Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
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Zuletzt bearbeitet am 29.7.2009
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Das Millionen-Dollar-Zitat:
"Es ist lachhaft, für einen Hungerlohn Zeilen zu schinden. Wer Millionen scheffeln will, gründet am besten seine eigene Religion".
Die Scientology-Organisation bestreitet, daß Gründer Hubbard dies gesagt hat.
Sie schreibt das Zitat George Orwell zu, dem Autor von "1984".
 
 
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Aus: Bild-Zeitung 22.10.1986 


Unbequemes Zitat in "Die falschen Propheten" 
Sekte kauft 10 000 Bücher 
Der Ratgeber "Die falschen Propheten" (Econ-Verlag Düsseldorf ...) wird zum Bestseller. Einige tausend Exemplare der Erstauflage (10 000) kaufte die Sekte "Scientology Kirche" schon auf. 
Ihr passt besonders dieser Satz ... im Buch nicht: "Wer Millionen scheffeln will, gründet am besten eine eigene Religion". ... 
Sekten-Anwalt Blümel: "Der Verlag konnte nicht beweisen, daß das Zitat von Hubbard stammt ...." 
Darum schrieb die Sekte alle 3 000 bundesdeutschen Buchhändler an, um die Auflage komplett aufzukaufen. Preis: 98 000 Mark! 
Econ-Sprecherin ...: "Daß ein Sachbuch so ein Renner wird, habe ich noch nie erlebt." Allerdings schloss ihr Verlag mit der Sekte diesen Vergleich: Das beanstandete Zitat muss in der Zweitauflage wegfallen.
 

Hubbard selbst hat sich in einem Interview zu dem Zitat geäussert, veröffentlicht in den Rocky Mountain News vom 20.2.1983, von der Scientology-Organisation in deutscher Sprache verbreitet in einer "Stellungnahme zum Econ-Taschenbuch 'Die falschen Propheten' (September 1986)" am 9.10.1986. Hubbard antwortete: "Ich fürchte, Sie haben mich mit einem anderen Schriftsteller durcheinandergebracht - George Orwell, Autor von "1984" und "Die Farm der Tiere". Er machte diese Bemerkung im Jahre 1938."  Dazu unten (>>).

1980 schickte Scientology eine Abmahnung (>>) wegen des Zitats in der Broschüre "Die Scientology-Sekte und ihre Tarnorganisationen" von 1979. Die ABI hat die Aufforderung ignoriert und damit war der Fall erledigt. Denn damals lebte Hubbard noch und im Fall eines Prozesses hätte die ABI ihn wohl vor Gericht laden lassen.

1980 veröffentlichte die Zeitschrift DAS BESTE das Zitat (>>). Scientology verlangte eine Gegendarstellung. Das Millionen-Dollar-Zitat wurde allerdings nicht beanstandet. Sicherlich hätte der Verlag ebenfalls Hubbard vorladen lassen.

Nach Hubbards Tod am 24.1.1986 folgten noch im selben Jahr prompt Prozesse gegen den Econ-Verlag wegen des Buches "Die falschen Propheten" (>>).
 
 
 

Stand 2008

Der erste Text auf dieser Seite stammt von 1991 >>.
Am 14.4.1993 hat Sam Moskowitz eine eidesstattliche Versicherung abgegeben, die als Original unter http://www.whyaretheydead.net/krasel/aff_sm_930414.pdf und als Abschrift unter http://www.whyaretheydead.net/krasel/aff_sm_930414.html sowie an zahlreichen anderen Stellen veröffentlicht wurde, etwa hier: Moskowitz-affidavit-1993-04-14.pdf
 
 
Eidesstattliche Versicherung Sam Moskowitz vom 14.4.1993  

2. Am 7. November 1948 habe ich an einem Treffen teilgenommen, welche die Östliche Science Fiction Gesellschaft im Slovak Sokol durchgeführt hat in der Morris Avenue Nr. 358, Newark, New Jersey, USA. Es haben etwa 23 Personen teilgenommen.  

