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Prozesse um Einreiseverweigerung für Moon beendet
Das Oberverwaltungsgericht
Rheinland-Pfalz 7 A 11437/06.OVG hat das Einreiseverbot gegen Moon durch
Urteil vom 19. April 2007 aufgehoben. Urteilstext mit Pressemitteilung
des Gerichts unter http://www.AGPF.de/OVG-Koblenz-7A11437-06-Moon.pdf
Vorangegangen war
ein Beschluss des Bundesverfassungsgerichts 2 BvR 1908/03 vom 24. Oktober
2006
Entscheidungstext mit
Pressemitteilung des Gerichts unter http://www.AGPF.de/BVerfG-2BvR1908-03-Moon.pdf
Der Gründer ist Koreaner.
In englischer Schreibweise
wird er San Myung Moon genannt, in deutscher San Myung Mun.
Aber auch deutsche Literatur
benutzt teilweise die Schreibweise Moon.
Hier wird die englische
Schreibweise benutzt, weil unter dieser auch englische Texte zu finden
sind.
Die Moon-Sekte hat in
Deutschland zunächst die Schreibweise Mun benutzt und benutzt heute
offenbar die Schreibweise Moon.
Will die Moon-Sekt eine
politische Partei gründen?
Die nachfolgende Meldung lässt sich
derzeit noch nicht nachprüfen.
| aus dem KOREA HERALD vom 8.03.2003:
The Unification Church said yesterday that it will form a political party Monday to prop up its social campaign on family values and world peace. The church, also known as the Family Federation for World Peace and Unification, said it will hold a mass rally in which about 2,000 promoters will register with the nation's election commission, a legal step essential to organizing a political party. "We have made efforts to promote family values, world peace and inter-Korean reunification. And we found we need an organization that can operate with legal protection," said a church official on the reasons behind the launch of the new party. He said the envisioned party, tentatively named "Family Party for Universal Peace and Unity," will refrain from engaging in political activities for the time being and focus on spreading their beliefs. "We have no plan to field candidates for elections at the moment," the official said. He added that Rev. Moon Sun-myung, the church's founder and leader, worked out the idea of forming a political party, but does not intend to assume a post. Kim Bong-tae, vice president of the church-owned Segye Times, is currently directing the 2,000 promoters, but he has yet to decide whether to take a party post, the official said. Kim, 53, heads the Youth Federation for World Peace. The rally, meanwhile, will be held at the Little Angels Performing Arts Center in eastern Seoul. (khj@koreaherald.co.kr) |
Leipzig-Werbung
in "Washington Times"
Möglicherweise hat wieder einmal
eine Verwechslung stattgefunden:
Während die Washington Post eine
Zeitung mit weltweiten Renommee ist, gilt die Washinton Times als ein Blatt
der Moon-Sekte.
| Leipziger Volkszeitung vom 23.1.2002
Aus: http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/89902.html
Leipzig-Werbung in den USA wirft Fragen auf Stadt gab 25 000 Mark für Texte in der "Washington Times" aus, deren Nähe zur Moon-Sekte ein offenes Geheimnis ist Thomas Müller Eine Leipzig-Werbung, die im Dezember in einer Beilage der "Washington Times" erschienen ist, sorgt im Nachhinein für Wirbel. Die Zeitung gilt als Hausblatt der umstrittenen Moon-Sekte. Vertreter der CDU-Stadtratsfraktion kritisieren, dass dieses Medium nicht besonders geeignet sei für eine Werbekampagne. In der Verwaltungsspitze heißt es hingegen, man habe sich vertraglich zusichern lassen, dass Moon keinen redaktionellen Einfluss auf das Blatt hat. Jetzt