen Neubau errichtet, der über die Größe eines Einfamilienhauses hinausgeht.

Die den Gemeinden vorgelegten Pläne enthalten meist kaum nachprüfbaren Angaben zur Architektur.
Insbesondere wird den Gemeinden nicht gesagt, worum es sich bei dieser angeblichen Architektur handelt (unten):


Literaturempfehlung

Zum Hintergrund:
Gerd Aldinger: Der göttliche Bauplan. Magisch-religiöse Vorstellungen in der Architekturtheorie.
Skeptiker 2/02 - vgl. www.Skeptiker.org
Der Artikel ist dort nicht wiedergegeben.
 



In der Zeitschrift Naturgesetz Journal Nr. 2 aus 2000 befindet sich ein Artikel von Christian Schweizer, Architekt aus Stuttgart. Am Ende des Artikels das Impressum und darüber der Name des Verfassers mit Telefonnummer. Zum Vergößern Bild mit der rechten Maustaste anklicken und dann mit der linken Maustaste auf "Grafik anzeigen" klicken.

Derselbe Architekt wird auch in einem solchen Projekt benannt. Er scheint somit maßgeblich für die Maharishis-Architektur zu sein.

Öffentlich zugängliche Darstellungen dieser Maharishi-Architektur sind mir bisher nicht bekannt. Deshalb wird der Artikel unten vollständig wiedergegeben, als Entscheidungshilfe für Kommunen und deren gewählte Vertreter.

Einer Kommune wurde auch diese Zeichnung eines Gebäudes des Architekten Schweizer vorgelegt:

Bei dem Zeichnungs-Fragment rechts oben handelt es sich offenbar nicht um ein Teil des Gebäudes, sondern um eine Art Markenzeichen des Architekten. Dasselbe ist zu sehen in dem Artikel unten. Bildunterschrift dort: "Mensch und Kosmos".

Nach dem Artikel des Architekten ist das "Maharishi Sthapatya Veda" eine Variante des Feng Shui, http://www.AGPF.de/Feng-Shui.htm
Es wird empfohlen, ein Haus nach Osten auszurichten.
(Beispiel siehe http://www.AGPF.de/TM-Vlodrop.htm#Luftbild)
Viel mehr ist auch dem umfangreichen Artikel nicht zu entnehmen.
Er schreibt über die "Berater-Ausbildungskurse".
Preise werden nicht genannt.

Der Architekt:
 

     "Vedische Architektur ist keine von Menschen erdachte Lehre, sondern das im Naturgesetz selbst enthaltene Wissen
     ...
     ... die Erde hat eine Fahrtrichtung, die wir daran erkennen, dass jeden Morgen für uns im Osten die Sonne auf- und      im Westen wieder untergeht, da die Erde sich um ihre eigene Achse dreht. Wenn wir auf der Erde ein Gebäude etablieren oder errichten wollen, sollte dieses auch "in Fahrtrichtung schauen". Jedes Haus sollte nach Osten ausgerichtet oder orientiert sein, damit die Hausbewohner niemals die "Orientierung verlieren“. ...
     Es ist sehr wichtig, dass im Gebäude jede Funktion seinen richtigen Platz hat, denn sonst wird man im Eßzimmer schläfrig oder bekommt Hunger im Arbeitszimmer. ...
     So trägt z.B. die falsche Plazierung der Küche unweigerlich zur Schwächung des Verdauungssystems bei und die falsche Plazierung des Schlafzimmers zu Schlaflosigkeit und chronischer Müdigkeit. ..."


Das "Naturgesetz" wiederum ist die Grundlage von Maharishis gesamter Lehre.
Nur Maharishi selbst weiß, was das bedeutet.
Er selbst findet immer wieder neue Erscheinungsformen dieses Naturgesetzes.
Zunächst war es (beispielsweise) das Fliegen ohne maschinelle Hilfe, dann die Politik, das Maharishi-Ayurveda und jetzt eben die Architektur.
Mit jeder dieser Erscheinungsformen sind kommerzielle Aktivitäten verbunden.

Das "Naturgesetz" ist somit nicht anderes, als das sektentypische Patenrezept.


Artikel des Architekten Schweizer über die Maharishi-Architektur
Der Artikel ist in der TM-Zeitschrift Naturgesetz Journal vom März 2000 erschienen. Die zentralen Kapitel hat der Autor  Christian Schweizer in einen Artikel übernommen, der im Juni 2001 in der Zeitschrift Yoga aktuell veröffentlicht wurde. Der Satz "Vedische Architektur ist keine von Menschen erdachte Lehre, sondern das im Naturgesetz selbst enthaltene Wissen ..." steht diesmal am Anfang des Artikels.


