Tarnorganisationen
der Moon-Sekte:
UPF Universal Peace
Federation - Föderation für den Weltfrieden
YSI Youth Service
Initiative
UPF
gegründet
Sektengründer Moon hat 2005 "vor
376 Delegierten aus 157 Nationen" die UPF gegründet.
Dies melden die UPF-Websites http://www.upf-germany.org/docs/upf-gruendung.pdf
und http://www.weltfriede.at/upf-gruendung.pdf.
Kein Wort davon, wer diese Delegierten
delegiert hat, wenn nicht die Moon-Sekte.
Moon hat die UPF beauftragt, "die bestehenden
Vereinten Nationen zu erneuern", "als 'Abel-Typ' UNO, als eine Organisation,
die ihre Friedensbemühungen dem Himmel darbringt".
Ähnlich bombastisch wurden auch die
früheren Tarnorganisationen der Moon-Sekte dargestellt, etwa:
-
International One World Crusade (IOWC)
-
Föderation für Weltfrieden und Vereinigung
(IFWU)
-
Internationale Frauen-Föderation für
Weltfrieden
-
Internationale Familien-Föderation für
Weltfrieden
-
International Cultural Foundation (ICF)
-
Professors World Peace Academy (PWPA)
Mehr dazu unter http://www.sekten-sachsen.de/kurzbeschreibung-christlich.htm#mun
Website-Inhaber
Kando-Verlag
Inhaber der Website www.UPF-Deutschland.de
ist der Kando-Verlag (Stand 25.07.2009).
Dieser gehört zum Moon-Umfeld.
Usprünglich hiess der Verlag Paul
Werner Verlag GmbH, eingetragen zunächst beim Amtsgericht Groß-Gerau,
dann beim Amtsgericht Darmstadt unter HRB 1428 und beim Amtsgericht Frankfurt
am Main HRB 38451, heute Amtsgericht Bad Homburg v.d.H. HRB 8604.
Paul Werner war ab 1966 Vorstand der Gesellschaft
zur Vereinigung des Weltchristentums e.V., gegründet 1964, später
Vereinigungskirche e.V. Vereinsregister VR Frankfurt/Main 4612,
letzte Eintragung dort am 15.7.2005: "Der Sitz ist nach Hünstetten
(jetzt AG Idstein VR 601) verlegt",
Stand am 25.7.2009: Der Verein Vereinigungskirche
e.V. ist eingetragen beim Amtsgericht Wiesbaden VR 5212 mit Sitz in Hünstetten.
Die vorherigen Eintragungen sind gelöscht.
IIFWP
Interreligious and International Federation for World Peace
UPF sei - so die UPF-Websites - "eine Weiterentwicklung
der sechsjährigen Friedensinitiativen der Interreligious and International
Federation for World Peace (IIFWP)".
Zu deren Aktivität der nachfolgende
Artikel:
| Nach
Teilnahme am runden Tisch in Weimar kam eine Einladung zu einem Seminar
nach Berlin - Veranstalter: "Interreligiöse und Internationale Förderation
für den Weltfrieden - Gründer San Myung Mun.
Thüringer Allgemeine
vom 12.3.01
Ungebetene
Gäste
ERFURT. "Die Rolle von Frauen
in der Politik." Als Diskussions-Thema klang das gut. Und so waren auch
mehrere Frauen des Runden Tisches in Weimar vergangenen September der Einladung
der Jacob-Kaiser-Stiftung gefolgt: zu einem abendlichen Treffen mit Frauen
aus den alten Bundesländern, die in der Klassikerstadt an einem Seminar
der Stiftung teilnahmen.
Kurze Zeit später erhielten
einige der Weimarer Frauen Post. Sie wurden für Dezember zu einem
dreitägigen Seminar nach Berlin eingeladen - Veranstalter war eine
"Interreligiöse und Internationale Föderation für den Weltfrieden".
Gründer dieser Organisation ist der Koreaner San Myung Mun.
Dieser "Reverend Moon"
ist zugleich Gründer der so genannten "Vereinigungskirche" - auch
unter dem Namen "Mun-Sekte" bekannt. Die Jacob-Kaiser Stiftung wies auf
Anfrage dieser Zeitung den Vorwurf zurück, ein Seminar mit Mitgliedern
der Mun-Sekte in Weimar organisiert zu haben. Es könne aber nicht
ausgeschlossen werden, dass eine Teilnehmerin der Sekte angehört habe,
so ein Sprecher. Das Seminar sei auf Bitten zweier Frauen aus den Altbundesländer
vorbereitet worden.
Dessen ungeachtet muss den
Organisatoren zumindest Blauäugigkeit vorgehalten werden: Denn bereits
zum Diskussionsabend wurden Materialien verteilt, die beim genaueren Hinsehen
zur Vereinigungskirche führten und zum Austauschen von Adressen genutzt
wurden. Zudem war im Rundbrief "Nr. 5 - Sommer 2000" der von der Vereinigungskirche
gestützten "Frauenföderation für den Weltfrieden" für
das Seminar in Weimar geworben worden. Und zumindest das wusste auch die
Jacob-Kaiser-Stiftung, wie aus einem Schreiben hervorgeht, das dieser Zeitung
vorliegt.