werde erneut geprüft, ob das zutrifft. Wenn nicht, soll das vereinbarte Honorar einbehalten werden. Die über das Rathaus vermittelte und von der städtischen Marketinggesellschaft organisierte Kampagne war im Herbst 2001 angebahnt worden. Eine der Anzeigen-Beilagen, die die "Washington Times" regelmäßig vertreibt, sollte Ostdeutschland gewidmet werden. Angebot der Zeitung an die Stadt: Ihr zahlt einen Obolus und besorgt Firmen, die bei uns inserieren; im Gegenzug veröffentlichen wir auf drei Seiten redaktionelle Beiträge über die Stadt. Redakteure kamen, recherchierten und machten Fotos, wenige Firmen schalteten Anzeigen. Am 17. Dezember erschien der Report, und dreieinhalb Wochen später versandte die Marketing GmbH Belegexemplare und Pressemitteilungen über die gelungene Aktion. Originalton: "Die ausgedehnte Publikation ist ein Leipziger Stadtmarketingprojekt, das sich gezielt an die Adresse von Entscheidern und Meinungsmachern in der Schaltzentrale der Supermacht USA wendet." "Vereinigungskirche" in der Kritik Ob es wirklich die richtige Adresse war, ist umstritten. Die Frage danach hatten CDU-Vertreter im zeitweiligen Ausschuss für Stadtmarketing aufgeworfen, weil sie die von dem koreanischen Sektenführer Sun Myung Moon gegründete Zeitung nicht für ein Aushängeschild halten, mit dem sich Leipzig schmücken sollte. Moons "Vereinigungskirche", die in Deutschland nach eigenen Angaben 1996 rund 1000 aktive und 1500 fördernde Mitglieder zählte, macht weltweit unter anderem durch Massentrauungen von Menschen, die sich vorher kaum kennen, auf sich aufmerksam. Moon war angeblich im Jahre 1936 die Vision Christi erschienen, dessen vor 2000 Jahren begonnene Weltmission zu vollenden. Der heute 82-Jährige veröffentlichte 1945 seine umstrittene Lehre, trägt sie seither in alle Welt und baute parallel ein Wirtschaftsimperium auf. In Deutschland hat das Innenministerium gegen ihn ein Einreiseverbot verhängt - zuletzt erneuert im Jahr 1995. Kritiker bezeichnen die Bewegung als ausgesprochen rechtsextrem. "Dass gerade in dieser Zeitung ein Leipziger Oberbürgermeister für seine Stadt werben lässt, der vorher Aktionen gegen die Todesstrafe in den USA startet und sich daheim einer Demonstration von Neonazis in den Weg stellt, ist besonders widersprüchlich", meint CDU-Fraktionsgeschäftsführer Ansbert Maciejewski. Nach Auffassung der Rathausspitze ist die "Washington Times" keine Moon-Zeitung. Es sei zwar bekannt, dass sie 1982 vom Sektenchef gegründet wurde, sagt Pressesprecherin Kerstin Kirmes. "Aber inzwischen sind rund 120 Investoren daran beteiligt. Das Blatt ist das Sprachrohr der Republikaner. Es gibt keinen Einfluss der Moon-Sekte auf die Redaktion. Das haben wir im Vorfeld recherchiert - auch mit Hilfe von Informanten vor Ort." Die müssten allerdings relativ blauäugig gewesen sein, meint Peter W. Schroeder, ein deutscher Journalist, der in Washington lebt und als Korrespondent für unsere Zeitung arbeitet. "Hier weiß eigentlich jeder, dass die Zeitung zum Sektenvermögen gehört und alle leitenden Beschäftigten der Moon-Ideologie nicht gerade kritisch gegenüberstehen." Auflage von 115 000 Exemplaren Die Zugehörigkeit zu einer solchen Sekte sei aber in den liberalen Vereinigten Staaten akzeptabler als in Europa, weshalb sich die meisten Leute wenig Gedanken machen, ob da möglicherweise Sekteninteressen bei der Berichterstattung eine Rolle spielen, fügt Schroeder hinzu. Andererseits sei die Tageszeitung, die "besonders von Politikern am rechten Rand der Republikanischen