Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
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Zuletzt bearbeitet am 26.12.2010 
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Diffamierung von Kritikern durch
Noisy Investigations - Lautstarke Ermittlungen - Geräuschvolle Ermittlungen:
"Es macht nichts aus, wenn Du nicht viele Informationen erhältst. Sei nur GERÄUSCHVOLL"
 
 
 
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Zweck der geräuschvollen Ermittlungen

Scientology betreibt Diffamierung durch vorgetäuschte Recherchen und Ermittlungen.
Recherchen gehören zur Informationsfreiheit.
Es handelt sich also um eine weitere Methode des Mißbrauchs eines Grundrechts zum Zweck der Diffamierung von Kritikern.
Zweck: Der Kritiker zu diskreditieren. Der Kritiker soll unglaubwürdig gemacht werden.
Dazu: "Plan für Untersuchung in Deutschland" Untersuchungszweck: Kritiker ausschalten




Aus dem englischen Foster-Report (Seite 144):
"Du findest heraus, wo er oder sie arbeitet oder gearbeitet hat, wer sein oder ihr Arzt ist Zahnarzt, Freunde, Nachbar, jeden rufst du an uns sagst, "Ich stelle im Falle von Herrn/Frau ... Untersuchungen an, ob er/sie mit kriminellen Methoden versucht hat, die Freiheit der Menschheit zu verhindern und meine Religonsfreiheit einzuschränken und die meiner Freunde, Kinder, etc. ... Du betonst immer wieder, daß du "bereits einige erstaunliche Tatsachen beisammen hast", etc, etc. (benutze eine Verallgemeinerung) ... Es macht nichts aus, wenn Du nicht viele Informationen erhältst. Sei nur GERÄUSCHVOLL - es ist zunächst sehr komisch, funktioniert aber ganz phantastisch."

(HCO Executive Letter 5.9.66, deutsche Übersetzung aus: Heinemann: Die Scientology-"Kirche": 'Kritiker sind Verbrecher'  Anlage 7.29 Lautstarke geräuschvolle Ermittlungen; Auszug aus diesem Text unten; zitiert auch bei Haack, Magie des 20 Jahrhunderts, Seite 240)



Geräuschvolle Ermittlungen gegen Pfarrer Gandow

Die Vorgeschichte: Am 3.6.2000 wurde Bob Minton in Leipzig der "Alternative Karlspreis" verliehen. Bob Minton ist der Gründer einer Scientology-kritischen Stiftung, des Lisa McPherson Trust. Sitz: Clearwater, das "Mekka unserer Religion", wie Scientology-Chef David Miscavige mit Schreiben vom 22.1.99 dem Staatsanwalt mitteilte, der wegen des Todes der Lisa McPherson ermittelte.

Die Preisverleihung wurde lange vorher im Internet angekündigt. Somit war auch längst bekannt, wer der Stifter-Verein war und daß Pfarrer Gandow daran beteiligt war.

Scientology regierte mit den üblichen Mitteln:

Unter der Überschrift "Die Mogelpackung des Thomas Gandow" schreibt das Scientology-Pamphlet "Freiheit": "Jetzt stellt sich heraus ... dass ... der "alternative Karlspreis" in der Werkstatt des evangelischen Chef-Inquisitors geschmiedet wurde". Verteilt wurde die Postille per Postwurfsendung.
 
 
 
 

Zur Namensgebung der Zeitung "Freiheit" siehe

Eine Mogelpackung haben hier vor allem die Scientologen erstellt:
Sie verkaufen altbekannte Tatsachen als neu.
Denn:
"Du betonst immer wieder, daß du "bereits einige erstaunliche Tatsachen beisammen hast" ...
Es macht nichts aus, wenn Du nicht viele Informationen erhältst. Sei nur GERÄUSCHVOLL"


 

Eine Anruferin stellte sich im Oktober 2000 beim EKD-Kirchenamt als Sabine Weber vor.
Sie fragte sich nach der für Pfarrerdienstrecht und Beamtendienstrecht zuständigen Dame durch und
fragte, ob das Pfarrerdienstrecht vergleichbar dem Beamtenrecht sei und was man tun könne oder müsse, um einem Pfarrer wegen Bestechlichkeit/Vorteilsnahme etc. belangen zu können.

Die EKD ist  eine Art Dachverband der Evangelischen Kirchen in Deutschland und nur zuständig
für Pfarrer, die direkt bei der EKD arbeiten.
Deshalb wurde zwangsläufig gefragt, um wen es sich handele.

Bereitwillig gab "Weber" Auskunft:

Sabine Weber heißt die Pressesprecherin der Scientology-Organisation.

Aus: Die Scientology-'Kirche': "Kritiker sind Verbrecher"
 
Zitat aus der Scientology-Zeitschrift "Freiheit" vom Juli/August 1979: 
"Irgend ein Wortführer zum Beispiel fordert vom Parlament lautstark die Verurteilung der Scientology. Wenn dieser Wunsch jedoch genau unter die Lupe benommen wird, finden sich strafbare Handlungen - veruntreute Gelder, moralische Fehltritte, abartiges Verhalten - schmutziges Zeug".
Dies ist die für die Öffentlichkeit bestimmte Version: hart genug. Für den internen Gebrauch wird Hubbard jedoch wesentlich deutlicher (zitiert nach Foster-Report): 
Dokument 7 
"Der Politiker A stellt sich in einem Parlament auf die Hinterbeine und kreischt nach der Verdammung der Scientology. Wenn wir uns ihn genau ansehen, finden wir Verbrechen - Bestechungsgelder, moralische Fehltritte, Begierde nach kleinen Knaben - schmutziges Zeug".
Wie solche Informationen zu beschaffen sind, beschreibt Hubbard an anderer Stelle (HCO PL 5.9.66): 
Dokument 7.29 
"Sobald dir jemand droht, gewinnst du einen Scientologen oder mehrere Scientologen, um lautstark zu untersuchen. 
Du findest heraus, wo er oder sie arbeitet oder gearbeitet hat, wer sein oder ihr Arzt ist, Zahnarzt, Freunde, Nachbarn, jeden rufst Du an und sagst, ich stelle im Falle von Herrn/Frau ... Untersuchungen an, ab er/sie mit krimineIlen. Aktivitäten versucht hat, die Freiheit der Menschheit zu verhindern und meine Religionsfreiheit einzuschränken und meiner Freunde, Kinder, etc ... Du betonst immer wieder, daß du bereits einige erstaunliche Tatsachen beisammen hast", etc. etc. (Benutze eine Verallgemeinerung)... Es macht nichts aus, wenn du nicht viele Informationen erhältst. Sei nur GERÄUSCHVOLL - es ist zunächst sehr komisch, funktioniert aber ganz phantastisch."

Jeder, der mit dem sog. Äußerungsrecht zu tun hat - und Politiker und Journalisten haben dies meist - weiß, was das bedeutet: Wenn die Scientology-Sekte bereit ist, einem Politiker homosexuelle Unzucht mit Kindern zu unterstellen, wird sie erst recht bereit sein, Verdächtigungen mißgünstiger Nachbarn oder Kollegen zu transportieren. 
 

 
 



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