Die Mun-Bewegung
Eine Broschüre der
Bundesregierung von 1997
über die Moon-Sekte, die sich
in deutschsprachigen Ländern als Vereinigungskirche bezeichnet
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| Die Broschüre "Die
Mun-Bewegung" wurde 1997 im Auftrag des Bundesministeriums für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend vom Bundesverwaltungsamt herausgegeben.
Ins Internet gestellt
wurde sie zuerst von KultInfo als HLP-Datei. Von daher stammt auch die
Geschichte der Broschüre (>>).
Von dort wurde der Text
übernommen von Peter Widmer, in dessen Website sie noch heute vorhanden
ist unter
Der Text unten wurde zusammengesetzt aus Peter Widmers HTML-Dateien. |
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Die Mun-Bewegung
Version 7.0
Anmerkung
von KultInfo zur elektronischen Version der Broschüre
Impressum und Geschichte
der Broschüre
Vorwort
I. Geschichte der
Munbewegung und ihres Gründers
1. Werdegang Muns, Entstehung und Entwicklung seiner BewegungII. Die Lehre und das Führungssystem der Munbewegung
2. Die Vereinigungsbewegung in Deutschland
1. Die religiöse Zielsetzung der Lehre MunsIII. Der universale Machtanspruch der Munbewegung
2. Die autoritäre Führergestalt Muns und die Hierarchie in der Munbewegung
3. Das Elitebewußtsein der Gruppea). Die stark vereinfachte Weltsicht4. Ehe und Familie
b). Die Überwindung der satanischen Umwelt
c). Die Gruppensprache und die Rituale
5. Die Bindung an die Gruppea) Die Methoden der Anwerbung
b) Die Integration und die Unterwerfung
c) Die Lösung von der Gruppe
1. Die wirtschaftlichen UnternehmungenIV. Organisationen und Unterorganisationen der Vereinigungsbewegung
2. Die kulturellen Unternehmungen
3. Die militärischen Ambitionen
4. Die politischen Bestrebungen
1. Literatur der VereinigungsbewegungVI. Ansprechstellen - Hilfe für Betroffene -nicht aktualisiert
2. Literatur über die Vereinigungsbewegung
3. Weiterführende Literatur, Lexika und Zeitungen
Impressum und Geschichte der Broschüre
Titel:
Sogenannte Sekten und
Psychogruppen
Die Mun-Bewegung
Herausgegeben im Auftrag
des Bundesministeriums für Familie, Senioren,Frauen und Jugend vom
Bundesverwaltungsamt,
50728 Köln
Impressum des Originals:
Herausgeber: Bundesverwaltungsamt,
50728 Köln
Gesamtherstellung:
Gehringer GmbH, 67613 Kaiserslautern
Diese Broschüre
ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung; sie wird kostenlos
abgegeben und ist nicht zum Verkauf bestimmt.
Geschichte:
Die Original-Broschüre wurde im Januar
1997 vom Projekt KultInfo (vormals Sektenarchiv c/o Umweltbibliothek Berlin),
PSF 580152, D-10411 Berlin, eingescannt und zum elektronischen Buch umgearbeitet.
Das elektronische Buch darf in unveränderter Form frei weitergegeben
werden. Die Weitergabe muß kostenlos erfolgen.
Versionsgeschichte des elektronischen
Buches
oder
Der Versuch zur Unterdrückung
des elektronischen Buches
oder
Vom Versuch, ein kritisches
Projekt "plattzumachern"
In einer gezielten Informations- und Aufklärungsarbeit über das Problemfeld sogenannten Sekten und Psychogruppen sieht die Bundesregierung ein wichtiges Instrument zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Gruppierungen, deren Strukturen, Organisation, Praktiken und Ziele potentielle Gefährdungen für den einzelnen und für die Gesellschaft enthalten können.
Mit der vorliegenden Broschüre wird über die Mun-Bewegung informiert, die seit langem in Deutschland ihre Aktivitäten entfaltet. Der Beitritt zur Mun-Bewegung ist für junge Menschen und deren Angehörige oft mit einem radikalen Bruch zu ihrer bisherigen Lebensform verbunden. Häufig werden Ausbildung, Freundeskreis und Familie aufgegeben, um sich ganz dieser Gruppierung zu widmen.
Wie ehemalige Mitglieder berichtet haben, sind damit schwerwiegende Eingriffe in die Gesamtsozialisation verbunden, die zu großen Problemen für den einzelnen und für Familien, die eigen Angehörigen an die Mun-Bewegung verloren haben, führen.
Die vorliegende Broschüre soll daher eine Orientierungshilfe und in der Auseinandersetzung mit dem Problemfeld der sogenannten Sekten und Psychogruppen eine sachliche Information und Aufklärung sein.
Bonn, im Dezember 1996
Claudia Nolte
Mitglied des Deutschen
Bundestages
Bundesministerin für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend
I. Geschichte der Munbewegung und ihres Gründers
1. Werdegang Muns,
Entstehung und Entwicklung seiner Bewegung
2. Die Vereinigungsbewegung
in Deutschland
1) Werdegang Muns, Entstehung und Entwicklung seiner Bewegung
Die "Mun oder Vereinigungsbewegung" ist die Sammelbezeichnung für die 1954 von dem Koreaner San Myung Mun (engl. Schreibweise: Sun Myung Moon) gegründete Bewegung mit ihren zahlreichen Unterorganisationen, von denen die bekanntesten in Deutschland sind die "Vereinigungskirche e.V." (kirchlicher Bereich der Organisation), die Hochschul und Studentenorganisation "CARP" (Collegiate Association for the Research of Principles) und die politische Organisation "CAUSA" (Confederation of Associations for the Unity of the Societies of the Americas) mit dem "Forum für geistige Führung". (1)
San Myung Mun wurde am 25.02.1920 (nach dem Mondkalender am 06.01.1920) als Sohn einer Bauernfamilie in der stark christianisierten Provinz Pyon Puhto in Nordkorea geboren. (2) Seine Eltern traten erst 1930 zum Christentum über. Nach der legendenhaft erscheinenden Lebensbeschreibung der Vereinigungsbewegung war der junge Mun ein religiös Suchender, für den der Ubertritt der Eltern zum presbyterianischen Christentum nicht die abschließende Klärung der eigenen religiösen Fragen bedeutete. (3)
Sein Leben als "normaler" Mensch soll Mun dann durch die sogenannte "Ostervision" des Jahres 1936 beendet haben. Mun will am Ostermorgen auf einem koreanischen Berg, tief ins Gebet versunken, eine Erscheinung gehabt haben. Jesus habe ihn dabei beauftragt, seine vor 2.000 Jahren gescheiterte Mission zu beenden und das Himmelreich auf Erden einzurichten. Nach längerem Sträuben habe er die Aufgabe akzeptiert. (4)
Der Inhalt der ihm erteilten Aufgabe soll Mun erst in den auf die Ostervision folgenden Jahren klar geworden sein. Nach neunjährigem ununterbrochenen und Ringen, in denen Mun sich in einen Dialog mit der Geisterwelt begeben haben soll, will er die Wahrheit Gottes in seinen Händen gehalten haben. (5)
Während dieser Zeit beendete er seine Gymnasialausbildung, nahm Kontakt zu verschiedenen religiösen Strömungen auf, studierte einige Semester Elektrotechnik in Japan und wirkte einige Zeit im japanischen Untergrund. Er kehrte ohne Universitätsabschluß nach Korea zurück. (6)
Etwa ein Jahr nach der Befreiung Koreas durch die Alliierten begann der 26jährige in Pyöngyang, der Hauptstadt des von der damaligen Sowjetunion besetzten Nordkoreas, eine neue Lehre zu verbreiten. Er gewann die ersten Anhänger und heiratete zum ersten Mal. (7)
Im Jahr 1946 schloß sich Mun eine Zeitlang dem messianischen "IsraelOrden" (IsraelSooDoWon) an, dessen Ordensmeister sich selbst für den Messias hielt. (8)
Am 11.08.1947 wurde Mun angeblich wegen seiner Missionstätigkeit festgenommen und nach einer erneuten Verhaftung im Jahr 1948 zu fünf Jahren Arbeitslager verurteilt. Der Grund der Verurteilung ist umstritten. Teilweise wird behauptet, Mun sei wegen Bigamie angeklagt und verurteilt worden. Er habe eine blutjunge Anhängerin geheiratet, obwohl er noch verheiratet gewesen sei. (9) Nach anderen Quellen soll der Vorwurf der Bigamie später fallengelassen worden sein. Die Verurteilung sei lediglich wegen Unruhestiftung erfolgt. (10)
Unbestritten ist, daß Mun 1948 von den presbyterianischen Kirchen Koreas wegen sektiererischer Umtriebe ausgeschlossen wurde. (11)
Im Herbst 1950 wurde Mun von den Streitkräften der Vereinten Nationen während des Koreakrieges aus dem Arbeitslager Hung Nam befreit. (12) Er begab sich in die Hafenstadt Pusan in Südkorea, wo er seine Missionstätigkeit wieder aufnahm. (13) Dort traf Mun auch auf Hyo Won Yon (späterer Präsident der Vereinigungskirche Koreas), der als Verfasser zumindest eines Teils der "Göttlichen Prinzipien", der Zusammenfassung der Lehre Muns, gilt. (14)
Im Mai 1954 gründete Mun die "Holy Spirit Association for the Unification of World Christianity" (Unification Church) und verlegte das Zentrum der Bewegung nach Seoul.
1955 wurde Mun in Südkorea erneut verhaftet und wegen Freiheitsberaubung und sexueller Nötigung angeklagt. (15) Im Hintergrund der Verhaftung stand die Anwerbung der Religionsdozentin Young Oon Kim und einiger Studentinnen der renommierten EhwaFrauenuniversität sowie die Auseinandersetzung mit den etablierten Kirchen Koreas. Als Folge des Verfahrens mußten die Anhänger Muns die Universität verlassen, während das Verfahren gegen ihn selbst nach kurzer Zeit eingestellt wurde. (16) Nach dieser Affäre ließ sich Muns erste Frau scheiden. Er heiratete daraufhin erneut. (17)
1959 begann Mun sich wirtschaftlich zu betätigen. Er gründete die erste seiner zahlreichen Firmen, die heutige Tong Il Company in Seoul. Sie produzierte damals Luftgewehre, heute auch Mörser und schwere Geschütze. (18)
Nach einer weiteren Scheidung heiratete Mun im Jahr 1960 seine jetzige Frau HakJa Han. Diese Hochzeit ("Hochzeit des Lammes") hat für Mun und seine Anhänger eine besondere und grundlegende Bedeutung. Damit soll ein neues Zeitalter der Menschheit angebrochen sein.
Anfang der 60er Jahre begann die Auslandsmission der Bewegung, zunächst mit der Entsendung von Missionaren nach Japan und dann in die USA. (19)
1965 unternahm Mun seine erste Weltreise durch 40 Länder, u.a. auch in die Vereinigten Staaten und die Bundesrepublik Deutschland. Während dieser Reise segnete Mun 120 Grundstücke als "Heiligen Grund der Vereinigungsbewegung". Höhepunkt der Reise war ein kurzer Empfang durch den ehemaligen Präsidenten Eisenhower, der von der koreanischen Botschaft vermittelt wurde. (20)
1971 verlegte Mun seinen Wohnsitz in die USA und begann mit der planmäßigen weltweiten Verbreitung seiner Lehre. Er startete 1972 mit einer "DayofHopeTour" durch sieben Städte. 1973 folgte eine 21StädteTour und 1974 eine Reise durch 32 Städte. Höhepunkt war eine Ansprache Muns 1974 im Madison Square Garden, New York, vor 50.000 Besuchern. Ein weiterer Höhepunkt und vorläufiger Abschluß seiner Redekampagne war eine Ansprache im Jahre 1976 in Washington am WashingtonMonument. (21)
Aufgrund politischer Spannungen zwischen Amerika und Korea wurde 1978 ein Untersuchungsausschuß des amerikanischen Repräsentantenhauses eingesetzt. Leiter war der Abgeordnete Donald Fraser. Der Ausschuß deckte viele Hintergründe der amerikanischkoreanischen Beziehungen auf und stieß dabei auch auf die Rolle der Vereinigungsbewegung. Es wurde erstmals eine enge religiöse, wirtschaftliche und politische Verflechtung der Ziele der Vereinigungsbewegung offensichtlich. (22)
1982 wurde Mun in den Vereinigten Staaten wegen Steuerhinterziehung zu dreizehn Monaten Gefängnis verurteilt. Die Strafe trat er 1984 an. (23)
Im Jahr 1990 empfing der Präsident der damaligen Sowjetunion, Michail S. Gorbatschow, Mun persönlich während der 11.Weltmedienkonferenz in Moskau. Die Veranstaltung war von Mun zur Vereinigung der Medienlandschaft gegründet worden und fand erstmals im kommunistischen Machtbereich statt. Während die Vereinigungsbewegung behauptet, der Empfang habe stattgefunden, weil Gorbatschow die Wichtigkeit Muns erkannt habe, schien bei Gorbatschow der Grund für dieses Treffen in der wirtschaftlichen Finanzkraft des Geschäftspartners und den damit verbundenen Hoffnungen auf wirtschaftliche Unterstützung zu bestehen. (24)
1995 unternahm das Ehepaar
Mun eine weitere Missionsreise in mehrere Länder, u.a. nach Rußland,
Afrika und Südamerika.
2) Entstehung und Entwicklung der Vereinigungsbewegung in Deutschland
Die ersten deutschen Mitglieder der Vereinigungsbewegung wurden 1963 in Kalifornien angeworben und schon 1964 als Missionare nach Deutschland und Osterreich gesandt. (25)
Die "Göttlichen Prinzipien", die Grundlage der Lehre Muns, wurden in die deutsche Sprache übersetzt und ein erstes Zentrum der Bewegung in Frankfurt am Main gegründet. (26)
Im November 1964 hat sich die Bewegung als "Gesellschaft zur Vereinigung des Weltchristentums" in Frankfurt/Main registrieren lassen. (27)
In den ersten Jahren war die Expansion in der Bundesrepublik zunächst gering. Nach einem Besuch Muns im Jahr 1969, bei dem ein neuer Landesleiter für den deutschen Zweig der Vereinigung berufen wurde, änderte sich dies. Es kam es zu Firmengründungen (Druckerei, Fotolabor, Importfirma zum Vertrieb von Ginseng-Produkten usw.), und erste deutschsprachige Zeitungen wurden gedruckt und verteilt. Von den Mitgliedern wurde erwartet, daß sie in Wohngemeinschaften lebten und finanzielle Beiträge zum Erhalt der Gemeinschaft leisteten.
