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Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/Kriele.htm  Zuletzt bearbeitet am 9.1.2010 
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Alexa Kriele & Martin Kriele
Alexa Kriele vermarktet für 180 Euro (>>  >>) pro Stunde angebliche Kontakte zu Engeln zwecks Unternehmensberatung, Heilung und Gewichtsreduzierung.
Ihr Ghostwriter ist der pensionierte Professor Martin Kriele.
 
 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch:
  • In anderen Websites:
  •  
     
    Martin Kriele hat als Professor des Rechts in einer juristischen Fachzeitschrift behauptet:
    "In keiner freiheitlichen Demokratie wird Diskriminierung wegen der Religion oder Weltanschauung so schamlos betrieben wie in Deutschland". >>
    Kriele hat mit dem Briefkopf der Universität Köln in einer Pressemitteilung erklärt:
    "Die deutsche und internationale Öffentlichkeit ist aufmerksam darauf geworden, daß religiöse und weltanschauliche Minderheiten in Deutschland derzeit mit einer Hysterie verfolgt werden, die beinahe schon faschistische Züge angenommen hat." >>
    Kriele ist der einzige Rechtsprofessor in Deutschland, der derartiges behauptet.
     
     

    Martin Kriele: Kritiker-Kritik

    Martin Kriele kritisiert die diejenigen, die Angebote und Anbieter des Psychomarktes kritisch beleuchten.
    Martin Kriele war seit 1967 Professor für Öffentliches Recht an der Universität Köln. 1968 war er Mitbegründer der juristischen Fachzeitschrift ZRP Zeitschrift für Rechtspolitik und wurde deren Herausgeber. Seit 1976 war er zusätzlich Richter am Verfassungsgerichtshof NRW. 1996 wurde er pensioniert.

    Nicht nur die Enquete-Kommission hat über die Motive des Martin Kriele spekuliert. Erkennbar wurden diese erst durch einen Auftritt in der Talkshow von Biolek: Hier wird nicht kritisiert, dass Kriele esoterische Positionen vertritt.
    Sondern vielmehr, dass er sich als neutraler Wissenschaftler geriert hat, obwohl er selbst auf dem Psychomarkt engagiert ist.
    Kriele hat in der von ihm herausgegebene Zeitschrift ZRP folgende Artikel veröffentlicht: In diesen Artikeln haben wir keinen Hinweis auf sein anderweitiges Engagement gefunden.
     
     
     
     

    EZW: Martin Krieles Kritik "von sehr persönlichen Motiven getrieben"

    Matthias Pöhlmann schreibt im Materialdienst der EZW  5/2000 Seite 157 ("Die Geister, die mich riefen" - Die neuen Offenbarungen der "Engel-Dolmetscherin“ Alexa Kriele) über "Prof. Dr. em. Martin Kriele als der Redakteur der 'Engel-Texte' ":
     

    "Vor dem Hintergrund der Engelsbotschaften seiner Ehefrau erscheint Krieles Engagement in einem neuen Licht. Es ist zu vermuten, dass seine äußerst scharfe Kritik an der Arbeit der Enquete-Kommission wie auch an kirchlichen Weltanschauungsbeauftragten somit nicht nur von rein verfassungsrechtlichen Bedenken, sondern offenbar von - wie sich noch zeigen wird - sehr persönlichen Motiven getrieben war."
    Pöhlmann schildert Krieles Austritt aus der Anthroposophischen Gesellschaft. Noch im selben Jahr 1996 schreibt Kriele ein Buch darüber. Nichts drin über Engel, obwohl er bereits seit 1994 "Fragen gestellt und den Text protokolliert" hat (so Alexa Kriele in "Wie im Himmel, so auf Erden" Band 1 Seite 303). Mitte der sieziger Jahre hatte Kriele den Nachlaß eines Valentin Tomberg übernommen und und betreeut, "der Anthroposophie und Katholizismus miteinander zu verbinden suchte" (Pöhlmann). Heute Kommuniziert Martin Kriele über die Engel seiner Frau alexa offenbar direkt mit Tomberg.

    Die angeblichen Engel-Äußerungen beruhen zumindest teilweise auf Fragen, die Martin Kriele seiner Ehefrau Alexa und damit den Engeln gestellt hat. "Den Leser befällt der Eindruck", schreibt Pöhlmann, "als habe der Jurist Kriele den Engeln etwas 'auf die Sprünge geholfen' ". So äußert sich der angebliche "Engel der Ehe und Familie" via Kriele zu juristischen Problemen der "Kinder aus einer nichtehelichen Partnerschaft", der "Sicherung der Kinder", der "Nachweisbarkeit der Abstammung", um "vermögensrechtliche und erbrechtliche Gesichtspunkte" sowie um "Fragen der Personensorge".
     
