Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
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Zuletzt bearbeitet am 26.1.2010 
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Scientology-"Richtlinien über Unruhestifter"
 
 
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Zahlreiche Anweisungen des Scientology-Gründers befassen sich mit

Unten der Text des HCOPL vom 7.5.1969 über "Unruhestifter".
Das Original als PDF unter HCOPL-69-05-07-Dt-Unruhestifter.pdf
 
 
Es gibt zahllose solcher Führungsanweisungen, die sich mit "Unterdrückern" und "Unruhestiftern" befassen. Hubbard-Anweisungen sind meist in grün auf weiss oder rot auf weiss gedruckt. Rechts ein Teil der Sammlung solcher Bulletins, Bücher im Grossformat, In rot oder grün. 
 
 
 

 
HUBBARD COMMUICATIONS OFFICE 
Saint Hill Manor, East Grindstead, Sussex 
HCO POLICY LETTER OF 7 MAY 1969 
(Revises HCO Policy Letter of 27 October 1964) 

Remimeo 
Franchise 
Sthil Students 
Sthil Staff 
Dianetic Course) 

POLICIES ON "SOURCES OF TROUBLE" 
RICHTLINIEN ÜBER UNRUHESTIFTER 
Siehe auch HCOPL .6. April 69, Issue II, 
"DIANETIC REGISTRATION"' 
Ähnliche. Richtlinien wie für körperliche Krankheit und Geistesgestörtheit existieren auoh für solche Personen, die uns beträchtliche Schwierigkeiten verursacht haben. 

Diese Personen können unter der Rubrik "Unruhestifter" ("sources of trouble") zusammengefaßt werden. Sie umfassen: 

a) Personen, die mit Leuten, deren Feindschaft gegen mentale oder seelische Behandlung oder gegen Scientology bekannt ist, eng verbunden sind (wie z.B. Ehepartner oder Verwandte). 

In der Praxis wird auf solche Personen, auch wenn sie Seientology freundlich gegenüberstehen, von Leuten, die sie zweifellos beeinflussen, solch ein Druck ausgeübt, daß sie beim Auditieren sehr armselige Gewinne machen. Ihr Interesse ist allein darauf gerichtet, zu beweisen, daß das gegnerische Element unrecht hat. 

Aus Erfahrung wissen wir,. daß sie auf die Dauer viele Schwierigkeiten verursachen, da sich ihr eigener Zustand unter solchen Belastungen nicht so verbessert, daß sie die Gegnerschaft wirksam bekämpfen können. Man kann nicht zu ihrem gegenwärtigen Problem gelangen, weil es beständig ist, und so lange es so bleibt, solen sie von keiner Organisation und keinem Auditor zum Auditing zugelassen werden. 

b) Kriminelle mit nachgewiesener krimineller Laufbahn fahren oft fort, zwischen Sitzungen so viele unentdeckte, schädliche Taten zu begehen, daß sie keine angemessenen Gewinne erzielen und deshalb von keiner Organisation und keinem Auditor zum Auditing zugelassen werden sollten. 

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c) Personen, die jemals gedroht haben, Scientology zu verklagen oder in Schwierigkeiten zu bringen, oder die Scientology öffentlich angegriffen oder an einem Angriff teilgenommen haben und alle ihre unmittelbaren Famitienmitglieder sollten niemals von einer zentralen Organisation oder einem Auditor zum Auditing zugelassen werden. Sie haben eine Vergangenheit, in der sie sich um andere Ziele bemühten als um Fallgewinne und greifen für gewöhnlich die Organisation oder dem Auditor wieder an. Sie haben sich selbst durch ihre eigenen Overts gegen Scientology schon verschlossen und es ist deshalb schwierig, ihnen zu helfen, da sie nicht in der Lage sind, von denen offen Hilfe anzunehmen, denen sie schaden wollten. 

