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Die Mun-Bewegung
Eine Broschüre der Bundesregierung von 1997
über die Moon-Sekte, die sich in deutschsprachigen Ländern als Vereinigungskirche bezeichnet
 
 
 
 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:

 
Die Broschüre "Die Mun-Bewegung" wurde 1997 im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom Bundesverwaltungsamt herausgegeben. 

Ins Internet gestellt wurde sie zuerst von KultInfo als HLP-Datei. Von daher stammt auch die Geschichte der Broschüre (>>). 
Diese Website wurde später aufgegeben. 

Von dort wurde der Text übernommen von Peter Widmer, in dessen Website sie noch heute vorhanden ist unter 
www.pewid.ch/mun/mun.html 

Der Text unten wurde zusammengesetzt aus Peter Widmers HTML-Dateien.

Der Verein Vereinigungskirche e.V. hat darauf mit einer Gegen-Broschüre geantwortet: "Staatliche Diskriminierung einer religiösen Minderheit". Dazu mehr HIER.

 
 
 
 

Die Mun-Bewegung

Version 7.0

Anmerkung von KultInfo zur elektronischen Version der Broschüre
Impressum und Geschichte der Broschüre

Vorwort
I. Geschichte der Munbewegung und ihres Gründers

1. Werdegang Muns, Entstehung und Entwicklung seiner Bewegung
2. Die Vereinigungsbewegung in Deutschland
II. Die Lehre und das Führungssystem der Munbewegung
1. Die religiöse Zielsetzung der Lehre Muns
2. Die autoritäre Führergestalt Muns und die Hierarchie in der Munbewegung
3. Das Elitebewußtsein der Gruppe
a). Die stark vereinfachte Weltsicht
b). Die Überwindung der satanischen Umwelt
c). Die Gruppensprache und die Rituale
4. Ehe und Familie
5. Die Bindung an die Gruppe
a) Die Methoden der Anwerbung
b) Die Integration und die Unterwerfung
c) Die Lösung von der Gruppe
III. Der universale Machtanspruch der Munbewegung
1. Die wirtschaftlichen Unternehmungen
2. Die kulturellen Unternehmungen
3. Die militärischen Ambitionen
4. Die politischen Bestrebungen
IV. Organisationen und Unterorganisationen der Vereinigungsbewegung
V. Verzeichnis der Fußnoten
VI. Literaturverzeichnis
1. Literatur der Vereinigungsbewegung
2. Literatur über die Vereinigungsbewegung
3. Weiterführende Literatur, Lexika und Zeitungen
VI. Ansprechstellen - Hilfe für Betroffene -nicht aktualisiert
 
 
Anmerkung von KultInfo zur elektronischen Version der Broschüre: 


Die Mun-Bewegung hat mit allen juristisch zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, die Verbreitung dieses Buches zu verhindern. Das Vorgehen gegen Kritiker und kritische Texte ist für viele Sekten typisch und wird zum Teil sogar abgesprochen (es gibt zum Beispiel auch gute Kontakte zwischen der Mun-Sekte und Scientology®). Wer sich näher dafür interessiert, wie gegen Kritiker vorgegenangen wird, dem sei der Artikel von Prof. Abel "Die Justiz als Instrument im Meinungskampf" empfohlen. 

    Zunächst wurde die Bundesrepublik als Herausgeber der Original-Broschüre in zwei Prozessen verklagt. daraufhin mußte pro Prozeß jeweils nur eine einzige Textpassage geschwärzt werden, bis die Bundesrepublik einen hinreichenden Beleg für die gemachten Behauptungen erbracht hat. Zwei Schwärzungen sind auf den ersten Blick wenig; betrachtet man aber den Aufwand bei einer gedruckten Broschüre, dann wird schnell klar, daß man schon über die Schwärzung völlig nebensächlicher Passagen zur Unterdrückung eines ganzen Buches kommen kann. 

    Dann passierte ein dummer Unfall: 
    KultInfo (damals noch als "Sektenarchiv c/o Umweltbibliothek Berlin") veröffentlichte die Original-Broschüre als kostenloses elektronisches Buch, womit das Ding schon wieder auf dem Markt war... Der eigentliche Unfall bestand jedoch darin, daß es mehr als einfach ist, mal eben schnell zwei Schwärzungen in ein Buch einzuarbeiten. Das haben wir dann auch fix gemacht und nebenbei die entsprechenden Gerichtsbeschlüsse eingefügt. Die schwer empörte Mun-Sekte verklagte uns trotzdem, nachdem man erfolglos versucht hatte, uns mit zwei gebührenpflichtigen Abmahnungen zu beeindrucken. Man verlangte die Kleinigkeit von 500.000,- DM Bußgeld oder ersatzweise 2 Jahre Haft, falls wir das elektronische Buch weiterhin verbreiten. Besonders absurd: Es wurden die gleichen Textpassagen beklagt, die in den vorangegangenen Prozessen gegen die Bundesrepublik Deutschland als zulässig erachtet wurden. 
    Vor dem Landgericht Berlin trugen wir mit unserem wirklich guten Anwalt und den fast kabarettreifen Argumenten der Mun-Sekte nach einer Verhandlung mit hohem Unterhaltungswert den Sieg davon. Und doch, Sie ahnen es wahrscheinlich schon: Die Mun-Sekte ging in Berufung... Sie finden die (vorläufige?) Geschichte der Auseinandersetzung im Impressum aufgelistet. 

    Unser Standpunkt zu den Einschüchterungsversuchen der Mun-Sekte hieß kurz und knapp: Wir lassen uns nicht mundtot machen. Damit sich aber jeder selbst ein Urteil bilden kann, wurden drei Gerichtsbeschlüsse zu diesem Buch eingearbeitet. 
    1.) Vereinigungskirche gegen Bundesrepublik Deutschland (vollständig) 
    2.) Mun-Unterorganisation CAUSA gegen Bundesrepublik Deutschland (auszugsweise) 
    3.) Vereinigungskirche gegen Umweltbibliothek Berlin (vollständig)

 
 

Impressum und Geschichte der Broschüre

Titel:
    Sogenannte Sekten und Psychogruppen
    Die Mun-Bewegung
    Herausgegeben im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren,Frauen und Jugend vom Bundesverwaltungsamt,
    50728 Köln

Impressum des Originals:
    Herausgeber: Bundesverwaltungsamt, 50728 Köln
    Gesamtherstellung: Gehringer GmbH, 67613 Kaiserslautern

    Diese Broschüre ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung; sie wird kostenlos abgegeben und ist nicht zum Verkauf bestimmt.
 

Geschichte:
Die Original-Broschüre wurde im Januar 1997 vom Projekt KultInfo (vormals Sektenarchiv c/o Umweltbibliothek Berlin), PSF 580152, D-10411 Berlin, eingescannt und zum elektronischen Buch umgearbeitet. Das elektronische Buch darf in unveränderter Form frei weitergegeben werden. Die Weitergabe muß kostenlos erfolgen.

Versionsgeschichte des elektronischen Buches
    oder
    Der Versuch zur Unterdrückung des elektronischen Buches
    oder
    Vom Versuch, ein kritisches Projekt "plattzumachern"
 

 
 

Vorwort

    In einer gezielten Informations- und Aufklärungsarbeit über das Problemfeld sogenannten Sekten und Psychogruppen sieht die Bundesregierung ein wichtiges Instrument zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Gruppierungen, deren Strukturen, Organisation, Praktiken und Ziele potentielle Gefährdungen für den einzelnen und für die Gesellschaft enthalten können.

    Mit der vorliegenden Broschüre wird über die Mun-Bewegung informiert, die seit langem in Deutschland ihre Aktivitäten entfaltet. Der Beitritt zur Mun-Bewegung ist für junge Menschen und deren Angehörige oft mit einem radikalen Bruch zu ihrer bisherigen Lebensform verbunden. Häufig werden Ausbildung, Freundeskreis und Familie aufgegeben, um sich ganz dieser Gruppierung zu widmen.

    Wie ehemalige Mitglieder berichtet haben, sind damit schwerwiegende Eingriffe in die Gesamtsozialisation verbunden, die zu großen Problemen für den einzelnen und für Familien, die eigen Angehörigen an die Mun-Bewegung verloren haben, führen.

    Die vorliegende Broschüre soll daher eine Orientierungshilfe und in der Auseinandersetzung mit dem Problemfeld der sogenannten Sekten und Psychogruppen eine sachliche Information und Aufklärung sein.

    Bonn, im Dezember 1996

    Claudia Nolte
    Mitglied des Deutschen Bundestages
    Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
 
 
 

I. Geschichte der Munbewegung und ihres Gründers

1. Werdegang Muns, Entstehung und Entwicklung seiner Bewegung
2. Die Vereinigungsbewegung in Deutschland

1) Werdegang Muns, Entstehung und Entwicklung seiner Bewegung

    Die "Mun oder Vereinigungsbewegung" ist die Sammelbezeichnung für die 1954 von dem Koreaner San Myung Mun (engl. Schreibweise: Sun Myung Moon) gegründete Bewegung mit ihren zahlreichen Unterorganisationen, von denen die bekanntesten in Deutschland sind die "Vereinigungskirche e.V." (kirchlicher Bereich der Organisation), die Hochschul und Studentenorganisation "CARP" (Collegiate Association for the Research of Principles) und die politische Organisation "CAUSA" (Confederation of Associations for the Unity of the Societies of the Americas) mit dem "Forum für geistige Führung". (1)

    San Myung Mun wurde am 25.02.1920 (nach dem Mondkalender am 06.01.1920) als Sohn einer Bauernfamilie in der stark christianisierten Provinz Pyon Puhto in Nordkorea geboren. (2) Seine Eltern traten erst 1930 zum Christentum über. Nach der legendenhaft erscheinenden Lebensbeschreibung der Vereinigungsbewegung war der junge Mun ein religiös Suchender, für den der Ubertritt der Eltern zum presbyterianischen Christentum nicht die abschließende Klärung der eigenen religiösen Fragen bedeutete. (3)

    Sein Leben als "normaler" Mensch soll Mun dann durch die sogenannte "Ostervision" des Jahres 1936 beendet haben. Mun will am Ostermorgen auf einem koreanischen Berg, tief ins Gebet versunken, eine Erscheinung gehabt haben. Jesus habe ihn dabei beauftragt, seine vor 2.000 Jahren gescheiterte Mission zu beenden und das Himmelreich auf Erden einzurichten. Nach längerem Sträuben habe er die Aufgabe akzeptiert. (4)

    Der Inhalt der ihm erteilten Aufgabe soll Mun erst in den auf die Ostervision folgenden Jahren klar geworden sein. Nach neunjährigem ununterbrochenen und Ringen, in denen Mun sich in einen Dialog mit der Geisterwelt begeben haben soll, will er die Wahrheit Gottes in seinen Händen gehalten haben. (5)

    Während dieser Zeit beendete er seine Gymnasialausbildung, nahm Kontakt zu verschiedenen religiösen Strömungen auf, studierte einige Semester Elektrotechnik in Japan und wirkte einige Zeit im japanischen Untergrund. Er kehrte ohne Universitätsabschluß nach Korea zurück. (6)

    Etwa ein Jahr nach der Befreiung Koreas durch die Alliierten begann der 26jährige in Pyöngyang, der Hauptstadt des von der damaligen Sowjetunion besetzten Nordkoreas, eine neue Lehre zu verbreiten. Er gewann die ersten Anhänger und heiratete zum ersten Mal. (7)

    Im Jahr 1946 schloß sich Mun eine Zeitlang dem messianischen "IsraelOrden" (IsraelSooDoWon) an, dessen Ordensmeister sich selbst für den Messias hielt. (8)

    Am 11.08.1947 wurde Mun angeblich wegen seiner Missionstätigkeit festgenommen und nach einer erneuten Verhaftung im Jahr 1948 zu fünf Jahren Arbeitslager verurteilt. Der Grund der Verurteilung ist umstritten. Teilweise wird behauptet, Mun sei wegen Bigamie angeklagt und verurteilt worden. Er habe eine blutjunge Anhängerin geheiratet, obwohl er noch verheiratet gewesen sei. (9) Nach anderen Quellen soll der Vorwurf der Bigamie später fallengelassen worden sein. Die Verurteilung sei lediglich wegen Unruhestiftung erfolgt. (10)

    Unbestritten ist, daß Mun 1948 von den presbyterianischen Kirchen Koreas wegen sektiererischer Umtriebe ausgeschlossen wurde. (11)

    Im Herbst 1950 wurde Mun von den Streitkräften der Vereinten Nationen während des Koreakrieges aus dem Arbeitslager Hung Nam befreit. (12) Er begab sich in die Hafenstadt Pusan in Südkorea, wo er seine Missionstätigkeit wieder aufnahm. (13) Dort traf Mun auch auf Hyo Won Yon (späterer Präsident der Vereinigungskirche Koreas), der als Verfasser zumindest eines Teils der "Göttlichen Prinzipien", der Zusammenfassung der Lehre Muns, gilt. (14)

    Im Mai 1954 gründete Mun die "Holy Spirit Association for the Unification of World Christianity" (Unification Church) und verlegte das Zentrum der Bewegung nach Seoul.

    1955 wurde Mun in Südkorea erneut verhaftet und wegen Freiheitsberaubung und sexueller Nötigung angeklagt. (15) Im Hintergrund der Verhaftung stand die Anwerbung der Religionsdozentin Young Oon Kim und einiger Studentinnen der renommierten EhwaFrauenuniversität sowie die Auseinandersetzung mit den etablierten Kirchen Koreas. Als Folge des Verfahrens mußten die Anhänger Muns die Universität verlassen, während das Verfahren gegen ihn selbst nach kurzer Zeit eingestellt wurde. (16) Nach dieser Affäre ließ sich Muns erste Frau scheiden. Er heiratete daraufhin erneut. (17)

    1959 begann Mun sich wirtschaftlich zu betätigen. Er gründete die erste seiner zahlreichen Firmen, die heutige Tong Il Company in Seoul. Sie produzierte damals Luftgewehre, heute auch Mörser und schwere Geschütze. (18)

    Nach einer weiteren Scheidung heiratete Mun im Jahr 1960 seine jetzige Frau HakJa Han. Diese Hochzeit ("Hochzeit des Lammes") hat für Mun und seine Anhänger eine besondere und grundlegende Bedeutung. Damit soll ein neues Zeitalter der Menschheit angebrochen sein.

    Anfang der 60er Jahre begann die Auslandsmission der Bewegung, zunächst mit der Entsendung von Missionaren nach Japan und dann in die USA. (19)

    1965 unternahm Mun seine erste Weltreise durch 40 Länder, u.a. auch in die Vereinigten Staaten und die Bundesrepublik Deutschland. Während dieser Reise segnete Mun 120 Grundstücke als "Heiligen Grund der Vereinigungsbewegung". Höhepunkt der Reise war ein kurzer Empfang durch den ehemaligen Präsidenten Eisenhower, der von der koreanischen Botschaft vermittelt wurde. (20)

    1971 verlegte Mun seinen Wohnsitz in die USA und begann mit der planmäßigen weltweiten Verbreitung seiner Lehre. Er startete 1972 mit einer "DayofHopeTour" durch sieben Städte. 1973 folgte eine 21StädteTour und 1974 eine Reise durch 32 Städte. Höhepunkt war eine Ansprache Muns 1974 im Madison Square Garden, New York, vor 50.000 Besuchern. Ein weiterer Höhepunkt und vorläufiger Abschluß seiner Redekampagne war eine Ansprache im Jahre 1976 in Washington am WashingtonMonument. (21)

    Aufgrund politischer Spannungen zwischen Amerika und Korea wurde 1978 ein Untersuchungsausschuß des amerikanischen Repräsentantenhauses eingesetzt. Leiter war der Abgeordnete Donald Fraser. Der Ausschuß deckte viele Hintergründe der amerikanischkoreanischen Beziehungen auf und stieß dabei auch auf die Rolle der Vereinigungsbewegung. Es wurde erstmals eine enge religiöse, wirtschaftliche und politische Verflechtung der Ziele der Vereinigungsbewegung offensichtlich. (22)

    1982 wurde Mun in den Vereinigten Staaten wegen Steuerhinterziehung zu dreizehn Monaten Gefängnis verurteilt. Die Strafe trat er 1984 an. (23)

    Im Jahr 1990 empfing der Präsident der damaligen Sowjetunion, Michail S. Gorbatschow, Mun persönlich während der 11.Weltmedienkonferenz in Moskau. Die Veranstaltung war von Mun zur Vereinigung der Medienlandschaft gegründet worden und fand erstmals im kommunistischen Machtbereich statt. Während die Vereinigungsbewegung behauptet, der Empfang habe stattgefunden, weil Gorbatschow die Wichtigkeit Muns erkannt habe, schien bei Gorbatschow der Grund für dieses Treffen in der wirtschaftlichen Finanzkraft des Geschäftspartners und den damit verbundenen Hoffnungen auf wirtschaftliche Unterstützung zu bestehen. (24)

    1995 unternahm das Ehepaar Mun eine weitere Missionsreise in mehrere Länder, u.a. nach Rußland, Afrika und Südamerika.
 