     
     

    Alexa und Martin Kriele bei Biolek

    Alexa Kriele wurde einer breiten Öffentlicheit durch ihren Auftritt im 1. Fernsehprogramm bekannt. Bei Alfred Biolek in der Sendung Boulevard BIO am 7.3.2000 zum Thema "Die Geister, die ich rief“.
    Alexa Kriele durfte ihre Bücher "Wie im Himmel so auf Erden“ vorstellen und lobte ihren anwesenden Ehemann, Prof. Dr. Martin Kriele:

    "Also, um ehrlich zu sein – wäre er nicht gewesen, es gäbe kein einziges Buch und wahrscheinlich auch nicht die Engelstunden ... Und die Bücher sind nur möglich, weil er das gesprochene Wort in geschriebenes Wort umredigiert".
    Unklar ist nach wie vor, wie groß der Anteil des Juristen Kriele am Inhalt der Bücher ist. Dazu auch: Das Vorwort >>.
    Als Autoren werden üblicherweise diejenigen bezeichnet, die den schriftlichen Buchtext verfaßt haben. Es sei denn, jemand beschäftigt einen Ghostwriter.
    Die Bezeichnung des Martin Kriele als Ghostwriter wäre nur dann nicht gerechtfertigt, wenn er tatsächlich nur Tonbandprotokolle ins Schriftliche übertragen hätte.
    Das läßt sich nur durch einen Vergleich der Tonbänder mit den Buchtexten nachprüfen.
     
    Aus: Esotera 12/2001   


    Das Engelsgeschenk zu Weihnachten!   
    Wie im Himmel so auf Erden ... die Gesamtausgabe ist da!  
    4 Bde. im Schuber - ISBN 3-89568-097-4 - DM 170,--   
    Alles über Engel - wie sie leben, wie sie wirken, was wir tun können, um mit ihnen in Kontakt zu treten. Viel über den Himmel, Gott, Christus und Maria - aber auch viel über die Erde - kurz, ein umfassendes Kompendium des Wissens über Himmel + Erde - durchgegeben von den Engeln, gedolmetscht von Alexa Kriele.
     
     
     
     

    Zitate aus der Biolek-Sendung
     
    Alfred Biolek   
    in der TV-Sendung Boulevard Bio am 7.3.2000 zum Thema „Die Geister, die ich rief“:  

    Biolek an Alexa Kriele:  
    Mich würde noch interessieren – ihr Ehemann ist ein Jurist, das sind ja eigentlich nüchterne Leute, und er ist ein sehr bekannter Jurist. Er war Professor, Staatsrecht, und er war auch Richter an einem hohen Gerichtshof, Staatsgerichtshof in Nordrhein-Westfalen [ein Zuschauer wird über einen längeren Zeitraum groß eingeblendet, er lacht und nickt ab und zu mit dem  Kopf]. Was sagt ein nüchterner Jurist dazu, daß seine Frau mit den Engeln spricht?   

    Alexa Kriele:  
    Also, um ehrlich zu sein – wäre er nicht gewesen, es gäbe kein einziges Buch und wahrscheinlich auch nicht die Engelstunden in diesem Ausmaß, denn er ist nicht nur ein hervorragender Jurist, sondern er ist auch sehr belesen. Er ist vom Protestantismus über die Anthroposophie zur katholischen Kirche gelangt, hat sich unendlich klug gemacht in diesen Bereichen und konnte, wenn ich etwas von den Engeln nicht verstand, immer die Bücher aus dem Regal ziehen und sagen:   
     „Schau mal, da steht, bei dem und dem ... bei Tomberg, oder Steiner, oder Goethe, oder sonstwo ... da steht etwas darüber. Und die Engel führen nur einen Gedanken weiter, der da ja schon von ihnen einmal in die Welt gegeben wurde.“   
    Und die Bücher sind nur möglich, weil er das gesprochene Wort in geschriebenes Wort umredigiert.   
     

     
     
     

    Martin Krieles Internet-Angebot

    Unter www.martinkriele.info bietet Martin Kriele seit 2005 Information im Internet an.
    Allerdings ist die Website nicht unter seinem Namen registriert. Ein impressum ist nicht enthalten, wohl aber eine ausführliche Darstelölung seiner "Äußere Lebensdaten" einschliesslich Namen (und z.T. Berufen) seiner Kinder.
    Die Website enthält auch einen Text über "Die Engelbücher": "Ich war als Fragesteller und Redakteur beteiligt." Darin enthalten auch ein Link zur website von Alexa Kriele http://www.angeloi.org.
    Martin Kriele schreibt über diese Bücher: "Es zeigte sich, daß meine Frau Alexa in sehr ausgeprägter Klarheit mit den Engeln zu sprechen und ihre Worte in unsere Sprache zu "dolmetschen" vermag. Die Engel unterrichteten uns über die geistigen Hintergründe und Zusammenhänge des Menschseins mit der Bitte, die Kurse suchenden Menschen in Buchform zugänglich zu machen".

