Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
   Adresse dieser Seite: Ueberleben.htm 
Zuletzt bearbeitet am 23.8.2010 
Beratung | Impressum | zur Homepage | zur Inhaltsseite | AGPF-Spendenkonto
 
 
 
 Scientology, Evolution und Sozialdarwinismus
Scientology-Gründer Hubbard:
"Zerstörung ist gut, wenn sie das Überleben fördert"
 
 

 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema in dieser Website: In anderen Websites:
  • www.AGPF.de: Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt

 
Der ARD-Spielfilm "Bis nichts mehr bleibt" wurde am 31.3.2010 gesendet und erwies sich als Zuschauermagnet. 8,69 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 27,1 Prozent) verfolgten nach Senderangaben den Film, http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,686917,00.html
Der Film im Internet:

 

Der Film beginnt mit einem eingeblendeten Zitat des Scientology-Erfinders Hubbard:

Das Zitat stammt aus Hubbards "Excalibur" von 1938 (http://german.ronthephilosopher.org/page12.htm, geladen am 9.4.2010).

Dieses "Überlebe!" zieht sich durch Hubbards spätere Texte wie ein roter Faden.
Insbesondere in Hubbards erstem Psycho-Buch "Dianetik" (oder "Dianetics") von 1950 nimmt es breiten Raum ein, zum Beispiel:

Später hat Hubbard diese Theorie zur Wissenschaft erklärt und ein Buch darüber geschrieben: "Die Wissenschaft des Überlebens".

Hubbard hielt das für eine grosse Entdeckung und seine Anhänger sind bis heute dieser Meinung.

Tatsächlich steckt dahinter nicht anderes, als eine Umdeutung der Evolutionstheorie, als "Sozialdarwinismus" bezeichnet.
Bekanntester Anhänger diese Theorie war Adolf Hitler.

Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdarwinismus 9.4.2010) definiert:

Evolution ist die biologische Veränderung von Lebewesen über sehr lange Zeiträume. Durch Evolution ist aus dem Neandertaler der heutige Mensch geworden.

Hubbard und viele andere Gurus meinen, sie könnten eine ähnliche Veränderung des Menschen in sehr kurzer Zeit herbeiführen. Also einen neuen Menschen schaffen, wie das auch Hitler geplant hat.

Diese Gurus meinen, sie könnten durch Veränderung des Bewusstseins und der Fähigkeiten des einzelnen Menschen auch die biologische Erbsubstanz verändern, so dass bereits die nächste Generation aus solchen neuen Menschen bestehe.

Das ist frei erfunden.
Und zwar nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis.

Tatsächlich hat Scientology bisher noch nicht einmal den Beweis dafür erbracht, dass auch nur ein einziger Mensch durch Hubbard-Methoden besondere Fähigkeiten erworben hat.

Die wenigen erfolgreichen Scientologen wurden entweder durch Fähigkeiten erfolgreich, die sie anderweitig gelernt haben.

So Tom Cruise durch Schauspielerei, Gottfried Helnwein durch Malerei, Julia Migenes durch Gesang und Chick Corea durch Instrumentalmusik.

Oder durch die einzigen Fähigkeiten, die man bei Scientology tatsächlich lernen kann:
Fast unbegrenzte Leidensfähigkeit, Dreistigkeit, Rücksichtslosigkeit, Unverfrorenheit und Gefühllosigkeit.

In Wahrheit wird lediglich ein Versprechen auf künftige Fähigkeiten des angeblich unsterblichen "Thetan" dazu benutzt, diese Fähigkeiten zu vermitteln.

Dazu werden Schlüsselwörter verwendet, die beliebigem Zusammenhang eingestreut werden.
"Überleben" (survive) oder "Überlebe!" sind solche Schlüsselwörter.
 
Beispiel:



1. Version dieser Seite installiert am 11.04.2010


Impressum:



Die Website www.Ingo-Heinemann.de wurde eröffnet im September 1998