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Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/Chinmoy-Drohbrief-gg-Kahr.htm  Zuletzt bearbeitet am 9.9.2005
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Chinmoy-Kult:
Ein Drohbrief gegen den Autor des ersten kritischen Buches in deutscher Sprache gibt Einblick in die Denkweise eines fanatischen Chinmoy-Anhängers


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  • Impressum

    Der Briefschreiber schreibt von "dieser bösen information group Sri Chinmoy, die wegen Verleumdung verschwinden musste".
    Tatsache ist, dass die Newsgroup  http://groups.yahoo.com/group/Sri_Chinmoy_Information/ zeitweilig abgeschaltet war.
    Offenbar wurde gegenüber dem Provider behauptet, diese habe strafbare Inhalte.
    Dann schaltet ein Provider oft die Newsgroup zunächst einmal ab und prüft den Vorwurf anschliessend.
    Inzwischen ist die Newsgroup wieder eingeschaltet.
     
     
     
    Alexander Kahr hat ein kritische Buch über seine Zeit bei Chinmoy geschrieben.
    Einzelheiten zum Buch hier.

    Der anonyme Briefschreiber hat seinen Brief an die Adresse der Mutter von Alexander Kahr gerichtet.
    Deshalb ist die Adresse auf der Abbildung unten unkenntlich gemacht.
    Poststempel: Wien 12.7.02

    Was das "S.J." vor dem Namen des Empfängers zu bedeuten hat, weiss dieser auch nicht.
    Alexander Kahr teilt mir dazu mit:

    "Vielleicht hat sich der Verfasser wieder einmal geirrt bzw. verschrieben, wie z.B. beim “mens sana in corporis sanis" Zitat (richtig: "mens sana in corpore sano") oder auch beim Zitieren des spirituellen Namens "Vidhyuodonatti" (richtig: "Vidyutonnati") oder beim Namen "Anandamoy Ma" (richtig: "Anandamoyee Ma") oder bei den "Karthäusern" (richtig: “Kartäuser“, die an und für sich nichts mit "Häusern" zu tun haben) oder bei den "Laktizien" (richtig: "Laktizinien", also Milch und Milchprodukte, die in klösterlichen Orden an Fasttagen für gewöhnlich nicht gegessen werden dürfen) oder bei dem vom Briefschreiber "Tausende Male" gesungenen Lied "mereshish kol shikanath" (richtig: "mere chish kol shikana"; eigentlich schon komisch, dass man nach so vielen Malen des Singens den Text noch immer nicht kennt) oder beim "tommorrow" (richtig: "tomorrow"), dann wiederum vergleicht er den von ihm verachteten Bischof einmal mit "Kren" (also mit einem "Meerrettich") ein anderes Mal schreibt er ihn mit "Krenn" u.a.m. Bei allem nötigen Respekt - und ich selbst bin wahrlich kein Sprachgenie - aber wenn man jemandes "Horizont" auf höchst schulmeisterliche Weise mit diversen Fachbegriffen "erweitern" möchte, eben wie der Verfasser bei mir, dann sollte man auch diese Begriffe richtig schreiben und nicht auch noch zusätzlich das "Andrea-Kind, die der Deutschen Sprache in ihrer Einfachheit so gar nicht mächtig ist" bekritteln.
    Wahrscheinlich wollte er wohl in Anspielung auf meine vermeintliche Dreistheit, ein eigenes Kapitel über Spiritualität zu schreiben (was in seinen Augen anscheinend nur gottverwirklichte Gurus, CKG und sonstige geistliche Autoritäten dürfen), mich mit "Seine Eminenz" anreden. Dies ist ja eine Betitelung für Kardinäle. Und da der Briefschreiber in seinem Brief mich mit dem umstrittenen österr. Kardinal Groer (gegen den einst der Vorwurf der Pädophilie erhoben wurde; hier wäre dann auch der Brückenschlag zu den Vorwürfen an CKG gegeben) und Bischof Krenn (der in Österreich auch wegen seiner mittelalterlich angehauchten Einstellung zum Glauben und seiner offenbaren Leibesfülle von sehr vielen attackiert wird) “in einen Topf wirft“, könnte ich mir diese Erklärungsvariante gut vorstellen. Im Eifer des Gefechtes wird aus "Eminenz" sehr schnell "Iminenz".
    Sollte das "I" jedoch ein "J" sein, was ich persönlich jedoch nicht annehme, dann könnte es vielleicht etwas mit dem im Brief zitierten "Judas" zu tun haben. In diesem Fall hätte ich aber für das "S" keine Erklärung.
    Mit der "Societas Jesu", die tatsächlich mit "SJ" abgekürzt wird, wird er mich wohl nicht in Zusammenhang gebracht haben..."
    Wie die nächste Abbildung zeigt, wurde der Brief  nicht etwa flüchtig hingekritzelt, sondern mit dem Computer geschrieben und ausgedruckt.
    Die von Alexander Kahr erwähnte Fehleinschätzung der eigenen Fähigkeiten ist bei Anhängern derartiger Sekten eher der Normalfall, als die Ausnahme.
     
     
    Anonymer Brief an an Alexander Kahr (alias Soham) vom 12.7.2002 Seite 1



    13.7.02

    soham, 

    ich habe den Brief noch einmal auf alles Gehässige hin durchgelesen und möglichst alles entfernt (entschuldige, aber ganz ist es mir nicht gelungen). Es ist nicht spirituell, auf Untergriffe mit Untergriffen zu antworten. Obwohl es – das ist nur allzu menschlich, sehr schwer ist, nicht auf ein ähnliches Niveau herabgezogen zu werden, wenn man sich mit Rufmördern und Verleumdern einlässt. Eigentlich wollte ich Dir nur drei Zeilen schreiben, und die hätten so gelautet, „Judas, das ist der einzige spirituelle Name, der Dir gebührt, bin gespannt, ob Du nach einer Phase der Läuterung auch so viel Charakter wie dein Namensvorfahre besitzt und die gleichen Konsequenzen triffst, wie jener.“ Aber natürlich kann ich so etwas nicht schreiben. Du warst ein Freund und vielleicht war ich einer der wenigen, vielleicht sogar der einzige Freund von Dir, den Dein introvertiertes, nur allzu leicht verletzliches Wesen je zugelassen hat. Und ich bin ein Hund, auch wenn er geschlagen wird, steht er noch zu seinem Herrn. Irren ist menschlich und bei all dem Schock, den Du mir bereitet hast, vergesse ich nicht all die guten Seiten, die schönen Stunden und die inspirierenden Zeiten mit Dir und die möchte ich in Erinnerung halten. Aber bevor ich Dir für das, was ich einfach nicht nachvollziehen kann, vergeben kann (und ich versuche es aufrichtig), erlaube mir, Dir einige Gedanken mitzuteilen.

    Noch gibt es kein grünes Licht, Dich vor einen irdischen Richter stellen zu lassen, obwohl nichts leichter wäre als das (Verletzung des Urheberrechtes, üble Nachrede, Verbreitung von Lügen... – der Beweiszwang läge nach dem allgemeinen Zivilgesetzbuch auf Seiten des Rufschänders). Aber vielleicht bist Du wirklich völlig unwichtig. So wartet vorerst nur das letzte Gericht auf Dich, und dem entkommt keiner, es ist unerbittlich, Du weißt ja, „Aug um Aug, Zahn um Zahn.“ Auch wenn Du mir und uns sehr weh tust, uns auf unvergleichlich bösartige Weise attackierst und zu schaden versuchst und das nur, weil Du gescheitert bist, tust Du mir aufrichtig leid. Jeder erlebt Einbrüche in der Strebsamkeit (selbst Sri Aurobindo – an den Du sicherlich auch nicht mehr glauben kannst, schrieb, „noch nie hat jemand vor mir in seiner Sadhana derartige spirituelle Wüsten durchqueren müssen, wie ich“). Viele verlassen dann den Weg; manche – wie Gunagriha, dem dies 2 x in ausgeprägtester Weise passiert ist (er sagte dazu „für mich wurde Guru ein gewöhnlicher Mensch, ich war wie einer von der Straße“), also sehr wenige bleiben enorm diszipliniert und warten, bis die Wolken vorüber sind und die Sonne wieder scheint. Und schließlich ganz, ganz wenige werden gemein, arrogant, unendlich frustriert und springen in das Meer der Negativität; und Du bist eines der schlimmsten Exemplare von dieser kleinen bemitleidenswerten Minderheit, soham.

    Kämst Du auf die Idee, wenn Du Dich nach einer längeren Beziehung mit einer Frau im Streit von ihr trennst – ein alltägliches Ereignis, jede zweite Ehe wird geschieden – dich weltweit an die anonyme Öffentlichkeit in rufschädigenden Äußerungen zu ergehen? Nein, nur Personen mit extremen Charakterdefiziten würden es tun. Selbst wenn Du mit Deinen Argumenten recht hättest, würdest Du keine Schmutzkübelkampagne beginnen. Zumindest nicht, wenn Du jetzt aufrichtig glücklich wärst. Ich bin überzeugt, Du wirst dich sofort beeilen hinauszurufen, „ja, ich bin jetzt erst so wirklich glücklich!“ wie Deine Verbündete, die kleine Andrea. Ihr seid ja jetzt alle erst wirklich glücklich – und deshalb müsst ihr ständig Euer Gift versprühen, weltweit, na ja ist doch eigentlich recht logisch, oder?!! Und ihr seid beide weiterhin selbstverständlich sehr spirituell. Ist ja auch schon früher alles von Euch selbst gekommen. Guru hat weder den Anstoß dazu geleistet, noch konnte er es durch seine weltliche Gesinnung verhindern, dass ihr spirituell wurdet, nicht?