Anmerkung: Was die Abbildung auf der ersten Seite zeigt, wird nicht gesagt. Die Bildunterschrift lautet: "Architektonisch läßt sich der Brahmasthan sehr schön als zentraler Innenhof gestalten, entweder geschlossen oder offen, wie in einem Atriumgebäude".
Auch das Gebäude auf der zweiten Seite des Artikels ist nicht identifizierbar. Der Größe nach dürfte es sich um ein Wohnhaus handeln.
Lediglich das auf der zweiten Seite des Artikels im Kasten abgebildete Gebäude - siehe Abbildung rechts - ist identifizierbar. Das wenig repräsentative Wohnhaus in Wasserburg am Inn in Deutschland enthält ein TM-Center und das Büro der Naturgesetz-Partei. Dies dürfte das bisher einzige Beispiel für die Maharishi-Architektur in Deutschland sein.
 
 

Aus: Naturgesetz Journal 2/00 März 2000 Seiten 6+7 

Maharishi-Sthapatya-Veda Berater-Ausbildungskurse - um Gebäude im Einklang mit den Naturgesetzen zu bauen 

Bildunterschrift: Architektonisch läßt sich der Brahmasthan sehr schön als zentraler Innenhof gestalten, entweder geschlossen oder offen, wie in einem Atriumgebäude. 

Im Sommer dieses Jahres findet zum dritten Mal ein Beraterkurs für Maharishi-Sthapatya-Veda in Valkenburg, Holland, statt. In diesen Kursen werden Berater ausgebildet, die Bauherren, Architekten und Bauträger vor Ort anleiten, individuelle Hausgrundrisse im Einklang mit den Naturgesetzen zu gestalten.

Dabei wird der Zusammenhang zwischen den oft abstrakt erscheinenden Regeln des Maharishi-Sthapatya-Veda und den Regeln des Kosmischen Naturgesetzes aufgezeigt und in Beziehung zum Wohlbefinden des Menschen gesetzt, wie es moderne wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen. Christian Schweizer hat als einer der ersten Architekten einen solchen Kurs besucht. Er beleuchtet hier den Hintergrund von vier wichtigen Prinzipien des Maharishi-Sthapatya-Veda. 

Vedische Architektur ist keine von Menschen erdachte Lehre, sondern das im Naturgesetz selbst enthaltene Wissen, jede Ausdrucksform der Natur, sei es ein Atom, eine Blüte oder das gesamte Sonnensystem, so zu gestalten, dass alles im unendlichen Universum mit allem in harmonischer Verbundenheit existiert. Der Begriff Vastu bezeichnet den spezifischen Wert der inneren Intelligenz und Kraft einer Struktur, in dem der ganzheitliche Wert der Kosmischen Intelligenz lebendig ist. Vastu-Vidya ist das Wissen, dieser inneren Intelligenz eine optimale Ausdrucksform zu verleihen. Um diese ideale, das heißt Vedische Ausdrucksform für ein Gebäude zu finden, sind unter anderem folgende Prinzipien zu beachten: 