Auch der Stil der Missionsarbeit wandelte sich. Während in den ersten Jahren Einladungen zu Vorträgen auf der Straße verteilt wurden, wandte man jetzt aufdringlichere Methoden an. Die Mitglieder nutzten z.B. die Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln, um aus den "Prinzipien" zu lesen oder laut zu predigen. Seit 1971 gibt es in der Vereinigungsbewegung in Deutschland auch Vollzeitmissionare. (28)
Bis Mitte der 70er Jahre erwarb die Vereinigungsbewegung zwei Trainingszentren: die Neumühle bei Camberg in Hessen und die Regelsmühle in Franken. (29) 1975 erfolgte die Umbenennung in "Vereinigungskirche e.V." (30)
1976 griff die CARP (eine Hochschul und Studentenorganisation der Vereinigungsbewegung) massiv in den Bundestagswahlkampf ein, was ihr bald gerichtlich untersagt wurde. Die Wahlplakate der CARP hetzten gegen den Kommunismus und Sozialismus. (31)
Die Negativschlagzeilen in der Presse verschlechterten innerhalb kurzer Zeit das Image der Vereinigungsbewegung. Sie versuchte, dem entgegenzuwirken: Die Pressearbeit wurde verbessert, die Straßenmission wurde fast vollständig aufgegeben, die sogenannte "Hausmission" eingeführt, (32) und die Kontakte zu den Eltern der Mitglieder wurden durch Vorträge verstärkt. (33)
1984 wurden an der damaligen Berliner Mauer Vereinigungskampagnen durchgeführt. Die CARP weihte "Heilige Gründe" und berief internationale Treffen ein. (34)
Im August 1987 wurde ein im Vorfeld heftig umstrittener 4. WeltKongreß der CARP in Berlin abgehalten. Es kam zu schweren Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Demonstranten gegen Mun. Aufgrund dieser CARPAktivitäten in Berlin behauptete Mun heute, daß es nur dem Einfluß der Vereinigungsbewegung zu verdanken sei, daß Deutschland wiedervereinigt wurde und die "Mauer" fallen konnte. (35)
Im Jahr 1992, dem "Jahr
der Frau", gab es in der Bundesrepublik eine neue Gründung innerhalb
der Vereinigungsbewegung:, die "Frauenföderation für den Weltfrieden".
Sie hat die Vereinigung aller Frauen der Welt unter der Ideologie Muns
zum Ziel. Präsidentin der Weltvereinigung ist die Ehefrau Muns, HakJa
Han. Sie kam jeweils 1992 und 1993 nach Frankfurt, um vor geladenem Publikum
ihre Ansprachen zu halten. Frau Mun trat hierbei eindeutig als "Botschafterin"
der Lehre Muns auf. (36)
II. Die Lehre und das Führungssystem der Munbewegung
1.
Die religiöse Zielsetzung der Lehre Muns
2.
Die autoritäre Führergestalt Muns und die Hierarchie in der Munbewegung
3.
Das Elitebewußtsein der Gruppe
a). Die stark vereinfachte Weltsicht
b). Die Überwindung der satanischen Umwelt
c). Die Gruppensprache und die Rituale
4.
Ehe und Familie
5.
Die Bindung an die Gruppe
a) Die Methoden der Anwerbung
b) Die Integration und die Unterwerfung
c) Die Lösung von der Gruppe
1) Die religiöse Zielsetzung der Lehre Muns
Die Lehre der Vereinigungsbewegung basiert im wesentlichen auf den "Göttlichen Prinzipien", den Offenbarungen Muns, die in den verschiedenen Ausgaben niedergelegt sind, und den Reden Muns ("Master Speaks"). Die "Göttlichen Prinzipien" gelten als die von Mun offenbarte Wahrheit für unsere Zeit. (37)
Mun sieht in allem Sein eine polare Struktur enthalten. Aus der allgemeinen Beobachtung, daß viele Dinge der Welt aus Gegensatzpaaren bestehen (z.B.: Mann und Frau, positiv und negativ) (38), folgert Mun, daß auch Gott in sich das männliche (Subjekt) und das weibliche (Objekt) vereinige. Gott soll das "Innere, das männliche Subjekt" sein, während ihm die Schöpfung als "weibliches Objekt" gegenüberstehe. Zwischen den beiden Polen Gottes gebe es einen ständigen Austausch, ein "Geben und Nehmen". Dies sei die Grundlage der ewigen göttlichen Existenz.
Gott soll die Menschen Adam und Eva geschaffen haben, damit sie ein vollkommenes und sündloses Gegenüber zum Göttlichen bilden. Durch ihre Vollkommenheit sollten sie die Verwirklichung des dreifachen Segens erreichen. Die drei zur Vollkommenheit führenden Segnungen Gottes entnimmt Mun dem biblischen Ausspruch: "Seid fruchtbar und mehret Euch, füllet die Erde und machet sie Euch untertan" (1. Mose 1,28).
Der erste Segen "seid fruchtbar" soll zur Vervollkommnung der eigenen Persönlichkeit, der zweite "und mehret Euch" zur Vervollkommnung der Familie führen. Der dritte Segen beinhaltet die Vervollkommnung der Herrschaft über die Schöpfung. (39)
Gott habe mit dem sündlosen Paar eine Trinität bilden wollen. Sein Ziel sei es gewesen, ein Paradies auf Erden zu errichten. Dieses Ziel sei jedoch durch den Sündenfall vereitelt worden. Nach Mun'scher Auffassung soll der Sündenfall dadurch eingetreten sein, daß Eva von Satan verführt worden sei und die Menschen dadurch auf den Weg des Bösen gelangt seien. Das Paradies habe sich in eine sündige Welt verwandelt, und Satan sei zum Herrn der Welt geworden. (40)
Laut Mun ist es Gottes Ziel, seinen ursprünglichen Plan, das Himmelreich auf Erden, wiederherzustellen. Bei diesem Prozeß soll auch der Mensch eine entscheidende Rolle spielen. Er müsse seine Verbindung zu Gott durch "Wiedergutmachung" wiederherstellen. Da das Individuum dazu aus eigener Kraft nicht in der Lage sei, brauche es die Hilfe des "Herrn der Wiederkunft", des "Messias". (41)
Dessen vorrangige Aufgabe sei es, als sündloser Adams eine sündlose Eva zu ehelichen und damit die erste sündlose und von Satan unabhängige "wahre Familie" zu gründen. Die Anhänger werden durch eine Adoptionszeremonie zu Kindern der "wahren Eltern" und Mitglieder der "wahren Familie". Als solche können sie sündlose Kinder zeugen. (42)
Zwar habe Gott bereits mehrfach versucht, seine Idealvorstellungen z.B. durch die Entsendung von Jesus als "zweiten Adam" auf die Erde zu verwirklichen, doch habe dieser versagt. Durch seinen frühzeitigen Kreuzestod sei es Jesus nicht gelungen, die physische Wiederherstellung zu vollenden. Er habe es nicht geschafft, eine Frau prinzipiengemäß wiederherzustellen und sündlose Kinder zu zeugen. (43) Folglich wird nach der Lehre der Vereinigungsbewegung ein "dritter Adam" gebraucht. Dieser sei Mun, der in Korea wiedergeborene Messias, der von seinen Anhängern als "wahrer Vater" verehrt wird. (44)
Eine wichtige Bestätigung, daß Mun der Messias sei, war für seine Anhänger die Hochzeit im Jahr 1960 mit der Studentin HakJa Han. Durch diese sogenannte "Hochzeit des Lammes", die als die Vereinigung des sündlosen Adam mit der sündlosen Eva gewertet wird, gilt Mun als Mittler zwischen Gott und Menschheit. (45) Er wurde zu der Zentralfigur, auf die alle anderen Religionen angeblich schon lange gewartet haben. "Deshalb werden alle Religionen vereinigt werden, indem sie sich dabei auf das Christentum ausrichten." Das gelte selbstverständlich auch für Hinduismus, Buddhismus und Islam. (46) Mun und seine Frau werden fortan als die "wahren Eltern" der Gemeinschaft betrachtet. Die Mitglieder der Gemeinschaft werden ihre "wahre Familie". (47)
Ziel der religiösen Ideologie Muns ist die Errichtung eines Himmelreichs auf Erden, d.h. die Vereinigung aller Religionen unter seiner Herrschaft. Mun versteht den Begriff "Vereinigung" nie als gleichberechtigtes Nebeneinander verschiedener Glaubensrichtungen, sondern als die absolute Unterwerfung unter seinen Maßstab.
"Das Himmelreich wird zuerst auf Erden errichtet. Die Menschen sehnen sich nach einer vereinigten Welt. Die Welt braucht eine Ideologie und einen Vater... Die Welt wird zu einem einzigen Land. Wenn alle Nationen miteinander vereinigt sind, bilden sie ein Volk unter der Herrschaft Gottes." (48)
Damit wird deutlich, daß Mun nicht nur die religiöse, sondern auch die politische Herrschaft anstrebt.
Die Lehre Muns wurde überwiegend aus Elementen anderer Weltanschauungen zusammengefügt. In Korea ist ein solcher Synkretismus (49) keinesfalls ungewöhnlich. Von Kritikern (50) wird behauptet, schon die "Göttlichen Prinzipien" seien ein Plagiat des Buches "Basic Principles For Christianity" von BaekMun Kim, dem Gründer und Leiter des IsraelOrdens, dem Mun für eine Weile beigetreten war. (51) Neben einer gewissen ähnlichkeit des Titels soll das Buch auch inhaltliche Parallelen aufweisen. (52)
Aus der christlichen Vorstellung ist u.a. die bildhafte Darstellung des Paradieses mit Adam und Eva entlehnt. Der auch in der Bibel dargestellte Sündenfall erfährt allerdings eine abweichende Interpretation. In der Bibel wird der Sündenfall durch den Ungehorsam der ersten Menschen Adam und Eva ausgelöst, weil sie trotz des göttlichen Verbots äpfel vom Baum der Erkenntnis gegessen haben sollen. Mun hingegen sieht den Sündenfall darin, daß Eva von Satan sexuell verführt worden sei. Diese Auffassung des Sündenfalls wurde zuvor schon von dem 1688 in London geborenen Naturforscher und Theosophen Emanuel Swedenborg und seinen Anhängern vertreten. Es ist sehr wahrscheinlich, daß Mun bereits während seiner Gymnasialzeit in Seoul Kontakte zu Pfingstgemeinden und Ordensgründern wie Yong Do Lee unterhielt, die Anhänger der Ideen Swedenborgs waren. (53)
Das stark messianische Sendungsbewußtsein der Lehre findet sich in etlichen korearischen u.a. auch bei BaekMun Kim wieder. (54)
Neben den genannten
Elementen prägten auch östliche Weisheiten die Ideologie Muns.
So wird teilweise behauptet, Muns Auffassung über die Polarität
aller Dinge entspreche dem Yin und Yang des Konfuzianismus. (55)
2) Die autoritäre Führergestalt Muns und die Hierarchie der Munbewegung
Innerhalb der Vereinigungsbewegung gilt Mun als absolute Autorität. (56) Mun, der von seinen Anhängern als der "wahre Vater" verehrt wird, ist von seiner Rolle als Messias vollkommen überzeugt:
"..Gott berief mich in seinem Auftrag als sein Instrument. Ich wurde gerufen, um Seine Wahrheit für Ihn zu offenbaren ich wurde ausersehen, mit Jesus Christus und dem Lebendigen Gott direkt in Verbindung zu treten." (57)
Zur 40JahrFeier (1994) seiner Bewegung verkündete er: "Es ist der Messias, der als wahre Eltern kommt ... Gott berief mich, um diese Mission zu erfüllen." (58)
Mun selbst sieht sich als vollkommenen Menschen, der wie Gott fühlt und daher nie sündigt. "Dieser Mensch ... wird daher zum Tempel Gottes und somit zu einem göttlichen Wesen. Er hat also göttlichen Wert." (59) Damit ist er nach seiner Ansicht gleichzeitig befähigt, das gesamte Universum zu regieren. (60)
Zu seiner Unterstützung dienen ihm die Männer der ersten 36 von ihm gesegneten Familien, überwiegend Koreaner, die sich in fast allen Spitzenpositionen seiner Unternehmungen befinden. Die Kinder der Familien werden soweit möglich nur in diesem Zirkel untereinander verheiratet. (61)
Seit 1992 erscheint auch Frau Mun vermehrt in der öffentlichkeit, überwiegend in der "Frauenföderation für Weltfrieden", deren Präsidentin des Weltverbandes sie wurde.
Der älteste Sohn Muns, HyoJin wurde zum Präsidenten der CARP-Weltvereinigung ernannt und organisiert dort die studentischen Sportund Weltkongresse.
In den Ländern stehen den "Vereinigungskirchen" Landesväter oder Landeseltern vor, denen noch ein Berater aus den "36 Familien" zur Seite gestellt werden kann. Auf der Ebene darunter befinden sich die Bezirksleiter. Diesen sind die Zentrumsleiter unterstellt.
Das einfache Mitglied hat sich seinem Zentrumsleiter oder höherrangigen Mitgliedern vollständig zu unterwerfen. Es ist "Objekt". (62)
Die Ausbildung der Leiterkader
erfolgt auf dem "Unification Theological Seminary" in Barrytown, New York,
der eigenen Schulungsstätte. Die Absolventen werden überwiegend
in "Fundraising" (Geldbeschaffung) und "Hausmission" trainiert. (63)
3) Das Elitebewußtsein der Gruppe
Die Anhänger der Vereinigungsbewegung glauben, den einzigen Schlüssel zu einem erfüllten Leben zu besitzen. Sie verstehen sich als Auserwählte ("Champion Gottes" oder "Soldaten Gottes") (64), die dazu beitragen, das Reich Gottes auf Erden zu errichten. Diese Aufgabe hebt sie in ihren Augen deutlich vom Rest der Welt ab. (65)
Jedes Mitglied glaubt, einen Beitrag zur Welterrettung leisten zu können, wenn es die Bedingungen der Gruppe erfüllt und zum Dank für seine Bemühungen durch Mun adoptiert wird. (66)
Das Elitebewußtsein führt zu einer deutlichen Distanz zur Umwelt und zu einer Exklusivität der Gruppe, die sich in bestimmten Lebensund Verhaltenskonzepten äußert:
a) Stark vereinfachte Weltsicht
Die Vereinigungslehre vermittelt ihren Anhängern eine sehr vereinfachte Weltsicht. Entsprechend dem "Polaritätsprinzip" gibt es nur die Unterscheidung in "Gut" oder "Böse", "Für die Bewegung" oder "Dagegen". Kompromisse sind nicht möglich. Die Anhänger Muns als "Streiter Gottes" stehen immer auf der Seite des Guten, während die Menschheit außerhalb der Bewegung zum Untergang verurteilt ist. (67) Kritik an Mun und seiner Lehre wird als satanischer Angriff bewertet. (68)
Das Gelingen des Endziels wird dem gruppenkonformen Handeln des einzelnen zugeschrieben, nie der Gruppe selbst. Mißerfolg bedeutet somit mangelnden Glauben oder zu wenig persönliches Engagement in der Bewegung. (69) Kommt es zu Konflikten im zwischenmenschlichen Bereich, gibt es stets eine einfache Lösung: die Unterwerfung unter die Gruppe, d.h. unter die höherrangigen Gruppenmitglieder. Andere Wege führen in die Arme Satans und gefährden das Ziel der Bewegung. (70)
Ein weiteres Mittel,
Konformität in den Gruppen durchzusetzen, ist die Technik des "Gedankenstopps".
Dazu gehören sehr intensives Beten, Singen, Summen oder Meditieren.
Diese Methoden finden auch im psychotherapeutischen Bereich Anwendung.
In der Vereinigungsbewegung werden sie aber derart trainiert, daß
die Mitglieder sie automatisch anwenden, um kritische oder gruppenfeindliche
Gedanken abzuwehren. (71)
b) Die Überwindung der satanischen Umwelt mit Hilfe der "himmlischen Täuschung"
Zur Wiederherstellung des Himmelreichs auf Erden sind nach der Auffassung Muns alle Mittel erlaubt, um Satan zu überlisten und ihm seine Besitztümer Stück für Stück zu entreißen. (72) Jeder Gegenstand, jede Person oder jedes Grundstück, das für die Ziele der Vereinigungsbewegung vereinnahmt werden kann, bedeutet einen Sieg über das Böse. Daher müssen ungeahnte Kräfte mobilisiert werden, um dem Plan Gottes Geltung zu verschaffen. (73)
Von Aussteigern wurde immer wieder berichtet, daß sie beim "Fundraising" und bei der Anwerbung die Gesprächspartner über ihre wahren Ziele und Hintergründe getäuscht haben. Dieses Verhalten wird von Mun als "himmlische Täuschung" (heavenly deception) bezeichnet, die er aus der Bibel und dem Verhalten Gottes rechtfertigt.
