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Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/Chinmoy-Ex.htm  Zuletzt bearbeitet am 14.4.2008 
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"Sex mit Chinmoy"
Ehemalige Chinmoy-Anhänger berichten
 
 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:
Impressum

 
 
 
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Der Bericht befindet sich jetzt in dieser Website unter Ehemalige Chinmoy-Anhänger berichten 
Das englische Forum Forum ist wieder im Netz. 
Von besonderer Bedeutung der Beitrag des ehemaligen Leiters des Chinmoy-Centers in Wien. 
 

Zum englischen "Sri Shinmoy Open Forum"

 
 
 

Bericht der ehemaligen Chinmoy-Anhängerin Andrea
Zum Thema auch: Interview mit einer ehemaligen Sri Chinmoy-Anhängerin:

 
Diese Geschichte wird vermutlich sehr lang werden. Aber wem es interessiert der wird es sich trotzdem durchlesen. Ich tue mir einfach schwer meine Geschichte zusammenzufassen weil mir so viel wichtig erscheint, weil so viel in meinem Leben und wie sich alles entwickelt hat eine Rolle spielt. 

Als 14-jähriges Mädchen interessierte ich mich sehr für Meditation! Ich liebte die Geschichten von Jesus, mein Lieblingsbuch war als Kind die Kinderbibel. Mir gefielen Geschichten von spirituellen Lehrern die ihren Schülern ihre Weisheit weitergaben. In meiner Familie war es oft schwierig, es gab viel Streit und Disharmonie. Meine Mutter war sehr überfordert und die ganze Zeit gestresst. Sie und mein Stiefvater stritten oft und manchmal schlugen sie uns Kinder. Wir waren eine siebenköpfige Familie und bei uns herrschte immer nur Lärm und Chaos.  

Ich flüchtete mich gerne in Traumwelten und phantasierte vor mich hin. Wie schön wäre es gewesen wenn ich zur Zeit Jesu gelebt hätte- ich wäre ihm sofort nachgefolgt. 

Als ich einen Flyer in die Hand bekam mit einer Einladung zu einem gratis Meditationsvortrag war ich überglücklich. Da musste ich unbedingt hin! 

Meine Mutter ging zum Glück mit mir hin und es gefiel mir dort sehr gut. Soweit ich mich erinnern kann hielt Satyaki den Vortrag und wurde von Arthada weitergeführt. 

Alles war so hell, warm, gemütlich, persönlich, freundlich. Der Vortragende sprach von seinen eigenen Erfahrungen was mich berührte. Die Leute hinter dem Bücherstand lächelten mich an. Ich fühlte mich so wohl dass ich wieder hinwollte und fleissig machte ich auch bei allen Übungen im darauffolgenden gratis-Kurs mit. Ich war sehr strebsam,war dankbar für die Möglichkeit das Meditieren zu lernen. 
Meine Mutter war nur beim ersten Vortrag mit und selten auch bei einem Kursabend. Meistens ging ich alleine hin. 
Ich erfuhr von ihrem Meister Sri Chinmoy und konnte mein Glück kaum fassen. Also erhörte Gott doch mein Gebet, erfüllte sich mein Traum. Ich darf Schülerin eines spirituellen Lehrers werden.  

Ich spührte die Aufrichtigkeit seiner Schüler und weil ich mich dort so wohl fühlte gewannen sie sehr schnell mein Vertrauen. Teilweise verbot es mir meine Mutter ins Center zu gehen als Strafe weil ich schlecht in der Schule war oder ihr zu Hause zu wenig geholfen hatte. Sie wusste wie viel es mir bedeutete. Ich kämpfte immer wieder darum ins Center gehen zu dürfen. Ich fand dort zum ersten Mal ein paar Freunde. 

Das Center gewann in meinem Leben immer mehr an Bedeutung. Ich wurde Schülerin von Sri Chinmoy und begann immer mehr mein Leben nach seiner Lehre auszurichten. Auch die Regeln schreckten mich nicht ab. Ich schenkte meinem Guru bald das volle Vertrauen und somit auch blinden Gehorsam. Chinmoy stellte sich gleich mit Jesus, Buddha, .....Als so einen spirituellen Meister sah ich ihn auch. 

Ich meditierte auf mein Herz während ich in sein Transzendentales Bild schaute. Ich richtete mein Bewusstsein nach innen und legte die Früchte der Meditation meinem Guru zu Füssen. 


Wenn ich in meiner Meditation schöne Erlebnisse hatte und viel empfangen konnte, lernte ich meinem Guru dafür dankbar zu sein weil ja alles von ihm kommt. 

Langsam wuchs ich in das "disciple-Denken" hinein, begann meinem Guru bedienungslos und blind immer mehr zu vertrauen und in allem zu gehorchen. Ich wäre sogar bereit gewesen für ihn in den Tod zu springen. 

Ich lernte dass man immer in Gurus Bewusstsein bleiben muss weil man sonst von hostile forces (negative Kräfte) angegriffen wird. 
Ich lernte meinem Guru mehr zu vertrauen als meiner eigenen Stimme weil er für jeden von uns am besten weiß was gut für ihn ist. 
Um mich vor den hostile forces zu schützen versuchte ich so oft wie möglich im Center zu sein, zu postern (für Vorträge, Kurse, Konzerte,...), Gurus Musik zu hören, seine Bücher zu lesen, zu meditieren und mit anderen disciples zusammenzusein. 
Mit meinem Bewusstsein immer bei Guru zu sein. 
So wurde ich immer mehr vom Rest der Welt abgeschirmt. 

In meinen Meditationen erlebte ich wunderschöne Dinge so dass es mir nie in den Sinn gekommen wäre an Guru zu zweifeln. Denn wenn er mir so schöne Meditationen schenken konnte, wie sollte er schlecht sein? Und wenn ab und zu ein paar zweifelnde Gedanken kamen, schob ich diese sofort beiseite denn uns wurde gelehrt keine Zweifel zuzulassen und nicht auf den Verstand zu hören. Denn der Verstand zweifelt und das ist der spirituelle Tod. In meiner Familie wurde es für mich immer schlimmer, immer weniger zum aushalten. Als ich mich mit R. aus dem Center befreundete, half sie mir mit Hilfe des Jugendamts von der Familie wegzugehen und ich lebte zuerst in einem Heim und dann in einer Wohngemeinschaft. Dort ging es mir besser als zu Hause und mein Selbstwertgefühl wuchs. 

Leider verbot Guru meiner Freundin R. und mir ins Center zu gehen mit der Botschaft dass ich wieder zu meiner Mutter ziehen soll. (Das bedeutete wir waren nicht mehr seine Schüler). Das verwirrte mich sehr weil meine innere Stimme, auf die ich gelernt hatte nicht mehr zu hören geschrien hat, dass es nicht richtig ist wieder zurück nach Hause zu gehen. Ich wurde aufgeklärt dass ich deshalb nicht mehr ins Center darf weil ich dazu die Unterschrift meines Erziehungsberechtigten brauche. Und da ich nicht mehr bei Mama wohne brauche ich zuerst die Unterschrift meines neuen Erziehungsberechtigten. Und dass R. aus dem Center rausgeschmissen wurde erklärte ich mir mit der Zeit so, dass sie vielleicht nicht mehr strebsam genug war und Guru gespürt hat dass das Center nicht mehr für sie geeignet war (weil sie mit ein paar Regeln von Guru Probleme hatte). Zurück zu Mama konnte ich nicht mehr, sie hätte mich nur unter bestimmten Bedienungen wieder bei sich wohnen lassen die ich nicht erfüllen wollte/konnte. Obwohl ich weil Guru es sagte bereit gewesen wäre zurück zu ziehen. Ich dachte er wird schon seinen Grund gehabt haben für diese Botschaft, aber es hat sich eh erübrigt. So dachte ich nicht mehr länger darüber nach. 

