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Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/Lichtnahrung.htm  Zuletzt bearbeitet am 17.5.2012 
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WARNUNG
"Lichtnahrung", "Lichtesser", "Breatharianism":
Ellen Greve alias Jasmuheen  hat behauptet, die Absolventen der von ihr erfundenen Kurse könnten danach ohne Nahrung leben.
Das ist lebensgefährlich. Wer daran mitwirkt, riskiert hohe Strafen.
 
 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:
 
 

 
Jasmuheens Channel-Buch
 

 

Das Buch enthält eine "Anleitung für den 21-Tage-Prozess", eine 3-Wochen-Hungerkur:

Es handele sich um Auf dem Buchrücken heisst es: Woher hat Jasmuheen ihre Erkenntnisse? Mehr zum "Channeling" hier: Geschäfte mit Esoterik-Geistern - www.agpf.de/Channeling.htm
Das Rezept ist einfach: Man schreibt etwas auf und behauptet, der Text sei von Geistern oder Meistern gesendet worden.
 
 
 

Anleitung zum Verdursten

Wichtigster Punkt der "Anleitung für den 21-Tage-Prozess": 7 Tage lang darf nichts getrunken werden.
Dieser Anweisung wird mit einer Drohung Nachdruck verliehen.
Gleichzeitg werden gesundheitliche Bedenken zerstreut:

Einen "ätherischer Tropf" beschreibt Jamusheen in ihrem Buich im Bericht ihres eigenen "Prozesses": Der "Ätherische Tropf" ist also ein eingebildetes Gerät.
 
 
 

Tote

Im Mai 1997 ist das Buch in Deutschland erschienen.
Am 2.6.1997 stirbt in München der Kindergärtner Timo Degen im Alter von 31 am 12. Tag seiner Hunger-Tortur, Focus 19.7.1999: "Licht, Luft und Leichen".

Im August 1998 stirbt Liane Morris in Melbourne mit 53 nach 7 Tagen Fasten.
1999 stirbt Findhorn-Mitglied Verity Linn, 49, in England.

2011 starb eine Schweizerin nach Anwendung der Jasmuheen-Regeln. 
Tagesanzeiger Zürich 25.04.2012: "Von Licht ernährt – bis in den Tod" von Hugo Stamm. Der Dokumentarfilm "Am Anfang war das Licht" (>>) animierte eine Ostschweizerin, eine radikale Fastenkur zu absolvieren: Den Lichtnahrungsprozess. Das spirituelle Experiment bezahlte sie mit dem Leben.
Süddeutsche Zeitung 4.5.2012: Tödliche Esoterik

 
 
Beweise?

Ellen Greve alias Jasmuheen  behauptet, die Absolventen der von ihr erfundenen Kurse ("Prozesse") benötigen danach keine Nahrung mehr.
Es gibt keinerlei Beweis dafür, daß diese Behauptung zutrifft.
 

 Der Jasmuheen-Anhänger Michael Werner hat sich 2004 einem klinisch überwachten Experiment unterworfen. 10 Tage Hungern im Krankenhaus, nach Werners Angaben in der Intensivstation. Gefilmt wurde das von Peter-Arthur Straubinger für seinen Film "Am Anfang war das Licht". Aus diesem Film stammt auch das Foto. Werner schildert die Durchführung der Studie eingehend. Bis hin zu Details, wonach zum Beispiel die Fenster zugenagelt wurden, damit er sich keine Nahrung beschaffen könne. Die Kamera zeigt Werner mit Koffern vor dem Krankenhaus. Einblendung: "Lindenhofspital 2004, Bern, Schweiz". Demnach wurde die Studie 2004 durchgeführt. Es sei geplant und zugesagt gewesen, dass die Ergbnisse nach einigen Monaten veröffentlicht würden. Mehrfach beklagt er sich in dem Film, dass die Veröffentlichung noch nicht erfolgt sei.