 

2) Entstehung und Entwicklung der Vereinigungsbewegung in Deutschland

    Die ersten deutschen Mitglieder der Vereinigungsbewegung wurden 1963 in Kalifornien angeworben und schon 1964 als Missionare nach Deutschland und Osterreich gesandt. (25)

    Die "Göttlichen Prinzipien", die Grundlage der Lehre Muns, wurden in die deutsche Sprache übersetzt und ein erstes Zentrum der Bewegung in Frankfurt am Main gegründet. (26)

    Im November 1964 hat sich die Bewegung als "Gesellschaft zur Vereinigung des Weltchristentums" in Frankfurt/Main registrieren lassen. (27)

    In den ersten Jahren war die Expansion in der Bundesrepublik zunächst gering. Nach einem Besuch Muns im Jahr 1969, bei dem ein neuer Landesleiter für den deutschen Zweig der Vereinigung berufen wurde, änderte sich dies. Es kam es zu Firmengründungen (Druckerei, Fotolabor, Importfirma zum Vertrieb von Ginseng-Produkten usw.), und erste deutschsprachige Zeitungen wurden gedruckt und verteilt. Von den Mitgliedern wurde erwartet, daß sie in Wohngemeinschaften lebten und finanzielle Beiträge zum Erhalt der Gemeinschaft leisteten.

    Auch der Stil der Missionsarbeit wandelte sich. Während in den ersten Jahren Einladungen zu Vorträgen auf der Straße verteilt wurden, wandte man jetzt aufdringlichere Methoden an. Die Mitglieder nutzten z.B. die Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln, um aus den "Prinzipien" zu lesen oder laut zu predigen. Seit 1971 gibt es in der Vereinigungsbewegung in Deutschland auch Vollzeitmissionare. (28)

    Bis Mitte der 70er Jahre erwarb die Vereinigungsbewegung zwei Trainingszentren: die Neumühle bei Camberg in Hessen und die Regelsmühle in Franken. (29) 1975 erfolgte die Umbenennung in "Vereinigungskirche e.V." (30)

    1976 griff die CARP (eine Hochschul und Studentenorganisation der Vereinigungsbewegung) massiv in den Bundestagswahlkampf ein, was ihr bald gerichtlich untersagt wurde. Die Wahlplakate der CARP hetzten gegen den Kommunismus und Sozialismus. (31)

    Die Negativschlagzeilen in der Presse verschlechterten innerhalb kurzer Zeit das Image der Vereinigungsbewegung. Sie versuchte, dem entgegenzuwirken: Die Pressearbeit wurde verbessert, die Straßenmission wurde fast vollständig aufgegeben, die sogenannte "Hausmission" eingeführt, (32) und die Kontakte zu den Eltern der Mitglieder wurden durch Vorträge verstärkt. (33)

    1984 wurden an der damaligen Berliner Mauer Vereinigungskampagnen durchgeführt. Die CARP weihte "Heilige Gründe" und berief internationale Treffen ein. (34)

    Im August 1987 wurde ein im Vorfeld heftig umstrittener 4. WeltKongreß der CARP in Berlin abgehalten. Es kam zu schweren Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Demonstranten gegen Mun. Aufgrund dieser CARPAktivitäten in Berlin behauptete Mun heute, daß es nur dem Einfluß der Vereinigungsbewegung zu verdanken sei, daß Deutschland wiedervereinigt wurde und die "Mauer" fallen konnte. (35)

    Im Jahr 1992, dem "Jahr der Frau", gab es in der Bundesrepublik eine neue Gründung innerhalb der Vereinigungsbewegung:, die "Frauenföderation für den Weltfrieden". Sie hat die Vereinigung aller Frauen der Welt unter der Ideologie Muns zum Ziel. Präsidentin der Weltvereinigung ist die Ehefrau Muns, HakJa Han. Sie kam jeweils 1992 und 1993 nach Frankfurt, um vor geladenem Publikum ihre Ansprachen zu halten. Frau Mun trat hierbei eindeutig als "Botschafterin" der Lehre Muns auf. (36)
 
 
 
 

II. Die Lehre und das Führungssystem der Munbewegung

       1. Die religiöse Zielsetzung der Lehre Muns
       2. Die autoritäre Führergestalt Muns und die Hierarchie in der Munbewegung
       3. Das Elitebewußtsein der Gruppe
            a). Die stark vereinfachte Weltsicht
            b). Die Überwindung der satanischen Umwelt
            c). Die Gruppensprache und die Rituale
       4. Ehe und Familie
       5. Die Bindung an die Gruppe
            a) Die Methoden der Anwerbung
            b) Die Integration und die Unterwerfung
            c) Die Lösung von der Gruppe

1) Die religiöse Zielsetzung der Lehre Muns

    Die Lehre der Vereinigungsbewegung basiert im wesentlichen auf den "Göttlichen Prinzipien", den Offenbarungen Muns, die in den verschiedenen Ausgaben niedergelegt sind, und den Reden Muns ("Master Speaks"). Die "Göttlichen Prinzipien" gelten als die von Mun offenbarte Wahrheit für unsere Zeit. (37)

    Mun sieht in allem Sein eine polare Struktur enthalten. Aus der allgemeinen Beobachtung, daß viele Dinge der Welt aus Gegensatzpaaren bestehen (z.B.: Mann und Frau, positiv und negativ) (38), folgert Mun, daß auch Gott in sich das männliche (Subjekt) und das weibliche (Objekt) vereinige. Gott soll das "Innere, das männliche Subjekt" sein, während ihm die Schöpfung als "weibliches Objekt" gegenüberstehe. Zwischen den beiden Polen Gottes gebe es einen ständigen Austausch, ein "Geben und Nehmen". Dies sei die Grundlage der ewigen göttlichen Existenz.

    Gott soll die Menschen Adam und Eva geschaffen haben, damit sie ein vollkommenes und sündloses Gegenüber zum Göttlichen bilden. Durch ihre Vollkommenheit sollten sie die Verwirklichung des dreifachen Segens erreichen. Die drei zur Vollkommenheit führenden Segnungen Gottes entnimmt Mun dem biblischen Ausspruch: "Seid fruchtbar und mehret Euch, füllet die Erde und machet sie Euch untertan" (1. Mose 1,28).

    Der erste Segen "seid fruchtbar" soll zur Vervollkommnung der eigenen Persönlichkeit, der zweite "und mehret Euch" zur Vervollkommnung der Familie führen. Der dritte Segen beinhaltet die Vervollkommnung der Herrschaft über die Schöpfung. (39)

    Gott habe mit dem sündlosen Paar eine Trinität bilden wollen. Sein Ziel sei es gewesen, ein Paradies auf Erden zu errichten. Dieses Ziel sei jedoch durch den Sündenfall vereitelt worden. Nach Mun'scher Auffassung soll der Sündenfall dadurch eingetreten sein, daß Eva von Satan verführt worden sei und die Menschen dadurch auf den Weg des Bösen gelangt seien. Das Paradies habe sich in eine sündige Welt verwandelt, und Satan sei zum Herrn der Welt geworden. (40)

    Laut Mun ist es Gottes Ziel, seinen ursprünglichen Plan, das Himmelreich auf Erden, wiederherzustellen. Bei diesem Prozeß soll auch der Mensch eine entscheidende Rolle spielen. Er müsse seine Verbindung zu Gott durch "Wiedergutmachung" wiederherstellen. Da das Individuum dazu aus eigener Kraft nicht in der Lage sei, brauche es die Hilfe des "Herrn der Wiederkunft", des "Messias". (41)

    Dessen vorrangige Aufgabe sei es, als sündloser Adams eine sündlose Eva zu ehelichen und damit die erste sündlose und von Satan unabhängige "wahre Familie" zu gründen. Die Anhänger werden durch eine Adoptionszeremonie zu Kindern der "wahren Eltern" und Mitglieder der "wahren Familie". Als solche können sie sündlose Kinder zeugen. (42)

    Zwar habe Gott bereits mehrfach versucht, seine Idealvorstellungen z.B. durch die Entsendung von Jesus als "zweiten Adam" auf die Erde zu verwirklichen, doch habe dieser versagt. Durch seinen frühzeitigen Kreuzestod sei es Jesus nicht gelungen, die physische Wiederherstellung zu vollenden. Er habe es nicht geschafft, eine Frau prinzipiengemäß wiederherzustellen und sündlose Kinder zu zeugen. (43) Folglich wird nach der Lehre der Vereinigungsbewegung ein "dritter Adam" gebraucht. Dieser sei Mun, der in Korea wiedergeborene Messias, der von seinen Anhängern als "wahrer Vater" verehrt wird. (44)

    Eine wichtige Bestätigung, daß Mun der Messias sei, war für seine Anhänger die Hochzeit im Jahr 1960 mit der Studentin HakJa Han. Durch diese sogenannte "Hochzeit des Lammes", die als die Vereinigung des sündlosen Adam mit der sündlosen Eva gewertet wird, gilt Mun als Mittler zwischen Gott und Menschheit. (45) Er wurde zu der Zentralfigur, auf die alle anderen Religionen angeblich schon lange gewartet haben. "Deshalb werden alle Religionen vereinigt werden, indem sie sich dabei auf das Christentum ausrichten." Das gelte selbstverständlich auch für Hinduismus, Buddhismus und Islam. (46) Mun und seine Frau werden fortan als die "wahren Eltern" der Gemeinschaft betrachtet. Die Mitglieder der Gemeinschaft werden ihre "wahre Familie". (47)

    Ziel der religiösen Ideologie Muns ist die Errichtung eines Himmelreichs auf Erden, d.h. die Vereinigung aller Religionen unter seiner Herrschaft. Mun versteht den Begriff "Vereinigung" nie als gleichberechtigtes Nebeneinander verschiedener Glaubensrichtungen, sondern als die absolute Unterwerfung unter seinen Maßstab.

    "Das Himmelreich wird zuerst auf Erden errichtet. Die Menschen sehnen sich nach einer vereinigten Welt. Die Welt braucht eine Ideologie und einen Vater... Die Welt wird zu einem einzigen Land. Wenn alle Nationen miteinander vereinigt sind, bilden sie ein Volk unter der Herrschaft Gottes." (48)

    Damit wird deutlich, daß Mun nicht nur die religiöse, sondern auch die politische Herrschaft anstrebt.

    Die Lehre Muns wurde überwiegend aus Elementen anderer Weltanschauungen zusammengefügt. In Korea ist ein solcher Synkretismus (49) keinesfalls ungewöhnlich. Von Kritikern (50) wird behauptet, schon die "Göttlichen Prinzipien" seien ein Plagiat des Buches "Basic Principles For Christianity" von BaekMun Kim, dem Gründer und Leiter des IsraelOrdens, dem Mun für eine Weile beigetreten war. (51) Neben einer gewissen ähnlichkeit des Titels soll das Buch auch inhaltliche Parallelen aufweisen. (52)

    Aus der christlichen Vorstellung ist u.a. die bildhafte Darstellung des Paradieses mit Adam und Eva entlehnt. Der auch in der Bibel dargestellte Sündenfall erfährt allerdings eine abweichende Interpretation. In der Bibel wird der Sündenfall durch den Ungehorsam der ersten Menschen Adam und Eva ausgelöst, weil sie trotz des göttlichen Verbots äpfel vom Baum der Erkenntnis gegessen haben sollen. Mun hingegen sieht den Sündenfall darin, daß Eva von Satan sexuell verführt worden sei. Diese Auffassung des Sündenfalls wurde zuvor schon von dem 1688 in London geborenen Naturforscher und Theosophen Emanuel Swedenborg und seinen Anhängern vertreten. Es ist sehr wahrscheinlich, daß Mun bereits während seiner Gymnasialzeit in Seoul Kontakte zu Pfingstgemeinden und Ordensgründern wie Yong Do Lee unterhielt, die Anhänger der Ideen Swedenborgs waren. (53)

    Das stark messianische Sendungsbewußtsein der Lehre findet sich in etlichen korearischen u.a. auch bei BaekMun Kim wieder. (54)

    Neben den genannten Elementen prägten auch östliche Weisheiten die Ideologie Muns. So wird teilweise behauptet, Muns Auffassung über die Polarität aller Dinge entspreche dem Yin und Yang des Konfuzianismus. (55)
 
 

2) Die autoritäre Führergestalt Muns und die Hierarchie der Munbewegung

    Innerhalb der Vereinigungsbewegung gilt Mun als absolute Autorität. (56) Mun, der von seinen Anhängern als der "wahre Vater" verehrt wird, ist von seiner Rolle als Messias vollkommen überzeugt:

    "..Gott berief mich in seinem Auftrag als sein Instrument. Ich wurde gerufen, um Seine Wahrheit für Ihn zu offenbaren ich wurde ausersehen, mit Jesus Christus und dem Lebendigen Gott direkt in Verbindung zu treten." (57)

    Zur 40JahrFeier (1994) seiner Bewegung verkündete er: "Es ist der Messias, der als wahre Eltern kommt ... Gott berief mich, um diese Mission zu erfüllen." (58)

    Mun selbst sieht sich als vollkommenen Menschen, der wie Gott fühlt und daher nie sündigt. "Dieser Mensch ... wird daher zum Tempel Gottes und somit zu einem göttlichen Wesen. Er hat also göttlichen Wert." (59) Damit ist er nach seiner Ansicht gleichzeitig befähigt, das gesamte Universum zu regieren. (60)

    Zu seiner Unterstützung dienen ihm die Männer der ersten 36 von ihm gesegneten Familien, überwiegend Koreaner, die sich in fast allen Spitzenpositionen seiner Unternehmungen befinden. Die Kinder der Familien werden soweit möglich nur in diesem Zirkel untereinander verheiratet. (61)

    Seit 1992 erscheint auch Frau Mun vermehrt in der öffentlichkeit, überwiegend in der "Frauenföderation für Weltfrieden", deren Präsidentin des Weltverbandes sie wurde.

    Der älteste Sohn Muns, HyoJin wurde zum Präsidenten der CARP-Weltvereinigung ernannt und organisiert dort die studentischen Sportund Weltkongresse.

    In den Ländern stehen den "Vereinigungskirchen" Landesväter oder Landeseltern vor, denen noch ein Berater aus den "36 Familien" zur Seite gestellt werden kann. Auf der Ebene darunter befinden sich die Bezirksleiter. Diesen sind die Zentrumsleiter unterstellt.

