Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
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Zuletzt bearbeitet am 28.1.2010 
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Der Asyl-Betrug: Beweise

 
 
 
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Der deutschen Scientologin Antje Victore wurde 1997 wegen angeblicher religiöser Verfolgung in den USA politisches Asyl gewährt. Hier der Beweis: Das war Betrug

Die Scientologin Antje Victore hatte Schulden beim Finanzamt.
In den USA fuhren die Scientologen gerade eine Kampagne gegen Deutschland. Scientologen würden vom Staat verfolgt. Prominente unterschrieben einen offenen Brief an den Bundeskanzler.
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Antje Victore stellte Asylantrag, mit gewaltigen Papiermengen.
Vermutlich alles, was Scientology in den Jahren davor zusammengeschustert hatte, um Diskriminierung zu beweisen.

Antje Victore hatte kurz nach der Wende in Schwaan bei Rostok mit einem anderen Scientologen eine Werbefirma aufgezogen. Die Presse interessierte sich, die Staatsanwaltschaft, das Finanzamt. Der andere Scientologe liess sie finanziell im Stich. So entstand 1993 der erste Schuldenberg. Sie liess sich von einem weiteren Scientologen zu Anlagegeschäften überreden in der Hoffnung, ihre Steuern bezahlen zu können. Dieser andere Scientologe aber hatte sie hereingelegt und geriet alsbald ins Visier der Staatsanwaltschaft.

Auch der Scientology-Geheimdiest OSA hatte interesse daran, dass sie Asyl erhält. Es bestand nämlich die Gefahr, dass sie bei den Strafverfahren aussagen würde.
In der ersten Instanz wurde der Asylantrag abgelehnt. Bis dahin wurden offenbar nur ohnehin vorhandene Papiere verwendet.

Jetzt wurden neue Papiere produziert. Briefe, in denen angebliche Arbeitgeber die angeblich Arbeit suchende Antje Victore ablehnten, weil sie Scientologin war. Etwa: "Da sich die Angriffe der Presse auch gezielt gegen Firmen richten, die Scientologen beschäftigen, sind bei Offenlegung dieser Religionszugehörigkeit Nachteile für die Firma zu erwarten“.

Damit gelang der Coup in den USA. Im Februar 1997 wurde sie als Asylantin anerkannt.

Der Stern berichtete in der Ausgabe 27/2000, Co-Autorin war die Scientology-Expertin Jeanette Schweitzer, von der auch die auf dieser Seite wiedergegebenen Dokumente stammen.
 
 
 

Die Eidesstattliche Versicherung

Rechts die erste Seite der handschriftlichen Erklärung des Jens B., einem früheren Scietologen.
 

Eidesstattliche Versicherung vom 22. Juni 2000 

Hiermit erkläre ich, Jens B., geb. am xx.xx., [Adresse], an Eides Statt, wobei mir die Strafbarkeit einer falschen eidesstattlichen Versicherung bekannt ist, zur Vorlage bei Gericht, was folgt: 

Im Herbst 1996 bat mich Antje E. Victore, die ich als damalige Scientologin sehr gut kannte, für sie ein Schreiben meiner eigenen Firma aufzusetzen. Darin sollte der Eindruck erweckt werden, daß sie sich bei meiner Firma um eine Anstellung beworben habe, ich ihr aber aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu Scientology absage. Tatsächlich hat sich Antje E. Victore bei meiner Firma nie beworben. 

Antje E. Victore erklärte mir, daß sie ein solches Schreiben brauche, damit ihr Asylantrag beim Einwanderungsgericht in Florida, USA, der zunächst abgelehnt worden war, doch noch genehmigt werde. Sie war sehr stolz darauf, daß diese Vorgehensweise mit ihr durch einen OSA (Scientology-Geheimdienst) Anwalt und Kurt Weiland, Chef des OSA zur damaligen Zeit, persönlich ausgearbeitet wurde. 

