Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
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Zuletzt bearbeitet am 22.2.2009
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Scientology über die Presse: "Ratten"
 
 
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Das "Ratten"-Zitat
 
Verfassungsschutz Baden-Württemberg 2003: Die "Scientology-Organisation" (SO)  
http://www.verfassungsschutz-bw.de/downloads/publikationen/so/so-so_neu03.pdf 
Verfassungsschutz-Bad-Wue-2003-Internet-Version.pdf 



"Der bildliche Vergleich von Gegnern, die man "wie Enten auf einem Teich" abgeschossen habe (92) oder die Titulierung kritischer Medien als "schreiende Affen der Presse" (93) und ihre Gleichsetzung mit "Ratten" durch den ranghöchsten Scientology-Manager David MISCAVIGE zeigt auf, dass auch das neue Management von HUBBARDs Ideologie geprägt ist: 
    "Schauen Sie sich nur die Reaktion der Ratten an, wenn der Kammerjäger auftaucht. Das sind die Medien!" (94)
92 Rede von David MISCAVIGE anlässlich der Neujahrsfeier 2002 in: Zeitschrift "International Scientology News" Nr. 20/2002, S. 8. 
93 Gemäß einem HUBBARD-Zitat in: Zeitschrift "Impact" Nr. 75/1997, S. 27. 
94 Rede von David MISCAVIGE in: Zeitschrift "International Scientology News" Nr. 9/1999, S. 7."
 
 
Das "Ratten"-Zitat stammt aus der deutschen Ausgabe der Zeitschrift "International Scientology News" Nr. 9/1999. Rechts eine Abbildung des Textes mit dem Zitat. Der vollständige Absatz lautet: 
    "Wenn Sie also die Chaoshändler schreien hören, seien Sie sich darüber bewußt, daß dies eine angemessene Reaktion für sie ist. Gemäß ihrer Anschauung muß die Welt schließlich ein aberrierter und gefährlicher Ort sein. Und dennoch verändern wir all das auf effektive Weise. Schauen Sie sich nur die Reaktion der Ratten an, wenn der Kammerjäger auftaucht. Das sind die Medien!"
 
Als Ratten werden bei Scientology auch die Angehörigen der Psychiatrie dargestellt. 
Rechts auf dem Titelbild des Scientology-Kampfblattes Freedom 6/1995 mit dem Titel "The Psychiatric Subversion of Justice", Die psychiatrische Unterwanderung der Justiz. 
Geladen aus einer Scientology-Website am 21.2.2009. Zum Vergössern Bild anklicken. 
 
 
 
 
 

Leerer Stuhl bei Kerner im ZDF
 
Am 10.2.2009 hat Johannes Kerner über seine Bemühungen berichtet, Scientology-Vertreter in seine ZDF-Sendung zu bekommen. Rechts eine Abbildung aus dieser Sendung, vgl. Kerner seziert E-Meter
 
 
Johannes Kerner:    
    "Und wie sich das gehört, haben wir natürlich auch Scientologen eingeladen, an unserer Sendung teilzunehmen und sie vor die freie Wahl gestellt, ob sie uns - etwa ausserhalb dieses Studios oder sogar live hier mit uns im Studio Rede und Antwort stehen wollen, mit uns diskutieren wollen. Sie haben sich dagegen entschieden. Dieses Interview, das eigentlich vereinbart war, haben sie wenige Stunden vorher platzen lassen. Und wie Sie sehen, ist auch hier bei uns im Studio ein leerer Sessel, da sollte der Pressesprecher oder sogar die Chefin von Scientology Deutschland (>>) sitzen. Der Platz ist leer, vielleicht kommen sie ja noch, aber nach unseren bisherigen Erfahrungen ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich gering.    
    .......    
    Herr Handl, sie waren Scientologe. 28 Jahre lang. Können Sie uns erklären, warum niemand von Scientology unserer Einladung gefolgt ist um hier mit uns zu diskutieren? 
Wilfried Handl 
    ... ... wenn Sie drei Scientologen eingeladen hätten, also sprich drei Mitglieder dieses scientologischen Geheimdienstes, dann wären sie schon gekommen. 
Kerner 
    Aber wir wollten sie einfach zu Wort kommen lassen und offen miteinander reden und für mich entsteht natürlich der Eindruck, wenn einer das Gespräch gar nicht sucht, faire Behandlung garantiert, dann hat der was zu verbergen. 
Handl 
    ... jeder Scientologe ist quasi verpflichtet dazu, das sofort zu melden ... 
Kerner 
    Die können das ja melden, habe ich ja gar nichts dagegen, aber trotzdem herkommen.   Wir haben Anfangs das Gefühl gehabt, sind ja schon wochenlang mit denen in Kontakt gewesen, dass die bereit sind zum Gespräch. Dann haben die Telefonate sich ein bisschen verändert, im Stil, aber auch in der Tonart, es wurde alles ein bisschen forscher, ein bisschen komischer, dann wurden Forderungen gestellt, die wurden immer unrealistischer. Egal was wir gemacht haben, immer wenn man sich gerade geeinigt hatte, kam die nächste Forderung, um das wieder unmöglich zu machen. Ist das eine Masche? 
Handl:  
    Das ist eine Strategie. Man darf eines nicht vergessen, Scientology sieht Journalisten generell als Feinde an ... 
 