Die Studie wurde vom Institut für Komplementärmedizin der Universität Bern durchgeführt. Werner nahm in dieser Zeit nur Flüssigkeit zu sich, die keine oder nahezu keine Kalorien enthielt. Werner: "Tatsache ist, dass heute hier und jetzt nach anderthalb Jahren die Ergebnisse noch immer nicht veröffentlicht sind. Das Ergebnis der Studie war für mich etwas erstaunlich, fast kann man sagen enttäuschend, ich habe nämlich in diesen Tagen etwas Gewicht verloren ..".

Etwas?  Werner verlor durchschnittlich 0,26 kg pro Tag an Körpergewicht, in den 10 Tagen also 2,6 Kilo.

Der Film beeendet das Thema abrupt mit einer Einblendung: "Ende 2008 wird die Berner Studie doch veröffentlicht.
Schlussfolgerung: Dr. Werner hat sich während der Untersuchung nur in einem 'Fastenzustand' befunden."

Die Zusammenfassung der Studie befindet sich unter http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18787329
Ergebnis:

Dazu auch httpp://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2008/10/studie-widerlegt-konzept-der.html  und Hugo Stamm im Tages Anzeiger Zürich vom 25.10.2008 "Studie entlarvt Schweizer Lichtesser", http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Studie-entlarvt-Schweizer-Lichtesser/story/10205690
 
 
 

Die Zeitschrift Connection (Nr. 9/2006) fragte Jasmuheen:

Jasmuheen: Mit anderen Worten: Jasmuheen will nicht verantwortlich gemacht werden, wenn ihre Adepten sterben.
Ihre Bücher über den "21-Tages-Prozess" werden allerdings nach wie vor verkauft.
  
Quelle: Esotera und DAO vom März 2001  


Die Australierin Jasmuheen, die angeblich ohne feste und flüssige Nahrung auskommt und sich allein von "Lichtnahrung" ernährt, ist nicht bereit, ihre Behauptungen im Rahmen eines Experiments zu beweisen. Ende 1999 war Ellen Greve - so ihr bürgerlicher Name - von der neuseeländischen Vereinigung der Rationalisten und Humanisten zu einem Experiment eingeladen worden. Sofern sie unter Aufsicht einen Monat lang keine Nahrung zu sich nehme und anschließend noch einen Kilometer laufe, erhalte sie 50.000 Dollar. Jasmuheen hat jetzt abgelehnt. Sie habe kein Interesse an Macht, Ruhm oder Geld, ließ die 44-Jährige verlauten.  
Ein ähnlicher Versuch für das australische Fernsehen war zuvor nach fünfeinhalb Tagen unterbrochen worden. Begleitende Ärzte hatten ernsthafte gesundheitliche Schäden für Mrs. Greve befürchtet.
  
 Es geht hier nicht nur um Geld: Es geht um das Leben Gutgläubiger.
Der völlige Verzicht auf Essen und Trinken ist tödlich.
Wer behauptet, ein üblicherweise tödliches Verfahren zu beherrschen und dies in Wahrheit nicht beherrscht, kann wegen Tötung eines Menschen verurteilt werden.
Als Täter oder als Helfer.

Wer den Sprung von einer Brücke anbietet, verspricht zugleich, daß er das Verfahren beherrscht und Länge sowie Ausdehung des Gummiseils richtig berücksichtigen kann. Macht er Fehler und kommt ein Mensch zu Tode, dürfte eine Anklage kaum vermeidlich sein.

Wie jeder Anbieter auf dem Psychomarkt bietet Greve auch Erklärungen und angeblich Erlernbares.
Man soll lernen, die "Nahrung" in Form von "Prana" aus der Atemluft zu gewinnen.
Deshalb nennt sie ihre "Lehre" auch "Breatharianism" (breath = Atem, Atemzug).