Am 10 Okt. 1996 faxte sie mir als Vorlage für mein eigenes Schreiben ähnliche, die andere, mir bekannte Scientologen aus Deutschland ihr bereits geschickt hatten. Sie wies mich darauf hin, in meinem Schreiben nicht dasselbe datum zu verwenden, wie in den gefaxten vorlagen, damit die Aktionnicht auffalle und in sich glaubwürdig bliebe. So verfaßte auch ich ihr aus Gefallen als mit-Scientologe so ein schreiben und schickte es ihr nach Florida, USA. 

Als ihr Asylantrag im Februar 1997 genehmigt wurde, schickte Antje E. Victore mir ein für Scientologen typisches Belobigungsschreiben (commandation), in dem sie mir für die Unterstützung meinerseits dankte. 

Wenige Tage nach der Entscheidung des Asylgerichts telefonierten wir ebenfalls. Antje E. Victore berichtete mir, daß sie gewonnen hatte. Sie bat mich aber ausdrücklich, dies nicht an Dritte weiter zu erzählen, da es auf keinen Fall bekannt werden dürfte. Der Sieg vor Gericht sollte erst später bei passender Gelegenheit durch die Kirche (Scientology) selbst veröffentlicht werden. Dies sei der ausdrückliche Wunsch von OSA. Bis dahin müsse es geheim bleiben und ich dürfte es gar nicht wissen. 
[Ort] , den 22. Juni 2000

 
 

Die "Belobigung"
 
COMMENDATION 
Jens B. is highly commended for his assistance in achieving a real big win on the 4th Dynamic. 

He readily participated by supplying valuable data about the discrimination Scientologists face in Germany, when seaking an occupation. 

Therewith he was part of the first German Asylum Case. Asylum was granted by the U.S. Immigration Judge, Rex J. Ford, the first time in history to a German citizen. 

This case therefore sets a precedent for future actions of all German Scientologists, to fight back against suppression. 

Your support is highly appreciated. Thank you, Jens. 
ARC and KRC, 
28 February 1997 
Antje E. Victore  

 

Die falschen Absagebriefe
Die Briefe enthalten durchweg die wichtigsten Punkte:
 
 
 

Der Zahnarzt Dr. Röder
Auf einer Telefon-CD finden sich die Einträge:

Dr. Thomas Röder, Brühlsbachstr. 9, 35578 Wetzlar, 06441-46975
Dr. med. Thomas Röder, Langgasse 68, 35576 Wetzlar, 06441-45878 Zahnärzte  dent.
Das nachfolgende Schreiben hat er also unter seiner Privatanschrift verfaßt.
Der Asyl-Richter hätte sich vielleicht gewundert, daß die Antragstellerin sich nicht nur bei Wirtschaftsunternehmen beworben hat, sondern auch bei einem Zahnarzt.

Dr. Röder ist außerdem einer der Herausgeber des Buches "Die Männer hinter Hitler", das dem KVPM zugerechnet werden kann. Zum KVPM vgl. Scientology und KVPM als Anti-Psychiatrie
 
Fax-Kennung: OCT-10-96  ANTJE E. VICTORE 

Dr. Thomas Röder 
Brühlsbachstr. 9 
35578 Wetzlar 
Tel.: 06441/46975 
Fax: 06441/46769 

September 30th 1996 

Mrs. 
Antje Victore 
300 N.Osceola Ave., Apt. 5B 

Clearwater, FL34615 

Your inquiry for a job 
Dear Mrs Victore, 

if I may state it bluntly, Mrs. Victore, you have a hard time if you try as a Scientologist to get any job in our area or Germany in common. Chances are very rare that you can find an employment if you are known as a member of the Church of Scientology. Most employeers are not willing to stand the pressure they get or are by the negative propaganda against Scientologists so confused that I see about no chances to find a job if you are not able to hide perfectly your religion, which is quite hard if it is known that you are coming over from Clearwater, a place which is in Germany well known as a home of Scientology. 