    Das einfache Mitglied hat sich seinem Zentrumsleiter oder höherrangigen Mitgliedern vollständig zu unterwerfen. Es ist "Objekt". (62)

    Die Ausbildung der Leiterkader erfolgt auf dem "Unification Theological Seminary" in Barrytown, New York, der eigenen Schulungsstätte. Die Absolventen werden überwiegend in "Fundraising" (Geldbeschaffung) und "Hausmission" trainiert. (63)
 
 

3) Das Elitebewußtsein der Gruppe

    Die Anhänger der Vereinigungsbewegung glauben, den einzigen Schlüssel zu einem erfüllten Leben zu besitzen. Sie verstehen sich als Auserwählte ("Champion Gottes" oder "Soldaten Gottes") (64), die dazu beitragen, das Reich Gottes auf Erden zu errichten. Diese Aufgabe hebt sie in ihren Augen deutlich vom Rest der Welt ab. (65)

    Jedes Mitglied glaubt, einen Beitrag zur Welterrettung leisten zu können, wenn es die Bedingungen der Gruppe erfüllt und zum Dank für seine Bemühungen durch Mun adoptiert wird. (66)

    Das Elitebewußtsein führt zu einer deutlichen Distanz zur Umwelt und zu einer Exklusivität der Gruppe, die sich in bestimmten Lebensund Verhaltenskonzepten äußert:

a) Stark vereinfachte Weltsicht

    Die Vereinigungslehre vermittelt ihren Anhängern eine sehr vereinfachte Weltsicht. Entsprechend dem "Polaritätsprinzip" gibt es nur die Unterscheidung in "Gut" oder "Böse", "Für die Bewegung" oder "Dagegen". Kompromisse sind nicht möglich. Die Anhänger Muns als "Streiter Gottes" stehen immer auf der Seite des Guten, während die Menschheit außerhalb der Bewegung zum Untergang verurteilt ist. (67) Kritik an Mun und seiner Lehre wird als satanischer Angriff bewertet. (68)

    Das Gelingen des Endziels wird dem gruppenkonformen Handeln des einzelnen zugeschrieben, nie der Gruppe selbst. Mißerfolg bedeutet somit mangelnden Glauben oder zu wenig persönliches Engagement in der Bewegung. (69) Kommt es zu Konflikten im zwischenmenschlichen Bereich, gibt es stets eine einfache Lösung: die Unterwerfung unter die Gruppe, d.h. unter die höherrangigen Gruppenmitglieder. Andere Wege führen in die Arme Satans und gefährden das Ziel der Bewegung. (70)

    Ein weiteres Mittel, Konformität in den Gruppen durchzusetzen, ist die Technik des "Gedankenstopps". Dazu gehören sehr intensives Beten, Singen, Summen oder Meditieren. Diese Methoden finden auch im psychotherapeutischen Bereich Anwendung. In der Vereinigungsbewegung werden sie aber derart trainiert, daß die Mitglieder sie automatisch anwenden, um kritische oder gruppenfeindliche Gedanken abzuwehren. (71)
 

b) Die Überwindung der satanischen Umwelt mit Hilfe der "himmlischen Täuschung"

    Zur Wiederherstellung des Himmelreichs auf Erden sind nach der Auffassung Muns alle Mittel erlaubt, um Satan zu überlisten und ihm seine Besitztümer Stück für Stück zu entreißen. (72) Jeder Gegenstand, jede Person oder jedes Grundstück, das für die Ziele der Vereinigungsbewegung vereinnahmt werden kann, bedeutet einen Sieg über das Böse. Daher müssen ungeahnte Kräfte mobilisiert werden, um dem Plan Gottes Geltung zu verschaffen. (73)

    Von Aussteigern wurde immer wieder berichtet, daß sie beim "Fundraising" und bei der Anwerbung die Gesprächspartner über ihre wahren Ziele und Hintergründe getäuscht haben. Dieses Verhalten wird von Mun als "himmlische Täuschung" (heavenly deception) bezeichnet, die er aus der Bibel und dem Verhalten Gottes rechtfertigt.

    Gott habe die Täuschung des Jakob zur Erlangung des Erstgeburtsrechts für richtig erachtet, weil sie seinen Zielen diente (vgl. Altes Testament, 2. Moses). (74) Die Täuschung der Umwelt über die wahren Ziele der Vereinigungsbewegung sei daher ein legales Mittel.

    Die "himmlische Täuschung" durchzieht alle Aktivitäten der Vereinigungsbewegung:

       das Fundraising (Geldbeschaffung)

    Die Vereinigungsbewegung versteht darunter den finanziellen Kampf gegen Satan.

    Jeder Geldbetrag, der gesammelt werden kann, bedeutet eine Verminderung der satanischen Einflußsphäre. Gleichzeitig sollen sich die Spender einen Anteil an der himmlischen Erlösung erkaufen. Die Methoden der Strategie soll Mun in Japan erprobt und entwickelt haben. (75)

    Die Mitglieder werden in Sammelteams von zehn bis zwölf Personen eingeteilt, die in Gruppen von meist zwei oder drei Personen als Verkäufer von Billigprodukten aus den Mun'schen Betrieben tätig werden. Sie täuschen vor, für soziale Einrichtungen, Seniorenfeste, Kindergärten, zur Unterstützung junger Musiker o.a. zu sammeln. (76)

    Während der 60er und 70er Jahre gab es innerhalb der MunBewegung eine eigene Organisation, die "International One World Crusade" (EineWeltKreuzzug), die sich ausschließlich mit den weltweiten Einsätzen der FundraisingTeams befaßte. Hunderte von Mitgliedern wurden zu ihren Einsätzen in der ganzen Welt geflogen. Sie blieben einige Wochen vor Ort, um dann zu weiteren Einsätzen zu wechseln. Dabei konnte es sich auch um die Einteilung zu politischen Demonstrationen handeln, die Mun besonders in Amerika zur Verfolgung seiner Ziele initiierte. (77)

    Nach dem Untersuchungsbericht der amerikanischen Regierung von 1978 (FraserReport), konnten die Mittelbeschaffungsteams der Vereinigungsbewegung netto $ 1.000, pro Tag aufbringen. (78)

    Ein Aussteiger berichtete, daß er in seiner mehr als sechsjährigen Zugehörigkeit zur Munbewegung den Betrag von 600.000 Dollar gesammelt hat. Das entspricht einer durchschnittlichen Tageseinnahme von $ 256,-- !

       die Anwerbung (Missionierung)

    Jedes Mitglied der Vereinigungsbewegung muß durch die Anwerbung "geistiger Kinder" den eigenen spirituellen Entwicklungsstandard demonstrieren und gleichzeitig die Welt Satans schmälern (79). Dabei kommt es nicht darauf an, das Ziel der Anwerbung sofort deutlich werden zu lassen. Durch gezielte "himmlische Täuschung" kann versucht werden, das potentielle Opfer zu Vorträgen, Gruppenessen oder Workshops zu lotsen (80). Ist ein neues Mitglied erst einmal in einem Gruppenzentrum, wird es so vereinnahmt (sogenanntes "Love Bombing"), daß ein Ausstieg nur schwer möglich ist. (81).

    Die Mobilisierung einer neuen Kraft gegen Satan und das Anwachsen der Bewegung heiligen jedes Mittel! (82)

       politische, kulturelle und wirtschaftliche Aktionen

    Mun selbst benutzt das Prinzip der "himmlischen Täuschung", um seine politischen Ziele vor der öffentlichkeit zu verschleiern. Vor einer Demonstration gegen den Rückzug von UNTruppen aus Korea im Jahre 1974 sagte er:

    "Sie müssen daran denken, daß ihre Aussagen nie politischen Charakter haben dürfen. Sie müssen sagen, 'Wir sind nicht an politischen Dingen interessiert. Wir tun dies nicht aus politischen Gründen, sondern aus humanitären'." (83).

    Auch im kulturellen Bereich wurde das Prinzip der "himmlischen Täuschung" erfolgreich angewandt. Der FraserReport wies nach, daß die koreanische Ballettgruppe "Little Angels" zum Devisenschmuggel mißbraucht wurde. Genauso versuchte man über die Gruppe Zugang zu politischen Entscheidungsträgern zu gewinnen. (84)

    "Wenn man nach den Little Angels fragt, sagen Sie einfach, daß Moon der Initiator der Gründung der Little Angels war. Wenn wir die Little Angels zu offensichtlich zur Unterstützung unseres Meisters und der Kirche einsetzen, wird der Satan angreifen, indem er sagt, daß Moon diese Kinder für seinen eigenen Ruhm einsetzt." (Vorstandsinformation 1973)

    Im Rundbrief der Vereinigungsbewegung österreich wurde mit Stolz berichtet, daß durch das von Mun gegründete "Religious Youth Service Project" (Tagungen in aller Welt für 20 bis 30 Jährige) hunderte Menschen um eine "substantielle Vision des Weltfriedens" bereichert worden seien. Diese Teilnehmer würden jetzt "in verantwortungsvollen Aufgaben Vaters Ideale weitergeben, ohne den theologischen Aspekt der göttlichen Prinzipien zu kennen oder gar Mitglied der Vereinigungskirche geworden zu sein." (85)

    Innerhalb der wirtschaftlichen Aktivitäten der Vereinigungsbewegung wird der Anschein erweckt, die Firmen agierten unabhängig voneinander. Oft kann nur über die Führungskader eine Verbindung zur Bewegung nachgewiesen werden.

    So kam z.B. der Spitzenfunktionär der Vereinigungsbewegung Dr. Kae Hwan Kim 1962 als Stipendiat in die Bundesrepublik, studierte Volkswirtschaft und machte seinen Abschluß 'summa cum laude'. Er arbeitete an der RuhrUniversität Bochum als wissenschaftlicher Assistent. 1979 gründete er in Düsseldorf die Sae Il Ex und Import GmbH für Maschinenerzeugnisse. Erst 1980 wurde bekannt, daß Dr. Kim einer der Führungskader Muns war. Er war auch als Geschäftsführer der MunFirma Wanderer in Gießen eingesetzt. (86)
 

c) Die Gruppensprache und die Rituale

    Oberflächlich betrachtet zeigen sich in der Sprache der Vereinigungsbewegung kaum Unterschiede zur Normalsprache. Versucht der Außenstehende aber, den Sinn des Gesagten zu verstehen, dann wird deutlich, daß Alltagsbegriffe mit anderen Sinndeutungen unterlegt wurden.

    "Geben und Nehmen" oder "Subjekt und Objekt" sind Begriffe aus der Gruppenhierarchie. Der Unterlegene ist immer der "Gebende" oder das Objekt. Subjekt und "Nehmer" kann nur der Höherstehende sein.

    Das "KainAbelProblem" ist ein weiterer Begriff aus dem Bereich der persönlichen Bindungen. Das untergeordnete Mitglied ist immer in der Rolle des Kain. Da Kain den Abel erschlagen hat, muß er sich als "Wiedergutmachung" dem schwächeren Abel unterwerfen. Damit kann er sich von den satanischen Einflüssen befreien. Die Lösung eines Konflikts liegt immer in der Unterordnung.

    Auch der "Isaak" ist ein Begriff aus der Wiedergutmachungslehre Muns. Die Anhänger werden in die Position des "Abraham" versetzt und müssen ihrem Führer den "Isaak" opfern. Meist handelt es sich um letzte private Gegenstände, Verbindungen zu Eltern, Freunden, Bekannten oder liebgewordene Lektüre.

    Die amerikanische Aussteigerin B. Underwood berichtete, daß ein Mitglied den Kontakt zu einem leiblichen Kind opfern sollte, das nicht aus einer von Mun gesegneten Beziehung stammte. (87)

    "Engelsgleich" bedeutet schlicht "böse sein", denn Satan war ein gefallener Engel.

    "Wahre Christen" sind im Sprachgebrauch der Bewegung nur die Anhänger Muns. Durch die geistige Wiedergeburt während der Adoption werden sie als "wahre Menschen" und Kinder der "wahren Eltern" wiedergeboren. (88)

    Durch den Gebrauch der Wortgebilde verlernt das Mitglied im Laufe der Zeit seine Normalsprache und kann die Begriffe aus der Umwelt, die nicht ins Sprach und Denkschema passen, nicht mehr zuordnen. (89)

    Zu einer weiteren Ausgrenzung der Umwelt und zur Förderung des Elitebewußtseins trägt die Ritualisierung des täglichen Lebens der Vereinigungsmitglieder bei. ==========================================================. (Schwärzung lt. Gerichtsbeschluß)

       das Gelöbnis

    muß jeden Sonntagmorgen um 5 Uhr, an jedem Monatsersten und an jedem Feiertag der Bewegung gesprochen werden. Die Zeremonie ist genau geregelt. über die Festschreibung der Hand oder Fußbewegungen, die Kleidung, die Haltung, die Verbeugungen, die Ausstattung des Raums und die Ausstattung des Altars gibt es genaue Anweisungen. Der Wortlaut des Gelöbnisses muß jedem Teilnehmer zum Mitlesen verfügbar sein, wenn möglich sollte der Text auf koreanisch gelesen werden. Wird der Gelöbnisschwur gebrochen, sollen das Mitglied und seine Familie Satan anheimfallen. (90)
 
  

Das Gelöbnis der Munbewegung 

    My Pledge 
    1. Als das Zentrum des Kosmos will ich den Willen unseres Vaters, den Zweck der Schöpfung, erfüllen, sowie die Verantwortlichkeit, die Er mir zum Erreichen der eigenen Vollkommenheit übertrug. Ich will ein getreuer Sohn (eine getreue Tochter) und ein Kind des Guten werden, um in aller Ewigkeit hilfreich in Seiner Nähe zu sein in der vollkommenen Welt der Schöpfung, indem ich Freude und Herrlichkeit ihm bereite. 
    Das gelobe ich. 
    2. Ich will völlig auf mich nehmen den Willen Gottes, die gesamte Schöpfung mir als Erbe zu übergeben. Er hat mir sein Wort gegeben, seine Persönlichkeit und Sein Herz ruft mich, der ich gestorben war, zu neuem Leben, indem Er mich eins werden läßt mit Sich und mich zu Seinem wahren Kind erhebt. Um dies zu erreichen, ging unser Vater sechstausend Jahre unbeirrt den Opferweg des Kreuzes. 
    Das gelobe ich. 
    3. Als ein wahrer Sohn (als ein wahre Tochter) will ich dem Vorbild unseres Vaters folgen und mutig das Lager der Feinde angreifen, bis ich sie völlig gerichtet habe mit den Waffen, mit denen Er für mich den Verlauf der Geschichte hindurch den Feind, Satan, besiegt hat und durch das Säen von Schweiß für die Erde, Tränen für den Menschen und Blut für den Himmel als ein Diener, aber mit dem Herzen eines Vaters, um Seine Kinder und das Universum, verloren an Satan, wiederherzustellen. 
    Das gelobe ich. 
    4. Der Mensch, die Familie, die Gesellschaft, die Nation, die Welt und der Kosmos, die bereit sind, unserem Vater zu dienen, der die Quelle ist des Friedens, der Glückseligkeit, der Freiheit und aller Ideale, werden die vollkommene Welt des einen Herzens in dem einen Körper verwirklichen, indem sie ihre ursprüngliche Natur wiederherstellen. Um dies zu tun, werde ich ein wahrer Sohn (eine wahre Tochter) werden und unserem Vater Freude und Befriedigung bringen, und als unseres Vaters Repräsentant werde ich auf die Schöpfung Frieden, Glückseligkeit, Freiheit und alle Ideale des Herzens übertragen. 
    Das gelobe ich. 
    5. Ich bin stolz auf die eine Herrschaft, stolz auf das eine Volk, stolz auf die eine Sprache und Kultur, die Gott als Mittelpunkt haben. Ich bin stolz, das Kind des einen Wahren Elternpaares zu werden; stolz auf die Familie, die die eine Tradition erben wird; stolz darauf, als Arbeiter mitzuwirken bei der Errichtung der einen Welt des Herzens. 
    Ich werde unter dem Einsatz meines Lebens kämpfen. Ich werde verantwortlich sein, meine Pflicht und meine Mission zu erfüllen. 
    Das gelobe und schwöre ich. 
    Das gelobe und schwöre ich. 
    Das gelobe und schwöre ich.

 

    Der 5. Abschnitt sollte immer in koreanisch gesprochen werden!

       die Feiertage

    In der Vereinigungsbewegung gibt es eine Reihe eigener Feiertage und Jubiläumsfeiern, die meist nach dem Mondkalender gefeiert werden. Nur der Neujahrstag "God's Day" wird nach dem Sonnenkalender begangen. Zu jedem Feiertag gehört auch eine freiwillige Spende zugunsten der wahren Eltern. (91)

       das Heilige Salz

    Der Gedanke, die Welt und die Menschen von satanischen Einflüssen retten zu müssen, beherrscht die Handlungen der MunAnhänger. Neben allgemeinen Bedingungen wie Beten, Fasten oder besondere Sammelaktionen gibt es daher spezielle Reinigungsrituale mit Kerzen und Heiligem Salz. Die Handlungsabläufe sind genau beschrieben. Alle Gegenstände, die von außen in ein Zentrum oder eine Wohnung hineingetragen werden, müssen mit Salz bestreut oder Kerzenrauch bepustet werden. Damit sind sie Satans Einfluß entzogen. Fühlt sich eine Person durch besondere satanische Einflüsse bedrängt, kann sie sich ebenfalls mit Salz bewerfen. Die Kleidung ist damit gereinigt und bietet Schutz vor weiteren Attacken. (92)

       das "Matching" und die "Segnung" (blessing)

    Beim "Matching" werden anhand von Fotografien die zukünftigen Partner bestimmt, die von Mun gesegnet werden sollen. Während der "Holy Wine Ceremony" (Weinzeremonie) vor der Segnung wird durch das Trinken von "Blut" (ein von Mun zusammengestellter Trank) die satanische Blutslinie gelöscht und das Mitglied geistig als "wahrer Christ" und "wahres Kind" der "wahren Eltern Mun" wiedergeboren. (93)

    Nach der Segnung von 360.000 Paaren am 25.08.95 beabsichtigt Mun im November 1997 die Massentrauung von 3,6 Millionen Paaren in Washington/USA. (94)
 
 

4. Ehe und Familie

    In der Lehre der Vereinigungsbewegung sind die Ehe und die Familie die zentralen Institutionen. Mun betont in allen Reden immer wieder die Bedeutung von Ehe und Familie. (95) Aber sein Verständnis dieser Institution ist kaum mit dem im Grundgesetz verankerten Familienbegriff vereinbar.

