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Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/Moon+Politik.htm  Zuletzt bearbeitet am 27.11.2005
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Die Moon-Sekte in Politik und Wirtschaft


Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:

CDU infiltriert?

Wichtiger Vortragsredner der Moon-Sekte zu politischen Themen war Dieter von Glahn, CDU-Mitglied.
Dieser sprach auch für weitere politisch aktive Organisationen:
-  "Konservative Sammlung e.V."
-  IGFM - Internationale Gesellschaft für Menschenrechte e.V.
Dort saß auch Prof. Dr. Korad Löw mit im Vorstand (siehe unten).
Von Glahn unterstützte später auch den VPM, der seinerseits versuchte, bei der politischen Rechten Einfluß zu gewinnen. Dazu:
Der VPM und die Konservative Sammlung des Dieter von Glahn
 
 
 
 

Die CAUSA-Einladung

Mit schreiben vom 15.1.88 lädt CAUSA ein:
- zum einem Vortrag des Dieter von Glahn über "Gorbatschow - Perestroika/Glasnost ?“
- und zu einer Ausstellung über Afghanistan, die "im Namen der IGFM ... abgehalten" werde.

In einer Einladung der IGFM zu derselben Ausstellung heißt es, diese Einladung werde

"im Namen der IGFM und der CDU Hannover"
ausgesprochen. Dazu unten. Von CAUSA oder der Moon-Sekte ist dort keine Rede.
 

CAUSA Deutschland e. V 
Hannover, den 15.1.88 
Sehr geehrte Damen und Herren! 

Wir hoffen, Sie alle sind gesund und mit positiver Erwartung in das Neue Jahr 1988 hinengegangen! Wir wollen auch mit unserem CAUSA-Programm dazu beitragen, daß vielleicht einige positive Erwartungen genährt und vieIe Fragen geklärt werden können. 

Den Anfang unserer Vortragsreihe, zu der wir Sie jetzt schon ganz herzlich einladen wollen, wird ein hochaktuelles Thema machen: 

"Gorbatschow - Perestroika/Glasnost ?“ 
Referent: Dieter von Glahn

Der Vortrag findet statt am Donnerstag, den 23.1.88 um 19.30 h im Hotel Loccumer Hof, K.-Schumacher-Str. 16, siehe auch beilieg. Flugblatt) 

Nachdem wir uns in den Vorträgen des vergangenen Jahres hauptsächlich mit den Gefahren des Kommunismus und den Mängeln im westlichen Wertesystern befaßt haben, wollen wir Ihnen im weiteren Verlauf des Jahres dann die CAUSA-Weltanschauung vorstellen, in einem 3-teiligen Vortragszyklus mit dem Thema: "Gottismus“. 
Die Termine für die leweiligen Veranstaltungen werden wir Ihnen rechtzeitig bekanntgeben. 

Für die Woche vom 25.1.-31.1.88 ist eine 

"AFGHANISTAN - Bilderdokumenten-Ausstellung" 
im Freizeitheim Vahrenwald 
vorbereitet. 
Diese Ausstellung wird im Namen der IGFM, der Organisation "Freies Afghanistan" und von Western-Goals-Europe e.V. abgehalten. Wir laden Sie auch im Namen von CAUSA sehr herzlich ein, sich über die derzeitige Situation und die ganze Entwicklung in Afghanistan ein eigenes Bild zu machen, im Rahmen dieser einwöchigen Ausstellung, die wir auch mit betreuen werden. Detail-Informationen entnehmen Sie bitte beiliegendem Brief. 

Nun hoffen wir, möglichst viele von Ihnen zu unserer Veranstaltung begrüßen zu können und wünschen Ihnen einstweilgen alles Gute - 
Mit herzlichen Grüßen 
Ihre CAUSA Hannover 
Oivind Haugen 
Causa-Leiterin, Hannover 
CAUSA Hannover ..Kontaktadresse..bei Siivonen, Dieckbornerstr. 53 
3000 Hannover 91 
 


 
 
 

Einladung IGFM per Adresse Dieter von Glahn
Dieselbe Adresse wird auch für die "Konservative Sammlung e.V." angegeben,
vgl. VPM, "Mut zur Ethik" und die "Konservative Sammlung e.V."
Rechts oben im IGFM-Briefkopf das UNO-Emblem.
Die Einladung wird ausgesprochen
"im Namen der IGFM und der CDU-Hannover",
was aber keineswegs bedeuten muß, daß die CDU etwas davon gewußt hat.
 