Es folgten harte Zeiten und in dem einen Jahr wo ich nicht ins Center gehen durfte, hielt ich meine Freundschaft zu R. aufrecht, die Guru gegenüber weiterhin sehr positiv eingestellt war, meditierte weiterhin und hielt mich an alle Regeln. Für mich war es eine sehr harte Zeit, ich machte sehr viel durch, aber das Ganze möchte ich jetzt nicht erzählen. Ich möchte nur das erzählen was mir am notwendigsten erscheint um euch einen Durchblick zu verschaffen wie mein Leben von Chinmoy beeinflusst wurde, wie das Center mein Leben verändert hat. Meine Freundschaft zu R. wurde sehr tief, tiefer als ich je eine Freundschaft bisher erleben durfte. Sie war sehr viel für mich da in einer Zeit wo ich sonst niemanden hatte. 

Ich widmete mein Leben weiterhin der Spiritualität und meinem Guru. Bis ich mit 17 Jahren wieder die Erlaubnis bekam ins Center zu gehen. 

Ich wurde erste jetzt direkt über die Regel aufgeklärt dass es einem Schüler streng verboten war mit einem Ex-Schüler in Kontakt zu bleiben. Das bedeutete dass ich den Kontakt zu meiner allerbesten und einzigen Freundin R. aufgeben musst um wieder Schülerin von Sri Chinmoy zu werden. 
Das tat mir sehr weh und ich war sehr traurig darüber, es fiel mir wahnsinnig schwer.  
Aber das Center, das spirituelle Leben, Guru war mir eindeutig wichtiger, so dass ich ohne viel nachzudenken den Kontakt zu meiner liebsten Freundin aufgab. Aber in meinem Herzen trug ich sie immer mit und dass ich nichts mehr von ihr hören durfte stimmte mich sehr lange traurig- es lies mich nie ganz los. Ich verstand es auch nie warum ich keinen Kontakt zu ihr haben durfte. Sie war doch so spirituell, war weiterhin so positiv Guru gegenüber eingestellt und meditierte noch täglich. In ihr konnte ich einfach keine negativen Kräfte finden die angeblich durch ex-disciples wirken sollen. 

Im Center fühlte ich mich nach meinem 2. Eintritt plötzlich sehr fremd und alleine. 
Es war schwierig für mich wieder den Anschluss zu finden, ich hatte dort keine Freunde. Ich war eher sehr zurückgezogen, ich tat mir schwer auf andere zuzugehen. Und R. fehlte mir! 
Wahrscheinlich fühlte ich mich deshalb plötzlich nicht mehr so wohl im Center weil die Schüler aus irgendeinen Grund nicht mehr so auf mich zugegangen sind. Früher haben sie oft das Gespräch mit mir gesucht, haben mich bewundert und gelobt dass ich mich schon so früh für Spiritualität interessiere und haben mich behutsam über die ganzen Regeln aufgeklärt. Jetzt haben sie mir eher weniger Beachtung geschenkt, wahrscheinlich war jetzt ihre Aufgabe die neueren Schüler behutsam in die Regeln einzuweihen dass sie ins Center reinwachsen können. Da ich eher zurückgezogen war und mir schwer tat auf andere Menschen zuzugehen und Freundschaften zu finden, war ich vom Center eher isoliert und ging hin wegen Guru, um zu meditieren und spirituellen Fortschritt zu machen. Aber ich fühle mich leer und plötzlich fielen mir immer mehr Dinge im Center auf die ich nicht verstand. Warum war Geld so wichtig? Warum wurden immer wieder für alle möglichen Anlässe so viele Spenden verlangt? Warum war es so wichtig an so vielen Centeraktivitäten teilzunehmen auch wenn man fühlte dass es einem nichts bringt? Mir wurde es bald zu viel, ich hatte keine Lust mehr von den Schülern immer gedrängt zu werden und zu Dingen überredet zu werden die ich nicht wollte. Ich wollte nicht mein ganzes Geld für Spenden und Joydays ausgeben, wo ich doch eh kaum eines hatte. Ich wollte nicht im Winter postern gehen wo mir die Hände einfrierten. Ich wollte nicht ständig gefragt werden wann ich endlich nach New York zu Guru fliegen kann oder in andere Länder wo er gerade war um ihn zu sehen obwohl es die Erzieher aus der Wohngemeinschaft wo ich noch wohnte nicht erlaubten. Ich fühlte mich immer mehr unter Druck gesetzt und plötzlich merkte ich wie die Schüler immer wieder versuchten mich zu beeinflussen und zu bearbeiten so dass ich das machte was sie für gut hielten. 

Ich dachte immer öfters daran das Center wieder zu verlassen, so konnte ich wieder mit R. Kontakt haben und auf Guru meditieren konnte ich ja immer noch. Aber mir fehlte der Mut - ich brachte es einfach nicht übers Herz Arthada zu sagen dass ich nicht mehr ins Center kommen möchte. Ich hatte das Gefühl er wäre furchtbar enttäuscht und auch ein paar andere aus dem Center.  

Für die Dinge die mir im Center auffielen, die ich nicht für richtig hielt, gab ich manchen Schülern die schuld, die einfach übertrieben und alles zu engstirnig sahen.  

Aber an meinem Guru zweifelte ich nie. 

Eines Tages beschloss ich wieder zu R. Kontakt aufzunehmen. Denn ich begann wieder ein bisschen mehr in mich hinein zu horchen und fühlte dass es so richtig war. Ich dachte mir dass es Guru sicher recht ist wenn ich mit ihr Kontakt habe, dass R. sicher eine Ausnahme ist, denn ich konnte in ihr wirklich nichts erkennen was mich negativ beeinflussen könnte. Und wenn es Guru doch nicht recht ist, wird er es schon irgendwie auffliegen lassen und dann bin ich eben wieder draußen aus dem Center- wäre mir zu der Zeit auch egal gewesen. Aber unser heimlicher Kontakt ging monatelang gut, keiner kam uns drauf! 

Ein paar Monate vor meinem 19. Geburtstag lernte ich S. kennen. Sie war erst einige Monate Schülerin und in meinem Alter. Wir befreundeten uns und wir unternahmen sehr viel. Ihr war Guru/das Center auch sehr wichtig und sie gab sich voll und ganz dem spirituellen Leben hin. Sie war im Center sehr aktiv, war überall dabei und half überall mit. Durch meine Freundschaft mit ihr wuchs ich auch wieder immer mehr ins Center hinein. Es gewann wieder immer mehr an Wichtigkeit und ich wurde S. sehr ähnlich. Bald existierte für mich wieder nur mehr das Center und min Traum war es nur mehr dafür zu leben. Ich konnte es nicht mehr verstehen wie ich noch vor einigen Monaten daran denken konnte weg zu gehen. Ich freute mich schon auf die Volljährigkeit damit ich endlich tun konnte was ich will und meinem Leben voll und ganz dem spirituellen Leben widmen konnte.  

Plötzlich bekam ich Angst dass man mich und R. doch entdecken könnte und ich hatte viel zu große Angst das Center dadurch wieder zu verlieren: So beschloss ich erneut den Kontakt zu ihr abzubrechen. 

Nachdem ich die Schule abgeschlossen hatte und volljährig war und meine eigene Wohnung hatte begann ich im Sewa zu arbeiten. Außerdem kratzte ich mein ganzes Geld zusammen und flog im August das 1. Mal nach N.Y um Guru zu sehen. Ich war voller Dankbarkeit und Hingabe und diese 2 Wochen in denen ich bei Guru sein konnte waren für mich ein wunderschönes Erlebnis! 

In den Monaten drauf steigerte ich mich total in Centeraktivitäten hinein - ich wollte nur mehr für Guru leben! Ich stand vor 6.00 in der Früh auf, sagte alle Prayers auf, sang alle wichtigen Lieder und meditierte eine halbe Stunde lang. Dann ging ich im Sewa arbeiten und anschließend jeden Abend ins Center. Es war gerade eine Zeit in der sehr viel los war. Centermeditationen, andere spezielle Meditationen, Kurse, Vorträge. Und wenn ich Freizeit hatte und im Center gerade nichts los war, ging ich postern, las Gurus Bücher und spielte seine Lieder am Harmonium das ich mir selbst beibrachte. 