Gott habe die Täuschung des Jakob zur Erlangung des Erstgeburtsrechts für richtig erachtet, weil sie seinen Zielen diente (vgl. Altes Testament, 2. Moses). (74) Die Täuschung der Umwelt über die wahren Ziele der Vereinigungsbewegung sei daher ein legales Mittel.
Die "himmlische Täuschung" durchzieht alle Aktivitäten der Vereinigungsbewegung:
das Fundraising (Geldbeschaffung)
Die Vereinigungsbewegung versteht darunter den finanziellen Kampf gegen Satan.
Jeder Geldbetrag, der gesammelt werden kann, bedeutet eine Verminderung der satanischen Einflußsphäre. Gleichzeitig sollen sich die Spender einen Anteil an der himmlischen Erlösung erkaufen. Die Methoden der Strategie soll Mun in Japan erprobt und entwickelt haben. (75)
Die Mitglieder werden in Sammelteams von zehn bis zwölf Personen eingeteilt, die in Gruppen von meist zwei oder drei Personen als Verkäufer von Billigprodukten aus den Mun'schen Betrieben tätig werden. Sie täuschen vor, für soziale Einrichtungen, Seniorenfeste, Kindergärten, zur Unterstützung junger Musiker o.a. zu sammeln. (76)
Während der 60er und 70er Jahre gab es innerhalb der MunBewegung eine eigene Organisation, die "International One World Crusade" (EineWeltKreuzzug), die sich ausschließlich mit den weltweiten Einsätzen der FundraisingTeams befaßte. Hunderte von Mitgliedern wurden zu ihren Einsätzen in der ganzen Welt geflogen. Sie blieben einige Wochen vor Ort, um dann zu weiteren Einsätzen zu wechseln. Dabei konnte es sich auch um die Einteilung zu politischen Demonstrationen handeln, die Mun besonders in Amerika zur Verfolgung seiner Ziele initiierte. (77)
Nach dem Untersuchungsbericht der amerikanischen Regierung von 1978 (FraserReport), konnten die Mittelbeschaffungsteams der Vereinigungsbewegung netto $ 1.000, pro Tag aufbringen. (78)
Ein Aussteiger berichtete, daß er in seiner mehr als sechsjährigen Zugehörigkeit zur Munbewegung den Betrag von 600.000 Dollar gesammelt hat. Das entspricht einer durchschnittlichen Tageseinnahme von $ 256,-- !
die Anwerbung (Missionierung)
Jedes Mitglied der Vereinigungsbewegung muß durch die Anwerbung "geistiger Kinder" den eigenen spirituellen Entwicklungsstandard demonstrieren und gleichzeitig die Welt Satans schmälern (79). Dabei kommt es nicht darauf an, das Ziel der Anwerbung sofort deutlich werden zu lassen. Durch gezielte "himmlische Täuschung" kann versucht werden, das potentielle Opfer zu Vorträgen, Gruppenessen oder Workshops zu lotsen (80). Ist ein neues Mitglied erst einmal in einem Gruppenzentrum, wird es so vereinnahmt (sogenanntes "Love Bombing"), daß ein Ausstieg nur schwer möglich ist. (81).
Die Mobilisierung einer neuen Kraft gegen Satan und das Anwachsen der Bewegung heiligen jedes Mittel! (82)
politische, kulturelle und wirtschaftliche Aktionen
Mun selbst benutzt das Prinzip der "himmlischen Täuschung", um seine politischen Ziele vor der öffentlichkeit zu verschleiern. Vor einer Demonstration gegen den Rückzug von UNTruppen aus Korea im Jahre 1974 sagte er:
"Sie müssen daran denken, daß ihre Aussagen nie politischen Charakter haben dürfen. Sie müssen sagen, 'Wir sind nicht an politischen Dingen interessiert. Wir tun dies nicht aus politischen Gründen, sondern aus humanitären'." (83).
Auch im kulturellen Bereich wurde das Prinzip der "himmlischen Täuschung" erfolgreich angewandt. Der FraserReport wies nach, daß die koreanische Ballettgruppe "Little Angels" zum Devisenschmuggel mißbraucht wurde. Genauso versuchte man über die Gruppe Zugang zu politischen Entscheidungsträgern zu gewinnen. (84)
"Wenn man nach den Little Angels fragt, sagen Sie einfach, daß Moon der Initiator der Gründung der Little Angels war. Wenn wir die Little Angels zu offensichtlich zur Unterstützung unseres Meisters und der Kirche einsetzen, wird der Satan angreifen, indem er sagt, daß Moon diese Kinder für seinen eigenen Ruhm einsetzt." (Vorstandsinformation 1973)
Im Rundbrief der Vereinigungsbewegung österreich wurde mit Stolz berichtet, daß durch das von Mun gegründete "Religious Youth Service Project" (Tagungen in aller Welt für 20 bis 30 Jährige) hunderte Menschen um eine "substantielle Vision des Weltfriedens" bereichert worden seien. Diese Teilnehmer würden jetzt "in verantwortungsvollen Aufgaben Vaters Ideale weitergeben, ohne den theologischen Aspekt der göttlichen Prinzipien zu kennen oder gar Mitglied der Vereinigungskirche geworden zu sein." (85)
Innerhalb der wirtschaftlichen Aktivitäten der Vereinigungsbewegung wird der Anschein erweckt, die Firmen agierten unabhängig voneinander. Oft kann nur über die Führungskader eine Verbindung zur Bewegung nachgewiesen werden.
So kam z.B. der Spitzenfunktionär
der Vereinigungsbewegung Dr. Kae Hwan Kim 1962 als Stipendiat in die Bundesrepublik,
studierte Volkswirtschaft und machte seinen Abschluß 'summa cum laude'.
Er arbeitete an der RuhrUniversität Bochum als wissenschaftlicher
Assistent. 1979 gründete er in Düsseldorf die Sae Il Ex und Import
GmbH für Maschinenerzeugnisse. Erst 1980 wurde bekannt, daß
Dr. Kim einer der Führungskader Muns war. Er war auch als Geschäftsführer
der MunFirma Wanderer in Gießen eingesetzt. (86)
c) Die Gruppensprache und die Rituale
Oberflächlich betrachtet zeigen sich in der Sprache der Vereinigungsbewegung kaum Unterschiede zur Normalsprache. Versucht der Außenstehende aber, den Sinn des Gesagten zu verstehen, dann wird deutlich, daß Alltagsbegriffe mit anderen Sinndeutungen unterlegt wurden.
"Geben und Nehmen" oder "Subjekt und Objekt" sind Begriffe aus der Gruppenhierarchie. Der Unterlegene ist immer der "Gebende" oder das Objekt. Subjekt und "Nehmer" kann nur der Höherstehende sein.
Das "KainAbelProblem" ist ein weiterer Begriff aus dem Bereich der persönlichen Bindungen. Das untergeordnete Mitglied ist immer in der Rolle des Kain. Da Kain den Abel erschlagen hat, muß er sich als "Wiedergutmachung" dem schwächeren Abel unterwerfen. Damit kann er sich von den satanischen Einflüssen befreien. Die Lösung eines Konflikts liegt immer in der Unterordnung.
Auch der "Isaak" ist ein Begriff aus der Wiedergutmachungslehre Muns. Die Anhänger werden in die Position des "Abraham" versetzt und müssen ihrem Führer den "Isaak" opfern. Meist handelt es sich um letzte private Gegenstände, Verbindungen zu Eltern, Freunden, Bekannten oder liebgewordene Lektüre.
Die amerikanische Aussteigerin B. Underwood berichtete, daß ein Mitglied den Kontakt zu einem leiblichen Kind opfern sollte, das nicht aus einer von Mun gesegneten Beziehung stammte. (87)
"Engelsgleich" bedeutet schlicht "böse sein", denn Satan war ein gefallener Engel.
"Wahre Christen" sind im Sprachgebrauch der Bewegung nur die Anhänger Muns. Durch die geistige Wiedergeburt während der Adoption werden sie als "wahre Menschen" und Kinder der "wahren Eltern" wiedergeboren. (88)
Durch den Gebrauch der Wortgebilde verlernt das Mitglied im Laufe der Zeit seine Normalsprache und kann die Begriffe aus der Umwelt, die nicht ins Sprach und Denkschema passen, nicht mehr zuordnen. (89)
Zu einer weiteren Ausgrenzung der Umwelt und zur Förderung des Elitebewußtseins trägt die Ritualisierung des täglichen Lebens der Vereinigungsmitglieder bei. ==========================================================. (Schwärzung lt. Gerichtsbeschluß)
das Gelöbnis
muß jeden Sonntagmorgen
um 5 Uhr, an jedem Monatsersten und an jedem Feiertag der Bewegung gesprochen
werden. Die Zeremonie ist genau geregelt. über die Festschreibung
der Hand oder Fußbewegungen, die Kleidung, die Haltung, die Verbeugungen,
die Ausstattung des Raums und die Ausstattung des Altars gibt es genaue
Anweisungen. Der Wortlaut des Gelöbnisses muß jedem Teilnehmer
zum Mitlesen verfügbar sein, wenn möglich sollte der Text auf
koreanisch gelesen werden. Wird der Gelöbnisschwur gebrochen, sollen
das Mitglied und seine Familie Satan anheimfallen. (90)
| Das Gelöbnis der Munbewegung
My Pledge
|
Der 5. Abschnitt
sollte immer in koreanisch gesprochen werden!
die Feiertage
In der Vereinigungsbewegung gibt es eine Reihe eigener Feiertage und Jubiläumsfeiern, die meist nach dem Mondkalender gefeiert werden. Nur der Neujahrstag "God's Day" wird nach dem Sonnenkalender begangen. Zu jedem Feiertag gehört auch eine freiwillige Spende zugunsten der wahren Eltern. (91)
das Heilige Salz
Der Gedanke, die Welt und die Menschen von satanischen Einflüssen retten zu müssen, beherrscht die Handlungen der MunAnhänger. Neben allgemeinen Bedingungen wie Beten, Fasten oder besondere Sammelaktionen gibt es daher spezielle Reinigungsrituale mit Kerzen und Heiligem Salz. Die Handlungsabläufe sind genau beschrieben. Alle Gegenstände, die von außen in ein Zentrum oder eine Wohnung hineingetragen werden, müssen mit Salz bestreut oder Kerzenrauch bepustet werden. Damit sind sie Satans Einfluß entzogen. Fühlt sich eine Person durch besondere satanische Einflüsse bedrängt, kann sie sich ebenfalls mit Salz bewerfen. Die Kleidung ist damit gereinigt und bietet Schutz vor weiteren Attacken. (92)
das "Matching" und die "Segnung" (blessing)
Beim "Matching" werden anhand von Fotografien die zukünftigen Partner bestimmt, die von Mun gesegnet werden sollen. Während der "Holy Wine Ceremony" (Weinzeremonie) vor der Segnung wird durch das Trinken von "Blut" (ein von Mun zusammengestellter Trank) die satanische Blutslinie gelöscht und das Mitglied geistig als "wahrer Christ" und "wahres Kind" der "wahren Eltern Mun" wiedergeboren. (93)
Nach der Segnung von
360.000 Paaren am 25.08.95 beabsichtigt Mun im November 1997 die Massentrauung
von 3,6 Millionen Paaren in Washington/USA. (94)
In der Lehre der Vereinigungsbewegung sind die Ehe und die Familie die zentralen Institutionen. Mun betont in allen Reden immer wieder die Bedeutung von Ehe und Familie. (95) Aber sein Verständnis dieser Institution ist kaum mit dem im Grundgesetz verankerten Familienbegriff vereinbar.
Mun versteht unter "Familie" nicht die Familie im herkömmlichen Sinne, sondern die "wahre Familie", d.h. seine Anhänger, als deren "wahrer Vater" er sich sieht. Diese "wahre Familie" hat vor allen anderen Bindungen Vorrang, weil sie für die Ewigkeit angelegt wurde.
Um eine neue sündlose Menschenfamilie zu schaffen, führt Mun Massenhochzeiten durch, bei denen er Paare, die er zusammengestellt hat, segnet.
Hierzu wählt er nach eingesandten Fotos Partner aus verschiedenen Nationen aus, um sie miteinander zu "verheiraten". Der von Mun getroffenen Wahl kann in Einzelfällen widersprochen werden, in aller Regel ist aber davon auszugehen, daß die Entscheidung "akzeptiert" wird. (96)
Die Akzeptanz beruht einerseits darauf, daß die Anhänger glauben, Mun verfüge über die hellseherische Fähigkeit, schon beim Betrachten der Fotos die richtige Partnerseele zu erkennen. Andererseits darf nicht verkannt werden, daß der Gruppendruck und die Angst, aus der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden und Satan anheimzufallen, enorm sind. (97)
So hat das Amtsgericht Hamburg eine von Mun "gematchte" Ehe gemäß §34 Ehegesetz aufgehoben, weil es durch die Anhörung der Ehefrau zu der überzeugung gelangte, daß diese durch Drohungen der Gemeinschaft in eine Zwangslage versetzt worden war, die einem freien Entschluß zur Eingehung der Ehe entgegenstand. (98)
Die Segnung durch Mun (sogenanntes "Blessing") beinhaltet aber nicht nur die "Eheschließung". Wesentliches Element der Segnung ist die paarweise Adoption durch Mun in die "wahre Familie". (99)
Bemerkenswert ist, daß sich die Partner vor der Segnung teilweise noch nie gesehen haben.
In Film und Fernsehberichten wurde gezeigt, daß von einigen "Ehegatten" nur ein Partner anwesend war, der während der Zeremonie ein Bildnis seines Partners trug. Anscheinend ist auch die Segnung eines lebenden mit einem verstorbenen MunAnhänger möglich. (100)
Das von den Ehepartnern bei der Segnung abgegebene Versprechen ist im wesentlichen ein Gelöbnis an Mun. Die Partner geloben, seine Grundsätze zu befolgen und übernehmen die Verantwortung für das Gelingen der Beziehung. (101)
Erst nach einer Bewährungszeit zwischen 40 Tagen bis zu drei Jahren ist es den Eheleuten erlaubt, intim miteinander zu verkehren. Nach Berichten aus Korea soll das erste sexuelle Zusammensein stark ritualisiert und im Detail vorgeschrieben sein (z.B. die Position von Mann und Frau als Verkörperung von Adam und Eva). (102)
Ziel der Rituale ist die Vermehrung der Anhänger Muns, d.h. die Erzeugung "sündloser" nicht der satanischen Blutslinie verfallener "wahrer Christen".
Nur aus der Unterordnung der Individualität und aller persönlicher Beziehungen unter das höherrangige Ziel ist ein noch drastischerer Eingriff in das Familienleben nachvollziehbar. Mun soll von seinen Anhängern verlangen, "wahre Kinder" an andere Ehepaare abzugeben, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht in der Lage sind, eigene Kinder zu bekommen. Zuvor sollte man aber ein Kind gebären und behalten. (105)
Auf das Gebären und die Aufzucht der Kinder reduziert sich die Rolle der Frau in der Vereinigungsbewegung. Selbst das Familienleben und die Fürsorgepflicht gegenüber den Kindern sind dem Ziel der Bewegung untergeordnet. (103)
Aus dem Brief einer MunAnhängerin geht hervor, daß Kleinkinder anderen zur Betreuung überlassen werden, damit ein reibungsloser Ablauf der Missionstätigkeit gewährleistet bleibt:
"Als ich Lissabon in Richtung Prag verließ, ließ ich unsere Kinder zurück. David hatte noch von der Brust getrunken. Was mir sehr half, waren Vaters Worte aus einer Rede: '... um nicht sentimental zu werden, vermied ich es, Bilder meiner Kinder anzuschauen und ich konzentrierte mich auf Gottes Arbeit...' So tat ich dasselbe. Ich hatte nur ein Foto bei mir und schaute es fast nie an. In dieser Zeit hatte David einen Unfall... Ich hoffe, daß er eines Tages stolz darauf sein kann, weil er als ein Opferdienen konnte." (104)
Aus dem Brief geht weiter
hervor, daß auch der Vater der Kinder gleichzeitig mindestens fünf
Monate im Auslandseinsatz unterwegs war.