    Anonymer Brief an an Alexander Kahr vom 13.7.2002 Seite 2

    Meine Frage: Welcher spirituelle Mensch macht sich die Kritik an anderen spirituellen Leuten zur Aufgabe? Jesus? Buddha? Sri Aurobindo? Sri Ramakrishna? Oder vielleicht der sexbesessene über 70jährige Sri Chinmoy? Nein, mit Sicherheit nicht. Ihr werdet in seinen über 1000 spirituellen Büchern keine kritischen Sätze finden; das hat mit Spiritualität nichts zu tun (obwohl niemand andere Sucher besser einschätzen könnte, als ein spiritueller Meister). Auch wenn ihr das bestreiten mögt, wir leben die Überzeugung: „Alle Flüsse fließen ins Meer, es ist nicht wichtig, über welchen Fluss man sein Boot steuert, wichtig ist nur, dass man nicht zuviel Zeit an Land verplempert. Er, der uns über alles liebt, der Supreme (wenn das für Dich nicht inzwischen ein lächerliches Wort geworden ist), wird keinen aufrichtigen Schrei überhören.“ Aber die „Engen“, die Zweifler, die Packler mit den kirchlichen Sektenhetzer (für die es überhaupt nur einen großen Topf gibt, in dem alles Nichtkirchliche landet und mit dem Etikett „destruktiver Kult“ versehen wird), nämlich soham und Andrea, glauben, dass Intoleranz spirituell ist. Dass Verurteilen, Kritisieren spirituell ist. Allerdings werdet ihr noch entdecken, so glaube ich zumindest, dass es nicht glücklich macht, wenn ihr es nicht schon längst wisst. Eure Seelen, da habe ich keinen Zweifel, weinen und weinen und weinen und weinen, auch wenn Euer Ego inzwischen umso aufgeblasener ist, - ihr großartigen Weltaufklärer. Die kirchlichen Sektenhetzer werden euch anerkennend auf die Schultern klopfen, was eure Nase noch höher heben wird, und gleichzeitig werden sich die Schäfchen von Krenn und Groer über euch, die Tölpeln, insgeheim ins Fäustchen lachen, haben sie doch so billig naive Erfüllungsgehilfen für ihre zusammenbrechende Doktrin gefunden: Sekten: bös; (katholische Kirche: gut) (seid ja stolz auf Eure Zusammenarbeit mit den Groer und Krenn-Gefolgsleuten) Bravo! Und daneben lässt sich die Sache mit dem Buch vielleicht auch noch in bare Münze umwandeln (siehe Vergleich mit Judas; obwohl das ist mein inneres Gefühl, das Geld letztlich bei dieser Sache keine überragende Rolle spielt.)

    Ullas hat mir vor seiner Umwandlung zu einer feindseligen Person einen langen Brief geschrieben (Okt 01), in dem er zugibt, dass er und Phillip einen Strebsamkeitseinbruch hatten...und das war der Grund für alles, was passiert ist... Das ist der Punkt. Es geht um Strebsamkeit und nichts anderes, auch wenn ihr jetzt vehement protestieren werdet.

    Und Du willst Deinen Lesern erzählen, dass Du so ein Trottel warst, dass Du 10 Jahre nicht gemerkt hast, dass Dein Guru ein Sexmonster ist, der spirituell nichts darauf hat? (Und der eine oder andere Internetaktivist will uns weiß machen, er war 20, ja 27 Jahre auf dem Weg und hat nichts gemerkt, dass er unglücklich ist, hat nicht gemerkt, dass er einen Hochstapler anbetet???) Ist das nicht ein äußerst trauriges Zeugnis, das Du Dir da ausstellst?! Bist Du wirklich so ein Vollidiot? Und glaubst Du, all die anderen Schüler sind auch solche Vollidioten, all die anderen Schüler sind unaufrichtig? Arnold, Gunagriha, Vidhyuodonatti, Arthada, Johann, Franz, Pratul, Bernhard, Elmar und unzählige mehr – alle blind? Oder alle unaufrichtig? Nein, so weit wirst Du nicht gehen. Sagen wir sie sind aufrichtig. Aber dann ist Gott sehr, sehr kalt. Sie leben ganz für Gott (in ihrem Meister – wie sie glauben) und opfern ihre Sexualität und vieles mehr dem Höchsten... Glaubst Du, Gott ist so ein Schuft und lässt sie alle in eine Sackgasse laufen?!

    Vielleicht ist Dir der Umstand nicht bekannt, aber Sri Aurobindo wurde zu seiner Zeit ebenfalls heftig attackiert, in Pondicheri wurden sogar Flugzettel gegen ihn und die Mutter verteilt. Das gleiche Schicksal teilten mit ihm fast alle Meister, Mohammed war häufig auf der Flucht, Buddha sagte, jene die ihm den Tot so eifrig wünschten, würden sogar früher Gott verwirklichen, denn sie dachten wenigstens die ganze Zeit an das Göttliche, wenn auch in negativer Weise. Franz von Assisi, Meister Eckehart, ja fast alle wurden verfolgt, verhöhnt, verleumdet und gequält. So ziemlich am schlimmsten hat es Jesus, den Sektenführer vor 2000 



    Anonymer Brief an an Alexander Kahr vom 13.7.2002 Seite 3

    Jahren erwischt; und seine disciples, die auch massenweise massakriert wurden. Immer hieß es „falsche Meister“ (aber Politikern, wie Nelson Mandela, Gorbatschow uva. ist auch ein ähnliches Schicksal widerfahren). Was habt ihr für ein Glück, dass Guru kein falscher Meister ist! Dass er über okkulte Fähigkeiten verfügt, davon zeugen 3 Bücher, geschrieben von Schülern, die mitunter über eine Reihe wahrer Wunder berichten. Hat er nicht unlängst sogar einen Centreleader in Wien 2 Minuten vor der Notoperation aus der Intensivstation geholt? Heute noch rätseln die Ärzte, was da Mysteriöses passiert ist. Ein falscher Meister würde euer Leben nun zur Hölle machen! Weißt Du, was Guru uns schon vor Monaten gesagt hat? Was immer ihr gegen ihn unternehmt, ihr bleibt seine Kinder und seine Liebe zu euch bleibt ungebrochen (schwer von einem menschlichen Standpunkt nachzuvollziehen).
    „Ihr werdet mich erst an dem Tag erkennen, an dem ihr Gott verwirklicht habt“, das gilt auch für alle spirituellen Meister – davor ist alles Glaubenssache. Diejenigen, die an Jesus glaubten, waren bereit, für ihn zu sterben. Diejenigen, die nicht glaubten, fanden es lustig, ihn zu quälen und zu töten, und letztere waren in der ganz großen Überzahl. Warum in Glaubenssachen ein Buch mit negativer Absicht schreiben? – völlig unnachvollziehbar! Wir werden Dir nie beweisen können, ob Sri Chinmoy gottverwirklicht ist und Du wirst uns nie beweisen können, dass das Gegenteil der Fall ist. Was soll das ganze dann? Such Dir doch einfach einen Weg, der Dir passt (obwohl mir Dein künftiger Meister jetzt schon leid tut; ich hoffe, er weiß, auf was er sich da potentiell einlässt)!

    Stimmen die drei Erzählungen mit den sexuellen Perversitäten des Meisters überhaupt? Das ist ebenfalls Glaubenssache. Kein Unterschied zur Frage, ob er ein gottverwirklichter Meister ist. Wer an seine Gottverwirklichung glaubt, soll glücklich werden mit dem Meister, wer’s nicht glaubt, braucht nicht zu ihm zu gehen, und der soll auch glücklich werden – eben ohne Meister oder mit einem Meister seiner freien Wahl (vielleicht mit der Methode, die Meister Kahr in seinem Buch festlegt; dieser weiß ja, wie wahre Spiritualität gelebt zu werden hat und (im Gegensatz zu echten Meistern gibt er auch Auskunft darüber) – wie eben nicht. Die echten Meister gehen nicht auf die Ebene hinunter, wie Kahr, sich über andere Wege herabsetzend zu äußern, sie wissen vielmehr, dass aufgrund der Gnade Gottes und der Aufrichtigkeit des Suchers der Sucher langfristig nur den Weg erhält, der für ihn zum gegebenen Zeitpunkt der beste ist. Und vielleicht braucht er sogar zuerst einmal aufgrund seiner Entwicklung die Erfahrung eines nicht gottverwirklichten Meisters, wer weiß schon.) Ich frage mich wirklich, wo hast Du das Problem mit Sri Chinmoy (lese übrigens Dein Buch erst, wenn grünes Licht zum Klagen kommt – habe allerdings gehört, du habest ein ganzes Kapitel dem Thema gewidmet, wie Spiritualität wirklich aussehen soll: Gratulation! Ein neuer Meister wurde aus der Frustration geboren.)

    Nun, wo hattest Du das Problem mit Sri Chinmoy? Er hat Dich nie gebeten zu kommen, er hat Dich nie gebeten zu bleiben („if you are not happy on the path then I beg you – leave the boat today, not tommorrow“) und Du warst nie verpflichtet, etwas zu zahlen. Wo ist Dein Problem?!