    Mun versteht unter "Familie" nicht die Familie im herkömmlichen Sinne, sondern die "wahre Familie", d.h. seine Anhänger, als deren "wahrer Vater" er sich sieht. Diese "wahre Familie" hat vor allen anderen Bindungen Vorrang, weil sie für die Ewigkeit angelegt wurde.

    Um eine neue sündlose Menschenfamilie zu schaffen, führt Mun Massenhochzeiten durch, bei denen er Paare, die er zusammengestellt hat, segnet.

    Hierzu wählt er nach eingesandten Fotos Partner aus verschiedenen Nationen aus, um sie miteinander zu "verheiraten". Der von Mun getroffenen Wahl kann in Einzelfällen widersprochen werden, in aller Regel ist aber davon auszugehen, daß die Entscheidung "akzeptiert" wird. (96)

    Die Akzeptanz beruht einerseits darauf, daß die Anhänger glauben, Mun verfüge über die hellseherische Fähigkeit, schon beim Betrachten der Fotos die richtige Partnerseele zu erkennen. Andererseits darf nicht verkannt werden, daß der Gruppendruck und die Angst, aus der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden und Satan anheimzufallen, enorm sind. (97)

    So hat das Amtsgericht Hamburg eine von Mun "gematchte" Ehe gemäß §34 Ehegesetz aufgehoben, weil es durch die Anhörung der Ehefrau zu der überzeugung gelangte, daß diese durch Drohungen der Gemeinschaft in eine Zwangslage versetzt worden war, die einem freien Entschluß zur Eingehung der Ehe entgegenstand. (98)

    Die Segnung durch Mun (sogenanntes "Blessing") beinhaltet aber nicht nur die "Eheschließung". Wesentliches Element der Segnung ist die paarweise Adoption durch Mun in die "wahre Familie". (99)

    Bemerkenswert ist, daß sich die Partner vor der Segnung teilweise noch nie gesehen haben.

    In Film und Fernsehberichten wurde gezeigt, daß von einigen "Ehegatten" nur ein Partner anwesend war, der während der Zeremonie ein Bildnis seines Partners trug. Anscheinend ist auch die Segnung eines lebenden mit einem verstorbenen MunAnhänger möglich. (100)

    Das von den Ehepartnern bei der Segnung abgegebene Versprechen ist im wesentlichen ein Gelöbnis an Mun. Die Partner geloben, seine Grundsätze zu befolgen und übernehmen die Verantwortung für das Gelingen der Beziehung. (101)

    Erst nach einer Bewährungszeit zwischen 40 Tagen bis zu drei Jahren ist es den Eheleuten erlaubt, intim miteinander zu verkehren. Nach Berichten aus Korea soll das erste sexuelle Zusammensein stark ritualisiert und im Detail vorgeschrieben sein (z.B. die Position von Mann und Frau als Verkörperung von Adam und Eva). (102)

    Ziel der Rituale ist die Vermehrung der Anhänger Muns, d.h. die Erzeugung "sündloser" nicht der satanischen Blutslinie verfallener "wahrer Christen".

    Nur aus der Unterordnung der Individualität und aller persönlicher Beziehungen unter das höherrangige Ziel ist ein noch drastischerer Eingriff in das Familienleben nachvollziehbar. Mun soll von seinen Anhängern verlangen, "wahre Kinder" an andere Ehepaare abzugeben, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht in der Lage sind, eigene Kinder zu bekommen. Zuvor sollte man aber ein Kind gebären und behalten. (105)

    Auf das Gebären und die Aufzucht der Kinder reduziert sich die Rolle der Frau in der Vereinigungsbewegung. Selbst das Familienleben und die Fürsorgepflicht gegenüber den Kindern sind dem Ziel der Bewegung untergeordnet. (103)

    Aus dem Brief einer MunAnhängerin geht hervor, daß Kleinkinder anderen zur Betreuung überlassen werden, damit ein reibungsloser Ablauf der Missionstätigkeit gewährleistet bleibt:

    "Als ich Lissabon in Richtung Prag verließ, ließ ich unsere Kinder zurück. David hatte noch von der Brust getrunken. Was mir sehr half, waren Vaters Worte aus einer Rede: '... um nicht sentimental zu werden, vermied ich es, Bilder meiner Kinder anzuschauen und ich konzentrierte mich auf Gottes Arbeit...' So tat ich dasselbe. Ich hatte nur ein Foto bei mir und schaute es fast nie an. In dieser Zeit hatte David einen Unfall... Ich hoffe, daß er eines Tages stolz darauf sein kann, weil er als ein Opferdienen konnte." (104)

    Aus dem Brief geht weiter hervor, daß auch der Vater der Kinder gleichzeitig mindestens fünf Monate im Auslandseinsatz unterwegs war.
 
 

5. Die Bindung an die Gruppe

    Der Einstieg in die Vereinigungsbewegung erfolgt in mehreren Phasen, in denen sich die Bekehrung vollzieht.

    Das neue Mitglied durchläuft bestimmte Kontrollmechanismen, die darauf abzielen, sein Bewußtsein, sein Verhalten, seine Informationsquellen und seine Gedanken unter die Kontrolle der Bewegung zu bringen. Ziel ist ein neuer Mensch, der die eigene Persönlichkeit durch die Identität der Gruppe ersetzt.

    Wie derartige Persönlichkeitsveränderungen funktionieren, veranschaulichte der Amerikaner Gary Scharff, früher selbst Direktor der Studentenorganisation CARP und nach seinem Ausstieg Leiter des "Freedom of Thought Rehabilitationszentrums" (u.a. Behandlung ehemaliger Sektenangehöriger) während eines Gerichtsverfahrens:

    "Trennen Sie einen Menschen von seinem Elternhaus und seinen Freunden. Schalten Sie mit einem durchorganisierten Programm ohne Freizeit, das von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts dauert und keinerlei Eigenbeschäftigung erlaubt nicht einmal beim Waschen und Essen sein eigenes Bewußtsein aus. Fügen Sie diesen Faktoren eine Flut religiöser Vorstellungen hinzu, die den Teilnehmer so verwirren und ermüden, daß er nicht mehr weiß, was gesagt wurde, mit der Ausnahme der Tatsache, daß er böse ist, wenn er eine von ihnen anzweifelt oder es nicht schafft, den Vorträgen vollkommen zu folgen. Mangel an Schlaf und proteinarme Nahrung verstärken den Prozeß, indem sie den Menschen körperlich auf Sparflamme setzen." (106)
 

a) Die Methoden der Anwerbung

    In den 70er und 80er Jahren fiel die Vereinigungsbewegung durch besonders aufdringliche Werbemethoden auf. (107) Die Mitglieder versuchten durch die verschiedensten Methoden auf aggressive Weise Interessenten in die Zentren und Wohngemeinschaften zu locken.

    Innerhalb kürzester Zeit entstand in der deutschen öffentlichkeit gegenüber der Gruppierung eine stark ablehnende Haltung, so daß diese daraufhin ihre Missionsmethoden änderte. Es wurde die sogenannte "Home Church Mission" (Hausmission) eingeführt.

    Dabei werden einem Mitglied oder einer Familie bestimmte Wohnbezirke zugeteilt, die dann zu missionieren sind. über freundschaftliche Kontakte und Hilfeleistungen z.B. beim Kinder beaufsichtigen oder der Unterstützung hilfsbedürftiger Personen werden zwischenmenschliche Beziehungen geknüpft, die schließlich zu einer neuen Mitgliedschaft führen sollen. (108)

    Seit der Wiedervereinigung lebt die Straßenmission verstärkt wieder auf. Die Bewegung errichtet Informationsstände in den Fußgängerzonen der Großstädte, die unter den verschiedensten Bezeichnungen angemeldet werden. (109)

    Hierbei wurden in den letzten Jahren bereits die Kinder der ersten Generation (im Alter zwischen 16 und 21 Jahren) als Werber eingesetzt. (110)

    Ziel aller Kampagnen sind überwiegend junge Menschen. Mit der Gewinnung junger, gebildeter Anhänger erhofft sich die Bewegung zunehmenden Einfluß auf die Gesellschaft.

    In einem Rundbrief der österreichischen Abteilung heißt es:

    "... Unsere Hauptzielgruppe waren Studenten, die wir u.a. am Mozarteum erreichten.... Unseren Bücher und Informationsstand stellten wir auch gerne auf dem Alten Markt auf, zumal die juristische, theologische und geisteswissenschaftliche Fakultät nicht weit weg sind..." (111)

    Eine der wichtigsten Anwerbegruppen an den Universitäten ist die C A R P (Collegiate for the Research of Principles).

    Sie wirbt an den Hochschulen aller Länder mit der Durchführung von Weltstudentenkongressen (z.B. in B Bangkok), Sportveranstaltungen, Vorträgen und Einladungen zu Mittagessen. (112) In Korea und Japan ist die CARP nach eigenen Aussagen im Studentenparlament aller Universitäten vertreten und führt verschiedentlich den Vorsitz. (113)

    Aus der Satzung der CARP wird deutlich, warum die Anwerbung von Studenten für die Ziele der Vereinigungsbewegung von großer Wichtigkeit ist. Hauptzweck der Organisation ist die

    "Förderung des Erziehungswesens, ausgehend vom universitären Bereich, und der Lehrerausbildung, um damit das Erziehungswesen insgesamt zu erneuern."

    Weitere in den Statuten genannte Ziele sind: die Neubelebung des christlichen Fundaments der Demokratie, die Vereinigung von Religion und Wissenschaft, von östlichen und westlichen Kulturen, die Kritik am Kommunismus und die Förderung der Information über das Universitätssystem.

    Aus der Satzung ergibt sich lediglich, daß "theoretische Grundlage für die unter Punkt 4 angegebenen Aktivitäten" die Vereinigungsphilosophie ("Unification Thought") ist. Der Inhalt der Philosophie wird aber nicht näher erläutert. Der unbedarfte Interessent erkennt nicht, daß CARP eine Unterorganisation der Vereinigungsbewegung ist. (114)

    Von den CARPStudenten wird erwartet, daß sie sich an die Universitäten verteilen und dort neue Untergruppen gründen, um studentische Entscheidungen zu beeinflussen. Diese Untergruppen sind dem Gesamtvorstand gegenüber rechenschaftspflichtig (Punkt 11 und 12 der Satzung). Gleichzeitig ist CARP eine Unterorganisation der politischen Vereinigung CAUSA (Confederation of Associations für the Unity of the Societies of the Americas).
 

b) Die Integration und die Unterwerfung

    Aus früheren Jahren gibt es etliche im wesentlichen übereinstimmende Aussteigerberichte, die die von Schaff dargestellten Manipulations- und Kontrolltechniken bestätigen. (115)

    Tatsächlich verschwanden damals neue Gruppenmitglieder aus den Augen ihrer Umwelt, weil sie in Trainingszentren oder Wohngemeinschaften verweilten oder sich mobilen Missionierungsteams anschlossen. Sie hatten keinen Kontakt zu Familienangehörigen oder Freunden. Es wurde immer öfter über "Gehirnwäsche" und "Menschenraub" im Zusammenhang mit der Vereinigungsbewegung berichtet.

    Der Lösungsprozeß von der Umwelt wurde von der Bewegung dadurch unterstützt, daß am Beginn der Mitgliedschaft die Kontaktaufnahme kontrolliert und reguliert, d.h. gegebenenfalls auch verhindert wurde. (116) Hierbei ist sogar Post von Verwandten und Freunden unterschlagen worden. Bei den Workshops, die der Einführung der Neuen dienten, sind Münzfernsprecher überwacht und bei Bedarf abgestellt worden. (117)

    Das neue Mitglied wurde derart für die Ziele der Bewegung eingespannt, daß für eigenständiges Nachdenken keine Zeit mehr blieb. Beruf und Studium wurden häufig aufgegeben oder vernachlässigt, um sich ganz den Zielen der Bewegung widmen zu können.

    Getreu den unifikatorischen Grundsätzen, daß der Erfolg der Arbeit gleichzeitig ein Spiegel der Glaubenstreue und spirituellen Entwicklung sei, wurden die Mitglieder weltweit zu Missionseinsätzen eingeteilt. Die Mitglieder waren "... der festen überzeugung, mit ihrem Opfer an Zeit, Geld und Mühe zur Erlösung der Welt beizutragen". ( 118)

    Die Gruppenmitglieder hatten kaum Zeit zum Lesen. Die Bücher aus dem Privatbesitz wurden "geopfert". Durch die Abschottung der Anhänger von Literatur, Rundfunk und Fernsehen und die Beschränkung der Gesprächspartner auf Gruppenzugehörige erfolgte eine "Informationskontrolle". Diese führte dazu, daß keine kritischen Gedanken gegenüber der Gruppe und der Lehre auftraten. (119)

    Die Abhängigkeit des einzelnen von der Gemeinschaft wurde u.a. dadurch verstärkt, daß Mitglieder ihr persönliches Eigentum der Gruppe übereigneten. Das reichte von den Ersparnissen über das Auto bis hin zum Bankkonto. (120)

    Die Folgen der Kontroll und Manipulationstechniken verdeutlicht die Aussage in einem Gerichtsverfahren:

    "Was immer deine 'Zentralfigur' dir sagt, ist die Wahrheit, nur das ist die Wahrheit. Darüber kann es keine Zweifel geben. Sie sagen dauernd: 'Vertraue, wo du nicht verstehst.' Man versucht schließlich ganz automatisch zu antworten. Je automatischer man antwortet, um so vertrauenswürdiger ist man." (121)

    In der neueren Zeit wird von einer scheinbaren Liberalisierung des deutschen Zweigs der Munbewegung berichtet. Dem steht entgegen, daß insbesondere aus den neuen Bundesländern berichtet wird, daß die Vereinigungsbewegung nach wie vor versucht, Mitglieder nach der Anwerbung zum "Fundraising" in verschiedene Länder Europas zu schicken, um "Geld für den wahren Vater zu machen". (122)

    Eine Aussteigerin erzählt, man habe von ihr sogar verlangt, ihre Wohnung aufzugeben, um sich für fünf Wochen zum Geldsammeln zu begeben. (123)

    Hierdurch wird deutlich, daß die Mitglieder, die zum Fundraising eingesetzt werden, in finanzielle Abhängigkeit von der Gruppe geraten können.
 

c) Die Lösung von der Gruppe

    Das einzelne Mitglied kann sich kaum allein aus dem Zwang der Gruppe lösen. Die Mechanismen, die es in die Gruppe brachten, verhindern umgekehrt auch, daß es sich davon lösen kann. Die Isolierung von der Außenwelt erschwert die Wiederaufnahme von Kontakten zu anderen. Die Angst vor dem Ausgestoßensein verhindert oder verzögert Ablösungen. Der Austritt kann für das Mitglied schwerwiegende soziale und finanzielle Folgen haben. (124)

    Ein deutscher Aussteiger aus dem amerikanischen Zweig schildert seine Erfahrungen folgendermaßen:

    "Es ist faszinierend und erschreckend wie intelligente, kritisch denkende Menschen in fanatische Sektenanhänger ohne kritisches Denkvermögen umgewandelt werden können. Das ist mir passiert, und viele meiner Freunde in der Munsekte haben selbst nach 10 Jahren heute noch nicht den Absprung geschafft. Ich hatte großes Glück, doch was ist mit denen, die nicht solch ein liebevolles und unterstützendes Elternhaus wie ich haben?" (125)

    Die größten Chancen aus der Vereinigungsbewegung auszusteigen, haben diejenigen Mitglieder, deren Eltern oder Freunde auch gegen den Widerstand der Gruppe die Kontakte aufrecht erhalten.
 
 
 

III. Der Universale Machtanspruch
 

1. Die wirtschaftlichen Unternehmungen
2. Die kulturellen Unternehmungen
3. Die militärischen Ambitionen
4. Die politischen Bestrebungen

    Muns erklärtes Ziel ist die Vereinigung der Welt unter seiner Herrschaft. Die "Göttlichen Prinzipien" schließen mit dem Satz:

    "Damit die ideale Welt der einen großen Familie unter dem Herrn der Wiederkunft als dem wahren Vater errichtet werden kann, müssen alle Sprachen miteinander vereinigt werden." (126)

    Die Vereinigungsbewegung behauptet, unter der Schaffung der idealen Welt verstehe Mun nicht die Errichtung einer politischen Weltordnung, sondern es handele sich um eine bildhafte, der Sprache der Bibel vergleichbare Darstellung.