Der Einstieg in die Vereinigungsbewegung erfolgt in mehreren Phasen, in denen sich die Bekehrung vollzieht.
Das neue Mitglied durchläuft bestimmte Kontrollmechanismen, die darauf abzielen, sein Bewußtsein, sein Verhalten, seine Informationsquellen und seine Gedanken unter die Kontrolle der Bewegung zu bringen. Ziel ist ein neuer Mensch, der die eigene Persönlichkeit durch die Identität der Gruppe ersetzt.
Wie derartige Persönlichkeitsveränderungen funktionieren, veranschaulichte der Amerikaner Gary Scharff, früher selbst Direktor der Studentenorganisation CARP und nach seinem Ausstieg Leiter des "Freedom of Thought Rehabilitationszentrums" (u.a. Behandlung ehemaliger Sektenangehöriger) während eines Gerichtsverfahrens:
"Trennen Sie einen Menschen
von seinem Elternhaus und seinen Freunden. Schalten Sie mit einem durchorganisierten
Programm ohne Freizeit, das von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts dauert und
keinerlei Eigenbeschäftigung erlaubt nicht einmal beim Waschen und
Essen sein eigenes Bewußtsein aus. Fügen Sie diesen Faktoren
eine Flut religiöser Vorstellungen hinzu, die den Teilnehmer so verwirren
und ermüden, daß er nicht mehr weiß, was gesagt wurde,
mit der Ausnahme der Tatsache, daß er böse ist, wenn er eine
von ihnen anzweifelt oder es nicht schafft, den Vorträgen vollkommen
zu folgen. Mangel an Schlaf und proteinarme Nahrung verstärken den
Prozeß, indem sie den Menschen körperlich auf Sparflamme setzen."
(106)
In den 70er und 80er Jahren fiel die Vereinigungsbewegung durch besonders aufdringliche Werbemethoden auf. (107) Die Mitglieder versuchten durch die verschiedensten Methoden auf aggressive Weise Interessenten in die Zentren und Wohngemeinschaften zu locken.
Innerhalb kürzester Zeit entstand in der deutschen öffentlichkeit gegenüber der Gruppierung eine stark ablehnende Haltung, so daß diese daraufhin ihre Missionsmethoden änderte. Es wurde die sogenannte "Home Church Mission" (Hausmission) eingeführt.
Dabei werden einem Mitglied oder einer Familie bestimmte Wohnbezirke zugeteilt, die dann zu missionieren sind. über freundschaftliche Kontakte und Hilfeleistungen z.B. beim Kinder beaufsichtigen oder der Unterstützung hilfsbedürftiger Personen werden zwischenmenschliche Beziehungen geknüpft, die schließlich zu einer neuen Mitgliedschaft führen sollen. (108)
Seit der Wiedervereinigung lebt die Straßenmission verstärkt wieder auf. Die Bewegung errichtet Informationsstände in den Fußgängerzonen der Großstädte, die unter den verschiedensten Bezeichnungen angemeldet werden. (109)
Hierbei wurden in den letzten Jahren bereits die Kinder der ersten Generation (im Alter zwischen 16 und 21 Jahren) als Werber eingesetzt. (110)
Ziel aller Kampagnen sind überwiegend junge Menschen. Mit der Gewinnung junger, gebildeter Anhänger erhofft sich die Bewegung zunehmenden Einfluß auf die Gesellschaft.
In einem Rundbrief der österreichischen Abteilung heißt es:
"... Unsere Hauptzielgruppe waren Studenten, die wir u.a. am Mozarteum erreichten.... Unseren Bücher und Informationsstand stellten wir auch gerne auf dem Alten Markt auf, zumal die juristische, theologische und geisteswissenschaftliche Fakultät nicht weit weg sind..." (111)
Eine der wichtigsten Anwerbegruppen an den Universitäten ist die C A R P (Collegiate for the Research of Principles).
Sie wirbt an den Hochschulen aller Länder mit der Durchführung von Weltstudentenkongressen (z.B. in B Bangkok), Sportveranstaltungen, Vorträgen und Einladungen zu Mittagessen. (112) In Korea und Japan ist die CARP nach eigenen Aussagen im Studentenparlament aller Universitäten vertreten und führt verschiedentlich den Vorsitz. (113)
Aus der Satzung der CARP wird deutlich, warum die Anwerbung von Studenten für die Ziele der Vereinigungsbewegung von großer Wichtigkeit ist. Hauptzweck der Organisation ist die
"Förderung des Erziehungswesens, ausgehend vom universitären Bereich, und der Lehrerausbildung, um damit das Erziehungswesen insgesamt zu erneuern."
Weitere in den Statuten genannte Ziele sind: die Neubelebung des christlichen Fundaments der Demokratie, die Vereinigung von Religion und Wissenschaft, von östlichen und westlichen Kulturen, die Kritik am Kommunismus und die Förderung der Information über das Universitätssystem.
Aus der Satzung ergibt sich lediglich, daß "theoretische Grundlage für die unter Punkt 4 angegebenen Aktivitäten" die Vereinigungsphilosophie ("Unification Thought") ist. Der Inhalt der Philosophie wird aber nicht näher erläutert. Der unbedarfte Interessent erkennt nicht, daß CARP eine Unterorganisation der Vereinigungsbewegung ist. (114)
Von den CARPStudenten
wird erwartet, daß sie sich an die Universitäten verteilen und
dort neue Untergruppen gründen, um studentische Entscheidungen zu
beeinflussen. Diese Untergruppen sind dem Gesamtvorstand gegenüber
rechenschaftspflichtig (Punkt 11 und 12 der Satzung). Gleichzeitig ist
CARP eine Unterorganisation der politischen Vereinigung CAUSA (Confederation
of Associations für the Unity of the Societies of the Americas).
b) Die Integration und die Unterwerfung
Aus früheren Jahren gibt es etliche im wesentlichen übereinstimmende Aussteigerberichte, die die von Schaff dargestellten Manipulations- und Kontrolltechniken bestätigen. (115)
Tatsächlich verschwanden damals neue Gruppenmitglieder aus den Augen ihrer Umwelt, weil sie in Trainingszentren oder Wohngemeinschaften verweilten oder sich mobilen Missionierungsteams anschlossen. Sie hatten keinen Kontakt zu Familienangehörigen oder Freunden. Es wurde immer öfter über "Gehirnwäsche" und "Menschenraub" im Zusammenhang mit der Vereinigungsbewegung berichtet.
Der Lösungsprozeß von der Umwelt wurde von der Bewegung dadurch unterstützt, daß am Beginn der Mitgliedschaft die Kontaktaufnahme kontrolliert und reguliert, d.h. gegebenenfalls auch verhindert wurde. (116) Hierbei ist sogar Post von Verwandten und Freunden unterschlagen worden. Bei den Workshops, die der Einführung der Neuen dienten, sind Münzfernsprecher überwacht und bei Bedarf abgestellt worden. (117)
Das neue Mitglied wurde derart für die Ziele der Bewegung eingespannt, daß für eigenständiges Nachdenken keine Zeit mehr blieb. Beruf und Studium wurden häufig aufgegeben oder vernachlässigt, um sich ganz den Zielen der Bewegung widmen zu können.
Getreu den unifikatorischen Grundsätzen, daß der Erfolg der Arbeit gleichzeitig ein Spiegel der Glaubenstreue und spirituellen Entwicklung sei, wurden die Mitglieder weltweit zu Missionseinsätzen eingeteilt. Die Mitglieder waren "... der festen überzeugung, mit ihrem Opfer an Zeit, Geld und Mühe zur Erlösung der Welt beizutragen". ( 118)
Die Gruppenmitglieder hatten kaum Zeit zum Lesen. Die Bücher aus dem Privatbesitz wurden "geopfert". Durch die Abschottung der Anhänger von Literatur, Rundfunk und Fernsehen und die Beschränkung der Gesprächspartner auf Gruppenzugehörige erfolgte eine "Informationskontrolle". Diese führte dazu, daß keine kritischen Gedanken gegenüber der Gruppe und der Lehre auftraten. (119)
Die Abhängigkeit des einzelnen von der Gemeinschaft wurde u.a. dadurch verstärkt, daß Mitglieder ihr persönliches Eigentum der Gruppe übereigneten. Das reichte von den Ersparnissen über das Auto bis hin zum Bankkonto. (120)
Die Folgen der Kontroll und Manipulationstechniken verdeutlicht die Aussage in einem Gerichtsverfahren:
"Was immer deine 'Zentralfigur' dir sagt, ist die Wahrheit, nur das ist die Wahrheit. Darüber kann es keine Zweifel geben. Sie sagen dauernd: 'Vertraue, wo du nicht verstehst.' Man versucht schließlich ganz automatisch zu antworten. Je automatischer man antwortet, um so vertrauenswürdiger ist man." (121)
In der neueren Zeit wird von einer scheinbaren Liberalisierung des deutschen Zweigs der Munbewegung berichtet. Dem steht entgegen, daß insbesondere aus den neuen Bundesländern berichtet wird, daß die Vereinigungsbewegung nach wie vor versucht, Mitglieder nach der Anwerbung zum "Fundraising" in verschiedene Länder Europas zu schicken, um "Geld für den wahren Vater zu machen". (122)
Eine Aussteigerin erzählt, man habe von ihr sogar verlangt, ihre Wohnung aufzugeben, um sich für fünf Wochen zum Geldsammeln zu begeben. (123)
Hierdurch wird deutlich,
daß die Mitglieder, die zum Fundraising eingesetzt werden, in finanzielle
Abhängigkeit von der Gruppe geraten können.
Das einzelne Mitglied kann sich kaum allein aus dem Zwang der Gruppe lösen. Die Mechanismen, die es in die Gruppe brachten, verhindern umgekehrt auch, daß es sich davon lösen kann. Die Isolierung von der Außenwelt erschwert die Wiederaufnahme von Kontakten zu anderen. Die Angst vor dem Ausgestoßensein verhindert oder verzögert Ablösungen. Der Austritt kann für das Mitglied schwerwiegende soziale und finanzielle Folgen haben. (124)
Ein deutscher Aussteiger aus dem amerikanischen Zweig schildert seine Erfahrungen folgendermaßen:
"Es ist faszinierend und erschreckend wie intelligente, kritisch denkende Menschen in fanatische Sektenanhänger ohne kritisches Denkvermögen umgewandelt werden können. Das ist mir passiert, und viele meiner Freunde in der Munsekte haben selbst nach 10 Jahren heute noch nicht den Absprung geschafft. Ich hatte großes Glück, doch was ist mit denen, die nicht solch ein liebevolles und unterstützendes Elternhaus wie ich haben?" (125)
Die größten
Chancen aus der Vereinigungsbewegung auszusteigen, haben diejenigen Mitglieder,
deren Eltern oder Freunde auch gegen den Widerstand der Gruppe die Kontakte
aufrecht erhalten.
III.
Der Universale Machtanspruch
1. Die wirtschaftlichen Unternehmungen
2. Die kulturellen Unternehmungen
3. Die militärischen Ambitionen
4. Die politischen Bestrebungen
Muns erklärtes
Ziel ist die Vereinigung der Welt unter seiner Herrschaft. Die "Göttlichen
Prinzipien" schließen mit dem Satz:
"Damit die ideale Welt der einen großen Familie unter dem Herrn der Wiederkunft als dem wahren Vater errichtet werden kann, müssen alle Sprachen miteinander vereinigt werden." (126)
Die Vereinigungsbewegung behauptet, unter der Schaffung der idealen Welt verstehe Mun nicht die Errichtung einer politischen Weltordnung, sondern es handele sich um eine bildhafte, der Sprache der Bibel vergleichbare Darstellung.
Diese Behauptung ist schon deshalb zweifelhaft, weil nach den "Göttlichen Prinzipien" der Weg zur Herstellung der idealen Welt ein dritter Weltkrieg sein solle, der entweder geistigideologisch oder physischmilitärisch ausgefochten wird. In diesem dritten Weltkrieg soll die Welt Satans (d.h. der Kommunismus) unterworfen werden. (127)
Weder Wortwahl noch Darstellung dieses dritten Weltkrieges lassen den Eindruck entstehen, es handele sich um eine "mythische Theologie". Vielmehr deutet die Beschreibung handfester Vorstellungen auf die Durchsetzung weltlicher Ziele hin.
Nach der gültigen Lehre der Vereinigungsbewegung endete der vorhergesagte 3. Weltkrieg durch die geistigideologische überwindung des Kommunismus. Zeichen dieses Sieges waren Muns Treffen mit Gorbatschow (1990) und Kim Il Sung (1991). Sie sollten die ideologische Vernichtung der "KainTypen" symbolisieren, und der 3. Weltkrieg wurde geistig für vollendet erklärt. Seit 1990 begann für die Vereinigungsbewegung die letzte vollständige Vereinigung der "Neuen Menschheit". (128)
Nach Aussagen ehemaliger Gruppenmitglieder (129) sowie nach in der Literatur vertretenen Auffassungen (130) und insbesondere nach Erkenntnissen des FraserReports (131) plant Mun die Schaffung einer weltweiten Theokratie, d.h. einer Weltordnung, die die Trennung zwischen Kirche und Staat abschafft. Im FraserReport wird aus verschiedenen Schriften und Reden Muns zitiert, in denen er seine Ambitionen, die Weltherrschaft zu übernehmen, in aller Deutlichkeit vorträgt.
"Die Zeit wird kommen, wo ohne mein Zutun, meine Worte nahezu Gesetz sein werden. wenn ich etwas wünsche, wird es getan. Wenn ich etwas nicht wünsche, wird es unterbleiben. wenn ich einen bestimmten Botschafterfür ein bestimmtes Land empfehle und dann dieses Land und den Amtssitz dieses Botschafters besuche, wird er mich mit dem roten Teppich empfangen." (132)
"... mußte man im Mittelalter Kirche und Staat trennen, weil die Leute damals korrumpiert waren. In unserer Zeit müssen wir jedoch eine automatische Theokratie haben, um die Welt zu regieren. Daher können wir Politik und Religion nicht trennen... Eine Trennung zwischen Religion und Politik ist dem Satan am liebsten." (133)
Mun bringt seinen Führungsanspruch in einer in Amerika gehaltenen öffentlichen Rede zum Ausdruck. Er sagte:
"Die Welt hat keinen
Führer. Weder die Russen noch die Amerikaner. Sie rufen nach ihrem
wahren Führer. Glaubt ihr, daß der Führer, nach dem sie
rufen, der Mann aus Asien ist, Mun genannt?" (134)
1. Die wirtschaftlichen Unternehmungen
Zur Verwirklichung seiner Ziele benötigt Mun erhebliche finanzielle Mittel. Eine seiner Quellen sind seine Anhänger, die mit ihren "Spenden", ihrer Arbeitskraft und ihren Sammelbeträgen beträchtliche Summen aufbringen.
Darüber hinaus hat Mun sich eine weitere Einnahmequelle erschlossen, indem er weltweit diverse Wirtschaftsunternehmen betreibt.
