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Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt AGPF - Aktion für Geistige und Psychische Freiheit Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V., Bonn Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/Hellinger+Reichskanzlei.htm Zuletzt bearbeitet am 5.12.2006 Zur Homepage | Zur Inhaltsseite | Zum Begriff Sekte | AGPF-Spendenkonto |
Hellinger in der Reichskanzlei
Nach unauffälliger
Scheidung heiratete Bert Hellinger seine Adeptin Maria Sophie Erdödy
und verzog ebenso unauffällig nach 83471 Bischofswiesen bei Berchtesgaden.
Seine Ehefrau, seit längerem Betreiberin einer "Hellingerschule",
hatte in Berchtesgaden bereits einen "Heilstollen" in einem Salzbergwerk
installiert. An dessen Lage am Fuss des Obersalzberges wird besonders die
Nähe zum Untersberg hervorgehoben, "eines der Hauptkraftfelder Europas".
Das wusste offenbar auch schon Hitler zu schätzen, der auf dem Obersalzberg
den "Berghof" bewohnte und deshalb in der Nähe eine "kleine Reichskanzlei"
für Regierungsbüros bauen liess. Bert Hellinger meldete als Gewerbe
einen Video-Verlag
an und zog in die Reichskanzlei. Seine Ehefrau betrieb von dort ihre "Hellingerschule"
und das "Büro Bert Hellinger".
Derweil wurde die benachbarte
"Villa
Askania", bislang schon "Betriebsstätte" des Video-Verlages,
als künftiger Wohnsitz hergerichtet.
Inzwischen ist Hellinger
dorthin umgezogen.
Hitlers ehemalige "Kleine
Reichskanzlei" wird von Hellinger offenbar nicht mehr genutzt.
Hellinger bewohnte Hitlers Reichskanzlei in Berchtesgaden
Das Buch mit der Bezeichnung Hellinger als "Protofaschist" war schon längere Zeit auf dem Markt, als bekannt wurde, dass Hellinger Hitlers "Kleine Reichskanzlei" bezogen hat. Hellingers gedankliche Nähe zu Hitler war also schon lange bekannt.
Wenn die Gerüchte
stimmen, wonach die Hellingers in der Umgebung der Reichskanzlei Immobilien
gekauft oder sich deren Nutzung gesichert haben (die Rede ist insbesondere
von der Villa
Askania und einer benachbarten ehemalige Kurklinik) und wenn man Hellingers
esoterische Neigungen und Erdödys berufliche Herkunft berücksichtigt,
dann muss man wohl daraus schliessen, dass dort ein grösseres Esoterik-Zentrum
geplant wird.
Dazu passt die Beteiligung
von Hellinger-Erdödy an einem "Heilstollen", den eine 2002 gegründete
"Heilstollen Berchtesgaden GmbH" (HRB 14 424 Handelsregister Traunstein)
in einem nahegelegenen Salzbergwerk am Fuss des Obersalzberges eingerichtet
hat. Mehr unter http://www.AGPF.de/Hellingers-Gewerbe.htm#Heilstollen
Warum
bewohnt Hellinger Hitlers Reichkanzlei?
Dem Bayerischen Fernsehen
sagte Hellinger für die Sendung "Quer" am 8.7.2004:
"Mir ist das kein besonderer Platz. Für die anderen ist das ein besonderer Platz. Die sind von Hitler fasziniert, nicht ich".Dann erzählt Hellinger, seine Frau und er hätten für zehn Monate eine Wohnung gebraucht. Seine Frau habe ein Jahr lang in Zeitungen inseriert, es seien keine Angebote gekommen. "Ich war gar nicht da, als das arrangiert wurde und auch nicht, als wir eingezogen sind". Er sei im Ausland gewesen. |
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Report München zeigt Hellinger unter Hitlers Reichsadler
Am 19.4.2004 hat Report München einen Bericht von Andrea Mocellin gesendet. Hier aus diesem Film Hellinger beim Betreten von Hitlers Reichskanzlei. Text und Video des Films:
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Hellinger könnte die Reichskanzlei zu jedem beliebigen Zweck betreten haben. Deshalb wird unten belegt, dass er dort auch tatsächlich wohnt.
Und nicht nur das. Das Regionalmagazin
POLIS (unten >>) meldet: "Logieren tut er
in Führer`s Arbeitszimmer ..."
Fotos dieses Zimmers finden sich an
zahlreichen Stellen im Internet.
"Hitler |
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| Zu Beginn des Jahres
2004 schien Hellinger sich noch in der Reichskanzlei versteckt zu haben.
Die ersten Informationen darüber (>>) wurden
bezweifelt. Deshalb haben wir die nachfolgenden Beweise zusammengetragen.
Inzwischen ist er sogar
im Telefonbuch zu finden, wenn auch nur mit einem Fax für seinen Videoverlag,
der davor unauffindbar war (>>).
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| Hellingers Adresse:
Bert Hellinger, 83471 Stanggaß (oder 83471 Bischofswiesen) Urbanweg 26 (und/oder 28 bzw. 28 a) Stanggass ist ein Ortsteil von Bischofswiesen.