Mit der "Chefin von Scientology Deutschland" hat Kerner Sabine Weber gemeint, Jugend-fuer-Menschenrechte.htm#Spendenkonto
 

 
 

"Entheta-Presse"
 
Aus: Scientology-"Fachwortsammlung":   


Entheta entheta bedeutet enturbuliertes Theta (Denken oder Leben): bezieht sich vor   
allem auf Kommunikationen, die, da sie auf Lügen und Verwirrungen basieren,   
verleumderisch, abrupt oder zerstörerisch sind in dem Versuch, eine Person oder Gruppe   
zu überwältigen oder zu unterdrücken. (Scn AD)
 
Aus:  Hubbard: "Handbuch des Rechts"  Handbuch-des-Rechts.htm#PRESSE    


VORGEHENSWEISE BEI ENTHETA PRESSE    

Verwenden Sie die folgende Vorgehens weise im Falle eines unterschriebenen, schlechten IIIustriertenartikels:    

1. Teilen Sie ihnen schriftlich mit. daß sie in der nächsten Ausgabe sofort widerrufen sollen.    
2. Stellen Sie einen Privatdetektiv einer nationalen Firma an, um den Verfasser, nicht das Magazin, zu untersuchen und bekommen Sie jede kriminelle oder kommunistische Vergangenheit, die er hat. (Weil alle subversiven Aktivitäten dummerweise Verbrecher benutzen "gegen die sie was in der Hand haben" und Leute, die dafür bezahlt wurden, uns anzugreifen, wird es so sein, daß Sie von der Detektei Daten hereinbekommen, wenn diese ihre Arbeit gut macht.)    
3. Veranlassen Sie Ihre Anwälte oder Rechtsbeistände, der Illustrierten zu schreiben und mit Klage zu drohen. (Erlauben Sie fast nie einen tatsächlichen Prozess - sie sind ein größeres Ärgernis, als sie wert sind.)    
4. Verwenden Sie letztendlich die Daten, die Sie vom Detektiv bekommen haben, um dem Schreiber des ArtikeJs einen sehr "aufreizenden" Brief zu schreiben. Geben Sie ihm nicht die Informationen, die Sie über ihn haben. SagenSie ihm einfach, daß Sie etwas sehr Interessantes über ihn wissen und ob er nicht Lust hätte, hereinzukommen und darüber zu sprechen. (Wenn er hereinkommt, bitten Sie ihn, ein Papier zu unterschreiben, in dem er die Kollusion  und üble Nachrede zugibt - Leute auf diesem Niveau werden das .oft tun, nur um "Selbstmord" begehen zu können - und veröffentlichen Sie es in einer gekauften Zeitungsanzeige, wenn Sie sie kriegen.) Wahrscheinlich kommt er nicht. Aber er wird sicherlich erschaudern und stiIl sein.    
5. Geben Sie alle neuen Infonnationen, die Sie vom Detektiv haben, an Ihren Anwalt zu dessen Verwendung gegen die Illustrierte weiter.    
6. Lassen Sie nicht zu, daß die Angelegenheit Sie zerrüttet, viel Zeit in Anspruch nimmt oder die zentrale Organisation durcheinanderbringt. 

 
 

Zitate
 
Hubbard: Handbuch des Rechts (>>):  

  • "Veranlassen Sie Ihre Anwälte, der Illustrierten mit Klage zu drohen. Erlauben Sie fast nie einen tatsächlichen Prozess - sie sind ein größeres Ärgernis, als sie wert sind." 
  • "Im Grunde wirken Klagen am besten als Drohungen." 
 