Im Bericht der Enquete-Kommission
des Deutschen Bundestags zu Sekten und Psychogruppen von 1998 wird der
Vereinigungskirche, die in Deutschland seit 1964 aktiv sein soll, vorgeworfen,
sie fördere zwischen Eltern und Kindern "die Gefahr einer sozialen
und interaktiven Bindungslosigkeit", da innere Familienbeziehungen einer
Unterordnung zu Mun geopfert würden. In Thüringen fiel die Sekte
bisher nicht auf.
Die Jacob-Kaiser-Stiftung
erhalte seit diesem Jahr keine finanzielle Unterstützung mehr vom
Land, hieß es aus dem Sozialministerium. Zwischen 1998 und 2000 wurden
insgesamt 160 000 Mark (rund 81 600 Euro) ausgezahlt - 1998 wurden sie
zur Unterstützung von Jugendbildungsprogrammen bewilligt.
Kai MUDRA |
YSI
Youth Service Initiative
YSI ist die "UPF-Jugendorganisation":
Aus: UPF aktuell Zeitschrift für
Mitglieder und Freunde der Universal Peace Federation Deutschland e.V.
Nr. 5/2009
http://www.upf-deutschland.de/download/upf-902-lowr.pdf
Berlin, 15.03.2009
Unter dem Thema „Friedensperspektiven
für das 21. Jahrhundert“
organsierte die UPF-Deutschland eine ganze
Reihe von Projekten/Veranstaltungen im März in Berlin. Der internationale
Rahmen dafür ist die „Global Peace Tour 2009“, an der bis zun 15.
Mai 194 Länder teilnehmen.
Die Berliner Veranstaltungen begannen
am Freitag mit einem Service-Projekt, das von der UPF-Jugendorganisation
Youth Service Initiative (YSI) in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendhilfswerk
ARCHE organisiert wurde. Das 1995 in Berlin-Hellersdorf gegründete
Jugendhilfswerk bietet Hausaufgabenbetreuung und Freizeitangebote für
Kinder und Jugendliche aus den untersten Schichten unserer Gesellschaft
an. In Zusammenarbeit mit den YSI Jugendlichen wurden mehrere Spielplätze
saniert.
Spielplätze für Tamale
Ein Service-Projekt der UPF Jugendorganisation
in Ghana
YSI ist ein von Geros Kunkel in
Holland gestartetes Programm und besteht inzwischen aus drei Teams, zwei
in Holland (Utrecht und Rotterdam) und eins in Deutschland (Frankfurt).
Ziel der YSI ist es, als Jugendliche den
Mut zu haben, in die Gesellschaft zu gehen und „Service” anzubieten in
der Form, die einem am besten liegt. Der Slogan „Creating a Youth Culture
of Service” beschreibt das sehr gut. Dabei lernen wir nicht nur, wie man
mit neuen Kontakten arbeitet und Projekte initiiert, sondern auch, dass
„Service” viel mehr als nur eine „gute Tat“ ist. Es ist ein Lebensstil,
den man sich aneignet. |
Geros Kunkel ist zusammen mit Fritz Piepenburg
Verantwortlicher der Website www.neumuehle-camberg.de. Inhaber der Website
ist der Kando-Verlag.
Betrieben wird die Website von der Vereinigungskirche
e.V. Arbeitskreis für Öffentlichkeitsarbeit Postfach 18, D-65516
Bad Camberg, VR 5212 Amtsgericht Wiesbaden
Geros Kunkel ist zusammen mit Fritz Piepenburg
auch Verantwortlicher der Website www.Vereinigungskirche.de.
Piepenburg ist seit 2004 Vorstand des
Vereins Vereinigungskirche e.V.
Die "Neumühle“ bei Bad Camberg ist
ein abgelegener ehemaliger Bauernhof, 1972 von der Moon-Sekte übernommen,
bezeichnet als Schulungszentrum, Tagungszentrum oder Seminarzentrum.
RYS
Religious Youth Service
wird auf der Website www.religiousyouthservice.org
als "a project of the Universal Peace Federation" bezeichnet.
Auf der Seite www.religiousyouthservice.org/news/cc/2008/08_04_20.htm
wird über das Programm "Train the Trainers" berichtet (Stand 25.7.2009).
Denn
"...we need another generation of trainers
to understand the methodology and technique of RYS interreligious service
learning education, because the need for such is becoming more and more
apparent in our ever expanding interreligious and global-minded society."
2008 wurden solche Seminare für YSI durchgeführt:
"Therefore the RYS yearly schedule includes
at least two "Train the trainers" seminars each year, one training being
presented to Youth Service Initiative (YSI), a partner for Peace.
From March 16th thru 19th YSI and some
additional youth interested in service learning could be found in the Train
the Trainers program held in the Netherlands. This training was designed
specifically for the participants of the YSI but open to other interested
youth. In reality the program included the YSI team of 11 plus 5 additional
youth. Drs. Ron and Sherry Hartman-Burr in cooperation with Carol Pobanz
held the workshop at a local University."
Impressum:
1. Version dieser Seite installiert am
12.3.2001
Diese Website wurde eröffnet im September
1998