Wer behauptet, die Biologie (oder die Physik) außer Kraft setzen zu können, ist dafür beweispflichtig. Dieser Beweis wäre einfach zu erbringen.
Es ist allerdings kein Beweis, wenn andere einfach behaupten, auch sie würden weder essen noch trinken. Derartige Erfahrungsberichte können das Risiko unter Umständen sogar noch  vergrößern.
Da der Wahrheitsgehalt nicht nachprüfbar ist, kommt es darauf auch nicht an.

Richtig ist, daß man unter bestimmten Voraussetzungen unter Umständen sehr lange hungern kann. Darüber gibt es unterschiedliche Informationen.
Sicher ist: Die Menschen sind nun einmal sehr unterschiedlich und was für den einen noch erträglich ist, kann für den anderen tödlich sein.

Mindestanforderung wäre deshalb ärztliche Überwachung.
Der Verzicht auf ärztliche Überwachung eines gesundheitsgefährdenden oder tödlichen Verfahrens führt im Todesfall mit großer Wahrscheinlichkeit vor den Strafrichter.

Hinzu kommt, daß auch auf das Trinken verzichtet werden muss.
Das macht die Sache noch gefährlicher.
Denn auf das Trinken kann man nur wenige Tage verzichten, ohne daß man bleibende Schäden riskiert.
Damit wird die Strafbarkeitsgrenze weit nach vorn verlagert.
 
 
 
 
 

Weltrettung sektentypisch

Ellen Greve alias Jasmuheen will nicht nur dem Einzelnen helfen, sie will angeblich auch die Welt vom Hunger befreien. Das ergibt sich schon aus ihrem Buchtitel: "Lichtnahrung: Die Nahrungsquelle für das kommende Jahrtausend".

Diese Kombination von (angeblicher) Hilfe für den Einzelnen und (beiläufiger) Weltrettung ist sektentypisch.
 
 
 

 
Colin Goldner über Jasmuheen 

taz 2.7.01   
Löffel abgeben!   
Der Lichtnahrungskult der Australierin Jasmuheen verspricht die Lösung des Welthungerproblems. Vor allem junge Frauen besuchen die Hungerkurse   
von COLIN GOLDNER   

Seit Ende 1990 zieht eine australische Heilskünderin unter dem spirituellen Namen Jasmuheen - "Duft der Ewigkeit" - auch in Europa und in den USA zahlreiche Menschen in ihren Bann. Vor allem junge Frauen sind es, die der früheren Sparkassenangestellten Ellen Greves, einer aufgetakelten Mittvierzigerin, zu Füßen liegen. Diese behauptet, seit Jahren keinerlei Nahrung mehr zu sich genommen zu haben; selbst auf Flüssigkeit könne sie verzichten. Seit sie keine physischen Stoffe mehr aufnehme, bedürfe sie auch keines Schlafs mehr. Laut eigenen Angaben ernährt sie sich ausschließlich von Lichtenergie, wie dies in früheren Zeiten alle höher entwickelten Menschen getan hätten. Heute gebe es nur noch wenige Yogis und Heilige, die ganz ohne Nahrung und Schlaf auskämen, die Bewegung des "Breathairianism" - frei übersetzt: des Atemluftismus - sei indes weltweit wieder im Zunehmen begriffen: Durch "bewusste Umprogrammierung" könne jeder Körper darauf eingestellt werden, sich künftig allein von Licht zu erhalten.   

Jasmuheen hatte bereits vor ihrem Aufstieg zur Lichtnahrungsprophetin telepathisch empfangene Botschaften verkündet. Diese drehten sich zunächst weniger um Licht als um Liebe: "Atme mit der Energie deines Atems reine Liebe in die Reiche um dich herum. Atme das Licht ein und fühle, wie es jede Zelle deines Körpers erfüllt; dann, wenn du ausatmest, gib jene göttliche Liebe, die jede Zelle erhält, frei, mit der Absicht und dem Verlangen nach Liebe und Frieden. Indem du dich auf Liebe richtest, wirst du Liebe."   