Bereits 1959 gründete Mun die "Yeohwa Shotgun", anfangs eine Luftgewehrfabrik, die sich später zu einem der Hauptlieferanten für Waffen an die koreanische Regierung entwickelte. (135)
Heute stellt sich diese Gründung als "Tong Il Company" dar, die als internationaler Konzern für Werkzeugmaschinen auch verschiedene Firmen in Deutschland übernommen hat. (136)
Die erste Firmengründung nach Muns übersiedlung in die USA war 1973 die Gründung der Tong Il Enterprises in New York. Zweck des Unternehmens war anfangs der Im und Export von Marmorvasen und GinsengProdukten. Zwischenzeitlich bestehen neben der Mutterfirma in Korea Zweigniederlassungen in aller Welt und Agreements mit amerikanischen, japanischen, britischen und deutschen Firmen. Mun soll zeitweise bis zu 80% des Ginsenghandels beherrscht haben. (137)
Heute gehören zur Vereinigungsbewegung eine Titan und Silizium Company, Reedereien, eine Thunfischflotte in Alaska, Fischverarbeitungsindustrien in Amerika, Kosmetikvertriebe, Karatestudios, Pizzerien, Blumenläden, Reisebüros und Sprachschulen für koreanisch. Letztere sind besonders wichtig, weil im Weltreich Muns nur noch koreanisch gesprochen werden soll! (138)
Mun versuchte seit Beginn seiner übersiedlung in die USA, dort eine der großen Banken (Diplomat National Bank) unter seine Kontrolle zu bringen. Damit wäre es ihm gelungen, Einfluß auf alle wirtschaftlichen Bereiche des Landes zu nehmen. Nachdem Mun und seine Funktionäre bereits 64 % der Anteile unter falschen Angaben in ihren Besitz gebracht hatten, gelang es der amerikanischen Regierung, diesen Plan zu vereiteln. (139)
Mehr Erfolg war Mun in Uruguay beschieden. Dort gelang es ihm in den 90er Jahren eine der Großbanken in seinen Besitz zu bringen. (140)
Gemeinsam ist allen Unternehmungen der Vereinigungsbewegung, daß die Firmenanteile nur von einem begrenzten Personenkreis gehalten werden, von Mun, seiner Frau, seinen Kindern und den Mitgliedern der "36 Familien". (141) Damit bleiben Geld und Macht auf einen engen Kreis konzentriert.
Die Finanzkraft des MunImperiums darf nicht unterschätzt werden. Zwar soll das Wirtschaftsimperium nicht zu den zehn größten Familiengesellschaften Koreas gehören, (142) doch Fachleute schätzen allein das Anlagevermögen Muns auf ca. 5 Milliarden Dollar. (143)
Wie groß die hinter Mun stehende Finanzmacht tatsächlich ist, vermag wohl niemand wirklich einzuschätzen.
Die Verflechtungen der Wirtschaftsunternehmungen der Vereinigungsbewegung sind kaum durchschaubar. Schon 1978 hat der FraserReport festgestellt:
"In der Vielfalt ihrer Funktionen und ihrem grundlegenden organisatorischen Aufbau ähnelt sie heute einer multinationalen, mit Fabrikation, internationalem Handel, Rüstungsaufträgen, Finanzierungen und sonstigen Geschäften befußten Gesellschaft. Ihre Tätigkeiten gehen jedoch insofern darüber hinaus, daß sie auch religiöse, bildungsmäßige, kulturelle, ideologische und politische Unternehmungen beinhaltet." (144)
Mun benutzt die Medien zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Deshalb erwarb er Anfang der 70er Jahre die "Washington Times". (145) Mun soll die Zeitung mit jährlich 35 Millionen Dollar subventionieren, um sich seinen Einfluß zu erhalten. (146)
In Deutschland übernimmt der KandoVerlag in Frankfurt am Main den Vertrieb der Publikationen der Vereinigungsbewegung. (147)
Mun besitzt außerdem eine der modernsten Druckereien Südamerikas in Montevideo/Uruguay. Dort ist geplant, eine Tageszeitung aufzulegen, die in 19 Staaten Nord und Südamerikas erscheinen soll. (148) Außerdem plant er in Südamerika die übernahme von Radio und Fernsehstationen. (149)
Mun macht kein Geheimnis daraus, daß er seine religiöse Lehre dazu benutzen will, auf die öffentliche Meinungsbildung einzuwirken. Er will in der Lage sein, marktwirtschaftliche Entwicklungen in seinem Sinne zu manipulieren:
"Dieses System sollte letztlich in einer Form dominieren, daß selbst in Japan und Deutschland die Menschen nicht mehr Produkte ihres Landes kaufen, sondern auf zentrale Anweisung hin kaufen werden. Mit welcher Art gedanklichem oder wirtschaftlichem System können derartige Anweisungen gegeben werden? Die Religion ist das einzige System, die dies vermag." (150)
Während früher die USA bevorzugter Investitionsstandort für Mun waren, scheint er nunmehr den Schwerpunkt der Aktivitäten nach Südamerika zu verlagern. Besonders in Argentinien, Paraguay, Uruguay und Brasilien zeichnet sich eine Verdichtung Mun'scher Investitionen ab. Ein Projekt in Argentinien im Umfang von 500 Millionen Dollar sieht z.B. die Gründung einer Kolonie im Nordwesten des Landes vor, in der Bauern und Fischer aus 160 armen Ländern angesiedelt werden sollen. (151)
Die Vereinigungsbewegung versucht auch in Afrika, den Staaten der ehemaligen "UdSSR", in China und Nordkorea wirtschaftlich Fuß zu fassen. In China sollen unter Mitwirkung Muns eine Automobilfabrik und ein Atomkraftwerk erbaut werden. In Nordkorea soll in der Nähe des Geburtsorts Muns ein Freizeitgelände entstehen, das 350 Millionen Dollar kosten soll. (152)
Ein weiteres, utopisches
Zukunftsprojekt Muns ist der Bau einer internationalen Friedensautobahn,
die alle Länder der Welt verbinden soll. Ausgangspunkt soll Tokio
in Japan sein, das durch einen 190 km langen Tunnel mit dem koreanischen
Festland verbunden werden soll. Angeblich arbeiten schon 100 Techniker
an der Verwirklichung dieser Mun'schen Idee. (153)
2. Die kulturellen Unternehmungen
Eines der ersten Kulturprojekte Muns war die Gründung der "Korean Cultural and Freedom Foundation" (KCFF) im Jahre 1964. Hierzu gehörte u.a. die koreanische Ballettgruppe "Little Angels", die vor allen Staatsoberhäuptern und einflußreichen Persönlichkeiten der westlichen Welt auftraten. Der FraserReport stellte fest, daß die Mitglieder der Truppe z. B. zum Devisenschmuggel der Vereinigungsbewegung und Aktivitäten des koreanischen Geheimdienstes eingesetzt wurden. Untergruppen dieser Kulturstiftung waren Künstlervereinigungen, Tanzgruppen, Jazzbands, Orchester, Chöre usw. (154)
Im Bildungsbereich wurden ebenfalls internationale Organisationen mit dem Ziel der Beeinflussung gegründet. Eine der bekanntesten bei uns dürfte die "Professors World Peace Academy" (PWPA) sein. Zu ihren Mitgliedern gehören namhafte Professoren und Wissenschaftler aus allen Bereichen der Wissenschaft und Forschung, die sich zu jährlichen Symposien treffen. Die Kosten der Teilnehmer werden von der PWPA übernommen. (155)
Die Vereinigungsbewegung unterhält in Brasilien, Korea und den Vereinigten Staaten eigene Universitäten. Besonders die Hochschulen in den südamerikanischen Ländern bilden die Grundlage für die Rekrutierung neuer Anhänger auf breiter Front. (156)
Die Errichtung eigener Kindergärten soll die Ideologie der Vereinigungsbewegung über die Kinder in die Familien tragen. In Gießen wurde dem Kindergarten "Die Wichtel" allerdings keine städtische Förderung bewilligt.
ähnlich wird in
österreich über Fortbildungsveranstaltungen des "Forum Ost" versucht,
über die Lehrerfortbildung Einfluß auf die Erziehung und die
Kinder zu nehmen. (157)
3. Die militärischen Ambitionen
Auch im militärischen Bereich ist Mun durchaus ambitioniert und interventionsfreudig. So verspricht er, seine Anhänger aus aller Welt im Namen Südkoreas einzusetzen. Falls Nordkorea einen Krieg gegen das südkoreanische Volk provoziere, so ist es nach Ansicht der Mitglieder der Vereinigungsbewegung Gottes Wille, daß sie ihr religiöses Vaterland bis zum letzten verteidigen, die vereinigte Kreuzfahrerarmee organisieren und zum Zwecke der Verteidigung Koreas und der freien Welt an diesem Krieg teilnehmen. (158)
Im Fraser-Report wurde
1978 abschließend zur Vereinigungsbewegung festgestellt: "Bei der
Ausbildung und dem Einsatz von Mitgliedern der unteren Ränge ähnelt
sie einer paramilitärischen Organisation, während sie in anderer
Hinsicht die Eigenschaften einer streng disziplinierten Partei hat." (159)
4. Die politischen Bestrebungen
Muns politische Ansichten schon in den "Göttlichen Prinzipien" dargelegt. Er lehnt den Kommunismus, aber auch die Demokratie ab. Nach seinen Ausführungen soll sich der Wille des Volkes von Natur aus zum Christentum neigen. Wenn sich die Geschichte ihrer Erfüllung nähert, dann muß die demokratische Regierung, die den Willen des Volkes vertritt, der "christlichen" Regierungsform weichen. (160)
Wenn in einem Land folglich genügend Anhänger Muns leben, kann der Druck auf eine demokratische Regierung so verstärkt werden, daß diese sich letztlich der Ideologie der Vereinigungsbewegung beugen muß.
"Wir brauchen ein Minimum von 10.000 Mitgliedern in einem Land, damit die Wahren Eltern und die Vereinigungsbewegung ernst genommen werden." (161)
Die Demokratie ist für Mun kein politisches Ziel, sondern nur Mittel zum Zweck. Sie dient einzig dazu, als Vertreter der AbelSeite den Kommunismus zu beseitigen. Den Individualismus der Demokratie lehnt Mun grundsätzlich ab. (162)
Mun versucht mit seiner Vereinigungsbewegung ein staatenähnliches, weltweites Gebilde zu errichten. Er verfügt über Grundbesitz (z.B. neben Immobilien und Anlagevermögen die "Heiligen Gründe"), eine Flagge (weiß mit rotem Symbol der Vereinigungsbewegung), die bei allen Auftritten Muns im Hintergrund gehißt wird, ggfs. eine Hymne (es stünden ca. 8 der "Heiligen Songs" zur Auswahl). Die Nation der "wahren Christen" soll sein Staatsvolk sein.
Bei den "Heiligen Gründen" handelt es sich nicht nur um religiöse Gebetsstätten, sondern um Grundstücke, die für die Vereinigungsbewegung aufgekauft werden sollen. Die genaue Lage zu den Nachbargrundstücken muß angegeben und die Unterlagen sollen an die nationalen Zentralen weitergeleitet werden. (163) Es ist zu vermuten, daß über den Landerwerb Einflußmöglichkeiten im kommunalen Bereich geschaffen werden sollen.
Günstig für die politischen Ambitionen Muns war in den frühen 60er Jahren seine fanatische Ablehnung des Kommunismus, die ihm wirtschaftliche Vorteile unter der koreanischen Regierung des Präsidenten Park verschaffte. Zu dieser Bevorzugung kam noch seine Freundschaft mit dem Gründer des koreanischen Geheimdienstes, der einer seiner frühesten Anhänger war. Der FraserReport schloß damals nicht aus, daß der koreanische Geheimdienst die Grundorganisation der Vereinigungsbewegung geplant hat und für seine Dienste nutzen wollte. Die Vereinigungsbewegung unterhielt zeitweise antikommunistische Ausbildungscamps für koreanische Führungskräfte, die von der Regierung Park beschickt wurden. (164)
Mun behauptet heute, daß er für die Einsetzung der koreanischen Präsidenten zuständig sei, da er der gottgewollte Führer Koreas sei. Alle Präsidenten mußten bei ihrer politischen Aufgabe versagen, weil sie nicht bereit waren mit ihm zusammen zu arbeiten. (165)
Eine der treibenden Kräfte im politischen Geschehen der Vereinigungsbewegung ist die oben schon erwähnte CAUSA (Confederation of Assocations for the Unity of the Societies in the Americas), deren deutscher Zweig in Bonn ansässig ist.
CAUSA organisiert Seminare für Führungskräfte weltweit und propagiert ihre Philosophie des "Gottismus" und der "Headwings". Dies bedeutet nichts anderes als die Vereinigungslehre in militanter Form ohne die Mythologie der "Göttlichen Prinzipien". Unterorganisationen sind die studentische CARPVereinigung und das "Internationale Sicherheitskonzil" (International Security Council). Während der jährlichen Treffen des ISC vereinen sich namhafte Vertreter aus militärischen und wirtschaftlichen Kreisen zur Einschätzung der politischen Weltsituation. (166)
CAUSAFunktionäre versuchten u.a. in der Bundesrepublik eine eigene Partei zu gründen. Dies ist nicht gelungen. (167)
Mun und seine Funktionäre haben bis heute ganz gezielt versucht, Personen des öffentlichen Lebens für ihre Ziele einzuspannen. Am Rande der Veranstaltungen durch die MunOrganisationen im wirtschaftlichen oder kulturellen Bereich ergaben sich immer Gelegenheiten, sich mit Präsidenten, Abgeordneten, Showgrößen oder sonst bekannten Personen zu einem Interview oder Fototermin zu stellen. (168) Der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten, Bush, und dessen Frau sind z.B. ständige Redner auf diesen Veranstaltungen und begleiteten Mun auch schon zu Vorträgen nach Japan. (169)
Die gewonnene Publicity
nutzt Mun gegenüber der koreanischen Regierung, um seine Wichtigkeit
in der westlichen Welt zu demonstrieren. Seine Anhänger macht er glauben,
daß bereits viele Staatsoberhäupter seine Ideologie unterstützen
und die vorausgesagten änderungen der Gesellschaft sowie die Verwirklichung
der Ziele der Vereinigungsbewegung kurz bevorstünden. (170)
IV. Organisationen der Vereinigungsbewegung und ihre Untergruppen
(Aufzählung in alphabetischer Reihenfolge; ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht nicht, da stets neue Gründungen erfolgen)
A.R.W. [ARW]
Assembly of World Religions, gegründet 1985, organisiert Tagungen, Konferenzen religiösen Inhalts, Untergruppe der I.R.F.C.A.R.P. [CARP]
Collegiate Association for the Research of Principles, Untergruppe der C.A.U.S.A., verbreitet die Lehre Muns an den Universitäten, versucht grundsätzlich Sitze in den Studentenparlamenten zu erringenC.A.U.S.A. [CAUSA]
Confederation of Associations for the Unity of the Societies of the Americas, gegründet 1980, setzt die politischen Ziele Muns in die Tat um; Hauptphilosophie ist der "Gottismus" und "Headwing", eine entmythologisierte Form der "Göttlichen Prinzipien", ============================== (Schwärzung lt. VerwGer. Köln)C.W.R. [CWR]
Council for the World's Religions, gegründet 1984, Untergruppe der I.R.F.F.F.W. [FFW]
Frauenförderation für den Weltfrieden, deutsche Abteilung gegründet 1992, Vereinigung der Frauen im Sinn der Vereinigungsbewegung unter der Führung der Wahren Mutter MunF.G.G. [FGG]
Forum für Geistige Führung, Untergruppe der C.A.U.S.A. zur Sammlung politischer KräfteF.R.W. [FRW]
Forum Religion und Weltgestaltung, gegründet 1984, veranstaltet in der Bundesrepublik Tagungen für religiös Interessierte, Untergruppe der I.R.F.I.C.F. [ICF]
International Cultural Foundation, gegründet 1968, Ziel ist die Schaffung einer neuen WeltkulturI.C.U.S. [ICUS]
International Conference on the Unity of Sciences, organisiert Konferenzen, Seminare und Tagungen für Wissenschaftler und Politiker, die Teilnahmekosten trägt die StiftungI.O.W.C. [IOWC]
International One World Crusade gegründet 1972, Missionierungsorganisation, plant den Einsatz der Mitglieder bei Sammlungen und DemonstrationenI.R.F. [IRF]
International Religious Foundation, gegründet 1963, organisiert Seminare und Veranstaltungen für TheologenI.S.C. [ISC]
International Security Council, Untergruppe der C.A.U.S.A., Mitglieder sind namhafte Militärs aus der NATO oder den Verteidigungsministerien der Welt, Treffen dienen der Einschätzung der WeltsituationP.W.P.A. [PWPA]
Professors World Peace Academy, gegründet 1973, im Vorstand befanden sich auch deutsche Professoren, Untergruppe der I.C.U.S.R.Y.S. [RYS]
Religious Youth Service, Einsatzprogramm für junge Leute bei sozialen Projekten, Untergruppe des I.R.F.