3. Ich war der Direktor der Östlichen Science Fiction Gesellschaft und hatte Herrn L. Ron Hubbard eingeladen, um bei dem Treffen vom 7.11.1948 zu sprechen.  

4. Nachdem Herr Hubbard etwa eine Stunde gesprochen hatte, antwortete er auf Fragen der Zuhörer. Er gab die folgende Erklärung ab als Antwort auf eine Frage zum Geldverdienen durch das Schreiben:  

    "Mit Science Fiction wird man nicht reich. Wenn man reich werden will, muss man eine Religion gründen"
Affidavit Sam Moskowitz 14 April 1993  


2.  On November 7, 1948, I attended a meeting of the Eastern Science Fiction Association which was held at the Slovak Sokol located at 358 Morris Avenue, Newark, New Jersey, USA. There were approximately 23 persons present at the meeting.  

3.  I was the Director of the Eastern Science Fiction  
Association and had invited Mr. L. Ron Hubbard to speak at the November 7, 1948 meeting.  
  

4.  After speaking for about an hour at the meeting, Mr. Hubbard answered questions from the audience.  He made the following statement in response to a question about making money from writing:  
 

    "You don't get rich writing science fiction. If you want to get rich, you start a religion."
  
Erstveröffentlichung dieses Textes in AGPF AKTUELL 1/91 vom 6.6.91 http://www.AGPF.de/akt91-1.htm    

Inhalt des Artikels:    

Ingo Heinemann:    
SCIENTOLOGY-DIANETIK-SEKTE:    
ERNEUTE PRESSIONEN GEGEN KRITIKER   
DAS MILLIONEN-DOLLAR-ZITAT    

Die Scientology-Sekte hat 1990 verschiedene "Abmahnungen" verschickt, also Aufforderungen zur Abgabe von Unterlassungserklärungen, in denen der Adressat sich verpflichten soll, eine Geldstrafe für den Fall zu bezahlen, daß er die Äußerung wiederholt. Die Adressaten: Redaktionen, eine Bürgerinitiative, ein Privatmann. Diese haben ein Zitat des Sektengründers Hubbard verbreitet, welches schlagwortartig verdeutlichen soll, daß Geld bei dieser Sekte eine absolut führende Rolle spielt. Besonders bemerkenswert: Die Hoisdorfer Bürgerinitiative "Initiative Besorgter Bürger e.V." hat die Abmahnung ignoriert, obwohl deren Mitglieder etwaige Prozeßkosten im Zweifelsfall aus privater Tasche zu bezahlen haben. Eine weitere Reaktion der Sekte erfolgte nicht: Beweis für einen Pressionsversuch.    

Das Zitat:    

"Es ist lachhaft, für einen Hungerlohn Zeilen zu schinden. Wer Millionen scheffeln will, gründet am besten seine eigene Religion". 
Der Hintergrund:    

1979 veröffentlichte die ABI - AKTION BILDUNGSINFORMATION e.V. die Broschüre "Die Scientology-Sekte und ihre Tarnorganisationen". Verfasser: Ingo Heinemann. Dort wird auf Seite 9 des Sektengründers Biographie abgehandelt:    

   
"Nachweisbar ist an Hubbards Abenteurer-Biographie eigentlich nur eines: er verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Schriftsteller...Von der Menge her scheint seine Produktion recht beachtlich zu sein. Mit den finanziellen Erträgen scheint Hubbard jedoch nicht so recht zufrieden gewesen zu sein. Denn 1949 tat er vor Schriftsteller-Kollegen den folgenschweren Ausspruch:    
"Es wäre töricht, für einen Penny auch nur ein Wort zu schreiben. Wollte man wirklich eine Million Dollar verdienen, so wäre der beste Weg, seine eigene Religion zu gründen".    
Anschließend schrieb Hubbard das Buch "Dianetics - Die moderne Wissenschaft von der geistigen Gesundheit" und legte damit den Grundstein für seine "Copyright-Religion." 
Es folgen Ausführungen über ein Strafurteil gegen Hubbard, seine Finanzen, "Wissenschafts-Hokus-Pokus", "Die Scientology-Bosse: Spione, Einbrecher, Diebe", gefälschte Ausweise, das Verschwinden von Verrätern, das Anzapfen von Telephonen, ein Auslieferungsverfahren, Gesetzesverstöße und schließlich über Organisationsprinzipien: Kirche, Sekte oder Jugendreligion?    

