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AGPF - Aktion für Geistige und Psychische Freiheit
Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V., Bonn
Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/Deprogramming.htm  Zuletzt bearbeitet am 14.9.2006
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Stichwort: Deprogramming


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Impressum

Im Sommer 1982 hat ein Journalist in zahlreichen deutschen Zeitungen Artikel untergebracht, in denen behauptet wurde, daß immer mehr Eltern dazu übergehen würden, ihre Kinder aus Sekten entführen zu lassen. Als Quelle war unschwer der "Informationsbrief Vereinigungskirche aktuell Nr. 4 April 1982" auszumachen, in dem über "Erste "Deprogramming"-Fälle in Deutschland und Frankreich" berichtet wurde. Das Zeit-Magazin veröffentlichte unter dem Titel "Auf Seelenfang" ein offenbar gestelltes Tatphoto, welches bereits 5 Monate vorher in einer Zeitschrift des LaRouche-Kultes veröffentlicht worden war (Artikelsammlung: AGPF-Materialdienst 9/82).

Daraufhin haben sich zahlreiche Anfrager bei der AGPF nach Adressen sog. Deprogrammierer erkundigt.
Eine öffentliche Klarstellung war deshalb erforderlich.
Übereinstimmend wurde dahinter ein Ablenkungsmanöver gesehen.
Die AGPF, die Berliner Initiative und die Münchner Initiative haben allerdings auch vor rechtswidrigen Handlungen gewarnt.
 
 

Die AGPF-Erklärung von 1982:
 
 
AGPF-Pressemitteilung vom 1.9.82:

"Die AKTION FÜR GEISTIGE UND PSYCHISCHE FREIHEIT -
ARBEITSGEMEINSCHAFT DER ELTERNINITIATIVEN e.V.
warnt Eltern von Sektenmitgliedern vor Versuchen, ihre Kinder gewaltsam aus den Kulten herauszuholen.

Unter Vorsitz des Bundestagsabgeordneten Friedrich Vogel befaßte sich der Vorstand am 1.9.1982 mit entsprechenden Zeitungsberichten und einer Anzeige in einer bundesweit verbreiteten Tageszeitung, in der sog. Deprogramming angeboten wurde.

In den USA war dieses Deprogramming nicht selten mit Freiheitsberaubung verbunden. In der Bundesrepublik wurde dieses Thema von einigen Sekten an die Öffentlichkeit gebracht. Es ist zu vermuten, daß dahinter die Absicht steht, alle Versuche zu diskreditieren, Sektenmitglieder davon zu überzeugen, daß sie sich auf einem falschen oder gefährlichen Weg befinden.

MdB Friedrich Vogel betonte, daß auch im Umgang mit Sektenmitgliedern die Rechtsstaatlichkeit zu wahren ist. Zum Grundrecht der Religionsfreiheit gehöre allerdings auch das Recht zur Kritik an Sekten und destruktiven Kulten, zumal diese nicht selten Ehen, Familien und persönliche Bindungen zerstören".


 
 
 

Ähnlich haben sich 1982 auch die Berliner und die Münchner Initiative geäussert:
 
 
http://www.religio.de/dialog/498/15_33.htm - BERLINER DIALOG 15, 4-1998


Immer wieder wird von Psychokulten und Organisationen wie Scientology die Behauptung aufgestellt, deutsche Elterninitiativen würden in der Auseinandersetzung mit Jugendreligionen, Kulten und Sekten zu ungesetzlichen Mitteln greifen und z.B. mit Kidnapper-Methoden und gewaltsamem sogenannten "Deprogramming" arbeiten. Man sollte nicht übersehen, daß die umstrittenen Kulte damit nur eine "Retourkutsche" fahren, wie es von den Scientologen zur Kritikerbekämpfung vorgesehen ist: Die Kritiker werden zur Ablenkung mit dem beschuldigt, was Sachkenner und Betroffene den Kulten begründeterweise vorwerfen: Entmündigung, Psychomutation, Indoktrination, Fremdbestimmung.
Die Haltung der Elterninitiativen in Deutschland ist seit vielen Jahren eindeutig. Wir dokumentieren sie hier im Wortlaut eines Beschlusses der Berliner Initiative von 1982.