d) Bei Fällen, die andere für ihren Zustand verantwortlich machen, wurde ihr Zustand zu oft auf andere Ursachen zurückgeführt, als daß sie zugelassen werden dürften. Unter solch einem Fall ist eine Person gemeint, die darauf besteht, daß ein Buch oder irgendein Auditor "für den schrecklichen Zustand, in dem ich mich befinde, voll verantwortlich ist". Solche Fälle fordern ungewöhnliche Begünstigungen, kostenloses Auditing, gewaltige Bemühungen von Auditoren. Wenn man diesen Fällen 'Reviews' gibt, zeigt es sich, daß sie lange vor dem Auditing in dem gleichen oder einem schlechteren Zustand waren, daß sie eine geplante Kampagne dazu verwenden, Auditing umsonst zu erhalten, daß es ihnen nicht so schlecht geht, wie sie vorgeben und daß sich ihre Feindschaft auf jeden erstreckt, der versucht, ihnen zu helfen, sogar auf ihre eigenen Familien. Klären Sie das, was in der Angelegenheit richtig ist, und entscheiden Sie dementsprechend. 

e) Personen, die nicht aufgrund ihrer eigenen Bestimmung auditiert wurden, sind eine Gefahr, da sie von einer anderen Person gezwungen wurden, sich auditieren zu lassen, und haben keinen persönlichen Wunsch, sich zu verbessern. Ganz im Gegenteil. Sie wollen der Person, die möchte, daß sie auditiert werden, gewöhnlich beweisen, daß sie unrecht hatte und verbessern sich deshalb nicht. Solange die Person nicht ein von ihr selbst bestimmtes Ziel hat, auditiert zu werden, wird sie keine Gewinne haben. 

f) Von Personen, die nur aus dem Grund auditiert werden möchten, um zu sehen, ob Scientotogy funktioniert, ist niemals bekannt geworden, daß sie Gewinne haben, da sie nicht mitarbeiten. Zeitungsreporter fallen in diese Kategorie. Sie sollten nicht auditiert werden. 

g) Personen, die behaupten, "wenn Sie dem und dem Fall helfen" (auf Ihre - hohen - Kosten) weil er reich und einflußreich ist, oder weil die Nachbarn "elektrisiert" wären, sollten ignoriert werden. 

Auditieren ist dazu bestimmt, Individuen zu verbessern, nicht um sich durch Schaustücke weiterzuentwickeln oder Fällen übertriebene Bedeutung beizumessen. Auditieren Sie nur, wenn es Ihnen paßt und nach den üblichen Vereinbarungen. Machen Sie keine außergewöhnliche 

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Bemühungen auf Kosten anderer Personen, die aus gewöhnlichen Gründen Auditing wollen. Keine dieser Vereinbarungen hat sich je als erfolgreich erwiesen, da sie das unwürdige Ziel der Allbekanntheit, nicht der Verbesserung hatten. 

h) Leute, die "aufgeschlossen" sind, jedoch keine persönlichen Hoffnungen oder das Verlangen nach Auditing oder Wissen haben, sollten ignoriert werden. Denn in Wirklichkeit sind sie überhaupt nicht aufgeschlossen, sondern es fehlt ihnen die Fähigkeit, über Dinge zu entscheiden, sie sind selten sehr verantwortungsvoll und an ihnen sind jedermanns Bemühungen "sie zu überzeugen" verschwendet. 

i) Personen, die nicht glauben, daß sich irgendetwas oder irgendwer verbessern kann. Ihr Ziel, mit dem sie sich auditieren lassen, ist dem des Auditors genau entgegengesetzt, und so hahen sie in diesem Konflikt keine Gewinne. Wenn solche Personen trainiert werden, verwenden sie ihr Training, um andere zu degradieren. Deshalb sollten sie zu Training oder Auditing nicht zugelassen werden. 

