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Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/Chinmoy-Konzerte.htm  Zuletzt bearbeitet am 12.9.2005
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Chinmoy-Konzerte sind Werbung


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Chinmoy Kumar Ghose pflegt mit einiger Regelmässigkeit Konzerte zu veranstalten.

Wie bei Werbeveranstaltungen üblich, ist der Eintritt frei. Musik mit freiem Eintritt dürfte Interesse wecken.
Aber wer bezahlt?
Chinmoy wohl kaum. Er lässt das vermutlich auch heute noch von den "Chinmoy-Centres" bezahlen. Die wiederum holen sich das Geld in Form von Spenden bei Chinmoy-Anhängern.
 
 

Finanzierung: "Bitte keine Schecks"
 
Rechts die Abbildung eines Fax-Rundschreibens von 1995.
Es enthält eine "Liste von dem, was noch von den versprochenen Beiträgen für Gurus Konzerttournee ausständig ist".

Der letzte Satz allerdings macht stutzig (Abbildung unten):

"Bitte keine Schecks!!"
Zwei Monate später wurde auch die Gesamtkosten der Tournee genannt: 131.000 DM. 8.000 DM fehlen noch. Kailash schlägt vor, dass die Centre-Mitglieder jeder 10 oder 20 DM bezahlen.

Ehemalige berichten übereinstimmend, dass es bei Chinmoy nur einen Zahlungsweg gab: Bargeld.
Tatsächlich ist auch hier nicht etwa eine Kontonummer angegeben.
Das wäre sicher der Fall gewesen, wenn statt der Schecks um Überweisung gebeten worden wäre.
 

 

Für das Einsammeln von Bargeld könnte es folgende Gründe geben:

Steuerhinterziehung: Eingesammelt wurde das Geld von den Centres.
 
 
 
 
 
 
2005 wird in Deutschland eine "World Harmony Tour" veranstaltet.
Angekündigt wird lediglich "Musik des Herzens".
Der Name des Gurus wird nicht genannt.
Rechts ein Plkat für ein Konzert in Mannheim, also unweit von Heidelberg, wo im geheimen "Tempel" eine Luxuswohnung auf Chinmoy wartet.
Hier ein Foto vom Schaufenster des SEWA-Ladens in Berlin, der zum Guru-Konzern gehört.

 
 

Chinmoy-Werbeveranstaltung 2004 in Wien: "Das Konzert"
Ein Bericht über die Veranstaltung "Meister, erleuchte uns! Das Sekten-Konzert" unter
http://www.chili.at/cgi-bin/site.cgi?id=&code=en_00000009&code1=weiter
Der dort erwähnte vorherige Artikel "Verhängnisvolle Meditationen Suche nach dem Sinn des Lebens als einträgliches Geschäft" unter:
http://www.chili.at/cgi-bin/site.cgi?id=&code=en_00000009&code1=weiter
 
Die direkte Ansprache möglicher Kunden erfolgt durch Konzerte. 
Es handelt sich also in erster Linie um Werbeveranstaltungen.
Dementsprechend werden die Karten kostenlos über das Internet verteilt.
Plakate hängen in der ganzen Stadt (Bild rechts). 
 

"Subhash" schrieb am 24.8.04 unter http://www.subhash.at/satsang/m/3530.shtml:

"Ich habe einmal vor vielen Jahren ein Konzert mit Sri Chinmoy gehört. Lebhaft in Erinnerung ist mir der Auftritt, als er vor das (zahlreiche) Publikum trat und locker 2 Minuten schweigend dastand. Das war das Schönste am ganzen Konzert. Die Stille davor."

 
 
 
 
Chinmoy-Konzert in Deutschland abgesagt

Ursprünglich pflegte Chinmoy seine musikalischen Darbietungen als "Friedenskonzerte" zu bezeichnen.
Neu scheint im Jahr 2002 die Selbstbezeichnung als "Maestro" zu sein. 

Für den 11.9.2002 war ein Konzert "Prayerful Music" in Mannheim durch Plakate angekündigt.
Es dürfte wohl kaum ein Zufall gewesen sein, dass dies der Jahrestag des Anschlages in New York war.
Veranstalter laut Plakat (letzte Zeile): Verlag The Golden Shore, Nürnberg, siehe Bücher-Bestelliste
Plakatgrösse 43 mal 62 Zentimeter.
Das Konzert ist ohne Angabe von Gründen abgesagt worden.
Wer eigens angereist war, hat Pech gehabt.
Unter der angegebenen Telefonnummer meldet sich nur ein Anrufbeantworter.
Ein Interessent äusserte die Vermutung, dass zu wenig Karten abgegeben werden konnten und Chinmoy nicht vor halbleerem Haus auftreten wollte.

Es heisst, Chinmoy seit zwar in Deutschland gewesen, habe aber aus Angst vor Terror (Jahrestag des Anschlages in New York) die Veranstaltung abgesagt.
Er habe aber seine "göttlichen Unternehmen" inspiziert.


 
 
 
 
 



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