Doch bald wurde mir das Ganze wieder zu viel, ich hatte viel zu wenig Schlaf und keine Freizeit. Bald wurde das was ich tat für andere selbstverständlich und immer wenn jemanden Hilfe benötigte oder jemanden brauchte fragte er unter anderem mich. Zuerst ging es von mir aus dass ich gerne überall mithalf und plötzlich war es immer mehr so dass ich eingeteilt wurde denn ich traute mich nicht "nein" sagen. Jetzt war man es von mir so gewohnt dass ich im Center auch so aktiv war und so wurde meine Hilfe mehr und mehr unfreiwillig und überforderte mich. Bis ich nervlich so fertig war dass ich wegen jeder Kleinigkeit zum heulen begann. Ich redete mit ein paar Schülern darüber und sie ermutigten mich auch auf meine Bedürfnisse zu achten und "nein" zu sagen. So kam eine Phase in meinem Leben wo ich mich wieder immer mehr zurückzog und eine Abneigung dagegen bekam irgendetwas im Center zu helfen oder an Centeraktivitäten teilzunehmen. Ich ging nur mehr zu den Centermeditationen 2 Mal in der Woche und ab und zu, zu einem Vortrag. Ich befreundete mich mit D. Sie war auch neu im Center und in meinem Alter. Wir kamen uns sehr nahe und unsere Freundschaft wurde sehr tief! Wir unternahmen immer mehr zusammen und irgendwann waren wir schon fast jeden Tag zusammen und telefonierten täglich stundenlang. Sie wurde mir sehr wichtig und bedeutete mir mit der Zeit sehr viel!  

Ich suchte auch wieder mehr Kontakt zu anderen Menschen außerhalb vom Center und lernte meinen Cousin H. kennen. Durch ihn entdeckte ich die Liebe zu Musicals- zu der Zeit spielte es "Mozart" und mir gefiel dieses Stück so gut dass ich es mir ca. 20 Mal anschaute. Doch im Center begann es dass man versuchte mich immer mehr einzuschränken. Sie hatten Angst um mich dass ich das Interesse am spirituellen Leben verliere, von negativen Kräften zu sehr beeinflusst werde. Denn sie waren von mir gewohnt dass ich im Center so aktiv war und plötzlich war ich nur mehr so selten dort und hatte immer mehr Kontakt zur Außenwelt. 

Als sie von meinem Cousin H. erfuhren wollten sie mir den Kontakt verbieten weil es hätte sein können dass wir uns ineinander verlieben. Es war verboten dass Männer und Frauen zu engen Kontakt haben, es war sogar schon verboten wenn ein Mann und eine Frau alleine in einem Auto saßen. Ich mochte meinen Cousin aber ich hätte mich sicher nie in ihn verliebt- das hielt ich für absurd. Und dass sie mir auch den Kontakt zu einem netten Verwandten verbieten wollten hielt ich für eine enorme Einschränkung, für extrem und ich konnte es echt nicht verstehen. Dann haben sie mich auch davor gewarnt zu oft ins Musical zu gehen weil mich das vom Weg abbringen könnte. Alles was mich jetzt interessierte wollten sie mir verbieten, ich fühle mich immer mehr kontrolliert und eingeschränkt. Ich begann mich auch zu fragen wo das ganze Geld hinkommt was sie von uns in Form von Spenden verlangen. Denn ich erfuhr von immer mehr Spenden. 

Ich begann mich zu fragen ob ich für so ein Leben wirklich bereit bin. Wollte ich wirklich mein Leben lang so eingeschränkt sein und außerdem würde ich diese vielen auf und ab`s ertragen können? Denn ich erlebte wie es immer auf und ab ging- einmal war mir das Center enorm wichtig, dann dachte ich wieder daran wegzugehen. Und dann begleitete mich die ganze Zeit über noch eine Belastung. Ich hatte immer das Gefühl dass ich Guru nicht gut genug bin. Dass ich ihm nur eine Belastung bin und es vielleicht eh besser wäre wenn ich vom Center weg gehe. Ich hatte das Gefühl dass alles was ich mache nicht gut genug ist, dass ich immer mehr können und erreichen muss, immer mehr über mich hinausgehen soll. Zuerst hielt ich es für "Projektionen". Denn dieses Gefühl des nicht gut genug seins, nur eine Belastung sein,... erfuhr ich immer von meiner Mutter. Und ich glaubte dass ich in meiner Kindheit gewisse Hemmungen aufgebaut hatte und jetzt alles was ich von meiner Mutter erfahren hatte auf Guru projezierte. Denn Guru hatte ja jetzt eine ähnliche Stellung wie meine Mutter damals.  

Ich flog noch einmal nach N.Y. und zwar im April. Von meiner inneren Einstellung dem Center gegenüber war ich kurz vorm weggehen. Aber ich wollte Guru noch einmal die Chance geben. Ich dachte wenn ich nach N.Y. fliege zu Guru dann wäre es vielleicht so ähnlich wie letztes Mal im August. Dann hätte er die Möglichkeit mir zu zeigen wie er mich bedienungslos liebt und ich ihm keine Last bin. Und dass er mir innerlich so viel Licht gibt, dass ich wieder mehr in Gurus Bewusstsein hineinwachse und das Center wieder an Wichtigkeit zunimmt. Aber ich erlebte in N.Y genau das Gegenteil. Plötzlich spürte ich nichts. Ich erlebte Guru von einer ganz anderen Seite. Die Tage wurden mir zu lang, ich begann die Stunden zu zählen wann ich wieder nach Hause fliegen kann. Es war für mich die schlimmste Zeit meines ganzen disciple-Daseins. Ich fragte mich wo das ganze Licht hin ist das ich letztes Mal spürte. Ich bettelte Guru an dass er mir wenigstens eine schöne Erfahrung schenken möge damit ich wieder an ihn glauben kann. Aber Guru ignorierte das. Ich spürte nichts. Ich spürte höchstens dass Guru auch negative Eigenschaften hat was ich mir nicht erklären konnte. Dann dachte ich dass ich vielleicht meine Dunkelheit in ihn hineinprojezierte und er schon wissen würde was er tut. Am meisten schockierte es mich als er zu einer kleinen Gruppe jugendlicher Mädchen sagte :"How? You don`t know this song? You are bad,very bad. I told you everyboby has to learn this song. If you don`t know this song you are useless, useless, useless!" Ich flehte Guru an dass er mir meine Komplexe nimmt, dass er mir hilft und mir inneres Licht schenkt. Aber es passierte nur das Gegenteil - ich wurde in meinen Komplexen nur bestätigt! Als er einen Talk gab, den er immer wieder ganz ernst wiederholte, wusste ich dass ich gemeint war und da war ich mir so sicher wie nie zuvor dass ich das Center verlassen muss. Und zwar hatte er gesagt: "Für alle die meinen Weg gehen, sie sollen wissen das ich ihr einziger Freund sein muss. Nicht ein besserer Freund oder der beste Freund sondern der einzige Freund. Es gibt disciples die Dinge machen die nicht in Ordnung sind. Ich bitte euch ganz ernst und aufrichtig wenn ihr Dinge macht die nicht in Ordnung sind und euer Leben nicht ändern wollt dann verlasst meinen Weg.....Wenn ihr meinen Weg gehen wollt dann muss ich euer einziger Freund sein. Für meinen Weg sind nur die bestimmt, die das höchste Ziel anstreben und nur mich als ihren einzigen Freund annehmen. Entweder ihr stellt euren Meister zufrieden oder ihr verlasst das Center. Manche disciples sind so ungöttlich/unspirituell das könnt ihr euch nicht vorstellen. Wenn ich mit ihnen mitleide, ist das Mitleid oder Dummheit? Das ist Dummheit. Also bitte wenn ihr euren Lebensstil nicht ändern wollt dann verlasst das Center. Nicht morgen oder übermorgen sondern heute!....Disciples die den Weg nur halb gehen, die mich nicht zufrieden stellen und mich nicht als ihren einzigen Freund ansehen, sind useless, useless, useless!(unbrauchbar)." Ich bin mit Minderwertigkeitskomplexen und Problemen gekommen und wurde in allem nur bestärkt. Diese Worte haben sehr weh getan und am liebsten wäre ich sofort noch am selben Tag nach Hause geflogen! Ich wusste gar nicht wie ich die nächste Woche noch überleben soll. Ich wollte nur für Guru leben, ein spirituelles Leben führen- aber wie wenn ich von Guru nicht die Kraft dafür bekomme? Wie wenn ich bei Guru nichts mehr spüre? Ich dachte dass ich vielleicht nicht offen genug bin um Gurus Licht zu empfangen. Aber was soll ein Meister der mir nur helfen kann wenn ich dafür offen bin und der mir nur weiterhelfen kann wenn es mir eh gut geht??? Wenn es mir eh gut geht kann ich meinen Weg alleine gehen, dann brauche ich ihn nicht so dringend. Und was nützt ein Meister der einem nicht helfen kann wenn es mir schlecht geht? So habe ich mich dazu entschieden das Center zu verlassen. Aber um mich innerlich wirklich und ganz vom Center zu lösen, das hat Monate gedauert. Schließlich war das Center mal mein ganzes Leben. Das hat mir einmal so viel bedeutet und war für mich einmal wie eine Familie. Deshalb ging es nicht von heute auf morgen bis ich mich innerlich vom Center lösen konnte und es mir wirklich vorstellen konnte mein restliches Leben ohne Center zu verbringen. Denn wenn dann war es ein endgültiger Schritt- dann würde es kein Zurück geben- das habe ich gewusst. Ich habe außerdem in der Zwischenzeit wieder zu meiner damaligen besten Freundin R. Kontakt aufgenommen. 

