Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
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Zuletzt bearbeitet am 15.4.2008 
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Scientologen im Immobilienhandel

 
 
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Scientologen haben besonders in der Immobilienbranche seit langem Fuß gefaßt.
So zum Beispiel als

 
Dr. Helga Lerchenmüller am 01.03.2004 in http://www.abi-ev.de/pdf/in010304.pdf  


Das Netzwerk der Scientologen:  
Im »Immobilienverbund Region Stuttgart« schaffen sich scientologische Immobilienfirmen eine gemeinsame Werbeplattform.  

Als »Internetportal, das von verschiedenen, namhaften, regionalen und unabhängigen Maklern, Bauträgern und Massivhausherstellern geschaffen wurde« sieht sich der »Immobilienverbund Region Stuttgart (IVRS)« selbst. Tatsächlich scheint es sich eher um ein Kartell von unter der Kontrolle von Scientologen stehenden Firmen zu handeln.  

Die Ansprechpartner bei dem Internetportal sind langjährige und zum Teil sehr aktive Scientologen:  
Konrad Ambach wurde nach Zahlung eines Betrages von US-$ 40.000,-- zum »Patron« der Internationalen Scientologenvereinigung (IAS International Association of Scientologists) ernannt.  

hierzu mehr ...  http://www.abi-ev.de/pdf/in010304.pdf

 
 
 
 
 

Scientology bestätigt: "40 Scientologen sind Immobilienmakler"

Die Scientology-Organisation bestätigt dies und versucht zugleich vergeblich, abzuwiegeln:
In der Scientology-Broschüre "Die Fakten hinter den Schlagzeilen" (Copyright 1996, im Internet unter www.fakten.freedom.de) heißt es auf Seite 9:
 
 Aus der Scientology-Broschüre "Die Fakten hinter den Schlagzeilen" (Copyright 1996, im Internet unter www.fakten.freedom.de)  


Ist die Scientology Kirche auf dem Immobilienmarkt aktiv?   
Unter den 30.000 Scientology-Mitgliedern in Deutschland gibt es nach innerkirchlichen Erhebungen rund 40 selbständige Immobilienmakler. Obwohl diese kleine Zahl nicht einmal 0,2 Prozent der rund 22.000 Immobilienmakler in ganz Deutschland ausmacht, behaupten einige Behördenvertreter ­ unterstützt von einer sensationslüsternen Presse ­ die Scientology Kirche würde mit Hilfe dieser 40 Individuen den gesamten Immobilienmarkt beherrschen und ein Immobilienimperium aufbauen.  
Diese Vorstellung ist natürlich absurd! Tatsächlich besitzt die Scientology Kirche in ganz Deutschland nur eine einzige Immobilie: Das Gebäude der Scientology Kirche in München.
 

40 Selbständige  sind eine große Zahl.
Damit läßt sich sehr wohl der Immobilienmarkt beeinflussen.
Zumal diese Zahl nichts über die Zahl der Mitarbeiter aussagt.

Scientology schreibt, man besitze nur ein einziges Gebäude. Das dürfte heute wohl nicht mehr ganz zutreffen. Die Tendenz aber ist richtig. Die Scientology-Organisationen sammelt weder Firmen noch Häuser, sondern nur Geld.
Nicht die Scientology-Organisation ist also auf dem Immobilienmarkt aktiv.
Es sind vielmehr Scientologen, die dort die Fähigkeiten anwenden, die man bei Scientology zwangsläufig erwirbt:
Rücksichtslosigkeit und  fast unbegrenzte Leidensfähigkeit.
 
 
 

Die Umwandler
 
Um etwa 1995 waren Scientologen offenbar Marktführer auf dem Gebiet der Umwandlung von Miethäusern in Eigentumswohnungen.
Dabei wurden auch rabiate Methoden angewandt.
Dagegen haben sich Mieter zur Wehr gesetzt, etwa mit der Website http://www.mieter-gegen-scientology.de/

Heute ist von derartigen Vorwürfen nichts mehr zu lesen.

Scientologen sind allerdings offenbar nach wie vor auf dem Gebiet der Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen tätig.
 
 
So zum Beispiel Klaus Uckelmann mit seiner Firma Boarding Concept in Düsseldorf. In dessen Website heisst es (15.4.2008): 
    "Unsere Kernkompetenz ist die Wohnungsprivatisierung – Aufteilung von Mehrfamilienhäusern in Wohneigentum."
Rechts die Eintragung im WISE-Verzeichnis von 2005.
Im Februar 2008 half er in einem Gerichtsverfahren gegen den Bundesverfassungsschutz, Abbildung rechts. 
Uckelmann ist "Clear" und "Patron". 
 
 

 
 
 

Klaus Kempe: Immobilienmakler, Scientologe und Autor

Scientology schreibt (oben): "Tatsächlich besitzt die Scientology Kirche in ganz Deutschland nur eine einzige Immobilie: Das Gebäude der Scientology Kirche in München". Dies hat damals wohl zugetroffen.