Erklärung der Elterninitiativen zum sog. "Deprogramming"
("Münchener Erklärung")

Die Eltern- und Betroffeneninitiative gegen psychische Abhängigkeit für geistige Freiheit Berlin e.V. (EBI) lehnt das sogenannte Deprogramming, das auf Freiheitsentzug und seelischem oder äußerem Druck aufbaut, kompromißlos ab.

Warnung vor "Deprogramming"
Sie warnt alle Eltern, ihre Kinder einer solchen Prozedur zu unterziehen.
Berufsmäßige Deprogrammer, die ihre Dienste anbieten, sollten sofort abschlägig beschieden und das Angebot bei der EBI gemeldet werden.
Die EBI warnt, Jugendliche durch eine Prozedur zu gefährden, die einer Gehirnwäsche gleichkommt. Die EBI weist auch darauf hin, daß eine der Folgen sogar eine verstärkte Bindung an die Jugendreligion oder Sekte sein kann, aus deren Fängen man den Angehörigen gerade retten möchte. Bei ungesetzlichem Vorgehen ist auch damit zu rechnen, daß erhebliche rechtliche Folgen (sowohl im zivilrechtlichen wie im strafrechtlichen Bereich) auf die Eltern oder die das Deprogramming veranlassenden Angehörigen zukommen können.

Gegen Diffamierung von Betroffenen
Gleichzeitig weist die EBI mit Entschiedenheit alle Versuche zurück, die Angehörigen zu diffamieren und zu verunglimpfen, die in ihrer Not keinen anderen Weg gesehen haben als den eines Deprogrammings. Verleitet durch die Angst um Kind oder Partner und durch schlechte Ratgeber, haben sie sich große Gewissensnöte und erhebliche Kosten und Mühen aufgebürdet, um dem Kind oder Angehörigen zu helfen. Große Angst und eine kleine Hoffnung haben sie dazu getrieben.
Sie zu be- oder verurteilen steht allein den juristischen Institutionen zu.

Psychokulte betreiben Deprogramming und Indoktrination
Auf keinen Fall sollten die Sekten und Jugendreligionen, die selbst mit ihren "Missionierungsmethoden" eine gefährliche Form des Deprogramming und der Seelenwäsche betreiben und dadurch erst die Grundlage für das von Sorge gekennzeichnete Handeln der Eltern und Angehörigen schaffen, über diese Vorgänge urteilen.
Gruppen, die durch ihre Indoktrinationsmethoden das Recht des Individuums auf wirkliche Religionsfreiheit verletzen, haben auch kein Recht, sich als angebliche Hüter der Religionsfreiheit aufzuspielen.
Doch weist die EBI noch einmal deutlich darauf hin, daß das unrechte Handeln der Jugendreligionen und Sekten keine Berechtigung begründet, seinerseits dagegen mit unrechtmäßigen Mitteln vorzugehen.
Nur eine entschiedene und deutliche Aufklärungsarbeit trägt die Chance in sich, auf lange Sicht das Wirken der Jugendreligionen und extremen Sekten einzudämmen.

Anmerkung
Die Mitgliederversammlung der "Elterninitiative gegen psychische Abhängigkeit und religiösen Extremismus Berlin e.V.", heute: Eltern- und Betroffeneninitiative gegen psychische Abhängigkeit für geistige Freiheit Berlin e.V. (EBI), hat am 14. 11. 1982 angesichts von Pressemeldungen und Anfragen aus den Reihen der Mitgliedschaft sowie an den Verein ergangener Deprogramming-Angeboten die "Münchener Erklärung" (sie wurde ursprünglich von der Münchener Elterninitiative verfaßt) beraten und einstimmig angenommen und seitdem verschiedentlich den Inhalt bekräftigt. Sie ist auch heute für die Eltern- und Betroffeneninitiative gegen psychische Abhängigkeit für geistige Freiheit Berlin e.V. ebenso wie für andere Initiativen in Deutschland maßgeblich.

