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Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt AGPF - Aktion für Geistige und Psychische Freiheit Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V. Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/Familie-Family-CoG.htm Zuletzt bearbeitet am 28.10.2007 Impressum | Zur Homepage | Zur Inhaltsseite | Zum Begriff Sekte | AGPF-Spendenkonto |
Einst Prototyp der neuen
Sekten, noch immer aktiv:
Die Familie - The Family
- Kinder Gottes - Children of God - CoG
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Evangelische Informationsstelle
der Landeskirche des Kantons Zürich:
Englische Websites über The Family:
Auf der Website von FACTNET ein Erfahrungsbericht: |
Viele Jahre lang waren
die "Kinder Gottes" der Prototyp der Neuen Sekten:
Unter Berufung auf den
Wortlaut der Bibel wurde ein internationaler Prostitutions-Konzern betrieben.
Seit dem Tod des Gründers
David Berg alias Mose David 1994 scheint es ruhiger um diese Sekte geworden
zu sein.
Verschwunden ist sie
aber keineswegs.
Der internationale Konzern
besteht weiter.
Vermutlich wird keine
Prostitution mehr betrieben.
Offenbar werden die Werber
noch immer ausserhalb ihrer Heimatländer eingesetzt.
| Hier das Impressum des
Flugblattes
Die Aurora Production
AG in Zug in der Schweiz findet man im dortigen Handelsregister unter http://www.hrazg.ch
In der Website www.Aurora.com bietet die Firma hauptsächlich Literatur für Kinder und Jugendliche an. Die Website www.diefamilie.com ist eingetragen
auf:
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| Neuerscheinung
2004:
Elisabeth Sutter: Die Fäden zog ein Fremder Aus dem Innenleben einer Sekte - Zehn Jahre bei den «Kindern Gottes» und der lange Weg bis zum Ausstieg Brunnen Verlag, Basel und Gießen, 2004, 256 Seiten, 14,95 Euro Klappentext:
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| Deborah Davis : Die ungeschminkte
Wahrheit.
Die Geschichte der "Kinder Gottes", erzählt von der Tochter des Sektengründers Moses David. Schulte & Gerth Asslar 1984. ISBN3-87739-376-4 |
Rachel Sand (Pseudonym): Kindheit und Jugend bei den "Kindern Gottes".Ein Vorwort befaßt sich sehr kritisch mit dem Buch von Lewis und Melton:
EZW-Texte Nr. 131 / 1996. EZW 10117 Berlin Auguststraße 80 Fax 030-28395-212
"Polemik ... Gerade diesen Wissenschaftlern gegenüber muß festgestellt werden, daß niemand Objektivität beanspruchen darf, der die Stimme der Kritiker und der Opfer prinzipiell zu überhören entschlossen ist ... Es ist verständlich, daß die COG selbst dieses Buch vertreibt und es kostenlos an Multiplikatoren verteilt".Einen Überblick über die Organisation gibt die Werkmappe Nr. 64/1992
TV: "Seelenfänger", WDR Schulfernsehen
1996
Spiegel-TV hat The Family mehrfach behandelt.
Das "FF-er
Handbuch": Anleitung zur Prostitution
| Die "Kinder Gottes" haben
Prostitution zum Zweck der Beschaffung von Geld für die Organisation
bzw. deren Gründer Mose David betrieben.
Mose David hat dies in Anlehnung an Formulierungen in der Bibel als "Flirty Fishing" bezeichnet, als "Fischen durch Flirt". Sein "FFer Handbuch" enthielt präzise Anweisungen. |
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Mose David hat die Sekte 1968 in Kalifornien
gegründet.
1972 erfolgte die Eintragung der deutschen
Filiale im Vereinsregister:
Kinder Gottes e.V.1977 ein Bericht im STERN v. 28.7.77.
Amtsgericht Essen 57 VR 2192 Ersteintrag 20.9.1972
1977 verlegt nach Köln, dort: VR 7460 14.9.1977
In einer Pressemitteilung vom 25.11.94 zum angeblichen Tod des Gründers David Berg wird mitgeteilt, es gebe 9000 vollzeitige Mitglieder und über 200 kooperative Gemeinschaften in 43 Ländern. Im Jahresbericht von 1995: 13.000 Vollzeit- und "assoziierte" Mitglieder, darunter 4.000 Erwachsene und "unsere 9.000 Kinder" aus 80 Nationen, die auf 6 Kontinenten in 68 Staaten in über 1.000 Gemeinschaften zusammenleben.
Eine Statistik wurde auch über das "Flirty Fishing" geführt, Prostitution zum Zweck der Beschaffung von Spenden, Anhängern und Informationen, nach detaillierten Anweisungen in zahllosen "Mo-Briefen", oft mit pornografischen Texten und Illustrationen. Die Mädchen mußten detailliert und schriftlich Bericht erstatten. Laut interner Statistik vom 1.7.88: Von 1978 bis 1988 insgesamt 222.862 solcher Kontakte. Kinder wurden als "Jesus-Babies" bezeichnet, ihr Schicksal ist ungewiß, Schulbesuch selten, die Väter oft unbekannt. Die "Family" behauptet heute, frühere "Mißstände" seien beseitigt. Dabei handelt es sich allerdings um Straftaten, nämlich unter anderem um planmäßigen sexuellen Mißbrauch von Kindern, mit Freiheitsstrafe bis 10 Jahren bedroht.
David Berg nannte sich selbst Mose David und gründete 1968 in Kalifornien die "Children of God", abgekürzt CoG. 1972 erfolgte die erste Vereinsgründung in Deutschland: Kinder Gottes e.V. Amtsgericht Essen 57 VR 2192.
1978 verschwand die Sekte nach Einleitung von Ermittlungsverfahren im Untergrund. Mo soll seine "Huren Gottes" zur Informationsbeschaffung für Lybiens Staatschef Gaddafi eingesetzt haben. Die französiche Spionageabwehr deckte Einsätze "bei internationalen Konferenzen, Wirtschaftsseminaren oder Parteitagen in ganz Europa" auf. Dort sollen sie Politiker und Geschäftsleute in Appartements mit versteckten Videokameras gelockt haben. Tatsächlich hat Mo schon 1975 Gaddafi berichtet, man habe über 250.000 Personen alles aufgeschrieben und sei dabei, dies in einem riesigen Computer zu speichern. Mo schreibt über rege Kontakte zu Gaddafi, mit Familienbesuch und gegenseitiger Korrespondenz, Mo grüßt als "Gründer und Führer der Jesus Revolution". Er soll einen lybischen Paß besessen haben. Jedenfalls war er spurlos verschwunden. Beweise für seinen Tod gibt es nicht. 1995 wurde eine "Liebes-Charta" publiziert. Darin enthalten Verträge für die Übergabe des gesamten Besitzes der Anhänger.
An anderer Stelle werden Strafen dafür angedroht, "Geld vor der Bewegung zurückzuhalten". "Die Folgen ... sind die schweren Strafgerichte Gottes - in diesem Fall: TOD". "Wenn du nicht alles geben willst, schließe dich erst garnicht an".
Todesdrohungen auch an anderen Stellen, von verzeihlichem Mord wird geschrieben, Mord und Selbstmord gleichgesetzt. Es sei "ein gerechtfertigter Selbstmord" ... "wenn jemand den Tod gewählt hat, um seine Brüder nicht zu verraten ... oder etwas zu schützen". Demnach kann aus diesem Grund auch ein Mord gerechtfertigt sein. Und schließlich: "Es lohnt sich, dafür zu sterben! ... Das Ende ist gekommen! Kein Platz mehr zum Davonlaufen! ... wir schlagen jetzt zurück!" .
Die "Liebes-Charta" erklärt viele der früheren Mo-Briefe mit sexuellen Anweisungen zur Pflichtlektüre für heute. Neue sexuelle Anweisungen sind hinzugekommen. Deshalb ist es sehr riskant, anzunehmen, die Organisation habe sich wirklich geändert. Denn die Organisation lebt noch immer im Untergrund, entzieht sich jeder Kontrolle und hat keine festen Adressen.
Das Risiko des Irrtums tragen in erster
Linie die Kinder.
Täuschung
der Öffentlichkeit
In der nachfolgend wiedergegebenen Pressemitteilung
feiert die Sekte ein Urteil als juristischen Sieg. Es handelte sich um
ein Sorgerechtsurteil. Es ging um das Wohl des Kindes. Das Gericht hatte
den Antrag der Großmutter abgelehnt, der Mutter das Sorgerecht zu
entziehen, die zur Sekte gehörte.
Das Gericht hat aber auch massive Vorwürfe
gegen die Sekte selbst erhoben.
Einige sind in einem unten
wiedergegebenen Brief an den US-Präsidenten enthalten.
Das Urteil ist in der Website von CounterCOG
wiedergegeben.
Pressemitteilung vom 24.11.95 zum Ward-Urteil
Die Familie
Pressemitteilung
Zur sofortigen Freigabe
European Spokespersons: Gideon and
Rachel Seott, England 0044-1455/20 91 72
Lokaler Pressesprecher in der Schweiz
Ch. Krieg 01 214 65 98
Lokaler Pressesprecher in Deutschland
M. Franke 0049-171-335 41 50
Richter entscheidet zugunsten von Kind in kontroverser "Sekte"
London, England, 24. Nov.: Nach einem dreijährigen Kampf im Obersten Gerichtshof erhielt eine junge Engländerin die gute Nachricht, daß es ihrem Kind erlaubt sein wird mit ihr zu bleiben und sie es weiterhin gemäß ihrer religiösen Überzeugung erziehen darf. Der Oberrichter Ward hat zugunsten der Mutter und ihrem Sohn entschieden, und den Jungen nicht aus einer Gemeinschaft der christlichen Gruppe »Die Familie« - früher als »Die Kinder Gottes« bekannt - herauszunehmen. Der Prozess wurde durch die Großmutter des Jungen eingeleitet, die von britischen Anti-»Kult«- Gruppen dazu angestiftet worden war.
Die 28jährige Mutter, die gemäß britischem Recht nicht mit Namen erwähnt werden darf; ist hoch erfreut über dieses Ergebnis. Die Pressesprecherin der »Familie« in England erklärte:
»Der Oberrichter Ward hatte die nicht beneidenswerte Aufgabe, zwischen den Anschuldigungen, welche von der Anti-Kult-Industrie vorgebracht wurden und den positiven Untersuchungsergebnissen der zahlreichen Experten, die eingehende Studien über unsere Bewegung erstellt haben, zu differenzieren. Die Reporte über das Wohlergehen des Kindes, welche durch gerichtlich ernannte Psychiater, Sozialarbeiter, Erziehungsexperten sowie Experten in Jugendfragen gemacht worden waren, waren bezüglich seiner Entwicklung, Umgebung und Fürsorge einheitlich positiv.«
Weiter sagte sie: »Wir bitten
Sie, hinter die sensationellen Schlagzeilen auf die Tatsache zu schauen,
daß der Gerichtshof dem Kind erlaubt hat, weiter mit der Mutter in
einer unserer Gemeinschaften zu bleiben. Dies zeigt ganz klar, daß
der Richter trotz seiner Vorbehalte und Kritik bezüglich einiger Aspekte
der Vergangenheit der »Familie« offenbar überzeugt ist,
daß wir unseren Kindern für ihre Erziehung eine sichere und
positive Umgebung bieten.« Nachdem all die Zeugen angehört wurden,
empfahl der das Kind vertretende offizielle Rechtsbeistand, er solle bei
der Mutter verbleiben, die mit der Gruppe lebt.
Das positive Gerichtsurteil ist der jüngste in einer weltweiten Reihe von juristischen Siegen der »Familie«, die aus unbewiesenen Anschuldigungen des Mißbrauchs erwuchsen. In den letzten Jahren machten paramilitärische Polizei-Razzien gegen Gemeinschaften der »Familie« in Spanien, Australien, Frankreich und Argentinien international Schlagzeilen, wenn auch den Resultaten wenig Beachtung geschenkt wurde. Nach intensiven Untersuchungen wurden die Anklagen mangels Beweisen fallengelassen, die Kinder ihren Eltern zurückgegeben und die verantwortlichen Behörden stark kritisiert. Mehr als 600 Kinder von Mitgliedern der »Familie« sind durch von den Gerichtshöfen herangezogenen Experten und Medizinern untersucht worden und auch nicht ein einziger Fall von Mißbrauch wurde festgestellt.
Für weitere Informationen wenden
Sie sich bitte direkt an:
European Spokespersons:
Gideon & Rachel Scott , BM Box
8440, London, WC1N 3XX, England
Tel.: 0044-1455/20 91 72 Fax: 0044-1455/20
20 73
In der Schweiz:
Die Familie, Bahnhofstr. 52, 8001 Zürich,
Schweiz
Tel: 01-214 65 98 Fax: 01-21465 19
Brief
eines Ehemaligen an den US-Präsidenten vom 12.3.2000 wegen Werbung
im Weissen Haus und sexuellen Missbrauch bei den CoG