Auf S. 26 wird dann das Zitat wiederholt. Dem Kontext ist zu entnehmen, daß die ABI der Auffassung ist, daß Hubbard seine Sekte aus finanziellen Gründen gegründet hat. Diese Auffassung vertreten heute zahlreiche Autoren.    

Damals war die Scientology-Sekte eine der prozeßfreudigsten Organisationen der Welt. Folgerichtig forderte die Sekte die ABI am 7.3.1980 auf, die Broschüre "sofort aus dem Verkehr zu ziehen, die Weiterverbreitung zu verhindern und uns dies binnen einer Woche schriftlich zu bestätigen". Zum "Beweis" dafür, daß das fragliche Zitat nicht von Hubbard stammt, wird eine Aussage eines gewissen Arthur J. Maren vorgelegt, des PR-Chefes der Sekte. Dieser sagte 1976 aus, er kenne einen gewissen Sam Moscowitz, der 1950 Herausgeber von Science-Fiction Literatur gewesen sei: "Herr Moscowitz war selbst bei dem Treffen, bei dem dieses Zitat angeblich ausgesprochen worden sein soll". Moscowitz habe aber nun nicht etwa behauptet, Hubbard habe diesen Satz nicht gesagt, sondern lediglich, "daß eine derartige Aussage außerhalb des Charakters des Herrn Hubbard liegt und daß Hubbard, falls er eine solche Stellungnahme abgegeben hat, dies nicht ernst gemeint war."  Das ist allerdings eher ein Beweis für die Richtigkeit des Zitates als dafür, daß dieser Satz nicht gefallen ist. Die ABI hat die Aufforderung ignoriert und damit war der Fall erledigt. Denn damals lebte Hubbard noch und im Fall eines Prozesses hätte die ABI ihn wohl vor Gericht laden lassen.    

Im Mai 1980 veröffentlichte die Zeitschrift DAS BESTE den Artikel: "Die erschreckenden Praktiken der Scientology-Kirche" [Das-Beste80.htm]. Darin wird zu Beginn des Artikels ebenfalls Hubbard zitiert:    

"Es ist lachhaft, für einen Hungerlohn Zeilen zu schinden. Wer Millionen scheffeln will, gründet am besten seine eigene Religion". 
Die Scientology-Sekte verlangte eine Gegendarstellung zu diesem Artikel. Das fragliche Zitat wurde darin allerdings nicht beanstandet. Die Gegendarstellung wurde abgedruckt. Artikel und Gegendarstellung sind als Sonderdruck bei der AGPF zu haben. [Jetzt: Das-Beste80.htm ]    

Bei dem Zitat handelt es sich offenbar um eine andere Übersetzung der selben amerikanischen Quelle.    

1982 veröffentlichte Friedrich-Wilhelm Haack das Buch "Scientology - Magie des 20. Jahrhunderts". Darin zitiert er (Seite 40) wörtlich das obige Zitat aus der ABI-Broschüre. In demselben Buch  (S. 120) bringt Haack eine weitere deutsche Version:    

"Für einen Penny das Wort zu schreiben, ist lächerlich. Wenn ein Mann eine Million Dollar nachem will, wäre der beste Weg, seine eigene Religion zu gründen".
In der Fußnote 272 beruft Haack sich auf eine amerikanische Quelle: R. Gilette/R. Rawitch, Scientology's L. Ron Hubbard ... Official Biographies Seem Larger Than Life in: Los Angeles Times, August 27, 1978. Es handelt sich offenbar um Haacks eigene Übersetzung. Auch gegen diese Veröffentlichungen hat die Sekte nichts unternommen.    