    Diese Behauptung ist schon deshalb zweifelhaft, weil nach den "Göttlichen Prinzipien" der Weg zur Herstellung der idealen Welt ein dritter Weltkrieg sein solle, der entweder geistigideologisch oder physischmilitärisch ausgefochten wird. In diesem dritten Weltkrieg soll die Welt Satans (d.h. der Kommunismus) unterworfen werden. (127)

    Weder Wortwahl noch Darstellung dieses dritten Weltkrieges lassen den Eindruck entstehen, es handele sich um eine "mythische Theologie". Vielmehr deutet die Beschreibung handfester Vorstellungen auf die Durchsetzung weltlicher Ziele hin.

    Nach der gültigen Lehre der Vereinigungsbewegung endete der vorhergesagte 3. Weltkrieg durch die geistigideologische überwindung des Kommunismus. Zeichen dieses Sieges waren Muns Treffen mit Gorbatschow (1990) und Kim Il Sung (1991). Sie sollten die ideologische Vernichtung der "KainTypen" symbolisieren, und der 3. Weltkrieg wurde geistig für vollendet erklärt. Seit 1990 begann für die Vereinigungsbewegung die letzte vollständige Vereinigung der "Neuen Menschheit". (128)

    Nach Aussagen ehemaliger Gruppenmitglieder (129) sowie nach in der Literatur vertretenen Auffassungen (130) und insbesondere nach Erkenntnissen des FraserReports (131) plant Mun die Schaffung einer weltweiten Theokratie, d.h. einer Weltordnung, die die Trennung zwischen Kirche und Staat abschafft. Im FraserReport wird aus verschiedenen Schriften und Reden Muns zitiert, in denen er seine Ambitionen, die Weltherrschaft zu übernehmen, in aller Deutlichkeit vorträgt.

    "Die Zeit wird kommen, wo ohne mein Zutun, meine Worte nahezu Gesetz sein werden. wenn ich etwas wünsche, wird es getan. Wenn ich etwas nicht wünsche, wird es unterbleiben. wenn ich einen bestimmten Botschafterfür ein bestimmtes Land empfehle und dann dieses Land und den Amtssitz dieses Botschafters besuche, wird er mich mit dem roten Teppich empfangen." (132)

    "... mußte man im Mittelalter Kirche und Staat trennen, weil die Leute damals korrumpiert waren. In unserer Zeit müssen wir jedoch eine automatische Theokratie haben, um die Welt zu regieren. Daher können wir Politik und Religion nicht trennen... Eine Trennung zwischen Religion und Politik ist dem Satan am liebsten." (133)

    Mun bringt seinen Führungsanspruch in einer in Amerika gehaltenen öffentlichen Rede zum Ausdruck. Er sagte:

    "Die Welt hat keinen Führer. Weder die Russen noch die Amerikaner. Sie rufen nach ihrem wahren Führer. Glaubt ihr, daß der Führer, nach dem sie rufen, der Mann aus Asien ist, Mun genannt?" (134)
 
 

1. Die wirtschaftlichen Unternehmungen

    Zur Verwirklichung seiner Ziele benötigt Mun erhebliche finanzielle Mittel. Eine seiner Quellen sind seine Anhänger, die mit ihren "Spenden", ihrer Arbeitskraft und ihren Sammelbeträgen beträchtliche Summen aufbringen.

    Darüber hinaus hat Mun sich eine weitere Einnahmequelle erschlossen, indem er weltweit diverse Wirtschaftsunternehmen betreibt.

    Bereits 1959 gründete Mun die "Yeohwa Shotgun", anfangs eine Luftgewehrfabrik, die sich später zu einem der Hauptlieferanten für Waffen an die koreanische Regierung entwickelte. (135)

    Heute stellt sich diese Gründung als "Tong Il Company" dar, die als internationaler Konzern für Werkzeugmaschinen auch verschiedene Firmen in Deutschland übernommen hat. (136)

    Die erste Firmengründung nach Muns übersiedlung in die USA war 1973 die Gründung der Tong Il Enterprises in New York. Zweck des Unternehmens war anfangs der Im und Export von Marmorvasen und GinsengProdukten. Zwischenzeitlich bestehen neben der Mutterfirma in Korea Zweigniederlassungen in aller Welt und Agreements mit amerikanischen, japanischen, britischen und deutschen Firmen. Mun soll zeitweise bis zu 80% des Ginsenghandels beherrscht haben. (137)

    Heute gehören zur Vereinigungsbewegung eine Titan und Silizium Company, Reedereien, eine Thunfischflotte in Alaska, Fischverarbeitungsindustrien in Amerika, Kosmetikvertriebe, Karatestudios, Pizzerien, Blumenläden, Reisebüros und Sprachschulen für koreanisch. Letztere sind besonders wichtig, weil im Weltreich Muns nur noch koreanisch gesprochen werden soll! (138)

    Mun versuchte seit Beginn seiner übersiedlung in die USA, dort eine der großen Banken (Diplomat National Bank) unter seine Kontrolle zu bringen. Damit wäre es ihm gelungen, Einfluß auf alle wirtschaftlichen Bereiche des Landes zu nehmen. Nachdem Mun und seine Funktionäre bereits 64 % der Anteile unter falschen Angaben in ihren Besitz gebracht hatten, gelang es der amerikanischen Regierung, diesen Plan zu vereiteln. (139)

    Mehr Erfolg war Mun in Uruguay beschieden. Dort gelang es ihm in den 90er Jahren eine der Großbanken in seinen Besitz zu bringen. (140)

    Gemeinsam ist allen Unternehmungen der Vereinigungsbewegung, daß die Firmenanteile nur von einem begrenzten Personenkreis gehalten werden, von Mun, seiner Frau, seinen Kindern und den Mitgliedern der "36 Familien". (141) Damit bleiben Geld und Macht auf einen engen Kreis konzentriert.

    Die Finanzkraft des MunImperiums darf nicht unterschätzt werden. Zwar soll das Wirtschaftsimperium nicht zu den zehn größten Familiengesellschaften Koreas gehören, (142) doch Fachleute schätzen allein das Anlagevermögen Muns auf ca. 5 Milliarden Dollar. (143)

    Wie groß die hinter Mun stehende Finanzmacht tatsächlich ist, vermag wohl niemand wirklich einzuschätzen.

    Die Verflechtungen der Wirtschaftsunternehmungen der Vereinigungsbewegung sind kaum durchschaubar. Schon 1978 hat der FraserReport festgestellt:

    "In der Vielfalt ihrer Funktionen und ihrem grundlegenden organisatorischen Aufbau ähnelt sie heute einer multinationalen, mit Fabrikation, internationalem Handel, Rüstungsaufträgen, Finanzierungen und sonstigen Geschäften befußten Gesellschaft. Ihre Tätigkeiten gehen jedoch insofern darüber hinaus, daß sie auch religiöse, bildungsmäßige, kulturelle, ideologische und politische Unternehmungen beinhaltet." (144)

    Mun benutzt die Medien zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Deshalb erwarb er Anfang der 70er Jahre die "Washington Times". (145) Mun soll die Zeitung mit jährlich 35 Millionen Dollar subventionieren, um sich seinen Einfluß zu erhalten. (146)

    In Deutschland übernimmt der KandoVerlag in Frankfurt am Main den Vertrieb der Publikationen der Vereinigungsbewegung. (147)

    Mun besitzt außerdem eine der modernsten Druckereien Südamerikas in Montevideo/Uruguay. Dort ist geplant, eine Tageszeitung aufzulegen, die in 19 Staaten Nord und Südamerikas erscheinen soll. (148) Außerdem plant er in Südamerika die übernahme von Radio und Fernsehstationen. (149)

    Mun macht kein Geheimnis daraus, daß er seine religiöse Lehre dazu benutzen will, auf die öffentliche Meinungsbildung einzuwirken. Er will in der Lage sein, marktwirtschaftliche Entwicklungen in seinem Sinne zu manipulieren:

    "Dieses System sollte letztlich in einer Form dominieren, daß selbst in Japan und Deutschland die Menschen nicht mehr Produkte ihres Landes kaufen, sondern auf zentrale Anweisung hin kaufen werden. Mit welcher Art gedanklichem oder wirtschaftlichem System können derartige Anweisungen gegeben werden? Die Religion ist das einzige System, die dies vermag." (150)

    Während früher die USA bevorzugter Investitionsstandort für Mun waren, scheint er nunmehr den Schwerpunkt der Aktivitäten nach Südamerika zu verlagern. Besonders in Argentinien, Paraguay, Uruguay und Brasilien zeichnet sich eine Verdichtung Mun'scher Investitionen ab. Ein Projekt in Argentinien im Umfang von 500 Millionen Dollar sieht z.B. die Gründung einer Kolonie im Nordwesten des Landes vor, in der Bauern und Fischer aus 160 armen Ländern angesiedelt werden sollen. (151)

    Die Vereinigungsbewegung versucht auch in Afrika, den Staaten der ehemaligen "UdSSR", in China und Nordkorea wirtschaftlich Fuß zu fassen. In China sollen unter Mitwirkung Muns eine Automobilfabrik und ein Atomkraftwerk erbaut werden. In Nordkorea soll in der Nähe des Geburtsorts Muns ein Freizeitgelände entstehen, das 350 Millionen Dollar kosten soll. (152)

    Ein weiteres, utopisches Zukunftsprojekt Muns ist der Bau einer internationalen Friedensautobahn, die alle Länder der Welt verbinden soll. Ausgangspunkt soll Tokio in Japan sein, das durch einen 190 km langen Tunnel mit dem koreanischen Festland verbunden werden soll. Angeblich arbeiten schon 100 Techniker an der Verwirklichung dieser Mun'schen Idee. (153)
 
 

2. Die kulturellen Unternehmungen

    Eines der ersten Kulturprojekte Muns war die Gründung der "Korean Cultural and Freedom Foundation" (KCFF) im Jahre 1964. Hierzu gehörte u.a. die koreanische Ballettgruppe "Little Angels", die vor allen Staatsoberhäuptern und einflußreichen Persönlichkeiten der westlichen Welt auftraten. Der FraserReport stellte fest, daß die Mitglieder der Truppe z. B. zum Devisenschmuggel der Vereinigungsbewegung und Aktivitäten des koreanischen Geheimdienstes eingesetzt wurden. Untergruppen dieser Kulturstiftung waren Künstlervereinigungen, Tanzgruppen, Jazzbands, Orchester, Chöre usw. (154)

    Im Bildungsbereich wurden ebenfalls internationale Organisationen mit dem Ziel der Beeinflussung gegründet. Eine der bekanntesten bei uns dürfte die "Professors World Peace Academy" (PWPA) sein. Zu ihren Mitgliedern gehören namhafte Professoren und Wissenschaftler aus allen Bereichen der Wissenschaft und Forschung, die sich zu jährlichen Symposien treffen. Die Kosten der Teilnehmer werden von der PWPA übernommen. (155)

    Die Vereinigungsbewegung unterhält in Brasilien, Korea und den Vereinigten Staaten eigene Universitäten. Besonders die Hochschulen in den südamerikanischen Ländern bilden die Grundlage für die Rekrutierung neuer Anhänger auf breiter Front. (156)

    Die Errichtung eigener Kindergärten soll die Ideologie der Vereinigungsbewegung über die Kinder in die Familien tragen. In Gießen wurde dem Kindergarten "Die Wichtel" allerdings keine städtische Förderung bewilligt.

    ähnlich wird in österreich über Fortbildungsveranstaltungen des "Forum Ost" versucht, über die Lehrerfortbildung Einfluß auf die Erziehung und die Kinder zu nehmen. (157)
 
 

3. Die militärischen Ambitionen

    Auch im militärischen Bereich ist Mun durchaus ambitioniert und interventionsfreudig. So verspricht er, seine Anhänger aus aller Welt im Namen Südkoreas einzusetzen. Falls Nordkorea einen Krieg gegen das südkoreanische Volk provoziere, so ist es nach Ansicht der Mitglieder der Vereinigungsbewegung Gottes Wille, daß sie ihr religiöses Vaterland bis zum letzten verteidigen, die vereinigte Kreuzfahrerarmee organisieren und zum Zwecke der Verteidigung Koreas und der freien Welt an diesem Krieg teilnehmen. (158)

    Im Fraser-Report wurde 1978 abschließend zur Vereinigungsbewegung festgestellt: "Bei der Ausbildung und dem Einsatz von Mitgliedern der unteren Ränge ähnelt sie einer paramilitärischen Organisation, während sie in anderer Hinsicht die Eigenschaften einer streng disziplinierten Partei hat." (159)
 
 

4. Die politischen Bestrebungen

    Muns politische Ansichten schon in den "Göttlichen Prinzipien" dargelegt. Er lehnt den Kommunismus, aber auch die Demokratie ab. Nach seinen Ausführungen soll sich der Wille des Volkes von Natur aus zum Christentum neigen. Wenn sich die Geschichte ihrer Erfüllung nähert, dann muß die demokratische Regierung, die den Willen des Volkes vertritt, der "christlichen" Regierungsform weichen. (160)

    Wenn in einem Land folglich genügend Anhänger Muns leben, kann der Druck auf eine demokratische Regierung so verstärkt werden, daß diese sich letztlich der Ideologie der Vereinigungsbewegung beugen muß.

    "Wir brauchen ein Minimum von 10.000 Mitgliedern in einem Land, damit die Wahren Eltern und die Vereinigungsbewegung ernst genommen werden." (161)

    Die Demokratie ist für Mun kein politisches Ziel, sondern nur Mittel zum Zweck. Sie dient einzig dazu, als Vertreter der AbelSeite den Kommunismus zu beseitigen. Den Individualismus der Demokratie lehnt Mun grundsätzlich ab. (162)

    Mun versucht mit seiner Vereinigungsbewegung ein staatenähnliches, weltweites Gebilde zu errichten. Er verfügt über Grundbesitz (z.B. neben Immobilien und Anlagevermögen die "Heiligen Gründe"), eine Flagge (weiß mit rotem Symbol der Vereinigungsbewegung), die bei allen Auftritten Muns im Hintergrund gehißt wird, ggfs. eine Hymne (es stünden ca. 8 der "Heiligen Songs" zur Auswahl). Die Nation der "wahren Christen" soll sein Staatsvolk sein.

    Bei den "Heiligen Gründen" handelt es sich nicht nur um religiöse Gebetsstätten, sondern um Grundstücke, die für die Vereinigungsbewegung aufgekauft werden sollen. Die genaue Lage zu den Nachbargrundstücken muß angegeben und die Unterlagen sollen an die nationalen Zentralen weitergeleitet werden. (163) Es ist zu vermuten, daß über den Landerwerb Einflußmöglichkeiten im kommunalen Bereich geschaffen werden sollen.

    Günstig für die politischen Ambitionen Muns war in den frühen 60er Jahren seine fanatische Ablehnung des Kommunismus, die ihm wirtschaftliche Vorteile unter der koreanischen Regierung des Präsidenten Park verschaffte. Zu dieser Bevorzugung kam noch seine Freundschaft mit dem Gründer des koreanischen Geheimdienstes, der einer seiner frühesten Anhänger war. Der FraserReport schloß damals nicht aus, daß der koreanische Geheimdienst die Grundorganisation der Vereinigungsbewegung geplant hat und für seine Dienste nutzen wollte. Die Vereinigungsbewegung unterhielt zeitweise antikommunistische Ausbildungscamps für koreanische Führungskräfte, die von der Regierung Park beschickt wurden. (164)

    Mun behauptet heute, daß er für die Einsetzung der koreanischen Präsidenten zuständig sei, da er der gottgewollte Führer Koreas sei. Alle Präsidenten mußten bei ihrer politischen Aufgabe versagen, weil sie nicht bereit waren mit ihm zusammen zu arbeiten. (165)

    Eine der treibenden Kräfte im politischen Geschehen der Vereinigungsbewegung ist die oben schon erwähnte CAUSA (Confederation of Assocations for the Unity of the Societies in the Americas), deren deutscher Zweig in Bonn ansässig ist.