1. Orientierung des Gebäudes nach Osten.
Die genaue Orientierung eines Gebäudes nach Osten hat einen direkten Einfluß auf das Wohlbefinden eines Menschen. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Zug oder fahren mit dem Autobus. Wie ist es für Sie am angenehmsten, wenn Sie schräg oder seitlich zur Fahrtrichtung sitzen, nach hinten oder vorne schauen? Sicherlich nach vorne, in Fahrtrichtung schauend, wei Sie sich dann im Einklang mit der Fahrtrichtung befinden. Nun, auch die Erde hat eine Fahrtrichtung, die wir daran erkennen, dass jeden Morgen für uns im Osten die Sonne auf- und im Westen wieder untergeht, da die Erde sich um ihre eigene Achse dreht. Wenn wir auf der Erde ein Gebäude etablieren oder errichten wollen, sollte dieses auch "in Fahrtrichtung schauen". Jedes Haus sollte nach Osten ausgerichtet oder orientiert sein, damit die Hausbewohner niemals die "Orientierung verlieren“. Das Wort Orientierung kommt von Orient, der Richtung der aufgehenden Sonne, der Lebensspenderin unseres Planeten. Sonnenblumen wenden sich der aufgehenden Sonne zu. Vedische Astrologen berechnen ein Horoskop nach der Sternenkonstellation, die zum Zeitpunkt der Geburt genau im Osten über dem Horizont aufgeht. Von Dr. Toni Nader wissen wir, dass die Struktur und Funktionsweise des menschlichen Körpers der Struktur und Funktionsweise des "kosmischen Körpers“, wie er sich in Sonne, Mond, Planeten und Sternen ausdrückt, entspricht: Selbst jede Zelle ist bis aufs Kleinste mit dem gesamten Universum, mit dem Mond, der Sonne und den Sternen verbunden. Insbesondere der Sonnenaufgang belebt jede einzelne Zelle in unserem Körper und strukturiert unseren Körper. Alle Zellen sind sich des Sonnenaufgangs bewusst und "wachen auf", wenn die Sonne über dem Horizont aufgeht. Zu diesem Zeitpunkt ändert der gesamte Organismus seine Stimmungslage und Aktivität. Deshalb ist es besonders wichtig, ungehinderten Blick auf den Sonnenaufgang zu haben, möglichst viel Ostlicht in alle Zimmer einstrahlen zu lassen und den Hauseingang im Osten anzuordnen. Statistiken zeigen, dass Menschen, die in Häusern mit Osteingang leben, mehr Lebenskraft und Lebensfreude besitzen. Wissenschaftliche Untersuchungen an der Universität Yale zeigen, dass Nervenzellen auf Richtung und Orientierung reagieren. Wenn wir nach Osten schauen, arbeitet das Gehirn anders, als wenn wir nach Süden oder Westen schauen, und dies wiederum beeinflußt unsere Gedankenkraft. Die Blickrichtung verändert das Funktionsmuster der Nervenzellen des Thalamus in der Gehirnmitte und beeinflußt dadurch die Funktionsweise des gesamten Gehirns und mit ihr alle Körperfunktionen. 

2. Richtige Plazierung der Räume.
Ein Vers aus dem Veda heißt: Lebewesen entstehen aus Nahrung, Nahrung aus Wasser. Die Sonne verleiht dem Wasser Energie. Die Sonne ist die Quelle und die Seele des Universums (Brihat Samhita 1.1). Somit kommt der stärkste Einfluß des Naturgesetzes auf die Erde von der Sonne. Während die Sonne von Ost nach West über das Firmament zieht, strahlt sie unterschiedliche Qualitäten von Licht aus, welche spezifische Einflüsse in verschiedenen Teilen eines Hauses erzeugen. Darum sollen Gebäude so entworfen werden, dass diese verschiedenen Lichtenergien den spezifischen Aktivitäten entsprechen, die in den verschiedenen Räumen des Hauses vollzogen werden. 

Die unterschiedlichen Funktionen eines Gebäudes, wie Küche, Eßplatz, Wohnzimmer etc. werden entsprechend den Energiefeldern der Vedischen Geometrie angeordnet. Es ist sehr wichtig, dass im Gebäude jede Funktion seinen richtigen Platz hat, denn sonst wird man im Eßzimmer schläfrig oder bekommt Hunger im Arbeitszimmer. 

Die meisten Menschen wissen nicht, dass Unglück und Krankheiten aus falscher Orientierung und falscher Anordnung der Räume entstehen können. Die Literatur des Maharishi-Sthapatya-Veda führt besondere Gesundheitsprobleme auf ganz spezielle Verletzungen von Naturgesetzen zurück. So trägt z.B. die falsche Plazierung der Küche unweigerlich zur Schwächung des Verdauungssystems bei und die falsche Plazierung des Schlafzimmers zu Schlaflosigkeit und chronischer Müdigkeit. 

Bildunterschrift: Zusätzlich zum Osteingang sind große verglaste Flächen in der Osttassade und Ausrichtung der langen Gebäudeseite nach Osten weitere Umsetzungsmöglichkeiten dieses Wissens. 