Copyright für die "Münchener Erklärung": Vorstände der EBI e.V. Berlin und der Elterininitiative e.V. (EI) München. Kopieren und ungekürzter Nachdruck gestattet bei Quellenhinweis: 
"Münchener Erklärung". Aus Berliner Dialog 4/98, (c) EBI Berlin e.V. und Elterninitiative e.V. (EI) München.
Kontakt: D-80079 München, Postfach 100 513, Fon: 089-5595-610, Fax: 089-5595-613 oder 0831-69306


 
 
 
 
 
 

Ursprüngliche Bedeutung: Sammelbegriff für Beratungsgespräche

Deprogramming ist ein Sammelbegriff für Beratungsgespräche mit dem Ziel, eine eigene Entscheidung über die Zugehörigkeit zu einer Sekte zu ermöglichen.
Der Begriff basiert auf der Annahme, daß manche Sekten ihre Anhänger "programmieren".
Also könne man diese auch wieder zurück-programmieren.

Ähnliche Vorstellungen von der Programmierbarkeit des Menschen werden auch anderweitig verbreitet. Beispiel:

Helmut Fischer: Die Transaktionsanalyse - Anstösse zur kritischen Auseinandersetzung, Münchner Reihe 1985, Seite 25:
"Nach der TA-Theorie sind wir Menschen durch unsere Biographie, insbeondere durch elterliche Befehle, voll programmiert und tragen unsere Programme in einer Art Tonband-Speicher in unseren Hirnen mit uns. Die Vorstellung vom programmierten Menschen ist Grundlage der in der TA praktiziertren Skript-Analayse. Dieses persönliche Lebens-Skript, dem jeder folgt ... ".

 
 

Margaret Singer über Deprogrammierung

In dem Buch

Margaret Thaler Singer und Janja Lalich:
Sekten - Wie Menschen ihre Freiheit verlieren und wiedergewinnen können.
Vorwort: Lifton. Auer-Verlag, Heidelberg, 1997, ISBN 3-89670-015-4
schildern die Autorinnen, was es mit dem Begriff des Deprogramming auf sich hat:
"Familien benutzten zur Beschreibung des raschen Wandels, den sie in der Persönlichkeit des Familienangehörigen feststellten, den Begriff Programmierung" (Seite 317).
Die Autoren schildern die plötzliche drastische Veränderung der Persönlichkeit, die zu dieser Wortwahl Anlaß gab.
Daraus sei der Begriff De-Progammierung entstanden,
"das heißt, die Mitglieder sollten mit Informationen über die Sekten versorgt werden und sie sollten darüber aufgeklärt werden, wie ihnen die Fähigkeit zu selbständigen Entscheidungen abhanden gekommen waren" (Seite 322).


Die Psychologie-Professorin Margaret Singer hat sich bereits 1978 in einem deutschen Buch zum Thema geäussert:

In dem Artikel "Der Ausstieg aus der Sekte" hat Margaret Singer in der Zeitschrift "Psychologie Heute"  ihren Standpunkt verdeutlicht:


Der Psychologie-Professor John Clark stelle 1977 in seinem "Vermont Statement" zu seiner "Untersuchung über die Auswirkungen einiger religiöser Sekten auf Gesundheit und Wohlergehen ihrer Anhänger" fest, Deprogramming sei zwar wirksam, es sei aber "stets festgestellt worden, daß einige Zeit nach der Deprogrammierung die betroffenen Personen ungefähr während eines Jahres sehr gefährdet sind" ( http://www.AGPF.de/Clark77.htm ).

Clark äusserte sich auch 1978 in seinem Vortrag "Der künstlich gesteuerte Wahnsinn" eher distanziert ( http://www.AGPF.de/clark78.htm ).