Die Abbildung rechts (zum Vergrössern
anklicken) stammt aus der Website www.Reichskanzlei-Berchtesgaden.de
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Laut Klingel ist Hellingers
Adresse Urbanweg 28 a.
Auf dem Briefkasten heisst
es: "Hellinger schule". Darunter: "Erdödy".
Anschriftenprüfung
durch die Post: Stanggaß statt Stanggass.
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| Auf der Klingel steht zwar "Erdödy".
In der Anmeldung (Abbildung rechts, zum Vergrössern anklicken) für
ihre "Hellingerschule" benutzt sie folgende Adresse:
hellingerschule - lebensschule Maria Sophie Hellinger Urbanweg 28 83471 Bischofswiesen Im Gewerberegister ist keine "Hellingerschule" angemeldet (>>). |
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Erste
Meldung über Hellinger und Reichskanzlei
| Betreff: Hellinger bewohnt Hitlers Reichskanzlei
Berchtesgaden
Datum: Fri, 06 Feb 2004 11:47:51 +0100 Von: Ingo.Heinemann@t-online.de (Ingo Heinemann) An: AGPF <AGPF@AGPF.de> AGPF Aktion für Geistige und Psychische Freiheit Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V., Bonn E-Mail: AGPF@AGPF.de Internet: http://www.AGPF.de Ingo Heinemann 53579 Erpel - Grabenstrasse 1 Tel. 02644-980130 Fax 02644-980131 E-Mail: Ingo.Heinemann@t-online.de Internet: http://www.Ingo-Heinemann.de ---------------------------------------------------- Datum: 6.2.2004 Betr.: Hellinger bewohnt Hitlers Reichskanzlei Berchtesgaden ---------------------------------------------------- Nach glaubhaften Gerüchten wohnt und arbeitet der derzeit wohl einflussreichste Psycho-Guru Bert Hellinger in Hitlers ehemaliger "kleinen Reichskanzlei", Urbanweg, 83471 Stanggass bei Berchtesgaden, Gemeinde Bischofswiesen. Ich habe keinen Zweifel an der Richtigkeit dieser Informationen. Hellingers Ehe wurde geschieden. Er hat seine Anhängerin Marie-Sophie Erdödy geheiratet. ..... Im Hauptgebäude soll er mit seiner Frau Unterrichtsräume angemietet haben und im Seitenflügel Wohnräume. Frau Erdödy soll ein Haus in der Nähe erworben haben. Über das Gebäude: http://www.reichskanzlei-berchtesgaden.de/neuigkeiten.html Es wurde nach dem Krieg von der US-Army genutzt und vor einigen Jahren an Privateigentümer verkauft. Die Nutzung wurde heftig diskutiert. Über Hellingers Hitler-Verharmlosung: http://www.vachss.de/mission/berichterstattung/hellinger.htm und aktuelle Pressemitteilung Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus unten. Hellinger-Kritik: http://www.AGPF.de/Hellinger.htm http://www.fkpsych.de/pub_hellinger.html Mit freundlichen Grüßen
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Weitere
Presseberichte über Hellinger in Hitlers Reichskanzlei
| Aus: Taz
29.6.2004 Jörg Schallenberg: Das Psycho-Hauptquartier
Da Jörg Schallenberg auf schriftliche Anfragen keine Antwoert bekam, besuchte er Hellinger und führte mit ihm ein Gespräch in der offenen Tür unter Hitlers Reichadler. Hier ein Auszug aus dem Artikel: Zur Familienaufstellung hat Hellinger einmal gesagt: "Bei der Psychotherapie geht es einem wie einem guten Führer. Ein guter Führer sieht, was die Leute wollen, und das befiehlt er." Nun hat Hellinger also ein neues Führerhauptquartier. Aber auch das wird er sicher empört als die übliche Hetze gegen ihn abtun. Wer ihn kritisiert, den charakterisiert Hellinger normalerweise mit großen Worten als politisch verblendet. "Die, die mich jetzt beschuldigen, mussten sich nie bewähren", lautet einer dieser Sätze, den er jetzt, im Türrahmen stehend, deklamiert. Und darum möge auch jeder, der nicht dabei war damals im Dritten Reich, lieber die Klappe halten. Und doch wirkt Hellinger zusehends unsicherer. Während des Gesprächs hält er ständig die Hand in der Tür und überlegt offensichtlich, ob er sie gleich zuschlagen soll oder doch lieber noch etwas erklären. Dann sprudelt es aus ihm heraus: "Ich war im Dritten Reich selbst verfolgt. Ich bin nur entkommen, weil ich zur Armee gegangen bin." So steht es in seiner Biografie. Und: "Ich habe Versöhnungsarbeit in Israel geleistet, was wollen Sie mir denn vorwerfen?" Überhaupt: Das mit der Reichskanzlei sei reiner Zufall, er habe sie nur übergangsweise gemietet. Dass er, der