Ich habe mich umgeschaut wegen einem neuen Job da ich ja noch im Sewa arbeite. Und wenn ich vom Center weg gehe darf ich dort natürlich nicht mehr arbeiten. 

In der Zwischenzeit habe ich auch M. kennen gelernt. Er ist in meinem Alter und wir haben uns ineinander verliebt. Zuerst hatten wir aber nur eine freundschaftliche Beziehung solange ich noch im Center war. Wir haben und öfters getroffen und waren spazieren, haben über alles Mögliche geredet, haben uns immer besser kennen gelernt und sind uns immer näher gekommen. Als uns jemand aus dem Center draufkam, wurde ich "out" geschickt. Jetzt war ich keine Schülerin und durfte nicht mehr im Sewa arbeiten. Mein Rausschmiss kam ein bisschen schneller als erwartet aber ich war dankbar dass es vorbei war denn ich hatte schon eine Art Doppelleben geführt und einfach weil ich den Mut nicht hatte die ganze Sache abzuschließen blieb ich noch im Center. Aber das Schicksal hatte mir geholfen und so begann ich ein neues Leben. Was mir am allermeisten weh tat war, dass ich zu meiner Freundin D. aus dem Center keinen Kontakt mehr haben darf! Wir hatten eine sehr enge Freundschaft und sie war mir so wichtig! Ich hatte sie sehr gerne! Aber ich musste es akzeptieren und ich konnte es ja auch verstehen. Ich hatte damals auch den Kontakt zu R. abgebrochen. 

Ich war sehr glücklich als ich vom Center weg war. Ich erlebte mit M. meine erste Liebe und ich bin mir sicher dass wir der Rest unseres Lebens miteinander verbringen- er passt einfach in allen Punkten perfekt zu mir. So ziemlich die selbe Einstellung, viele gemeinsame Interessen,.... 
Er war immer für mich da seit wir uns kennen. 

Ich meditierte weiterhin auf`s Transzendentle, glaubte weiterhin an Guru. Bis ich eines Tages auf eine Internetseite stieß! Es war ein Forum mit inzwischen über 1500 Einträgen von über 120 verschiedenen Ex-Schülern die ihre Erfahrungen mit Chinmoy, im Center berichteten. 

Als ich den ersten Eintrag las wo eine Ex-Schülerinnen berichtete wie Chinmoy sie zum Sex aufgefordert hatte, war ich sehr schockiert , es fiel mir aber schwer dem Eintrag Glauben zu schenken. Ich hatte mein ganzes Leben auf Chinmoy ausgerichtet, hatte darauf meine ganze Lebenseinstellung gebaut. Ich betrachtete Chinmoy jahrelang als gleichgestellt mit Jesus, Ramakrishna,.... als Gott. 
Und dann soll ich einem Eintrag Glauben schenken wo jemand behauptet mit Chinmoy Sex gehabt zu haben??? 
Ich war sehr verwirrt und dieser Eintrag beschäftigte mich tagelang. Aber wie kam es dass ich in meinen Meditationen so viel spürte? 
Ich wollte aber nicht in einer eventuellen Lüge leben und ging dem nach. Ich las noch mehrere solche Einträge und auch andere Einträge. Schließlich war ich von dieser Sache immer mehr überzeugt. Ich blickte auch auf mein Leben zurück und schaute mir meine Erfahrungen im Center an. Und plötzlich erkannte ich immer mehr Zusammenhänge, mir wurde bewusst wie ich manipuliert und beeinflusst wurde und wie ich schön langsam in eine Lüge hinein gewachsen bin. Ich musste erkennen dass ich tatsächlich Opfer einer Sekte war! 
Es gibt verschiedene Abstufungen was das Wort Sekte betrifft - ich will jetzt kein falsches Bild erzeugen, es lässt sich darüber diskutieren wie viel Schaden diese Gruppe wirklich einem Menschenleben zufügt.  
Sicher ist aber, dass Chinmoy nicht der ist für den er sich ausgibt! 
Ich habe durchblickt wie perfekt das Ganze System aufgebaut wurde! 
Es braucht Zeit und es ist sehr schwer wenn man so etwas erkennen muss! 
Ich hatte tagelang Depressionen erlebt, der dem ich mein größtes Vertrauen geschenkt hatte, hat es missbraucht. Und ich stand da und die Frage tauchte auf: "Und an was glaube ich jetzt?" Alles- meine ganze Welt die ich mir aufgebaut hatte, mein ganzes Weltbild, mein ganzer Glauben und meine ganze Einstellung ist zusammengebrochen. Und ich musste mir alles neu aufbauen. Manchmal tue ich mir jetzt noch schwer damit zurechtzukommen und ich werde sicher nie wieder so leicht jemanden vertrauen können! Aber eines habe ich gelernt! Ich habe gelernt hauptsächlich nur mehr auf meine eigene innere Stimme zu hören! Ich habe gelernt nur mehr ihr ganz zu vertrauen und wenn irgendjemand versucht mir etwas einzureden was gegen meine innere Stimme spricht werde ich darauf nicht achten. 
Ich habe gelernt mir selber am meisten zu vertrauen und mein Leben selber in die Hand zu nehmen. 
Ich habe auch D. über dieses Forum informiert, aber sie schenkt dem keinen Glauben und verschließt sich davor. Sie kann es noch nicht dass sie dem nachgeht. Sie klammert sich an ihren Glauben fest und will es nicht wahrhaben dass es eine Lüge sein könnte. 
Sie hat im Leben schon viel durchgemacht so dass sie wahrscheinlich daran zerbrechen würde wenn sie in dieser Situation erkenne muss dass das einzige was sie glaubt zu haben eine Lüge ist. Sie braucht wahrscheinlich irgendeinen Halt, irgendetwas woran sie sich klammern muss. 
Das tut mir weh denn mir bedeutet D. sehr viel und ich wollte ich könnte ihr helfen. Ich versuche ihr zu vermitteln dass ich immer für sie da bin- dass sie jederzeit zu mir kommen kann wenn sie ein Problem hat. Ich wünschte sie würde die Augen nicht vor der Wahrheit verschließen. Sie sagt sie hat ihre Wahrheit, und das was ich sage ist meine Wahrheit. Aber sie sollte beide Wahrheiten kennen um sich ihre Wahrheit zu bilden. 
Aus eigener Erfahrung weiß ich leider dass einem nichts beeinflussen kann wenn man an Chinmoy glaubt. Dass einem nichts von diesem Glauben abbringen kann außer die eigene Erfahrung. Vielleicht können solche Geschichten, diese Homepage und die Verbreitung der Erfahrungen im Center anderer Ex-Schüler ein Anstoß sein. Vielleicht kann es ein Auslöser sein, vielleicht kann es jemanden helfen wenn er gerade selber Probleme im Center hat dass es ihm den letzten Anstoß gibt einen Schlussstrich zu ziehen. Aber mehr wahrscheinlich nicht. 
Bei meiner liebsten Freundin D. werde ich einfach Geduld haben müssen bis sie ihre eigenen Erfahrungen macht und dann in manchen Momenten daran zurückdenkt was ich ihr erzählt habe über diese Internetseite und über meine Erfahrungen im Center. 
Vielleicht ist sie irgendwann stark genug dass sie der Wahrheit ins Gesicht sieht. Ich wünsche es ihr! 
Und ich wünsche es jedem dass er diese Dinge die er hier erfährt überprüft, ihnen nachgeht und sich seine Gedanken darüber macht ohne sich ans Center und an die Dinge die er dort gelernt hat zu klammern!