    CAUSA organisiert Seminare für Führungskräfte weltweit und propagiert ihre Philosophie des "Gottismus" und der "Headwings". Dies bedeutet nichts anderes als die Vereinigungslehre in militanter Form ohne die Mythologie der "Göttlichen Prinzipien". Unterorganisationen sind die studentische CARPVereinigung und das "Internationale Sicherheitskonzil" (International Security Council). Während der jährlichen Treffen des ISC vereinen sich namhafte Vertreter aus militärischen und wirtschaftlichen Kreisen zur Einschätzung der politischen Weltsituation. (166)

    CAUSAFunktionäre versuchten u.a. in der Bundesrepublik eine eigene Partei zu gründen. Dies ist nicht gelungen. (167)

    Mun und seine Funktionäre haben bis heute ganz gezielt versucht, Personen des öffentlichen Lebens für ihre Ziele einzuspannen. Am Rande der Veranstaltungen durch die MunOrganisationen im wirtschaftlichen oder kulturellen Bereich ergaben sich immer Gelegenheiten, sich mit Präsidenten, Abgeordneten, Showgrößen oder sonst bekannten Personen zu einem Interview oder Fototermin zu stellen. (168) Der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten, Bush, und dessen Frau sind z.B. ständige Redner auf diesen Veranstaltungen und begleiteten Mun auch schon zu Vorträgen nach Japan. (169)

    Die gewonnene Publicity nutzt Mun gegenüber der koreanischen Regierung, um seine Wichtigkeit in der westlichen Welt zu demonstrieren. Seine Anhänger macht er glauben, daß bereits viele Staatsoberhäupter seine Ideologie unterstützen und die vorausgesagten änderungen der Gesellschaft sowie die Verwirklichung der Ziele der Vereinigungsbewegung kurz bevorstünden. (170)
 
 
 

IV. Organisationen der Vereinigungsbewegung und ihre Untergruppen

    (Aufzählung in alphabetischer Reihenfolge; ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht nicht, da stets neue Gründungen erfolgen)

A.R.W. [ARW]

Assembly of World Religions, gegründet 1985, organisiert Tagungen, Konferenzen religiösen Inhalts, Untergruppe der I.R.F.
C.A.R.P. [CARP]
Collegiate Association for the Research of Principles, Untergruppe der C.A.U.S.A., verbreitet die Lehre Muns an den Universitäten, versucht grundsätzlich Sitze in den Studentenparlamenten zu erringen
C.A.U.S.A. [CAUSA]
Confederation of Associations for the Unity of the Societies of the Americas, gegründet 1980, setzt die politischen Ziele Muns in die Tat um; Hauptphilosophie ist der "Gottismus" und "Headwing", eine entmythologisierte Form der "Göttlichen Prinzipien", ==============================         (Schwärzung lt. VerwGer. Köln)
C.W.R. [CWR]
Council for the World's Religions, gegründet 1984, Untergruppe der I.R.F.
F.F.W. [FFW]
Frauenförderation für den Weltfrieden, deutsche Abteilung gegründet 1992, Vereinigung der Frauen im Sinn der Vereinigungsbewegung unter der Führung der Wahren Mutter Mun
F.G.G. [FGG]
Forum für Geistige Führung, Untergruppe der C.A.U.S.A. zur Sammlung politischer Kräfte
F.R.W. [FRW]
Forum Religion und Weltgestaltung, gegründet 1984, veranstaltet in der Bundesrepublik Tagungen für religiös Interessierte, Untergruppe der I.R.F.
I.C.F. [ICF]
International Cultural Foundation, gegründet 1968, Ziel ist die Schaffung einer neuen Weltkultur
I.C.U.S. [ICUS]
International Conference on the Unity of Sciences, organisiert Konferenzen, Seminare und Tagungen für Wissenschaftler und Politiker, die Teilnahmekosten trägt die Stiftung
I.O.W.C. [IOWC]
International One World Crusade gegründet 1972, Missionierungsorganisation, plant den Einsatz der Mitglieder bei Sammlungen und Demonstrationen
I.R.F. [IRF]
International Religious Foundation, gegründet 1963, organisiert Seminare und Veranstaltungen für Theologen
I.S.C. [ISC]
International Security Council, Untergruppe der C.A.U.S.A., Mitglieder sind namhafte Militärs aus der NATO oder den Verteidigungsministerien der Welt, Treffen dienen der Einschätzung der Weltsituation
P.W.P.A. [PWPA]
Professors World Peace Academy, gegründet 1973, im Vorstand befanden sich auch deutsche Professoren, Untergruppe der I.C.U.S.
R.Y.S. [RYS]
Religious Youth Service, Einsatzprogramm für junge Leute bei sozialen Projekten, Untergruppe des I.R.F.

 Die Aufzählung ist keineswegs vollständig. Sie soll lediglich die Vielschichtigkeit der Vereinigungsbewegung darstellen.
 
 
 
 

V. Verzeichnis der Fußnoten

    1 - Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S. 821 zu "Munbewegung"
    2 - Minhoff/Lösch, S. 61; Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S. 821 zu "Munbewegung"
    3 - Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S. 822 zu "Munbewegung"
    4 - San Myung Mun, Ein Prophet spricht heute, Kurzbiographie, S. 143 ff; Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S. 822 zu "Munbewegung"; Kim Young Oon, Vereinigungstheologie, Kurzbiographie, S. 254; Koch, Günter, Himmlische Soldaten, S. 145 ff
    5 - Sun Myung Moon, Ein Prophet spricht heute, S. 143 ff; Obst, Helmut, Neureligionen, Jugendreligionen, New Ade, S. 270; Haupt, M. in: Erste Auskunft Sekten zur "Vereinigungskirche", S. 190 ff
    6 - Lindner in Kehrer: S. 222; vgl. Vereinigungskirche e.V. "Gottes Herz heilen", S. 8
    7 - Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S. 822 zu "Munbewegung"
    8 - Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S. 822 zu "Munbewegung"; Haupt, in: Erste Auskunft Sekten, S. 190 ff; Minhoff/Lösch, S. 66
    9 - Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S. 822 zu "Munbewegung"; vgl. Bendrath u.a., Ein Messias aus Korea,S. 24
    10 - Minhoff/Lösch, S. 67
    11 - Minhoff/Lösch, S. 71; Koch, S. 147; Hak, JaHan Moon, Ansprache am 02.11.1993 in Frankfurt, in: Zeitenwechsel, S. 66
    12 - Haupt, in: Erste Auskunft Sekten, S. 190; Minhoff/Lösch, S. 68; Koch, Günter, Himmlische Soldaten Die Legion des Sun Myung Moon, S. 145 ff
    13 - Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S. 822 zu "Munbewegung"
    14 - Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S.822 zu "Munbewegung"; Minhoff/Lösch, S. 70;
    15 - Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S. 822 zu "Munbewegung"; Koch, S. 145 ff; Haack, Unification Church Connections, S. 2 ff
    16 - Yamamoto, Puppet Master, S. 20; Obst, S. 274; Minhoff/Lösch, S. 7 1; Seel, in Becker/Schreiner, Wahn oder Glaube, S.21; Sun Myung Mun, Christianity in Crisis, Vorwort, S. XII ff; Investigations of KoreanAmerican Relations (Kurz: FraserReport), 21978, S. 72
    17 - Minhoff/Lösch, S. 71
    18 - FraserReport, S. 10; Robbins u.a. in: Horowitz, The Politics of Moon, S. 53; Karow, Yvonne, BhagwanBewegung und Vereinigungskirche, S. 146
    19 - Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S. 823 zu "Munbewegung"
    20 - Obst, S. 277; Yamamoto, S. 29; The Tradition, S. 68 ff
    21 - San Myung Moon, Christianity in Crisis, S. VII ff; Underwood, Barbara and Betty, S. 97; Kim, Young Oon, S. 261
    22 - vgl. FraserReport
    23 - San Myung Moon, Christianity in Crisis, S. XIII; Koch, S. 78 ff; Obst, S. 238; Heung Jin Nim, Victory of Love, S. 7
    24 - Minhoff/Lösch, S. 82; Gandow, Thomas, S. 104 ff
    25 - Hardin/Kuner, in: Kehrer, Das Entstehen einer neuen Religion, S. 131 ff
    26 - Hardin/Kuner, in: Kehrer, S. 131
    27 - Hardin/Kuner, in: Kehrer, S. 131 ff; Vereinsregister AG Frankfurt, VR 4612
    28 - Hardin/Kuner, in: Kehrer, S. 139 ff
    29 - Hardin/Kuner, in: Kehrer, S. 140 ff; vgl. Rosina, S. 32 ff
    30 - vgl. FN 26
    31 - Wahlpropagandamaterial der CARP
    32 - Hardin/Kuner, in: Kehrer, S. 129 ff
    33 - Minhoff/Lösch, S. 87
    34 - vgl. Minhoff/Lösch, S. 92
    35 - Sun Myung Mun: Ansprache zur Segnung am 25.08.1995; Gandow, in Kirchner, S. 198 ff;
    36 - Hak, JaHan Moon in: Zeitenwechsel. S. 21 ff und S. 51 ff; epdHessenNassau vom 09.11.1993; HakJa Han Mun, Ansprache zur Gründung der deutschen Abt. der Frauenföderation, 1992
    37 - Bischöfliches Ordinariat Rottenberg/Stuttgart u.a., Neue Heilsversprechungen, S. 42
    38 - vgl. Aufzählung in "Die Göttlichen Prinzipien", S.36 ff
    39 - vgl. "Vereinigungsprinzipien", inoffizielle übertragung von Albert Heitzinger, S. 18 ff
    40 - vgl. Die Göttlichen Prinzipien, S. 151 ff, S. 249
    41 - Die Göttlichen Prinzipien, S. 388 ff; Mun, The Future of Christianity, in: Christianity in Crisis, S. 72; Flasche, in: Kehrer, S. 126 ff
    42 - Die Göttlichen Prinzipien, S.246 ff, S.537 ff; Mun, God's Hope for Mankind und The Future of Christianity in: Christianity in Crisis, S.26 ff und S.93 ff; Flasche, in Kehrer, S. 132
    43 - Die Göttlichen Prinzipien, S. 382 ff
    44 - Minhoff/Lösch, S. 61
    45 - Die Göttlichen Prinzipien, S. 239
    46 - Die Göttlichen Prinzipien, S. 222 ff, S. 537 ff; Mun, The Future of Christianity in: Christianity in Crisis, S. 94; Flasche, in: Kehrer, S.135 ff; Mun, Vierzig Jahre Vereinigungskirche, in: Zeitenwechsel, S. 41/42
    47 - Yamamoto, S. 21 ff; The Tradition, Book One, S. 98; Obst, S. 275; Kim, Young Oon, S. 260
    48 - Mun, The Future of Christianity in: Christianity in Crisis, S. 94; vgl. Satzung der "Vereinigungskirche e.V." AG Frankfurt, VR 7640; Mun, Zeitenwechsel, S. 42 ff
    49 - Synkretismus = Vermischung verschiedener religiöser Elemente zu einem Glauben
    50 - Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S. 822 zu "Munbewegung"
    51 - Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S. 822 a.a.O.
    52 - Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S. 822 a.a.O.
    53 - Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S.822 a.a.O.; Obst, S.269 ff; Lindner, in: Kehrer, S. 231 ff
    54 - Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S. 822 a.a.O.
    55 - Minhoff/Lösch, S. 94
    56 - The Tradition, S. X
    57 - Mun, God's Hope for Man in Christianity in Crisis, S.9; a.a.O. The Future of Christianity, S. 80
    58 - Mun, Zeitenwechsel, S. 41 ff
    59 - Die Göttlichen Prinzipien, S. 238
    60 - vgl. Die Göttlichen Prinzipien, S. 61, S. 63
    61 - Gandow, S.76; Hartwig, A. Magisterarbeit, S. 43
    62 - vgl. Gandow, S.75 ff; Karow, S.137; Sontag, S. 163, S. 168
    63 - Lindner in Kehrer, S. 222 ff; Karow, S. 138
    64 - vgl. FraserReport, S.42; Mun in: Christianity in Crisis, S.39, S.128; The Tradition, S. 38
    65 - vgl. Karow, S. 199; Die Göttlichen Prinzipien, S. 122, S. 162; Sontag, S. 175
    66 - Die Göttlichen Prinzipien, S. 151; Sontag, S. 162, Mun in Christianity in Crisis, S.157
    67 - vgl. Karow, S. 217/218
    68 - von Hammerstein, Ich war ein Munie, S. 19; Hassan, S. 130 ff
    69 - vgl. Karow, S.162; Obst, S.292; Bromley in: Kehrer, S.121; Underwood, S.104; Hassan, S. 104 ff, S. 134 ff
    70 - Karow,S. 137ff,S. 158,S. 182
    71 - vgl. Hartwig, A. Magisterarbeit, S. 59; Neue Perspektiven, Nr. 46, Juni/Juli 1996, S. 9
    72 - vgl. Underwood, S. 162, S. 191; Yamamoto, S. 66
    73 - vgl. Scharffin Underwood, S. 156; Die Göttlichen Prinzipien, S. 108 ff
    74 - Minhoff/Lösch, S. 72
    76 - vgl. v.Hammerstein, S. 37; Underwood, S. 75 ff; Yamamoto, S. 67; ARD "Report", Jan. 96
    77 - vgl. FraserReport, S. 42, S. 52, S. 64
    78 - FraserReport, S. 13
    79 - Karow, S. 160; Kim, Young Whi, S.54
    80 - vgl. Hassan, S. 42 ff
    81 - v. Hammerstein, S. 15, S.38; Underwood. S. 42 ff, S. 61 ff
    82 - vgl. Underwood, S.58 ff
    83 - vgl. FraserReport, S.10 ff, S.37 und 49: Hassan, S.24; vgl. Underwood, S. 144, S.162, S. 251;
    84 - FraserReport, S. 82 ff
    85 - Rd.brief vom 08.12.1993, S. 25
    86 - Amtsgericht Düsseldorf, HRB 14720
    87 - Underwood, S. 61
    88 - Die Göttlichen Prinzipien, S. 151; Sontag, S. 162; Mun, Christianity in Crisis, S. 157
    89 - vgl. Rosina, S.165 ff; Karow, S.45, S.53; Hassan, S.105; Seel in Becker/Schreiner, Wahn oder ....S. 32 ff 90 - vgl. The Tradition, Book One; Gandow, S. 58
    91 - The Tradition, Book One, S. 85
    92 - vgl. The Tradition, S. 8 ff
    93 - vgl. Mun, Christianity in Crisis, S. 157
    94 - vgl. Mun, The Tribal Messiah; Neue Perspektiven, Magazin, Nr. 46, Juni/Juli 1996, S. 13
    95 - Obst, S.319
    96 - vgl. Blachmann "Mit Mun zum Honeymoon", 1996
    97 - vgl. Rosina, S. 125 ff
    98 - AG Hamburg, Az.: 289 F 232/84
    99 - Gandow, S. 65
    100 - vgl. Blachmann, Mit Moon zum Honeymoon; KFW, Im Reich des Bösen; Kehrer, S. 183; Lindner in: Kehrer, S. 225; Feige in: Kehrer, S. 242;
    101 - Vereinigungskirche e.V., Segen der Liebe, S. 28/29
    102 - Gandow, S. 68 ff
    103 - vgl. HakJa Han Mun, Ansprache zur Gründung der "Frauenföderation für den Weltfrieden" Deutschland,1992; Obst, S. 319 ff
    104 - Rd.brief österreich vom 08.12.1993, S. 26
    105 - vgl. Gandow, S.70 ff; Eimuth, S. 168 ff
    106 - vgl. Underwood, S. 156
    107 - Minhoff/Lösch, S. 91 ff
    108 - Handbuch Religiöse Gemeinschaften, S. 832
    109 - vgl. Rd.brief österreich, Witnessing vom 21.03. bis 12.04.1993, S. 21
    110 - Weltblick, 5.Jg., Nr.2, S. 11
    111 - Rd.brief der Vereinigungsbewegung österreich vom 08.12.1993, S. 21
    112 - Ansprache Muns und seines Sohnes am 23.08.1992 zum 1.Weltkultur und Sportfestival; vgl. Broschüre der Senatsverwaltung für Jugend und Familie, Berlin, S. 72; Werbebroschüre der CARP 1988
    113 - Brief des ehem. CARPVorsitzenden D. Schmidt
    114 - Vereinssatzung CARP, Amtsgericht Bonn VR 4707
    115 - vgl. die Berichte von Hassan, Underwood und v.Hammerstein
    116 - l. v. Hammerstein, S. 31; Underwood, S. 10, Hassan, S.38
    117 - vgl. Underwood, S.93 ff
    118 - vgl. Hassan, S. 28, S.93 ff; Yamamoto, S. 64
    119 - vgl. Rosina, S. 93 ff; Underwood, S. 58, S. 157
    120 - vgl. Underwood, S. 61
    121 - Underwood, S.166; Hassan, S. 104 ff
    122 - KFW, Im Reich des Bösen
    123 - KFW, Im Reich des Bösen, Manuskript, S. 7
    124 - vgl. Karow, S.157, S.213 ff, S. 266 ff; vgl. Hassan, S. 86 ff, 95 ff, S.109; WnukLipinski, in: Becker/Schreiner, Heil oder Unheil, S. 69 ff
    125 - Quelle bekannt
    126 - Die Göttlichen Prinzipien, S. 547
    127 - Die Göttlichen Prinzipien, S. 529
    128 - Heung Jin Nim, Victory of Love, S. 8 ff
    129 - z.B. Hassan, S. 29
    130 - z.B. Gandow, S. 102
    131 - FraserReport, S.5 ff
    132 - raserReport, S. 40
    133 - FraserReport, S. 5
    134 - KFW, Im Reich des Bösen, Manuskript, S. 6
    135 - Robbins in Horowitz, S. 53; FraserReport, S.10; Freed, S. 41 136 - vgl. HRBAuszüge der Fa. Saeilo und Heiligenstaedt; Gießener Anzeiger v.30.11.91; GießenerAllgemeine vom 25.06.94 und 16.07.94; TopBusiness 1/95 "Manager als SektenSoldaten"; KFW, Manuskript, S. 5
    137 - vgl. Gasper/Müller/Valentin, S. 706; KFW, Manuskript, S. 5
    138 - Die Göttlichen Prinzipien, S.574; The Tradition, Book One, S.36 ff (Gelöbnis sollte koreanisch gesprochen werden); a.a.O. S. 37; FraserReport, S 4 ff
    139 - vgl. FraserReport, S. 110 ff
    140 - Koch, S.193 ff; IPS Dritte Welt Nachrichtenagentur vom Januar und Juni 96
    141 - FraserReport, S.103, S.128; FAZ vom 28.09.90 "Mit dem Geld der Gläubigen"
    142 - Kang, GinWon Dr., Marktstrategien erfolgreicher koreanischer Unternehmungen auf den Weltmärkten, 1993
    143 - FAZ, 28.09.90 "Mit dem Geld der Gläubigen"
    144 - FraserReport, S. 4 145 - FraserReport, S. 33 ff; Hassan, S. 29; Koch, S. 173
    146 - KFW, Im Reich des Bösen, Manuskript, S. 6
    147 - Amtsgericht Frankfurt, HRB 38451
    148 - vgl. FN 148
    149 - Berliner Dialog, 3/1996, S. 35 150 - FraserReport, S. 7, Wiedergabe eines Ausspruchs Muns
    151 - vgl. IPS, Juni 1996
    152 -F AZ, 28.09.90 und 26.07.1994; WnukLipinski in Becker/Schreiner, Heil oder Unheil, S. 80; Obst, S. 289
    153 - Obst, S. 293; FAZ vom 28.09.90; Gemeinschaft vom Heiligen Geist, Eine Vision für den Weltfrieden, S. 30
    154 - vgl. FraserReport, S. 21 ff, S.37, S. 81 ff, S. 89 und S. 105 ff
    155 - vgl. Vereinsregisterauszug PWPA/PWPAE; Hassan, S.75; Gandow, S.93ff; Mun, Zeitenwechsel, S. 47; FraserReport, S. 18, S. 46; Neue Perspektiven, Nr. 46, Juni/Juli 1996, S. 13
    156 - vgl. Mun, Zeitenwechsel, S.48; Haack, UCC, S. 47; Obst, S. 284; Fraser-Report, S. 17 ff
    157 - d.brief der Vereinigungsbewegung Nr. 35 vom Sept./Okt. 1993, S. 6
    158 - FraserReport, S. 6
    159 - FraserReport, S. 4 ff
    160 - Die Göttlichen Prinzipien, S. 135 ff, S. 468 ff
    161 - Rd.brief vom 08.12.1993; vgl. Kim, Young Whi, Guidance for Heavenly Traditions, S. 323 :"...because policy in the democratic world is decided by numbers. Leaders and therefore policies are chosen throngh popular vote."
    162 - gl. Hassan, S. 111
    163 - The Tradtion, S. 45 ff, S.59 ff, S. 73 ff
    164 - FraserReport, S. 73 ff
    165 - Mun, Tribal Messias, S.11; vgl. Heung Jin Mun, The Victory of Love, S.5
    166 - Minhoff/Lösch, S. 290 ff; Gandow, S. 94; Obst, S. 284
    167 - Quick, 25.01.90 "Schönhubers seltsame Vertraute"
    168 - FraserReport, S. 6
    169 - IPS Nachrichtenagentur, Juni 1996
    170 - FraserReport, S. 64 ff; S. 128 ff
 