    Ein normaler Mensch geht solange zu einer spirituellen Gruppe, wie es ihm Spaß macht und verlässt sie, wenn er weniger erhält als erwartet. Unzählige, Tausende und Abertausende Sucher und Disciples haben uns das vorexerziert. Wenn ich unsere Centreliste vor drei Jahren anschaue, sind 50% der Namen neu, bzw. Namen verschwunden. Und wir haben von einem unserer früheren Prozesse fast hundert Ex-Disciple-Briefe, in denen unsere früheren Freunde bereit sind, vor Gericht für uns auszusagen. Und das waren keine so verklemmten Leute wie Andrea und Co., sondern schillernde Figuren wie Martanda (der heute noch auf das Transzendental meditiert), Anne, die jetzt nach 10 Jahren Pause (Beziehung mit einem Mann) wieder zurück wollte und durfte, und unser Senatsrat Werner aus Wien, ein big shot, der sogar 



    Anonymer Brief an an Alexander Kahr vom 13.7.2002 Seite 4

    noch auf das Transzendental meditiert (ist schon vor 6 Jahren gegangen), obwohl Guru ihn vor zwei Monaten nicht mehr zurückgelassen hat...
    Du wirst sagen, na ja, es gibt auf der anderen Seite so viele disciples, die im Internet ihr Gift auf Guru spucken. Wusstest Du, dass allein die ersten 6 Eintragungen in dieser bösen information group Sri Chinmoy, die wegen Verleumdung verschwinden musste, von der gleichen Internetadresse unter verschiedenen Namen geschickt wurden? Wir konnten dies vom Provider herausfinden – interessant oder?! Und anonym lässt sich der Frust besonders leicht ablassen, besonders wenn man, so wie die meisten Schreiber selbst einbekennen, gebeten wurde, den Weg zu verlassen (was in der Regel mit einem Strebsamkeitsbruch zusammenhängt). Ohne Strebsamkeit muss man halt gezwungener Maßen das recht gewöhnliche Leben wieder schmecken und von diesem trockenen Blickwinkel her kann man den spirituellen Weg überhaupt nicht mehr verstehen; das ist weithin bekannt (ich habe alles, absolut alles gelesen, ich kenne das gesamte Internet-Gift und weiß daher, wovon ich spreche und wundere mich, aufgrund welcher Gnade es mich nicht angegriffen hat, denn Zweifel sind sehr ansteckend...und die Leere und Frustration der Leute, das Zynische ist sehr wohl in mein Wesen zeitweilig übergegangen). Eine kleine Minderheit also, die auf Rache geschworen hat, weil sie beim „latest epidemic kick out“ gebeten wurden, den Pfad zu verlassen. Und die vielleicht unbewusst mit dem vergänglichen, oberflächlichen Leben nicht mehr ganz glücklich ist, obwohl sich natürlich jeder beeilt, genau das Gegenteil zu behaupten. Also, es handelt sich tatsächlich um eine verschwindende und sehr böse Minderheit. Wie viele Tausend ex-disciples gibt es im deutschsprachigen Bereich über die letzten 3 Jahrzehnte? Viele, viele Tausend. Wie viele Ex-Disciples wollten ihr Gift in Andreas Hetzseite gießen? Sehr wenige, Soham, der Hetzschriftverfasser, eine deutsche Journalistin der schwul-lesbischen Presse und noch einige sehr wenige andere.

    Du hast immer den Eindruck der Besonnenheit vermittelt. Hat es Dich nicht verwundert, dass da die sexphantasierenden girls keinen Zweifel an der Authentität ihres Meisters bekamen, ja sogar noch 15 Jahre (!!!!!!!!) brauchten, um festzustellen, dass er vielleicht doch nicht Jesus-gleich ist, nachdem sie von ihm, der von allen Keuschheit verlangt und von sich in Anspruch nimmt, eins mit dem Höchsten geworden zu sein, gebeten wurden, auf alle möglichen und unmöglichen perversen Arten Sex zu treiben und dafür noch regelmäßig Geld („ganz neue 100 Dollarnoten (15 pro Mal)“) empfingen, und vom Heiligen zur Abtreibung gezwungen wurden?!?! Seltsam, unglaublich seltsam – dennoch bin ich überzeugt, dass Du schon so tief in Deiner eigenen Welt gefangen bist, dass Du auch dafür irgendeine – wenn auch noch so weit herbeigeholte – Erklärung findest. Und das ist nur eine von vielen verblüffenden Ungereimtheiten...

    Ein Arzt aus Rumänien hat zufällig Gunagrihas Buch auf ungarisch in die Hände bekommen. Bei einem Ärztekongress in Ungarn traf er sich mit Gunagriha und sagte: „Ich habe alles absolut im Internet gelesen, aber trotzdem habe ich keinen sehnlicheren Wunsch, als Schüler von Sri Chinmoy zu werden“ (er ist inzwischen angenommen). Auf die Frage, wie das möglich ist, meinte er: Der Unterschied im Bewusstsein zwischen den Schreiben im Internet und einem Buch Sri Chinmoys bzw. Gunagrihas Buch war so eklatant; darüber hinaus waren sogar auf mentaler Ebene so viele Ungereimtheiten in den Unterstellungen, die einer von den anderen übernimmt, zu finden, es war für ihn ein klarer Fall.

    Hast du noch einen Funken Sucherherz in Dir? Das ist noch nicht genug; du brauchst auch noch einen Funken Offenheit oder genauer gesagt Aufrichtigkeit. Dann gehe in Dich. Das ist das einzige, wirklich das einzige, was ich Dich bitten möchte. Und zwar mit aller Eindringlichkeit. Bitte. Sei einmal still und gehe in Dein Herz. Spüre, was die Stille Dir für eine Botschaft übermittelt! Du wirst spüren, ob diese Dinge wahr sind oder nicht...



    Anonymer Brief an an Alexander Kahr vom 13.7.2002 Seite 5

    Was hast Du gefühlt (und wer weiß, mit Gottes Gnade kannst Du es vielleicht noch immer fühlen), wenn Du zum Beispiel mereshish kol shikanath gesungen hast. Ich habe es wieder und wieder und wieder singen müssen, Hunderte Male, Tausende Male, und meine Augen blieben nicht trocken. Das alles von einem vielleicht einzeiligen Lied. Und warum? Wegen des Bewusstseins des Liedes. Wie viele Lieder gibt es, deren Tiefgang Du, mit deinem (leider verschütteten aber zweifellos vorhandenem tiefen) Potential über die Jahre ausgelotet hast und die Dich und viele andere – das wirst nicht einmal Du bezweifeln können – tief berührt haben? (Rama raghava usw...) Hast Du das wirklich erfolgreich verdrängen können? Wenn ja, dann kaum zu glauben. Wenn nein, dann sag mir, wie ein Quacksalber wie Sri Chinmoy so tief berühren kann, und mit so vielen, ja unzähligen Liedern?

    Die Poesie, um eine andere Fähigkeit Sri Chinmoys zu streifen, hat Dich so berührt, dass sie Dich zur Herausgabe eines Gedichtbandes inspirierte, den Du Ihm in jenen Zeiten, in denen Du Dich noch bei Ihm wohl fühltest, als Geburtstagsgeschenk dargebracht hattest. Wie kann man solche Zeiten, wie kann man ganze Jahre, vielleicht 7 – 8 Jahre einfach wegwischen, einfach verdrängen und nur mehr mit dem aktuellen Bewusstsein betrachten? Das kann ich einfach nicht verstehen. (Ich habe früher viele verrückte Dinge gemacht, war ein schrecklicher, mitunter untreuer, Frauenheld habe versucht, mit Drogen die Bewusstseinserweiterung zu beschleunigen und vieles mehr. Vieles ist vom heutigen Blickpunkt aus betrachtet vielleicht nicht sehr klug gewesen. Aber ich bereue nichts. Absolut nichts! Ich stehe zu allem und mache es auch nicht schlecht. Das war mein Leben und ich musste all die Erfahrungen machen, um zu dem zu werden, der ich heute bin und mit dem ich mich heute zutiefst wohl fühle; diese Erfahrung bilden auch einen wichtigen Teil meines Erfahrungsschatzes). Nimm irgendein Buch von Guru zur Hand, völlig egal welches, es wird Dein Bewusstsein erheben. Nicht weil er jemanden anderen kritisiert (wie Du es mit Stolz tust, obwohl Du Deinen eigenen inneren Status nicht einmal einschätzen kann, weil Du Dich ja nicht einmal selbst kennst), sondern weil er – wie es zumindest viele Sucher zu spüren vermeinen – einfach ohne Ego schreibt; ähnlich wie Sri Aurobindo, Sri Anandamoy Ma und einige andere. Probier es doch einfach für 3 Minuten wieder einmal aus!
    Gut, sagen wir, Du hälst nichts von Seiner Literatur. Stell Dir vor, vis a vis eines Schülers, so habe ich unlängst erfahren, ist eine Wohnung, in der unzählige Jharna Kalas hängen. Zuerst dachte ich, es muss ein Disciple dort eingezogen sein, aber nein, es war ein Ex-disciple, der so wie die ganz überwiegende Mehrheit der ehemaligen Schüler im Guten, in Freundschaft gegangen ist. Einer, der Guru immer noch liebt, aber auch eine Frau körperlich lieben mag – etwas völlig normales, verständliches. Und er liebt auch Gurus Bilder, weil sie einfach schön, frisch und von gutem Bewusstsein sind.
    Und wenn Guru sonst nichts Gutes für seine Schüler getan hat, so könntest Du wenigstens anerkennen, dass er seine Schüler aufgrund seiner Philosophie „mens sana in corporis sanis“ fit und damit schlank und gesund hält. Ist doch ein positiver Zug in unserer Wohlstandsgesellschaft, wo so viele Menschen an den Folgeerscheinungen der Bewegungsarmut erkranken – nicht einmal Dein neuer Verbündeter, der fette Bischof Kren, wird das abstreiten. Damit hat der Meister zumindest in einer Hinsicht vielen etwas Gutes angedeihen lassen, was ich von Dir oder den meisten gewöhnlichen Menschen nicht behaupten kann.

