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Die Polit-Sekte mit Patentrezept
Der LaRouche-Kult produziert
Verschwörungstheorien, die von seinen Tarnorganisationen verkauft
und von den Parteien des Kultes als politische Programme vertreten werden.
Die Bundesregierung:
"Polit-Sekte".
Betreibt politische Parteien
und zahlreiche Tarnorganisationen. Kopf ist Lyndon LaRouche, der immer
wieder vergeblich als Präsident der USA kandidiert.
Seine deutsche Ehefrau
Helga Zepp-LaRouche ist Bundesvorsitzende der BÜSO - Bürgerrechtsbewegung
Solidarität, die sich als Partei an den Wahlen beteiligt.
Ihr Wahlspruch zu Zeiten
der Vorläufer-Partei EAP - Europäische Arbeiterpartei: "Wir haben
das Patentrezept".
Der nachfolgende Text ist entnommen aus:
http://dip.bundestag.de/btd/16/053/1605364.pdf
| Deutscher Bundestag Drucksache 16/5364
16. Wahlperiode 14. 05. 2007
Kleine Anfrage der Abgeordneten Hans-Christian Ströbele, Monika Lazar, Irmingard Schewe-Gerigk, Silke Stokar von Neuforn und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Aktivitäten der Politsekte um die Bürgerrechtsbewegung Solidarität und Schiller-Insititut in der Bundesrepublik Deutschland Am 27. März 2003 wurde der 22 jährige britische Student J. D. tot auf einer Bundesstrasse in der Umgebung von Wiesbaden aufgefunden. Er hatte an einer Kaderschulung im „Schiller-Institut“ in Wiesbaden Ebenheim teilgenommen. Nach Überzeugung der Polizei hat sich J. D. in suizidaler Absicht vor ein Auto geworfen. Die Mutter des Getöteten wie auch die „Aktion für geistige und Psychische Freiheit Bundesverband Sekten-und Psychomarktberatung“ (AGPF ev.) meldeten jedoch erhebliche Zweifel an der Selbstmordthese an. J. D. hatte bis dahin keinerlei Anzeichen von psychischen Problemen gezeigt und galt nach Angaben von Freunden und seiner Mutter als lebensfroher junger Mensch. Am Abend seines Todes hatte der Sohn bei der Mutter erregt angerufen und berichtet, dass er in dem Schiller-Institut antisemitische Reden erlebt habe. Daraufhin habe er der dortigen Gruppe mitgeteilt, dass er selbst jüdischer Abstammung sei und sei mit dieser Information auf Entsetzen gestoßen. Die Polizei schloss ein Fremdverschulden aus. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren im Juni 2003 ein, was vom OLG Frankfurt bestätigt wurde. Die Mutter von J. D. bemüht sich seither, eine Wiederaufnahme der Ermittlungen zu erzwingen, und hat dazu das Bundesverfassungsgericht angerufen. Ungeachtet der weiteren Aufklärung dieses Falles wirft dieser prinzipielle Fragen auf vor allem über das „Schiller-Institut“ von Lyndon Hermyle LaRouche und Helga Zepp-LaRouche sowie über die „Bürgerrechtsbewegung Solidarität“ (BüSo) seiner Frau Helga Zepp-LaRouche, die als Partei an der letzten Bundestagswahl teilgenommen hatte. Sowohl das „Schiller Institut“ als auch die BüSo sind nach Einschätzung der AGPF sowie anderer Experten und Journalisten Teil einer Politsekte, die mit verschwörungstheoretischen und teilweise antisemitischen Inhalten auf eine totale Vereinnahmung ihrer Mitglieder abzielt (siehe etwa Independent, The cult and the candidate,Washington Post, No Joke, October 24, 2006). Auch die Bundesregierung hat in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage vom 15. März 1996 die Vorgängerorganisation der Eheleute Zepp-LaRouche, die Europäische Arbeiterpartei (EAP), als Politiksekte bezeichnet (Bundestagsdrucksache 13/4132). Angesichts des Schadens, den diese Sekte und ihre Nebenorganisationen bei jüngeren Menschen anrichten, ergeben sich für die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die folgenden Fragen an die Bundesregierung: 1. Welche Parteien, Organisationen
und Initiativen, die nach Informationen der Bundesregierung durch die Eheleute
Zepp-LaRouche betrieben, veranlaßt oder inspiriert werden, sind in
Deutschland tätig bzw. im Ausland gezielt Richtung Deutschland agitierend
tätig?
a) wonach diese vor allem junge Menschen
psychisch zu unterwerfen und abhängig zu machen trachten,
3. Liegen der Bundesregierung Informationen
vor, die den Parteienstatus der „BüSo“ in Frage stellen?
Berlin, den 14. Mai 2007
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| "The Cult of LaRouche" - Der Kult des
LaRouche nannte die New York Times die Organisation des Lyndon Hermyle
LaRouche in einem Serien-Artikel vom 10.10.1979. Eine noch umfangreichere
Serie veröffentlichte Dennis King von August 1979 bis Januar 1980
in "New York's OUR TOWN". Damals hatte LaRouche erstmals für die Präsidentschaft
der USA kandidiert. LaRouche, geboren 1922, kandidiert seither regelmässig,
unterbrochen nur durch eine mehrjährige Haftstrafe.