3. Einrichten eines Brahmasthäns.
Der Brahmasthan ist der zentrale Ort eines Hauses, um den sich alle Räume gemäß ihrer jeweiligen Funktion anordnen. Der "Brahma-Sthan“ repräsentiert den Ort (Sthan) der Ganzheit oder Gesamtheit (Brahm), von wo alle Teilbereiche genährt werden. Jeder Organismus, jedes Atom, jede Zelle hat einen Brahmasthan oder ein Informationszentrum. Genauso wie die DNS des Zellkerns in der Mitte der Zelle die Quelle aller Informationen für den gesamten Organismus ist und wie die Sonne im Mittelpunkt unseres Sonnensystems der Ursprung allen Lebens für unseren und die anderen Planeten ist, genauso verbindet der Brahmasthan in der Mitte des Gebäudes alle Räume und seine Bewohner mit Intelligenz und Energie. Er unterstützt die verschiedenen Räume in ihren spezifischen Funktionen und bewahrt gleichzeitig die ganzheitliche Einheit von Haus und Grundstück. So existieren in einem Maharishi-Sthapatya-Veda-Haus die unendliche Dynamik der verschiedenen Aktivitäten in den spezifischen Räumen zusammen mit der unendlichen Stille des Brahmasthan. Stabilität wird im Bereich der Veränderung etabliert, die Tendenz zum Verfall umgekehrt. Die Erfahrungen von Bewohnern solcher Häuser zeigen, dass sie sich vollständig sicher und ruhig fühlen, wenn ein Brahmasthan eingerichtet wurde. Sie berichten, dass jedesmal, wenn Sie am Brahmasthan vorbeilaufen, sie sich daran erinnern, wo ihre gesamte Kreativität und Lebensenergie herkommt. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es in den Gehirnzellen winzige "Kompass-Kristalle“ gibt, die dem Körper seine Ausrichtung und Plazierung in Raum und Umgebung signalisieren. Maharishi-Sthapatya-Veda unterstützt diese natürliche Tendenz des Gehirns sowohl durch die korrekte Ausrichtung des Gebäudes nach Osten, als auch durch die Einrichtung eines Brahmasthans. So können sich die Bewohner des Hauses immer orientieren und wissen ständig, wo sie sich im Bezug zum Brahmasthan befinden, genauso wie die Sterne immer wissen, wo sie im Bezug zur Sonne sind. 

4. Richtige Proportionen
In der Natur und im Kosmos ist alles richtig proportioniert. Da auch der Mensch seinem Wesen nach kosmisch ist, ist jedes Organ im menschlichen Körper nicht nur richtig plaziert, sondern auch richtig proportioniert. Jede Abweichung kann Ungleichgewichte und Probleme hervorrufen. Darum gibt es im Maharishi-Sthapatya-Veda ideale, d.h. Vedische oder kosmische Maße und Proportionen, nicht nur für Grundstück und Haus, sondern auch für jedes Zimmer oder Büro, um Konflikte und Probleme zu vermeiden und die Entfaltung des vollen menschlichen Potenzials zu fördern. Präzision wird deshalb großgeschrieben, denn der eigentliche Zweck des Vastu-Vidya des Maharishi-Sthapatya-Veda ist, eine dauerhafte Verbindung zwischen Mensch und Kosmos herzustellen. 

Christian Schweizer, Architekt aus Stuttgart, Tel. 0711 - 2571996 

IMPRESSUM 



Erstes TM-Center im Maharishi Sthäpatya-Veda-Haus in Deutschland 
Am 24. Januar 2000 konnten wir in unser neues Sthapatya-Veda-Haus in Wasserburg a. Inn einziehen. Integriert sind das TM-Center und das Büro der Naturgesetz Partei. 

Wenn wir zurückdenken, wie alles begonnen hat, so können wir sagen: "Jeder Schritt bis zur Fertigstellung des Hauses war ein Wunder.“ Jeder einzelne Bauabschnitt, der auf die traditionelle zeremonielle Weise begonnen wurde, nachdem der Zeitpunkt von Jyotish-Experten ermittelt wurde, brachte uns schönste Erfahrungen. 

Man sollte nicht zu lange zögern, wenn man den Wunsch zu solch einem Haus hat. Denn auch uns bereitete die Konkretisierung dieses herrlichen Wissens große Freude. Das Internationale Beratungsbüro in Vlodrop tat alles, was nur möglich war und hilft, wo es geht. Im Umgang mit Behörden und anderen Beteiligten konnte man genau sehen, wie alte Denkstrukturen schmelzen und erfährt, wie erfüllend das neue manifestierte Wissen ist. 

Für alle, die gerne selbst bauen wollen, stehen wir gerne mit unseren Erfahrungen zur Verfügung. Rufen Sie uns an, wenn Sie es besichtigen, am Meditationsprogramm teilnehmen oder Ihre Bekannten in einem Sthapatya-Veda-Haus einführen lassen wollen. 
Familie Benno Klöbl und Claudia Huber, Tel.+Fax: 08071 - 51297 
 


 
 

Verkaufsberater für Veda-Häuser geschult

Unklar ist zunächst noch, ob es nur um die Schulung geht, also um die Vermittlung der Maharishi-Ideologie, oder tatsächlich um Verkauf. Es fällt auf, daß die üblichen Informationen fehlen.
Im übrigen unterscheidet sich das Haus von einem handelsüblichen Fertighaus äußerlich nur durch den Zwiebelturm-Aufsatz.
 

