Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
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Zuletzt bearbeitet am 5.2.2012
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Scientology: Betrug
 
 
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Hubbard wegen Betrug verurteilt: 
Einen deutlichen Knick in Hubbards Biographie am 14.2.1978: an diesem Tag verurteilte ihn die 13. Strafkammer in Paris zu 4 Jahren Gefängnis und 30.000. - Franc Geldstrafe. Hubbard selbst nahm dieses Ereignis aus der Ferne zur Kenntnis (oder auch nicht): er hatte sich der Justiz nicht gestellt. ...  
Weiter: Heinemann1979-Die-Scientology-Organisation.htm#verurteilt
 
 
 

Betrug liegt vor, wenn jemand getäuscht wird, dadurch einem Irrtum unterliegt und deshalb Geld bezahlt.
Aber nicht jeder, der an einer Täuschung irgendwie beteiligt ist, ist auch Betrüger.
Hier sollen keineswegs alle Scientologen als Betrüger dargestellt werden.
Es ist auch durchaus möglich, daß derjenige, der die Straftat letztlich vollendet, als "Gehilfe" schuldlos ist und daß der eigentliche Anstifter nicht greifbar ist, zum Beispiel, weil sein Name nicht bekannt ist.
Zur Verwendung von Alias-Namen vgl.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt 92 Js 12546/85 Einstellungsverfügung vom 7.10.87:
"Die behauptete Immunisierungsmöglichkeit vor Radioaktivität hat ... ihren Ursprung in der religiösen Anschauung, die von ihren Mitgliedern ernst genommen wird. ... In ihrer möglicherweise abergläubischen Verblendung sind sie von der Möglichkeit der Immunisierung ... überzeugt..".
 
 
Wortlaut des § 263 Strafgesetzbuch: 

§ 263 Betrug  

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.  

(2) Der Versuch ist strafbar.  

(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter  

1. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat,  

2. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,  

3. eine andere, Person in wirtschaftliche Not bringt,  

4. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht oder  

5. einen Versicherungsfall vortäuscht, nachdem er oder ein anderer zu diesem Zweck eine Sache von bedeutendem Wert in Brand gesetzt oder durch eine Brandlegung ganz oder teilweise zerstört oder ein Schiff zum Sinken oder Stranden gebracht hat.  

(4) § 243 Abs.2 sowie die §§ 247 und248a gelten entsprechend.  

(5) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer den Betrug als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht.  

(6) Das Gericht kann Führungsaufsicht anordnen (§ 68 Abs. 1).  

(7) Die §§ 43a und 73d sind anzuwenden, wenn der Täter als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat. § 73d ist auch dann anzuwenden, wenn der Täter gewerbsmäßig handelt.

 
 



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