1968 hatte LaRouche sich während des Studentenstreiks an der Columbia Universität als Führer angedient. Damals vertrat er Positionen von Marx und Trotzki. Nachdem seine zweite Frau ihn mit einem Mitglied seiner Organisation verlassen hatte, sei er nach einer zweimontigen Deutschlandreise mit einer "Messianischen Vision" zurückgekehrt, so die New York Times vom 8.10.79. Seither gilt er als Rechtsextremer und Antisemit. 1977 hat er die Deutsche Helga Zepp geheiratet, geboren 1948, früher auch als Helga Ljustina bekannt. Sie leitete seit 1974 die linksextreme EAP Europäische Arbeiter Partei und kandidierte 1976 als Bundeskanzlerin. Seit 1992 leitet Helga Zepp-LaRouche die BüSo Bürgerrechtsbewegung Solidarität, die als rechtsextrem eingestuft wird. |
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Die Bundesregierung
zum LaRouche-Kult
| Aus: Deutscher Bundestag: Drucksache 13/4132
vom 15.03.1996 - http://www.AGPF.de/Bundestags-Drucksache-13-4132.htm
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ortrun Schätzle, Maria Eichhorn und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten Heinz Lanfermann, Hildebrecht Braun (Augsburg), Dr. Dieter Thomae, Cornelia SchmaIz-Jacobsen und der Fraktion der F.D.P. - Drucksache 13/3712 - Maßnahmen der Bundesregierung auf dem Gebiet der Aufklärung über sogenannte Jugendsekten oder Psychogruppen einschließlich der mit ihnen rechtlich, wirtschaftlich oder in ihrer religiösen oder weltanschaulichen Zielsetzung verbundenen Organisationen 1. Welche Gruppierungen zählt die Bundesregierung zu den sog. Jugendsekten oder Psychogruppen, und welche dieser Gruppierungen treten z.Z. verstärkt in Deutschland in Erscheinung? Die Bundesregierung hat in Kooperation
mit allen Bundesländern den Entwurf einer Informationsbroschüre
»Sogenannte Jugendsekten und Psychogruppen in der Bundesrepublik
Deutschland« erarbeitet, in den u. a. die nachfolgenden Gruppierungen
und Organisationen aufgenommen wurden:
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| Beyes-Corleis,
Aglaja: Verirrt
Mein Leben in einer radikalen Politorganisation Herder-Spektrum, 1994, 192 Seiten, ISBN 3-451-04278-9 |
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| Lorscheid,
Helmut und Müller, Leo A.:
Deckname: Schiller Die Deutschen Patrioten des Lyndon LaRouche rororo aktuell 1986, 1080 ISBN 3 499 15916 3 Helmut
Lorscheid und Leo A. Müller:
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| Lyndon
LaRouche 5 Jahre im Gefängnis
1989 wurde LaRouche in
einem "beispiellosen politischen Schauprozeß" (so der LaRouche-Kult)
wegen Betrug und Steuerdelikten ("for fraud and conspiracy", so die US-Presse)
zu langjähriger Freiheitsstrafe verurteilt.
Andere sind noch immer
inhaftiert. Die Wochenzeitung "Neue Solidarität" veröffentlicht
wöchentlich auf ihrer Titelseite, wie lange die Mittäter des
Lyndon LaRarouche schon "Unschuldig in Haft!" sitzen.
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Der Tod des englischen Studenten Jeremiah Duggan in Wiesbaden
Mehr dazu unter www.justiceforjeremiah.com
Am 27.3.2003 starb der Student Jeremiah Duggan aus London in Wiesbaden durch einen angeblichen Autounfall, den er in der Absicht der Selbsttötung herbeigeführt haben soll.
Er hatte an einer Tagung des LaRouche-Kultes
teilgenommen.
Kurz vor seinem Tod hatte er Nachts
bei Freundin und Mutter angerufen.
Er habe Angst. Er wolle dort weg. Sie
sollten ihn abholen. Die Mutter rief sofort die Polizei in London an. Alles
das war also aktenkundig.
Die AGPF hat am 30.01.2004 eine 15-seitige
Strafanzeige erstattet, um die Wiederaufnahme des Ermittlungsverfahrens
zu erreichen.
Am 22.3.2005 hat die Staatsanwaltschaft
der AGPF unter dem Aktenzeichen 4437 UJs 56676103 mitgeteilt, dass "die
Wiederaufnahme der Ermittlungen ... abgelehnt" wird. Auch der Antrag der
Eltern vom 22.12.2004 wurde ablelehnt.
Die Eltern haben gegen diesen Bescheid
am 20.4.2005 Beschwerde eingelegt.
Die Staatsanwaltschaft beim Oberlandesgericht
Frankfurt wies diese Beschwerde unter dem Aktenzeichen 2 Zs 9/05 am 15.8.2005
zurück.
Am 23.9.2005 stellten die Eltern beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main den Antrag auf gerichtliche Entscheidung (>>),
"die Staatsanwaltschaft anzuweisen, die Ermittlungen aufzunehmen, weil bisher keine Ermittlungen durchgeführt wurden und rechtsirrtümlich von der Aufnahme von Ermittlungen abgesehen wurde".Es handelt sich bei diesem Antrag um eine Variante des im Gesetz vorgesehenen Klageerzwingungsantrages,dazu mehr : >>.
Gegen diesen Beschluss richtet sich
eine Verfassungsbeschwerde,
http://www.justiceforjeremiah.com/pdf/german_lawyers_jeremiah_d.pdf
| Lyndon LaRouche meinte zum Tod des Jeremiah Duggan, es handele sich um ein "Hoax", einen Schwindel, konstruiert von den Unterstützern des englischen Premierministers Tony Blair und des US-Vizepräsidenten Dick Cheney. Es sei "solch eine offensichtliche Fälschung, dass kein weiterer Kommentar nötig sei" (>>). | ![]() |
Die Polizei nimmt an, dass es Selbstmord
war.
Die Staatsanwaltschaft hat sich dem
angeschlossen.
Ein Ermittlungsverfahren wegen etwaigen
Fremdverschuldens wurde nicht eröffnet.
Jerry Duggan hatte an einer Konferenz
des LaRouche-Kultes teilgenommen.
Kurz vor seinem Tod hatte er Nachts
bei Freundin und Mutter angerufen.
Er habe Angst. Er wolle dort weg. Sie
sollten ihn abholen.
Die Mutter rief sofort die Polizei
in London an.
Objektive Anhaltspunkte für einen
Selbstmord gibt es nicht.
Die Polizei stützte ihre Einschätzung
auf vage Angaben einer Funktionärin des LaRouche-Kultes, Ortrun Cramer,
die über angebliche psychische Probleme berichtet hatte. Freundin
und Mutter wissen nichts von solchen Problemen und schildern den 22-jährigen
als einen seelisch stabilen Mann.
Es drängt sich deshalb der Verdacht
auf, dass Jerry Duggan entweder in kürzester Zeit vom LaRouche-Kult
psychisch destabilisiert wurde oder aber dass er geflüchtet ist.
Der im Artikel erwähnte Jonathan
Tennenbaum war oder ist Chefredakteur
der LaRouche-Zeitschrift "Fusion" und ist einer der wichtigsten Autoren
des Kultes.
Klageerzwingungsverfahren und Verfassungsbeschwerde
Wie kann man die Staatsanwaltschaft zu
Ermittlungen zwingen, wenn diese der Meinung ist, es gebe nichts zu ermitteln?
