Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
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Zuletzt bearbeitet am 5.6.2009
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Scientology und Medikamente
Scientology bezeichnet Medikamente als Drogen oder Schadstoffe.
Außer denen, die von Scientology selbst vorgeschrieben werden.
Die werden als Vitamine bezeichnet.
 
 
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Die Scientology-Organisation verspricht die Heilung von Krankheiten durch ihre Psychotechniken.
Scientology bezeichnet Medikamente als Drogen oder Schadstoffe und verspricht, deren angebliche Rückstände im Körper zu beseitigen.
Ausgerechnet dabei propagiert Scientology Medikamentenmißbrauch:
Die massive Überdosierung eines nicht ungefährlichen Medikaments, oft oder meist ohne ärztliche Verschreibung.
 

Die Scientology-Organisation betreibt seit Jahrzehnten und planmäßig unerlaubte Heilbehandlung. Dazu:

Und zwar keineswegs nur "Psychotherapie". Vielmehr verspricht Scientology, daß deren Verfahren auch körperliche Leiden beseitigt. Bei aktuellen Krankeiten wird die Heilbehandlung als "Berührungshilfe", "Berührungsbeistand", "touch assist", "assist"  oder "Kontaktbeistand" bezeichnet. Das hat einen doppelten Vorteil: Erstens merkt keiner so schnell, was dahinter steckt. Und zweitens kann man notfalls behaupten, das sei nicht anderes als Großmutters Handauflegen.
 
Scientology-Gründer Hubbard:  
"Wenn jemand in einem schrecklichen Zustand ist und sich wirklich vor Schmerzen windet und Sie einen Assist geben wollen, dann warten sie nicht, bis er aufgehört hat, sich zu winden. Er hört nämlich vielleicht erst auf, sich zu winden, wenn er tot ist. Was sie mit ihm machen, ist, seine Aufmerksamkeit zu lenken. Sie sagen ihm: "Schließe deine Augen und schau auf meine Finger". Sie berühren ihn mit ihren Fingern genügend stark, daß er nicht umhin kann, seine Aufmerksamkeit auf Sie zu richten. Auf diese Weise können Sie immer einen erfolgreichen Assist geben, denn alle Assists fallen unter die Überschrift "Kontrolle". "  (aus: Hubbard Qualified Scientologist HQS 85, S. 152 HCOB 21.10.71: ASSISTS IN DER SCIENTOLOGY  S. 157)
Die Verteufelung der "Schulmedizin" und ihrer Medikamente gehört zum wichtigsten Wirkstoff dieser Art von Medizin.
In dem Scientology-Magazin Positiv Nr. 65/2000 - vgl. Der Reinigungsrundown  - heißt es:
"Durch Medikamente und andere Schadstoffe können Ihr Denken und Ihr Leben schwerfällig werden ..."
Medikamente werden also als Schadstoffe bezeichnet.
Oder als Drogen. Vgl. dazu: Scientology gegen Ritalin
 

Es kann keine Rede davon sein, daß Scientology Medikamente grundsätzlich ablehnt.
Tastsächlich schreiben Hubbards Anweisungen bei zahlreichen Gelegenheiten Medikamente vor.
Allerdings werden die dann in der Regel nicht als Medikamente bezeichnet, sondern als Vitamine.
 
 



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