Nach zigtausenden Metern Tonbandmitschnitt und abertausenden transkribierten Seiten über kosmische Liebe habe sie Anfang 1992 von jenseits Anweisungen für ein Leben ohne stoffliche Nahrung erhalten. Kurz darauf gründete sie die so genannte Self Empowerment Academy, über die sie diese Anweisungen weltweit zu vermarkten begann. In einem 21-tägigen "Transformationsprozess", so die jenseitige Maßgabe, werde der Organismus molekular gänzlich umstrukturiert: Die ersten sieben Tage verbringt man, ohne irgendetwas zu essen oder zu trinken, die zweiten sieben Tage nimmt man nur schluckweise Wasser zu sich, die dritten sieben Tage trinkt man schluckweise verdünnte Säfte. Nach den drei Wochen sei der Verdauungstrakt stillgelegt, es sei hinfort nicht mehr erforderlich, irgendwelche stoffliche Nahrung aufzunehmen. Auf Wunsch könne man freilich auch zu normalen Essgewohnheiten zurückkehren, die meisten Prozessabsolventen täten dies aber nicht aus Notwendigkeit, sondern "weil sie es leid sind, anders zu sein, und unter sozialem Druck".   

Lichtenergie, wie Jasmuheen wortreich erläutert, sei die "Nahrungsquelle für das kommende Jahrtausend": Der Lichtnahrungsprozess sei insofern nichts weniger als die Lösung des Welthungerproblems. Im Übrigen bedeute der dreiwöchige Prozess eine Art spiritueller Einweihung, die die telepathische Kontaktnahme zu ebenjenen Sphären erlaube, aus denen der 21-Tage-Prozess übermittelt worden sei. Dort säßen "heilige Männer, die ihre Schwingung auf feinere Frequenz eingestellt haben". Um sie sehen zu können, müssten wir unser spirituelles Sehorgan aktivieren, unser drittes Auge, sowie unseren Hypothalamus. Dessen vollständige Aktivierung ermögliche uns "eine klare Verbindung mit der göttlichen Intelligenz des Universellen Geistes".   

Stundenlang sondert Jasmuheen bei ihren Veranstaltungen derlei Botschaften ab, und das Publikum, junge Frauen vornehmlich, hängt wie gebannt an ihren Lippen: "Das Modell, das ich kreierte, umfasst eine Realität der Universellen Gesetze, der Frequenzbereiche des Bewusstseins, der Lichtwesen und des Aufsteigens. Es ändert sich so, wie ich wachse und zu meiner eigenen Göttlichkeit wieder erwache."   

Im deutschsprachigen Raum erlangte Jasmuheen erstmals größere Publicity durch einen Auftritt in der RTL-Show "Schreinemakers live" vom 12. Juni 1997. In einschlägigen Kreisen genießt sie seither größte Wertschätzung. Über den rechtslastigen Peitinger Michaels Verlag vertreibt sie eine Unzahl Bücher, Videos und CDs. Ein eigenes Verlautbarungsorgan sowie breit angelegte Internetpräsenz dienen der Anwerbung neuer Kundschaft.    

Im oberbayerischen Apfeldorf betreibt Jasmuheen eine eigene Niederlassung, die so genannte Movement of an Awakened Positive Society Academy, über die ein gewisser Christopher Schneider, Geistheiler von Profession, regelmäßig den "21-Tage-Prozess" anbietet. Das österreichische M.A.P.S.-Lichthaus bei Eisenstadt empfiehlt zur Vorbereitung auf den Prozess die tägliche Einnahme eines Teelöffels Petroleum.   

