Ingo Heinemann: Scientology-Kritik
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Zuletzt bearbeitet am 16.5.2007
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Bob Minton: Paramilitärische Scientology-Gruppe übt mit Raketenwerfer


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Bob Minton sagte im April 2000 in Hamburg, Scientology besitze "Raketenwerfer, Bazookas, unzählige andere Waffen", übe mit den Raketenwerfern in der amerikanischen Wüste.

Die "Hamburger Morgenpost" berichtete am 8.4.2000 über die "Paramilitärische "Sea Org“:

"HAMBURG (kna). Scientologen haben nach Angaben des US-Amerikaners Bob Minton in den USA eine paramilitärische Gruppe nach dem Vorbild der US-Marine aufgebaut.
Die "Sea Org“ übe mit Raketenwerfern und Pistolen in der amerikanischen Wüste, sagte Minton, der sich selbst als "Feind Nummer 1“ von Scientology bezeichnet, am Donnerstag in Hamburg. Wenn Scientology erst mit dem Rücken zur Wand stehe, werde sich die Gefährlichkeit der Organisation zeigen. "Dann wird der Tiger zubeißen“, sagte der Amerikaner, der auf Einladung der Arbeitsgruppe Scientology der Hamburger Innenbehörde in Deutschland ist. Scientologen unterhalb der Führungsebene wüssten von"Sea Org" nichts."

 

DE 8.4.2000

Paramilitärische "Sea Org“
Vorwürfe gegen Scientology-Konzern

HAMBURG (kna). Scientologen haben nach Angaben des US-Amerikaners Bob Minton in den USA eine paramilitärische Gruppe nach dem Vorbild der US-Marine aufgebaut.

Die "Sea Org“ übe mit Raketenwerfern und Pistolen in der amerikanischen Wüste, sagte Minton, der sich selbst als "Feind Nummer 1“ von Scientology bezeichnet, am Donnerstag in Hamburg. Wenn Scientology erst mit dem Rücken zur Wand stehe, werde sich die Gefährlichkeit der Organisation zeigen. "Dann wird der Tiger zubeißen“, sagte der Amerikaner, der auf Einladung der Arbeitsgruppe Scientology der Hamburger Innenbehörde in Deutschland ist. Scientologen unterhalb der Führungsebene wüssten von"Sea Org" nichts.

Nach Angaben der früheren amerikanische Scientologin Stacy Brooks ist die Organisation weder eine Kirche noch eine Religion. Ziel sei die Beherrschung der Welt. Brooks ist nach eigenen Worten als abtrünniges Mitglied von Scientologen eingeschüchtert und belästigt worden. Neun Monate sei sie in ein Gefangenenlager gesperrt und stundenlang verhört worden. Die Organisation habe ihr die Vernichtung angedroht.
 
 
 
 

7.4.2000 Hamburger MORGENPOST Online

Scientologys "Feind Nummer 1" zu Besuch: Warnung vor Allmachtsanspruch
Neun Monate in der Sektenhölle

"Der Zweck der heutigen Veranstaltung ist nur zu verhindern, dass Sie für sich selber herausfinden, was Scientology wirklich ist." - Das stand auf einem Flugblatt, das ein eifriger Scientologe gestern vor der Innenbehörde verteilte. Was sich drinnen abspielte, konnte ihm und seinen Mitstreitern nicht gefallen: Scientologys "Feind Nr. 1", der US-Amerikaner Bob Minton erzählte aus der Praxis seines Kampfes.

Ihm zur Seite saß Stacey Brooks, die in der "Sea Org", dem Hauptquartier der Sekte tätig war und ausstieg. Auf Einladung der Sektenbeauftragten Ursula Caberta kamen beide nach Hamburg. Was sie zu erzählen hatten, erklärt, warum die Organisation, die so gern eine Kirche sein will, keine Kirche sein darf.

Stacey Brooks: "Ich vertrat die Ideen der Scientologen, wurde aber skeptisch. Trotzdem stieg ich in die ,Sea Org', auf, war Sektenchef David Miscavige zuletzt direkt unterstellt. Ich stellte fest, dass die Bosse nichts Gutes wollen. Sie sind ein marktorientiertes Unternehmen, das nur eines will: Geld vermehren." Weil Brooks Befehle nicht ausführte, sperrte man sie neun Monate ein, ohne dass sie ihre Familie sehen durfte. Die zierliche Frau: "Ich wurde pausenlos verhört, musste 12 Stunden lang im Kreis gehen. Es war Folter, damit ich ,einsichtig' werde."

Bob Milton war nie Scientologe. Er begann sich für die Machenschaften der Sekte zu interessieren, als er im Internet über den Fall Lisa McPherson las. Die junge Frau war, offenbar von US-Scientologen eingesperrt, abgemagert und gestorben. Milton gilt der Scientology als "Enemy Number One" - als Hauptfeind. Seit Jahren kämpft er im "Lisa McPherson Trust" gegen die in den USA mächtige und als Kirche zugelassene Vereinigung, der diverse Hollywoodstars angehören. "Eine paramilitärisch organisierte Mafia", nennt Milton den Scientology-Geheimdienst OSA und prophezeit: "Wenn man sie eines Tages in die Ecke drängt, werden sie zum Mittel der Gewalt greifen. Sie besitzen Raketenwerfer, Bazookas, unzählige andere Waffen." Wie auch Stacey Brooks wird er verfolgt und bedroht, seine Familie und Geschäftspartner eingeschüchtert.
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Bob Milton will die vielen Scientologen, die auf der Straße Basisarbeit leisten, nicht verteufeln: "Sie sind gutgläubige Menschen. Doch ihre Führung in der Sea Org ist totalitär. Sie will die Weltherrschaft."
 
 



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