j) Personen, die versuchen, bei Vernehmungen über Scientotogy zu Gericht zu sitzen oder die versuchen, über Scientology Ermittlungen anzustellen, sollten nicht als übermäßig wichtig angesehen werden. Man sollte nicht danach trachten, sie in irgendeiner Weise zu unterrichten oder ihnen beizustehen. Dies schließt Richter, Behörden, Zeitungsreporter, Zeitschriftenverfasser usw. ein. Alle Bestrebungen hilfreich und belehrend zu sein, haben keinen Nutzen gebracht, da ihr erster Gedanke ein festes 'Ich weiß nicht" ist, und gewöhnlich bleibt es bei einem ebenso festen "Ich weiß nicht". Wenn eine Person etwas nicht selber sehen oder aus dem Offensichtlichen ihre Urteile ziehen kann, dann hat sie nicht einmal die nötige Beobachtungsgabe, tatsächliches Beweismaterial auszusortieren. Unternehmen Sie bei Rechtsangelegenheiten nur die offensichtlich wirksamen Schrilte - unternehmen Sie vor Gericht keine Kreuzzüge. Was Reporter etc. betrifft, lohnt es sich entgegen allgemeinen Glaubens nicht, mit ihnen igendwelche Zeit zu verbringen. Sie erhielten ihre Geschichten bereits beim Verlassen ihrer Verlegerbüros, und was immer Sie auch sagen, Sie bekräftigen dadurch nur das, was sie sagen müssen. Sie sind keine öffentliche K ommunikationslinie, die großen Einfluß hat. Die Richtlinien sind sehr bestirnmt. Ignorieren Sie diese Leute. 

Um das Problern der schwierigen Personen zusammenzufassen, die allgemeine Richtlinie ist, die Kommunikation abzuschneiden. Denn je mehr sie sich ausdehnt, umso schwieriger sind diese Leute. Ich kenne keinen Fall in dem die angeführten Personentypen durch Auditing oder Unterweisung gehandhabt wurden. Ich kenne viele Fälle, in denen sie durch entschlossenes gesetzliches Eintreten, dadurch, daß man sie ignorierte bis sie ihre Einstellung änderten, oder einfach, indem man ihnen den Rücken kehrte, gehandhabt wurden. 

Wenn man eine Richtlinie der Abschneidung der Kommunikation anwendet, muß man sein Urteilsvermögen benutzen, weil es überall 

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Ausnahmen gibt, und wenn man es versäumt, die gegenwärtige Verwirrung einer Person im Leben oder mit uns zu handhaben, kann das sehr verhängnisvoll sein. Deshalb beziehen sich diese Richtlinien hauptsächlich auf Nicht-Scientologen oder Personen, die am äußeren Rand erscheinen und die uns bedrängen. Wenn so eine Person irgendwelche der obigen Kennzeichen trägt, sind sowohl wir als auch die Masse besser dran, wenn sie ignoriert wird. 

Scientology funktioniert. Sie brauchen das nicht jedermann zu beweisen. Die Leute verdienen es nicht, Scientology als göttliches Recht zu haben, wissen Sie? Sie müssen es sich verdienen. Das galt für jede Philosophie, die versuchte, die Menschen zu bessern. 

Allen oben genannten "Unruhestiftern" wird auch Training verboten, und wenn sich herausstellt, daß eine Person, die trainiert oder auditiert wird, unter die obigen Rubriken (a) bis (j) fällt, sollte sie gebeten werden, abzubrechen und die Rückgabe des Geldes, das sofort ausgezahlt werden muß, zu akzeptieren. Die vollständige Erklärung sollte ihnen zu diesem Zeitpunkt gegeben werden. So dürfen die wenigen in ihrer eigenen Unruhe die Dienstleistungen an die vielen und deren Fortschritt nicht verhindern. Und je weniger Unruhe Sie auf Ihre Linien bringen, um so besser und umso mehr Leuten werden Sie schließlich helfen. 

L.RON HUBBARD 
Gründer 
LRH:cs.ei.jh 
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