    Schauen wir uns einmal Deine Emailfreundin, die vielleicht 20 jährige Andrea, mit ihren ehemaligen ca. 60 Hetzseiten gegen Sri Chinmoy an (wie gerne wäre ich ihr gegenüber vor dem Richter gestanden mit Gunagriha, Arnold und anderen Menschen, die nicht nur ein großes Herz haben, sondern auch einen überzeugenden Verstand und die voll im Leben stehen. Glaube mir, sie hätte ein ausgesprochen erbärmliches Bild abgegeben; und keinesfalls nur, weil sie der Deutschen Sprache in ihrer Einfachheit so gar nicht mächtig ist, wie Du



    Anonymer Brief an an Alexander Kahr vom 13.7.2002 Seite 6

    vielleicht bei der Durchsicht ihrer großen Botschaft registriert hattest). Gerade 2 Mal hat sie es insgesamt nach New York geschafft. (Ich war in den ersten 6 Monaten dieses Jahres schon drei Mal dort) Einmal war es ganz „super“; das andere Mal (ohne Strebsamkeit, mein Kommentar), überhaupt nicht super, schrieb sie. Sie klopft ohne mit der Wimper zu zucken die Klischees der katholischen Kirche herunter (die Kirche, die glaubt, dass man nur über die heiligen Sakramente in den Himmel kommt, alles andere ist vom Teufel; mit so etwas arbeitet ihr jetzt zusammen? Soham, Hand auf’s Herz, kannst Du Dich noch in den Spiegel schauen, kannst Du noch aufrichtig und herzlich lächeln? Ich bezweifle es). Also das Andrea-Kind schreibt (genauer gesagt schrieb) in ihrer weltweiten Botschaft: „Die Beziehungen zu den Eltern werden zerstört.“ Ich hätte sie vor dem Richter so gerne gefragt, wie das denn so bei ihr gewesen ist. Perverser Vater, psychisch kranke Mutter, in Kindheit ausgerissen von daheim, aufgewachsen im Heim, dorthin hat sie eine eingekotete Unterhose von ihrer Mutter als Weihnachtsgeschenk geschickt bekommen... Aber wir zerstören Familien, schreibt sie. Ich hätte vor dem Richter klargestellt, dass gerade eure Lügen, eure Vorurteile und schriftlich veröffentlichten Frustrationen Probleme in den Familien erzeugen; denn Angehörige werden anfangs berechtigt mit Angst reagieren, wenn sie eure Horrorgeschichten und Warnungen lesen und verzweifelt versuchen, ihre Kinder da heraus zu bekommen. Und die Kinder werden dagegen kämpfen, denn sie sind glücklich in dieser Gruppe (wer weiß, vielleicht viel glücklicher als ihre Eltern). Die wenigen Disciples, die Eure Hetze gelesen haben, haben jedenfalls ausnahmslos mit Kopfschütteln reagiert. Einer Mischung aus Unverständnis und Mitleid.

    Entsprechend dem gängigen Klischee hast Du sicherlich ebenso wie die kleine Andrea vor der gefährlichen Abhängigkeit gewarnt, deren Opfer man in aller Stille durch die manipulative Art der Organisation wird. Die Kirche predigt ja seit Jahrzehnten: Sekte = psychische Abhängigkeit. Ich habe die 20-Jährige gefragt, ob sie glaubt, dass sie von ihrem Freund völlig unabhängig ist? Nicht einmal als sie vor mir gesessen sind, konnten sie ohne Händchenhalten da sitzen. Was würde passieren, wenn er sie wegen einer anderen verlässt? Könnten sich dann vielleicht doch einige Zeichen einer psychischen Abhängigkeit manifestieren? Nein, das wird nicht der Fall sein, schrieb die Naive doch in ihrem Sektenhetzpamphlet, da sie „so ziemlich die gleichen Interessen haben und sicher für immer zusammenbleiben werden“. Wie schön. Nur so hat es bei fast allen Beziehungen begonnen. Über 50% der Ehen werden geschieden. Und das zwischenmenschliche Abhängigkeiten von Depressionen über Trunksucht bis zum Eifersuchtsmord und ähnlichen führen, weiß jeder Zeitungsleser. Na und gibt es vielleicht eine Abhängigkeit von Geld, von Macht? Nimm einmal meinem Bruder, einen erfolgreichen Anwalt, seine drei Autos, seine 2 Motorräder, seine Yacht in Griechenland oder sein Schmuckes Haus im Nobelviertel weg. Wird er gelassen und unberührt bleiben? Ich bezweifle es. Er ist abhängig davon und unterscheidet sich damit nicht im geringsten von jedem anderen Menschen. Wir sind zur Abhängigkeit verurteilt, allesamt – ohne Ausnahme; der Unterschied liegt nur in den Objekten der Abhängigkeit. Der eine ist von den Frauen abhängig, der andere von Geld, Ruhm, Macht, vom Job (schau Dir einmal an, was passiert, wenn jemand seinen Job und alle Arbeitskollegen verliert, welche Abhängigkeit sich da eingestellt hat), manche vom Fernsehen, vom Internet, vom Zeitungslesen und die Liste könnte x-beliebig fortgesetzt werden. (In der Regel liegen natürlich Mischabhängigkeiten vor. Meditation ist übrigens der Weg, um diese aufzudecken und zu lösen.) Aber bei Sri Chinmoy: die böse Abhängigkeit... wahrscheinlich bleiben wegen der Abhängigkeit von 10 Leuten, die kommen, über die Jahresfrist hinaus nur ein zwei Sucher...

    Die Sektenspezialistin „Andrea“ weiß weiters zu berichten, dass alles darauf hinausläuft, den Guru zu bereichern. Man überzahlt die Bücher usw. Ich frage mich, welches Buch überdurchschnittlich viel kostet – kenne es noch nicht. Wir sind darüber hinaus der einzige Verein, der mir bekannt ist, bei dem nicht einmal ein Schilling gezahlt werden muss, 



    Anonymer Brief an an Alexander Kahr vom 13.7.2002 Seite 7

    obwohl man die Wärme der Heizung, die Räumlichkeiten usw. in Anspruch nehmen kann! Solltest Du anderer Meinung sein, dann frage unsere Sektenspezialistin, die schon zwei Mal von Guru gebeten werden musste, den Weg zu verlassen, ob sie im letzten Jahr ihrer insgesamt recht kurzen Schülerschaft auch nur einen einzigen Schilling gezahlt hat! Mit Sicherheit nicht, ich habe mich noch darüber gewundert, hatte sie doch ein regelmäßiges Einkommen – habe sie damals aber nie darauf angesprochen (aber sie hat sich dafür eine Menge Geld erspart, über Jahre habe ich disciples rekrutiert, die ihr Nachhilfe gaben, sie war eine schlechte Schülerin. Bei ihrer Übersiedlung habe ich selbst kräftig und viele, viele Stunden Hand angelegt und ihr noch verschiedenes, etwa einen Videorekorder, zur Verfügung gestellt). Apropos „hinausgeworfen“, ist ja auch seltsam, dass gerade ein falscher Meister, der nur gerne absahnt, ständig Leute, die den überaus klösterlichen Regeln nicht entsprechen, hinauswirft und sich somit selbst die Pfründe abgräbt; ganz zu schweigen von den zahlreichen Suchern, die er gar nicht erst an Bord des Bootes lässt (hat sich fast auf die Hälfte der Sucher-Bilder eingependelt). So vieles ist so seltsam. So seltsam!

    Das Seltsamste ist aber für mich folgendes:
    Ich hatte viele Freundinnen bevor sich mein Blick vom Vergänglichen auf das Ewige gerichtet hat. Mit jeder einzelnen hatte ich wunderbare und schöne Erfahrungen in einem weiten Spektrum, Verliebtheit bis hinter die Ohren usw.... Und ich hatte auch negative Erfahrungen, Eifersucht, abgelebte Beziehungen usw., die schließlich zur Trennung geführt haben. Es fiele mir aber im Traum nicht ein, auch nur über eine einzige jetzt herzufallen und sie persönlich zu attackieren, ganz zu schweigen davon, ihren Ruf öffentlich zu ruinieren. Letztlich bin ich von allen Freundinnen, aber auch von allen sonstigen Freunden noch im Guten, mit einem guten Gefühl geschieden. Ich bin überzeugt, das ist einfach eine Frage des Charakters – und sonst nichts.

    Du kannst mir nicht erzählen, dass du nur Negatives mit Sri Chinmoy erlebt hast. Wie war das zum Beispiel damals, als Du im kleinen Innsbruck Centre mit Deiner so unter die Haut gehenden Stimme derart seelenvoll gesungen hast, dass der Lydia nur so die Tränen heruntergeronnen sind? Warum bist Du wöchentlich 400 km nach Salzburg und retour gefahren, wenn es Dir nichts gebracht hat? Man könnte hier viele, viele Fragen stellen.
    Keine Frage, Du hast mit disciples und subjektiv auch mit dem Meister Dinge erlebt, die Dir auch nicht gefallen haben. Na gut. Wer hat Dich dann noch gehalten? Warum hast Du es nicht einfach so machen können, wie 99% der anderen ex-disciples und bist einfach gegangen?

    Glaubst Du wirklich, dass es fair ist, dass Du die Schuld außerhalb von Dir suchst? Glaubst Du wirklich, dass Deine Strebsamkeit immer am Zenit gestanden ist?

    Selbstverständlich wirst Du mit den Augen eines Menschen ohne Strebsamkeit am Weg von Sri Chinmoy jede Menge auszusetzen haben. Man muss gehorsam sein, man muss meditieren, man soll täglich aus seinen Schriften lesen, man soll zölibatär leben und da gibt es noch viele andere „solls“ und „muss“. Für jeden normal lebenden Menschen der nackte Horror – auch für mich wäre es so gewesen, vor 25 Jahren (als Du vielleicht gerade die Windeln abgelegt hattest, ich aber schon regelmäßig meditierte).

    Wenn Du aber unseren Weg als spirituellen Weg betrachten könntest, der eine Gemeinschaft von Gottessuchern betrifft, die nicht anders als Nonnen und Mönche leben, ganz so wie in anerkannten Orden, nur eben nicht in der Abgeschlossenheit eines Klosters, abgeschirmt von der Welt durch dicke Klostermauern, solltest Du kein Problem mehr mit unserem Leben haben. Im Gegenteil, aus einer echten Klostergemeinschaft zu „entkommen“, ist wahrscheinlich viel schwieriger, als unseren Weg zu verlassen, wo man, so wie es uns ständig vorexerziert wird, einfach die beiden (oder die eine) gemeinsame Meditation im Centre nicht mehr aufsucht. Für wahr, der integrale Yoga stellt für die Sucher die höchste 



    Anonymer Brief an an Alexander Kahr vom 13.7.2002 Seite 8

    Herausforderung dar: Mitten in der Welt, in der Welt der Versuchungen und der fehlenden Strebsamkeit der meisten Erdenbewohner ein Mönchsleben zu führen – kein leichtes Unterfangen! Glaubst Du, du kannst mit Recht stolz darauf sein, dieses Unterfangen, diesen Weg, den wahrhaft nur beherzte Sucher gehen können, als Sekt e zu stigmatisieren und ihre Lebensweise in den Dreck zu ziehen, vor ihr zu warnen und den Lehrer lächerlich zu machen, nur weil Du, wie so viele andere vor Dir, gescheitert bist, ihn nicht zu Ende gehen konntest?