Dass die Gesetze in Deutschland nicht
auf der Höhe der Zeit sind, wird seit langem öffentlich diskutiert.
Dazu unten über Lücken bei Ermittlungen in Todesfällen (>>).
Es gibt lediglich ein Klageerzwingungsverfahren, aber kein Ermittlungserzwingungsverfahren.
Der Berliner Rechtsanwalt Nicolas Becker hatte am 20.4.2005 Beschwerde gegen die Einstellung des Todesermittlungsverfahrens mit dem Aktenzeichen 4437 UJs 56676/03 eingelegt. Die Beschwerde wurde am 15.8.2005 zurückgewiesen. Mit der üblichen "Rechtsmittelbelehrung", wonach die Beschwerdeführer "gerichtliche Entscheidung beantragen" können.
Am 23.9.2005
hat Becker beim Oberlandesgericht ein "Ermittlungserzwingungsverfahren"
beantragt. Zu dessen Zulässigkeit schreibt RA Becker:
"Zwar kann das OLG beim Klageerzwingungsverfahren - dem Wortlaut des § 175 StPO nach - normalerweise nur die Erhebung der öffentlichen Klage beschließen. Daraus ergibt sich, dass bei einem "normalen" Klageerzwingungsverfahren die Darstellungen des Antrags so konkret und detailliert sein müssen, dass das OLG aus ihnen eine Anklageschrift fertigen könnte. Notwendig ist deshalb auch, dass bei einem "normalen" Klageerzwingungsverfahren ein Beschuldigter bezeichnet werden muss. Ohne Zweifel kann beiden Anforderungen nicht genüge getan werden, wenn - wie vorliegend - die Staatsanwaltschaft jegliche Ermittlungen mangels Anfangsverdacht verweigert hat. Dies kann dem Antragssteller jedoch nicht zum Nachteil gereicht werden und steht der Zulässigkeit eines Ermittlungserzwingungsantrags nicht entgegen steht.
In den Sonderfällen, in denen überhaupt keine Ermittlungen durchgeführt wurden, reicht auch die Vorschrift des § 173 Abs. 3 StPO nicht aus, die dem OLG "lückenschliessende" bzw. "ergänzende" Ermittlungen zugesteht, weil es nicht die Aufgabe eines Gerichts sein kann, ein vollständiges Ermittlungsverfahren zu leiten. Es ist daher in der oberlandesgerichtlichen Rechtsprechung anerkannt, dass das OLG ausnahmsweise befugt ist, ein Klageerzwingungsverfahren durch die Anordnung abzuschließen, die Staatsanwaltschaft habe die Ermittlungen wieder aufzunehmen, und zwar immer dann, wenn diese es von vornherein ablehnt, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten, mit der Folge, dass der Sachverhalt überhaupt nicht aufgeklärt ist oder es aus (unzutreffenden) Rechtsgründen einen Anfangsverdacht verneint und deshalb jegliche Aufklärung des Sachverhalts unterlässt ..."
Am 19.7.2006 hat
das Oberlandesgericht den Antrag unter dem Aktenzeichen 2 Ws 129/05 abgelehnt.
In der Begründung heisst es:
""Es kann hier dahingestellt bleiben, ob ein - wie hier - auf Wiederaufnahme der Ermittlungen gerichteteter Klageerzwingungsantrag in zulässiger Weise erhoben werden kann ... oder ob ein solcher Antrag ausnahmsweise dann zulässig ist, wenn die Staatsanwaltschaft rechtsirrig einen Anfangsverdacht verneint oder unzulängliche Ermittlungen durchgeführt hat oder ihr grobe Ermittlungsfehler unterlaufen sind ...
Denn jedenfalls vermag der Senat - auch nach eingehender Prüfung des Vorbringens der Antragstellerin im Klageerzwingungsverfahren einschliesslich der von ihr vorgelegten Unterlagen - nicht zu erkennen, welche konkreten Ermitlungsmassnahmen - nur darauf könnte eine Entscheidung durch den Senat gerichtet sein - zu einem anderen Ergebnis führen könnten als dasjenige, wovon die Ermittlungsbehörden in den vorgenannten Bescheiden mit zutreffender Begründung ausgegangen sind, nämlich dass der Tod des Jeremiah Joseph Duggan auf sein eigenes Verhalten, sei es aufgrund seines freien Willensentschlusses, sei es als Folge einer bei ihm gegebennenfalls plötzlich aufgetretenen psychischen Störung zurückzuführen ist."
.....
Soweit die Antragstellerin als Ursache für das Verhalten des Getöteten unter Zugrundelegung des von den Ermittlungsgehörden angenommenen Unfallgeschehens für möglich hält, dass Jeremiah Joseph Duggan zuvor von unbekannten Dritten verfolgt worden und bei dem Versuch, seinen Verfolgern zu entkommen, in den autoverkehr gelaufen sein, gibt es hierfür keiner anzeichen, so dass darauf gerichtete Ermittlungsmassnahmen nicht in Betracht kommen.
Soweit die Antragstellerin die Möglichkeit für gegeben erachtet, dass manipulative Methoden im Organisationsbereich der „LaRouche-Sekte" bzw. des Schiller-Instituts in Bad Schwalbach zu einer Einwirkung auf die psychische Integrität von Jeremiah Joseph Duggan geführt hätten und dies die Ursache für das todbringende Geschehen gewesen sei, sind in diese Richtung zielende Ermittlungstätigkeiten bereits deswegen nicht angezeigt, weil aufgrund des Todeseintritts von Jeremiah Joseph Duggan nicht mehr aufklärbar ist, was ihn letztlich zu seinem Handeln veranlasst hat."
ddp-Korrespondent Oliver Teutsch schrieb am 6.11.2006 unter dem Titel "Tod auf der Bundesstraße - Das Bundesverfassungsgericht muss sich mit einem rätselhaften Verkehrsunfall in Wiesbaden befassen":
"Heinemann bemängelt auch, dass keiner der Angehörigen des Schiller-Instituts zu den Vorfällen in jener Nacht befragt worden sei. Hartmut Ferse, Sprecher der zuständigen Wiesbadener Staatsanwaltschaft, kann die Aufregung überhaupt nicht verstehen: "Es gibt nicht die geringsten Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden." Daher sei eine Befragung, was sich im Vorfeld des mutmaßlichen Unfalls abgespielt habe, nicht notwendig. "Wir betreiben keine Motivforschung für einen Selbstmord", sagt Oberstaatsanwalt Ferse."