Mehrfach schon tingelte Jasmuheen durch die Bundesrepublik, durch Österreich und die Schweiz. Ihre Veranstaltungen waren durch die Bank ausverkauft. Selbst nachdem drei Todesfällen bekannt geworden waren, die sich in Zusammenhang mit dem "Lichtnahrungsprozess" ereignet hatten, riss der Zustrom nicht ab. Jasmuheen selbst hielt es für angezeigt, die Risiken zumindest anzudeuten: "Die Durchführung des Prozesses kann körperliche Schäden nach sich ziehen. Das muss jedem klar sein, der erwägt, ihn trotzdem durchzuführen." Ansonsten sei in ihrem "persönlichen Kreis kein Mensch gestorben, der den 21-Tage-Prozess durchlaufen hat", sie sei in die Sache mit den drei zu Tode Gekommenen "zu keiner Zeit involviert" gewesen. M.A.P.S.-Akademie-Leiter Schneider beeilte sich zu erklären, wer nicht frei sei von karmischen Verstrickungen, werde im Prozess damit konfrontiert. Die drei Todesopfer seien insofern selbst schuld gewesen, sie hätten schlechtes Karma mitgebracht. Ansonsten sei der Prozess, so Schneider, ein "sehr schöner und gleichzeitig intensiver Weg, die eigene Göttlichkeit zu erfahren und in der Liebe zu sein. Es ist eine Reise zu deiner Kraft, zu deiner ureigenen Spiritualität, zu deiner Freiheit." Jasmuheen selbst betonte: "Der Tod eines Menschen steht von vornherein fest, ist vorgesehen"; es sei in der Tat das "Karma der Verstorbenen" gewesen, im Zuge des Prozesses zu sterben.   

Szenemagazin Esotera empfahl, auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu achten, dann könne der Prozess durchaus von Wert sein. Der menschliche Körper lasse sich "auf vieles einstellen", was nicht nur durch indische Yogis bewiesen werde, deren Nahrungslosigkeit "zweifelsfrei dokumentiert" sei, sondern auch durch die "berühmte Stigmatisierte Therese Neumann von Konnersreuth, die in den letzten 17 Jahren vor ihrem Tod im Jahre 1962 nur von einer Hostie täglich und Wasser lebte".   

Bis heute sollen allein im deutschsprachigen Raum mehr als fünftausend Menschen den 21-Tage-Prozess mit Erfolg absolviert haben. Über die Dunkelziffer "erfolgloser" bzw. gesundheitlich geschädigter TeilnehmerInnen wird nicht gesprochen. Ohnehin scheinen gerade solche Menschen sich von Jasmuheen angesprochen zu fühlen, die am Rand psychischer Gesundheit unterwegs sind: Auffallend viele Magersüchtige treiben sich auf ihren Veranstaltungen herum. Das Ganze bewegt sich zwischen Livesatire und offener Psychiatrie.   

Jasmuheen wurde unlängst eingeladen, sich einem Experiment zu unterziehen: Sofern sie unter Aufsicht einen Monat keine Nahrung zu sich nehme und anschließend noch einen Kilometer laufe, erhalte sie einen Betrag von rund 100.000 Mark. Ob sie daran teilnehmen wird, steht noch dahin; da sie nach eigenen Aussagen "kein Interesse an Macht, Ruhm oder Geld" hat, ist das nicht sehr wahrscheinlich. Wie sie ihre vorgebliche Bedürfnislosigkeit mit dem luxuriösen Lebensstil vereinbart, den sie zur Schau stellt, muss gleichfalls dahinstehen. Auch was es mit dem "gut gefüllten Kühlschrank" auf sich hat, den Reporter in ihrem Haus in Brisbane entdeckten.   

Anfang 2000 wurden zwei enge Mitarbeiter Jasmuheens wegen Totschlags verurteilt: Sie wurden von einem australischen Gericht für schuldig befunden, den Tod eines der drei Opfer herbeigeführt zu haben, das im Zuge eines "Lichtnahrungsprozesses" an Nierenversagen gestorben war. Dem Einwand der Beklagten, die Frau sei einer "spirituellen Blockade" erlegen, wurde kein Gewicht beigemessen.   

Weitere Information gibt das Forum    
für Kritische Psychologie

 
   
 



1. Version dieser Seite installiert am 13.10.2000


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