    Ich empfehle Dir die Lektüre wissenschaftlicher Bücher über das Mönchstum und beschreibe Dir einen vom Papst und der katholischen Kirche anerkannten christlich-katholischen Orden, der heute noch existiert. Der also zu den christlichen Orden gehört, wobei ich mein Wissen aus einem kirchlichen Werk (welches ich zur Prozessvorbereitung erstanden habe) beziehe. Dies, um Deinen Horizont zu erweitern. (Übrigens interessant, dass der Ass.Prof.Dr.Dr. Hutter, Religionswissenschafter an der katholisch-theologischen Universität Graz, in einer wissenschaftlichen Arbeit ausdrücklich festhält, dass wir keine Sekte sind, sondern ein authentischer Weg hinduistischer Spiritualität. Ich habe seine schriftliche Einwilligung, bei einem allfälligen Prozess auf diese Unterlagen zurückgreifen zu dürfen. Über die Dissertation vom kath. Pfarrer Hüttl brauch ich Dir ja nichts erzählen.)

    Also der katholische Orden „die Karthäuser“:
    Abgeschottet von der Welt durch dicke Klostermauern, eingesperrt – in größter Einfachheit -  in einer Einzelzelle, deren Türe mit eine Durchreiche wie die Türen im Gefängnis versehen ist, fürs Essen, verbringt der Mönch die Zeit ohne zu arbeiten, lediglich mit Gebet, lesen der Sektenschrift (heiligen Schrift) und dem Üben des Schweigens. Apropos Essen: Von Ostern bis zum Fest der Kreuzerhöhung (14. September) geht es ihm gut, da gibt es 2 x täglich einfachste Speisen (abgesehen vom wöchentlichen Fasttag, hier wird nur Wasser und ein bisschen trockenes Brot kredenzt). In der kalten Zeit, also September bis Ostern, gibt es nur einmal am Tag Brennstoff. Interessanter Weise wird ausnahmslos vegetarisch gespeist, Genuss von Laktizien bleibt an Feiertagen untersagt. Damit die Mönche durch die „Einzelhaft“ nicht voneinander entfremdet werden, dürfen sie eine Stunde pro Woche miteinander sprechen, beim sonntäglichen Kurzausflug im Garten. Und um eine Entfremdung mit der Welt hintanzuhalten, wird auch der Kontakt mit den nächsten Angehörigen gefördert. Einmal pro Jahr dürfen diese durch die Türöffnung, aber ohne Sichtkontakt, mit ihren Mönchsverwandten eine Stunde lang sprechen. Ansonsten jede Menge Disziplin und Vorschriften: gemeinsames Stundengebet in der Kirche (tägl. etwa 8 Stunden Chorgesang und geistliche Übungen, beginnend mit dem nächtlichen, etwa 3-stündigem Offizium von 22:00 oder 23:00 Uhr bis gegen 2 Uhr). Alle zwei Wochen Kahlscheren des Hauptes, und, und, und...

    Von den drei Hauptgeboten, welche Basisprogramm sämtlicher christlicher Orden sind, ganz zu schweigen: Es ist Dir wohl bekannt, das jeder christliche Mönch weltweit die gleichen drei Gelübte ablegen muss:

    1) unbedingter Gehorsam gegenüber dem Abt
    2) Aufgabe sämtlicher Besitztümer (die gehen selbstverständlich in den Besitz der armen Kirche über). Übrigens, wenn Du als Mönch zum Bsp. so wie mein Onkel, Direktor eines geistlich geführten Gymnasiums bist, siehst Du von dem Geld keinen Groschen.
    3) Zölibat


    Glaubst Du, gäbe es da nicht noch viel mehr Stoff für ein kritisches, herabwürdigendes Buch? Aber es wäre schwer, einen Verleger zu finden. Ist doch die gute Kirche staatlich anerkannt und heilig. Willst Du meine persönliche Meinung über den Orden wissen? Kaum ein Mensch auf dieser Erde wird das Zeug haben, diese Disziplin auszuhalten; wer dazu aber berufen ist, der kann eine Form des Glücklichseins erfahren, die 99% der Menschen im gewöhnlichen Leben nie erleben werden. Habe einmal Fotos von diesen Mönchen gesehen. 



    Anonymer Brief an an Alexander Kahr vom 13.7.2002 Seite 9

    Die haben nicht schlecht gestrahlt! Auf die Journalistenfrage, wie sie denn dieses Leben aushalten, gab es eine sehr einfache Antwort: Wir fragen uns, wie ihr es ohne diese Art zu leben aushält!

    Alles Liebe und bitte keine Antwort

    Dein Gewissen

     

    Zweiter Teil des Briefes
     
    „Leider nur Prasad" (April-Celebrations 2001) 
    Erinnerungen eines Disciples

    Der 8. April versprach wenig spektakulär abzulaufen: Es schüttete so heftig, dass Guru nicht zum Tennis-Court kam und abends konnten wir auch nicht wie üblich die public school 86 mieten, die sonst immer für „functions" zur Verfügung stand. So beschränkte sich das Tagesprogramm auf Prasad vor des Meisters Haus, es war auf 19:30 Uhr angesetzt. Als ein Disciple aus Braunau angesichts des mageren Programms neben mir zu lamentieren begann, hörte ich mich - obwohl ich innerlich den gleichen Gefühlen frönte - sagen: „Denk an Sri Aurobindo, seine Schüler sahen den Meister zwei — drei Mal im Jahr für drei Sekunden und bereiteten sich jeweils Wochen lang auf diesen Augenblick vor. Wer weiß wie viele Jahrtausende wir warten mussten, um einen echten gottverwirklichten Guru zu erhalten! Ein echter Sucher würde vielleicht auf allen vieren um die Welt krabbeln, um nur ein einziges Mal mit einem Wesen in Berührung zu kommen, das sich zu ständigem Gottesbewusstsein erhoben hat oder - anders ausgedrückt - dessen Körper Gott ausgewählt hat, um einige Jahre persönlich auf dem Planeten Erde zu verbringen und der Welt 'vor Ort' zu helfen." Ich hatte nicht den Eindruck, als hätten meine Worte den Disciple getröstet, aber zumindest ich selbst fand Trost an diesen Überlegungen. „Zufällig" erfuhr ich kurz später, dass sich Guru im Guru-Stationary, einem Divine Enterprise auf der Parsons-Boulevard, befand. Ich rannte natürlich sofort dorthin und als ich dort anlangte, hatte sich vor dem Geschäft schon eine kleine Menschentraube gebildet. Hinter der gläsernen Eingangstüre sah ich Guru unter seiner Hebetribüne sitzen. Er war in tiefe Trance versunken, völlig unbeweglich und schien von der äußeren Welt keine Notiz zu nehmen. Gurus Meditation, seine Trance und seine „Schwingung", alles einige Meter von mir entfernt, hinterließen recht schnell Spuren in meinem Bewusstsein. Friede ist abgegriffenes Wort, aber erst in solchen Augenblicken ahne ich, was Guru meint, wenn er von Frieden spricht. Ich brauchte mir kein Meer im Herzen vorzustellen. Die Gedanken verebbten, eine Weite tat sich auf und da war nur mehr Guru mit dem Gottesausdruck im Gesicht und einer Aura, die mich umfing und zeitweise völlig vergessen ließ, dass ich mich mitten in New York befand. Manchmal mühe ich mich daheim in Wien redlich ab, um in mir ein paar Funken Ergebenheit zu mobilisieren. Das war hier nicht nötig. Ich war von solch intensiven Ehrfurcht übermannt, dass ich kaum mehr zu atmen wagte. Es gab für mich keinen Zweifel, selbst wenn eine Bombe neben uns eingeschlagen hätte, Guru würde es nicht merken, er war im kosmischen Bewusstsein oder sonst irgendwo weit weg oder tief drinnen.

    Wie ist es möglich, dachte ich, dass ein Meister, in dessen Trance-Ausdruck sogar ein Blinder die Göttlichkeit erkennen muss, in einer Stadt wohnt, in der er von den meisten Menschen unerkannt bleibt; ja sogar auf der Erde wandelt und es kaum einer bemerkt? Dieser Gedanke ist mir bei diesen Celebrations schon öfter gekommen; wahrscheinlich wegen des heuer wiederholt gesungenen Liedes „No dream...". Doch nun erschütterte er mein ganzes Wesen in unbekannter Intensität. Ein Schauer erfasste mich bis hinein in mein tiefstes Innere: Ein Gedanke, den ich schon oft gedacht hatte, erhielt nun eine überwältigend plastische und eindringliche Dimension: Gerade ich gehöre zu der kleinen, unter Milliarden Zeitgenossen auserwählten Schar, die den Meister finden, (soweit mir das möglich ist) erkennen und dienen darf! Hat diese Überlegung früher schon wiederholt ein Gefühl der Dankbarkeit ausgelöst, so war ich nun wie vom Donner gerührt; die Haare stellten sich mir auf... Zwischendurch musste ich mich selbst überzeugen, dass ich mich nicht in einem Film oder Traum befand...

    Plötzlich stößt Guru eine Hand in die Höhe und eine Person, die sich in der Zwischenzeit auf die Hebetribüne gestellt hat, wird physisch und spirituell gehoben. Gleich nach dem Heben tritt Guru wieder in tiefe Trance. Auf diese Weise hebt er gut 20 - 30 Leute. Auch Shamita wird gehoben. Schon davor strahlt sie wie eine Glühbirne, danach wie eine Sonne; sie wird buchstäblich zur Personifikation eines seelenvollen Lächelns. Mein Wesen ist inzwischen so ausgeweitet, im Kopf das gewisse Gefühl, wie es sich sonst nur bei den höchsten Meditationen einstellt und alles in mir erbebt vor Dankbarkeit für die Gnade, wieder einmal Zeuge geworden zu sein, dass Gott wirklich vom Himmel herabgekommen ist und nun selbst irdischen Staub berührt, fühlt und atmet. Als Guru schließlich das Geschäft verlässt, wird an seinem schmerzhaften Gang offenkundig, dass er, wenn er „die Welt hebt", diese auch von einigen inneren Lasten befreit und die Bürde dann selbst tragen muss. Trotzdem schenkt er der kleinen am Gehsteig wartenden Schar von Schülern ein Lächeln, das die ganze Welt umarmt, ein Lächeln, das die Zeit still stehen lässt und in einem noch nachwirkt, wenn man schon längst wieder zu Hause ist.