Lücken bei Ermittlungen in Todesfällen
Seit der öffentlichen Diskussion um die Schliessung einer Pathologie in NRW ist bekannt: Die Ermittlungen in Todesfällen entsprechen in Deutschland nicht mehr internationalem Standard. Die Gesetze sind seit langem nicht mehr auf der Höhe der Zeit.
Das ZDF:
"Deutschland, ein Paradies für Mörder?Damit soll selbstverständlich nicht gesagt werden, dass es sich hier um Mord handelt.
Mord und Totschlag - die neueste Kriminalstatistik vermeldet Steigerungsraten in fast allen Bereichen der Kriminalität. Und dabei ist noch nicht einmal die Rede davon, dass schätzungsweise die Hälfte aller Morde in Deutschland unentdeckt bleibt."
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,2052784,00.html
In England wird im Falle eine unnatürlichen
Todes vom Coroner unabhängig ermittelt.
Das gilt auch, wenn ein englischer Staatsbürger
im Ausland zu Tode gekommen ist.
In diesem Fall soll der Coroner in der
mündlichen Verhandlung am 4.11.2003 erklärt haben, er sehe keine
Anzeichen für eine Suizid:
| http://www.guardian.co.uk/print/0,3858,4790242-103690,00.html
British student did not commit suicide, says coroner German verdict on death dismissed at UK inquest Hugh Muir
An investigation into the death of a British student in Germany took a dramatic twist yesterday as a London coroner rejected the police conclusion that it was suicide. After reading documents supplied by the family of Jeremiah Duggan, Dr William Dolman dismissed the finding of the German authorities that the 22-year-old had taken his own life by running into the path of two speeding vehicles. The student suffered massive head injuries after the collision in Wiesbaden, western Germany, in March. Mr Dolman is now considering whether to adjourn the hearing and demand that the Germans investigate properly. Mr Duggan, who was Jewish, died after attending a meeting of the Schiller Institute, a rightwing political group which was described in court by his family as a "dangerous and political cult with strong anti-semitic tendencies, known to have a history of intimidation and terror tactics". The Guardian revealed in July how Mr Duggan travelled to Germany from Paris, where he was studying, because he shared the institute's stance against the war with Iraq. Yesterday's inquest at Hornsey coroner's court, north London, heard that 45 minutes before he died, Mr Duggan made a 4am telephone call to his mother, terrified and pleading with her to help him. He had no history of mental illness and gave no indication that he might harm himself. Dr Dolman read out a German police document which concluded: "Jeremiah Duggan ran into the road with suicidal intent." Turning to the victim's family, he said: "Having weighed up all the evidence, I clearly reject that opinion." Mr Duggan's mother, Erica, welcomed the coroner's statement. "It really opens up the door for the Germans to immediately investigate Jeremiah's death," she said. "They have a moral responsibility." Earlier Mrs Duggan, 57, of Golders Green, north London, told the coroner her son had travelled to Germany on March 21 with Benoit Chalifoux, who edited the French edition of the Schiller Institute newspaper. Mr Duggan had described the institute as "very extreme", but claimed it had "solutions to problems he was worried about", she said. Among the speakers at the meeting was Lyndon LaRouche, Schiller's leader who has been condemned by Jewish organisations as an anti-semite. He served five years of a sentence for fraud and conspiracy. Mr Duggan, who was un aware of that history, suggested in telephone calls to his parents and his French girlfriend, ... that he found the lectures stimulating. However, he is known to have challenged anti-semitic statements and told the group he was Jewish. The first indication that he was in difficulty came when he telephoned his mother on March 27. "He said, 'Mum I am in deep trouble'," Mrs Duggan recalled. "It was in a quiet voice and I thought perhaps he was being overheard." The line went dead, but he rang back immediately. "The first thing he said was, 'I am frightened'. He said very loudly 'I want to see you now'." As he tried to tell her where he was, the phone went dead again. The inquest heard that the German police investigation had relied on accounts from Schiller Institute officials and supporters, but that many of these were untrue. No statement was taken from Mr Duggan's roommate in Germany, Sebastian Drochon, and some evidence was missing. Throughout the controversy, the institute has insisted that its meeting had no rightwing speakers, and that Mr Duggan's death was unrelated. The hearing continues tomorrow. |
| 28 August 2003 © 2003 Independent
Digital (UK) Ltd
The lost boy The last Erica Duggan heard from her
son Jerry was a distressed phone call from Germany, where he was involved
in a powerful anti-war group. Half an hour later, he was dead. The police
say it was suicide, but she is not satisfied she knows the truth of how
he died.
Just before 4.30am one morning last March, Erica Duggan, a retired teacher, was drinking a cup of tea at her kitchen table in north London when the telephone rang. Why she had woken so early and gone downstairs she still cannot fathom. Perhaps it was some sixth sense; a mother's intuition. She picked up the receiver and heard the trembling voice of her 22-year-old son, Jerry: "Mum, I'm in terrible trouble, deep trouble. I want to be out of this. It's too much for me. I can't do this. I want out..." So far as Mrs Duggan knew, Jerry, who was studying French in Paris, was then somewhere in Europe with a group of fellow opponents to the Iraq war. Before she could ask what was so alarming him, the phone went dead. Seconds later it rang again. "I'm frightened," he said. "I want to see you now." "Where are you?"