 
 
 

VI. Literaturverzeichnis
 

 1. Literatur der Vereinigungsbewegung
 2. Literatur über die Vereinigungsbewegung
 3. Weiterführende Literatur, Lexika und Zeitungen

1. Literatur der Vereinigungsbewegung

        * C.A.R.P: Propagandamaterial aus dem Wahlkampf 1976
        * Die Gemeinschaft vom Heiligen Geist für die Vereinigung des Weltchristenheit: Eine neue Vision für den Weltfrieden, 1. Auflage 1988
        * Frauenföderation für den Weltfrieden: Gründungserklärung, Ansprache Frau HakJa Han Muns am 11.11.1992
        * H.S.A.U.W.C (Holy Spirit Association for the Unification of World Christianity): Christianity in Crisis New Hope Rev. Sun Myung Moon, New York 1986
        * H.S.A.U.W.C.: The Tradition Book One, 2. Auflage ,Canaan Foundation 1993
        * Heitzinger, Albert: Uberblick über die Vereinigungsprinzipien, inoffizielle Ubertragung aus dem Amerikanischen, Signale Druck und Verlagsgesellschaft, o. Jg.
        * Kim, Young Oon: Vereinigungstheologie Eine Annäherung, 1. deutsche Auflage, KandoVerlag 1995
        * Kim, Young Whi: Guidance for Heavenly Traditions, Volume 2, 1. Auflage, Kando Verlag 1985
        * Moon, Heung Jin: The Victory of Love, H.S.A.U.W.C. 1992
        * Moon, Sun Myung: The Tribal Messiah, Holy Spirit Association 1994
        * Moon, Sun Myung: The True Family and 1, Ansprache am 25.08.1995 in Seoul
        * Mun, HyoJin: Ansprache zur Eröffnung des 8. Hanmadang Sports Festival, Vereinigungskirche e.V.
        * Mun, San Myung: Die Göttlichen Prinzipien, 2. Auflage, Gesellschaft zur Vereinigung des Weltchristentums Frankfurt 1973
        * Mun, San Myung: Die neue Zukunft des Christentums, 2. deutsche Auflage, Vereinigungskirche e.V. 1977
        * Mun, San Myung: Ein Prophet spricht heute Die Worte des Rev. San Myung Mun, 1. deutsche Auflage, Vereinigungskirche e.V. Frankfurt März 1976
        * Neue Perspektiven, Magazin der Vereinigungsbewegung, Nr. 46, Juni/Juli 1996
        * Rundbrief der Vereinigungsbewegung Nr. 35, Sept./Okt. 1993
        * Rundbrief der Vereinigungsbewegung Osterreich vom 08.12.1993
        * Vereinigungskirche e.V.: Zeitenwechsel Vier Ansprachen der Wahren Eltern, KandoVerlag 1995
        * Vereinigungskirche e.V.: Gottes Herz heilen Lebensbeschreibung Muns, 1995
 

2. Literatur über die Vereinigungsbewegung

        * Becker, Kurt E., Schreiner, Hans Peter: Heil oder Unheil ?Beispiel: Vereinigungskirche San Myung Moons, Pfälzische Verlagsanstalt 1982
        * Becker, Kurt E., Schreiner, HansPeter: Wahn oder Glaube Alternativen zur Industriegesellschaft ?, FackelträgerVerlag 1980
        * Bendrath, Detlef u.a.: Ein Messias aus Korea ? 2. Auflage, Evangelischer Presseverband für Bayern 1992
        * Freed, Josh: Moonwebs Journey into the Mind of a Cult, Dorste Publishing, Toronto 1980
        * Gandow, Thomas: MunBewegung CARP, CAUSA und "VereinigungskirchE" des San Myung Mun, 1. Auflage, Evangelischer. Presseverband für Bayern 1993
        * Haack, Friedrich Wilhelm: Jesus Christus und/oder San Myung Mun, 1. Auflage, Evangelischer Presseverband für Bayern 1981
        * Hammerstein von, Oliver: Ich war ein Munie Tagebücher und Berichte einer Befreiung aus der MunSekte, dtv 1980
        * Horowitz, Irving Louis: Science, Sin and Scholarship The Politics of Reverend Moon and the Unification Church, 2. Auflage, Alpine Press 1979
        * Karow, Yvonne: BhagwanBewegung und die Vereinigungskirche Religions- und Selbstverständnis der Sannyasins und der Munies, Verlag Kohlhammer 1990
        * Katholisches Filmwerk: Im Reich des Bösen Der Kreuzzug der Munsekte, Dokumentation 1991
        * Kehrer, Günter (Hrsg.): Das Entstehen einer neuen Religion Das Beispiel der Vereinigungskirche, KöselVerlag München 1981
        * Kirchner, Wolfgang: Denken heißt zum Teufel beten Roman über eine Jugendsekte, Rowohlt Taschenbuchverlag 1994
        * Koch, Günter: Himmlische Soldaten Die Legion des Sun Myung Moon, 2. erweiterte Auflage, Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1989
        * Minhoff Christoph, Lösch, Holger: Neureligiöse Bewegungen Strukturen, Ziele, Wirkungen, 2. aktualisierteAuflage, Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit 1994
        * Obst, Helmut: Neureligionen, Jugendreligionen, New Age,1. Auflage, VerlagsAnstalt Berlin 1991
        * Sontag, Frederick: Sun Myung Moon and the Unification Church, Pathenon Press 1977
        * Underwood, Barbara und Betty: Im Bann des Himmels Erfahrungen von Mutter und Tochter über vier Jahre MunSekte, deutsche Erstausgabe, dtv 1985
        * Yamamoto, J. Isamu: The Puppet Master An Inquiry into Sun Myung Moon and the Unification Church, InterVarsity Christian Fellowship, USA 1977
 

3.  Weiterführende Literatur, Lexika und Zeitungen

        * Arbeitskreis Neue Jugendreligionen: Erste Auskunft "Sekten" Okkultismus, Esoterik, Neue Religiosität, 1. Auflage, Verlagsgesellschaft Benno BernwardMorus 1994
        * ARDMagazin "Report" im Januar 1996
        * Blachmann: "Mit Mun zum Honeymoon", Sendung im ZDFMagazin "37°" vom 23.01.1996
        * Frankfurter Allgemeine Zeitung
        * Gasper, Müller, Valentin: Lexikon der Sekten, Sondergruppen und Weltanschauungen, Neuauflage, Verlag Herder 1995
        * Giessener Allgemeine, Tageszeitung
        * Giessener Anzeiger, Tageszeitung
        * Haack, FriedrichWilhelm: Unification Church Connections Organisationen, Firmen, Aktivitäten und Begriffe des MunImperiums, München 1989
        * Hartwig, Annegret, AAOBewegung und Vereinigungskirche, Magisterarbeit an der Freien Universität Berlin, Institut für Religionswissenschaft, 1994
        * Handbuch Religiöse Gemeinschaften: Freikirchen, Sondergemeinschaften, Sekten, Weltanschauungen, missionierende Religionen des Ostens, Neureligionen, Psycho Organisationen für den VELKDArbeitskreis, 4. völlig überarbeitete und erweiterte Auflage, Gütersloher Verlagshaus 1993
        * IPS Dritte Welt Nachrichtenagentur
        * Kang Dr., GinWon: Marketingstrategien erfolgreicher koreanischer Unternehmungen auf den Weltmärkten, Schriftenreihe des Instituts für betriebswirtschaftliche Forschung an der Universität Zürich, Band 73, 1993
        * Quick, Wochenmagazin
        * Rosina, HansJoachim: Faszination und Indoktrination Beobachtungen zu psychischen Manipulationspraktiken in totalitären Kulten (Jugendreligionen), Arbeitsgemeinschaft für Religions und Weltanschauungsfragen München 1989
        * Klöcker, Michael, Tworuschka, Udo: Religionen in Deutschland, Olzog Verlag 1994
        * Klosinski, Gunther: Was Sekten für Jugendliche so attraktiv macht, Beck'sche Verlagsbuchhandlung 1996
        * Müller, Ulrich, Lehmkühler, Anne Maria: Zwischen Allmacht und Ohnmacht-Untersuchungen zum Welt, Gesellschafts und Menschenbild von Neureligiösen Bewegungen, 2. neu bearbeitete Auflage, Roderer Verlag 1993
        * STERN, Magazin vom 07.06.1984, "Barbie organisiert den Staatsstreich eine Killerkarriere(5)"
        * STERN, Nr. 25 aus 1975, "Terrortruppe aus Fernost" Spitzel des KCIA im Ruhrgebiet
        * TopBusiness, Monatsmagazin
        * U.S. House of Representatives: Investigation of KoreanAmerican Relations Report of the Subcommittee on International Affairs of the House of Representatives, 31.10.1978 Kurzform: FraserReport in der teilweisen übersetzung durch den Landtag des Landes NordrheinWestfalen
        * Wiebus, HansOtto: Lexikon Jugendkulte Esoterik, New Age, Satanismus, I. Auflage, Carlsen Verlag Hamburg 1995
 
 
 
 

VII. Ansprechstellen Hilfe für Betroffene [nicht aktualisiert]

       1. Staatliche Stellen
       2. Kirchliche und private Stellen

    1. Staatliche Stellen
    Senatsverwaltung für
    Jugend und Familie
    Am Karlsbad 810
    10785 Berlin
    Tel. 030/26542619

    Niedersächsisches Frauenministerium
    Hamburger Allee 2630
    30161 Hannover
    Tel. 0511/1208843

    Ministerium für Kultus und Sport
    BadenWürttemberg
    Schloßplatz 4
    70173 Stuttgart
    Tel. 0711/2792872

    Bayerisches Staatsministerium für
    Arbeit und Sozialordnung, Familie,
    Frauen und Gesundheit
    80792 München
    Tel. 089/12611312

    Bayerisches Staatsministerium für
    Unterricht, Kultur, Wissenschaft und Kunst
    Salvatorstraße 2
    80333 München
    Tel. 089/21862261

    Ministerium für Wissenschaft,
    Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
    FriedrichEbertStr. 4
    14467 Potsdam
    Tel. 0331/8664961

    Senator für Frauen, Gesundheit,
    Jugend, Soziales und Umweltschutz der Freien Hansestadt Bremen
    Bahnhofsplatz 29
    28195 Bremen
    Tel. 0421/3614749

    Freie und Hansestadt Hamburg
    Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung
    Amt für Jugend
    Hamburger Straße 31
    22083 Hamburg
    Tel. 040/291883901

    Hessisches Ministerium für Umwelt,
    Energie, Jugend, Familie und Gesundheit
    Dostojewskistraße 4
    65187 Wiesbaden
    Tel. 0611/8173339

    Kultusministerium des Landes Mecklenburg Vorpommern
    Werderstraße 124
    19048 Schwerin
    Tel. 0385/5887170/7510

    Ministerium für Arbeit, Gesundheit
    und Soziales des Landes Nordrhein Westfalen
    Horionplatz 1
    40190 Düsseldorf
    Tel. 0211/8373494

    Ministerium für Kultur, Jugend,
    Familie und Frauen des Landes Rheinland Pfalz
    Mittlere Bleiche 61
    55116 Mainz
    Tel. 06131/164382

    Ministerium für Frauen, Arbeit,
    Gesundheit und Soziales des Saarlandes
    FranzJosefRöderStraße 23
    66119 Saarbrücken
    Tel. 0681/5013118

    Sächsisches Staatsministerium für Kultus
    Caroloplatz 1, Westflügel
    01097 Dresden
    Tel. 0351/5642715

    Ministerium für Arbeit, Soziales
    und Gesundheit des Landes Sachsen Anhalt
    Seepark 57
    39116 Magdeburg
    Tel. 0391/5674010

    Die Ministerpräsidentin des Landes Schleswig Holstein
    Informations und Dokumentationsstelle
    "Sekten und sektenähnliche Vereinigungen"
    Adolfstraße 48
    24100 Kiel
    Tel. 0431/9881880

    Ministerium für Soziales und Gesundheit
    des Landes Thüringen
    WernerSeelenbinderStraße 6
    99096 Erfurt
    Tel. 0361/3472230

    Bundesministerium für Familie,
    Senioren, Frauen und Jugend
    Rochusstr. 810
    53123 Bonn
    Tel. 0228/9302864/2862

    2. Kirchliche und private Stellen
    (Angesichts der Vielfalt von Beratungsstellen erhebt diese Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)

    Baden Württemberg

    ABI Aktion Bildungsinformation e.V.
    Dr. Helga Lerchenmüller
    Alte Poststr. 5
    70173 Stuttgart
    Tel. 0711299335

    Ev. Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW)
    Dr. Hemminger/Dr. Werner Thiede
    Hölderlinplatz 2a
    70193 Stuttgart
    Tel. 0711/2262281 od. 82