    Kritiker befördert er kurzerhand zu "Anhängern der materialistischen Weltanschauung": "Anhängern der materialistischen Weltanschauung erscheint "so etwas" unmöglich, weil es Engel gar nicht gebe."

    Kriele ignoriert, dass es Krtikern nicht um den Glauben an Engel geht.
    Sondern um den Verkauf von Ratschlägen, die angeblich von Engeln stammen.

    Matthias Pöhlmann hat im EZW-Materialdienst 1/2006 (www.ezw-berlin.de) eine Besprechung der Website veröffentlicht. Sein Fazit:

    "Die Internetseite Martin Krieles führt eine durchaus schillernde Persönlichkeit vor Augen. Sie dokumentiert zum einen die sachlichen Fakten einer juristischen Karriere. Zum andern präsentiert sie Krieles angeblichen Kampf um die Weltanschauungsfreiheit mit einseitigen und bisweilen verzerrenden Zügen. Und schließlich gibt sich die spirituelle Suchbewegung eines Mannes zu erkennen, der den Weg von der evangelischen zur katholischen Kirche über die Anthroposophie beschritt, um schließlich gemeinsam mit Ehefrau Alexa selbst zum Anbieter in der Esoterik-Szene zu werden. Gerade dieses Neben- und Ineinander unterschiedlichster Motive charakterisiert die merkwürdige Befangenheit des vermeintiich so objektiven Juristen. Manche sehr persönlichen Interessen im Kampf gegen die kirchliche Weltanschauungsarbeit treten nun deutlicher hervor. Was nicht übersehen werden sollte: Das Angebot der Engel-Dolmetscherin Alexa und ihres Ehemannes Martin Kriele passt sich vorzüglich in die Esoterik-Szene ein, in der übersinnliche Botschaften nach wie vor Konjunktur haben und wohl auch künftig ihr Publikum finden."
    Vermutlich seit diesem EZW-Artikel schreibt Kriele in einem "Epilog" nicht nur über die AGPF, sondern auch über die EZW.
    Über die AGPF hiess es dort in einer Fassung, die am 11.1.06 geladen wurde:
    "In älteren Dramen folgte auf den Auftritt des Königs oder sonstigen Helden allemal der Hanswurst, der das Geschehen ins Spaßhafte und Volksnahe transformierte. So möge auch der "AGPF" ein kurzer Auftritt vergönnt sein. Es handelt sich um das Unternehmen eines Rechtsanwaltes in Erpel am Rhein namens Ingo Heinemann, der eine clevere Geschäftsidee hatte."
    Nachdem hier klargestellt wurde, dass die AGPF 1978  ohne jede Mitwirkung von Ingo Heinemann gegründet wurde, der erst 1982 als angestellter Geschäftsführer hinzukam, hat Kriele seinen Text geändert. In einer am 12.7.06 geladenen Fassung lautet der Text:
    "... Es handelt sich um das Unternehmen eines Rechtsanwaltes in Erpel am Rhein namens Ingo Heinemann, der 1982 Geschäftsführer dieses Dachverbandes von Sektenbekämpfungsvereinen wurde und eine clevere Geschäftsidee hatte."
     

    Martin Krieles Vorwort

    Martin Kriele hat ein Vorwort verfasst für den "Engelspiele-Koffer" (>>). Es lässt jede Distanz zum Buch vermissen und liest sich eher wie das Vorwort des Verfassers. Der Leser wird mit dem persönlichen "DU" angesprochen und erhält Gebrauchsanweisungen. Am Ende eine Werbung:

    "Antworten auf solche und ähnliche Fragen findest du in einem von den Engeln übermittelten Kursus, der in dem Buch veröffentlicht ist:
    Alexa Kriele, Wie im Himmel so auf Erden; Einführung in die christ liche Engelkunde, Ch. FaIk-Verlag, Bd. 1 1998, Bd. II 1999, Bd. III erscheint im Jahr 2000.
    Über die Art und Weise, wie die Engel ihre Angaben übermitteln, informiert das Nachwort zu Bd. 1.
    Martin Kriele"
    Vor allem verbreitet Martin Kriele dort den wohl wichtigsten Lehrsatz aller Esoteriker: "Es gibt keinen Zufall".
    Dazu mehr unter www.AGPF.de/Psychomarkt.htm#Axiome
    Das Zitat:
    "Engel begleiten liebevoll dein Leben: sie fügen z.B. Begegnungen, schützen in Gefahren, geben dir Ideen ein. Aber sie können meist nur über dein Unbewusstes wirken. Mit dem Spielen dieser Spiele gibst du ihnen Gelegenheit, dir im Wachbewusstsein Informationen zukom men zu lassen und guten Rat zu geben. Sie tasten deine Entschei dungsfreiheit niemals an, wenn du aber ihre Anregungen nach eige ner Prüfung ernst nimmst, wirst du erleben, daß es dir zum Wohle gereicht. Denn die Engel, die dich begleiten, kennen dich und deine Lebensumstände, bis in die praktischen und ‘kleinen“ Dinge des Alltags hinein, gut. Sie sind weise und erfahren. Und sie sind liebevoll auf dein Wohl und deinen Schutz bedacht, du wirst es sehen!
    Manch einer mag sich fragen: Ist es nicht Zufall, ob ich z.B. diese oder jene Karte ziehe? Es gibt aber keinen Zufall. Dein Blick wird gelenkt, deine Hand geführt, auch wenn es so subtil geschieht, daß du es kaum merkst. Probiere es einfach aus. Die Erfahrungen, die du machen wirst, werden dich in deinem Vertrauen bestärken und deine Zweifel zerstreuen.
    Sie werden dir dann auch die Gewissheit geben, daß es Engel sind, die dich leiten, und nicht etwa andere Wesen, womöglich solche dunkler Herkunft. Die können nur an dich heran, wenn du in Haß oder Wut, in Hektik oder Aufregung, in vorgefaßten Meinungen, bösen Ab sichten oder eifernder Diskussion befangen bist und bereits entschie den hast, was für Antworten allein du allenfalls zu akzeptieren bereit bist."
     
     
     
     

    Prof. Dr. Martin Kriele als Gutachter gegen die Bundesregierung
     
     
    Professor Kriele hat 1993 für einen Prozeß gegen die Bundesregierung eine gutachterliche Stellungnahmen abgegeben.   
    Und zwar für die Kläger, nicht etwa im Auftrag des Gerichts (Verwaltungsgericht Köln 8 L 1513/93). Kläger waren einige VPM-Vereine (VPM = Verein  zur Förderung der psychologischen Menschenkenntnis), die nicht in einer staatlichen Broschüre genannt werden wollten.  
    Kriele betont zu Beginn seiner Stellungnahme, er stehe "in keiner wie immer gearteten Beziehung zum VPM".  

    Das Gutchten ist abgedruckt in Besier: Die neuen Inquisitoren, Band 2, Seite 35:  
    "Gutachterliche Stellungnahme im Verfahren Verein zur Förderung der psychologischen Menschenkenntnis ./. Bundesrepublik Deutschland AZ: 8 L 1513/93, 3.11.1993"  

    Der VPM hat den Prozess verloren, dazu:  

    Zum VPM vgl. http://www.AGPF.de/VPM.htm
     
     
     

    Kriele über die Empfehlungen der Enquete-Kommission: "Doppelte Zwiespältigkeit"

    Kriele wundert sich
    (Besier/Scheuch: "Die neuen Inquisitoren", Seite 306 Kriele: Die rechtspolitischen Empfehlungen der Sektenkommission):

    "Der Endbericht der Enquete-Kommission des Bundestages "Sogenannte Sekten und Psychogruppen" zeigt eine doppelte Zwiespältigkeit:
    1. Einerseits gibt er Entwarnung: Die untersuchten Gruppen stellten derzeit „keine Gefahr dar für Staat und Gesellschaft oder für gesellschaftlich relevante Bereiche" (S. 378/149). [Anm. 2] Andererseits enthält er eine Reihe von Empfehlungen, die nur sinnvoll wären, wenn sie doch eine Gefahr, und zwar eine höchst akute und schwerwiegende Gefahr darstellten."
    Das ist mit dem richtigen Zitat leicht aufzuklären.
    Das vollständige Zitat lautet (Drucksache 13/10950 Seite 149; Buchausgabe Seite 294):
    "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt stellen gesamtgesellschaftlich gesehen die neuen religiösen und ideologischen Gemeinschaften und Psychogruppen keine Gefahr dar für Staat und Gesellschaft oder für gesellschaftlich relevante Bereiche. Die hier zu beobachtenden Aktivitäten einiger Radikalorganisationen jedoch lassen Wachsamkeit, ggf. staatliche Gegenmaßnahmen angezeigt sein.