About 30 minutes later, according to motorists interviewed by police, Jerry Duggan ran on to the Berliner Strasse dual carriageway, five kilometres south of Wiesbaden. Lurching from the side of a garage, he collided with a car heading into Wiesbaden, ripping off its wing mirror. Ten minutes later, another kilometre down the road, he leapt in front of a second vehicle, which knocked him down. He was then run over by a third car and died instantly. Later that day, Mrs Duggan and her ex-husband, Hugo, both desperate with worry at not having heard from Jerry since the early morning call, were preparing to fly to Germany when the police arrived at Mrs Duggan's house to say that Jerry's body had been found on the Berliner Strasse. The German police, they said, believed he had committed suicide. "I just screamed and shouted," says Mrs Duggan. "I knew this could not be possible." She refused to believe that her son, with no history of mental instability, had chosen to die by a relatively unusual and unreliable method and for no obvious reason. When the Duggans discovered how he had spent his last days, they realised he had become involved in something far more complicated than a simple left-wing anti-war protest. Jerry had spent most of the last week of his life at a conference and then a meeting at Bad Schwalbach, near Wiesbaden, hosted by the Schiller Institute, part of an organisation fronted by Lyndon LaRouche, a wealthy American economist. A former communist who reinvented himself as a right-winger and has been accused of holding anti-Semitic views, LaRouche has recently swung to the left again and was a strong opponent of the war on Iraq. Next year he plans to stand in the US presidetial elections for the eighth time. LaRouche's organisation produces magazines and newspapers sold by supporters outside colleges and universities where they can find recruits for what he terms his "cadres": young, impressionable, intelligent people, anxious to debate world issues. "LaRouche presents them with a very attractive package that seems to offer solutions for every problem," says Chip Berlet, an American political researcher. One person seeking solutions was Jerry Duggan. "Jerry always wanted to know," says his mother. "I think now he was a bit politically inexperienced, but he always asked very straight questions others would not. He would have been a good journalist. He would latch on to people and try and find out about them." One person who apparently latched on to Jerry, and encouraged his emerging anti-war views, was Benoît Challifoux, a man he met towards the end of January, outside the British Institute in Paris, where Jerry was studying for his University of London French degree. Challifoux was selling the paper he worked for, Nouvelle Solidarité, a LaRouche publication. "Jerry said he was impressed by this man's ideas. He said they met a few times and the man began e-mailing him and teaching him things and telling him to read certain articles," his mother says. Mrs Duggan and her son assumed these people were conventional left-wingers. "Jerry asked me to look up Lyndon LaRouche on the internet; he said he was too busy on his course project. He didn't know much about him but seemed to believe he had been in prison for being anti-American. But I got the spelling wrong and searched for LaRoche. I got nothing." Jerry's parents felt their son knew what he was doing. He was mature, balanced and, they assumed, becoming worldly wise. After boarding school and college in Sussex, he had lived alone in Paris. He travelled to India, and visited Israel to train as a youth leader, reflecting a growing interest in his Jewish background, although he was equally interested in his Irish identity, which came from his father. "Jerry was terribly popular, he was interested in music and wrote poetry. He had a lovely girlfriend and was having a wonderful time in Paris. He had so much to live for," Mrs Duggan says. Jerry Duggan had become preoccupied with world affairs after September 11. Last winter, alarmed that war against Iraq would lead to a global conflict, he decided to make a stand. "He thought it could be the beginning of a third world war," his mother says. "He wanted to become more active in protests against the war." Herself the child of Jewish refugees from Nazism, Mrs Duggan had protested against Apartheid in South Africa in her youth. So when, in March, Jerry said he would not be returning to England for his father's 60th birthday because he was "going away with some people" to protest against the war, any annoyance was mixed with pride. "He said Nouvelle Solidarité were more extreme than Marxists. He told his friends he was going to a conference. I thought he was going off to wave a banner somewhere." On Friday 21 March, as the world woke to the news of the bombardment of Baghdad, Jerry left the Nouvelle Solidarité offices with about 10 young men in a convoy of cars. He was waved off by his girlfriend Maya, a student at the Paris Conservatoire. The event he attended was not an anti-war protest per se. Called "How to Reconstruct a Bankrupt World", it was a series of speeches by LaRouche supporters or invited guests on the global economy and the idea of a Eurasian railway, a concept supported by LaRouche. LaRouche himself spoke on the Friday afternoon, giving an address entitled "Physical Geometry as Strategy", which did include some anti-war passages. The conference, which finished on the Sunday night, passed an emergency declaration calling for an end to the war. On the Saturday night, Jerry called to wish his father happy birthday and left messages through the weekend on Maya's mobile to say that he was fine and had found the conference interesting. The couple planned to meet on Tuesday night on his return to Paris, so Maya was surprised when he called to say he was still in Wiesbaden and could not return until the following Sunday, when he could get a lift. She was upset; it would mean missing a birthday celebration with friends. But he told her he felt it was important he stayed in Wiesbaden. Jerry also told Maya he loved her more than ever, which surprised her. It was not his style to make such a forthright declaration. "Jerry seemed upset and troubled. I felt somehow he was in danger." The next she heard from him was at 3.20am on Thursday morning. He was incoherent and faint. "I'm under too much pressure," he said. "I don't know what the truth is any more, or what are lies." He said he would get the train back to Paris as soon as he could. An hour later he called his mother. It would be their last conversation. Later, after fruitless calls to the local police and Scotland Yard, Mrs Duggan called Maya in Paris. Maya had just received a call from Sebastian, a 24-year-old Frenchman who said he had been staying with Jerry at a flat used by the Schiller Institute. He asked Maya if she had heard from Jerry, who, he told her, had left the flat and not returned. Mrs Duggan called Sebastian, who passed her on to Ortrun Cramer, a member of the management of the Schiller Institute. Cramer confirmed that Jerry was missing and told Mrs Duggan: "We cannot take responsibility for the actions of individuals. We think your son has psychological problems." The German police conclusion of suicide dovetailed with accounts given them by Sebastian and Cramer. Sebastian later visited Maya and, according to her, said that on the night of Jerry's death, they had talked into the early hours. She said he told her Jerry had been agitated, suspicious and doubtful of the Schiller Institute, and unsure what he had been doing there. He had asked Sebastian if he trusted LaRouche and his motives. "He was full of anxiety and upset, and said he felt as if he was a prisoner," Maya recalled Sebastian telling her. During this period, Jerry is believed to have called Maya and his mother. Then, Sebastian told Maya, Jerry said he wanted to go out for cigarettes. Sebastian said he would accompany him, for reasons that