 
 

"Sex mit Chinmoy" ein Bericht
 
Privatübersetzung des Textes rechts 



SEX MIT GHOSE 

Geschrieben von der ehemaligen San Francisco Centreleiterin Spiritueller Guru-Name: Sevika, heute Susan 
 

Ich bin zu dem Sri Chinmoy Center 1971 gekommen, und wurde die Leiterin des Sri Chinmoy Centres in San Francisco zusammen mit meinem damaligem Mann. Ich habe eine unglaubliche Wonne empfunden, indem ich Teil einer spirituellen Familie wurde, die solch bedingungslose Liebe von einem Guru erhielt. Die ersten Jahre waren himmlisch, da ich schnell in dem inneren Kreis des Gurus aufgenommen wurde. 

1973 hat Ghose (wie ich den Guru jetzt nenne) eine 50-Staaten Vortragsreihe gehalten. Als Organisatorin wurde ich eingeladen, mit Ghose heimlich alleine nach Alaska zu fahren. Ich begleitete ihn in dem Glauben, daß es mir nicht erlaubt sein würde, seine Sachen während des Vortrages zu tragen, und seinen Koffer im Hotel auszupacken. 

Nach dem Vortrag an der Universität haben Ghose und ich ein Taxi zum Hotel genommen, wo wir getrennte Zimmer hatten. Er lud mich in sein Zimmer ein. Ich saß mit gefalteten Händen vor ihm auf dem Boden, während er in einem weichen Sessel saß. Er begann damit, zu sagen, daß ich eine sehr fortgeschrittene Seele sei, und er mit mir sehr zufrieden wäre. Er sagte, daß er die Reinheit meines Vitalen testen wolle. “Hast Du unreine Gedanken oder Gefühle?" fragte er. Ich sagte ihm, daß ich manchmal einen Druck  in meinem Unterleib spüre, und mich dafür schuldig fühle, weil ich nicht wüßte, woher dies käme. Er sagte, daß, wenn ich ihm wahrhaftige Hingabe entgegenbringen würde, könne er mich reinigen. 

Er sagte mir dann, daß ich ihn berühren solle. Zaghaft berührte ich seinen Fuß mit meinen Fingerspitzen mit der Angst, daß ihm meine Unreinheit großen Schmerz bereiten würde. (wie er immer behauptete, daß dies menschliche Unreinheit würde). “Nein, nein" sagte er. “Komm näher und umarme mich." Ich stand auf, ging an seine Seite, und legte zärtlich meine Arme um ihn herum. Dann sagte er “Sehr gut, Nun setze Dich wieder hin . Gutes Mädchen, ziehe Deine Kleider aus." Sofort begann ich, die Reinheit meines Gurus zu bezweifeln.  Ich stieß meinen Zweifel weg. Vielleicht hatte ich ihn nicht richtig verstanden. Er wiederholte seine Aufforderung, und als er mein Zögern sah, sagte er “Du mußt dies nicht tun. Wenn Du das nicht willst, werde ich Dich nie wieder fragen. Dies ist mein Geschenk an Dich, um Dich zu reinigen. Es ist die Bitte Deiner Seele, daß ich dies für Dich tue. Aber wenn Du nicht willst, werde ich Dich dennoch weiterhin bedingungslos lieben." 

“So, dies ist also eine einmalige Gelegenheit, die mich reinigen würde" 
dachte ich. Ist nicht die Reinheit meines Vitalen eine hohe Stufe auf dem Weg zur Gottverwirklichung? Wenn ich diese Gelegenheit nicht wahrnehme, werde ich eventuell nie wieder eine weitere Chance in dieser Inkarnation erhalten. Es schien mir närrisch und unspirituell dies nicht zu tun. Ich zog meinen Sari aus, während er mich mit halb geschlossenen Augen beobachtete. Als ich nackt war, sagte er mir, daß ich mich auf das Bett legen solle. Er legte sich auf mich, noch immer sein Satin Kurta und Dhoti tragend. Ich konnte nur das Gewicht seines Körpers spüren, als er sich mechanisch vor und zurück bewegte. Ich war erleichtert als ich dachte, daß dies die Behandlung 
war, und mehr nicht. Aber langsam spürte ich seine kleine Erektion durch seinen Dhoti hindurch. 

Dann zog er seinen Dhoti aus und führte seinen Penis in mich ein. Er bewegte sich mechanisch hoch und runter, als ob er nicht wüßte, was er tat. Von Zeit zu Zeit sagte er “Dies ist meine Vereinigung mit Dir, dies ist meine Einheit mit Dir. Dies ist meine bedingungslose Liebe für Dich." Da war überhaupt keine Leidenschaft, kein Küssen, keine Zärtlichkeit, keine Berührungen ­ nur reiner Sex. Schließlich hat er sich in mir ergossen. Dann ging er runter und sagte, daß ich mir meinen Sari wieder anziehen solle. Während ich mich anzog, sagte er mir, daß ich niemals jemandem davon erzählen solle. Weder Alo, noch L., nicht R. und nicht meinem Mann. Niemand braucht dies je zu erfahren. Er gab mir einige hundert Dollar, ich versprach niemals etwas zu sagen und verließ das Zimmer. Später am nächsten Tag fragte er mich, wie ich mich fühle. Ich sagte, daß ich durcheinander bin, da ich noch immer einen Druck im Unterleib fühlte. “Oh, dies ist wie mit einem Hut" sagte er. “Wenn man ihn für eine lange Zeit aufgehabt hatte, fühlt man ihn immer noch, auch wenn man ihn abgenommen hat." 

Ich flog nach San Francisco mit einem kraftvollem Geheimnis zurück, eines von dem ich glaubte, daß es von Bedeutung in meinem spirituellem Leben sei. Ich war meinem spirituellem Vater näher als je, und wurde gereinigt. 

Das nächste Mal, als ich wieder in New York war, sagte mir Ghose, ich solle zu ihm nach Hause für mehr Lektionen in Sachen Reinheit kommen. Ich war überrascht, daß meine erste Lektion in Alaska nicht die einzige sein sollte, wie ich ursprünglich gedacht habe. Wie sich herausstellte, passierten diese “Segnungen" mehrmals im Jahr ­ für die nächsten 15 Jahre ­ jedesmal wenn ich nach New York kam, jedesmal, wenn er nach San Francisco kam, und jedesmal, wenn wir in kleinen oder großen Gruppen auf der Reise waren. Der Sex war immer im Zusammenhang mit Geld, und summierte sich bis zu 10.000,-- Dollar im Jahr. Den Sex den wir in Jamaica hatten, war immer auf dem Fußboden, entweder im Keller oder in einem seiner Privaträume oben, niemals in seinem Bett. Er sagte mir, daß ich immer ein Diaphragma tragen solle, außer bei Reisen in anderen Ländern, wo es in meinem Gepäck entdeckt werden könnte, wenn wir durch den Zoll  gingen. 

Nach einigen Jahren wurde ich des emotionslosen, mechanischen Sexes überdrüssig, zumal ich nicht spürte, daß es mein Vitales reinigte. Einst, als ich meinen Widerwillen zeigte, in sein Haus in Queens zu kommen, jagte er mir Angst ein, mich nie wieder fragen zu wollen, und mich aus seinem inneren Kreis auszusperren. Ich hatte Angst, von meinem Erste-Klasse-Status zu fallen, und daher bat ich um Verzeihung, und lief sofort zu seinem Haus. Er sagte “ Zeige mir immer Eifrigkeit, mich auf diese Art und Weise zufriedenzustellen." Ich beklagte mich daraufhin nie wieder, mit ihm Sex zu haben. Ich ging jedesmal zu ihm, oftmals die gefährlichen Straßen von Jamaica, Queens in den frühen Morgenstunden entlanggehend, wenn seine Sicherheitsleute (Guards) in der Nachbarschaft keine Wache hatten. 

