Ingo Heinemann: Scientology-Kritik
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1991 hat das Nachrichtenmagazin TIME einen Artikel veröffentlicht.
Scientology hat dagegen geklagt.
Scientology hat erneut verloren.


 


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NZ Netzeitung 17.1.01
Scientologen verlieren Klage gegen Time Magazine

Ein US-Berufungsgericht befand, dass ein Artikel mit der Überschrift «Scientology: Kult der Habgier» nicht mutwillig rufschädigend gewesen sei.

NEW YORK. Die Time-Titelgeschichte, an der Reporter Richard Behar fast ein Jahr recherchiert hatte, stammte aus dem Jahr 1991.

Das Gericht befand, Richard Behar hatte nicht, wie der Kläger es vorgeworfen hatte, unter «absichtlicher Vermeidung der Wahrheit» über eine Aktienbetrügerei und einem versuchten Mord/Selbstmord berichtet, an dem die Sekte beteiligt war.

Der zehnseitige Time-Artikel kritisierte die Sekte als «hemmungslosen globalen Betrügerverein», der unter dem Scheinmantel religiöser Interessen seine Mitglieder drangsaliere und in mafiaähnlicher Manier finanziell ausnehme.

Der Artikel berichtete von einem Sektenmitglied, Steven Fishman, der sich durch Diebstahl von Wertpapieren um Millionenbeträge bereichert hatte.

Ein Drittel des ergaunerten Geldes gab Fishman für Scientology-Bücher und -Kassetten aus. Als der Schwindel aufflog, forderte die Sekte, Fishman müsse seinen Psychiater, dem er sich anvertraut hatte, ermorden. Anschließend sollte Fishman sich selber umbringen.

Der Artikel beinhaltete Interviews mit dem Psychiater und mit Fishman.

Ein anderer Vorwurf im Artikel lautete, ein junger Mann habe Selbstmord begangen, weil er sein gesamtes Vermögen der Sekte überlassen musste.

Sowohl der Richter der ersten wie auch der Richter der zweiten Instanz konnten die Sektenmeinung nicht teilen, der Reporter habe unzureichende Beweise für seine Behauptungen dargelegt und somit Rufmord begangen.

Für das Web ediert von Michael Saur
 
 
 



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