remain unclear. At the bottom of the stairs, Jerry had run off. Sebastian briefly followed, then returned to the flat. When the Duggans arrived in Wiesbaden, anxious to establish what had happened to their son, they were told that Sebastian had returned to Paris, where he now works for Solidarité et Progress, the LaRouche political organisation in France. But they met Cramer and Dr. Jonathan Tennenbaum, the scientific adviser to the institute. Mrs Duggan said Tennenbaum told them: "Jerry was in conflict. He wasn't sure he wanted to be fully committed." He also told them that Jerry had reacted strongly when he heard the Jews being blamed for the Iraq war. He had stood up and exclaimed: "But I'm a Jew!" The Duggans became even more confused. After returning from Wiesbaden and conducting their own research, the Duggans became more reluctant to accept that Jerry committed suicide, as more questions arose. First: why were the German police so sure Jerry had committed suicide? Why had there been no post-mortem examination or inquest? In addition to the suggestion that Jerry had psychological problems, the Duggans believe the Schiller people had told the German police two things: that Jerry was known to the Tavistock Institute in London, which they described, wrongly, as a mental institution; and that Maya, looking at a map, had asked Sebastian whether Wiesbaden was on a river. It was apparently believed by police that these indicated mental problems and were evidence that Jerry was prone to suicidal thoughts. One of LaRouche's more bizarre published theories is that the Tavistock, the respected family-therapy centre in London that Jerry had briefly attended when his parents divorced 15 years before his death, is a centre for brainwashing in collusion with American intelligence. "How would they have viewed Jerry if he had questioned their ideas about the Tavistock and said he had been there?'' Mrs Duggan asks. Second, how had Jerry covered the 5km from the flat to the place he died in less than 35 minutes? The Duggans believe that the police did not seek witnesses who might have seen Jerry between the two points. He was relatively fit, and he could have run it in that time. But why run all the way? If he was trying to hitch a lift, he was on the wrong carriageway. If he wanted to get back to Paris, why didn't he head for the bus or railway station? Third, was there a third person staying in the flat who could shed light on events? According to Maya, she was told by Sebastian that there was. Jerry's funeral took place in north London in April. "Jerry was very well-liked. There were many young people there. And all of them thought he was the last person to commit suicide," Mrs Duggan says. The Duggans do not accept the official conclusion on what happened to their son. They are lobbying the Foreign Office and German authorities to re-open the police investigation and conduct a full inquiry. The family hopes to meet soon with officials at the prosecutor's office in Wiesbaden. The Foreign Office says that, while it is helping the familyin dealing with the German authorities, it cannot interfere. An inquest in London has been opened and adjourned. Cramer told The Independent that after the conference, Jerry Duggan had stayed to attend an "education" meeting for young institute members and their friends. "I believed he had psychological problems, based on the conversations he had with people. I don't know what happened on the night he died, but the Schiller Institute played no part in his death.'' She said she had nothing to add to the German police report and referred all detailed inquiries to a statement issued by LaRouche, who said the Duggan affair was a "hoax" constructed by supporters of Tony Blair and the US Vice-President, Dick Cheney. It was "such an obvious fabrication that no further comment is necessary," said LaRouche. The family have set up a fund to back their campaign. And Mrs Duggan still has questions she wants answered. "What was going on in Jerry's mind? Was he running away from somebody? If so, who was he running away from? And why? We want to know how and why Jerry died. That's all." The mystery man fighting the 'enemy within' The millionaire politician, economist and convicted criminal Lyndon LaRouche is almost unknown in the UK. In the US, he has been derided as an anti-Semitic former Trotskyist turned right-wing conspiracy theorist, whose views appear to have switched towards the left again. The Schiller Institute, which held the meeting in Wiesbaden attended by Jerry Duggan, is run by his wife, Helga Zepp-LaRouche, and is just one branch of LaRouche's substantial organisation. Now in his eighties, he travels the world, appearing as the star turn at meetings mostly organised by his supporters. LaRouche publishes several newspapers and magazines in the US and Europe, in which he expounds his world view. His more extreme theories include one suggesting that the British Royal Family is responsible for the explosion in global drugs trafficking, but his views on politics are simple: he opposed both Iraqi conflicts, and he believes that America is in the grip of a "flock of neo-conservative fascists". Since his release from prison in 1994 after serving five years of a 15-year sentence for tax evasion and mail-fraud conspiracy, his organisation has tried to build links with left-wing bodies, and has cultivated ties with Louis Farrakhan's Nation of Islam, according to Chip Berlet of Political Research Associates, a US think tank that monitors the right. He came to prominence in the Sixties, when he founded the National Caucus of Labor Committees as an offshoot of the radical student politics of the time. By the mid-1970s he had performed an about-face, declaring war on the "enemy within" leftists, liberals, environmentalists. LaRouche publications printed what many saw as anti-Semitic articles. Some have accused him of running a political cult. His followers are disciplined and young. "Give me 1,000 more youth leaders like these,'' he told the LaRouche Youth Movement in a recent webcast, "and I'll take over the country.'' There have been claims by ex-members of his"cadres" that emotional manipulation is used to bind people to the cause. In Germany his political party, the EAP, was in 1996 decreed by the government to be a "political sect". |
Die LaRouche-Partei in Deutschland: wechselndeBezeichnungen
Bürgerrechtsbewegung Solidarität (seit 1992). Dazu:Davor:Rechenschaftsbericht (Finanzbericht) für 1997 in der Bundestagsdrucksache 14/703Bürgergruppe Patrioten für Deutschland ab etwa 1985/86
EAP - Europäische Arbeiter Partei ab 1974
Bund Freies Deutschland
Internationale Konferenz der Arbeiterfraktionen (International Caucus of Labour Commitees) und Europäische Arbeiterfraktionen (European Labour Commitees)
Der Vorwurf des Antisemitismus
Dem LaRouche-Kult wird Antisemitismus vorgeworfen.
Der LaRouche-Kult dazu: "Lüge".
Dabei geht es meist um einzelne Formulierungen
und Begriffe.
In dem Buch von Lorscheid und Müller
(>>) wird Helga Zepp-LaRouche zitiert, die Parteivorsitzende
(S. 33/34).
Unter dem Titel "Der zionistische Holocaust
heute" schrieb Zepp-LaRouche in der "Neuen Solidarität" vom 25.1.1979:
| Helga Zepp-LaRouche "Neue Solidarität"
25.1.1979:
"Während in den USA niemand auch nur die geringsten Illusionen über die Macht der zionistischen Lobby über vor allem die gegenwärtige Administration hegt, ist der Einfluß einer verdeckter operierenden zionistischen Lobby in der Bundesrepublik bisher nur wenigen eingeweihten politischen Persönlichkeiten bekannt, nicht aber der breiten Bevölkerung. Und deshalb müssen wir den scheinheiligen Holocaust-Schwindel zum Anlaß nehmen, um diese ausländischen Agenten auffliegen zu lassen." |
In einem Artikel vom 7. Mai 2002 empört sich die LaRouche-Partei BÜSO (http://www.bueso.de/seiten/medien/0202.htm geladen am 17.9.2003) unter dem Titel "Die Lüge 'antisemitisch' " über die vermeintlich fehlerhafte Interpretation dieses Textes.