Also if you try to bypass that by founding your own company or business you have to be aware that the moment it gets known that you are a Scientologist you have to encounter heavy attacks in the media and the public in general. So also this way I regard as not succesfull especially when you start with a business, as even very established companies owned by Scientologists in Germany went bankrupt due to the heavy attacks of Anti-Scientology.movements in this country. 

I am sorry that I cannot give better news, but I regard it the best that you are well orientated about the situation in Germany before you try to move over to here. I am sorry. But times have to change here. 

Best regards 
Dr. Thomas Röder

 
 
 

Ostertag-Euroselect
 
Fax-Kennung: OCT-10-96  ANTJE E. VICTORE 
Briefkopf-Signet: euroselect Personalmarketing wir lösen Peronalfragen 
Euroselect Postfach 760 366  70603 Stuttgart 
Stuttgart, 24. September 1996 
 
Ms. 
Antje Victore 
300 N. Osceola Ave 5B 
CIearwater, Florida 34615 
U.S.A. 

Regarding: your search for a place of employment 

Dear Ms. Victore, 
We have recieved your request for employment. 
As we have long term experience in placing qualified employees we are sorry to tell you that your connection to Scientology makes it impossible to help you. 

At this time most companies have a clause in their employee contracts which asks if you are affiliated with Scientology. If you would say yes, the company would escort you politely out the door. If you would sign the contract saying you are not affiliated with Sciencology and later it would be found you were, then this would be grounds for immediate dismissel. 

Just recently the Minister of Interior of the State of Bayern has set the regulation making it publicly known that a person who admits he/she is a Scientologist can recieve no State, educational or social employment. 

Through this many companies are following suit. 

Your only chance for employment at present would be to disban any connection to Scientology. 

We are sorry to have to inform you of this and are returning with this letter your request for employment documents to you. 

Sincerely yours 
Euroselect Personalmarketing 
Manuela Ostertag

 
 
 

Wilhelmina Katzschmann Wertanlagen
 
 
Faxkennung: OCT-10-96 ANTJE E. VICTORE 

Briefkopf-Signet: Wilhemina Katzschmann Wertanlagen 
Dipl.-Ing. W. Katzschmann Goethestraße 28a 69221 Dossenheim 
Postfach 1156 
69215 Dossenheim 

Telefon 06221-869185 FAX 06221-881795 
Autotelefon 0172-6262552 
W. Katzschmann Postfach 1156  69215 Dossenheim 

19. September 1996 

Antje E. Victore 
300, N. Osceola Ave, Apt. 5B 
Clearwater, FL 34615 
 

YOUR iNQUIRY FOR A JOB 
Dear Mrs. Victore, 

what I can see is, that you are an open practising Scientologist. You have to know in Germany the situation for a Scientologist is really hard. Recently the government of Munich (München-Bayern) has ordered that no Scientoloaist can get a Job in all companies and institutions under public law. There is now a standig order. The rule is, that all people looking for a job have to fill out a form with questions like ‘are you a member of any Scientology organisation or -group or church’. The answer has to be NO, this is a requirement for appointment. 

Under this order I cannot employ you, I would risk a loss of business and a lot of discrimination. Sorry for this negative message. 

The most of the German Scientologist do not practising open Scientology and at ones work-place nobody knows that this person is a Scientologist otherwise this person would be fired. This possibility isn't working for you, because you were living in Clearwater - a mainplace for Scientology in US - and nobody would believe you that you are not in contact with the Scientology-Organisation. Sorry! 

In Germany, we have a lot of Scientologist without work, and for practising Scientologist it would be very hard to live here in Germany in your normal way of live. The defence of the constiutuion will keep under surveillance all Scientologist in Germany. 

yours sincerely, 
Wilhelmina Katzschmann

 



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