    In diesem Zusammenhang sind besonders Angebote des Psycho- und Lebenshilfemarktes zu sehen, Seminarangebote zu Persönlichkeitsentwicklung, Unternehmens- und Managementberatung, Strukturvertriebe und Multi-Level-Marketing-Firmen mit den sogenannten "Schnellball-Systemen" als deren krasseste Form. Die Übergänge zwischen neuen religiösen und ideologischen Gemeinschaften und Psychogruppen und Trainingsschulungs- oder Direktvertriebsunternehmen können fließend sein."

    Es ist ein sehr großer Unterschied,  
     
     

    Presseerklärung Martin Kriele: "Sektenjagd" habe "Faschistische Züge"

    Am 24.8.98 benutzt Kriele den Briefkopf der Universität Köln - http://www.AGPF.de/Kriele-Uni-Pressemitteilung-24.08.1998.pdf - für eine
     

    ERKLÄRUNG FÜR DIE PRESSE
    Die deutsche und internationale Öffentlichkeit ist aufmerksam darauf geworden, daß religiöse und weltanschauliche Minderheiten in Deutschland derzeit mit einer Hysterie verfolgt werden, die beinahe schon faschistische Züge angenommen hat.
     
    Kriele in der VPM-Zeitung Zeit-Fragen vom 1.11.98 über  
    "Die faschistischen Züge der Sektenjagd"
    Die Zeitung "Das Weisse Pferd" des Universellen Lebens (früher Heimholungswerk) druckte den Artikel nach.
     

    Kriele:

    Aber: Am Ende des Artikels stellte die VPM-Zeitung den Autor vor:
    "Prof. Dr. iur. Martin Kriele, Geb. 1931, em. Professor für Allgemeine Staatslehre und Öffentliches Recht, ehem. Richter am Verfassungsgerichtshof des Landes Nordrhein-Westfalen. Professor Kriele gilt heute als einer der führenden Verfassungsrechtsexperten in Deutschland."
     
     
     

    Kriele als Rechtsanwalt

    Martin Kriele berät auch Psychomarkt-Anbieter, die sich durch Kritik geschädigt fühlen.

    Er riet seinen Mandanten offenbar, statt der Unterlassung von Äusserungen besser gleich Schadensersatz zu verlangen.
    Der erste Fall brachte es bis zum Bundesgerichtshof.
    Landgericht und Oberlandesgericht hatten die Klage abgewiesen.
    Der BGH hat die Vorinstanz gerügt und die Sache zurück verwiesen.
    Der BGH hat allerdings lediglich festgestellt, dass für kirchliche Sektenbeauftragte eine ähnliche Sorgfaltspflicht gelte, wie für die Presse.
    Einzelheiten:

    Über den Fall Karlheinz Wolfgang berichtet Besier in seinem Buch "Die Rufmordkampagne" von 2002 ausführlich. Auf Seite 110 schreibt Besier: Die Klage wurde demnach an 30.4.1999 erhoben. Wolfgang forderte 250.000 DM als ersten Teil einer Schadensersatzforderung sowie Schmerzensgeld.
    Das Landgericht wies die Klage ab, das Oberlandesgericht Düsseldorf 18 U 48/00 wies Wolfgangs Berufung am 26.10.2000 zurück. Wolfgang legte Resision zum BGH ein und nahm diese wieder zurück.
     
     
     

    Alexa Kriele ist Anbieterin auf dem Psychomarkt.

    Sie verkauft nicht nur Bücher, sondern sie bietet auch Dienstleistungen an.
    Alexa Kriele bietet zum Beispiel Heilung an.
    Die folgenden Angebote stammen aus den Internet-Seiten von Alexa Kriele.
    Titel der Website: "Haus der Christosophie".
     