Ausführlich werden die Prozesse über
bestimmte Äusserungen abgehandelt.
Die zitierten Urteile allerdings fehlen,
obwohl es im Internet kein Platzproblem gibt.
Dabei geht es auch um einen Text von Dennis
King: "Nazis ohne Hakenkreuz".
Der LaRouche-Kult hat den Titel dieser
Broschüre verbieten lassen und damit weitere Auflagen der Broschüre
offenbar verhindert.
Lorscheid und Müller erwähnen
genau diesen Text und zitieren den Titel.
Dagegen hat der LaRouche-Kult offenbar
nichts unternommen.
Es drängt sich der Verdacht auf,
dass gegen das Buch einfach deshalb nichts unternommen wurde, weil dort
nicht nur Behauptungen aufgestellt, sondern diese auch sorgfältig
begründet wurden.
Die ehemalige LaRouche-Anhängerin Aglaja Beyes-Corleis berichtet in ihrem Buch (>>), dass der LaRouche-Kult selbst den Antisemitismus-Vorwurf verbreitet, wenn auch mit falschem Namen:
| Aglaja Beyes-Corleis:
Verirrt. Mein Leben in einer radikalen Politorganisation >>
Seite 140 - Hervorhebungen eingefügt Doch ich war zu gutgläubig, hinter der öffentlich verkündeten Parteilinie der LaRouche-Organisation etwas anderes zu vermuten als das, was nach außen hin propagiert wurde. Dennoch befremdete mich der folgende Vorfall. Ich saß in einem Raum, der eigentlich dem Sicherheitsstab vorbehalten war. Da im ganzen Büro alle anderen Telefone besetzt waren, hatte ich hier Platz und Telefon ergattert. Zwei Tische weiter telefonierte ein Mitglied der Nachrichtenabteilung des Sicherheitsstabes, und ich traute meinen Ohren kaum bei dem, was ich da mithörte. "Guten Tag, ich bin XY und arbeite gerade an einer Untersuchung der LaRouche-Sekte", so sprach er sinngemäß, "diese Gruppe ist ja für ihren Antisemitismus bekannt..." Es stellte sich heraus, daß der Sicherheitsstab LaRouches Vertreter der jüdischen Gemeinden und Organisationen anrief, um ihnen zu erzählen, LaRouche sei antisemitisch. Sagte der Überrumpelte irgend etwas, das diese ihm zuvor suggerierte Position zu bestätigen schien, hatte der Sicherheitsmann einen Fang getan. Da hatte man ihn, den gewünschten Exponenten der zionistischen Mafia, die hinter allen Verleumdungen über LaRouche und seine Organisation stehe. Viel später wurde mir klar, daß diese Vorgehensweise keine Erfindung jener war, die sich ihrer bedienten. Wahrscheinlich war sie einigen von ihnen selbst sogar eher suspekt. LaRouche wies die Mitarbeiter seines Sicherheitsstabes gern an: "Wenn du ein seltsames Tier siehst, mußt du ihm einen Stoß geben."' Dieses Bild gebrauchte er auch einmal auf einer Mitgliederversammlung. Was damit gemeint war, hatte ich soeben miterlebt. Vermeintliche Gegner sollten bis aufs äußerste gereizt werden, nur um herauszufinden, wie sie reagieren. Auch ich rief damals Vertreter jüdischer Gemeinden an. Ich informierte meine Gesprächspartner über LaRouches Kampagne, die ich für echt hielt, stellte mich selbstverständlich als Mitarbeiterin LaRouches vor und fragte meine Gesprächspartner neugierig, was sie von LaRouche und seinem Schiller-Institut, der damals neuesten Gründung, hielten. Die treffendste Antwort lautete, "schillernd" sei das Schiller-Institut, was mich zum Schmunzeln brachte. Niemals bin ich bei diesen Anrufen auf offen feindselige Reaktionen gestoßen, und so fragte ich mich entsetzt: Was will der Sicherheitsstab? Leute zu unseren Gegnern machen, die es nicht sind? |
Beispiel für eine Verschwörungstheorie
US-Präsident Clinton war in eine Sex-Affäre verstrickt. Anfangs hatte er versucht, diese zu vertuschen. Später hat er sich dafür entschuldigt.
Helga Zepp-Larouche hingegen sah einen
Putsch-Plan.
Sie wandte sich an die amerikanische
Öffentlichkeit.
Die Neue Solidarität berichtet:
| Neue Solidarität — Nr. 1/2 ·13.1.1999
Putsch gegen Clinton muß vereitelt werden! Was derzeit in Washington vorgeht, erinnert an die unheilvolle Intrige vom Januar 1933, die Hitler an die Macht brachte... In einem eindringlichen Appell an die amerikanische
Öffentlichkeit hat Helga Zepp-LaRouche dazu aufgerufen, mit einer
Massenbewegung den geplanten Staatsstreich gegen Präsident Clinton
abzuwenden. Dieser unten abgedruckte Aufruf wird in den USA in einer Millionenauflage
verteilt; überall im Lande gibt es in diesen Tagen Demonstrationen,
Pressekonferenzen, „Town Meetings“, die dafür sorgen sollen, daß
„die Stimmen des Widerstands zu einem machtvollen Chor anschwellen“, wie
Helga Zepp-LaRouche in ihrem Aufruf fordert.