 
Hubbard: Rons Journal Nr. 34 ("RJ34")  13.3.1982, deutsche Ausgabe  


Seit 1950 haben maßgebliche Kreise, die vorgaben, die Welt zu regieren (zum eigenen Vergnügen und Vorteil), immer wieder großangelegte Angriffe inszeniert. Mit Hilfe einer Mitläufer-Presse und unterwürfigen Regierungsbehörden haben die Kräfte des Bösen ihre Lügen in Umlauf gebracht und, auf welch verdrehte Weise auch immer, danach getrachtet, Scientology aufzuhalten und zu zerstören.
Hubbard: Rons Journal No. 34 ("RJ34")  13.3.1982 


Time and again since 1950, the vested interests which pretend to run the world (for their own appetities and profit) have mounted full-scale attacks.  With a running dog press and slavish government agencies the forces of evil have launched their lies and sought, by whatever twisted means, to check and destroy Scientology.
 
 
Aus: DAS BESTE aus Readers Digest, Mai 1980: Die erschreckenden Praktiken der Scientology-"Kirche" von Eugene H. Methvin www.Ingo-Heinemann.de/Das-Beste80.htm   


"Zum Ausbildungsprogramm des GO gehörte, wie man anonyme Morddrohungen gegen Journalisten richtete, Rufmordkampagnen gegen unfreundlich gesinnte Geistliche inszenierte, Zeitungsausschnitte fälschte und Einbrüche plante und durchführte. Pressesprecher wurden darauf gedrillt, die Presse zu belügen." 
 
GO war das Guardian Office, der erste Scientology-Geheimdienst, Vorläufer der OSA, Geheimdienst.htm
 
 
Aus: Scientology heute, 18.8.1988, zitiert nach Renate Hartwig, Ich klage an, 1994  

Persönliche Kommunikationslinien sind machtvoll. Machtvoller, als sich die meisten Leute vorstellen können. Leute vertrauen ihren Freunden und Bekannten wesentlich mehr, als dem, was sie in den Zeitungen zu lesen bekommen. Aus diesem Grund sind persönliche Kommunikationslinien wichtig.  
Es mag sein, daß Sie den Bundeskanzler nun nicht persönlich kennen, aber sicherlich kennen Sie Personen, die für ein Hinausgreifen der Kirche in die Gesellschaft wertvoll sind.  
Ich möchte Sie daher herzlich bitten, mich wissen zu lassen, welche Kommunikationslinien Sie in den folgenden Bereichen haben.  
Politik: Dies könnten Politiker auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene sein, seien es nun örtliche, städtische Beamte, Abgeordnete. Dies würde auch führende Vertreter von Regierungsbehörden und Verwaltungsbeamte mit einschließen.  
Medien: Hier betrifft es alle möglichen Vertreter der Medien, die Sie kennen, besonders Besitzer oder Teilhaber von Zeitschriften, Presseagenturen, Zeitungen, Verlagen, Fernseh- oder Radiostationen, sowie Herausgeber oder Redakteure jeglicher Art.  
Rechtswesen: Dies wären Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte etc..  
Finanzwesen: Mitglieder der Direktion, Aufsichtsräte, Präsidenten oder ihre Stellvertreter, sowie andere leitende Positionen von Banken, Sparkassen, Kreditgesellschaften. Auch Aktienmakler und andere Leute des Finanzwesen.  
Kunst und Unterhaltung: Bekannte Persönlichkeiten vom Film oder Fernsehen. Bekannte Künstler, Schauspieler, Schriftsteller und alle Meinungsführer auf diesem Gebiet.  
Sie ahnen vielleicht gar nicht, wie bedeutsam und wertvoll Ihre Kommunikationslinien für die Kirche sein mögen. Nehmen Sie sich daher bitte die Mühe und schreiben Sie alle Ihre Kontakte in diesen Kategorien vollständig auf.  

Anmerkung der Redaktion:  
Wir bitten darum, die vorbereiteten Fragebögen bei der Redaktion in München, Claudia Kauer, Beichstraße 12, 8000 München 40, Tel. xxxxxxx schriftlich oder telefonisch anzufordern. Selbstverständich werden alle Angaben vertraulich behandelt.

 



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