1986 verklagte die Scientology-Sekte den ECON-Verlag wegen seines Buches "Die falschen Propheten". Der Prozeß wurde nicht zu Ende geführt, möglicherweise weil die Scientology-Sekte inzwischen die gesamte Auflage des Buches hatte aufkaufen lassen (>>). Also hatte das Landgericht Düsseldorf (12 O 374/86 Beschluß v. 1.10.86) nur noch über die Kosten zu entscheiden. Ergebnis: 1/4 trägt Scientology, 3/4 der Verlag.    

Das Gericht:   

"Vorliegend handelt es sich um einen schweren Vorwurf, der die  gesamte Lehre ... in Frage stellt. Dies hat zur Folge, daß auch die Anforderungen, die an die Prüfungspflicht der Presse zu stellen sind, höher sind. ... Die Antragsgegnerin hat nicht im einzelnen dargelegt, welche Umstände den Verfasser des Buches veranlaßt haben, davon auszugehen, Hubbard habe seinerzeit die beanstandete Äußerung getan. Die Antragsgegnerin hat einen Artikel aus der Nr. 5/1980 des Magazins "Das Beste" vorgelegt, der die beanstandete Äußerung gleichfalls dem Gründer der Lehre zuschreibt. Allein dieser Umstand berechtigte den Verfasser des Buches "Die falschen Propheten" indes nicht, auch in seinem Buch die beanstandete Äußerung zuzuschreiben." 
Das Gericht hat recht. Die Berufung auf ein Zeitschriften-Zitat ohne jede weitere Begründung und insbesondere ohne Erläuterung des Umfelds reicht nicht. Denn im "Zivilrecht" ("Wer bekommt von wem was woraus") darf das Gericht nur berücksichtigen, was die Parteien vorgetragen haben. Warum der Econ-Verlag dem Gericht nicht mehr vorgetragen hat, ist nicht bekannt. Vielleicht war der Verlag auch ganz einfach zufrieden damit, daß die Auflage so schnell weg war (>>). Tatsächlich handelt sich bei diesem Hubbard-Zitat um einen Text, der durchaus zahlreichen anderen Äußerungen Hubbards vergleichbar ist, in denen es um die Zuneigung des Sektengründers Hubbard zum Geld geht. Dafür gibt es zahllose Beispiele.    

So zitiert Haack Hubbards "Erste Richtlinie" (S.152):    

"Macht Geld, mehr Geld und noch einmal Geld". 
Haack beruft sich dabei (Fußnote 326) auf Eidesstattliche Versicherungen aus den USA, die ebenfalls von der ABI veröffentlicht worden sind.    

Die Staatsanwaltschaft München veröffentlichte 1986 das dazugehörige Dokument als Anlage 3 eines Einstellungsbeschlusses (115 Js 4298/84 HCOPL  9.3.72R Issue 1 revised 4.8.83 Finance Series 11 R.): Die Staatsanwaltschaft hatte das Dokument bei einer umfangreichen Hausdurchsuchung gefunden. Dort heißt es im Originaltext:    