Aus: Naturgesetz Journal Nr. 5/2001 Seite 7 


VEDA-HAUS-TOUR durch deutsche TM-Center 
Mittels Computeranimation das natürliche Wohngefühl des VEDA-HAUS erleben!
Die VEDA-HAUSER verbinden die "Kosmische Energie“ uralten Wissens mit anspruchsvoller Wohnqualität. Das hier abgebildete VEDA HAUS 2 wurde speziell für junge Famiiien mi kleinerem Budget entwickelt. Besonderheit is die große ausladende Terrasse nach Süden.

In einem ausführlichen Seminar vom 09. bis 10 Juni wurden die ersten 13 deutschen Verkaufsberater für VEDA-HÄUSER geschult. Ab sofort bieten sie allen interessierten TM-Centern und selbstverständlich auch allen Bauwilligen außergewöhnliche Präsentationen dieser Seriengebäude in Maharishi-Sthapatya-Veda-Bauweise. Detaillierte Grundrisse mit Ausbauvarianten, Ansichten und Konstruktionsbeschreibungen vermitteln ein genaues Bild dieser Niedrigenergiehäuser mit "Kosmischer Kraft“. Perspektiven und als Highlight eine Videofilmanimation auf CD lassen die spürbare Natürlichkeit der VEDA-HAUSER jetzt schon erlebbar werden. Wir hoffen, dass zukünftig weitere engagierte Personen mit guten Finanzierungskonzepten und Verkaufsstrategien helfen, damit in Deutschland nicht nur viele einzelne VEDA-HAUSER, sondern auch viele VEDA-HAUS-Siedlungen gebaut werden können und so einen mächtigen und schützenden Vastu-Effekt erzeugen. Die nächste Verkaufsberaterschulung in Deutschland findet vom 05. bis 07.10.2001 statt. 
info für interessierte TM-Center: 0711-855859 
 


 

"Erstes öffentliches Gebäude Großbritanniens gemäß Maharishi Sthapatya Veda in Skelmersdale eröffnet"

Dem Text ist zu entnehmen,. daß das Gebäude zu einer Privatschule gehört.
Es handelt sich um ein Mehrzweckgebäude, welches bis auf den Eingangsvorbau Ähnlichkeit mit einem üblichen ALDI-Warenhaus hat.
 

Aus: Naturgesetz Journal Nr. 10 / 2001 Seite 8

Erstes öffentliches Gebäude Großbritanniens gemäß Maharishi Sthapatya Veda in Skelmersdale eröffnet

Am 30. November wurde das erste öffentliche Gebäude Großbritanniens, das nach Maharishi Sthapatya Veda geplant und gebaut wurde, durch den Abgeordneten für West Lancashire, Herrn Colin Pickthall, eröffnet. Gemäß John Renwick, dem Projektentwickler, stellt die Eröffnung des Woodley Park Centre tor Sports and Arts der Maharishi Schule einen wichtigen Schritt zur erfolgreichen urbanen Entwicklung und Erneuerung in Großbritannien dar.

Der Bau des neuen Zentrums wurde zum Teil durch eine großzügige Unterstützung durch das Institute for Sports gesponsert. Die Unterstützung erfolgte in gleicher Höhe wie die Spenden, die von lokalen oder nationalen Unternehmen erhalten wurden. Das Projekt erhielt darüber hinaus Spenden von über 1 50 Personen und wurde durch verringerte Gebühren sowie kostenlose Arbeiten durch viele Handwerker und andere Berufsgruppen unterstützt.

Der Bau des Woodley Park Centre erfolgte durch die Inspiration ortsansässiger Eltern, die für ihn Kinder Sporteinrichtungen suchten, was Schüler der Maharishi Schule einschloss. Während der Schulstunden wird das Zentrum der Kindern der Maharishi Schule Räumlichkeiter für Sport und Kunst bieten. Nach der Schuh werden andere Gruppen und Personen das Zentrum für kulturelle Aktivitäten und Sport nutzen, wozu dann Kampfsport, Tischtennis, Badminton und Hallenfussball gehören werden.

Das Woodley Park Centre ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der Maharishi Schule und der Maharishi Foundation. Letztes Jahr erhielt die Maharish Foundation in Skelmersdale den renommierter Best Practice Award der British Urban Regeneration Association in Anerkennung ihres 20-jährigen Erfolges, die Lebensqualität der Region zu verbessern. Zum Thema Hausbau empfahl das Preiskomitee, dass "die architektonischen Prinzipien des Sthapatya Veda weiter verbreitet werden sollten".
 


 
 



1. Version dieser Seite installiert am 12.6.2001


Impressum:



Die Website www.AGPF.de wurde eröffnet im September 1998