Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
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Zuletzt bearbeitet am 6.11.2012 
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Stephen Kent: "Gehirnwäsche im Rehabilitation Project Force (RPF)"
Studie eines kanadischen Wissenschaftlers in einer Broschüre des Hamburger Senats beweist Gehirnwäsche durch Scientology

 
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Broschüre des Hamburger Senats:  
"Gehirnwäsche im Rehabilitation Project Force (RPF)"  
von Stephen A. Kent (PhD)  
Professor am Fachbereich Soziologie  
University of Alberta  
1. Auflage Oktober 2000 
 

Zu bestellen über www.arbeitsgruppe-scientology.de

Im Internet unter:

Deutsche Version:

Englische Version:

Bericht in FOCUS 43/2000
 
FOCUS 43/2000   
  
STUDIE   

Gehirnwäsche im Straflager   
Abtrünnige Mitglieder der Sea-Organization, der Eliteeinheit der Scientology-Organisation, werden angeblich in mindestens zehn Straflagern in den USA, Dänemark und England einer regelrechten Gehirnwäsche unterzogen. Diesen Vorwurf erhebt jedenfalls der kanadische Professor Stephen Kent in einer wissenschaftlichen Studie, die er diese Woche gemeinsam mit einer ehemaligen Lagerinsassin in Hamburg und Berlin vorstellt. Die Abweichler, so berichten ehemalige Betroffene, müssten in dem scharf bewachten "Gulag" bis zu 30 Stunden durcharbeiten. Das Essen sei dürftig und "furchtbar“ - es gebe lediglich Reis, Bohnen, Wasser und Suppen.   

Totalitäre Methoden wie erzwungene Geständnisse angeblicher "Sünden“ sollen die gescheiterten "Elitesoldaten“ wieder auf Scientology-Linie bringen. Kent klagt an: "Zweifellos verletzen diese Taten viele Menschenrechte.“   

Bildunterschriften:   
SoIl 1995 Ins Lager verschwunden sein:   
Wiebke Hansen   
Zuvor leitete Hansen die Sclentology-Zentrale Hamburg

 
 

Inhaltsverzeichnis der Broschüre
 
INHALTSVERZEICHNIS  

ZUSAMMENFASSUNG   
Einführung   
Die "Debatte über Gehirnwäsche“ innerhalb der Sozialwissenschaften   
RPF-Darstellungen in den Gerichten und den Medien   
Methodologische Fragen   
Die Entwicklung des RPF-Bildes   
Hubbards Handbuch über Gehirnwäsche und Psychopolitik   
Hubbards Diskussionen der Gehirnwäsche Ende der 60er Jahre   
Organisatorische Vorläufer des RPF   
Die Schaffung des RPF   
Die Schaffung des RPF im RPF   
Übereinstimmung und Unterschiede in RPF-Schilderungen   

    1. Freiheitsentzug   
    2. Berichte über körperliche Misshandlung   
      A. Exzessive körperliche Beanspruchung — das Laufprogramm   
      B. Körperlich schwierige und ermüdende Pflichtaufgaben   
      C. Mangelhafte Ernährung   
      D. Fragen der Hygiene und ärztlichen Versorgung   
      E. Die Schlafbedingungen
    3. Soziale Misshandlung   
      A. Overalls; formelle Anrede von "Vorgesetzten“; Armbinden   
      B. Beschränkungen der Kommunikation in Wort und Schrift   
      C. Beschränkungen bei Medien und Büchern   
      D. Gehälter
    4. Intensives Studium der Ideologie   
    5. Erzwungene Beichten   
    6. Erfolgsgeschichten
Kinder und Teenager im RPF   
    1. Frühere erwachsene Mitglieder berichten über Kinder und Teenager   
    2. Erwähnung von Kindern im RPF in einem Scientology-Dokument   
    3. Fernseh- und Presseberichte über Teenager im RPF
Die Auswirkung auf einige Scientologen, die den RPF-Betrieb beobachtet haben   
Die Gehirnwäsche als Praktik bei Scientology und als Konzept in der Soziologie   
NACHTRAG   
    Das RPF und die Hollywood-Stars von Scientology   
    Das RPF und die amerikanischen Ordnungsbehörden   
    Das RPF und Menschenrechtsfragen
ANMERKUNGEN   
BIBLIOGRAPHIE
 
 

Vieles von dem, was Kent beschreibt, läß sich im Internet nachprüfen, auch in deutsprachigen Websites.

So schreibt Kent unter dem Titel Freiheitsentzug (Seite 27):

"Der ausführlichste Bericht über Freiheitsentzug kommt von dem früheren Mitglied Andre Tabayoyon, der über den Standort Gilman Hot Springs schrieb (an dem RPF-Mitglieder gearbeitet hatten), er habe ein Sicherheitssystem, zu dem unter anderem "der Außenzaun“ gehörte, "die extremen, mit messerscharfen Teilen bestückten Sperren, die Beleuchtung des Außenzaunes, elektronische Monitore, die verborgenen Mikrofone, die Bodensensoren, die Bewegungsmelder und verborgenen Kameras, die auf dem ganzen Gelände installiert waren - sogar außerhalb des Standortes“ ...
Die eidesstattliche Versicherung mit dem fraglichen Zitat ist auf deutsch zu finden unter
Tabayoyon-Andre-1994.htm#RPF
Photos der rasiermesserscharfen Spitzen sind zu sehen in
RPF.htm
 


Stephen Kent: Die europäisch-amerikanische Debatte im Marburg Journal of Religio 1/2001

 
Stephen Kent:   
THE FRENCH AND GERMAN VERSUS AMERICAN DEBATE OVER 'NEW RELIGIONS', SCIENTOLOGY, AND HUMAN RIGHTS   

Abstract   

This article critically examines the allegations of religious intolerance that United States officials and governmental staff have leveled against France and Germany (along with other European countries) for their policies on, and actions toward, Scientology and other controversial groups. It argues that American officials appear to be poorly informed about the bases for the Europeans' critical positions, and that those officials have been the recipients of selective information provided by Scientology itself along with Scientology's supporters. It concludes by offering a preliminary analysis of this Euro-American debate in the context of 'international social movements' theory within the social sciences.   

 

Stephen Kent:   
Die -französisch-deutsch-amerikanische Debatte über "neue Religionen", Scientology und Menschenrechte   

Zusammenfassung   
(Übersetzung Ingo Heinemann)   
Dieser Artikel prüft kritisch die Behauptung religiöser Intoleranz, die von Behördenvertretern und Regierungsmitarbeitern der Vereinigten Staaten gegen Frankreich und Deutschland (und andere europäische Länder) wegen ihrer Politik und ihrer Maßnahmen gegenüber Scientology und anderen kontroversen Gruppen erhoben werden. Es wird die Ansicht vertreten, daß amerikanische Behördenvertreter kaum informiert zu sein scheinen über die Grundlage der kritischen Position der Europäer und daß diese Behördenvertreter Empfänger der selektiven Informationen waren, die von Scientology und Scientology-Unterstützern eingesetzt wurden. Der Artikel schliesst mit einer ersten Analyse dieser europäisch-amerikanischen Debatte im Kontext mit der Theorie der 'internationalen sozialen Bewegungen' in der Sozialwissenschaft

 
 



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