    Um 7:15 Uhr treffe ich in der Nähe von Gurus Haus schon zahlreiche wartende Schüler. Wir stellen uns in einer sehr langen Reihe von fast 900 Schülern in der nächstgelegenen Gasse auf. Trotz der großen Menschenansammlung ist es fast gespenstisch ruhig. Jeder bereitet sich innerlich auf die paar Sekunden „Guru" vor. Ich war überzeugt, dass heute nichts mehr kommen würde, was das Erlebnis beim „Stationary" in den Schatten stellen könnte. Hier irrte ich mich. Unerwarteter Weise wurde nun alles noch intensiver, noch eindringlicher - und wenn ich davon zu berichten versuche, ist mir gleichzeitig völlig bewusst, dass sich diese Dinge nie, nie, nie mit Worten vermitteln lassen... Ich hatte mich innerlich gründlich vorbereitet und war von einem sehr erhabenen, berührenden Gefühl erfasst. Irgendwann setzte sich die schweigende Kolonne in Bewegung und langsam, meditativ näherten wir uns Gurus Haus. Ich stellte mir vor, dass ich zu einer Blume geworden bin, die ich innerlich zu seinen Füßen legen wollte. Die Abenddämmerung war fast in Dunkelheit übergegangen. Und plötzlich, unerwartet schnell war da Gurus Haus, fast völlig abgedunkelt und mit geschlossenem Tor. Am Gehsteig war das Prasad deponiert. Obwohl mir ein New Yorker Schüler verraten hatte, wo der Meister am ehesten sitzen würde, blieb kaum Zeit, ihn in den abgedunkelten Räumen auszumachen. Hektisch suchte ich die ganze Hausfront ab - ich musste mich erst an die schlechten Lichtverhältnisse gewöhnen. Da waren immer wieder Blumenvasen mit Blumen und diverse andere Dinge in den Fenstern zu sehen. Ich griff gerade mechanisch zum zweiten und letzten Prasad-Item, als ich Gurus leicht geneigten Kopf plötzlich schematisch in einer Ecke des Vorraumfensters ausmachte. Obwohl ich seine Augen nicht erkennen konnte, traf mich sein Blick wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Guru schien mit ungeheurer Konzentration auf uns zu meditieren und was sich dann in mir abspielte, werde ich nie beschreiben können. Offensichtlich durfte ich das, was ich vielleicht sonst im Laufe eines ganzen strebsamen Celebration-Tages erhalte und assimiliere, innerhalb von Sekunden aufnehmen. Guru schien die gesamte kosmische Liebe, die Liebe des Supreme, wie durch eine Lupe auf die vorbeiziehenden Schüler zu fokussieren. Mich traf eine Welle der Liebe, die nicht wie sonst weit, allumfassend und still, sondern überwältigend intensiv war und jede meiner Zellen erfasste. Es war eine Flutwelle, die mich wegriss, plötzlich gab es kein Prasad, für kurze Zeit auch keine Zeit mehr... Als ich mich wieder etwas fasste, lief alles wie in einem Film ab, und zwar in Zeitlupe;... ich beobachtete, wie die Disciples an mir vorbeieilten, aber ich war nur mehr in Gurus Liebe verankert und ging wie in einer anderen Welt - alles lief halb so schnell ab wie sonst. Interessanter Weise war ich von dieser Erfahrung nicht allmählich erfasst worden; sie brach wie mit einem Paukenschlag über mich herein. Ich war so von diesem Gefühl der Liebe, der Anteilnahme eingehüllt, dass ich nicht mehr ging, sondern schwebte und gegen Tränen ankämpfen musste. Guru hat wie kein anderes Wesen der Welt die Fähigkeit, zur auserwählten Stunde unermessliche Liebe geradezu zum Angreifen spürbar zu machen. Wie ein Mantra hörte ich mich innerlich wieder und wieder flehen „bitte, bitte, lass das nie mehr vorbeigehen!" während ich mich - mit meinem gesamten Bewusstsein in die Tiefen meines Herzens gezogen - ganz langsam, wie femgesteuert und völlig ziellos in den Strassen oberhalb der Hillside Avenue dahinbewegte...

    Dieses Schreiben wurde nie in einer Disciplezeitung veröffentlicht. Es wurde vom Autor schließlich als zu privat eingestuft. Trotzdem lege ich es Dir, unserem Feind, bei, um Dir einen Denkanstoss zu geben. Nein, missverstehe mich nicht. Natürlich ist das für Dich alles Blödsinn. Natürlich ist das alles Einbildung und Humbug.

    Aber, glaubst Du nicht, dass man den Menschen zumindest den süßen Traum, wenn es tatsächlich nicht mehr sein sollte, lassen sollte? wir nehmen ja den Kindern auch nicht die unschuldigen Träume. Wäre das für Dich so schwer gewesen?

    Dritter Teil des Briefes
     
     
    Nimmt man die Kritierien der Broschüre „SEKTEN - WISSEN SCHÜTZT!" zur Einstufung einer Gruppe als Sekte zur Hand, fragt man sich, warum die katholische Kirche in der Broschüre nicht als gefährliche Gruppe erwähnt wurde (Neben einer Reihe von „Sektenkriterien" werden auch Punkte aufgelistet, die im Zuge des Gerichtsverfahrens in der BRD der Sri Chinmoy Bewegung angelastet wurden):

    ABSOLUTHEITSANSPRUCH
    - Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.
    Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.
    (Markus 16,15.16)
    - Darum habe ich euch gesagt, daß ihr sterben werdet in euren Sünden; denn wenn ihr nicht glaubt, daß ich es bin, werdet ihr sterben in euren Sünden. (Joh. 8, 24)
    - Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand kennt den Sohn als nur der Vater: und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will. (Matth. 11,27)
    - Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer m mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. (Joh. 15,5)
    - Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn. (2. Joh. 9)
    - Und er hat uns geboten, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, daß er von Gott bestimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten. (Apg. 10,42)
    - Und es wird geschehen, wer diesen Propheten nicht hören wird, der soll vertilgt werden aus dem Volk. (Apg. 3,23)

    ALLEZEIT BETEN - EXZESSIVES MEDITIEREN:
    - Er sagte ihnen aber ein Gleichnis darüber, daß sie allezeit beten und nicht nachlassen sollten. (Lukas 18,1)
    - Das ist aber eine rechte Witwe, die allein steht, die ihre Hoffnung auf Gott setzt und beharrlich fleht und betet Tag und Nacht, (l. Tim. 5,5)

    ANGEHÖRIGE:
    - So auch jeder unter euch, der sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein. (Lukas 14,33)
    - Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein. (Lukas 14,26)
    - Sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten ihm nach. (Matth. 4,22)
    - Und es kamen seine Mutter und seine Brüder und standen draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen.
    Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwester
    draußen fragen nach dir.
    Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder?
    Und als er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise saßen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und das sind
    meine Brüder!
    Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. (Markus 3,31-35)
    - Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als das es schon brennte! ... Meint ihr, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht. Denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein, drei gegen zwei und zwei gegen drei. Es wird der Vater gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter. Lukas 12,49.51.52)
    - Und er ging in ein Haus. Und da kam abermals das Volk zusammen, so daß sie nicht einmal essen konnten. Und als es die Seinen hörten, machten sie sich auf und wollten ihn festhalten; denn sie sprachen: Er ist von Sinnen. (Markus 3,20.21)
    - Da fing Petrus an und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns
    dafür gegeben?
    Und wer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verläßt um meines
    Namens willen, der wird's hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben.
    (Matth. 19,27.29)
    - Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Frau oder Brüder oder Eltern oder Kinder verläßt um des Reiches Gottes willen, der es nicht vielfach wieder empfange in dieser Zeit und in der zukünftigen Welt das ewige Leben. (Lukas 18,29.30)

    AUFGABE VON BESITZ UND FAMILIE:
    - Da fing Petrus an und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind du- nachgefolgt; was wird uns
    dafür gegeben?
    Und wer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verläßt um meines
    Namens willen, der wird's hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben.
    (Matth. 19,27.29)
    - Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Frau oder Brüder oder Eltern oder Kinder verläßt um des Reiches Gottes willen, der es nicht vielfach wieder empfange in dieser Zeit und in der zukünftigen Welt das ewige Leben. (Lukas 18,29.30)
    - Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. (Matth. 13,44-46)
    - Und er rief die Zwölf zu sich und fing an, sie auszusenden... und gebot ihnen, nichts mitzunehmen auf den Weg als allein einen Stab, kein Brot, keine Tasche, kein Geld im Gürtel, wohl aber Schuhe, und nicht zwei Hemden anzuziehen. (Markus 6,7.8)
    - Geht hin; siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe.
    Tragt keinen Geldbeutel bei euch, keine Tasche und keine Schuhe, und grüßt niemanden unterwegs. (Lukas
    10,3.4)
    - So auch jeder unter euch, der sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein. (Lukas 14,33)

    AUFOPFERUNG:
    - Da sprach Jesus zu seinen Jungem: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz aufsich und folge mir. (Matth. 16,24)

    BEGRENZTHEIT DES VERSTANDES:
    - Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht. (Matth. 13,13)

    EHELOSIGKEIT:
    - Wovon ihr aber geschrieben habt, darauf antworte ich: Es ist gut für den Mann, keine Frau zu berühren, (l. Kor.
    7,1)
    - Den Ledigen und Witwen sage ich: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich. (l. Kor. 7,8)
    -... es sei gut für den Menschen, ledig zu sein.
    Bist du an eine Frau gebunden, so suche nicht, von ihr loszukommen; bist du nicht gebunden, so suche keine
    Frau.
    Wenn du aber doch heiratest, sündigst du nicht, und wenn eine Jungfrau heiratet, sündigt sie nicht; doch werden
    solche in äußere Bedrängnis kommen. Ich aber möchte euch gerne schonen.
    Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Fortan sollen auch die, die Frauen haben, sein, als hätten sie
    keine;... Denn das Wesen dieser Welt vergeht, (l. Kor. 7,26-31)