    HEIL WERDEN - HEILUNG BRINGEN   
    Seminar mit Alexa Kriele   

    Der Ansatz der Engel  
      

    • Wie Engel den Menschen sehen: Die Innenräume (sog. Chakren des Menschen. Das Lichte innen, das Dunkel aussen.
    • Was die Engel zu den Themen Krankheit, Gesundheit und Heilung sagen.
    • Inkarnierte Wesen gehören in die Hand inkarnierter Ärzte. Was "Engelmedizin" ergänzend leisten kann. 
    Wege der Heilung  
    • Atem und Lichtatmung: Gut geerdet und gut "gehimmelt" durchs Leben gehen, Ausstrahlung bekommen und wirksam einsetzen.
    • "himmlische" Gymnastik: Die Kräfte des Himmels für die Stärkung des Körpers nutzen.
    • Fenster der Innenräume öffnen: Frischen Wind und neue Lebendigkeit ins Leben bringen.
    • Ich will - ich kann - ich darf! Wünsche und Visionen glücklich zur Welt bringen und erfolgreich realisieren.
    • Die Frage nach dem Sinn, der "Sinnzug": Inneren Frieden finden und Frieden bringen durch Sinnfindung.
    Seminarleitung:  
    Alexa Kriele, Studium der Philosophie, lebt mit Mann und drei Kindern am Bodensee. Seit Jahren "dolmetscht" und vermittelt sie die Antworten der Engel in Einzelstunden, Arbeitskreisen und Seminaren. Bekannt wurde sie vor allem durch das mehrbändige Werk "Wie im Himmel so auf Erden - Einführung in die christliche Engelkunde" Ch. Falk Verlag 1998, 1999 und 2000. Von derselben Autorin sind ferner erschienen: "Der Engelspielekoffer" 1999 und "Naturgeister erzählen..." 1999.   
    Termin: 14.4. - 15.4. 2000 jeweils 10.00 Uhr - 18.00 Uhr   
    Anmeldung an: Alexa Kriele ...   
    Veranstaltungsort: .....................   

    Kosten: Seminargebühr: DM 370,- Schüler und Studenten nach Vereinbarung.   
    Tagessatz für Mittagessen, Kaffe und Kuchen DM 30,- bitte direkt an das Tagungshaus entrichten.   
    Übernachtungsmöglichkeit im Tagungshaus nach telefonischer Absprache.   
     

     
     
     
     

    Alexa Krieles "Engelspiel-Koffer"
    Dazu auch Martin Krieles Vorwort (>>)
     
    Der Engelspiele-Koffer  
    Im Engelspiele-Koffer sind fünf Spiele vereint, die Hilfe für schwierige Situationen anbieten:   
    1. Hilfe in schwierigen Lebenssituationen   
    2. Lebensfreude wiedergewinnen   
    3. Den Lebensweg beleuchten   
    4. Beziehungen klären - Beziehungsprobleme lösen   
    5. Spielend abnehmen   

    Das Besondere an ihnen ist, daß sie von Engeln stammen, durchgegeben an Alexa Kriele, die auch sonst viel mit ihnen kommuniziert (Siehe ihre beiden Bücher: Wie im Himmel so auf Erden Band 1 und Band 2).   
    Alle Spiele sind von der Autorin und ihrem Kreis "spielend überprüft" worden. Sie funktionieren! Die Engel kennen uns eben doch am besten!

     
     
     
     

    Alexa Krieles "Spiel vom Abnehmen"
     
    Spielend abnehmen  
    Dieses Spiel vom Abnehmen haben die Engel erfunden. Und deshalb ist es auch ein Spiel geworden - leicht und heiter, der Effekt stellt sich so nebenher ein.   
    Denn die Engel nehmen Rücksicht auf menschliches Durchhaltevermögen und "verplanen" immer nur einen Tag; keine Extreme sind erwünscht, und man darf zwischendrin auch "über die Stränge schlagen."   
    Sie sagen so nette Sachen wie: "Bedenke, daß deine Zellen vielleicht über Jahre und Jahrzehnte an bestimmte Essensweisen gewöhnt waren. Überrumple und zwinge sie nicht, sondern überzeuge sie lieber: Lass Ihnen Zeit un mache ihnen ein unwiederstehliches Angebot: Licht, Lebendigkeit und Freude. So erreichst du daß sie gerne mitarbeiten, auch wenn das Abnehmen vielleicht etwas langsamer geht.   
    Na, los dann - so wird's gelingen
     
     

    Alexa Kriele als Vortragsrednerin
     
    In dem Magazin LebensArt (Nr. 5 aus 2004)   
    bietet eine Buchhandlung einen Kriele-Vortrag an.  

    Zum Eintrittspreis von erstaunlichen 15 Euro.  

    LebensArt ist ein kostenloses Anzeigenblatt im Zeitschriftenformat für die Region Hannover,  

     
     
     
     

    Gruppensitzungen und Einzelstunden

    Am 29.11.2004 berichtete der SWR ("Engel-Hexen-Teufel: Die Rückkehr der Himmelsboten" von Wolfgang Luck) über eine Gruppensitzung bei Kriele: "Das Wohnzimmer von Alexa Kriele verwandelt sich einmal im Monat in einen Wallfahrtsort. Was sie verspricht, klingt spektakulär: direkten Kontakt zu einem Engel".
     
    Die Gruppensitzung beginnt mit einer Art Andacht. Eine Gruppe von etwa 20 Personen mit einem Vorbeter (rechts, offenbar ihr Ehemann Martin Kriele) betet laut: "Im Namen des Vaters, des Sohnes  ... in Ewigkeit, Amen". Ob die Teilnehmer bezahlt haben, wird nicht gesagt. 
     