J.MAKE MONEY.   
K.MAKE MORE MONEY.   
L.MAKE OTHER PEOPLE PRODUCE SO AS TO MAKE MONEY. 
In der Zeitschrift AUDITOR 191 schreibt Hubbard 1983 über den "Grund, aus dem es Orgs gibt", also Scientology-Organisationen:    
"Der einzige Grund aus dem es Orgs gibt, ist die Aufgabe, MATERIALIEN UND DIENSTLEISTUNGEN AN DIE ÖFFENTLICHKEIT ZU VERKAUFEN UND ZU LIEFERN UND LEUTE AUS DER ÖFFENTLICHKEIT HEREINZUHOLEN, AN DIE MAN VERKAUFEN UND LIEFERN KANN. DIE ZIELSETZUNG IST TOTAL BEFREITE KUNDEN!    
Sowohl die erste als auch alle nachfolgenden Organisationen der Kirche wurden ausschließlich zu diesem Zweck gegründet." 
Bis heute verkauft die Sekte Vorträge des Gründers auf 7 Kassetten zum Preis von 754.- DM unter dem Titel THE MONEY TAPES. Auf dem Titelbild im Golddruck: gestapelte Münzen, Scheine und Goldbarren. Die Zahl ähnlicher Hubbard-Zitate zum Thema Geld ließe sich beliebig verlängern. Insbesondere läßt sich auch viel zu dem Geld sagen, welches Hubbard sozusagen als Erfinder-Honorar für seine "Religion" erhalten hat. Nicht ohne Grund trägt jeder belangslose Werbezettel einen Copyright-Vermerk. Hubbard hält es sogar für erwähnenswert, wenn er einmal kein Honorar für etwas nimmt. Im Scientology-Zentralorgan "Auditor" Nr. 246 1989/11 wird ein Artikel des damals längst verstorbenen Hubbard abgedruckt:    
"Warum Reinigung? von L. Ron Hubbard.    
Ich erhalte keinen Prozentsatz der Gebühren für das Geben dieses Rundowns, und meine Entwicklung dieses Rundowns ist ein Beitrag und eine Geschenk an meine Freunde." 
Das heißt ja wohl im Klartext, daß er ansonsten sowohl für die "Entwicklung" Geld bekommt, als auch  für das Geben. Die bisher angenommenen 10 % vom Umsatz sind damit keineswegs aus der Luft gegriffen. Insgesamt sind das Hunderte von Millionen, wahrscheinlich Milliarden.    

Es gibt für die Scientology-Sekte gute Gründe, gegen das Zitat vorzugehen. Die AGPF hat die Sekte mehrfach als kriminelle Vereinigung bezeichnet. Die AGPF hat dabei aber stets deutlich gemacht, daß damit keineswegs alle Scientology-Anhänger als Kriminelle bezeichnet werden sollen. Grund: Jeder Straftatbestand hat eine objektive Seite - z.B. Körperverletzung -  und eine subjektive Seite - hat sich jemand schuldig gemacht? -. Für die Feststellung persönlicher Schuld sind die Gerichte zuständig. Die objektive Verletzung kann jedoch jeder Fachmann feststellen.    

 In AGPF AKTUELL II/89 hat die AGPF geschrieben: Nach Artikel 9 des Grundgesetzes sind Vereine, deren Tätigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen, verboten. Das betrifft sicher die Scientology-Sekte. Das Ausführungsgesetz (VereinsG) sagt jedoch: Dieses Gesetz ist nicht anwendbar auf religiöse und weltanschauliche Vereine.    

Die Einstufung als Religion oder Weltanschauung ist für diese Sekte also von existentieller Bedeutung. Deshalb ist die Frage von großer Wichtigkeit, aus welchen Gründen die Organisation gegründet wurde und welche wirtschaftlichen Tätigkeiten sie heute entwickelt.    

Zu beiden Themen liegen der AGPF über das oben Gesagte hinaus umfangreiche Materialien vor, die den Gerichten als Beweismittel vorgelegt werden können. Selbstverständlich ist der Scientology-Zentrale all dies bekannt.    

Dennoch wird eine weitere Variante der Verschleierung benutzt: Es wird nämlich behauptet, das fragliche Zitat sei nicht von Hubbard, sondern von George Orwell. Ein Textvergleich zeigt jedoch, daß es sich keineswegs um denselben Text handelt. "But I have always thougt there might be a lot of cash in starting a new religion and we'll talk it over some time".    

  
 
 
 

Die Quelle: Los Angeles Times  27.8.78
 

 
 
 

Das Zitat in Reader's Digest auf englisch:

Reader's Digest, May 1980
Scientology: Anatomy of a Frightening Cult
by Eugene H. Methvin

In the late 1940s, pulp writer L. Ron Hubbard declared,
"Writing for a penny a word is ridiculous.  If a man really wants to make a million dollars, the best way would be to start his own religion."
 
 
 
 



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