Der Krishna-Kult:
Sexueller Missbrauch auch in Deutschland
Nach jahrzehntelangem sexuellen Missbrauch in amerikanischen und
indischen Krishna-Schulen wird im Internet behauptet, daß in
Deutschland keine Krishna-Schule existiert oder geplant sei. Das ist irreführend.
Es gab oder gibt eine Schule in Wien und für Deutschland war eine
Schule geplant.
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Auch in Deutschland kursieren seit Jahren Gerüchte über sexuellen Missbrauch. Die deutsche Krishna-Führung schweigt darüber. In einer englischsprachigen Internet-Seite (www.chakra.org) findet sich ein Artikel eines Krishna-Autors aus Deutschland (unten angehängt). Darin heißt es:
"In den 28 Jahren des Bestehens der ISKCON in Deutschland hat es nur einen Fall von Missbrauch gegeben. ... Der Fall wurde sofort der Polizei mitgeteilt und vor Gericht gebracht".Dann wird allerdings lang und breit auf die Statstik eingegangen. Demnach liege die statistische Zahl des Mißbrauchs deutlich unter der Zahl des entsprechenden Durchschnitts in der Bevölkerung.
Dies läßt ahnen, daß der erwähnte Fall wohl nur
der einzige war, der vor Gericht gekommen ist. Denn wegen eines einzelnen
Falles muß man keine Statistik bemühen.
Die deutsche Öffentlichkeit wurde im übrigen über diesen
Fall nicht unterrichtet.
Kein Wort darüber, daß die Kinder von Krishna-Anhängern auch im Ausland in die Schule gehen.
Deutlich wird dies jedoch in einer Zeitung, die von der Krishna-Schule
in Wien veröffentlicht wurde.
Vgl. Der Krishna-Kult: Schulen
in der "deutschsprachigen Zone"
Dort der Brief einer 11-jährigen aus Heidelberg, die in den USA zur Schule ging.
Dazu auch ein Offener Brief eines deutschen Krishna-Anhängers zum sexuellen Missbrauch
Kein Wort darüber, daß die Krishna-Gurus die Welt in Zonen
aufgeteilt hatten, nach Art von Handelsvertretern, mit Gebietsschutz.
Das ist gemeint, wenn in der Zeitung von "Kindererziehung in der deutschsprachigen
Zone" die Rede ist.