    O-Ton Alexa Kriele: "Es läuft alles wie immer, Ok? Jedenfalls ich habe beschlossen, diese Kamera im Weiteren zu ignorieren ... (lacht) 
    Sprecher: Vor gut 10 Jahren hatte Alexa Kriele zu ersten Mal das Gefühl, einen Engel zu sehen. Inzwischen, sagt sie, bekommt sie regelmässig und mühelos Kontakt, meistens zu einem Engel namens Elion. Die ersten 10 Minuten passiert garnichts. Aber dann: 
    O-Ton Alexa Kriele, mit geschlossenen Augen: 
    Es wird der Elion mindestens den Anfang des Abends übernehmen, vielleicht den auch weiter leiten. Jedenfalls begrüsst er auch alle, alle, die schon öfter da waren, alle die zum ersten Mal da sind und er bittet ..." 
    Sprecher: Frau Kriele ist sich ganz sicher, das jetzt der Engel durch sie spricht. Weil alle anderen Elion nicht hören können, nennt sich Frau Kriele Engelsdolmetscherin.
     

    Es folgt die Schilderung der angeblichen Heilung eines Kindes durch Engel Elion. Ein Kind mit einem "Loch im Herzen" werde trotz zahlreicher Operationen gelähmt bleiben, hatten die Ärzte angeblich gesagt. Elion, so die Mutter, habe ihr auf die Frage nach der Zukunft des Kindes gesagt, das Kind sei gesund und werde zum Schulanfang auf dem Level sein, auf dem es zu sein hat.

    Danach darf das Team "eine private Engelsstunde filmen". Ein Arbeitslosentrainer lässt sich filmen und namentlich nennen: "Für 180 Euro darf er eine Stunde lang seine Fragen an Elion stellen. Frau Krieles Vormittage sind mit solchen Engelsstunden gut ausgebucht."
    Der Trainer, so der Sprecher, "plant ein Seminar für seine Arbeitslosen und erhofft sich vom Engel Tipps, wie er das am Besten gestalten kann." O-Ton Alexa Kriele: "Deswegen sagt Elion, würde er das Wort Praktikum für angemessener halten". Aus dem Gespräch ergibt sich, dass der Trainer sich häufiger beraten lässt.

     
     

    Alexa Kriele bei Kerner
     
    Zu Esoterik-Allianz mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen: http://www.AGPF.de/Esoterik.htm#TV
    Nur selten ist in den gedruckten Medien Kritik an der Esoterik-Schleichwerbung im Öffentlich-Rechtlichen TV zu lesen.
    So zum Beispiel in der FAZ vom 24.11.2004.
     
    In der FAZ vom 24.11.2004 berichtete Christian Geyer über eine Kerner-Talkshow vom 23.11.2004. Geyer nannte die Sendung einen "Schlag ins Kontor der öffentlich-rechtlichen Rationalität" und "Volksverdummung und Schleichwerbung im Gewand der informationellen Grundversorgung": Wenn das einreisse, werde dem TV-Zuschuaer  "demnächst jeder Humbug als kritische, öffentlich-rechtlich abgestempelte Information verkauft werden können." In der Sendung seien "Spiritisten unter sich" gewesen, vor allem "Engel-Dolmetscherin” Alexa Kriele und der "Fernsehpfarrer” Jürgen Fliege.  
    Die FAZ bezeichnet Jürgen Fliege als Oberschamane des Öffentlich-Rechtlichen, zweifellos eine zutreffende Bezeichnung. Alexa Kriele (mehr unten >>) durfte schon einmal ein Buch bei Kerner präsentieren, http://www.AGPF.de/Kriele.htm. Die FAZ: "Keiner, der die ebenso diskutierfähige wie diskutierbedürftige Frage aufgeworfen hätte: Frau Kriele, ein Scharlatan im Engelsgewand? Keiner, der sich als Anwalt einer Stimme der Vernunft versuchte. Ein Totalausfall bei Kerner. Oder ist der Ausfall in Wirklichkeit der Einfall, auf dem die ganze Sendung beruht?".
     

    Am 18.12.2003 durfte Alexa Kriele im ZDF bei Kerner ihr neues Buch vorstellen.

    Kerner: "Ist das teuer, so eine Engelsstunde?"
    Kriele: "Das kommt darauf an, was Sie teuer nennen"
    Kerner: "Sagen Sie den Preis, dann kann das jeder für sich entscheiden."
    Kriele: "Also eine Stunde kostet im Allgemeinen 180 Euro und diese Stunde braucht man normalerweise auch nur einmal im Leben, denn die wesentlichen Fragen kann man in einer Stunde stellen".