Für eine lange Zeit glaubte ich, daß ich die einzige sei, die Sex mit dem Guru hat. Erst viele Jahre später bekam ich den Verdacht, daß L. und R. auch Sex mit dem Guru haben, aufgrund der familiären und intimen Art und Weise mit der sie sich ihm gegenüber verhielten. Ich drängte meinen Verdacht aus meinen Gedanken. 

Für eine kurze Zeit flog ich einmal in der Woche nach Los Angeles, um dort ein Center aufzubauen. Ein ehemalige Jüngerin begann zu den Treffen zu kommen, und zeigte Interesse wieder in das Center einzutreten. Ghose war solange über ihren Wiedereintritt erfreut, bis die Frau mir gegenübererwähnte, daß ein früher sehr bekannte Jüngerin ihr erzählt hatte, daß Ghose Sex mit ihr hatte. Als ich Ghose erzählte, was sie erzählt hatte, schrie er “Lügen!" Er sagte mir, daß ich sie sofort anrufen solle, daß sie nicht für diesen Pfad bestimmt sei, sie niemals mehr an einem weiterem Meeting teilnehmen solle, und daß sie ihre Lügen keinem mehr weitererzählen solle. 

Als Ghose mit dem Gewichtheben anfing, kam damit eine Besessenheit mit der Größe seines Penis daher (welcher kleiner als der kleinste sei, um es in seinen Worten zu sagen). Er beauftragte mich, einen Weg zu finden, ihn zu vergrößern - eine magische Salbe oder Pille, irgend etwas, daß ihn vergrößern würde. Ich kam zu dem Schluß, daß der tieferliegende Grund dafür seine fehlende Leidenschaft sei. Als ich vorschlug, daß unser Sex Leidenschaft haben könnte, schloß er seine Augen und sagte, “Nein, gutes Mädchen, suche weiter." Ungefähr zu der Zeit begann Ghose anderes zu sagen, während er mit mir Sex hatte. Zusätzlich zu “Dies ist mein Einssein mit Dir" sagte er manchmal “ich bin brutal" während er mich bumste. Er sagte mir, daß er dies aus einem Artikel gelernt hätte, welches er in einem Magazin unten auf der Jamaica Avenue gelesen hätte. 

Ich wurde zweimal schwanger. Das erste mal sagte er mir, daß ich es am nächsten Tage abtreiben lassen sollte. Die Kosten beliefen sich auf 80 Doller, die er bezahlen wollte. Alleine nahm ich ein Taxi zur Klinik, habe die Abtreibung ertragen und nahm wieder ein Taxi nach Hause. Dies hat mich sehr krank gemacht, aber ich konnte es niemandem zeigen, insbesondere nicht meinem Mann, weil ich Angst hatte, daß mein Zustand entdeckt werden würde. In dieser Nacht rief ich Ghose in Brasilien an, wo er in Urlaub mit R. und L. war. Als ich ihm erzählte, was geschehen ist, sagte er “die Ärzte haben Dich angelogen. Du warst niemals schwanger, sie haben nur Dein Geld gewollt". Dann sagte er, daß er nicht weiter telefonieren könne, damit R. und L. nicht hören, daß er mit jemandem telefoniert, und daß ich ihn nicht noch einmal zurückrufen solle. Als ich den Hörer auflegte, konnte ich nicht glauben, daß die Ärzte gelogen haben. Ich bezweifelte Ghoses irrationale Antwort und fühlte mich verlassen von ihm, der einzigen Person, der ich mich anvertrauen konnte. 

Ich wollte mit der Beziehung aufhören, hatte aber Angst, dies erklären zu müssen und hatte Angst ihn zu verärgern. Also fuhr ich damit fort und täuschte weiterhin  Ergebenheit und Eifer vor. 1982 hat mein Mann das Center mit einer anderen weiblichen Jüngerin verlassen. Kein Wunder, mußte er doch das Gefühl gehabt haben, daß ich ihm aufgrund der geheimen Affäre mit unserem gemeinsamen spirituellem Vater fremd geworden bin. Einige Jahre später wurde ich nach einem internationalem Trip mit dem Guru erneut schwanger. Er sagte mir wieder, daß ich abtreiben solle. Die Nacht vor dem Eingriff bekam ich einen Abgang, und gerade vor meinen Augen sah ich einen kleinen Fötus, ungefähr so groß wie das oberste Glied meines Daumens. Ich bin schwanger geworden, egal was Ghose dieses Mal sagen würde. Ich legte das Baby auf einen Papierteller und nahm es zum SF General Krankenhaus. Als mich der Arzt sah, hatte ich eine komplette Fehlgeburt hinter mir und wurde mit dem Taxi, meine Hose voller Blut, wieder nach Hause geschickt. Ausser Ghose und den Ärzten hat für viele Jahre niemand gewusst, was in dieser Nacht passierte. 

Zu einer anderen Zeit, als Ghose alleine von seiner Reise nach Indien zurückkehrte, hatte er einen Zwischenaufenthalt in Los Angeles. Er rief mich aus Indien an, und wies mich an, ihn am LAX zu treffen, und ein Hotelzimmer für uns zu bestellen. Ich benutzte meine Kreditkarte, um das Zimmer zu bestellen, und nahm einen Flug, welcher planmäßig 45 Minuten vor seiner Ankunftszeit lag. Alles verlief wie geplant, außer das mein Flug für eine Stunde Verspätung hatte. Sofort nach der Landung beeilte ich mich zum Tor zu kommen, an dem Ghoses Flugzeug längst wieder abgeflogen war. Er war nirgends zu sehen. Seine Angewohnheiten kennend, vermutete ich, daß er entweder in einem Geschenkeladen oder Restaurant in der Nähe sei. Er war nicht im Geschenkladen, daher ging ich ins Restaurant. Dort sah ich meinen kahlköpfigen Guru mit dem Rücken zu mir in einer Ecke sitzen. Als ich mich ihm näherte, sah ich, daß er lustvoll ein Hühnchen bis auf die Knochen in sich hineinschlang, reißend wie ein Tier. Schüchtern (ängstlich) sagte ich “Guru ?" Es riß ihn herum und er sagte “Sie haben mich angelogen. Sie sagten, daß dies kein Fleisch ist!" Ich war geschockt, weil er eindeutig log und sich schuldig fühlte. Er schmiß das Fleisch hin, sprang auf und sagte “laß uns gehen." 

Ich erklärte ihm, daß  so kurz vor seinem Flug keine Zeit mehr wäre, zum Hotel zu gehen. “Dies ist Deine Schuld. Warum bist Du zu spät gekommen. Warum konntest Du keinen früheren Flug nehmen?" forderte er. “Der Flug hatte eine Stunde Verspätung. Dies war nicht in meiner Macht. Jetzt haben wir die Reservation verloren, weil es so spät geworden ist" sagte ich. “Wenn Du Deine Kreditkarte benutzt hättest, würden wir das Zimmer noch haben" beklagte er sich. “Ich habe meine Kreditkarte benutzt, aber nun haben wir keine Zeit mehr" verteidigte ich mich gegen sein unlogisches Fortfahren, während ich den Gedanken hegte, daß seine Anklage in Wirklichkeit davon ablenken sollte, daß ich ihn Fleisch essend erwischt habe. “Dies alles ist schiefgelaufen, weil Dein Verstand in der Gosse war" sagte er. Ich jedenfalls fühlte nicht, daß mein Verstand in der Gosse war, was aber konnte ich jemandem antworten, der einzig und allein einen Zugang zu der Welt des Bewußtseins innehatte. 

Er gab mir einige hundert Dollarscheine und beeilte sich sobald der Einstieg Begann, zum Flugzeug zu kommen,  um von mir wegzukommen. Als ich nach San Francisco zurückkehrte, empfand ich einen solchen Ärger und Verletzung, die ich nie zuvor erlebt hatte. Ich wußte, daß meine Tage im Center vorbei waren. 