    EHESCHEIDUNG:
    - Den ändern aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat und es gefällt ihr, bei ihm
    zu wohnen, so soll er sich nicht von ihr scheiden.
    Und wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat und es gefällt ihm, bei ihr zu wohnen, so soll sie sich nicht von
    ihm scheiden.
    Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den
    gläubigen Mann. Sonst wären eure Kinder unrein; nun aber sind sie heilig.
    Wenn aber der Ungläubige sich scheiden will, so laß ihn sich scheiden. Der Bruder oder die Schwester ist nicht
    gebunden in solchen Fällen. Zum Frieden hat euch Gott berufen.
    (l. Kor. 7,12-15)

    ELITEBEWUSSTSEIN:
    - Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, daß ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht, (l. Petrus 2,9)
    - Sie sind von der Welt; darum reden sie, wie die Welt redet, und die Welt hört sie.
    Wir sind von Gott, und wer Gott erkennt, der hört uns; wer nicht von Gott ist, der hört uns nicht. Daran erkennen
    wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums, (l. Joh. 4,5.6)
    - Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt. (Matth. 22,14)

    EINSSEIN; DER GURU JESUS VERKÜNDET SEINE GÖTTLICHE NATUR:
    - Ich und der Vater (= Gott) sind eins. (Joh. 10,30)
    - An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. (Joh. 14,20.23)
    - Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast.
    Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, daß du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst. (Joh. 17,20-23)
    - Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. (Matth. 10,40)
    - Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch
    ein Leib sind: so auch Christus.
    Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie,
    und sind alle mit einem Geist getränkt.
    Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. (l.Kor. 12,12-14)
    - Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. (l.Joh.5,20)

    KOMPROMISSLOSE VERFOLGUNG DES SPIRITUELLEN ZIELES:
    - Kein Knecht kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird an dem einen hängen und den ändern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. (Lukas 16, 13)

    ERNST DER NACHFOLGE; ZERSTÖRUNG FAMILIÄRER BEZIEHUNGEN; EINENGUNG DER INTERESSEN; FANATISMUS:
    - Und als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wohin du gehst.
    Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der
    Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.
    Und er sprach zu einem ändern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, daß ich zuvor hingehe und
    meinen Vater begrabe.
    Aber Jesus sprach zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben, du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes!
    Und ein anderer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, daß ich Abschied nehme von
    denen, die in meinem Haus sind.
    Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das
    Reich Gottes. (Lukas 9,57-62)

    GLAUBE AN MEISTER IST EBEN GLAUBENSSACHE:
    - Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt mich gesehen und glaubt doch nicht. (Joh. 6,36)
    - Aber es gibt einige unter euch, die glauben nicht. Denn Jesus wußte von Anfang an, wer die waren, die nicht glaubten, und wer ihn verraten würde.
    Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn vom Vater gegeben. (Joh. 6,64.65)
    - Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn. (Joh. 7,5)

    GEHORSAM:
    - Denn euer Gehorsam ist bei allen bekannt geworden. Deshalb freue ich mich über euch: Ich will aber, daß ihr weise seid zum Guten, aber geschieden vom Bösen. (Römer 16,19)
    - Wenn aber jemand unserm Wort in diesem Brief nicht gehorsam ist, den merkt euch und habt nichts mit ihm zu schaffen. (2. Thess. 3,14)
    - Als gehorsame Kinder gebt euch nicht den Begierden hin, denen ihr früher in der Zeit eurer Unwissenheit dientet; (l. Petrus 1,14)

    GELD, VERSICHERUNG,VORSORGE, PENSION:
    - Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
    Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib,
    was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?
    Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und
    euer himmlischer Vater ernährt sie doch: Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?
    Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?
    Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen; sie arbeiten
    nicht, auch spinnen sie nicht.
    Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.
    Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns
    kleiden?
    Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr all dessen bedürft. Trachtet
    zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
    Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine
    eigene Plage hat. (Matth. 6,24 - 34)

    GEHEIMNISSE DES HIMMELREICHS; ABLEHNUNG VON KRITIK VON AUSSEN;
    ELITEBEWUSSTSEIN:
    - Euch ist's gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen, diesen aber ist's nicht gegeben.
    Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren
    hören sie nicht; und sie verstehen es nicht.
    Aber selig sind eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie hören.
    Wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt, zu sehen, was ihr seht, und haben's nicht
    gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben's nicht gehört. (Matth. 13, 12.13.16.17)

    GERECHTIGKEIT; RELIGIÖSE FRAGEN WERDEN VON PRIESTERN UND GELEHRTEN (SEKTENBEAUFTRAGTEN) NICHT AM ÜBERZEUGENDSTEN BEANTWORTET UND BEFOLGT:
    - Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. (Matth. 5,20)

    GOTT IST IN ALLEN MENSCHEN (Nichts anderes wird im Hinduismus geglaubt):
    - Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. (Matth. 25,40)

    GOTTES SOHN; DER GURU JESUS; IST GÖTTLICHER NATUR:
    - Da sprachen sie alle: Bist du denn Gottes Sohn?
    Er sprach zu ihnen: Ihr sagt es, ich bin es. (Lukas 22, 70)
    - Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht....
    Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des
    eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit....
    Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns
    verkündigt. (Job. l, 10.14.18)
    - Und ich habe es gesehen und bezeugt: Dieser ist Gottes Sohn. (Joh. l, 34)
    - Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin von Gott ausgegangen und komme von ihm; denn ich bin nicht von selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. (Joh. 8,42)
    - Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat. (Joh. 7,16)
    - Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Joh. 8, 12)
    - Darum habe ich euch gesagt, daß ihr sterben werdet in euren Sünden; denn wenn ihr nicht glaubt, daß ich es bin, werdet ihr sterben in euren Sünden. (Joh. 8,21)
    - Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. (Joh. 9,5)
    - Der kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: Meister, wir wissen, du bist ein Lehrer, von Gott gekommen;
    denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.
    Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. (Joh. 3,2.3.)
    - Spricht die Frau zu ihm: Ich weiß, daß der Messias kommt, der da Christus heißt. Wenn dieser kommt, wird er
    uns alles verkündigen.
    Jesus spricht zu ihr: Ich bin's, der mit dir redet. (Joh. 4, 25.26)
    -... damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
    Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. (Joh. 5, 23.24)
    - Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. (Joh. 12,45)

    GÜTERGEMEINSCHAFTSVERLUST VON BESITZ UND EIGENTUM:
    - Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; auch nicht einer sagte von seinen Gutem, daß sie
    sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam.
    Es war auch keiner unter ihnen, der Mangel hatte; denn wer von ihnen Äcker oder Häuser besaß, verkaufte sie
    und brachte das Geld für das Verkaufte
    und legte es den Aposteln zu Füßen; und man gab einem jeden, was er nötig hatte. (Apg. 4, 32.34.35)

    HEILSTHEORIE; ELITEBEWUSSTSEIN; JESUS IST DER VATER BZW. GOTT:
    - Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben. (Matth. 25,45.46)
    - Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht
    verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
    Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn
    gerettet werde.
    Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an
    den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. (Joh. 3,16.17.18)
    - Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. (Joh. 3,3)
    - Und wer meine Worte hört und bewahrt sie nicht, den werde ich nicht richten; denn ich bin nicht gekommen, daß ich die Welt richte, sondern daß ich die Welt rette. (Joh. 12,47)
    - Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch
    mich.
    Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt
    ihn gesehen.
    Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.
    Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht
    den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?
    Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht
    von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke. (Joh. 14,6-10)
    - Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm. (Joh. 3, 36)
    - ... denn wenn ihr nicht glaubt, daß ich es bin, werdet ihr sterben in euren Sünden. (Joh. 8,24)-
    - Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht, denn ich bin's auch. (Joh. 13,13)
    - Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer jemanden aufnimmt, den ich senden werde, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. (Joh. 13,13)
    - Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr
    wahrhaftig meine Jünger
    und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. (Joh. 8,31.32)
    - Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, wenn denn Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. (Rom. 8,9)
    - Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. (Joh. 9,5)
    - Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;
    und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das? (Joh. 11,25.26)
    - Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater. (Joh. 16,28)
    - Und er hat uns geboten, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, daß er von Gott bestimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten. (Apg. 10,42)
    - Und in keinem anderen ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden. (Apg. 4,12)
    - Und es wird geschehen, wer diesen Propheten nicht hören wird, der soll vertilgt werden aus dem Volk. (Apg. 3,23)
    - Sie sind von der Welt; darum reden sie, wie die Welt redet, und die Welt hört sie.
    Wir sind von Gott, und wer Gott erkennt, der hört uns; wer nicht von Gott ist, der hört uns nicht. Daran erkennen
    wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums, (l. Job. 4,5.6)
    - Und wir haben gesehen und bezeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt. (!. Job. 4,14)

    IHR SEID GÖTTER; DER MENSCH IST GÖTTLICH:
    - Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz (Psalm 82,6): "Ich habe gesagt: Ihr seid Götter"? (Joh. 10,34)
    - Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. (l.Joh. 3,2)

    JESUS KANN - ALS GOTT AUF ERDEN - SÜNDEN VERGEBEN:
    - Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel Liebe gezeigt; wem aber wenig
    vergeben wird, der liebt wenig.
    Und er sprach zu ihr: Dir sind deine Sünden vergeben.
    Da fingen die an, die mit zu Tische saßen, und sprachen bei sich selbst: Wer ist dieser, der auch die Sünden
    vergibt? (Lukas 7,47-49)