Die Aufzählung ist keineswegs
vollständig. Sie soll lediglich die Vielschichtigkeit der Vereinigungsbewegung
darstellen.
1 - Handbuch Religiöse
Gemeinschaften, S. 821 zu "Munbewegung"
2 - Minhoff/Lösch,
S. 61; Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S. 821 zu "Munbewegung"
3 - Handbuch Religiöse
Gemeinschaften, S. 822 zu "Munbewegung"
4 - San Myung Mun,
Ein Prophet spricht heute, Kurzbiographie, S. 143 ff; Handbuch Religiöse
Gemeinschaften, S. 822 zu "Munbewegung"; Kim Young Oon, Vereinigungstheologie,
Kurzbiographie, S. 254; Koch, Günter, Himmlische Soldaten, S. 145
ff
5 - Sun Myung Moon,
Ein Prophet spricht heute, S. 143 ff; Obst, Helmut, Neureligionen, Jugendreligionen,
New Ade, S. 270; Haupt, M. in: Erste Auskunft Sekten zur "Vereinigungskirche",
S. 190 ff
6 - Lindner in Kehrer:
S. 222; vgl. Vereinigungskirche e.V. "Gottes Herz heilen", S. 8
7 - Handbuch Religiöse
Gemeinschaften, S. 822 zu "Munbewegung"
8 - Handbuch Religiöse
Gemeinschaften, S. 822 zu "Munbewegung"; Haupt, in: Erste Auskunft Sekten,
S. 190 ff; Minhoff/Lösch, S. 66
9 - Handbuch Religiöse
Gemeinschaften, S. 822 zu "Munbewegung"; vgl. Bendrath u.a., Ein Messias
aus Korea,S. 24
10 - Minhoff/Lösch,
S. 67
11 - Minhoff/Lösch,
S. 71; Koch, S. 147; Hak, JaHan Moon, Ansprache am 02.11.1993 in Frankfurt,
in: Zeitenwechsel, S. 66
12 - Haupt, in: Erste
Auskunft Sekten, S. 190; Minhoff/Lösch, S. 68; Koch, Günter,
Himmlische Soldaten Die Legion des Sun Myung Moon, S. 145 ff
13 - Handbuch Religiöse
Gemeinschaften, S. 822 zu "Munbewegung"
14 - Handbuch Religiöse
Gemeinschaften, S.822 zu "Munbewegung"; Minhoff/Lösch, S. 70;
15 - Handbuch Religiöse
Gemeinschaften, S. 822 zu "Munbewegung"; Koch, S. 145 ff; Haack, Unification
Church Connections, S. 2 ff
16 - Yamamoto, Puppet
Master, S. 20; Obst, S. 274; Minhoff/Lösch, S. 7 1; Seel, in Becker/Schreiner,
Wahn oder Glaube, S.21; Sun Myung Mun, Christianity in Crisis, Vorwort,
S. XII ff; Investigations of KoreanAmerican Relations (Kurz: FraserReport),
21978, S. 72
17 - Minhoff/Lösch,
S. 71
18 - FraserReport,
S. 10; Robbins u.a. in: Horowitz, The Politics of Moon, S. 53; Karow, Yvonne,
BhagwanBewegung und Vereinigungskirche, S. 146
19 - Handbuch Religiöse
Gemeinschaften, S. 823 zu "Munbewegung"
20 - Obst, S. 277;
Yamamoto, S. 29; The Tradition, S. 68 ff
21 - San Myung Moon,
Christianity in Crisis, S. VII ff; Underwood, Barbara and Betty, S. 97;
Kim, Young Oon, S. 261
22 - vgl. FraserReport
23 - San Myung Moon,
Christianity in Crisis, S. XIII; Koch, S. 78 ff; Obst, S. 238; Heung Jin
Nim, Victory of Love, S. 7
24 - Minhoff/Lösch,
S. 82; Gandow, Thomas, S. 104 ff
25 - Hardin/Kuner,
in: Kehrer, Das Entstehen einer neuen Religion, S. 131 ff
26 - Hardin/Kuner,
in: Kehrer, S. 131
27 - Hardin/Kuner,
in: Kehrer, S. 131 ff; Vereinsregister AG Frankfurt, VR 4612
28 - Hardin/Kuner,
in: Kehrer, S. 139 ff
29 - Hardin/Kuner,
in: Kehrer, S. 140 ff; vgl. Rosina, S. 32 ff
30 - vgl. FN 26
31 - Wahlpropagandamaterial
der CARP
32 - Hardin/Kuner,
in: Kehrer, S. 129 ff
33 - Minhoff/Lösch,
S. 87
34 - vgl. Minhoff/Lösch,
S. 92
35 - Sun Myung Mun:
Ansprache zur Segnung am 25.08.1995; Gandow, in Kirchner, S. 198 ff;
36 - Hak, JaHan Moon
in: Zeitenwechsel. S. 21 ff und S. 51 ff; epdHessenNassau vom 09.11.1993;
HakJa Han Mun, Ansprache zur Gründung der deutschen Abt. der Frauenföderation,
1992
37 - Bischöfliches
Ordinariat Rottenberg/Stuttgart u.a., Neue Heilsversprechungen, S. 42
38 - vgl. Aufzählung
in "Die Göttlichen Prinzipien", S.36 ff
39 - vgl. "Vereinigungsprinzipien",
inoffizielle übertragung von Albert Heitzinger, S. 18 ff
40 - vgl. Die Göttlichen
Prinzipien, S. 151 ff, S. 249
41 - Die Göttlichen
Prinzipien, S. 388 ff; Mun, The Future of Christianity, in: Christianity
in Crisis, S. 72; Flasche, in: Kehrer, S. 126 ff
42 - Die Göttlichen
Prinzipien, S.246 ff, S.537 ff; Mun, God's Hope for Mankind und The Future
of Christianity in: Christianity in Crisis, S.26 ff und S.93 ff; Flasche,
in Kehrer, S. 132
43 - Die Göttlichen
Prinzipien, S. 382 ff
44 - Minhoff/Lösch,
S. 61
45 - Die Göttlichen
Prinzipien, S. 239
46 - Die Göttlichen
Prinzipien, S. 222 ff, S. 537 ff; Mun, The Future of Christianity in: Christianity
in Crisis, S. 94; Flasche, in: Kehrer, S.135 ff; Mun, Vierzig Jahre Vereinigungskirche,
in: Zeitenwechsel, S. 41/42
47 - Yamamoto, S. 21
ff; The Tradition, Book One, S. 98; Obst, S. 275; Kim, Young Oon, S. 260
48 - Mun, The Future
of Christianity in: Christianity in Crisis, S. 94; vgl. Satzung der "Vereinigungskirche
e.V." AG Frankfurt, VR 7640; Mun, Zeitenwechsel, S. 42 ff
49 - Synkretismus =
Vermischung verschiedener religiöser Elemente zu einem Glauben
50 - Handbuch Religiöse
Gemeinschaften, S. 822 zu "Munbewegung"
51 - Handbuch Religiöse
Gemeinschaften, S. 822 a.a.O.
52 - Handbuch Religiöse
Gemeinschaften, S. 822 a.a.O.
53 - Handbuch Religiöse
Gemeinschaften, S.822 a.a.O.; Obst, S.269 ff; Lindner, in: Kehrer, S. 231
ff
54 - Handbuch Religiöse
Gemeinschaften, S. 822 a.a.O.
55 - Minhoff/Lösch,
S. 94
56 - The Tradition,
S. X
57 - Mun, God's Hope
for Man in Christianity in Crisis, S.9; a.a.O. The Future of Christianity,
S. 80
58 - Mun, Zeitenwechsel,
S. 41 ff
59 - Die Göttlichen
Prinzipien, S. 238
60 - vgl. Die Göttlichen
Prinzipien, S. 61, S. 63
61 - Gandow, S.76;
Hartwig, A. Magisterarbeit, S. 43
62 - vgl. Gandow, S.75
ff; Karow, S.137; Sontag, S. 163, S. 168
63 - Lindner in Kehrer,
S. 222 ff; Karow, S. 138
64 - vgl. FraserReport,
S.42; Mun in: Christianity in Crisis, S.39, S.128; The Tradition, S. 38
65 - vgl. Karow, S.
199; Die Göttlichen Prinzipien, S. 122, S. 162; Sontag, S. 175
66 - Die Göttlichen
Prinzipien, S. 151; Sontag, S. 162, Mun in Christianity in Crisis, S.157
67 - vgl. Karow, S.
217/218
68 - von Hammerstein,
Ich war ein Munie, S. 19; Hassan, S. 130 ff
69 - vgl. Karow, S.162;
Obst, S.292; Bromley in: Kehrer, S.121; Underwood, S.104; Hassan, S. 104
ff, S. 134 ff
70 - Karow,S. 137ff,S.
158,S. 182
71 - vgl. Hartwig,
A. Magisterarbeit, S. 59; Neue Perspektiven, Nr. 46, Juni/Juli 1996, S.
9
72 - vgl. Underwood,
S. 162, S. 191; Yamamoto, S. 66
73 - vgl. Scharffin
Underwood, S. 156; Die Göttlichen Prinzipien, S. 108 ff
74 - Minhoff/Lösch,
S. 72
76 - vgl. v.Hammerstein,
S. 37; Underwood, S. 75 ff; Yamamoto, S. 67; ARD "Report", Jan. 96
77 - vgl. FraserReport,
S. 42, S. 52, S. 64
78 - FraserReport,
S. 13
79 - Karow, S. 160;
Kim, Young Whi, S.54
80 - vgl. Hassan, S.
42 ff
81 - v. Hammerstein,
S. 15, S.38; Underwood. S. 42 ff, S. 61 ff
82 - vgl. Underwood,
S.58 ff
83 - vgl. FraserReport,
S.10 ff, S.37 und 49: Hassan, S.24; vgl. Underwood, S. 144, S.162, S. 251;
84 - FraserReport,
S. 82 ff
85 - Rd.brief vom 08.12.1993,
S. 25
86 - Amtsgericht Düsseldorf,
HRB 14720
87 - Underwood, S.
61
88 - Die Göttlichen
Prinzipien, S. 151; Sontag, S. 162; Mun, Christianity in Crisis, S. 157
89 - vgl. Rosina, S.165
ff; Karow, S.45, S.53; Hassan, S.105; Seel in Becker/Schreiner, Wahn oder
....S. 32 ff 90 - vgl. The Tradition, Book One; Gandow, S. 58
91 - The Tradition,
Book One, S. 85
92 - vgl. The Tradition,
S. 8 ff
93 - vgl. Mun, Christianity
in Crisis, S. 157
94 - vgl. Mun, The
Tribal Messiah; Neue Perspektiven, Magazin, Nr. 46, Juni/Juli 1996, S.
13
95 - Obst, S.319
96 - vgl. Blachmann
"Mit Mun zum Honeymoon", 1996
97 - vgl. Rosina, S.
125 ff
98 - AG Hamburg, Az.:
289 F 232/84
99 - Gandow, S. 65
100 - vgl. Blachmann,
Mit Moon zum Honeymoon; KFW, Im Reich des Bösen; Kehrer, S. 183; Lindner
in: Kehrer, S. 225; Feige in: Kehrer, S. 242;
101 - Vereinigungskirche
e.V., Segen der Liebe, S. 28/29
102 - Gandow, S. 68
ff
103 - vgl. HakJa Han
Mun, Ansprache zur Gründung der "Frauenföderation für den
Weltfrieden" Deutschland,1992; Obst, S. 319 ff
104 - Rd.brief österreich
vom 08.12.1993, S. 26
105 - vgl. Gandow,
S.70 ff; Eimuth, S. 168 ff
106 - vgl. Underwood,
S. 156
107 - Minhoff/Lösch,
S. 91 ff
108 - Handbuch Religiöse
Gemeinschaften, S. 832
109 - vgl. Rd.brief
österreich, Witnessing vom 21.03. bis 12.04.1993, S. 21
110 - Weltblick, 5.Jg.,
Nr.2, S. 11
111 - Rd.brief der
Vereinigungsbewegung österreich vom 08.12.1993, S. 21
112 - Ansprache Muns
und seines Sohnes am 23.08.1992 zum 1.Weltkultur und Sportfestival; vgl.
Broschüre der Senatsverwaltung für Jugend und Familie, Berlin,
S. 72; Werbebroschüre der CARP 1988
113 - Brief des ehem.
CARPVorsitzenden D. Schmidt
114 - Vereinssatzung
CARP, Amtsgericht Bonn VR 4707
115 - vgl. die Berichte
von Hassan, Underwood und v.Hammerstein
116 - l. v. Hammerstein,
S. 31; Underwood, S. 10, Hassan, S.38
117 - vgl. Underwood,
S.93 ff
118 - vgl. Hassan,
S. 28, S.93 ff; Yamamoto, S. 64
119 - vgl. Rosina,
S. 93 ff; Underwood, S. 58, S. 157
120 - vgl. Underwood,
S. 61
121 - Underwood, S.166;
Hassan, S. 104 ff
122 - KFW, Im Reich
des Bösen
123 - KFW, Im Reich
des Bösen, Manuskript, S. 7
124 - vgl. Karow, S.157,
S.213 ff, S. 266 ff; vgl. Hassan, S. 86 ff, 95 ff, S.109; WnukLipinski,
in: Becker/Schreiner, Heil oder Unheil, S. 69 ff
125 - Quelle bekannt
126 - Die Göttlichen
Prinzipien, S. 547
127 - Die Göttlichen
Prinzipien, S. 529
128 - Heung Jin Nim,
Victory of Love, S. 8 ff
129 - z.B. Hassan,
S. 29
130 - z.B. Gandow,
S. 102
131 - FraserReport,
S.5 ff
132 - raserReport,
S. 40
133 - FraserReport,
S. 5
134 - KFW, Im Reich
des Bösen, Manuskript, S. 6
135 - Robbins in Horowitz,
S. 53; FraserReport, S.10; Freed, S. 41 136 - vgl. HRBAuszüge der
Fa. Saeilo und Heiligenstaedt; Gießener Anzeiger v.30.11.91; GießenerAllgemeine
vom 25.06.94 und 16.07.94; TopBusiness 1/95 "Manager als SektenSoldaten";
KFW, Manuskript, S. 5
137 - vgl. Gasper/Müller/Valentin,
S. 706; KFW, Manuskript, S. 5
138 - Die Göttlichen
Prinzipien, S.574; The Tradition, Book One, S.36 ff (Gelöbnis sollte
koreanisch gesprochen werden); a.a.O. S. 37; FraserReport, S 4 ff
139 - vgl. FraserReport,
S. 110 ff
140 - Koch, S.193 ff;
IPS Dritte Welt Nachrichtenagentur vom Januar und Juni 96
141 - FraserReport,
S.103, S.128; FAZ vom 28.09.90 "Mit dem Geld der Gläubigen"
142 - Kang, GinWon
Dr., Marktstrategien erfolgreicher koreanischer Unternehmungen auf den
Weltmärkten, 1993
143 - FAZ, 28.09.90
"Mit dem Geld der Gläubigen"
144 - FraserReport,
S. 4 145 - FraserReport, S. 33 ff; Hassan, S. 29; Koch, S. 173
146 - KFW, Im Reich
des Bösen, Manuskript, S. 6
147 - Amtsgericht Frankfurt,
HRB 38451
148 - vgl. FN 148
149 - Berliner Dialog,
3/1996, S. 35 150 - FraserReport, S. 7, Wiedergabe eines Ausspruchs Muns
151 - vgl. IPS, Juni
1996
152 -F AZ, 28.09.90
und 26.07.1994; WnukLipinski in Becker/Schreiner, Heil oder Unheil, S.