Partei" gelesen wird, nicht sehr weit verbreitet: Ihre Auflage wird mit 115 000 angegeben; die "Washington Post", der Konkurrent in der US-Hauptstadt, hat rund 850 000. "Mit diesem Blatt hätte man die Mehrzahl der Entscheidungsträger erreicht - aber dort sind die Anzeigenpreise deutlich höher", sagt Schroeder. Im Leipziger Rathaus wird jetzt untersucht, ob die "Washington Times" falsche Zusagen gemacht hat. "Es ist doch klar, dass wir die Intentionen dieser Sekte nicht mittragen und auch nicht damit in Verbindung gebracht werden wollen", sagt Sprecherin Kirmes. "Wir wollten einfach nur die Möglichkeit nutzen, für die Stadt zu werben und potentielle Investoren anzulocken." Anwalt prüft Verträge noch mal Für diese Werbung hat die Stadt einen "Sockelbetrag" von 25 000 Mark bezahlt. Laut Lutz Thielemann, Chef der Marketinggesellschaft, kamen über die inserierenden Wirtschaftspartner weitere 50 000 Mark dazu. Das Gesamthonorar von 75 000 Mark (38 347 Euro) müsste eigentlich jetzt nach Washington überwiesen werden. "Aber wir schalten zur Prüfung noch mal einen Anwalt ein", sagt Thielemann. "Wenn die vertraglichen Zusicherungen nicht stimmen, wird nicht gezahlt." |
Bundesverwaltungsgericht |
Das Oberverwaltungsgericht Koblenz 12 A 10349/99 hat die Berufung zurückgewiesen.
1995 verhängte das Bundesministerium
des Innern eine Einreiseverweigerung gegen das Ehepaar Moon.
Dagegen erhob ein deutscher Verein Klage.
Das Verwaltungsgericht
Koblenz 3 K 938/98.KO wies diese Klage mit Urteil vom 9.11.98 ab.
Das Gericht zu einer grundsätzlichen
Frage:
"Auch für - dem vorstaatlichen Raum entstammende - Begriffe wie Religion oder Weltanschauung besteht die Notwendigkeit, sie für die Rechtsordnung handhabbar zu machen und ihnen einen rechtlichen Begriffsgehalt zu geben. Diese Aufgabe kann jedoch nur der Staat erfüllen. Denn ein zu weit gehendes Zurückgreifen auf das Selbstverständnis der jeweiligen Religionsgemeinschaft würde zu einer Verlagerung der staatlichen Kompetenz - Kompetenz führen mit der Folge, dass die Rechtsordnung vollkommen zur Disposition einzelner Gruppen gestellt würde".Im Berufungsverfahren wurde zunächst entschieden, daß der deutsche Verein klagen darf.
| Gloriett Halmdienst: Reise durch Flut
und Ebbe - Mein Leben in der Mun-Sekte
Bestelladresse: Gloriett Halmdienst A-8660 Mürzzuschlag Postfach 75 E-Mail: meet_glory@yahoo.com Artikel: http://www.ilsehruby.at/Glory.html Neuauflage durch den Verlag IKS Garamond
in Vorbereitung
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| Hong, Nansook: Ich schaue nicht zurück
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Moons Schwiegertochter berichtet. Bastei Lübbe 2000 ISBN 3-404-61446-1 Originaltiltel: In the Shadow of the Moons. My life in the Reverend Sun Myung Moon's Family - Im Schatten der Moons (auch: Im Schatten der Monde) Mein Leben in der Familie des Reverend Sun Myung Moon, 1998 Text auf der Titelseite:
Text auf dem Buchrücken:
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| Barbara und Betty Underwood
Im Bann des Himmels Erfahrungen von Mutter und Tochter über vier Jahre Mun-Sekte Deutscher Taschenbuch Verlag dtv 1985 Original 1979: Hostage to Heaven Text Buchrückseite:
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| Oliver von Hammerstein: Ich war ein
Munie
Tagebücher und Berichte einer Befreiung aus der Mun-Sekte Mit Beiträgen von Ingrid Altmann und Rüdiger Altmann und einem Vorwort von Manfred Müller-Küppers dtv 1980 Text Buchrückseite:
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