    KEINE SORGE UMS MATERIELLE WOHL; SOZIALSCHMAROTZER:
    - Er sprach aber zu seinen Jungem: Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen sollt,
    auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen sollt.
    Denn das Leben ist mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung.
    Seht die Raben an: sie säen nicht, sie ernten auch nicht, sie haben auch keinen Keller und keine Scheune, und
    Gott ernährt sie doch. Wieviel besser seid ihr als die Vögel!
    Seht die Lilien an, wie sie wachsen; sie spinnen nicht, sie weben nicht. Ich sage euch aber, daß auch Salomo in
    aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen....
    Darum auch ihr, fragt nicht danach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und macht euch keine Unruhe.
    Nach dem allen trachten die Heiden in der Welt; aber euer Vater weiß, daß ihr dessen bedürft.
    Trachtet vielmehr nach seinem Reich, so wird euch das alles zufallen.
    Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater Wohlgefallen, euch das Reich zu geben.
    Verkauft, was ihr habt, und gebt Almosen. Macht euch Geldbeutel, die nicht veralten, einen Schatz, der niemals
    abnimmt, im Himmel, wo kein Dieb hinkommt und den keine Motten fressen. (Lukas 12, 22-33)

    KINDER/KINDLICHKEIT:
    - Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist doch der Größte im Himmelreich?
    Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie
    und sprach : Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins
    Himmelreich kommen.
    Wer nun sich selbst erniedrigt und wird wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich.
    Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf. (Matth. 18,1-5)
    - Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das
    Himmelreich.
    Und er legte die Hände auf sie und zog von dort weiter. (Matth.19,14.15)
    - Laßt die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. (Markus 10,14.15)
    - Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat. (Markus 9,37)
    - Zu der Stunde freute sich Jesus im heiligen Geist und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. Ja, Vater, so hat es dir Wohlgefallen. (Lukas 10,21)

    MISSION:
    - Zündet man etwa ein Licht an, um es unter den Scheffel oder unter die Bank zu setzen? Keineswegs, sondern um es auf den Leuchter zu setzen. (Markus 4,21.22)

    MEISTER:
    - Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht, denn ich bin's auch. (Job. 13,13)
    - Sie aber sprachen zu ihm: Rabbi - das heißt übersetzt: Meister -, wo ist deine Herberge? (Job. l,3 8)
    - Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will. (Matth. 11,27)

    MEISTER ALS WEG; ABSOLUTHEITSANSPRUCH:
    Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Job. 14,6)

    MEISTER : VERKÖRPERUNG DES GÖTTLICHEN
    - Gott:
    Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, daß du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes. Jesus sprach zu ihm: Du sagst es. (Matth. 26,63.64)

    MENSCHENFISCHER:
    - Und Jesus sprach zu ihnen: Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischem machen! Und alsbald rief er sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus im Boot mit den Tagelöhnern und folgten ihm nach. (Markus 1,17.20)
    - Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen. Und sie brachten die Boote ans Land und verließen alles und folgten ihm nach. (Lukas 5,10.11)

    REGRESSION INS KINDLICHE - NEGATIVE ENTWICKLUNG
    Zu der Stunde freute sich Jesus im heiligen Geist und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. Ja, Vater, so hat es dir Wohlgefallen. (Lukas 10,21)

    OPFERUNG DES EIGENEN LEBENS:
    - Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. (Rom. 12,1)
    - Denn wer sein Leben erhalten wird, der wird's verlieren, wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden. (Matth. 16,25)

    SCHRIFTGELEHRTE UND PHARISÄER:
    - Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. (Matth. 5,20)
    Laßt sie, sie sind blinde Blindenführer! Wenn aber ein Blinder den ändern führt, so fallen sie beide in die Grube. (Matth. 15,14)

    SOZIALE PROBLEME; SCHWARZE SCHAFE UNTER MITGLIEDERN DER JESUS-BEWEGUNG;
    INZUCHT UNTER DEN MITGLIEDERN; GERICHTSPROZESSE INNERHALB DER JESUSBEWEGUNG:
    - Denn wir hören, daß einige unter euch unordentlich leben und nichts arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben. (2.Thess.3,ll)
    - Überhaupt geht die Rede, daß Unzucht unter euch ist, und zwar eine solch Unzucht, wie es sie nicht einmal unter den Heiden gibt: Daß einer die Frau seines Vaters hat. (l. Kor. 5,1) Wie kann jemand von euch wagen, wenn er einen Streit hat mit einem anderen, sein Recht zu suchen vor den Ungerechten und nicht vor den Heiligen?...(l. Kor. 6,1)

    SPENDEN; FINANZIELLE VERLUSTE DURCH DIE SEKTE:
    - Denn die in Mazedonien und Achaja haben willig eine gemeinsame Gabe zusammengelegt für die Armen unter
    den Heiligen in Jerusalem.
    Sie haben's willig getan und sind auch ihre Schuldner. Denn wenn die Heiden an ihren geistlichen Gutem Anteil
    bekommen haben, ist es recht und billig, daß sie ihnen auch mit leiblichen Gutem Dienst erweisen. (Rom.
    15,26.27)
    - An jedem ersten Tag der Woche lege ein jeder von euch bei sich etwas zurück und sammle an, soviel ihm möglich ist, damit die Sammlung nicht erst dann geschieht, wenn ich komme.
    Wenn ich aber gekommen bin, will ich die, die ihr für bewährt haltet, mit Briefen senden, damit sie eure Gabe nach Jerusalem bringen, (l.Kor. 16,2.3)
    -... und obwohl sie sehr arm sind, haben sie doch reichlich gegeben in aller Einfalt.
    Denn nach Kräften, das bezeuge ich, und sogar über ihre Kräfte haben sie willig gegeben
    und haben uns mit vielem Zureden gebeten, daß sie mithelfen dürfen an der Wohltat und der Gemeinschaft des
    Dienstes für die Heiligen. (2.Kor. 8,2-4)
    - Denn der Dienst dieser Sammlung hilft nicht allein dem Mangel der Heiligen ab, sondern wirkt auch überschwenglich darin, daß viele Gott danken.

    SPESEN FÜR MISSION
    - Wißt ihr nicht, daß, die im Tempel dienen, vom Tempel leben, und die am Altar dienen, vom Altar ihren Anteil bekommen? (l.Kor. 9,13)

    TEURES DEM MEISTER UND NICHT DEN ARMEN (EHRUNG DES MEISTERS):
    - Als nun Jesus in Betanien war im Hause Simons des Aussätzigen, trat zu ihm eine Frau, die hatte ein Glas mit
    kostbarem Salböl und goß es auf sein Haupt, als er zu Tisch saß.
    Als das die Jünger sahen, wurden sie unwillig und sprachen: Wozu diese Vergeudung?
    Es hätte teuer verkauft und das Geld den Armen gegeben werden können.
    Als Jesus das merkte, sprach er zu ihnen: Was betrübt ihr die Frau? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. ...
    Denn Arme habt ihr allezeit bei euch, mich aber habt ihr nicht alle Zeit. (Matth. 26,11)

    UNGEBUNDENHEIT/LOSLÖSUNG/ZERSTÖRUNG VON FAMILIEN:
    - Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen,
    Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
    Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die
    Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.
    Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.
    Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als
    mich, der ist meiner nicht wert.
    Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert.
    Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden.
    (Matth. 10,34-39)

    VATER:
    - Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. (Matth. 23,9)

    VERFOLGUNG:
    - Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen. (Matth. 5,11)
    Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind. (Matth. 5,12)

    VERLUST DES GEREGELTEN LEBENS:
    - Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und Blöße und werden geschlagen und haben keine feste Bleibe und mühen uns ab mit unsrer Hände Arbeit. (l .Kor.4,11.12)

    VERLUST VON EIGENTUMSWERTEN:
    Ihr sollt weder Gold noch Silber noch Kupfer in euren Gürteln haben,
    auch keine Reisetasche, auch nicht zwei Hemden, keine Schuhe, auch keinen Stecken. Denn ein Arbeiter ist
    seiner Speise wert. (Matth. 10,8-10)
    - Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. (Matth. 6,19.20)
    - Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. (Matth. 13,44-46)
    - Jesus antwortete ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib's den Armen, so
    wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!
    Jesus aber sprach zu seinen Jungem: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird schwer ins Himmelreich
    kommen.
    Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als daß ein Reicher ins Reich
    Gottes komme. (Matth. 19,21.23.24)
    - So auch jeder unter euch, der sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein. (Lukas 14,33)
    - Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam.
    Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nach dem es einer nötig hatte. (Apg.44,45)

    ÜBLE NACHREDE DURCH ANGEHÖRIGE:
    - Ihr werdet aber verraten werden von Eltern, Brüdern, Verwandten und Freunden; und man wird einige von euch
    töten.
    Und ihr werdet gehaßt sein von jedermann um meines Namens willen. (Lukas 21,16.17.)

    VERSTAND:
    - Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. (Matth. 5,3)
    - Verlaß dich auf den Herrn aus ganzem Herzen, und verlaß dich nicht auf den Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. (Sprüche Salomons 3,5.6)
    - Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14):"Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen."
    Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? (l. Kor. 19,20)

    VOLLKOMMENHEIT: JÜNGER WERDEN WIE DER MEISTER
    - Der Jünger steht nicht über dem Meister; wenn er vollkommen ist, so ist er wie sein Meister. (Lukas 6,40)

    WARNUNG VOR ABFALL / WEG VERLASSEN:
    - Und wer einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verrührt, für den wäre es besser, daß ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde. (Markus 9,42)
    - Wenn aber deine Hand oder dein Fuß dich zum Abfall verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser
    für dich, daß du lahm oder verkuppelt zum Leben eingehst, als daß du zwei Hände oder zwei Füße hast und wirst
    in das ewige Feuer geworfen.
    Und wenn dich dein Auge zum Abfall verführt, reiß es aus und wirf s von dir. Es ist besser für dich, daß du
    einäugig zum Leben eingehst, als dass du zwei Augen hast und wirst in das höllische Feuer geworfen. (Matth. 18,8.9)

    WELT ERKANNTE IHN NICHT:
    - Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. (Job. 1,10)

    "WERBUNG"/MISSIONIERUNG:
    - Darum gehet hin und machet zu Jungem alle Völker ... und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. (Matth. 28,19.20)
    - Und das Evangelium muß zuvor gepredigt werden unter allen Völkern. (Markus 13,10)


     



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