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| Das
geheime Zentrum des Chinmoy-Kultes in Deutschland ist eine weisse Villa
am Stadtrand von Heidelberg, "Tempel" genannt.
Zumindest war es einmal
als Zentrum geplant (>>). Heute finden dort offenbar
nur geheime Aktivitäten statt. Nachbarn haben bisher nur Reinigungspersonal
gesehen.
Von aussen ist das Haus
am auffälligen blauen Dach zu erkennen, von innen am weissen Marmor.
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| Adresse:
69118 Heidelberg, Neuer Weg 6.
Auf dem Klingelschild die Namen Beyer / Moser. Beyer ist vermutlich Andreas Beyer alias Kailash, der Europa-Chef der Chinmoy-Firmen. Im Telefonverzeichnis eingetragen ist Herr Herbert Moser, 06221-896686. |
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| Es handelte sich um ein
zunächst unbebaubares Grundstück.
Zunächst musste mit gewaltigem Aufwand eine ebene Fläche in den Felsen gebrochen werden. Felsbrocken liegen noch heute herum und sind teilweise zum Bau der Treppe benutzt worden. |
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| Aus: Alexander Kahr:
Mein Wille geschehe! Seite 110, vgl. http://www.AGPF.de/Chinmoy.htm#Kahr
Seite 110: Auch mein "Arbeitsurlaub" in Heidelberg, bei dem ich mir durch selbstlosen Dienst mit Pickel und Preßlufthammer neue Inspiration erhoffte, konnte meine Entwicklung nicht mehr aufhalten. Auf Wunsch Sri Chinmoys bauten damals seine Schüler an einer richtigen Tempelanlage (einem zweistöckigen luxuriösen Gebäude mit Privatzimmern für Sri Chinmoy und Gartenanlage), an einem Denkmal für die Ewigkeit sozusagen, für ihren Guru. Zwar hatte ich dort eine wunderschöne Zeit, die bezog sich jedoch ausschließlich auf meine inspirierenden ausgedehnten Waldläufe, bei denen ich mit mir selbst alleine in der prächtigen Natur war und so manche unvergeßliche Erfahrung machte. Spätestens auf der Baustelle wurde ich aber wieder vom ernüchternden Disciple-Alltag eingeholt. Die gemeinsamen Morgenmeditationen in den äußerst spartanisch eingerichteten Massenunterkünften und mit dem vorgeschriebenen Programm an unzähligen Gedichten, Liedern und Gebeten, das man ohnehin um sechs Uhr morgens nach einem harten Arbeitstag am Bau und einer unbequemen Nacht auf einer Luftmatratze mehr im Schlaf als bei vollem Bewußtsein herunterspulte, erschien mir ohnehin mehr als grotesk. Seite 152: Eines Tages besuchte mich ein Disciple in meiner Sewa-Filiale. Er hatte bis dato am Tempelbau in Heidelberg für einen Hungerlohn gearbeitet. Dort hatte er sich auch mit dem Presslufthammer eine schmerzhafte Prellung am Rücken zugezogen ... Seite 181: Ein andermal äußerte
Sri Chinmoy den Wunsch, einen Tempel zu haben. Die Disciples bauten ihm
daraufhin in New York am sogenannten Aspiration Ground ein komfortables
Haus. In Heidelberg hingegen wurde gleich eine viel größere
Anlage, die Millionenbeträge an freiwilligen Spenden verschlang, durch
die alleinige billige Arbeitskraft der Disciples aus dem Boden gestampft.
Bei den gut in Szene gesetzten Spendenaktionen, die meistens auf Joydays
stattfanden, wurde man inmitten der versammelten Disciples, nicht zuletzt
durch das Gefühl eines
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| Die
ungewöhnliche Nutzung lässt sich allenfalls per Fernglas an einer
Fahne auf dem Gebäude erkennen (>>).
Wie das Gebäude genau
genutzt wird, ist allerdings unklar. Jahrelang haben Chinmoys Anhänger
viel Geld für den Bau gespendet (Abbildungen unten). Sie haben geglaubt,
dass dort künftig die Treffen stattfinden sollen und dass sie dort
meditieren würden. Denn damals fanden die Treffen in gemieteten Sälen
in Süddeutschland und Zürich statt, zu Pfingsten in den Bergen.
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Rundschreiben
1989:
"Grosse Menge Geld benötigt
für Gurus ersten Tempel"
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Chinmoy
am 17.2.1993:
"Ich hoffe, dass ihr
in diesem Jahr einen Tempel bekommen werdet, den ersten Tempel für
euren Guru. Ihr braucht Geld, Millionen von Dollar ... dies ist nicht nur
ein Projekt für Heidelberg. Der Tempel ist ein Projekt für ganz
Deutschland.
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"Ideen zum Geldverdienen für den Tempel ... Prozentsatz vom Gehalt oder anderen Einnahmen an den Tempel"
Bemerkenswert auf dem
nachfolgenden Rundschreiben ist auch die Abbildung:
So haben sich offenbar
die deutschen "Disciples" den Tempel vorgestellt.
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August
1993: Tempelmeditation, Tempelessen, Tempellauf
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