Bei Erwerb dieser Immobilie soll bereits Kempe mitgewirkt haben.
Allerdings nicht offen, sondern verdeckt.
Vermutlich wäre das Gebäude nämlich sehr viel teurer geworden, wenn der Verkäufer gewußt hätte, wer der Käufer ist.

Die Firmen Kempe Grundbesitz & Anlagen AG und Kempe Immobilien Börse GmbH können selbstverständlich nicht mit Klaus Kempe gleichgesetzt werden.
Mit verantwortlich ist dafür Klaus Kempe.

Kempe-Firmen werben mit Hochglanz-Prospekten, aber auch mit Kleinanzeigen.
Wortlaut der Anzeige rechts aus der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 5.5.96:


"Wie mache ich mich als Immobilenmakler selbständig?
Rückfragen unter 0211/6799923 o. 0211/9143011 Kempe Immobilien Börse Achenbachstr. 23, 40237 Dssdf."
"Glaubensfragen sind Privatsache"
 
Aus: Der Sekten-Konzern von Liane von Billerbeck und Frank Nordhausen, Seite 152  

Doch scientologische Unternehmer wissen genau, daß sie ihre Untergebenen im "Kommunikationskurs“ nicht der Heilsarmee anvertrauen. Nicht umsonst gehen sie mit aller Schärfe gegen Presseberichte vor, die ihre Verbindung zu dem Psycho-Multi aufdecken, und betrachten dies - wie Mrkos - ausdrücklich als "kreditschädigend“. Stereotype Auskunft: "Glaubensfragen sind Privatsache“. Es sind merkwürdige Privatiers, die wie Mrkos oder Erdtmann dafür werben, daß Angestellte oder Kunden den Weg zu ihrer Ideologie finden, und die viele tausend Dollar in eine "Kriegskasse“ einzahlen, die dazu dient, Scientology-Kritiker zu bekämpfen. Zu Recht schrieb die Zeitschrift Wirtschaftswoche: "Damit wird (die) angebliche Privatsache zu einer öffentlichen Angelegenheit.“  

"Bleibe Deinen eigenen Zielen treu“, heißt es im Ehrenkodex der Scientologen. Diese Maxime befolgt auch Klaus Kempe, Düsseldorfer Immobilienmakler mit zweistelligen Millionenumsätzen und außerdem Autor von Büchern wie "Der Millionencoup“, in denen er seine Ideologie anderen Managern nahebringt. Seit er 1980 zu Scientology fand, spendete er viel Geld in die "Kriegskasse“ und sorgte in seinen Firmen Kempe Immobilien und Perimag für scientologische Prinzipientreue. Wie Mrkos trug er seinen Angestellten auf, penible Produktivitatsstatistiken zu führen, und schickte sie auch mal auf Sekten-Trainings, etwa im CCI Institut seines Scientologen-Bruders Reinhold Stricker. Um richtig auf Zack zu kommen, müssen sie dort zum Beispiel Aschenbecher anbrüllen. Viele Angestellte reagierten auf diese neuen "Technologien“ verstört. Sie kündigten freiwillig, darunter ein Geschäftsführer, den Kempe für den "Profi-Manager überhaupt“ gehalten hatte. Jahre später brandmarkte Kempe - inzwischen WISE-Mitglied und Vorsitzender des "Verbandes Engagierter Manager“ - den Fahnenflüchtling in einem Buch als unternehmerische "Bazille“.

 
 
  
Aus dem Prospektheft  
"Finanz-&Sachwerte Ausgabe 1997"  
der Kempe Grundbesitz und Anlagen AG  
Seite 33  

Verfolgt, verleumdet und trotzdem erfolgreich  
Ja, in der KEMPE AG gibt es Mitarbeiter, die scientologische Kurse besucht haben. Nach ihren Angaben waren diese Mitarbeiter mit den Kursen mehr als zufrieden.  

Diese Tatsache gibt nun den Medien das Recht zu behaupten, die Kempe AG sei eine Tarnfirma und würde Gelder an Scientology fließen lassen. Das Unternehmen wird diffarmiert. Die Behauptung entbehrt jeder Wahrheit.  

Wahr ist, daß die KEMPE AG ein ganz normaler Wirtschaftsbetrieb ist, nur eben relativ erfolgreich. Das Unternehmen ist mit keiner Kirche oder Religionsgemeinschaft oder sonst einer Interessengemeinschaft verbunden.  

Es fließen keine Gelder an Scientology oder ähnliche Organisationen. Falls Sie einen Beweis suchen, bitten wir Sie, den Wirtschaftsprüfungsbericht zu diesem Thema anzufordern.  

Das einzelne Mitarbeiter Kurse besucht haben, erachtet die Unternehmensleitung als deren Privatsache. Sie mischt sich nicht in persönliche Angelegenheiten ein, ganz gleich welche philosophische oder religiöse Richtung ein Mitarbeiter einschlägt. Seine persönlichen Anschauungen tolerieren und respektieren wir.  
 

Einem Wirtschaftsprüfungsbericht dürfte wohl kaum zu entnehmen sein, wenn wirklich Geld an Scientology fließt. Es ist nicht Aufgabe von Wirtschaftsprüfern, herauszufinden, wer hinter einem Empfänger von Überweisungen steckt.
 
 



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