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Aufruf an die Bürger Amerikas! Wir haben es mit einem schändlichen Putschversuch in der Tradition des Hochverrats der alten SüdstaatenKonföderation zu tun. Wenn dieser Putsch gegen das amerikanische Volk, seine Verfassung und das Amt des Präsidenten nicht vereitelt wird, dann wird alles zunichte, wofür Sie Ihr Leben lang gearbeitet haben; dann waren alle Anstrengungen der Gründerväter, Abraham Lincolns und Martin Luther Kings umsonst. Wenn es zur Amtsenthebung oder auch nur zu einer offiziellen Maßregelung Präsident Clintons kommt, werden die Vereinigten Staaten von Amerika nicht mehr lange Bestand haben. Die Welt steht am Rand eines steilen Abhangs, der in die Hölle führt. Die Desintegration des Weltfinanzsystems hat bereits eingesetzt. Mit dem von britischen Interessen gelenkten Putsch in den USA soll ein für allemal die Möglichkeit ausgeschaltet werden, daß der amerikanische Präsident Schritte zur Lösung der Finanzkrise und Depression nach dem Vorbild Präsident Franklin D. Roosevelts ergreifen könnte. Die internationale Finanzoligarchie und ihre „Fünfte Kolonne“ im US-Repräsentantenhaus und Senat wollen die amerikanische Republik durch ein parlamentarisches System nach britischem Vorbild ersetzen. Sie wollen aus den Vereinigten Staaten von Amerika wieder eine britische Kolonie machen. Doch es kommt noch schlimmer. Wir steuern geradewegs auf einen Atomkrieg zu. Nachdem der aufs Bombenwerfen versessene britische Premierminister Tony Blair und der Einflußagent der Republikaner Al Gore die Bombardierung des Irak anzettelten und Präsident Clinton während dessen jüngster Nahostreise bezüglich der Militäraktion „Wüstenfuchs“ praktisch vor vollendete Tatsachen stellten, hat die Welt jetzt ein nukleares russisches Roulette zu befürchten: Dabei könnte der Einsatz israelischer Atomwaffen zum Auslöser eines allgemeinen Atomkriegs werden. Das ist die reale Lage. Welche Farce ist angesichts dessen das drohende Verfahren gegen Präsident Clinton! Alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe sind bloß vorgeschoben und an den Haaren herbeigezogen. Am Anfang stand eine britische Geheimdienstoperation des Schreiberlings Ambrose Evans-Pritchard - dessen dunkle Machenschaften übrigens in einer 300 Seiten starken Dokumentation des Weißen Hauses über die „Nahrungskette in den Medien“ dokumentiert sind. Der „Whitewater-Skandal“ ging über in den „Paula-Jones-Skandal“, der wiederum mutierte zum „Lewinsky-Skandal“, und dieser soll nun dem amerikanischen Präsidentenamt den Garaus machen. Die ganze Welt ahnt, daß hier ein Putsch vonstatten geht und hält den Atem an, denn diese Tragödie hat weitreichende strategische Konsequenzen. Wenn die Vereinigten Staaten inmitten dieser globalen Krise aus den Angeln gehoben werden, was geschieht dann mit dem Rest der Welt? Begreift man die volle historische und strategische Reichweite dieser Tragödie - die unmittelbare Gefahr einer Kernschmelze des Weltfinanzsystems in den kommenden Wochen, die Gefahr eines raschen Absturzes in den Dritten Weltkrieg - dann wird einem auch klar, daß Al Gore, ein enger Freund Tony Blairs, de facto ein Agent der gleichen Kräfte ist, die 1932-1933 Hitler an die Macht brachten. In der Tat putschen diese britischen EstablishmentKreise heute in ganz ähnlicher Weise gegen die USA wie 1932-1933 gegen Deutschland, als sie die Regierung von Schleicher stürzten und Hitler an die Regierung brachten. Im Zuge der heraufziehenden Depression von 1999 wäre das Ergebnis sehr bald das gleiche wie damals - und schlimmer. „Nie wieder“ sollte es zu solch unheilvollen Entwicklungen wie der Nazi-Diktatur kommen, gelobte man nach dem Zweiten Weltkrieg. Haben Sie sich das nicht auch irgendwann geschworen? Sind Sie amerikanischer Patriot? Werden Sie jetzt Stellung beziehen und Ihr Land gegen einen kriegerischen Angriff von außen verteidigen? Denn die schändliche Kampagne für Amtsenthebung oder offizielle Maßregelung des Präsidenten ist schließlich nichts anderes als ein von britischen Kreisen geführter kriegerischer Angriff. Werden Sie Ihr Land dagegen verteidigen? Dann setzen Sie sich ein wie nie zuvor in Ihrem Leben! Überall in den Vereinigten Staaten müssen sich Stimmen des Widerstands erheben und in Versammlungen oder auf der Straße zu einem machtvollen Chor anschwellen, so daß es die verräterischen Erben der Feinde Präsident Lincolns mit ihrer Sklavenhaltermentalität nicht wagen können, dieses Land zugrunde zu richten. Helfen Sie mit, den Putsch gegen Präsident Clinton zu vereiteln! Ihr Leben hängt davon ab! Lieber Leser, erheben auch Sie Ihre Stimme, beteiligen Sie sich an den Aktionstagen der Bürgerrechtsbewegung Solidarität, melden Sie sich in Versammlungen und in Leserbriefen zu Wort, damit weltweit ein machtvoller Chor des Widerstands entsteht!
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Lorscheid und Müller bezeichnen die Organisation des Lyndon LaRouche als
"Imperium von Parteien, Vereinen, Komitees und Wahlmaschinen, von Companies, Verlagen und Zeitschriften - multinational organisiert, mit Büros und Headquarters in den USA, Mexiko, Indien, Schweden, Norwegen, Italien, Frankreich und der Bundesrepublik, mit Repräsentanten in weiteren Ländern".Lorscheid und Müller zählen auf (Buch Seite 9):
Der Begriff LaRouche-Konzern beschreibt nur einen Teil des Imperiums.
Selbst dann, wenn man auch die Vereine als Wirtschaftsunternehmen versteht, welche die Informationen produzieren, die von den Firmen vermarktet werden.
Denn dabei wird nicht berücksichtigt,
dass es sich eben nicht nur um ein Erwerbsunternehmen handelt, sondern
um die Vebreitung einer Ideologie, wenn diese auch kaum auf die üblichen
ideologischen Ziele festzumachen ist.
1982:
Die EAP, die deutsche Politik und die Mafia
Einige Wahlergebnisse der BÜSO - Bürgerrechtsbewegung Solidarität:
Bundestagswahl 1994:
Erststimmen: 8.032 = 0,02%
Zweitstimmen: 8.103 = 0,02%
aus: http://www.uni-mainz.de/FB/Sozialwissenschaften/Politik/Wahlen/BTW/13/Wahl/Gesamt.html#bund
Europawahl 1999:
9431 Stimmen = 0.0 %
Bundestag 2002:
22 531 Stimmen = 0,0 %
| Europawahl 2004:
21983 Stimmen = 0.1 % Einzelergebnisse:
Rheinland-Pfalz: 890 Stimmen, 0,1% (99:
397 Stimmen, 0,0%)
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Die BüSo-Kandidaten für
die Wahl zum Europäischen Parlament am 13. Juni 2004
1. Helga Zepp-LaRouche, 55 Jahre, Journalistin,
Wiesbaden, Hessen
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