80; Obst, S. 289
153 - Obst, S. 293;
FAZ vom 28.09.90; Gemeinschaft vom Heiligen Geist, Eine Vision für
den Weltfrieden, S. 30
154 - vgl. FraserReport,
S. 21 ff, S.37, S. 81 ff, S. 89 und S. 105 ff
155 - vgl. Vereinsregisterauszug
PWPA/PWPAE; Hassan, S.75; Gandow, S.93ff; Mun, Zeitenwechsel, S. 47; FraserReport,
S. 18, S. 46; Neue Perspektiven, Nr. 46, Juni/Juli 1996, S. 13
156 - vgl. Mun, Zeitenwechsel,
S.48; Haack, UCC, S. 47; Obst, S. 284; Fraser-Report, S. 17 ff
157 - d.brief der Vereinigungsbewegung
Nr. 35 vom Sept./Okt. 1993, S. 6
158 - FraserReport,
S. 6
159 - FraserReport,
S. 4 ff
160 - Die Göttlichen
Prinzipien, S. 135 ff, S. 468 ff
161 - Rd.brief vom
08.12.1993; vgl. Kim, Young Whi, Guidance for Heavenly Traditions, S. 323
:"...because policy in the democratic world is decided by numbers. Leaders
and therefore policies are chosen throngh popular vote."
162 - gl. Hassan, S.
111
163 - The Tradtion,
S. 45 ff, S.59 ff, S. 73 ff
164 - FraserReport,
S. 73 ff
165 - Mun, Tribal Messias,
S.11; vgl. Heung Jin Mun, The Victory of Love, S.5
166 - Minhoff/Lösch,
S. 290 ff; Gandow, S. 94; Obst, S. 284
167 - Quick, 25.01.90
"Schönhubers seltsame Vertraute"
168 - FraserReport,
S. 6
169 - IPS Nachrichtenagentur,
Juni 1996
170 - FraserReport,
S. 64 ff; S. 128 ff
1. Literatur der Vereinigungsbewegung
2. Literatur über die Vereinigungsbewegung
3. Weiterführende Literatur, Lexika und Zeitungen
1.
Literatur der Vereinigungsbewegung
* C.A.R.P: Propagandamaterial aus dem Wahlkampf 1976
* Die Gemeinschaft vom Heiligen Geist für die Vereinigung des Weltchristenheit:
Eine neue Vision für den Weltfrieden, 1. Auflage 1988
* Frauenföderation für den Weltfrieden: Gründungserklärung,
Ansprache Frau HakJa Han Muns am 11.11.1992
* H.S.A.U.W.C (Holy Spirit Association for the Unification of World Christianity):
Christianity in Crisis New Hope Rev. Sun Myung Moon, New York 1986
* H.S.A.U.W.C.: The Tradition Book One, 2. Auflage ,Canaan Foundation 1993
* Heitzinger, Albert: Uberblick über die Vereinigungsprinzipien, inoffizielle
Ubertragung aus dem Amerikanischen, Signale Druck und Verlagsgesellschaft,
o. Jg.
* Kim, Young Oon: Vereinigungstheologie Eine Annäherung, 1. deutsche
Auflage, KandoVerlag 1995
* Kim, Young Whi: Guidance for Heavenly Traditions, Volume 2, 1. Auflage,
Kando Verlag 1985
* Moon, Heung Jin: The Victory of Love, H.S.A.U.W.C. 1992
* Moon, Sun Myung: The Tribal Messiah, Holy Spirit Association 1994
* Moon, Sun Myung: The True Family and 1, Ansprache am 25.08.1995 in Seoul
* Mun, HyoJin: Ansprache zur Eröffnung des 8. Hanmadang Sports Festival,
Vereinigungskirche e.V.
* Mun, San Myung: Die Göttlichen Prinzipien, 2. Auflage, Gesellschaft
zur Vereinigung des Weltchristentums Frankfurt 1973
* Mun, San Myung: Die neue Zukunft des Christentums, 2. deutsche Auflage,
Vereinigungskirche e.V. 1977
* Mun, San Myung: Ein Prophet spricht heute Die Worte des Rev. San Myung
Mun, 1. deutsche Auflage, Vereinigungskirche e.V. Frankfurt März 1976
* Neue Perspektiven, Magazin der Vereinigungsbewegung, Nr. 46, Juni/Juli
1996
* Rundbrief der Vereinigungsbewegung Nr. 35, Sept./Okt. 1993
* Rundbrief der Vereinigungsbewegung Osterreich vom 08.12.1993
* Vereinigungskirche e.V.: Zeitenwechsel Vier Ansprachen der Wahren Eltern,
KandoVerlag 1995
* Vereinigungskirche e.V.: Gottes Herz heilen Lebensbeschreibung Muns,
1995
2. Literatur über die Vereinigungsbewegung
* Becker, Kurt E., Schreiner, Hans Peter: Heil oder Unheil ?Beispiel: Vereinigungskirche
San Myung Moons, Pfälzische Verlagsanstalt 1982
* Becker, Kurt E., Schreiner, HansPeter: Wahn oder Glaube Alternativen
zur Industriegesellschaft ?, FackelträgerVerlag 1980
* Bendrath, Detlef u.a.: Ein Messias aus Korea ? 2. Auflage, Evangelischer
Presseverband für Bayern 1992
* Freed, Josh: Moonwebs Journey into the Mind of a Cult, Dorste Publishing,
Toronto 1980
* Gandow, Thomas: MunBewegung CARP, CAUSA und "VereinigungskirchE" des
San Myung Mun, 1. Auflage, Evangelischer. Presseverband für Bayern
1993
* Haack, Friedrich Wilhelm: Jesus Christus und/oder San Myung Mun, 1. Auflage,
Evangelischer Presseverband für Bayern 1981
* Hammerstein von, Oliver: Ich war ein Munie Tagebücher und Berichte
einer Befreiung aus der MunSekte, dtv 1980
* Horowitz, Irving Louis: Science, Sin and Scholarship The Politics of
Reverend Moon and the Unification Church, 2. Auflage, Alpine Press 1979
* Karow, Yvonne: BhagwanBewegung und die Vereinigungskirche Religions-
und Selbstverständnis der Sannyasins und der Munies, Verlag Kohlhammer
1990
* Katholisches Filmwerk: Im Reich des Bösen Der Kreuzzug der Munsekte,
Dokumentation 1991
* Kehrer, Günter (Hrsg.): Das Entstehen einer neuen Religion Das Beispiel
der Vereinigungskirche, KöselVerlag München 1981
* Kirchner, Wolfgang: Denken heißt zum Teufel beten Roman über
eine Jugendsekte, Rowohlt Taschenbuchverlag 1994
* Koch, Günter: Himmlische Soldaten Die Legion des Sun Myung Moon,
2. erweiterte Auflage, Militärverlag der Deutschen Demokratischen
Republik, Berlin 1989
* Minhoff Christoph, Lösch, Holger: Neureligiöse Bewegungen Strukturen,
Ziele, Wirkungen, 2. aktualisierteAuflage, Bayerische Landeszentrale für
Politische Bildungsarbeit 1994
* Obst, Helmut: Neureligionen, Jugendreligionen, New Age,1. Auflage, VerlagsAnstalt
Berlin 1991
* Sontag, Frederick: Sun Myung Moon and the Unification Church, Pathenon
Press 1977
* Underwood, Barbara und Betty: Im Bann des Himmels Erfahrungen von Mutter
und Tochter über vier Jahre MunSekte, deutsche Erstausgabe, dtv 1985
* Yamamoto, J. Isamu: The Puppet Master An Inquiry into Sun Myung Moon
and the Unification Church, InterVarsity Christian Fellowship, USA 1977
3. Weiterführende Literatur, Lexika und Zeitungen
* Arbeitskreis Neue Jugendreligionen: Erste Auskunft "Sekten" Okkultismus,
Esoterik, Neue Religiosität, 1. Auflage, Verlagsgesellschaft Benno
BernwardMorus 1994
* ARDMagazin "Report" im Januar 1996
* Blachmann: "Mit Mun zum Honeymoon", Sendung im ZDFMagazin "37°" vom
23.01.1996
* Frankfurter Allgemeine Zeitung
* Gasper, Müller, Valentin: Lexikon der Sekten, Sondergruppen und
Weltanschauungen, Neuauflage, Verlag Herder 1995
* Giessener Allgemeine, Tageszeitung
* Giessener Anzeiger, Tageszeitung
* Haack, FriedrichWilhelm: Unification Church Connections Organisationen,
Firmen, Aktivitäten und Begriffe des MunImperiums, München 1989
* Hartwig, Annegret, AAOBewegung und Vereinigungskirche, Magisterarbeit
an der Freien Universität Berlin, Institut für Religionswissenschaft,
1994
* Handbuch Religiöse Gemeinschaften: Freikirchen, Sondergemeinschaften,
Sekten, Weltanschauungen, missionierende Religionen des Ostens, Neureligionen,
Psycho Organisationen für den VELKDArbeitskreis, 4. völlig überarbeitete
und erweiterte Auflage, Gütersloher Verlagshaus 1993
* IPS Dritte Welt Nachrichtenagentur
* Kang Dr., GinWon: Marketingstrategien erfolgreicher koreanischer Unternehmungen
auf den Weltmärkten, Schriftenreihe des Instituts für betriebswirtschaftliche
Forschung an der Universität Zürich, Band 73, 1993
* Quick, Wochenmagazin
* Rosina, HansJoachim: Faszination und Indoktrination Beobachtungen zu
psychischen Manipulationspraktiken in totalitären Kulten (Jugendreligionen),
Arbeitsgemeinschaft für Religions und Weltanschauungsfragen München
1989
* Klöcker, Michael, Tworuschka, Udo: Religionen in Deutschland, Olzog
Verlag 1994
* Klosinski, Gunther: Was Sekten für Jugendliche so attraktiv macht,
Beck'sche Verlagsbuchhandlung 1996
* Müller, Ulrich, Lehmkühler, Anne Maria: Zwischen Allmacht und
Ohnmacht-Untersuchungen zum Welt, Gesellschafts und Menschenbild von Neureligiösen
Bewegungen, 2. neu bearbeitete Auflage, Roderer Verlag 1993
* STERN, Magazin vom 07.06.1984, "Barbie organisiert den Staatsstreich
eine Killerkarriere(5)"
* STERN, Nr. 25 aus 1975, "Terrortruppe aus Fernost" Spitzel des KCIA im
Ruhrgebiet
* TopBusiness, Monatsmagazin
* U.S. House of Representatives: Investigation of KoreanAmerican Relations
Report of the Subcommittee on International Affairs of the House of Representatives,
31.10.1978 Kurzform: FraserReport in der teilweisen übersetzung durch
den Landtag des Landes NordrheinWestfalen
* Wiebus, HansOtto: Lexikon Jugendkulte Esoterik, New Age, Satanismus,
I. Auflage, Carlsen Verlag Hamburg 1995
VII. Ansprechstellen Hilfe für Betroffene [nicht aktualisiert]
1.
Staatliche Stellen
2.
Kirchliche und private Stellen
1. Staatliche Stellen
Senatsverwaltung für
Jugend und Familie
Am Karlsbad 810
10785 Berlin
Tel. 030/26542619
Niedersächsisches
Frauenministerium
Hamburger Allee 2630
30161 Hannover
Tel. 0511/1208843
Ministerium für
Kultus und Sport
BadenWürttemberg
Schloßplatz 4
70173 Stuttgart
Tel. 0711/2792872
Bayerisches Staatsministerium
für
Arbeit und Sozialordnung,
Familie,
Frauen und Gesundheit
80792 München
Tel. 089/12611312
Bayerisches Staatsministerium
für
Unterricht, Kultur,
Wissenschaft und Kunst
Salvatorstraße
2
80333 München
Tel. 089/21862261
Ministerium für
Wissenschaft,
Forschung und Kultur
des Landes Brandenburg
FriedrichEbertStr.
4
14467 Potsdam
Tel. 0331/8664961
Senator für Frauen,
Gesundheit,
Jugend, Soziales und
Umweltschutz der Freien Hansestadt Bremen
Bahnhofsplatz 29
28195 Bremen
Tel. 0421/3614749
Freie und Hansestadt
Hamburg
Behörde für
Schule, Jugend und Berufsbildung
Amt für Jugend
Hamburger Straße
31
22083 Hamburg
Tel. 040/291883901
Hessisches Ministerium
für Umwelt,
Energie, Jugend, Familie
und Gesundheit
Dostojewskistraße
4
65187 Wiesbaden
Tel. 0611/8173339
Kultusministerium des
Landes Mecklenburg Vorpommern
Werderstraße
124
19048 Schwerin
Tel. 0385/5887170/7510
Ministerium für
Arbeit, Gesundheit
und Soziales des Landes
Nordrhein Westfalen
Horionplatz 1
40190 Düsseldorf
Tel. 0211/8373494
Ministerium für
Kultur, Jugend,
Familie und Frauen
des Landes Rheinland Pfalz
Mittlere Bleiche 61
55116 Mainz
Tel. 06131/164382
Ministerium für
Frauen, Arbeit,
Gesundheit und Soziales
des Saarlandes
FranzJosefRöderStraße
23
66119 Saarbrücken
Tel. 0681/5013118
Sächsisches Staatsministerium
für Kultus
Caroloplatz 1, Westflügel
01097 Dresden
Tel. 0351/5642715
Ministerium für
Arbeit, Soziales
und Gesundheit des
Landes Sachsen Anhalt
Seepark 57
39116 Magdeburg
Tel. 0391/5674010
Die Ministerpräsidentin
des Landes Schleswig Holstein
Informations und Dokumentationsstelle
"Sekten und sektenähnliche
Vereinigungen"
Adolfstraße 48
24100 Kiel
Tel. 0431/9881880
Ministerium für
Soziales und Gesundheit
des Landes Thüringen
WernerSeelenbinderStraße
6
99096 Erfurt
Tel. 0361/3472230
Bundesministerium für
Familie,
Senioren, Frauen und
Jugend
Rochusstr. 810
53123 Bonn
Tel. 0228/9302864/2862
2. Kirchliche und private
Stellen
(Angesichts der Vielfalt
von Beratungsstellen erhebt diese Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)
Baden Württemberg
ABI Aktion Bildungsinformation
e.V.
Dr. Helga Lerchenmüller
Alte Poststr. 5
70173 Stuttgart
Tel. 0711299335
Ev. Zentralstelle für
Weltanschauungsfragen (EZW)
Dr. Hemminger/Dr. Werner
Thiede
Hölderlinplatz
2a
70193 Stuttgart
Tel. 0711/2262281 od.