Der Psychiatrie-Professor Louis Westberichtete 1981 in einem Vortrag in Bonn über Fälle von Entführung in den USA:  "Ich trete nicht für Entführungen ein. Ich frage mich - und Sie -, was ist schief gelaufen in einer Gesellschaft, in der Eltern ihre eigenen Kinder entführen müssen, aus dem verzweifelten Wunsch heraus, sie zu retten? Viele Familien - normale gesunde Familien - sind in ihrer Verzweiflung bis zu dem Punkt getrieben worden, ihre eigenen Kinder mit Gewalt aus den Kulten zu holen und sie zu einer intensiven Diskussion über die Praktiken der Kulte und harte Tatsachen über deren Führung zu zwingen."


Der AGPF-Gründer Dr. Klaus Karbe legte 1981 einen Bericht vor:

Rehabilitation ehemaliger Mitglieder von Jugendsekten - Amerikanische Erfahrungen
http://www.AGPF.de/Karbe-Rehabilitation.htm


1984 berichtete der Arzt Dr. Klaus Thomas auf einem Kongress der AGPF über "Die fragwürdigen Methoden des 'Deprogramming' " des Ted Patrick.

der die Entführung Sektenabhängiger als Nothilfe ansah. Selbst wenn das im Einzelfall zutreffen mag: Entführung ist grundsätzlich eine Straftat und bei jeder Straftat besteht zudem die Tendenz, dass andere Straftaten nachfolgen, wie etwa Körperverletzung. Patrick ist der Autor des Buches "Let our Children Go!", 1976. Ted Patrick hat über seine Tätigkeit "Playboy" ein Interview gegeben. Er hatte in dem Playboy-Interview auch Jim Jones erwähnt. Diese Teil des Gesprächs fand 12 Tage vor dem Massenmord von Jonestown statt. Am 18.11.1978 wurden in Jonestown in Guyana auf Anweisung von Jim Jones 921 Menschen getötet, darunter 276 Kinder.

Nach diesem Massenmord stieg das Interesse an Deprogramming beträchtlich an.
 
 
 
 

Staatsanwaltschaft 1986: "Deprogramming nicht strafbar"

Die Staatsanwaltschaft München

schrieb dementsprechend 1986 in einem Beschluss:
"Das Deprogramming als Gespräch mit dem Sektenanhänger ist als solches nicht strafbar" (S. 70).

 
 
 

1982: Begriff Deprogramming "redefiniert"

1982 begannen einige Sekten, den Begriff des Deprogrammings zu "redifinieren", indem sie behaupteten, Deprogramming sei stets mit Entführung verbunden und somit kriminell. "Redefinieren" ist eine insbesondere von der Scientology-Organisation angewandte Methode, einen Bedeutungswandel von Begriffen herbeizuführen. Dazu:

Indem Deprogramming als kriminell "redefiniert" wurde, konnte man vermeintlich juristisch korrekt alle diejenigen als Kriminelle bezeichnen, die irgend etwas mit Deprogramming zu tun hatten. So zum Beispiel den AGPF-Geschäftsführer Ingo Heinemann, dem man nachsagte, er habe Deprogrammierer vermittelt. Derartiges wurde zunächst von Scientologen untereinander weitergetragen. Ziel: Den Kritiker unglaubwürdig zu machen, zu diskreditieren. Laut Renate Hartwig habe der (namentlich nicht genannte, aber leicht erkennbare) Rechtsanwalt und frühere AGPF-Geschäftsführer "Vermittlerdienste" geleistet, indem er "die Adresse genau dieser Deprogrammierer weitergegeben hatte". Es handelte sich um Cyril Vosper, den ersten Autor eines scientology-kritischen Buches in Europa. Es gehört zu den üblichen Aufgaben eines Verbandes, Adressen von Autoren und sonstigen Fachleuten zu beschaffen.
 

