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1996 hat der Deutsche Bundestag
die Enquete-Kommission "Sogenannte Sekten und Psychogruppen"eingesetzt.
Enquête-Kommission:
von französich enquête, "Untersuchung“. Mehr dazu unter
http://www.AGPF.de/Enquete-Kommission.htm)
1998 hat diese ihren Bericht
mit zahlreichen Empfehlungen abgeliefert.
Die Enquete-Kommission hat
1997 verschiedene Sekten und Psychogruppen angehört.
Der Krishna-Kult
und die Enquete-Kommission werden in dieser Website an verschiedenen
Stellen behandelt.
| Aus: Enquete-Bericht, Buchausgabe
Seite 168, Bundestagsdrucksache 13/10950 Seite 86 - Hervorhebungen hinzugefügt
5.2.4.3 Hinduistische und meditative Strömungen Auch das Spektrum hinduistischer Strömungen ist zu differenziert, als daß hier allgemeine Prinzipien formuliert werden könnten. Für die Problematik von Kindern und insbesondere Jugendlichen sind vor allem die sogenannten, häufig hinduistisch beeinflußten und meditativ orientierten ”Jugendsekten” oder "-religionen” der siebziger und achtziger Jahre bedeutsam gewesen. Gruppierungen wie etwa Bhagwan, Hare Krishna, Transzendentale Meditation, Ananda Marga etc. repräsentierten diese Strömung. Im Vordergrund standen damals Konflikte um den Abbruch der Beziehungen zwischen Jugendlichen und ihren Familien, die Abschottung von Außenbeziehungen, autoritäre Strukturen und Unterwerfungsforderungen in den Gruppen, Ausbeutung und Vereinnahmung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch die Gruppen, schließlich destruktive Zuspitzungen in Form von Selbstverbrennungen, Selbstmorden, Mordanweisungen und Gesetzesverstößen im Rahmen von Zentrumsgründungen (etwa für Osho (früher Bahagwan) in Oregon, Hare Krishna in den Rettershof-Vorfällen etc.). Inzwischen aber - darauf wurde bereits verwiesen - hat es wichtige Veränderungen und Entwicklungen innerhalb dieser Gruppen und Bewegungen gegeben. Bei Osho finden sich inzwischen kritische Auseinandersetzungen mit der Oregon-Phase und der Guru-Position und insbesondere bei ISKCON zeigen sich deutliche selbstkritische Reflexionen und Bemühungen, in einen Dialog mit Kritikern, Eltern, dem regionalen Umfeld und der Öffentlichkeit einzutreten. Diese betreffen vor allem die Rolle der Frau und damit auch geschlechtsspezifischer Stereotype und Erziehung in ISKCON, die Relativierung der Abschließung von der Umwelt in Form von Tempeln zugunsten einer stärkeren ”Gemeindeorientierung”, die Relativierung einer Orientierung von Kindern auf ”Gurukula”-Schulen und relativ abgeschlossene Milieus zugunsten einer stärkeren Integration in die umgebende Kultur, vor allem die deutliche Abwendung des ehemals praktizierten Umganges mit Eltern und Familien von Jugendlichen, die zu ISKCON stoßen. Hier sind wohl ”Lernprozesse” einer ehemaligen ”Jugendreligion” festzustellen, die sich inzwischen damit auseinanderzusetzen hat, daß den ”Kindern der Bewegung” nicht die Möglichkeit genommen wird, sich - trotz alternativer Lebens- und Glaubensorientierungen - in die |
Den Initiativen waren ebenfalls
"Bemühungen" aufgefallen.
Allerdings überwog
der Eindruck, daß es sich um Bemühungen zur Täuschung der
Öffentlichkeit gehandelt hat.
Zu den obigen Zitaten muß
man umfangreiche gutachterliche Äußerungen der Psychologin Beate
Roderigo hinzuzählen.
Diese Gutachten wurden in
einem Buch veröffentlicht.
Man muß wohl davon
ausgehen, daß obige Zitate weitgehend durch diese gutachterlichen
Äußerungen beeinflusst worden sind.
Vorbereitung auf die Anhörungen durch die Enquete-Kommission
Bei Krishna-ISKCON wurden
Anhänger auf diese Anhörungen vorbereitet.
Dabei tauchte offenbar ein
Problem auf.
Bis etwa 1997 waren die
Buchverkäufer (vgl. dazu Der Krishna-Strassenverkauf http://www.AGPF.de/Krishna-Strassenverkauf.htm)
Bewohner der verschiedenen Krishna-Immobilien.
Vermutlich wurde der Leitung
klar, daß ISKCON für diese wie für Angestellte verantwortlich
war.
Das galt für das