82
Bischöfl. Ordinariat,
Ref. Religions-und
Weltanschauungsfragen
Susanne Beul Pf. 9
72101 Rottenburg/Neckar
Tel. 07472/169586419
EBIS e.V. Eltern und
Betroffeneninitiative
Liselotte WenzelburgerMack
Pf. 30 oder Hölderlinweg
10
72663 Großbettlingen
Tel. 07022/42411
Weltanschauungsbeauftragter
der Ev. Landeskirche Baden
Prof. Dr. Jan Badewien
Vorholzstraße
7
76137 Karlsruhe
Tel. 0721/9349290
Erzbischöfliches
Seelensorgeamt
Dipl. Theol. Albert
Lampe
Okenstr. 15
79108 Freiburg
Tel. 0761/5144136
Bayern
Elterninitiative zur
Hilfe
gegen seelische Abhängigkeit
und religiösen Extremismus e.V.
Marsstr. 19 II
80335 München
Tel. 089/5595612
Beauftragter für
Sekten und Weltanschauungsfragen
der Ev.- Luth. Kirche
in Bayern
Dr. Wolfgang Behnk
Marsstr. 19II
80335 München
Tel. 089/5595612
Sektenbeauftragter der
Erzdiözese München und Freising
Hans Liebl
Dachauer Str. 5/V
80335 München
Tel. 089/5458130
Beauftragter der Ev.
Reformierten Kirche in Bayern
Norbert Müller
KurtEisnerStr. 50
81735 München
Tel. 089/674263
Diözese Augsburg,
Beratungsstelle für
Religions- und Weltanschauungsfragen
Hubert Kohle Kappelberg
1
86150 Augsburg
Tel. 0821/3152211
Beauftragter für
Sekten und Weltanschauungsfragen
der Diözesen Bamberg
und Eichstätt
Dipl.Theol. Ludwig
Landhammer
Obstmarkt 28
90403 Nürnberg
Tel. 0911/204337
Beauftragter der Ev.
Luth.Kirche in Bayern
für religiöse
und geistige Strömungen
Pfr. Bernhard Wolf
Neuendettelsauer Str.
4
90449 Nürnberg
Tel. 0911/678578
Ref. für Religions
und Weltanschauungsfragen
Herr Martin Göth
Inbruckgasse 13a
94032 Passau
Tel. 0851/393366
Kath. Sektenbeauftragter
OstR Matthias Rehrl
ArturLandgrafStraße
33
96049 Bamberg
Tel. 0951/54450
Berlin
Evangelische Zentralstelle
für Weltanschauungsfragen (EZW)
Dr. Michael Nüchtern
Auguststraße
80
10117 Berlin
Tel. 030/28395211
KASWBerlin (Kath. Arbeitskreis)
c/o Dominikanerkloster
St. Paulus
Pater Klaus Funke
Oldenburger Straße
46
10551 Berlin
Tel. 030/3957097(98)
Beauftragter für
Sekten und Weltanschauungsfragen
der Ev. Kirche in Berlin
Brandenburg
Pfr. Thomas Gandow
Heimat 27
14165 Berlin
Tel. 030/8157040
Eltern und Betroffeneninitiative
gegen psychische Abhängigkeit
für geistige Freiheit e.V.
Pfr. Thomas Gandow
Heimat 27
14165 Berlin
Tel. 030/8183211
Brandenburg
Arbeitskreis für
Neue Religiöse Gemeinschaften
W. Brummert
FranzMehringStr. 4
15230 Frankfurt/Oder
Tel. 0335/22769
Bremen
Sektenberatung Bremen
e.V.
Bernhard Brünjes
Postfach 101 543
28015 Bremen
Tel. 04205/1609
Ev. Beauftragter für
Sektenfragen
Pastor Helmut Langel
Heymelstr. 35
28359 Bremen
Tel. 0421/231991
Hamburg
Beauftragte der Nordelbischen
Ev.Luth. Kirche f. Hamburg
Pastorin Dr. Gabriele
LademannPriemer
Kreuselstr. 6
20095 Hamburg
Tel. 040/327848
Arbeitsbereich Weltanschauungen
und religiöse Gruppierungen
Arbeitsgemeinschaft
Kinder und Jugendschutz Hamburg e. V.
Margaretenstr. 41
20357 Hamburg
Tel. 040/4395118
Beauftragter für
Jugendseelsorge
im Nordelbischen Jugendpfarramt
Sprengl
Pastor Jörn Möller
Hirschgraben 25
22089 Hamburg
Tel. 040/2518207
Hessen
Beauftr. für Sekten,
Weltanschauungs
und Islamfragen der
Ev. Kirche von KurhessenWaldeck
Pfr. Eduard Trenkel
Pf. 410260
34114 Kassel
Tel. 0561/3083243
Ev. Beauftr. für
Sekten und Weltanschauungsfragen
Pfr. HansDieter Stolze
Mauerstr. 15
34117 Kassel
Tel. 0561/14916
Beauftragter der Ev.
Kirche für Sekten,
Weltanschauungs und
Islamfragen
Pfr. Eduard Trenkel
Wilhelmshöher
Allee 330
34131 Kassel
Tel. 0561/9378243
Beauftragter für
Sekten und Weltanschauungsfragen
Pfr. Ferdinand Rauch
36041 Fulda
Tel. 0661/83980
SlNUSSektenInformation
und Selbsthilfe HessenThüringen
KurtHelmuth Eimuth/Angelika
Christ
Rechneigrabenstr. 10
60311 Frankfurt/Main
Tel. 069/92105634
Ev. Arbeitsstelle für
Religions und Weltanschauungsfragen
Dipl.Päd. KurtHelmuth
Eimuth
Rechneigrabenstr. 10
60311 Frankfurt/Main
Tel. 069/92105630
Der Beauftragte für
religiöse Gemeinschaften
und Weltanschauungsfragen
der Ev. Kirche in Hessen und Nassau
Pfarrer Dr. Fritz Huth
Elisabethenstr. 51
64283 Darmstadt
Tel. 06151/175437
Mecklenburg Vorpommern
Pfr. Friedrich von Kymmel
Dorfstr. 50
17406 Morgenitz/Usedom
Tel. 038372/70251
EBI Eltern und Betroffeneninitiative
Astrid Hisserich, c/o
Jugendamt
Anklamer Str. 15/16
17489 Greifswald
Tel. 03834/68338
Beauftragter der Ev.
Landeskirche Pommerns
Superintendent Reinhold
Garbe
Wolgaster Str. 6
17509 Wusterhusen
Tel. 038354/22110
Amt für Gemeindedienst
der Ev. Luth. Landeskirche Mecklenburgs
Landespastor Mattias
Kleiminger
Hansenstr. 5
18273 Güstrow
Tel. 03843/63964
Beauftragter für
Sekten und Weltanschauungsfragen
des Erzbistums Hamburg
für den Bereich
des Erzbischöflichen
Amtes Schwerin
Pfarrer Michael Sobania
NielsStensenWeg I
23936 Grevesmühlen
Tel. 03881/2324
Niedersachsen
Landeskirchlicher Beauftragter
für Sekten und
Weltanschauungsfragen
Pfr. Rainer Schumann
Wilhelmstr. 27
26121 Oldenburg
Tel. 0441/16237 oder
26854
SektenInfoRauderfehn
e.V.,
Elterninitiative gegen
den Mißbrauch der Religion
HeinzDieter Büchte,
Pastor Bernd Brandt
Postfach 1104
26811 Rauderfehn
Tel. 04952/82140
Beauftragter für
Sekten und Weltanschauungsfragen
Pastor Johannes Göhler
Am Osterkamp 5
27624 Ringstedt
Tel. 04708/2874
Beauftragter für
Weltanschauungsfragen
der Hannoverschen Ev.
Landeskirche
Pastor Wilhelm Knackstedt
Postfach 30002
Hannover
Tel. 0511/1241414 oder
452
Niedersächsische
Elterninitiative
gegen den Mißbrauch
der Religion e.V.
Archivstraße
3
30169 Hannover
Tel. 0511/124141
Bischöfl. Generalvikariat
Hildesheim,
Referat Sekten und
Weltanschauungsfragen
Dipl. Päd. Marion
Hiltermann
Dornhof 1821
31134 Hildesheim
Tel. 05121/307337
Beauftragter der Selbständigen
Ev. Luth. Kirche
Pastor Hinrich Brandt
Lange Str. 84
31552 Rodenberg
Tel. 05723/3579
Landeskirchenamt
der Ev. Luth. Landeskirche
SchaumburgLippe
Herderstr. 27
31675 Bückeburg
Tel. 05722/25021
Beauftragter für
Weltanschauungsfragen
der Ev. Kirche Göttingen
Pastor Ingolf Christiansen
Albanikirchhof 1a
37073 Göttingen
Tel. 0551/59765
Sektenbeauftragter
der Ev. Luth. Landeskirche
in Braunschweig
Probst Armin Kraft
Schützenstraße
23
38100 Braunschweig
Tel. 0531/471827
Bischöfl. Generalvikariat
Osnabrück
Arbeitsstelle "Neue
Religionen"
Ludger Plogmann
In den Sandbergen 27
49808 Lingen
Tel. 0591/64967
ElterninitiativeNeue
religiöse Bewegungen
Anneliese Friedrichs
An der Blankenburg
14
49078 Osnabrück
Tel. 0541/42191
Nordrhein Westfalen
Arbeitskreis Sekten
e.V.,
Verein zur Bekämpfung
geistiger und seelischer Abhängigkeit
Auf der Freiheit 25
32052 Herford
Tel.05221/5998(57)
Beauftragter der Lippischen
Landeskirche
Pfr. Klaus Fitzner
Paulsenstr. 7
32825 BlombergLippe
Tel. 05235/7308
Erzbischöfl. Generalvikariat
Paderborn
StR i.K. Roland Gottwald
Domplatz 3
33098 Paderborn
Tel. 05251/125468
Volksmissionarisches
Amt der ev. Kirche im Rheinland
Beauftragter für
Sekten und Weltanschauungsfragen
Pfr. Joachim Keden
40479 Düsseldorf
Tel. 0211/3610246
Artikel 4, Initiative
für Glaubensfreiheit e.V.
Walter Krappatsch
Postfach 101202
44712 Bochum
Tel. 02325/60442
SEKTENINFO Bochum
Verein für Jugend
und Sozialarbeit
Rottstr. 24
44809 Bochum
Tel. 0234/578156
SektenlnfoEssen e.V.
Heide Marie Cammanns
Rottstr. 24
45127 Essen
Tel. 0201/234646(48)
Bischöfl. Generalvikariat
Münster
AK Sekten und Weltanschauungsfragen
Pf. 1366
48135 Münster
Tel. 0251/495543
Erzbistum Köln
Abt. Jugendseelsorge
Werner Höbsch
Marzellenstr. 32
50606 Köln
Tel. 0221/1642313
Bischöfliches Generalvikariat
Referat Sekten und
Weltanschauungsfragen
Dr. HermannJosef Beckers
Klosterplatz 7
52062 Aachen
Tel. 0241452419374
Zentralstelle PastoralKath.
Sektenbeauftragter
Hans Gasper
Kaiserstr. 163
53113 Bonn
Tel. 0228/103230
Beauftragter für
Sekten und Weltanschauungsfragen
der Ev. Kirche von
Westfalen
Pfr. Dr. Rüdiger
Hauth
Röhrchenstr. 10
58452 Witten/Ruhr
Tel. 02302/910100
Rheinland Pfalz
Bischöfl. Generalvikariat
Trier
Ref. für Weltanschauungs
und Sektenfragen
Hans Neusius
Hinter dem Dom 6
54290 Trier
Tel. 0651/7105526
Aktion Jugendschutz
Sektenberatung
Am Wasserturm 11
66953 Pirmasens
Tel. 06331/3468
Referent für Sekten
und Weltanschauungsfragen
Diözese Speyer
Dipl.Theol. Christoph
Bussen
Domplatz 3
67343 Speyer
Tel. 06232/102218
Saarland
VITEM e.V.
Jeanette Schweitzer
Ensheimer Str. 125
66386 St. Ingbert
Tel. 06894/870452
Referat für Weltanschauungs
und Sektenfragen im
Bistum Trier,
Hans Neusius
Hinter dem Dom 6
54290 Trier
Tel. 0651/7105526
DiözesanArbeitskreis
für Weltanschauungs
und Sektenfragen
Pfarrverband Neunkirchen
Andreas Zimmer
Steinwaldstraße
119
66539 Neunkirchen
Tel. 06821/89378
Sachsen
Studentenrat der TU
Dresden
AG Sekten/Sondergemeinschaften
Mommensenstraße
13
01069 Dresden
Tel. 0351/4632042(43)
Sektenbeauftragter der
Ev.Luth. Landeskirche Sachsen
Pfr.Ekkehart Ziegelschmid
An der Heilandkirche
I
01157 Dresden
Tel. 0351/4211664
Bischöfliches Jugendamt
Essen
Informationsstelle
destruktive Kulte
Klaus Gerhards
Burgplatz 3
45127 Essen
Tel. 0201/2204280
Informations und Dokumentationszentrum
Sekten/Psychokulte
(IDZ) bei der AJS
Jürgen Hilse/Beate
Roderigo
Poststr. 1523
50676 Köln
Tel. 0221 9213920
KlDS Kinder in destruktiven
Sekten e.V.
Jutta Birlenberg
Bogenstraße 11
51375 Leverkusen
Tel. 0214/55760
Elterninitiative zur
Wahrung der geistigen Freiheit e.V.
Ursula Zöpel
GeschwisterSchollStr.
28
51377 Leverkusen
Tel. 0214/58372
Arbeitskreis SektenOkkultismus
New Age
Ev. Jugendbüro
Adenauerallee 37
53113 Bonn
Tel. 0228/267965654
Kath.Sozialethische
Arbeitsstelle e.V.
Referat für Sekten
und Weltanschauungsfragen
Harald Baer
Postfach 1667
59071 Hamm
Tel. 02381/8768(69)
Kath. Beauftragter für
Sekten und
Weltanschauungsgemeinschaften
im Bistum DresdenMeißen
Kaplan Gerald Kluge
KarlLiebknechtstraße
15
01662 Meißen
Tel. 03521/469614
Ev. Kirche der Schlesischen
Oberlausitz
Pfr. Jörg Michel
MartinLutherKingHaus
PSF 2339
02977 Hoyerswerda
Tel. 03571/72073 oder
414227
Kath. Sektenbeauftragter
DresdenMeißen
Matthias Holuba
Peterssteinweg 17/II
04107 Leipzig
Sekten und Weltanschauungsbeauftragte
Pastorin Ingrid Dietrich
GiordanoBruno Str.
1
04249 Leipzig
Tel. 0341/473915
EBI Eltern und Betroffeneninitiative
gegen psychische Abhängigkeit
Sachsen e.V.
Solveig Prass
Wasserturmstraße
68
04299 Leipzig
Tel. 0341/8775120
Sachsen Anhalt
Beauftragter der Ev.
Kirche Anhalts (Dessau)
Pfr.i.R. Dr. KarlWilhelm
Berenbruch
Allee 23
06493 Ballenstedt/Harz
Beauftragter für
Weltanschauungsfragen
Kirchenrat Dr.Dr. Büchner
Karolinenstr. 8
99817 Eisenach
Tel. 03691/76649
Kath. Sektenbeauftragter
ErfurtMeiningen
Bruno Wagner
Hauptstraße 38
37327 Breitenbach
Kath. Sektenbeauftragter
Seelsorgeamt Magdeburg
Rosel Förster
MaxJosephMetzgerStr.
1
39104 Magdeburg
Tel. 0391/3800
Schleswig Holstein
Beauftragter für
Weltanschauungsfragen
der Nordelb. Kirche
Pastor Detlef Bendrath
Brahmsstr. 20f
23556 Lübeck
Tel. 0451/44786 oder
42215
Thüringen
Kath. Pfarramt
Kaplan Michael Neudert
Alexanderstr. 45
99817 Eisenach
Tel. 03691/3880