Wann immer ich andeutete Zweifel zu haben, oder das Center verlassen zu wollen, hat Ghose gesagt, daß ich nach New York kommen solle, wo er mich wieder aufbauen würde, wir Sex hätten und ich mich wichtig fühlen könnte. Gewöhnlich funktionierte dies, ich würde wieder nach San Francisco zurückkehren und dort für weitere drei oder vier Monate herumhängen. Nach einigen meiner offenen Versuchen, zu gehen, sah Ghose die Zeit gekommen, Leute gegen mich aufzuhetzen. 

Die letzten zwei Jahre meiner Jüngerschaft wurde ich entschlossener das Center zu verlassen, und so bereitete ich meinen Austritt vor. Ich begann damit, die Meditationen zu vermeiden, begann Freundschaften außerhalb des Centers zu finden, und nahm einen Therapeuten, der mich durch alles Hindurch begleiten sollte. Kurz vor den April Feierlichkeiten 1988 in New York, wohin wir alle zu kommen erwartet wurden, habe ich heimlich eine Wohnung gemietet, und in der Nacht alle meine Sachen dorthingebracht. Fünf Tage vor meinem geplantem Ausstieg vom Center, hat ein herumschnüffelnder Jünger mein leeres Zimmer entdeckt, und dies Ghose berichtet. Ich bekam einen Anruf, der wie folgt verlief: “Oi gutes Mädchen, Du brichst mir mein Herz. Du brichst mir mein Herz." Ich unterbrach ihn “Halt, rede nicht weiter. Ich glaube Dir nicht mehr. Ich glaube nicht mehr in das, was Du machst. Und ich will nicht mehr ein Teil dessen sein, was Du machst." 

“Wenn Du gehen willst, will ich Dich nicht aufhalten," sagte er. “Und ich will niemals etwas schlechtes über Dich erzählen. Ich will niemals etwas schlechtes über Dich erzählen. Ich will den anderen Jüngern sagen, daß sie Dir mit allem helfen sollen, was immer Du brauchst. Du hast meine Telefonnummer, Du kannst mich anrufen. Alles was Du brauchst, werde ich Dir geben, Geld, Hilfe, Alles. Ich verspreche Dir, niemals etwas schlechtes über Dich zu erzählen. Und ich bin mir sicher, daß auch Du niemals etwas schlechtes über mich erzählen wirst." “Schau" sagte ich. “Ich verspreche Dir, niemals etwas schlechtes über Dich zu erzählen, wenn Du mir versprichst, niemals wieder mit mir Kontakt aufzunehmen, weder schriftlich, telefonisch oder durch einen Jünger. Laß mich in Ruhe." “Sehr gut," sagteGhose, “ich werde Dich in Ruhe lassen, ich werde niemals etwas schlechtes über Dich erzählen, und Du wirst niemals etwas schlechtes über mich erzählen." “Schön," sagte ich. “ich will jetzt den Hörer auflegen. Tschüß." Und ich legte den Hörer auf. Ich fühlte mich gut, das letzte Wort gehabt zu haben. Einige Tage später brach er sein Versprechen, indem er einen Jünger schickte, der einen Umschlag unter meine Tür schob, mit einer handgeschriebenen Notiz und 700 Dollar in bar. Dann einige Monate später rief ein Jünger mit einer Botschaft an. Einige Jahre später rief ein Jünger an, um mir zu sagen, daß Ghose nach San Francisco kommt, und ein privates Treffen in seinem Hotelzimmer mit mir möchte. Ich lehnte ab. Und von Zeit zu Zeit ruft noch immer ein Jünger mit der Behauptung an,  daß Ghose nichts von diesem Anruf wüßte. In diesen Fällen sind die Unterhaltungen höflich aber kurz. Seit der handgeschriebenen Notiz, die sich unter meiner Tür befand, hatte ich nie wieder direkten Kontakt oder in finanziellen Angelegenheiten mit Ghose zu tun. 

Es ist nun 13 Jahre her seit ich das Center verlassen habe. Meine Arbeit mit einem Therapeuten enthüllte, daß meine Jüngerschaft bei Ghose eine Art Inzest war. Als eine typische inzestiöse Beziehung, war Sex im Zusammenhang mit Geld und Heimlichtuerei. Die stärkste Macht, die er über mich ausübte lag in der Heimlichtuerei, die ich zerstörte, als ich vier Jahre, nachdem ich das Center verlassen habe, meinem Ex-Mann erzählte, daß ich Sex mit dem Guru während der meisten Zeit unserer Ehe hatte. 

Ich habe nun ein erfülltes Leben und beruflichen Erfolg. Und am wichtigsten ist, daß ich niemals bedauert habe, Ghose zu verlassen. Ich bedauere oft, daß ich so lange bei ihm geblieben bin. 

Aus: www.chinmoycult.com\testimonials\sex1.htm 
geladen am 24.9.2004 

Testimonial 1

Sex with Ghose
Written by the former head of the San Francisco Center
To verify story, email:  ex_disciple@yahoo.com or click here
    I joined the center in 1971 and became the leader of the San Francisco Center, along with my former husband. I had never known such bliss. I was part of a spiritual family that offered unconditional love from a guru. The first years were heaven as I moved quickly into the guru's coveted inner circle.

 
 

In 1973, Ghose (as I now call the guru) embarked on a 50-state lecture tour. As the organizer, I was invited to secretly travel alone with Ghose to Alaska. I accompanied him with disbelief that I would be allowed to carry his things during the talk and unpack his suitcase in the hotel. 
 

After the talk at a university, Ghose and I took a cab back to the hotel, where we had separate rooms. He invited me into his room. I sat, with my hands folded, on the floor in front of him as he sat on a soft chair. He started by saying that I was a very advanced soul and that he was very pleased with me. He said he wanted to test the purity of my vital. "Do you have impure thoughts and feelings?" he asked. I told him I sometimes felt pressure in my groin and that I felt guilty about it because I didn't know where it came from. He said that if I were truly surrendered to him, he could purify me. 
 
 

He then told me to touch him. I timidly touched his foot with the tip of one of my fingers, afraid that my impurity would cause him great pain (as he always claimed human impurity did). "No, no," he said. "Come close and embrace me." I stood up, walked to his side and gently put my arms around him, then he said, "Very good. Now sit down....Good girl, take your clothes off."  Immediately I started doubting my guru's purity. I pushed the doubt away.  Maybe I hadn't heard him correctly. He repeated his command and when he saw my hesitation, he said, "You don't have to do this. If you don't want to, I will never ask you again. This is my gift to you, to purify you. It is your soul's request to me that I do this for you. But if you do not want to, I will still love you unconditionally." 
 
 

"So this was a one-time event that would purify me," I thought. Isn't purity of my vital a major step on the way to God-realization? If I don't take this opportunity, I may never get another chance in this incarnation. It seemed foolish and unspiritual not to do it.  I took my sari off, as he sat and watched through his partially open eyes. When I was naked, he told me to lie down on the bed. He lay on top of me, still wearing his satin kurta and dhoti. I could feel only the weight of his body on mine, as he wiggled back and forth mechanically. I was relieved to think that maybe this was the treatment, nothing more. But slowly I started to feel his small erection through his dhoti. 
 
 
 

Then he took his dhoti off and inserted his penis into me. He moved up and down mechanically, as if he didn't know exactly what he was doing. From time to time he said, "This is my union with you. This is my oneness with you. This is my unconditional love for you." There was absolutely no passion, no kissing, no fondling, no touching just plain sex.  Finally he came inside me. Then he got up and told me to put my sari back on. While I got dressed, he told me I must never tell anyone about this. Not Alo, not L., not R., and not my husband. No one must ever know. He gave me a few hundred dollars, I promised never to tell, and I left the room.  Afterwards, the next day he asked me how I felt. I said that I was confused because I still felt pressure in my groin. "Oh, it is like a hat," he said. "When you've been wearing a hat for a long time, you can still feel the hat on your head even after you take it off." 
 
 
 

I flew back to San Francisco with a powerful secret, one that I believed was momentous in my spiritual life. I was closer than ever to my spiritual father, and I had been purified. 
 