    Kriele betont, dass sie nicht berät, sondern nur die Engel befragt.
    Diese verfügen offenbar über eine Art Datenbank mit allen erforderlichen Informationen über die interessierenden Personen.
    Diese Engel-Datenbank steht Alexa Kriele offenbar zu beliebiger Verfügung.
    Kriele betonte: "Ich glaube auch nicht an Engel. Das ist keine Glaubensfrage".
    Auch sie sei skeptisch gewesen:  Sie sei vorher wissenschaftlich und "für die Landesregierung" tätig gewesen: "Ich bin wissenschaftlich vorgeprägt. Ich komme aus einem humanistischen Elternhaus. Mein Vater ist Arzt, mein Bruder ist Arzt."

    Kriele über die Durchführung ihrer "Engelstunden":
    "Da kommt jemand, … den ich noch nie gesehen habe, … ich weiss nur von meiner Sekretärin, ich hab jetzt ne Stunde … . Ich führ keine Vorgespräche, ich kenne die Menschen  nicht, das geht mich auch gar nichts an …"

    Die Engel geben aber nicht nur Auskunft, sondern "wirken dann auch … es gibt da tolle Geschichten …"

    Kerner: "Da kommt also jemand der sagt ich möchte eine neue Mitarbeiterin einstellen, da haben sich 10 beworben, welche soll ich nehmen?"
    Kriele: "Exakt."
    Kriele erzählte ein Beispiel für solche Unternehmensberatung:
    Ein Unternehmer, dessen Bedeutung sie ausführlich schildert, kommt mit einer solchen Frage.
    Die Engel treffen dann die Personalauswahl, finden jemanden geeignet, weisen aber auf deren "kaputten Rücken" hin. Der  Unternehmer habe diese Sekretärin trotzdem genommen. Später habe sich herausgestellt, dass diese tatsächlich Rückenprobleme hatte.
     
     
     
     

    Interview mit Alexa Kriele

    BILD der FRAU Nr. 38 vom 18.9.2000 berichtet:
    "Die Engel sind überall – und helfen uns“ - Interview mit Europas erster "Engel-Dolmetscherin“

    Alexa Kriele berichtet, sie habe vor sechs  Jahren - also etwa 1994 - eine Eröffnungsrede bei einer Kunstausstellung gehalten. Eine Frau habe sie angesprochen: "Sie können etwas, was Sie nicht wissen.“ Beim gemeinsamen Beten habe sie ein erstes Gespräch mit einem Engel geführt.
    Davon erzählt sie einer Freundin, obwohl sie mit ihrer Doktor-Arbeit in Philosophie beschäftigt war und "eigentlich gar keine Zeit" hatte.
    Die Freundin erzählte es weiter: "Das war praktisch der Anfang der Engel-Sprechstunden".

    Auf die Frage, ob die Engel in die Zukunft schauen und sagen, was zu tun Ist, antwortet Alexa Kriele:
    „Nicht direkt. Aber sie zeigen auf, wie die Zukunft sein könnte, wenn man sich so oder so entscheidet. D.h. sie können den Horizont erweitern, indem sie einen Überblick schaffen. Sie können zeigen, was zwischen den Menschen läuft. Oberflächlich geht es z.B. bei einer Entscheidung darum, ob die Eltern das Studium bezahlen. Unterschwellig aber steckt ein Vater-Sohn-Konflikt dahinter. Das wird durch den Rat der Engel aufgedeckt, und dann kann der Mensch besser mit dieser Situation fertig werden.“

    Alexa Kriele beschreibt ihre Helfer: "Engel sind hervorragende Psychologen. Erstens haben sie selbst keine seelischen Probleme. Zweitens hat der Engel eine unendlich größere Geduld. ... Ein Engel hat keine Mühe, sich zu bestimmten Werten zu bekennen, während ein Therapeut sich neutral verhalten muss.“

    Vorgeführt wird auch das Privatleben der Familie.
    Fotos zweigen Alexa Kriele in einem Sessel, mit ausgebreiteten Armen unter einem Baum, "Entspannt und glücklich", Alexa mit Familie: "Eine glückliche Familie: Alexa Kriele (39) mit ihrem Mann Martin (69), einem Rechtsprofessor, und den Kindern Anna Magdalena (2 ½), Günter Gabriel (6) und Martin Michael (1 ½). Sie leben in einem kleinen österreichischen Dorf oberhalb des Bodensees, kurz hinter der deutschen Grenze."
     
     
     



    1. Version dieser Seite am 25.3.2000


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