Hitler schon mal bei Familienaufstellungen mit auf die Bühne holt, sich in einem ehemaligen Zentrum der Macht von der "göttlichen Bewegung" des Nationalsozialismus inspirieren lassen wolle, bestreitet Hellinger mit verständnislosem Kopfschütteln: "Ich bin doch nicht wahnsinnig." Dabei hat Hans-Joachim Reinecke vom "Virtuellen Hellinger-Institut" im Internet, der nach eigenen Angaben die Pressearbeit für Bert Hellinger macht, am Telefon gesagt: "Er war neugierig, hat sich da reingesetzt und dann begonnen, über Hitler nachzudenken." Doch auch davon will Hellinger nichts wissen, außerdem: "Reinecke? Kenne ich nicht." [>>] Noch ist die Tür auf. Zeit für Fragen, diese zum Beispiel: Wirkt es nicht befremdlich, wenn sich die "Hellinger-Schule" ausgerechnet in Hitlers Arbeitszimmer niederlässt, in dem noch der Konferenztisch des Führers steht? Da zeigt sich der freundliche ältere Herr, der stets sein stoisches Lächeln behält, dann ein wenig aufgeregt. Wie zur Abwehr streckt er die Hände aus und beteuert hastig: "Hier drin findet überhaupt nichts statt, das sind ganz normale Wohnräume." Und das Klingelschild? "Das macht alles meine Frau, damit habe ich überhaupt nichts zu tun." Man wäre in diesem Augenblick nicht verwundert, wenn er als Nächstes behaupten würde, er sei gar nicht Bert Hellinger, sondern nur sein Doppelgänger. Seine Frau, die mit ihm zusammenarbeitet, hat in der Tat die Wohnung unter ihrem Namen gemietet. Toni Altkofer, Bürgermeister von Bischofswiesen, sieht sich getäuscht: "Wir wussten ja nicht, dass dann der Herr Hellinger da mit einzieht." Erst durch den Besuch eines Fernsehteams sei er darauf aufmerksam geworden, wer nun in dem historisch vorbelasteten Gebäude wohnt: "Das ist eine sehr ärgerliche Angelegenheit, darauf hätten wir gern verzichtet." ... nach einer Viertelstunde wird es Hellinger zu viel: "Es ist genug." Kein Foto, bitte. Einen Blick in seine Wohnung werfen? Auf gar keinen Fall. Er lächelt. Dann schließt er die Tür. |
Das Regionalblatt POLIS Magazin für
Bad Reichenhall und Umgebung
hat über Hellinger in der Reichskanzeli
und den Report-Film berichtet.
POLIS Bad Reichenhall 32/04-2004 - http://www.nachtblatt.de/pdfhofblattpolis/polis32.pdf
Heilt Hellinger??
Hintergrund: Der seit langer Zeit und im Berchtesgadener Land wirkende Psycho-Guru Hellinger war Inhalt der aktuellen Berichterstattung von "Report München". Hellingers autoritäre, dilettantische und in vieler Hinsicht Nazi-verdächtige Therapieform "Familienaufstellung nach Hellinger" boomt. Anton “Bert” Hellinger hat damit bis dato viel Geld verdient und scheint gerade in Richtung Größenwahn abzuheben. Über 2.000 Hellinger-Ableger (als sogenannte "Aufsteller") und ein Vielfaches von "Klienten" haben Bert Hellinger zu weltweiter Berühmtheit verholfen: diese Machtfülle verleitet ihn jetzt, in seinen Werken mit Adolf Hitler persönlich zu kokettieren - und geradewegs in die ehemalige "Reichskanzlei" in Stanggass einzuziehen. Dort residiert der Psycho-Führer nämlich, im Urbanweg 28 auf dem Gemeindegebiet von Bischofswiesen ...
Logieren tut er in Führer`s Arbeitszimmer ...
Dank des exponentiellen Wachstums der Hellinger-Szene droht jetzt enormer Schaden für das Berchtesgadener Land. ...
Groß ist auch der Aufklärungsbedarf. Zum Beispiel bei den "Touristikern" in der Kreisstadt Bad Reichenhall. Sowohl Kur-GmbH-Chefin und Kurdirektorin Gabriella Squarra als auch die Geschäftsführerin des Reichenhaller Kur- und Verkehrvereins, Gaby Deml fühlen sich stark zu Hellinger hingezogen: selbst gesellschaftspolitisch hochrangige Treffen wurden mit "Aufstellungs"-Spielen Marke Hellinger durchzogen - womöglich um mit missliebigen Persönlichkeiten unter esoterischen Vorzeichen das zu machen, was Hellinger schon oft gebracht hat: die Herabwürdigung der Persönlichkeit vor Publikum...
Kurdirektorin Gabriella Squarra und
Kurvereins-Geschäftsführerin Gaby Deml schrieben daraufhin an
POLIS.
POLIS
33/05-2004 - http://www.nachtblatt.de/pdfhofblattpolis/polis33.pdf
Die Titel dieser POLIS-Ausgabe: "Heilt
Hellinger?? - Die Zweite. Der Kommentar. Leserbrief".
Ausserdem ist dort eine Brief der "Hellingerschule"
wiedergegeben.
Einzelheiten: