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Einst Prototyp der neuen Sekten, noch immer aktiv:
Die Familie - The Family - Kinder Gottes - Children of God - CoG
 
 
 
 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:
Evangelische Informationsstelle der Landeskirche des Kantons Zürich:  Englische Websites über The Family: 

Auf der Website von FACTNET ein Erfahrungsbericht:

Viele Jahre lang waren die "Kinder Gottes" der Prototyp der Neuen Sekten:
Unter Berufung auf den Wortlaut der Bibel wurde ein internationaler Prostitutions-Konzern betrieben.
Seit dem Tod des Gründers David Berg alias Mose David 1994 scheint es ruhiger um diese Sekte geworden zu sein.
Verschwunden ist sie aber keineswegs.
Der internationale Konzern besteht weiter.
Vermutlich wird keine Prostitution mehr betrieben.
Offenbar werden die Werber noch immer ausserhalb ihrer Heimatländer eingesetzt.
 
 
Tages-Anzeiger Zürich 20.01.2005 


Mord und Suizid im Sektenmilieu 
Ein Anhänger der Kinder Gottes erschoss in den USA eine Sektenführerin und richtete sich anschliessend selbst. 
Von Hugo Stamm  

Zürich. - Der 29-jährige Amerikaner Richard Rodriguez hat am 9. Januar die 51-jährige Angela Smith in Tucson, Arizona, erschossen und sich später selbst gerichtet. Der Täter war in der Sekte aufgewachsen und lebte wie sein Opfer in der Führungscrew. In einem Video, das er kurz vor der Tat von sich selbst aufgezeichnet hatte, richtete Rodriguez schwere Vorwürfe an die Gruppe. Der routinemässige sexuelle und mentale Missbrauch habe ihn zerstört. Er hatte der Sekte im Jahr 2000 den Rücken gekehrt, fand sich aber im normalen Leben nicht zurecht. 

Bei der Bluttat handelt es sich offensichtlich um einen Racheakt. Im Video sagte der Täter, mit dem Suizid sei es nicht getan, er wolle auch Mitglieder der Sekte mit in den Tod nehmen. Es blieb aber bei einem Tötungsdelikt. Weiter beklagte sich Rodriguez, er sei täglich zu Sex mit verschiedenen Frauen gezwungen worden. «Ich kann nicht vor meiner Vergangenheit fliehen», sagte er laut «Los Angeles Times», die das Video prüfen konnte. Weiter streckte Rodriguez mehrere Waffen in die Kamera. «Das ist die Waffe meiner Wahl», erklärte er und zeigte ein grosses Messer. Damit stach er Stunden später mehrfach auf Smith ein. 

Zerstörtes Leben 

Briefe von Rodriguez dokumentieren seine psychische Not nach dem Ausstieg aus der Sekte. Anfänglich strahlte er Optimismus aus, doch dann musste er erkennen, dass ihn das Leben bei den Kindern Gottes psychisch zerstört hatte. Die Polizei von Tucson versucht nun, die Beziehung von Rodriguez zu seinem Opfer zu rekonstruieren. Sektenaussteiger erklären, Angela Smith habe quasi die Rolle einer Grossmutter eingenommen. 

Der Täter war ein typisches Sektenmitglied der zweiten Generation. Als Sohn von Karen Zerby, einer Leaderin der Gruppe, wuchs er in einem sektenhaften Klima und isoliert von der Umwelt auf. Seine Mutter war eine Vertraute des Sektengründers David Berg, der 1994 gestorben ist. Berg war lange Zeit eine Art Ziehvater von Rodriguez. 

David Berg zeigte perverse sexuelle Neigungen und hatte den Kindersex und das so genannte «flirty fishing» salonfähig gemacht. Frauen mussten über die Prostitution Seelen für Gott «fischen». Ein Sprecher der Family bestreitet einen Zusammenhang des Gewaltverbrechens mit seiner Organisation kategorisch. Seines Wissens habe Smith Rodriguez nie sexuell missbraucht. 

Um die Kinder Gottes ist es in den letzten Jahren ruhig geworden, weil sie seit längerem verdeckt arbeiten. Kleinere Gruppen sind aber auch in der Schweiz aktiv. Etliche Schweizer missionieren im Ausland für die Sekte. Die Gruppe umfasst in rund 100 Ländern 8000 bis 10 000 Anhänger. Sie versteht sich als die wahre christliche Gemeinschaft, glaubt also an die Bibel. Auffällig ist ihr fundamentalistisches Selbstverständnis.

 
 
Dieses Flugblatt wurde 2004 in zahlreichen Fussgängerzonen verteilt. 
Die Werber sind nach vermeintlich biblischem Vorbild in Jute verkleidet, dazu massive, mannshohe hölzerne Hirtenstöcke. 
Auf der Rückseite des Apokalypse-Flugblattes heisst es unter anderem:  
"Erst in den letzten 50 oder 60 Jahren hat der Mensch das Potenzial entwickelt, sich selbst zu zerstören. Die Armeen der Welt (das rote Pferd) haben mittlerweile atomare Waffen, interkontinentale Raketen, chemische und biologische Kampfstoffe sowie andere tödliche Technologien zur Verfügung. 
Die Reichen auf ihrem schwarzen Pferd sind mitschuldig an den großen Kriegen des letzten Jahrhunderts und das Horten und der Missbrauch ihrer Reichtümer rufen mehr Kriege und Gewalt hervor. In ihrem unbarmherzigen Bestreben nach größerem Reichtum ist es ihnen gleichzeitig gelungen, die gesamte Erde zu verschmutzen - eine Nebenerscheinung unserer modernen Technologie."
 
Hier das Impressum des Flugblattes 

Die Aurora Production AG in Zug in der Schweiz findet man im dortigen Handelsregister unter http://www.hrazg.ch 
Registernummer: CH-170.3.022.392-8 
Adresse: CH 6300 Zug, Neugasse 3 
Kapital: 250.000 SFR, 250 Aktien a 1.000 Schweizer Franken 
Direktor: Furusjö, Claes, H: Schweden, in Johanneshov (SE) 
Mitglied der Direktion: Steiner, Ernst, H: Linden, in Bürglen UR 
Revisionsstelle: Alconsa Finanz AG, in Stansstad 

In der Website www.Aurora.com bietet die Firma hauptsächlich Literatur für Kinder und Jugendliche an. 

Die Website www.diefamilie.com ist eingetragen auf: 
Christian Krieg CH 9103 Schwellbrunn, Rötschwil 415 Schweiz 0041-71-3511779 
 

 
 
 
 
 

Bücher
 
Celeste Jones, Kristina Jones, Juliana Buhring: Nicht ohne meine Schwestern 
Gefangen und missbraucht in einer Sekte - unsere wahre Geschichte
Bastei Lübbe-Verlag, 2009,  429 Seiten 

Bestellen bei Amazon

 
Elisabeth Sutter: Die Fäden zog ein Fremder 
Aus dem Innenleben einer Sekte - Zehn Jahre bei den «Kindern Gottes» und der lange Weg bis zum Ausstieg 
Brunnen Verlag, Basel und Gießen, 2004, 256 Seiten, 14,95 Euro 

Klappentext: 
Wie gerät man in eine Sekte hinein? Wie sind deren Machtstrukturen aufgebaut? Und wie funktioniert die Taktik der Manipulation, die Sektenmitglieder bei der Stange hält? Elisabeth Sutter (geb. Spycher) hat es live erlebt. Ehrlich, spannend und selbstkritisch beschreibt sie die zehn aufwühlenden Jahre, die sie und ihr Mann in die «Family of Love» (bzw. die Sekte der «Kinder Gottes») investiert haben. 
Als Elisabeth ihr Studium abbricht, um mit ihrem Freund Richtung Indien zu reisen, weiß sie noch nicht, auf was sie sich da einlässt. Sie denkt, dass sie das für Gott tut: Sie will für ihn missionieren, will Menschen zum Glauben führen. Doch als sie nach einer abenteuerlichen Reise endlich am Ziel ankommt, muss sie bald feststellen, dass sie sich einem (Ver)Führer unterwirft, den sie nie gesehen hat und auch niemals sehen wird. Father David Berg - der berühmtberüchtigte «Endzeitprophet» - ist es, der von nun an ihren Alltag und ihren Glauben bestimmt. Was er in seinen Schriften mitteilt, ist Gesetz und darf nicht in Frage gestellt werden. Durch den religiösen Drill und die enge Lebensgemeinschaft sind Elisabeth und ihr Mann in dieser Phase nicht mehr imstande, zwischen Trug und Wahrheit zu unterscheiden. Dazu kommt vom Führer der Auftrag zum «Flirty Fishing», zur Prostitution: Männer sollen durch Liebesdienste geködert und dadurch zu tieferen Gesprächen animiert werden ... 
Zu diesem Buch: 
«Das Interesse an meiner Geschichte kam zuallererst von den Medien (TV-Stationen, Zeitschriften), zum Beispiel bei aktuellen Anlässen des Tagesgeschehens, dann aber auch von Menschen, die irgendwie betroffen waren (zum Beispiel Eltern und Angehörige von Sektenmitgliedern), und manchmal auch von Menschen, die vor dem Sekten-Ausstieg standen. Viele Anfragen kamen von kirchlicher Seite. Ich habe mit Freude festgestellt, dass sich Schulen heute regelmäßig mit dem Thema Sekten und den dortigen Abhängigkeitsverhältnissen befassen.» 
Elisabeth Sutter-Spycher

 
Una McManus und Charles Cooper:  
Ich war bei den Kindern Gottes 
("Not For A Million Dollars")  
Wenn der Glaube entartet 
Telos Verlag Marburg 1981, 167 Seiten 
Originaltitel: NOT FOR A MILLION DOLLARS 
Text Buchrückseite zur Erläuterung des englischen Originaltitels: 
Die Sekte forderte alles: 
ihren Geist 
ihren Körper 
ihre Kinder 
bis zu dem Tag, an dem sie sagte: 
"Nicht für eine Million Dollar."

 
 
Deborah Davis : Die ungeschminkte Wahrheit 
Die Geschichte der "Kinder Gottes",  
erzählt von der Tochter des Sektengründers Moses David.  
Schulte & Gerth Asslar 1984.  
ISBN3-87739-376-4
 

Zu empfehlen ist der Bericht einer Ehemaligen:
Rachel Sand (Pseudonym): Kindheit und Jugend bei den "Kindern Gottes".
EZW-Texte Nr. 131 / 1996. EZW  10117 Berlin Auguststraße 80  Fax 030-28395-212
Ein Vorwort befaßt sich sehr kritisch mit dem Buch von Lewis und Melton:
"Polemik ... Gerade diesen Wissenschaftlern gegenüber muß festgestellt werden, daß niemand Objektivität beanspruchen darf, der die Stimme der Kritiker und der Opfer prinzipiell zu überhören entschlossen ist ... Es ist verständlich, daß die COG selbst dieses Buch vertreibt und es kostenlos an Multiplikatoren verteilt".
Einen Überblick über die Organisation gibt die  Werkmappe Nr. 64/1992
Referat Weltanschauungsfragen  A-1010 Wien  Stephansplatz 6 Fax 0043-1-51552-366.

TV: "Seelenfänger", WDR Schulfernsehen 1996
Spiegel-TV hat The Family mehrfach behandelt.
 
 
 
 

Das "FF-er Handbuch": Anleitung zur Prostitution
 
Die "Kinder Gottes" haben Prostitution zum Zweck der Beschaffung von Geld für die Organisation bzw. deren Gründer Mose David betrieben. 
Mose David hat dies in Anlehnung an Formulierungen in der Bibel als "Flirty Fishing" bezeichnet, als "Fischen durch Flirt". 
Sein "FFer Handbuch" enthielt präzise Anweisungen.

 
 
 
 

Die Geschichte

Mose David hat die Sekte 1968 in Kalifornien gegründet.
1972 erfolgte die Eintragung der deutschen Filiale im Vereinsregister:

Kinder Gottes e.V.
Amtsgericht Essen 57 VR 2192 Ersteintrag 20.9.1972
1977 verlegt nach Köln, dort: VR 7460 14.9.1977
1977 ein Bericht im STERN v. 28.7.77.
Das OLG Hamburg lehnt eine einstweilige Verfügung ab (3 U 147/77).
1978 ging die Sekte in den Untergrund, nachdem in Deutschland die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen hatte.
1987 ist das "flirty fishing" angeblich aufgegeben worden.
Längst war von AIDS-infizierten Anhängerinnen die Rede gewesen.
1994 soll der Gründer David Berg gestorben sein. Einzelheiten über die Todeursache und den Verbleib der Leiche sind nicht verifizierbar.

In einer Pressemitteilung vom 25.11.94 zum angeblichen Tod des Gründers David Berg wird mitgeteilt, es gebe  9000 vollzeitige Mitglieder und über 200 kooperative Gemeinschaften in 43 Ländern. Im Jahresbericht von 1995: 13.000 Vollzeit- und "assoziierte" Mitglieder, darunter 4.000 Erwachsene und  "unsere 9.000 Kinder" aus 80 Nationen, die auf 6 Kontinenten in 68 Staaten in über 1.000 Gemeinschaften zusammenleben.

Eine Statistik wurde auch über das "Flirty Fishing" geführt, Prostitution zum Zweck der Beschaffung von Spenden, Anhängern und Informationen, nach detaillierten Anweisungen in zahllosen "Mo-Briefen", oft mit pornografischen Texten und Illustrationen. Die Mädchen mußten detailliert und schriftlich Bericht erstatten. Laut interner Statistik vom 1.7.88: Von 1978 bis 1988 insgesamt 222.862 solcher Kontakte. Kinder wurden als "Jesus-Babies" bezeichnet, ihr Schicksal ist ungewiß, Schulbesuch selten, die Väter oft unbekannt. Die "Family" behauptet heute, frühere "Mißstände" seien beseitigt. Dabei handelt es sich allerdings um Straftaten, nämlich unter anderem um planmäßigen sexuellen Mißbrauch von Kindern, mit Freiheitsstrafe bis 10 Jahren bedroht.

David Berg nannte sich selbst Mose David und gründete 1968 in Kalifornien die "Children of God", abgekürzt CoG. 1972 erfolgte die erste Vereinsgründung in Deutschland: Kinder Gottes e.V. Amtsgericht Essen 57 VR 2192.

1978 verschwand die Sekte nach Einleitung von Ermittlungsverfahren im Untergrund. Mo soll seine "Huren Gottes" zur Informationsbeschaffung für Lybiens Staatschef Gaddafi eingesetzt haben. Die französiche Spionageabwehr deckte Einsätze "bei internationalen Konferenzen, Wirtschaftsseminaren oder Parteitagen in ganz Europa" auf. Dort sollen sie Politiker und Geschäftsleute in Appartements mit versteckten Videokameras gelockt haben. Tatsächlich hat Mo schon 1975 Gaddafi berichtet, man habe über 250.000 Personen alles aufgeschrieben und sei dabei, dies in einem riesigen Computer zu speichern. Mo schreibt über rege Kontakte zu Gaddafi, mit Familienbesuch und gegenseitiger Korrespondenz, Mo grüßt als "Gründer und Führer der Jesus Revolution". Er soll einen lybischen Paß besessen haben. Jedenfalls war er spurlos verschwunden. Beweise für seinen Tod gibt es nicht. 1995 wurde eine "Liebes-Charta" publiziert. Darin enthalten Verträge für die Übergabe des gesamten Besitzes der Anhänger.

An anderer Stelle werden Strafen dafür angedroht, "Geld vor der Bewegung zurückzuhalten". "Die Folgen ... sind die schweren Strafgerichte Gottes - in diesem Fall: TOD". "Wenn du nicht alles geben willst, schließe dich erst garnicht an".

Todesdrohungen auch an anderen Stellen, von verzeihlichem Mord wird geschrieben, Mord und Selbstmord gleichgesetzt. Es sei "ein gerechtfertigter Selbstmord" ... "wenn jemand den Tod gewählt hat, um seine Brüder nicht zu verraten ... oder etwas zu schützen". Demnach kann aus diesem Grund auch ein Mord gerechtfertigt sein. Und schließlich: "Es lohnt sich, dafür zu sterben! ... Das Ende ist gekommen! Kein Platz mehr zum Davonlaufen! ... wir schlagen jetzt zurück!" .

Die "Liebes-Charta" erklärt viele der früheren Mo-Briefe mit sexuellen Anweisungen zur Pflichtlektüre für heute. Neue sexuelle Anweisungen sind hinzugekommen. Deshalb ist es sehr riskant, anzunehmen, die Organisation habe sich wirklich geändert. Denn die Organisation lebt noch immer im Untergrund, entzieht sich jeder Kontrolle und hat keine festen Adressen.

Das Risiko des Irrtums tragen in erster Linie die Kinder.
 
 
 
 
 

Täuschung der Öffentlichkeit

In der nachfolgend wiedergegebenen Pressemitteilung feiert die Sekte ein Urteil als juristischen Sieg. Es handelte sich um ein Sorgerechtsurteil. Es ging um das Wohl des Kindes. Das Gericht hatte den Antrag der Großmutter abgelehnt, der Mutter das Sorgerecht zu entziehen, die zur Sekte gehörte.

Das Gericht hat aber auch massive Vorwürfe gegen die Sekte selbst erhoben.
Einige sind in einem unten wiedergegebenen Brief an den US-Präsidenten enthalten.
Das Urteil ist in der Website von CounterCOG wiedergegeben.
 
 
 
 

Pressemitteilung vom 24.11.95 zum Ward-Urteil
 
 
Die Familie 
Pressemitteilung 
Zur sofortigen Freigabe 
European Spokespersons: Gideon and Rachel Seott, England 0044-1455/20 91 72 
Lokaler Pressesprecher in der Schweiz  Ch. Krieg 01 214 65 98 
Lokaler Pressesprecher in Deutschland  M. Franke 0049-171-335 41 50 

Richter entscheidet zugunsten von Kind in kontroverser "Sekte" 

London, England, 24. Nov.: Nach einem dreijährigen Kampf im Obersten Gerichtshof erhielt eine junge Engländerin die gute Nachricht, daß es ihrem Kind erlaubt sein wird mit ihr zu bleiben und sie es weiterhin gemäß ihrer religiösen Überzeugung erziehen darf. Der Oberrichter Ward hat zugunsten der Mutter und ihrem Sohn entschieden, und den Jungen nicht aus einer Gemeinschaft der christlichen Gruppe »Die Familie« - früher als »Die Kinder Gottes« bekannt - herauszunehmen. Der Prozess wurde durch die Großmutter des Jungen eingeleitet, die von britischen Anti-»Kult«- Gruppen dazu angestiftet worden war. 

Die 28jährige Mutter, die gemäß britischem Recht nicht mit Namen erwähnt werden darf; ist hoch erfreut über dieses Ergebnis. Die Pressesprecherin der »Familie« in England erklärte: 

»Der Oberrichter Ward hatte die nicht beneidenswerte Aufgabe, zwischen den Anschuldigungen, welche von der Anti-Kult-Industrie vorgebracht wurden und den positiven Untersuchungsergebnissen der zahlreichen Experten, die eingehende Studien über unsere Bewegung erstellt haben, zu differenzieren. Die Reporte über das Wohlergehen des Kindes, welche durch gerichtlich ernannte Psychiater, Sozialarbeiter, Erziehungsexperten sowie Experten in Jugendfragen gemacht worden waren, waren bezüglich seiner Entwicklung, Umgebung und Fürsorge einheitlich positiv.« 

Weiter sagte sie: »Wir bitten Sie, hinter die sensationellen Schlagzeilen auf die Tatsache zu schauen, daß der Gerichtshof dem Kind erlaubt hat, weiter mit der Mutter in einer unserer Gemeinschaften zu bleiben. Dies zeigt ganz klar, daß der Richter trotz seiner Vorbehalte und Kritik bezüglich einiger Aspekte der Vergangenheit der »Familie« offenbar überzeugt ist, daß wir unseren Kindern für ihre Erziehung eine sichere und positive Umgebung bieten.« Nachdem all die Zeugen angehört wurden, empfahl der das Kind vertretende offizielle Rechtsbeistand, er solle bei der Mutter verbleiben, die mit der Gruppe lebt. 
 
Das positive Gerichtsurteil ist der jüngste in einer weltweiten Reihe von juristischen Siegen der »Familie«, die aus unbewiesenen Anschuldigungen des Mißbrauchs erwuchsen. In den letzten Jahren machten paramilitärische Polizei-Razzien gegen Gemeinschaften der »Familie« in Spanien, Australien, Frankreich und Argentinien international Schlagzeilen, wenn auch den Resultaten wenig Beachtung geschenkt wurde. Nach intensiven Untersuchungen wurden die Anklagen mangels Beweisen fallengelassen, die Kinder ihren Eltern zurückgegeben und die verantwortlichen Behörden stark kritisiert. Mehr als 600 Kinder von Mitgliedern der »Familie« sind durch von den Gerichtshöfen herangezogenen Experten und Medizinern untersucht worden und auch nicht ein einziger Fall von Mißbrauch wurde festgestellt. 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an: 
European Spokespersons: 
Gideon & Rachel Scott , BM Box 8440, London, WC1N 3XX, England 
Tel.: 0044-1455/20 91 72 Fax: 0044-1455/20 20 73 

In der Schweiz: 
Die Familie, Bahnhofstr. 52, 8001 Zürich, Schweiz 
Tel: 01-214 65 98 Fax: 01-21465 19 

 
 
 
 
 

Brief eines Ehemaligen an den US-Präsidenten vom 12.3.2000 wegen Werbung im Weissen Haus und sexuellen Missbrauch bei den CoG
 
COUNTERCOG 
12. März 2000 

An das 
Weiße Haus 
1600 Pennsylvania Avenue 
Washington DC 20502 
Tel. (202) 456-1111  
Fax (202) 456-2461 

Lieber Präsident und Frau [Clinton], 

eine Gruppe mit den Namen "Family Singers" gaben im Weißen Haus etwa währen der letzten sieben Jahre zu Weihnachten und zum Ostern Vorstellungen. Der Grund unseres Schreiben ist, Sie zu informieren, daß diese Singgruppe Teil der "Familie" ist. Die "Familie" ist ein neuerer Name für die "Kinder Gottes" (CoG), ein von David Berg gegründeter Bibelkult.  

David Berg war ein bekannter Alkoholiker und Pädophiler, der seine eigenen Töchter und Enkelinnen sexuell belästigte, zahllose sexuelle Begegnungen mit seinen weiblichen erwachsenen und minderjährigen Anhängern hatte und so pervers war, daß er behauptete, er habe Sex mit dem Heiligen Geist gehabt, der dritten Person der Dreieinigkeit in der Bibel. 

Die Kinder Gottes schockierten die Welt in der Mitte der Siebzigerjahre mit ihrer "evangelistischen Technik", durch Prostitution Leute zu bekehren. Als sie 1988 diese Praxis einschränkten, hatten sie fast eine Viertelmillion sexueller Akte mit Außenstehenden begangen, wie ihre eigenen Statistiken zeigen. 

Sogar einige Teenager wurden in die Prostitution einbezogen, einschließlich einer von Berg's Enkelinnen, die im Alter von 13 - 14 mit ihrer Mutter in Hotels ging, um dort Männer zu finden, mit denen sie zu Bett gehen konnte. Das Folgende erzählt eine andere derartige Geschichte: "Das ehemalige Mitglied der Kinder Gottes Kristina Jones, 23, .... hatte Sex mit ihrem Stiefvater, vielen anderen Mitgliedern und, im Alter von 11 Jahren, mit Staatsbeamten in Indien, um zu versuchen, Visa für Anhänger der Kinder Gottes zu bekommen. Kristina litt unter schrecklichem Mißbrauch unter dem strengen disziplinären Regime des Kults" (Lynne Wallis, "Cult Recruitment Goes Into Orbit", Associated Newspapers Ltd., [1/28/2000]). 

Sexueller Mißbrauch von Kindern einschließlich Inzest war die größte Sorge für außenstehende Beobachter. Das Folgende ist aus "The Story of Davidito" entnommen, einem Buch, das von der Gruppe herausgegeben wurde. Diese Zitate beschreiben sexuelle Aktivitäten zwischen dem jungen Sohn der derzeitigen Leiterin der Gruppe, Karen Zerby, und seinem Kindermädchen Sara. Die Familie hat versucht, alle Exemplare des Buches zu vernichten, aber einige Exemplare wurden gerettet. 

"[Davidito, 20 Monate alt] wird sehr erregt, wenn ich sein Gesäß wasche, und sein Penis wird wirklich groß und hart. Ich küsse ihn dort überall ... er wird so erregt .... er spreizt seine Beine, um noch mehr davon zu bekommen ... Wenn er auf dem Fußboden spielt, spreizt er oft seine Beine, damit ich seinen Penis küsse. Er bekam es dort, wo er es so gerne hatte, er zog Leute mit der Hand zu sich auf den Boden nieder und spreizte seine Beine für "die Behandlung". (TSOD, SS.. 334, 335). "Seine übliche ... Anregung ist: 'Gehen wir den Penis waschen", und dann weiß ich, was er wirklich will!" (TSOD, S.. 426). "Wir hatten ein nettes Lunch-Piknik .. direkt am Ufer in der Nähe des Hauses. [Davidito] wollte ein Leintuch und eine brennende Kerze bringen, damit wir Liebe machen könnten, aber es waren ringsum zu viele Leute, daher kamen wir nicht ganz zum Höhepunkt." (TSOD, S. 464). "Im Flugzeug sagte [Davidito] : 'Hallo! Machen wir Liebe!' Ich sagte, 'David, das geht hier nicht!' und er sagte 'ach , ich weiß warum! Weil wir wahrscheinlich den Sitz zertrümmern würden!" (TSOD, S. 551). 

Richter Ward des Hohen Gerichts in London, England, kam nach einer dreijährigen Untersuchung der "Familie" zu den folgenden Schlußfolgerungen: "Ich bin völlig davon überzeugt, daß es hier weit verbreiteten sexuellen Mißbrauch von jungen Kinder und Teenagern durch erwachsene Mitglieder der Familie gab und daß sich dieser Mißbrauch in der Familie in wesentlich größerem Umfang ereignete, als dies in der Gesellschaft außerhalb der Fall ist (Urteil S. 111). "Ich bin ferner davon überzeugt, daß eine beträchtliche Anzahl von Kindern masturbierten und sogar von Erwachsenem zu Geschlechtsverkehr gezwungen wurden." (Urteil S. 282). "Es gibt überwältigende Gewißheit, daß die oberste Führerschaft in der Familie die Schuld am sexuellem Mißbrauch von Kindern trug." (Urteil S. 120). "Berg trägt die Verantwortung für das Verbreiten der Lehre, welche seine Anhänger so schwerwiegend in die Irre führte und die Kinder darin schädigte." (Urteil S. 112). "Nicht alle Kinder waren in sexuelle Aktivitäten verwickelt, aber weitaus zu viele waren es. Dies war das direkte Ergebnis des Aufwachsens innerhalb der "sexy Family". (Urteil S. 78).  

Zusätzlich zu dem Erwähnten muß die Öffentlichkeit wissen, daß viele weibliche Mitglieder dieser christlichen Missionarsgruppe jahrelang als gewöhnliche Prostituierte in Begleitdiensten arbeiteten. Da eines der weiblichen Mitglieder an AIDS starb, wurde die Prostitution sehr reduziert und sie kommt gegenwärtig in der Familie kaum vor.. Sie sind jedoch auf ihre vergangene Prostitution noch immer sehr stolz . Sie geben offen zu, daß sie noch immer freien Sex mit Männern und Frauen anderer Ehepaare praktizieren. In diesen Sex-Pool werden Teenager schon im Alter von 16 einbezogen, die unterschiedslos Sex mit Erwachsenen haben dürfen, die mehrere Jahre älter sind als sie selbst. Die Gruppe behauptet, sie würden von Verstorbenen hören, einschließlich Elvis Presley und Marilyn Monroe. Marilyn Monroe verspricht den Kultmitgliedern Sex, wenn sie in den Himmel kommen. 

Wegen der Probleme mit dem Gesetz und mehreren traumatischen Polizeirazzias in ihren Kommunen haben sie sich einigen ihrer kontroversiellsten Praktiken enthalten. Im Gegensatz zu den Behauptungen hat sich die Gruppe jedoch nicht geändert. Neulich erhielten sie von ihrem "Jesus" eine Offenbarung, die sie aufmunterte, mit ihm zu masturbieren. Die männlichen Mitglieder müßten sich vorstellen, sie seien Frauen, sie hätten Vaginas und sie hätten vollen sexuellen Verkehr mit Jesus Christus. Schon Knaben im Alter von 14 werden dem unterworfen. Meiner Meinung nach ist es eine der schlimmsten Arten von sexuellem Kindesmißbrauch, einem 14-jährigen Knaben zu sagen, er solle sich vorstellen, er sei eine Frau, habe eine Vagina und Jesus würde ihn sexuell durchdringen Steve Kelly, die Nummer zwei in der Gruppe nach Zerby, sagte, er betrachte sich selbst als Jesus' Vagina, und in der Literatur der Gruppe wird berichtet, daß er sagte: "Ich sehnte mich so nach Ihm [Jesus], und ich sagte es Ihm. Er hielt mich, liebte mich, liebkoste mich. Wir machten gemeinsam Liebe durch die gemeinsamen Worte. Unser Liebemachen war leidenschaftlich, erotisch, erregend." (Zitiert von Cancion, Newdaynews.com, 4/11/2000). Dieser Mann ist der Leiter von tausenden beeindruckbaren Kindern und Jugendlichen. Ich glaube, er benötigt eine Therapie und psychologische Supervision. Ich glaube, er sollte auch von der örtlichen Polizeistation einen Besuch bekommen.. 

Die Familie täuscht sehr in ihren Mitteilungen an ahnungslose Außenstehende und mögliche Sponsoren, von denen viele sie niemals unterstützen würden, wenn sie von diesen Dingen wüßten. Die Gruppe tut ihr Bestes, um ihre Wohltäter daran zu hindern, jemals etwas über ihre kontroversiellsten Glaubensvorstellungen und Praktiken zu erfahren. Statt dessen versuchen sie, sich hinter ihrer missionarischen Fassade und ihren guten Werken zu verbergen. 

Die Gruppe rechtfertigt das Geheimhalten dieser Dinge mit dem biblischen Befehl, "schwere Kost" solle nicht an "Babys" verabreicht werden. Unter den vielen Probleme in dieser Gruppe ist eine irreführende Art von Pseudo-Spiritualität zu nennen, die sie veranlaßt, Außenstehende als auf einer niedrigeren Ebene als sie selbst stehend z betrachten. In dieser Klassifikation werden auch Pastoren der Kirchen, Berufschristen, reife Geschäftsleute und insbesondere das Personal des Weißen Hauses als Babys eingestuft. Die Gruppe erhält genügend Unterstützung, um nicht nur ihren eigenen Bedarf zu decken, sondern auch anderen Hilfsbedürftigen zu geben. Sie setzen sich auch freiwillig bei Naturkatastrophen und in anderen Notfällen ein. Ich bin sicher, daß dieses ihr Tun durch Hilfsbereitschaft motiviert ist. Ich bin auch sicher, daß sie versuchen, aus solchen guten Werken jeden möglichen PR-Effekt herauszuholen. 

Ich kenne nicht alle Details und wie es dazu kam, aber die Gruppe wurde eingeladen, im Weißen Haus zu singen, weil. sie während der frühen Neunzigerjahre Opfern von Naturkatastrophen in Florida halfen. Es gibt einen Videofilm, der ihr Auftreten im Weißen Haus mit Barbara Bush unter den Zuhörern zeigt. Ich bin sicher, daß diese Gruppe Bilder des Auftritts im Weißen Haus einer Vielzahl von Geschäftsleuten und anderen gezeigt hat und es muß ihnen sehr geholfen habe, in der Welt großer Unternehmungen und an anderen einflußreichen Stellen Eingang zu finden. 

Was mir seit Jahren Kopfzerbrechen macht, ist, ob Sie im Weißen Haus wissen, wer diese Leute wirklich sind oder ob sie wissen, was sie wirklich glauben. Ich bin sehr davon überzeugt und ich hoffe, Sie stimmen zu, daß diese Gruppe im Weißen Haus nicht singen sollte. Ich meine, daß die meisten Leute in diesem Land und besonders jene, die dem christlichen Glauben anhangen, darüber entsetzt wären, daß ein so perverser Kult wie dieser an solchen Festveranstaltungen teilnimmt. 

Wegen einiger interner Änderungen in der Familie könnten heuer andere als die Family Singers auftreten, wenn sie überhaupt zum Singen kommen. Ich hoffe, Sie werden sich die Zeit nehmen, die notwendigen Überprüfungen durchzuführen, so daß der Gruppe nicht die unverdiente Ehre zufällt, im Namen Christ in diesem angesehensten Haus der Welt zu singen. Abschließend erlaube ich mir vorzuschlagen, daß anstelle eines Singens dieser jungen Leute das Weiße Haus eher daran interessiert und dafür besorgt sein soll, sie aus den Fesseln dieser Gruppe zu befreien. 

Hochachtungsvoll 

Samuel Ajemian 

Für mehr Information und Unterlagen wenden Sie sich bitte an: 
COUNTERCOG P.O. BOX 40242, PASADENA, CA. 91114

COUNTERCOG 
March 12, 2000 

The White House 
1600 Pennsylvania Avenue 
Washington DC 20502 
Phone (202) 456-1111  
Fax (202) 456-2461 

Dear Sir or Madam, 

A group by the name, the "Family Singers" has performed at the White House for every Christmas and/or Easter season for the last seven or so years. The reason for this letter is to inform you that this singing group is  part of "The Family". The Family is a more recent name for the "Children of God"  or COG, a Bible based cult founded by David Berg.  

David Berg was a known alcoholic and pedophile who sexually molested his own daughters and granddaughters, had countless sexual encounters with his female followers both adult and underaged and was so perverted as to claim that he had sex with the Holy Spirit, the third person of the Holy Trinity in the Bible.  
 

     The Children of God shocked the world in the mid-seventies with their "evangelistic technique" of using prostitution to get converts. By the time they restricted this practice in 1988 they had committed close to a quarter of a million sex acts with outsiders as their own statistics show. 
 

     Even some teenagers were involved in prostitution including one of Berg’s granddaughters who at age 13-14 was going out to hotels with her mother to find men to go to bed with. The following tells of another such story: "Former Children of God member Kristina Jones, 23....had sex with her stepfather, many other members, and, at the age of 11, with government officials in India to try to secure visas for Children of God devotees. Kristina suffered appalling abuse under the cult’s strictly disciplinarian regime). (Lynne Wallis, "Cult Recruitment Goes Into Orbit," Associated Newspapers Ltd., [1/28/2000]).  
 
 
 

    Child sexual abuse, including incest has been the biggest concern of outside observers. The following are taken from "The Story of Davidito," a book published by the group. These quotes describe sexual activity between the young son of  the group’s present leader Karen Zerby and his nanny Sara. The Family has tried to destroy all copies of  this book but some copies have survived.  
 

     "[Davidito at 20 months old] gets quite excited when I wash his bottom and his penie gets real big and hard. I kiss it all over...he gets so excited he...spreads his legs open for more....When playing on the floor he’ll oftentimes spread his legs open for me to kiss his penis. He got to where he liked it so much he’d pull people by the hand down onto the floor and would spread his legs apart for ‘the treatment.’ " (TSOD, pp. 334, 335). "His usual...approach is, ‘Let’s go wash penie’, and then I know what he really wants!" (TSOD, p. 426). "We had a nice picnic lunch...right by the riverside near our house. [Davidito] wanted to bring a blanket and a scented candle so that we could make love, but there were too many people around so we didn’t quite get to the climax." (TSOD, p. 464). "While on the airplane [Davidito] said, ‘Hey! Let’s love-up!’ I said, ‘David, we can’t do that here!’ and he said ‘Oh, I know why! Because we’d probably break the chair!’" (TSOD, p. 551). 

     Judge Ward of the High Court of London, England, after investigating the Family for over three years came to the following firm conclusions. "I am totally satisfied that there was widespread sexual abuse of young children and teenagers by adult members of The Family, and that this abuse occurred to a significantly greater extend within The Family than occurred in society outside it." (Judgment p. 111). "I am furthermore satisfied that a significant number of children...had masturbation and even sexual intercourse forced upon them by adults." (Judgment p. 282). "There is overwhelming evidence that the high leadership within the Family has been guilty of child sexual abuse."  (Judgment p. 120). "Berg bears responsibility for propagating the doctrine which so grievously misled his flock and injured the children within it." (Judgment p. 112). "Not all children were engaged in sexual activity but far too many were. That was directly the result of growing up within the ‘sexy Family.’ " (Judgment p. 78). 

     In addition to the above the public needs to know that many female members of this Christian missionary group were for years working as common prostitutes in escort services. Because one of the female members died of AIDs prostitution was greatly restricted and evidently there is hardly any of it going on in the Family at present. They are still however very proud of their past prostitution. They are very open about their still practicing free sex with one another’s husband and wife. Included in the free-sex pool are teenagers as young as 16 who are allowed to have indiscriminate sex with adults up to several years older than themselves. The group claims they hear from dead people including Elvis Presley and Marilyn Monroe. Marilyn Monroe is promising to give the cult members sex when they get to heaven.  

     Because of legal problems and several traumatic police raids into their communes, they have stayed away from some of their most controversial practices. Contrary to their claims however, the group has not changed. They recently received a new revelation from their "Jesus" encouraging them to masturbate to him. The male members are to imaging that they are women, that they have vaginas and they are to fantasize they are having full sexual intercourse with Jesus Christ. Boys as young as 14 are also subjected to this. In my opinion telling a 14 year old boy to imagine he is a woman, has a vagina, and Jesus penetrates him sexually is one of the worse kinds of sexual child abuse. Steve Kelly, the group’s number two man after Zerby has said that he considers himself Jesus’s vagina and in the group’s literature he has been recorded as saying: "I wanted [Jesus] so badly, and told Him so. He held me, loved me, caressed me. We made love together through the words we shared. Our lovemaking was passionate, erotic, exciting." (As quoted by Cancion, Newdaynews.com, 4/11/2000). This man is the leader of thousands of impressionable young children and youth. I think he is in need of therapy and psychological oversight. I think he should also get a visit from his local police station.  

     The Family is very deceitful in its dealings with unsuspecting outsiders and potential donors, many of whom would never support them if they knew of these things. The group in most cases do their best to keep their benefactors from ever finding out about their most controversial beliefs and practices. They try to hide instead behind their missionary facade and their good works.  

     They way the group justifies keeping things secret from others is by using the Biblical injunction that "heavy meat" is not to be given to "babes." Among the many problems with this group is a delusional kind of pseudo-spirituality that makes them look at outsiders as being on a lower plane than themselves. In such classification of babes are included even pastors of churches, Christian professionals, mature businessmen and in this particular case I would suppose the personnel at the White House. 

     The group gets enough provisions not only to satisfy their needs but to also give to others in need. They also volunteer their time during natural disasters and other such emergencies. I am sure their doing so is motivated by their desire to help. I am also very sure that they try to get all the PR mileage possible out of such good works.  

     I don’t know all the details and how it came about, but the group was invited to sing at the White House as a result of them helping victims of a natural disaster in Florida during the early 90ies. There is a TV clip showing them performing at the White House with Barbara Bush in the audience. I am sure the group must have shown pictures of their performances at the White House to multitudes of businessmen and others and it must have helped them tremendously to make major inroads into the world of big corporations as well as other places of influence. 

     What has puzzled me for years is if you at the White House know who these people really are or if you know what they really believe. I feel very strongly, and I hope that you will agree, that such a group has no business singing at the White House. I think that most people in this country and particularly those who hold to the Christian faith would be horrified that a perverse cult as this has been participating in such festivities. 

     Due to some internal changes in the Family, members other that the Family Singers may came to perform this year, if they come to sing at all. I hope you will take the time to do the necessary checking, so that this group does not get the undeserving honor of singing in the name of Christ at this most prestigious House in the world. In closing, let me be so bold as to suggest that rather than having these young people come to sing, the White House should be more interested and concerned in rescuing them from the clutches of this group. 

Respectfully,  
Samuel Ajemian 

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