IGFM Deutsche Sektion e.V. 
Internationale Gesellschaft für Menschenrechte 
Gemeinnützige Körperschaft 
Sitz: Kaiserstr. 72  - D-6000 Frankfurt/Main 
Telefon (069)236971/72 Telex 4 185 181 iglm a 

IGFM - Deutsche Sektion e.V. 
A.G. Hannover 
Sedanstr. 63 
3000 Hannover 
Tel. 34 11 00 

13.Jan.88 

Sehr geehrte Damen und Herren, 
wir erlauben uns im Namen der IGFM und der CDU-Hannover, in Verbindung mit den Organisationen "Freies Afghanistan" und "Western Goals Europe e.V.", Sie zu einer Dokumentarausstellung über Afghanistan herzlich einzuladen. Die Ausstellung wird 
Montag, den 25. Jan. 88 um 11 Uhr 
im Rahmen einer Pressekonferenz eröffnet. Sie findet im 
Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Str. 92 in Hannover statt. 

Zur Eröffnung wird Dr. Sadik, von Jamit-e-Islami Afghanistan Muharran sprechen, der kurz vorher aus Afghanistan von den Verhandlungen zurückgekehrt ist. 

Die Ausstellung ist vom 25. Jan. bis einschließlich 31. Jan. 88 von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. 

Wir würden uns freuen, Sie und Ihre Freunde dort begrüßen zu können. 
Mit freundlichen Grüßen 
Dieter von Glahn 

Fußleiste: 
Vorstand des Vereins: 
u.a. Prof. Dr. Konrad Löw, Baierbrunn


 
 
 

IGFM-Vorstand: Prof. Dr. Konrad Löw
 
In der Fußleiste als IGFM-Vorstand aufgeführt:
Prof. Dr. Konrad Löw, der 1994 im Eigenverlag ein Buch veröffentlicht hat:
"Von 'Hexen' und Hexenjängern. Die Moonies und die Glaubensfreiheit".

Zum Buch vgl. auch:


 
 
 

Die Moon-Sekte und die Wirtschaft
 
Der Spiegel Nr. 51/1987 vom 14.12.1987 SEKTEN Verdeckt und anonym


Besser noch als andere Führer obskurer religiöser Vereinigungen verstand es Mun, seiner Organisation ein riesiges Immobilien-, Firmen- und Barvermögen zu verschaffen. Er ließ seine gläubigen "Munies“, die oftmals zur völligen Selbstaufopferung bereit sind, durch unbezahlte Arbeitseinsätze, durch Verkaufs-, Sammel- und Bettelaktionen die Kirchenkassen füllen.

In Südkorea kontrolliert San Myung Mun über eine Stiftung den Werkzeugmaschinen- und Waffenproduzenten Tong II, verdient am Ginseng-Geschäft und mischt in der Bauindustrie mit.

Außerhalb der Heimatbasis ist die Mun-Sekte vor allem in den USA wirtschaftlich stark. Sie kontrolliert dort Dutzende von Firmen, darunter die stark rechts orientierte Hauptstadt-Zeitung "Washington Times“. Der allzu geschäftstüchtige Sekten-Chef selbst allerdings geriet in den Vereinigten Staaten in Schwierigkeiten. Er wurde dort 1982 wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von 18 Monaten verurteilt.
In Lateinamerika baute die Mun-Sekte ihren stärksten Stützpunkt in Uruguay auf. Sie besitzt dort die vielgelesene Zeitung "Ultimas Noticias“, eine hochmoderne Druckerei, die drittgrößte Bank des Landes und das beste Hotel der Hauptstadt Uruguays, das "Victoria Plaza“ im Zentrum Montevideos.

Geplant ist ein noch größeres und luxuriöseres Mun-Hotel in der Innenstadt Montevideos. Die zuständigen Behörden wollen die Baugenehmigung für den das traditionelle Stadtbild sprengenden Hochhaus-Klotz erteilen, wenn die Bauherren eine Sondersteuer zur Sanierung der heruntergekommenen Altstadt zahlen. "Montevideo heißt bald Mun-Tevideo“, witzelte die Zürcher "Weltwoche“ über die Expansion der Koreaner am Rio de la Plata.


 
 
 
 
 
 
 



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