    Bischöfl. Ordinariat,
    Ref. Religions-und Weltanschauungsfragen
    Susanne Beul Pf. 9
    72101 Rottenburg/Neckar
    Tel. 07472/169586419

    EBIS e.V. Eltern und Betroffeneninitiative
    Liselotte WenzelburgerMack
    Pf. 30 oder Hölderlinweg 10
    72663 Großbettlingen
    Tel. 07022/42411

    Weltanschauungsbeauftragter der Ev. Landeskirche Baden
    Prof. Dr. Jan Badewien
    Vorholzstraße 7
    76137 Karlsruhe
    Tel. 0721/9349290

    Erzbischöfliches Seelensorgeamt
    Dipl. Theol. Albert Lampe
    Okenstr. 15
    79108 Freiburg
    Tel. 0761/5144136

    Bayern

    Elterninitiative zur Hilfe
    gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus e.V.
    Marsstr. 19 II
    80335 München
    Tel. 089/5595612

    Beauftragter für Sekten und Weltanschauungsfragen
    der Ev.- Luth. Kirche in Bayern
    Dr. Wolfgang Behnk
    Marsstr. 19II
    80335 München
    Tel. 089/5595612

    Sektenbeauftragter der Erzdiözese München und Freising
    Hans Liebl
    Dachauer Str. 5/V
    80335 München
    Tel. 089/5458130

    Beauftragter der Ev. Reformierten Kirche in Bayern
    Norbert Müller
    KurtEisnerStr. 50
    81735 München
    Tel. 089/674263

    Diözese Augsburg,
    Beratungsstelle für Religions- und Weltanschauungsfragen
    Hubert Kohle Kappelberg 1
    86150 Augsburg
    Tel. 0821/3152211

    Beauftragter für Sekten und Weltanschauungsfragen
    der Diözesen Bamberg und Eichstätt
    Dipl.Theol. Ludwig Landhammer
    Obstmarkt 28
    90403 Nürnberg
    Tel. 0911/204337

    Beauftragter der Ev. Luth.Kirche in Bayern
    für religiöse und geistige Strömungen
    Pfr. Bernhard Wolf
    Neuendettelsauer Str. 4
    90449 Nürnberg
    Tel. 0911/678578

    Ref. für Religions und Weltanschauungsfragen
    Herr Martin Göth
    Inbruckgasse 13a
    94032 Passau
    Tel. 0851/393366

    Kath. Sektenbeauftragter
    OstR Matthias Rehrl
    ArturLandgrafStraße 33
    96049 Bamberg
    Tel. 0951/54450

    Berlin

    Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW)
    Dr. Michael Nüchtern
    Auguststraße 80
    10117 Berlin
    Tel. 030/28395211

    KASWBerlin (Kath. Arbeitskreis)
    c/o Dominikanerkloster St. Paulus
    Pater Klaus Funke

    Oldenburger Straße 46
    10551 Berlin
    Tel. 030/3957097(98)

    Beauftragter für Sekten und Weltanschauungsfragen
    der Ev. Kirche in Berlin Brandenburg
    Pfr. Thomas Gandow Heimat 27
    14165 Berlin
    Tel. 030/8157040

    Eltern und Betroffeneninitiative
    gegen psychische Abhängigkeit für geistige Freiheit e.V.
    Pfr. Thomas Gandow
    Heimat 27
    14165 Berlin
    Tel. 030/8183211

    Brandenburg

    Arbeitskreis für Neue Religiöse Gemeinschaften
    W. Brummert
    FranzMehringStr. 4
    15230 Frankfurt/Oder
    Tel. 0335/22769

    Bremen

    Sektenberatung Bremen e.V.
    Bernhard Brünjes
    Postfach 101 543
    28015 Bremen
    Tel. 04205/1609

    Ev. Beauftragter für Sektenfragen
    Pastor Helmut Langel
    Heymelstr. 35
    28359 Bremen
    Tel. 0421/231991

    Hamburg

    Beauftragte der Nordelbischen Ev.Luth. Kirche f. Hamburg
    Pastorin Dr. Gabriele LademannPriemer
    Kreuselstr. 6
    20095 Hamburg
    Tel. 040/327848

    Arbeitsbereich Weltanschauungen und religiöse Gruppierungen
    Arbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendschutz Hamburg e. V.
    Margaretenstr. 41
    20357 Hamburg
    Tel. 040/4395118

    Beauftragter für Jugendseelsorge
    im Nordelbischen Jugendpfarramt Sprengl
    Pastor Jörn Möller
    Hirschgraben 25
    22089 Hamburg
    Tel. 040/2518207

    Hessen

    Beauftr. für Sekten, Weltanschauungs
    und Islamfragen der Ev. Kirche von KurhessenWaldeck
    Pfr. Eduard Trenkel
    Pf. 410260
    34114 Kassel
    Tel. 0561/3083243

    Ev. Beauftr. für Sekten und Weltanschauungsfragen
    Pfr. HansDieter Stolze
    Mauerstr. 15
    34117 Kassel
    Tel. 0561/14916

    Beauftragter der Ev. Kirche für Sekten,
    Weltanschauungs und Islamfragen
    Pfr. Eduard Trenkel
    Wilhelmshöher Allee 330
    34131 Kassel
    Tel. 0561/9378243

    Beauftragter für Sekten und Weltanschauungsfragen
    Pfr. Ferdinand Rauch
    36041 Fulda
    Tel. 0661/83980

    SlNUSSektenInformation und Selbsthilfe HessenThüringen
    KurtHelmuth Eimuth/Angelika Christ
    Rechneigrabenstr. 10
    60311 Frankfurt/Main
    Tel. 069/92105634

    Ev. Arbeitsstelle für Religions und Weltanschauungsfragen
    Dipl.Päd. KurtHelmuth Eimuth
    Rechneigrabenstr. 10
    60311 Frankfurt/Main
    Tel. 069/92105630

    Der Beauftragte für religiöse Gemeinschaften
    und Weltanschauungsfragen der Ev. Kirche in Hessen und Nassau
    Pfarrer Dr. Fritz Huth
    Elisabethenstr. 51
    64283 Darmstadt
    Tel. 06151/175437

    Mecklenburg Vorpommern

    Pfr. Friedrich von Kymmel
    Dorfstr. 50
    17406 Morgenitz/Usedom
    Tel. 038372/70251

    EBI Eltern und Betroffeneninitiative
    Astrid Hisserich, c/o Jugendamt
    Anklamer Str. 15/16
    17489 Greifswald
    Tel. 03834/68338

    Beauftragter der Ev. Landeskirche Pommerns
    Superintendent Reinhold Garbe
    Wolgaster Str. 6
    17509 Wusterhusen
    Tel. 038354/22110

    Amt für Gemeindedienst der Ev. Luth. Landeskirche Mecklenburgs
    Landespastor Mattias Kleiminger
    Hansenstr. 5
    18273 Güstrow
    Tel. 03843/63964

    Beauftragter für Sekten und Weltanschauungsfragen
    des Erzbistums Hamburg für den Bereich
    des Erzbischöflichen Amtes Schwerin
    Pfarrer Michael Sobania
    NielsStensenWeg I
    23936 Grevesmühlen
    Tel. 03881/2324
    Niedersachsen

    Landeskirchlicher Beauftragter
    für Sekten und Weltanschauungsfragen
    Pfr. Rainer Schumann
    Wilhelmstr. 27
    26121 Oldenburg
    Tel. 0441/16237 oder 26854

    SektenInfoRauderfehn e.V.,
    Elterninitiative gegen den Mißbrauch der Religion
    HeinzDieter Büchte, Pastor Bernd Brandt
    Postfach 1104
    26811 Rauderfehn
    Tel. 04952/82140

    Beauftragter für Sekten und Weltanschauungsfragen
    Pastor Johannes Göhler
    Am Osterkamp 5
    27624 Ringstedt
    Tel. 04708/2874

    Beauftragter für Weltanschauungsfragen
    der Hannoverschen Ev. Landeskirche
    Pastor Wilhelm Knackstedt
    Postfach 30002
    Hannover
    Tel. 0511/1241414 oder 452

    Niedersächsische Elterninitiative
    gegen den Mißbrauch der Religion e.V.
    Archivstraße 3
    30169 Hannover
    Tel. 0511/124141

    Bischöfl. Generalvikariat Hildesheim,
    Referat Sekten und Weltanschauungsfragen
    Dipl. Päd. Marion Hiltermann
    Dornhof 1821
    31134 Hildesheim
    Tel. 05121/307337

    Beauftragter der Selbständigen Ev. Luth. Kirche
    Pastor Hinrich Brandt
    Lange Str. 84
    31552 Rodenberg
    Tel. 05723/3579

    Landeskirchenamt
    der Ev. Luth. Landeskirche SchaumburgLippe
    Herderstr. 27
    31675 Bückeburg
    Tel. 05722/25021

    Beauftragter für Weltanschauungsfragen
    der Ev. Kirche Göttingen
    Pastor Ingolf Christiansen
    Albanikirchhof 1a
    37073 Göttingen
    Tel. 0551/59765

    Sektenbeauftragter
    der Ev. Luth. Landeskirche in Braunschweig
    Probst Armin Kraft
    Schützenstraße 23
    38100 Braunschweig
    Tel. 0531/471827

    Bischöfl. Generalvikariat Osnabrück
    Arbeitsstelle "Neue Religionen"
    Ludger Plogmann
    In den Sandbergen 27
    49808 Lingen
    Tel. 0591/64967

    ElterninitiativeNeue religiöse Bewegungen
    Anneliese Friedrichs
    An der Blankenburg 14
    49078 Osnabrück
    Tel. 0541/42191

    Nordrhein Westfalen

    Arbeitskreis Sekten e.V.,
    Verein zur Bekämpfung geistiger und seelischer Abhängigkeit
    Auf der Freiheit 25
    32052 Herford
    Tel.05221/5998(57)

    Beauftragter der Lippischen Landeskirche
    Pfr. Klaus Fitzner
    Paulsenstr. 7
    32825 BlombergLippe
    Tel. 05235/7308

    Erzbischöfl. Generalvikariat Paderborn
    StR i.K. Roland Gottwald
    Domplatz 3
    33098 Paderborn
    Tel. 05251/125468

    Volksmissionarisches Amt der ev. Kirche im Rheinland
    Beauftragter für Sekten und Weltanschauungsfragen
    Pfr. Joachim Keden
    40479 Düsseldorf
    Tel. 0211/3610246

    Artikel 4, Initiative für Glaubensfreiheit e.V.
    Walter Krappatsch
    Postfach 101202
    44712 Bochum
    Tel. 02325/60442

    SEKTENINFO Bochum
    Verein für Jugend und Sozialarbeit
    Rottstr. 24
    44809 Bochum
    Tel. 0234/578156

    SektenlnfoEssen e.V.
    Heide Marie Cammanns
    Rottstr. 24
    45127 Essen
    Tel. 0201/234646(48)

    Bischöfl. Generalvikariat Münster
    AK Sekten und Weltanschauungsfragen
    Pf. 1366
    48135 Münster
    Tel. 0251/495543

    Erzbistum Köln
    Abt. Jugendseelsorge
    Werner Höbsch
    Marzellenstr. 32
    50606 Köln
    Tel. 0221/1642313

    Bischöfliches Generalvikariat
    Referat Sekten und Weltanschauungsfragen
    Dr. HermannJosef Beckers
    Klosterplatz 7
    52062 Aachen
    Tel. 0241452419374

    Zentralstelle PastoralKath. Sektenbeauftragter
    Hans Gasper
    Kaiserstr. 163
    53113 Bonn
    Tel. 0228/103230

    Beauftragter für Sekten und Weltanschauungsfragen
    der Ev. Kirche von Westfalen
    Pfr. Dr. Rüdiger Hauth
    Röhrchenstr. 10
    58452 Witten/Ruhr
    Tel. 02302/910100

    Rheinland Pfalz

    Bischöfl. Generalvikariat Trier
    Ref. für Weltanschauungs und Sektenfragen
    Hans Neusius
    Hinter dem Dom 6
    54290 Trier
    Tel. 0651/7105526

    Aktion Jugendschutz
    Sektenberatung
    Am Wasserturm 11
    66953 Pirmasens
    Tel. 06331/3468

    Referent für Sekten und Weltanschauungsfragen
    Diözese Speyer
    Dipl.Theol. Christoph Bussen
    Domplatz 3
    67343 Speyer
    Tel. 06232/102218

    Saarland

    VITEM e.V.
    Jeanette Schweitzer
    Ensheimer Str. 125
    66386 St. Ingbert
    Tel. 06894/870452

    Referat für Weltanschauungs
    und Sektenfragen im Bistum Trier,
    Hans Neusius
    Hinter dem Dom 6
    54290 Trier
    Tel. 0651/7105526

    DiözesanArbeitskreis
    für Weltanschauungs und Sektenfragen
    Pfarrverband Neunkirchen
    Andreas Zimmer
    Steinwaldstraße 119
    66539 Neunkirchen
    Tel. 06821/89378

    Sachsen

    Studentenrat der TU Dresden
    AG Sekten/Sondergemeinschaften
    Mommensenstraße 13
    01069 Dresden
    Tel. 0351/4632042(43)

    Sektenbeauftragter der Ev.Luth. Landeskirche Sachsen
    Pfr.Ekkehart Ziegelschmid
    An der Heilandkirche I
    01157 Dresden
    Tel. 0351/4211664

    Bischöfliches Jugendamt Essen
    Informationsstelle destruktive Kulte
    Klaus Gerhards
    Burgplatz 3
    45127 Essen
    Tel. 0201/2204280

    Informations und Dokumentationszentrum
    Sekten/Psychokulte (IDZ) bei der AJS
    Jürgen Hilse/Beate Roderigo
    Poststr. 1523
    50676 Köln
    Tel. 0221 9213920

    KlDS Kinder in destruktiven Sekten e.V.
    Jutta Birlenberg
    Bogenstraße 11
    51375 Leverkusen
    Tel. 0214/55760

    Elterninitiative zur Wahrung der geistigen Freiheit e.V.
    Ursula Zöpel
    GeschwisterSchollStr. 28
    51377 Leverkusen
    Tel. 0214/58372

    Arbeitskreis SektenOkkultismus New Age
    Ev. Jugendbüro
    Adenauerallee 37
    53113 Bonn
    Tel. 0228/267965654

    Kath.Sozialethische Arbeitsstelle e.V.
    Referat für Sekten und Weltanschauungsfragen
    Harald Baer
    Postfach 1667
    59071 Hamm
    Tel. 02381/8768(69)

    Kath. Beauftragter für Sekten und
    Weltanschauungsgemeinschaften im Bistum DresdenMeißen
    Kaplan Gerald Kluge
    KarlLiebknechtstraße 15
    01662 Meißen
    Tel. 03521/469614

    Ev. Kirche der Schlesischen Oberlausitz
    Pfr. Jörg Michel
    MartinLutherKingHaus
    PSF 2339
    02977 Hoyerswerda
    Tel. 03571/72073 oder 414227

    Kath. Sektenbeauftragter DresdenMeißen
    Matthias Holuba
    Peterssteinweg 17/II
    04107 Leipzig

    Sekten und Weltanschauungsbeauftragte
    Pastorin Ingrid Dietrich
    GiordanoBruno Str. 1
    04249 Leipzig
    Tel. 0341/473915

    EBI Eltern und Betroffeneninitiative
    gegen psychische Abhängigkeit Sachsen e.V.
    Solveig Prass
    Wasserturmstraße 68
    04299 Leipzig
    Tel. 0341/8775120

    Sachsen Anhalt

    Beauftragter der Ev. Kirche Anhalts (Dessau)
    Pfr.i.R. Dr. KarlWilhelm Berenbruch
    Allee 23
    06493 Ballenstedt/Harz

    Beauftragter für Weltanschauungsfragen
    Kirchenrat Dr.Dr. Büchner
    Karolinenstr. 8
    99817 Eisenach
    Tel. 03691/76649

    Kath. Sektenbeauftragter ErfurtMeiningen
    Bruno Wagner
    Hauptstraße 38
    37327 Breitenbach

    Kath. Sektenbeauftragter
    Seelsorgeamt Magdeburg
    Rosel Förster
    MaxJosephMetzgerStr. 1
    39104 Magdeburg
    Tel. 0391/3800

    Schleswig Holstein

    Beauftragter für Weltanschauungsfragen
    der Nordelb. Kirche
    Pastor Detlef Bendrath
    Brahmsstr. 20f
    23556 Lübeck
    Tel. 0451/44786 oder 42215

    Thüringen

    Kath. Pfarramt
    Kaplan Michael Neudert
    Alexanderstr. 45
    99817 Eisenach
    Tel. 03691/3880
 
 
 
 
 
 
 



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