The next time I went to New York, Ghose told me to come to his house for more lessons in purity. I was surprised that my first lesson in Alaska was not to be my only one, as I originally thought. As it turned out, these "blessings" happened several times a year for the next 15 years--every time I came to New York, every time he came to San Francisco, and every time we traveled in small or large groups. The sex was always accompanied by money, amounting to about $10,000 a year. The sex we had in Jamaica was always on the floor, either in his basement or in one of his upstairs studies, never in his bed. He told me always to use a diaphragm, except when we were traveling to another country where it might be discovered in my luggage when going through customs. 
 
 

After a few years, I grew tired of the emotionless, mechanical sex, especially because I didn't feel that it was purifying my vital. Once when I showed resistance to coming to his home in Queens, he threatened never to ask me again and to exclude me from his inner circle. I was afraid of falling from my first-class status so I begged for his forgiveness and ran to his house immediately. He said, "Always show eagerness to please me in this way." I never again complained to him about having sex with him. I went to him each time, often walking the dangerous streets of Jamaica, Queens in the wee hours of the morning when his security guards were told not to patrol the neighborhood. 
 
 

For a long time I believed that I was the only one having sex with the guru. It wasn't until years later that I began to suspect that L. and R. were having sex with Ghose because of the familiar, intimate way they behaved around him. I pushed my suspicions out of my mind. 
 

For a brief time I was flying to Los Angeles once a week in an effort to start a center there. An ex-disciple started coming to the meetings, and showed interest in rejoining the center. Ghose was very encouraging of her re-entry until the woman mentioned to me that a former well-known disciple had told her that Ghose had had sex with her. When I told Ghose what she had said, he shouted, "Lies!" He told me to call her immediately and tell her that his path was not meant for her, she should never attend another meeting, and that I should never mention her "lie" to anyone. 
 

    When Ghose got into weight lifting, along with that came an obsession with the size of his penis (which was smaller than the smallest, to put it in his way of speaking). He assigned me the task of find a way to increase its size, a magic cream or pill, anything to make it bigger. I ultimately found the bottom line was passion. When I suggested that our sex have passion, he shut his eyes and said, "No, good girl. Keep searching." At about this time, Ghose started using another phrase while he had sex with me. In addition to "This is my oneness with you," he would sometimes say, "I am a brute" as he was pumping me. He told me he learned that from an article he'd read in a magazine down on Jamaica Avenue. 
 
 

    I became pregnant twice. The first time he told me to go for an abortion the next day. The cost was $80, which he said he would pay. Alone, I took a cab to the clinic, where I underwent the abortion and then took a cab home. It made me very sick but I couldn't show anyone, especially my husband, that I was ill for fear that my condition would be discovered. That night I called Ghose in Brazil, where he was on vacation with R. and L. When I told him what had happened, he said, "The doctors lied to you! You were never pregnant, they just wanted your money." Then he said he had to get off the phone so R. and L. wouldn't hear him talking to someone on the phone, and that I shouldn't call him back.  As I hung up the phone, I couldn't believe that the doctors had lied.  I doubted Ghose's irrational response, and felt abandoned by him, the only person in whom I could confide. 
 
 
 

I wanted to stop these relations with him but was afraid to assert myself for fear of angering him. So I went on pretending to be devoted and eager. In 1982, my husband left the center with another woman disciple. No wonder, given that I had become a stranger to him due to my secret affair with our mutual spiritual father.  A few years later, I again got pregnant after an international trip with the guru. He again told me to have an abortion. The night before the procedure, I miscarried and right before my eyes was a tiny fetus about the size of the first joint of my thumb. I had been pregnant, no matter what Ghose might say this time. I put the baby on a paper plate and took it ER of SF General Hospital. By the time the doctors saw me, I had completely aborted and they sent me home in the cab, my pants completely soaked with blood. Except for Ghose and the doctors, no one ever knew what had transpired that night, until years later. 
 
 
 

Another time, when Ghose was returning alone from his trip to India, he had a layover in LA. He called me from India and instructed me to meet him at LAX and to reserve a hotel room for us to go to. I used my credit card to make the room reservation, and got a flight that was scheduled to arrive 45 minutes before his flight arrived. All went as planned, until my plane was delayed for an hour before arriving at the gate. Once off the plane, I rushed to the gate where Ghose's plane had already disembarked. He was nowhere to be seen. Knowing his habits, I figured he would be in either a nearby gift shop or restaurant. He wasn't in the gift shop, so I went to the restaurant. There I saw my balding guru with his back to me at a counter. As I got closer, I saw that he was ravenously ripping chicken off the bone like an animal. I timidly said, "Guru?" He spun around and said, "They lied to me. They said this wasn't meat!" I was shocked, because he was clearly lying and was filled with guilt. He threw down the meat, jumped up, and said, "Let us go." 
 
 
 

I explained that there wasn't time to go to the hotel before his flight. "It's your fault. Why did you get here late? Why didn't you come on an earlier flight?" he demanded. "The flight was delayed an hour, out of my control. Now we've lost the hotel reservation because it's too late." I said. "If you had used your credit card, we would still have the room," he accused.  "I did use my credit card, but we don't have time now." I said, defending myself against this illogical progression, while thinking that his accusations really seemed to be a defense to my having caught him with a mouthful of meat. "This all went wrong because your mind was in the gutter," he said. I certainly didn't feel like my mind was in the gutter, but what could I say given that he alone had access to the world of consciousness. 
 
 
 

He handed me several one hundred dollar bills and rushed onto the plane as soon as it started boarding, eager to get away from me. As I returned to San Francisco, I experienced a level of anger and hurt I had never felt. I knew my days in the center were numbered. 
 

    Whenever I indicated I was having doubt or that I wanted to leave the center, Ghose would tell me to come to NY where he would sweeten me up, have sex, and make me feel important. It usually worked and I would return to SF to hang on for another three or four months. After several of my open attempts at leaving, Ghose saw that the handwriting was on the wall and he started turning people against me. 
 
 

I became more determined to get out of the center, and for the last two years of my discipleship, I planned my exit.  I avoided attending meditations, I started friendships outside the center and I hired a therapist to get me through the transition.  Just before the 1988 April celebration, when we were all expected to go to New York, I secretly rented an apartment and, at night, moved all my belongings into it.  About five days before my planned exit from the center, a snoopy disciple discovered my empty room and reported it to Ghose.  I got a phone call from him that went like this: "Oi, good girl, you are breaking my heart. You are breaking my heart." I cut in, "Stop right there. I don't believe in you. I don't believe in what you're doing. And I don't want any part of what you're doing." 
 
 

"If you must leave then I will not stop you," he said. "And I will never say anything bad about you. I will never say anything bad about you. I will tell the disciples to always help you with anything you need. You have my phone number, you can call me.  Anything you need I will give you, money, help, anything. I will never say anything bad about you. And I'm sure you will never say anything bad about me"  "Look," I said. "I promise never to say anything bad about you if you promise never to contact me in person, in writing, by phone, or through a disciple.  You will leave me alone." Very good," Ghose said, "I will leave you alone, I will never say anything bad about you, and you will never say anything bad about me."  "Fine," I said. "I want to get off the phone now. Good bye." And I hung up the phone on him. It felt good to have the final word.  A few days later, he broke his promise by having a disciple slip an envelope under my door with a handwritten note from him and $700 in cash. Then a few months later, a disciple called with a message. A few years later, a disciple called to say that Ghose was coming to San Francisco and he wanted to have a private meeting with me in his hotel room. I declined. And from time to time a disciple will still call, claiming that Ghose doesn't know anything about the call. In such cases, the conversations are polite but brief. Since that handwritten note slipped under my door, I have had no direct contact or financial dealings with Ghose. 
 
 
 
 
 
 

It's been 13 years since I left the center. My work with a therapist revealed that my discipleship with Ghose was a form of incest. As in a typical incestuous relationship, sex was accompanied by money and secrecy. The greatest power he held over me was the secrecy, which I demolished four years after leaving the center by telling my ex-husband about the sex I'd had with the Guru during most of our marriage. 
 
 

I now have a rewarding life and career. Most importantly, I have never regretted leaving Ghose; I often regret having stayed with him so long.

 
 
 
 



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1. Version dieser Seite installiert am 28.8.2002





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