Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
   Adresse dieser Seite: Niacin.htm 
Zuletzt bearbeitet am 7.6.2010 
Beratung | Impressum | zur Homepage | zur Inhaltsseite | AGPF-Spendenkonto
 
 
 
Scientology propagiert Medikamentenmißbrauch mit Niacin
 
 
 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:
 
 

Der Tagesbedarf von Niacin beträgt 15-25mg.
Scientology propagiert 5000 mg.
Noch dazu ohne nachprüfbare Indikation.
Deshalb der Vorwurf des Medikamentenmißbrauchs.

Scientology-Gründer Hubbard über die angebliche Wirkung von Niacin auf Krebs:

"Einige der Somatiken und Erscheinungen, die die Person einschalten kann, sind meiner Erfahrung nach in sehr vielen Fällen nicht nur Somatiken. Ich habe gesehen, wie sich bei einem Fall ein voll entwickelter Hautkrebs einstellte und ausgelöscht wurde.  Eine Person kann also damit Hautkrebs einschalten, und falls dies passieren sollte, wird, wenn Niacin weiterhin genommen wird, der Hautkrebs vollkommen aus dem Körper hinausgetrieben werden." (HCOB 4.12.79)
Ein Ehemaliger berichtet in "Dressur zum Selbstmord" (schuch1.htm#Niacin): Prof. Dr. Hans Kind: Auditing und andere Psychotechniken aus wissenschaftlicher Sicht Dazu auch:  
ZEIT 33/89 v. 11.8.89 (Auszug) 
Die Seelenfänger 
von Karl Herrmann 
"Daneben erhielt Peter von seinem "Case-Supervisor" ("Fallüberwacher") regelmäßg eine Vitamin-Ration (Preis 260 DM), alles in Pulverform und in Kapseln verabreicht. Kernbestandteil des Vitamin-Cocktails bildete das Niacinamid, laut Hubbard hilfreich gegen Tablettenvergiftung, Sonnenbrand und radioaktive Strahlung. Peter begann mit einer täglichen Dosis von 100 mg und steigerte sich dann nach einiger Zeit auf 5.000 mg. Den Stoff holte er sich von "Percy" aus einer Wohnung in der Neuköllner Jansastraße, später aus der Bruchwitzstr. 13a, die als Ausgabeschalter für Medikamente fungiert (bei Pharmakologen steht Niacinamid im Verdacht, in hohen Dosierungen ein schweres Nervengift mit barbituratähnlicher Wirkung zu sein). 

Nachts glaubte er, daß sein Herz aussetzen würde. Dann sah er Ratten in seinem Zimmer. In seinen Visionen kamen sie durch die Wände und unter dem Bett hervor. Peter hielt sie für "Engramme", die sich selbständig gemacht hatten. 

Sein "Case-Supervisor" hatte jedoch eine andere Erklärung: In Peters Umgebung müsse es einen "SP" geben, eine "Suppressive Person" ("unterdrückerische und antisoziale Persönlichkeit, die automatisch und auf der Stelle jede Verbesserungsunternehmung in etwas Böses und Schlechtes verkehrt"), die Peter daran hindert, ein "Clear" zu werden".

 
 
 
SPIEGEL 3/91 
Drogen: Bäng im Kopf  
Angeblich ungefährliche Bio-Drogen, die höhere Intelligenz und besseren Sex versprechen, drängen auf den deutschen Markt. 

Ende Dezember filzten Zollfahnder und Polizeiermittler in einer bundesweiten Aktion diverse Vertriebsbüros, Verkaufsstellen und Privatwohnungen wegen des Verdachts, daß es sich bei Blast und ähnlichen Präparaten, die seit Sommer letzten Jahres als sogenanntes Designer Food auf dem deutschen Markt frei gehandelt werden, um nicht genehmigte Arzneimittel handelt. 
Mixturen aus Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren... Designer Food regt nach Überzeugung seiner Erfinder die Funktion der Neurotransmitter an, jener chemischen Botenstoffe, ohne die im Hirn überhaupt nichts läuft. 
  Andere seien nach dem genuß des Muntermachers "Buffert Niacin 200" mit Juckreiz auf der Haut "tagelang krebsrot" und mit "sonstwelchen allergischen Reaktionen durch die Gegend gelaufen".

 



1. Version dieser Seite installiert am 27.4.2001


Impressum:



Die Website www.Ingo-Heinemann.de wurde eröffnet im September 1998