Andere Sekten haben diese redefinierte Bedeutung des Begriffes Deprogramming aufgegriffen.
Auch Norbert Thiel, der Pressesprecher der Moon-Sekte, benutzt laufend die Begriffe "gewaltsam" und "kriminell" im Zusammenhang mit Deprogramming.
Noch einmal: Dies ist vorgekommen, in mindestens einem Fall auch in Deutschland.
Das soll hier auch keineswegs beschönigt werden.
Aber auch eine Verurteilung rechtfertigt es keineswegs, alle diejnenigen als kriminell zu diffamieren, die auch nur einen bestimmten Begriff benutzen.
Norbert Thiel zitierte in einem Buch von 1986 ("Der Kampf gegen neue religiöse Bewegungen", S. 90) das damals vom AGPF-Gründer angestrebte Ziel, nämlich ein gesetzeskonformes vorgehen:
 
Norbert Thiel: Der Kampf gegen neue religiöse Bewegungen", 1986, Seite 90:


Karbe und Altmann, die beide ihre volljährigen Kinder gewaltsam zum Austritt aus der Vereinigungskirche bewegten, zeigten große Sympathien für die Einführung des amerikanischen „Deprogramming", eine Form gewaltsamer Glaubensaustreibung. Über die AGPF gab Dr. Karbe ein Handbuch über „Deprogramming" heraus, in dem die kriminellen Praktiken der Freiheitsberaubung und Entführung, die in Amerika mit dem „Deprogramming" einhergingen, gepriesen wurden.(Anm. 116: „Rehabilitation ehemaliger Mitglieder von Jugendsekten — Amerikanische Erfahrungen", herausgegeben von der AGPF ).

Der „Spiegel" berichtete 1978 über Dr. Karbe: „Um auch volljährige Jugendliche gegen ihren Willen aus einer Sekte herausholen zu können, wünschte er sich, daß Richter häufiger als bislang befristete Vormundschaften, für etwa vier Wochen, anordnen... (Karbe:) 'Wenn man die Hypothese verifizieren kann, daß die Sekten mit destruktiven Psychotechniken arbeiten, die die freie Willensbestimmung des Jugendlichen einschränken, wäre die Rechtslage einfacher! Ein Vormundschaftsrichter könnte dann 'eine vorläufige Vormundschaft ohne Nachweis im Einzelfalle anordnen.' ... Verständnis und juristischen Trost hat auch der Bonner Beamte Karbe parat, falls Eltern oder Freunde einen volljährigen Jugendlichen gegen seinen Willen aus einer Kultstätte herausgeholt haben. Karbe: 'Die tatbeständlichen Voraussetzungen einer Freiheitsberaubung entfallen dann, wenn der Jugendliche, zur Vernunft gekommen, später seine Einwilligung zu der an ihm vorgenommenen Handlung erteilt.'" (Anm. 117: „Der Spiegel" vom 17.7.78, S.41)"

Anmerkungen dazu:



Jemanden "gewaltsam zum Austritt bewegen" - was soll das sein? Wo sind die Fakten? 
Dass Karbe "grosse Sympathie" für das Deprogramming gezeigt hat, kann man, wenn man will, aus seinem Text herauslesen. Der Satz ist jedoch so konstruiert, dass sich die Sympathie auch auf die "gewaltsame Glaubensaustreibung" erstrecken kann. Das ist infam. 
Abwegig ist es, die Sammlung von Interviews mit kurzem Begleittext als "Handbuch über Deprogramming" zu bezeichnen. 
Damit sich jeder selbst eine Meinung bilden kann, haben wird den Text ins Internet gestellt (>>).
Dr. Karbe soll "kriminelle Praktiken gepriesen" haben? Warum zitiert Thiel nicht den Satz, in dem Karbe dies angeblich tut?

Im zweiten Absatz zitiert Thiel aus dem "Spiegel", was Karbe tatsächlich gewollt hat. Nämlich gerade keine gewaltsame Lösung, sondern eine richterliche Anordnung.
 


 
 
 
 



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